Radiotipp: Klassik-Pop-et cetera mit Elina Duni 12.10.19

In der Radiosendung „Klassik-Pop-et cetera“ im Deutschlandfunk präsentieren Prominente ihre Lieblingsmusik: Schauspieler*innen, Musiker*innen, Schriftsteller*innen und bildende Künstler*innen schlüpfen in die Rolle der/des Moderierenden und stellen die Titel vor, die ihnen am Herzen liegen. Am 12.10.2019 ist ab 10:05 Uhr die Jazzsängerin Elina Duni zu Gast. In Klassik-Pop-et cetera ehrt sie die Beatles, die sie als Kind stets auf dem Walkman begleiteten und auch Charlie Hadens Musik, die sie als Jugendliche stark beeinflusste.

07.10.2019

9. Internationaler Orgel-Kompositionswettbewerb

Auch im Jahr 2020 wird wieder ein Internationaler Orgel-Kompositionswettbewerb in Saarlouis-Lisdorf durchgeführt.

  • Bewertet werden Kompositionen für Orgel und eine Gesangstimme solo nach freier Wahl, die bis zur Beendigung des Wettbewerbes weder veröffentlicht noch uraufgeführt sein dürfen
  • Die Dauer der Komposition sollte 8 – 10 Minuten betragen
  • Ausgeschlossen sind Personen, denen in den vergangenen Wettbewerben des Ausrichters einmal ein 1. Preis zuerkannt wurde.

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsarbeiten wurde auf den 31. März 2020 festgelegt.

07.10.2019

Diskriminierung ist keine Kunst – Klägerin gibt Stellungnahme zu Knabenchor-Urteil

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte am 16.08.2019 die Klage der Anwältin Susann Bräcklein abgewiesen, deren Tochter Aufnahme sich um die in einem Knabenchor beworben hatte. Nun hat sie in einer Stellungnahme das Urteil kritisiert.

Das Das Gericht verkenne ganz maßgeblich, dass die Ausbildungsmöglichkeiten von Mädchen und Jungen in Berlin gerade nicht gleich oder gleichwertig sind. Nur Jungen erhalten die intensive und kostenfreie Gesangsausbildung an der UdK. Fantastisch sei dabei die Interpretation der Richter, bei dem explizit auf „Jungen“ ausgerichteten Werbeangebot des Chores seien „Mädchen“ mitgemeint.
Sie kritisiert die Auffassung des Gerichts, die Ablehnung eines Mädchens beruhe bei einem zu 100 Prozent männlich besetzten Chor nicht unmittelbar auf dem weiblichen Geschlecht als lebensfremd. Kinder seien weder Instrumente, durch die sich ein Chorleiter in seiner künstlerischen Freiheit verwirkliche, noch Profis, die mit dem Singen ihren Lebensunerhalt verdienen. Daher stehe in staatlichen Chorschulen die Ausbildung und nicht wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Zudem habe das Gericht von der Klägerin vorgelegte Studien nicht ausreichend berücksichtigt, nach denen bei gleichem Repertoire und gleichem Gesangstraining Zuhörer nur mit an Zufälligkeit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Klangunterschied zwischen Mädchen- und Jungenchören wahrnehmen (vgl. Howard, Independent vom 9.3.2003: “Girls‘ singing voices‚ are just as pure as boys”.). Die Aufnahme von Mädchen könne die Kunstfreiheit deshalb nur minimal berühren; der generelle Ausschluss von Mädchen führe dagegen zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung der Diskriminierungsfreiheit.

Die Klägerin schließt mit dieser Feststellung: „Das Gericht stellt tragend auf die subjektive Wahrnehmung des Chorleiters ab. Entscheiden sei, wie er allein Stimme und Motivation einer Bewerberin beurteile. Diese Rechtsauffassung eröffnet jedenfalls dann praktisch unbegrenzte Spielräume für individuelle Ablehnungsmöglichkeiten, wenn keine fairen und geschlechtergerechten Aufnahmeverfahren installiert sind (sog. blind auditions).

30.09.2019

Archiv „Historische Bildpostkarten – Universität Osnabrück“ sucht Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in

Am Archiv „Historische Bildpostkarten – Universität Osnabrück“ ist zum 1. Januar 2020 eine 65% TV-L 13-Stelle für eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Dauer von drei Jahren zu besetzten. Angesprochen sind Musikwissenschaftler*innen aber auch Historiker*innen und Kunsthistoriker*innen mit Musikwissenschaft als Zweitfach. Aufgabe wird die archivalische Erschließung und wissenschaftliche Erforschung der archiveigenen Sammlung vorwiegend musikbezogener Ansichts- und Motivpostkarten von den Anfängen bis ca. 1945 sein. Das mit dem Projekt erschlossene Material ist voraussichtlich auch für die Genderforschung interessant. Bewerbungsschluß ist der 20.10.2019. Bewerbungen (als pdf per Mail) und Fragen bitte an Prof. Dr. Dietrich Helms, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, Universität Osnabrück.

Infos

Bewerbung an: (at)

30.09.2019

Ladies First Session in Wien

In Wien startete im September die erste Jam Session bei der weibliche Musikerinnen im Vordergrund stehen. Sängerin und Songwriterin Susanne Hager hostet die Veranstaltungsreihe, bei der nach einem all female Opener die Bühne frei ist für alle – aber unter dem Motto „Ladies First“ dürfen die Frauen zuerst auf die Bühne. Susanne Hager ist es ein Herzensanliegen, Musikerinnen zusammen zu bringen und miteinander zu vernetzen. Die Session soll einmal im Monat im Tunnel (Bar, Restaurant, Jazzkeller) in Wien stattfinden. Die nächsten Termine sind am 08.10., 13.11. und 16.12.2019.

30.09.2019

Verein Leipziger Liederszene e.V. gegründet

Maria Schüritz und weitere Liederschreibende verschiedenster Generationen haben den Verein Leipziger Liederszene e.V. gegründet. Der Ausgangspunkt war eine Sammlung von Musik und Texten von und über die Leipziger Liederszene der 1980er Jahre (hier erhältlich). Daraus entstand ein Festivalabend, den die Macher*innen 2020 auf mehrere Tage erweitern wollen, sowie eine vierteljährliche Konzertreihe. Geplant sind außerdem Workshops, ein Archiv, Radiosendungen u.v.m. Als Vorsitzender ist Uli Doberenz (Rudolstadt-Festival, Creole-Festival, Löwenzahn-Verlag, RUM-Records), als seine Stellvertreterin Maria Schüritz gewählt worden.

26.09.2019

Jazz à la Flute-Plattform für Improvisation startet demnächst

Die Flötistin Isabelle Bodenseh plant für nächstes Frühjahr den Start einer neuen Plattform: die JAZZ À LA FLUTE-academy – eine Plattform für Improvisation, speziell für die/den Klassiker*in oder Jazzbeginner*in, die/der ein Melodieinstrument spielt. Ab Ende Oktober startet eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der Austausch stattfindet, Webinare von ihr geposted werden und Bedarfsanalyse betrieben wird. Nächstes Jahr im Frühjahr geht die JAZZ À LA FLUTE-academy dann mit einer Webseite online. Interessierte können sich für Infos und Fragen dazu per Mail an sie wenden unter (at)

26.09.2019

European Media Art Platform vergibt Stipendien für 2020/2021

Die European Media Art Platform (EMAP) bietet Stipendien für Künstler*innen, die in den Bereichen digitale Medien arbeiten – Internet- und Computer-basierte Kunst, Klang- oder Videokunst, medienbasierte Performance sowie Robotik oder Biokunst. Ihnen wird ein zweimonatiger Aufenthalt in einer Medienkunstinstitution in Europa ermöglicht. Europäische Künstler*innen können sich bis zum 2. Dezember 2019 mit einem Projektvorschlag für einen Aufenthalt an einer der Institutionen bewerben. Antragsteller*innen müssen EU-Bürger*innen und Steuerzahler*innen in einem EU-Mitgliedstaat sein. Studierende von Bachelor- und Masterstudiengängen sind nicht teilnahmeberechtigt.

26.09.2019

Förderpreis für interkulturelle Kulturprojekte für Kinder & Jugendliche

Der Förderpreis der Pill Mayer Stiftung würdigt herausragende, beispielhafte und nachhaltig wirkende interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und/oder Jugendliche, die mit künstlerischen Ausdrucksformen den interkulturellen Dialog fördern. Bewerbungsschluss: 1. Mai 2020.

26.09.2019

Kulturbüro Dresden sucht Projektmitarbeiter*in

Der Verein „Büro für freie Kultur- und Jugendarbeit e.V.“ (Kulturbüro Dresden) sucht ab sofort eine*n Projektmitarbeiter*in. Die Stelle umfasst 25 Stunden pro Woche und ist zeitlich befristet bis zum 31. Dezember 2020. Eine Weiterbeschäftigung ist in Abhängigkeit von bewilligten Fördermitteln angestrebt. Bewerbungsschluss: 20. September 2019.

26.09.2019

Kulturzentrum GREND in Essen sucht Geschäftsführung

Das GREND ist ein soziokulturelles Zentrum in freier Trägerschaft im Mittelzentrum Essen-Steele mit seinen Geschäftsbereichen/Abteilungen: Theater, Erwachsenenbildung, Konzerte/Veranstaltungen, Kinder-und Jugendatelier, Festivals und Projekte, Gästehaus/Raumvermietungen und der angebundenen Gastronomie. Mit insgesamt mehr als achtzig haupt-, neben-, und freiberuflich Beschäftigten bietet es ein breit gefächertes kulturelles Programm für verschiedene gesellschaftliche Gruppen und Milieus. Da sich der langjährige Geschäftsführer in den Ruhestand verabschieden wird, sucht das Zentrum zum 1.5.2020 oder früher eine*n Geschäftsführer*in. Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2019.

26.09.2019

Kulturwerkstatt Kühlhaus Flensburg sucht Mitarbeiter*in (Künstlerische Leitung) für den Bereich Kultur

Die Kulturwerkstatt Kühlhaus e.V. in Flensburg sucht zum 1. November (oder später) eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter mit den Schwerpunkten Projektmanagement und Veranstaltungsorganisation zur Verstärkung des Teams! Bewerbungsschluss: 15.10.2019.

26.09.2019