Keynote von Molly Neuman beim Reeperbahn Festival

Der Verband Unabhängiger Musikunternehmen e.v. veranstaltet auf dem Reeperbahnfestival die VUT Indie Days mit Gesprächen zu unterschiedlichen Themen. Als Global Head of Business Development bei Songtrust, der weltweit größten globalen Plattform zur Verwaltung digitaler Rechte für Songwriter*innen, Künstler*innen und ihre Musikverlage, ist Molly Neuman eine hochangesehene Persönlichkeit in Musikindustrie-Kreisen. In ihrer Keynote auf den VUT Indie Days 2019 wird Molly Neuman erläutern, welche strukturellen Kräfte das Wachstum unabhängiger Künstler*innen und Unternehmen herausfordern, wie beispielsweise hochriskante Investitionen in die Künstlerentwicklung oder die Macht der Big Tech Marktbedingungen beeinflussen. Molly wird ihre Gedanken und Ideen darüber teilen, wie kleine und große Unternehmen mehr Vielfalt und mehr Möglichkeiten für Frauen und andere unterrepräsentierte Gruppen in der Musikindustrie fördern können.

18. September 2019, 17.15 – 18.40 Uhr, East Hotel Hamburg, Jasmin Raum

Weitere Infos: Robert Klamann, (at)

Quelle

05.08.2019

Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin

Die Initiative Neue Musik Berlin e.V. veranstaltet vom 1. bis 30. September den „Monat der zeitgenössischen Musik“. Dieser soll, so der Verein, die „beispiellose Vielfalt der Berliner zeitgenössischen Musikszene, die für ihre Lebendigkeit, Offenheit und Experimentierfreudigkeit international Anerkennung genießt“ präsentieren. Der Festival-Monat vereint unter anderem das Berliner Festival für aktuelles Musiktheater BAM!, das Musikfest der Berliner Festspiele sowie Kontakte ’19 – Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst der Akademie der Künste. Insgesamt sind 147 Konzerte, Performances und Klanginstallationen in 65 unterschiedlichen Spielstätten geplant. Dabei wird dieses Jahr die Klangkunst ins Zentrum gerückt. Eröffnet wird der Monat im Radialsystem am 1. September.

02.08.2019

Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington ist mit dem „Doris Duke Artist Award“ ausgezeichnet worden

(Foto: Tracy Love)

Die „Doris Duke Charitable Foundation“ hatte bereits zwischen 2011 und 2016 jedes Jahr 21 zeitgenössische Künstler*innen mit den „Performing Artists Awards“ für überragende Kreativität und künstlerische Schaffenskraft ausgezeichnet. Jetzt hat die Stiftung die Preisträger*innen der ähnlich ausgerichteten „Doris Duke Artist Awards“ bekanntgegeben. Sie wurden seit 2012 an bislang jeweils sieben Künstler*innen jährlich vergeben. Unter den diesjährigen sechs Preisträger*innen findet sich auch die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington.

02.08.2019

Letzte Chance: Anmeldefrist für Deutschen Rock&Pop Preis erneut verlängert

Am 14. Dezember 2019 findet der 37. Deutsche Rock & Pop Preis in Siegen statt, für den sich interessierte Bewerber*innen in über 120 Kategorien aller musikstilistischer Bereiche bewerben können. Jetzt wurde die Anmeldefrist letztmalig auf den 01.09.2019 verlängert.

02.08.2019

Hochschule Weimar vergibt Förderstipendien für Frauen

Um die Zahl der weiblichen Habilitierenden und Professorinnen an den Hochschulen zu erhöhen, hat der Freistaat Thüringen ein Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen aufgelegt. Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar schreibt im Rahmen dieses Programms Stipendien aus, die Frauen bei ihrer wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung unterstützen. Sie richten sich an Wissenschaftlerinnen bzw. Künstlerinnen, die ihre Promotion bzw. ihr Konzertexamen nicht mehr als vier Jahre vor Antragstellung abgeschlossen haben. Gegenstand der Förderung ist ein konkretes Vorhaben, das innerhalb eines Zeitraums von 8 bis 12 Monaten erfolgreich abgeschlossen werden kann. Bewerbungsschluss ist der 15.09.2019.

Infos

Bewerbungen an: (at)

02.08.2019

SoundTrack_Cologne nominiert Finalisten für die Beste Musikdokumentation

Im Rahmen von „See the Sound“, dem Filmfestival von SoundTrack_Cologne, wird erneut der Preis für die Beste Musikdokumentation vergeben. Nominiert für den Wettbewerb sind acht Filme aus sieben Ländern. Gleich drei der nominierten Filme erzählen von Musikerinnen, die in einer profitorientierten Musikindustrie darum kämpfen, sich selbst zu erhalten, und weder am Misserfolg zu scheitern noch vom eigenen Erfolg gebrochen zu werden.

„BNK48: Girls Don’t Cry“ von Nawapol Thamrongrattanarit aus Bangkok 2016 begleitet einige von 1357 jungen Mädchen bei ihrer Bewerbung um einen Platz in der Idol-Band BNK48, der Schwesterband von AKB48 aus Japan. Doch Talent und Individualismus spielen nur eine Nebenrolle in der auf Popularität und Medienwirksamkeit gepolten Idol-Welt. Es ist ein so nie gesehener Blick hinter die Kulissen eines durch die Ausbeutung junger Mädchenträume geprägten Auswahlverfahrens. 

„Kate Nash: Underestimate the Girl“ von Amy Goldstein beschäftigt sich mit der Geschichte der Engländerin Kate Nash, die erst als aufgehender Popstern gefeiert, dann nach dem Wandel zum Punk von ihrer Plattenfirma fallengelassen wurde, und erfahren musste, dass Kreativität, Individualismus und künstlerische Entwicklung in einer von Rentabilitatswahn geprägten Musikbranche nicht zu gebrauchen sind. Ein bewegendes Porträt über den Willen, sich selbst treu zu bleiben.

„Once Aurora“ von Stian Servoss und Benjamin Langeland folgt Aurora Aksnes, die im Alter von 16 Jahren ihre Heimat Norwegen und als Shooting Star um die halbe Welt reist. Der Film gibt nicht nur Einblicke in die künstlerischen Prozesse der jungen Sängerin, sondern zeigt auch den harten Alltag einer Branche, die oftmals eher einer kräftezehrenden Maschinerie ähnelt. 

Ein weiterer Film über Frauen im Musikbusiness wird auf dem Festival gezeigt: „A Girl’s Band“ von Marilina Gilmenez portraitiert Bands wie den Kumbia Queers, Los Tarados und Miss Bolivia, die in der männerdominierten Musikszene von Buenos Aires gegen Ungleichheiten kämpfen und sich nicht fürchten, ihre eigene Musik mit eigenem Look zu produzieren. Aggressiv und sinnlich, laut und eigenwillig – und dennoch ignoriert. A Girl’s Band ist ein musikalisches Manifest über die Suche nach der eigenen Weiblichkeit.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird am Abend des 31. August 2019 bei der feierlichen Award Ceremony von SoundTrack_Cologne vergeben.

 

30.07.2019

Call for Papers: „((((A.I.2020)))) – Acoustic Intelligence“

Für die Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) vom 30.1. bis 1.2.2020 in Düsseldorf ist jetzt ein Call for Papers ausgeschrieben. „((((A.I.2020)))) ACOUSTIC INTELLIGENCE – HÖREN UND GEHORCHEN“ heißt der vollständige Titel; „Acoustic intelligence“, auch ACINT oder ACOUSTINT genannt, ist ein Begriff der militärischen Überwachung und beschreibt den Informationsgewinn durch das Speichern und Prozessieren akustischer Phänomene. Während der Begriff im militärischen Gebrauch vor allem die hydroakustische Erfassung submariner Bewegungsaktivität bezeichnet, soll „acoustic intelligence“ bei der Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies 2020 in einem weiteren, technoakustischen Sinne des (Ab‐)Hörens und Gehorchens verstanden werden. Willkommen sind u. a. Beiträge zu folgenden Themenbereichen und Phänomenen: (Ab‐)Hörgeräte als Kriegs‐ und Geheimdiensttechnologie; Hörregime und Mediendispositive; Abhördispositive von Musikstreamingdiensten (Algorithmische Hörkulturen); Akustische Überwachung, Manipulation und Propaganda im Zeitalter von Big Data; Maschinelles Hören und hörende Maschinen; Abhörpraktiken selbstlernender Kompositions-Algorithmen usw.
Abstracts (ca. 300 Wörter) und Kurz‐CV als PDF werden bis 30.09.2019 erbeten an (at).

25.07.2019

Anmeldeschluss für Deutscher Rock & Pop Preis verlängert

Am 14. Dezember 2019 findet der 37. Deutsche Rock & Pop Preis in Siegen statt, für den sich interessierte Bewerber*innen in über 120 Kategorien aller musikstilistischer Bereiche bewerben können. Jetzt wurde die Anmeldefrist auf den 01.08.2019 verlängert.

23.07.2019

Culture Crops Project: jetzt bewerben

Vom 23.-23.10.2019 findet in Konstanz-Kreuzlingen die Konferenz „Culture Crops: Cultural Practices In Non-Urban Territories“ statt. Träger kultureller Projekte, die sich mit kulturellen und sozialen Innovationen in nicht-urbanen Regionen befassen, können sich noch bis 12.08.2019 bewerben: „Do you have a cultural project that deals with non-urban territories? Are you running an initiative based on a dialogue with the rural social and environmental context? Are you intervening with the audiences outside of big cities? Is your project reflecting on cultural and social innovation in peripheries?“

23.07.2019

Public Voting für Festival-Preis Helga! (bis 07.09.19)

Noch bis 07.09. können Festivalhopper*innen für „das Festival, das im Jahr 2019 am meisten gerockt hat und dem somit die Krone aller Festivals gebührt“, abstimmen. Der Helga! Festival Award wird am 19.09. im Rahmen des Reeperbahnfestivals im Imperial Theater verliehen. Voting-Teilnehmer*innen können Festival-Tickets und Gästelistenplätze für die Verleihung gewinnen. Hier geht es zum Voting.

23.07.2019

Call for Contributions: 1. International Artistic Jazz Research Symposium

Das Institut für Jazzforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz veranstaltet in Kooperation mit dem Jam Music Lab der Private University for Jazz and Popular Music Vienna am 06.10.2019 das 1. International Artistic Jazz Research Symposium in Wien (AT). Hierfür werden ab sofort Beiträge, besonders zu folgenden Themen gesucht:

# specifics of artistic jazz research
# methodical considerations
# presentation/publication formats
# best practice models
# quality assurance and assessment criteria
# relationship of artistic jazz research to the ‘scientific’ research communities
# further development of the network

Vorschläge für Beiträge werden bis 18.08.2019 per Mail an (at)) erbeten. Als Speaker*innen wurden unter anderem Monika Herzig (Indiana University) und Jasna Joviċeviċ (Singidunum University Belgrade) eingeladen.

Veranstaltungsort: Jam Music Lab Private University Vienna, Guglgasse 8, Gasometer B, 1110 Vienna

23.07.2019

Studierende für Komponistinnen

In den Curricula der Musikhochschulen ist die Beschäftigung mit Werken von Komponistinnen immer noch eine Seltenheit. Eine Initiative von Studierenden des Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt will diese Tradition nun aufbrechen und veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Archiv Frau und Musik ein Gesprächskonzert zum künstlerischen Schaffen von Ethel Smyth. Sie bringen autobiographische Ausschnitte, Kammermusik und Lieder der britischen Komponistin, Dirigentin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin zu Gehör. Unter dem Titel „Frauen der Musik“ soll daraus eine regelmäßige Konzertreihe entstehen, die die großartige Musik verschiedener Komponistinnen wieder stärker ins Bewusstsein ruft.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
 
Zeit: 25.09.2019, 19.30 Uhr
Ort: Engelbert-Humperdinck-Saal, Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt
Kontakt: (at)
22.07.2019