Die Schlagzeugerin Mariá Portugel ist neue Improviserin in Residence

Vor einer internationalen Journalistengruppe stellte das mœrs festival zusammen mit der Kunststiftung NRW kürzlich den 13. improviser in residence vor: es ist die junge Schlagzeugerin, Komponistin, Sängerin und elektronische Musikerin Mariá Portugal aus São Paolo (Foto: Filipe Franco). In ihrer Begrüßungsrede ließ sie immer wieder anklingen, wie wichtig ihr die Begegnung mit Stadt, Region und den Menschen ist, die sie gern in ihre Arbeit mit einbeziehen möchte. Wichtiger als die Präsentation fertiger Ergebnisse sei ihr das Prozesshafte, das Gemeinsame auf Augenhöhe. Neben vielen Konzerten plant Mariá auch Projekte mit Kindern, Jugendlichen oder musikalischen Laien. Als Schlagzeugerin, Komponistin, Produzentin und Sängerin ist Mariá Portugal in der brasilianischen Musikszene seit zwanzig Jahren aktiv und verstärkt stetig ihre Verbindungen zur europäischen Improvisierten Musik. Stark verwurzelt in der brasilianischen Gesangs-/Songwriting-Tradition und mit großem Interesse an elektronischer Musik konzentriert sie sich derzeit auf Improvisation und deren Einsatz in der Songkomposition und -performance. Das Crossover zwischen Songwriting, Improvisation und Elektronik ist die Grundlage ihres geplanten ersten Soloalbums, das sie 2020 in Moers als 13. improviser in residence des moers festival entwickeln möchte.

20.01.2020

Deutscher Kulturrat fordert UNESCO zu Engagement für kulturelle Bildung auf

Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände hat in verschiedenen Stellungnahmen auf die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen hingewiesen und die Stärkung der schulischen und außerschulischen Bildung eingefordert. Mit Sorge stellt der Deutsche Kulturrat fest, dass kulturelle Bildung nach wie vor in der UNESCO kein eigenständiger Arbeitsbereich ist. Der Deutsche Kulturrat fordert die UNESCO als Weltbildungs- und -kulturorganisation auf, kulturelle Bildung wieder als eigenständigen Arbeitsbereich einzurichten und damit die kulturelle Bildung international zu stärken.

20.01.2020

Epilog startet Crowdfunding für ihr Debütalbum

Véra Marie Deubner aka Epilog, 20 Jahre alt, in Köln geboren und aufgewachsen, absolviert gerade im französischen Dijon ein freiwilliges kulturelles Jahr im Musikzentrum CMM, wo sie auch ihr erstes Album aufnimmt. Seitdem sie 14 ist, schreibt sie Songs auf Deutsch, Englisch und jetzt auch auf Französisch und komponiert auf Klavier, Ukulele und Gitarre. Ohne Noten lesen zu können, die Normen der Tempi beizubehalten, oder die Logik der Akkorde zu respektieren. Dafür aber mit sehr viel Emotion und Liebe fürs Detail. Handgemacht ist das Motto. Um dies nun professionell aufnehmen zu können, hat sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Hier könnt ihr sie und ihre tolle Musik unterstützen.

20.01.2020

Künstlerstadt Kalbe vergibt Vollzeitstellen

Die Künstlerstadt Kalbe liegt im Norden Sachsen-Anhalts und ist ein junges, innovatives Kulturprojekt mit großem Engagement und persönlichen Einsatz. Ihre Vision ist, dem demografischen Wandel und dem Leerstand mit neuen Perspektiven für Menschen in ländlichen Regionen zu begegnen, neue Anreize für diese zu schaffen und ihren Lebensmittelpunkt mit Nachhaltigkeit zu stärken. Neben vielfältigen Kunst- und Kulturangeboten steht ein Zweig zur Förderung einer Gründer-Kultur in der Region im Fokus ihrer Arbeit.
Mit Kalbe als Mittelpunkt der Tätigkeiten nimmt auch der Erhalt von historischen Gebäuden als Wirkungsraum für die Künstlerstadt eine besondere Bedeutung ein.
 
Die Künstlerstadt Kalbe sucht ab Mai 2020 2 Absolvent*innen (m/w/d) der Kulturwissenschaft, Kulturpädagogik, Kulturmanagement oder verwandter Fachrichtungen. Einsatzort ist Kalbe an der Milde

Aufgaben:

  • Planung, Organisation, Koordination und Abrechnung der Veranstaltungen
  • Unterstützung bei Beantragungen und Berichtswesen von Förderungen
  • Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media-Betreuung
  • Gemeinsame Konzeption, Planung und Mitwirkung im Aufbau des Gründerlabors
  • Verwaltung der Liegenschaften insbesondere des Kulturhofes
  • Vernetzung mit regionalen, nationalen und internationalen Kulturinitiativen
  • Betreuung und Koordination der ehrenamtlichen Mitarbeiter
  • Betreuung der Stipendiat*innen ab dem Sommercampus 2020
  • Mitwirkung bei der Planung der Restaurations- und Bauaktivitäten, ggfs. bei vorhandenem Wissen auch durch aktive Unterstützung
  • Weitere Bürotätigkeiten (MS Office und weitere)

Bewerbungsschluss ist der 31.01.2020.

20.01.2020

Stellenangebot: Programmleitung und Veranstaltungsorganisation

Das Kultur- und Kommunikationszentrum BRUNSVIGA sucht zum 1.9.2020 eine*n Mitarbeiter*in im Leitungsteam (m/w/d) für den Bereich Programmleitung und Veranstaltungsorganisation. Das Kultur- und Kommunikationszentrum BRUNSVIGA ist mit seinen jährlich über 150.000 Besucher*innen und einem umfangreichen Kulturprogramm eines der größten soziokulturelle Zentren in Niedersachsen. Der inhaltliche Schwerpunkt des Kulturprogrammes liegt bei Kabarett und Kleinkunst.

Die beiden Bühnen (Kapazität 100 und 270) werden zusätzlich auch externen Veranstalter*innen, sowie Projektgruppen aus dem Laienbereich zur Verfügung gestellt. Die Förderung von Laiengruppen und die Durchführung eigener kultureller Projekte ist wichtiger Bestandteil der Arbeit der BRUNSVIGA.

Zu den Aufgaben gehört:

  • Programmgestaltung mit dem Schwerpunkt Kabarett, Kleinkunst, Festivals, Messen und Projekte
  • Planung, Kalkulation, Organisation und Abrechnung von Veranstaltungen jeglicher Art
  • Akquise und Kontaktpflege mit Agenturen und Künstler*innen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Betreuung von Laiengruppen
  • Entwicklung und Durchführung eigener Projekte
  • Mitarbeit im Leitungsteam. Weiterentwicklung und ständige Aktualisierung der konzeptionellen Ziele der BRUNSVIGA

Bewerbungsfrist ist der 28.02.2020.

Infos

Bewerbungen an: Kulturzentrum Brunsviga, Karlstr. 35,
38106 Braunschweig und/oder (at)

20.01.2020

Stellenangebot: Projektkoordinator*in in Stuttgart

Zum 01. April 2020 ist bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart eine Stelle als Projektkoordinator*in (50% Stelle) als Elternzeitvertretung für die Beratungsstelle „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zu besetzen.

Die Beratungsstelle ist Ansprechpartner für Interessierte, Programmpartner und Bündnisse im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018-2022) und die Umsetzung in Baden-Württemberg.

Zu den Aufgaben gehören:

·         Leitung und Organisation der Beratungsstelle
·         Konzeption und Realisation verschiedener Veranstaltungen zum Programm in BW
·         Beratung von Interessierten und Antragsstellern und der Bündnisse vor Ort
·         Öffentlichkeitsarbeit
·         Dokumentation
·         Vertretung die LKJ im überregionalen Austausch im Rahmen des Programms. 

Die Stelle bietet ein interessantes und vielfältiges Aufgabenfeld mit Gestaltungsspielraum in einem engagierten Team und eine Bezahlung in Anlehnung an den TVL 12. Die Stelle ist auf die Dauer der Elternzeit befristet. Arbeitsort ist Stuttgart. Die LKJ ist bestrebt ihr Personal vielfältig und inklusiv zu entwickeln. Bewerbungen von Personen mit einem entsprechenden persönlichen und/oder fachlichen Hintergrund sind besonders willkommen.

Bewerbungsfrist ist der 27. Januar 2020.

Nachfragen zu Inhalten der Stelle: Geschäftsführerin Susanne Rehm: 0711 95 80 28 10 oder (at).

 

Bewerbung per Mail an: (at)

Infos

20.01.2020

Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht erste Longlist 2020

Zweimal aufgelistet: Franziska Günther (Foto: Arthur Brell)

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht die aktuelle Longlist 1.2020. Die zur Zeit 153 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 280 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Darunter sind Echoes Of Swing with Rebecca Kilgore (Winter Days at Schloss Elmau) und Simone Kopmajer mit ihrer CD „My Favorite Songs“ sowie Michael Formanek, Very Practical Trio, Tim Berne, Mary Halvorson (Even Better) in den Jazzsparten aufgeführt. In der Kategorie Weltmusik können die Bulgarin Belonoga (Through the Eyes of the Earth) und Lipa Majstrovic & Tizian Jost mit ihrem  Bolero-Album „Historia de un Amor“ auf einen Preis hoffen, außerdem wurden die afghanische Sängerin Elaha Soroor und der Produzent Kefaya und Carmen Souza mit ihrem Horace Silver-Tributealbum aufgestellt. Die beiden Jurys der Liedermacher*innen und Folk & Singer/Songwriter waren gleichermaßen von Franziska Günther (Besser wenn der Kopf nicht hängt) begeistert, letztere brachten auch noch The Reel Chicks & family in die Auswahl.

Gleich mehrfach ausgewählt: FKA twigs (Foto: Matthew Stone)

Bei der Kategorie Pop finden sich Angel Olsen und und Sudan Archives mit „Athena“; die Britin Fka Twigs wurde für ihr Album „Magdalene“ gleich dreimal aufgestellt, in der Pop-, Alternative- und Club und Dance-Sparte (!). Auch im Rock finden sich Frauen: Kim Gordon (Sonic Youth) mit ihrem Album „No Home Record“ (ebenfalls in „Alternative“ nominiert) und Stefanie Schranks „Unter der Haut eine überhitzte Fabrik“. Die Rapperin Sampa The Great aus Sambia überzeugte mit „The Return“ schon mal die Alternative- und die R’n’B-Jury. Die Londonerin Loraine James und die amerikanische House-Produzentin und DJ aus Brooklyn, New York Octa Octa haben Chancen auf den Club & Dance-Preis. Electronic und Experimentell waren Angel Bat Dawid, Hildur Guðnadóttir und das Duo HXXS aus Südkalifornien unter den Besten. Die Blues-Sparte listet Friend N Fellow auf, Terri Lyne Carrington & Social Sciences CD „Waiting game“ ist unter den R&B, Soul und Hip-Hop-Nominierten. Wir drücken die Daumen!

Der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von deutschsprachigen Kritikern. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, er finanziert sich durch Spenden und freut sich über jegliche Unterstützung. Der PdSK wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).

20.01.2020

Fachtagung: All Our Futures? in Frankfurt

Das Schauspiel Frankfurt lädt Theaterschaffende, Pädagog_innen, Künstler_innen und Kulturvermittler_innen ein, auf der Basis des letzten Gesamt-Tryouts von »ALL OUR FUTURES«, einem der größten künstlerischen Projekte in der kulturellen Bildung, am 14. und 15. Februar 2020 Gestaltungspotentiale auszuloten und Spielräume zu eröffnen.

Der hohe Stellenwert »der Künste« in der schulischen Bildung als Lernfeld für Schlüsselqualifikationen und gesellschaftliche Partizipation scheint unter Schulentwickler*innen, Kulturpolitik und Kulturschaffenden mittlerweile Konsens zu sein. Die Kulturinstitutionen ihrerseits suchen im Spannungsfeld von Selbstlegitimierung und gesellschaftlicher Verantwortung die Zusammenarbeit mit Schulen. Gleichzeitig lassen sich für diesen Bereich Fördermittel akquirieren, die wiederum ein wichtiges Arbeitsfeld für freie Künstler*innen schaffen und spartenübergreifende künstlerische Projektarbeit ermöglichen. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Anforderungen und Strukturen in diesen Allianzen sind groß. Was bewegt ein Theater zu einem und in einem interdisziplinären, langfristigen Projekt in der kulturellen Bildung, was Künstler*innen, Schüler*innen und Schulen? Welche Haltungen bilden die Basis für kreatives Handeln und finden sich in ihnen Potentiale für gesellschaftliche Prozesse?

Performances, Installationen und Aktionen der Schüler*innen im gesamten Schauspielhaus werden in Fachvorträgen, interdisziplinären Workshops und verschiedenen Gesprächsformaten daraufhin befragt, welche inneren Grundhaltungen für diese Zusammenarbeit wirksam sind und welche Arbeitsformen dabei entstehen.

20.01.2020

ORK lanciert grenzüberschreitenden Kulturfonds

Die deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz fördert ab dem 01.01.2020 kulturelle Projekte mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Ausrichtung von Veranstaltungen aller Sparten und deren Ausstrahlung in die Nachbargebiete zu erhöhen. Antragsberechtigt sind professionelle Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, die im Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz ihren Sitz haben.

Im Fokus der Förderung stehen Projekte, bei denen Kulturschaffende aus den Nachbargebieten für die Teilnahme an Veranstaltungen gewonnen werden oder die neu ein grenzüberschreitendes Publikum bzw. neue Publikumsschichten aus den Nachbargebieten ansprechen.

Der Antrag kann in deutscher oder französischer Sprache eingereicht werden und besteht aus:

  • Projektbeschreibung mit Terminen
  • Kosten- und Finanzierungsplan, der die Ausgaben für grenzüberschreitende Maßnahmen ausweist
  • beantragte Summe
  • Postanschrift, E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer des/der Projektverantwortlichen

    Der Antrag ist als PDF-Datei anzulegen, alle genannten Angaben müssen in einer einzigen PDF-Datei zusammengefasst sein. Anträge können laufend eingegeben werden. Das Forum Kultur der D-F-CH-Oberrheinkonferenz entscheidet im vierteljährlichen Rhythmus über die Zuerkennung von Unterstützungsbeiträgen.

Infos

Antrag an: (at)

20.01.2020

Pop Personae – Tagung in Bayreuth

Unter dem Titel Pop Personae. Performing and Negotiating Identities in Popular Music veranstaltet die Universität Bayreuth vom 24.–25. Januar 2020 eine interdisziplinäre Tagung (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und American Studies der Universität Bayreuth)

Zahlreiche internationale Wissenschaftler*innen (darunter Philip Auslander, Aisha Durham und Stan Hawkins) werden auf dieser interdisziplinäre Konferenz darüber diskutieren, wie im Popmusikbetrieb Star Personae durch Musik, Narrative, visuelle Aspekte etc. kreiert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Aushandeln der Identitätskategorien Gender, Race, Sexualität etc. gelegt, sowie auf den Einsatz von Medientechnologien.

20.01.2020

Raketerei sucht personelle Verstärkung

Imke Machura möchte ihr Team der Raketerei – Podcasts & Community für Musikerinnen („die Räuberleiter für Musikerinnen in der Musikbranche“) vergrößern und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*en Projektplaner*in (10-15 Std./Woche, Tendenz steigend), ein*en Lektor*in/Content-Strateg*in (5-10 Std./Woche, Tendenz steigend) sowie Unterstützung im Backoffice (ca. 10 Std./Woche, Tendenz steigend) auf freiberuflicher Basis. Der Standort ist Hamburg.

20.01.2020

Werde Patron*in der Hamburger Küchensessions

Seit 2010 hat Mastermind Jens Pfeifer nahezu 300 Singer-/Songwriter*innen & Bands seine private Küche in Hamburg zur Verfügung gestellt, ihre Musik live aufgenommen, im Internet veröffentlicht und auf zahlreichen Samplern verewigt. Die Rede ist von den Hamburger Küchensessions, die Newcomer*innen und namhafte Künstler*innen eine charmante Plattform bieten, auch auf dem jährlich stattfindenden gleichnamigen Festival oder bei „Kombüsen Konzerten“ auf der „Kleinen Freiheit“. Damit das Portal mittelfristig auf Werbung in seinen Videos verzichten, kostendeckend an neuen Projekten feilen und auch weiterhin mit viel Energie und Freude wunderbare Künstler*innen einladen kann, rufen die Macher*innen dazu auf, Patron oder Patronin für das Projekt zu werden und es mit einem Betrag monatlich zu unterstützen. Dafür bekommen die Patron*innen Gästelistenplätze zu den Sessions und Konzerten und sie sehen exklusive Session-Videos als Erste. Hier kannst du die Hamburger Küchensessions unterstützen.

20.01.2020