Summer School „Gender – Wissen – Mobilität“ 14.-18.09.2026 Graz (AT)

Wie verändert sich unser Verständnis von Musikgeschichte und Geschichtsschreibung, wenn digitale Methoden und musikbezogene Gender Studies aufeinandertreffen – kurz gesagt, wenn Quellen auf KI treffen? Die Summer School „Gender – Wissen – Mobilität. Digitale Perspektiven in der Musikwissenschaft“ lädt fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen ein, sich mit aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Gender- und Mobilitätsstudien, netzwerkorientierter Forschung, Digital Humanities und künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und dabei Diskussion mit praktischer Anwendung zu verbinden. Bewerbungsschluss: 31.05.2026

12.05.2026

Chor.com 2026 mit großem Workshop- & Konzert-Programm in Leipzig

Vom 1. bis 4. Oktober ist in diesem Jahr erstmals Leipzig neue Gastgeberstadt für die chor.com, wenn der Deutsche Chorverband mit mehr als 150 Workshops, drei hochkarätigen Masterclasses und 20 Konzerten sowohl das Fachpublikum als auch Konzertbesucher*innen dazu einlädt, in die Welt der Vokalmusik einzutauchen und Neues zu entdecken. Der diesjährige Fokus heißt „Building Bridges – wie Chormusik neue Verbindungen schafft“: „Der Fokus ‚Building Bridges‘ regt dazu an, seine eigene Bubble zu verlassen und miteinander ins Gespräch und den musikalischen Austausch zu kommen. So begegnen sich bei der chor.com Menschen, Genres und andere Aspekte, die sich sonst nicht berühren. Das birgt in vielen Workshops die Chance, Unbekanntes kennenzulernen (…) Passend zu den Workshops erleben wir diese Begegnungen dann auch exemplarisch im Konzertprogramm,“ schwärmt der Künstlerische Leiter Stephan Doormann. Die chor.com bietet nicht nur Konzerte, unzählige Workshops, Masterclasses und Reading Sessions für alle vokalmusikalischen Genres, Ensembleformen und Leistungsstufen; in einem Messebereich stellen Noten- und Musikverlage, CD-Labels, Technikanbieter, Hoch- und Musikschulen, Akademien, Festival- und Konzertveranstalter sowie Fachverbände ihre neuen Projekte und Programme vor und es gibt Talks mit Expert*innen und verschiedenen Präsentationen bei freiem Eintritt.

12.05.2026

Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven 27.-29.5.26 Wien (AT)

Das Interdisziplinäre und internationale Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte lädt zu einem Gedankenspiel ein: wie wäre die Lücke Musik_Familie zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Bei „Musik für Familie“ kommen Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturellen Handelns. Und dann gibt es noch die „Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich an historisch-kritisch Forschende verschiedener Disziplinen, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Die Tagung wird ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchgeführt und ist frei zugänglich; eine digitale Zuschaltung ist nicht möglich.

12.05.2026

Offener Brief fordert Regulierung des Ticketzweitmarkts

Der BDKV, die Deutsche Jazzunion und weitere Verbände, Unternehmen sowie Künstler*innen der deutschen Livebranche haben einen Offenen Brief an die Bundesregierung unterzeichnet, der sich für eine Regulierung des Ticketzweitmarkts ausspricht. Der Brief mit dem Titel „Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein“ klagt an, „dass der Zugang zu Konzerten durch Spekulation, Wucherpreise und intransparente Weiterverkaufspraktiken erschwert wird – und das auf Kosten von Hörenden, Musizierenden sowie Veranstaltenden“. Gewerbliche Wiederverkäufer, die Tickets nicht selten mithilfe automatisierter Software (sogenannter Bots) in Massen aufkauften, böten sie anschließend zu horrenden Preisen auf Plattformen wie Viagogo oder Ebay zum Wiederverkauf an. Aufschläge von 250 Prozent und mehr seien keine Seltenheit, heißt es in dem Schreiben. Das Geld fließe weder zu den Künstler*innen noch in die Veranstaltungswirtschaft. Ebenso gravierend sei der Betrug mit gefälschten Tickets. Was die gesamte Branche brauche, sei ein gesetzlicher Rahmen wie er in Frankreich oder Großbritannien existiere. Die Unterzeichner*innen des Offenen Briefs fordern die Bundesregierung daher dazu auf, zügig einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Missstände beseitige.

Doku-Tipp zum Thema: Ein Rechercheteam des Bayrischen Rundfunks blickt in der dreiteiligen Dokureihe „Dirty Little Secrets“ hinter die Kulissen der glitzernden Musikwelt, schaut sich das Monopol von Eventim und des Streaming-Giganten Spotify genauer an. Das Team zeigt u.a. auf, wie der Ticketanbieter Eventim doppelt und dreifach absahnt – nicht nur bei Ticketverkäufen bei Konzerten & Großereignissen wie Fußball-Meisterschaften, sondern auch, in dem er Bookingagenturen und Konzerthallen aufkauft und sich damit nach und nach eine marktherrschende Stellung geschaffen hat. 

11.05.2026

Call for Delegates: Womex 2026

WOMEX (Worldwide Music Expo), findet vom 21. bis 25. Oktober 2026 in Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria statt. Neben Showcases von Künstler*innen und Bands aus aller Welt wird ein umfangreiches Konferenz- und Messeprogramm geboten. Die Veranstaltung wird nicht nur von Fachleuten aus Gran Canaria und Europa, sondern auch von zahlreichen internationalen Teilnehmer*innen besucht. Interessierte Musik-Professionals aus Deutschland können sich bis zum 8. Juni 2026, 23:59 Uhr für den Besuch als Teil einer deutschen Delegation bewerben. 

11.05.2026

Claussen-Simon-Fonds fördert Kunst & Kultur in Hamburg

Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt mit ihrem Fonds für Kunst & Kultur innovative Vorhaben in der Hansestadt. Der Fokus liegt dabei auf Akteur*innen der Freien Szene, Nachwuchskünstler*innen und Projekten mit hohem künstlerischem Anspruch, die insbesondere jungen Menschen Zugänge zu Kunst und Kultur ermöglichen. Hierbei ist die Einreichung partizipativer Formate sehr willkommen. Die Fördersumme liegt in der Regel von 2.000-10.000 Euro. Der Claussen-Simon-Fonds ist spartenoffen – Anträge aus dem Musikbereich sind ausdrücklich willkommen, sofern sie einen klaren Bezug zu Hamburg aufweisen. Bewerbungsfrist: 15.05.2026

11.05.2026

Musikstadtfonds fördert Projekte in Hamburg (Infocalls 20.5. & 1.6.)

Um die lebendige Freie Musikszene Hamburgs zu fördern, hat die Kulturbehörde 2016 den Musikstadtfonds eingerichtet. Für die kommenden Förderrunden sind dafür 990.000 Euro vorgesehen. Die geförderten Projekte sollen Hamburgs Musiklandschaft bereichern, einzelne Musikrichtungen stärken, die Szene besser vernetzen und neue Formen der Zusammenarbeit anstoßen. Gefördert werden Konzerte, Konzertreihen und kleine Festivals, die im Folgejahr stattfinden. Gefördert werden frei arbeitende Musiker*innen, Gruppen und Ensembles aus allen Genres der Freien Musikszene Hamburgs, die keine institutionelle Förderung seitens der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten. Auch Projekte, die z.B. schon aus dem Elbkulturfonds gefördert werden, können nicht berücksichtigt werden. Am 20. Mai und 1. Juni finden jeweils ab 18 Uhr für circa 1,5 Stunden digitale Infocalls via Zoom statt (Anmeldung). Antragsfrist: 15.06.2026

11.05.2026

Online Meet-Up für Veranstaltende in Rheinland-Pfalz 01.06.2026

Das Musikforum Rheinland-Pfalz lädt zur Follow-up-Veranstaltung des Meet-ups in Kaiserslautern ein. Die regionalen Meet-ups schaffen regelmäßig Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze innerhalb der Musikwirtschaft. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen sichtbar zu machen und die Branche in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken. Beim letzten Treffen wurden zentrale Bedarfe aus der Praxis gesammelt. Nun werden diese Themen im Rahmen eines Online Meet-ups aufgegriffen und vertieft. Rechtsanwalt Tjade Elix gibt praxisnahe Einblicke in aktuelle rechtliche Fragestellungen rund um Spielstätten und Festivals und beantwortet individuelle Fragen. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung mit anderen Veranstalter*innen. Teilnehmende sind eingeladen, sich aktiv einzubringen: Hier können eigene Fragestellungen eingereicht werden. Das Meet-up findet am Montag, 1. Juni 2026 von 18-21 Uhr online statt. 

11.05.2026

Rheinland-Pfalz Showcase @ Reeperbahn Festival: jetzt bewerben

Das Musikforum Rheinland-Pfalz sucht rheinland-pfälzische Acts für exklusive Showcase-Slots auf dem Reeperbahn Festival 2026 in Hamburg! Die Reeperbahn ist Europas zentraler Treffpunkt für Musikprofis – hier entstehen internationale Kontakte zu Booking Agents, Labels und Festivals. Es können vier Slots von jeweils 25-30 min im Rahmen des rheinland-pfälzischen Showcases auf dem diesjährigen RBX (17.09.2026) vergeben werden. Es gibt eine Gage, Reisekosten und Unterkunft. Musiker*innen, die in Rheinland-Pfalz ihren Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt haben, nicht in identischer Besetzung im regulären Reeperbahn-Programm 2026 auftreten, bereits Releases haben oder noch vor September 2026 planen und die Bereitschaft der Zusammenarbeit für Social Media Inhalte und Einladungsmanagement haben, können sich bis 15.05.2026 hier bewerben.

11.05.2026

pop rlp sucht Elternzeitvertretung für Projektmanagement (m/w/d)

Für die Geschäftststelle in der Koblenzer Vorstadt sucht pop rlp – das Kompetenzzentrum Popularmusik Rheinland-Pfalz – eine Elternzeitvertretung vom 01.08.2026 bis voraussichtlich 31.08.2027 – ggf. Verlängerung möglich! Die gesuchte Person leitet das Förderprogramm pop rlp masterclass von der Idee bis zur Umsetzung, plant, organisiert und begleitet Veranstaltungen, entwickelt Fort- und Weiterbildungsformate weiter und bringt neue Ideen ein, behältt Budgets im Blick und trägt Verantwortung für deren Einsatz, koordiniert das Netzwerk musicRLPwomen* und setzt sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein und pflegt das Netzwerk und steht im Austausch mit Künstler*innen, Dozent*innen und Partner*innen. Bewerbungsschluss: 31.05.2026

11.05.2026

15. Sparda Jazz Award: Gewinner*innen bekannt gegeben

Die Gewinner*innen des 15. Sparda Jazz Awards stehen fest. Der Sparda Jazz Award wird seit 2012 von der Stiftung der Sparda-Bank West ausgeschrieben und richtet sich an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16 bis 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und noch bei keinem großen Plattenlabel unter Vertrag stehen. Die Jury kürte Teresa Luna (Foto) zur Siegerin, eine in Buenos Aires geborene Sängerin, Gitarristin und Komponistin, die in Bayern aufwuchs und heute in Berlin lebt. Sie gewann 2025 den Förderpreis des Bayerischen Jazzverbands. Den zweiten Platz belegte die Sängerin, Cellistin und Multiinstrumentalistin Savannah Hauskeller (auch Gewinnerin des Gesobau Jazz & Soul Award in diesem Jahr). Den dritten Platz machte die Dresdner Band kâyame – Kari Jacobs (Gesang, Komposition) Sebastian Wappler (Keys), Enna Lesch (Bass) und Heinrich Eißmann (Drums). Die Gewinner*innen teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro und werden, wie auch eine Reihe früherer Preisträgergruppen, im Rahmen des Lovebird Festivals am 5. und 6. Juni auf der Sparda-Bühne auf dem Düsseldorfer Marktplatz auftreten.

11.05.2026

Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“

Ein interdisziplinärer Call for Papers und Special Issue der Zeitschrift Art Style Magazine nimmt das Thema: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation, Cultural Diversity, Artificial Intelligence, and Future Visions“ in den Blick und lädt zur Einreichung von ausführlichen Essays und wissenschaftlichen Artikeln ein. Einreichfrist: 30.11.2026
11.05.2026