Bucharest International Jazz Competition

Jazzmusiker*innen und -bands aus aller Welt, die nach dem 01.05.1980 geboren wurden, können sich ab sofort für die Bucharest International Jazz Competition 2020 bewerben. Der Wettbewerb findet vom 16.-23.05.2020 statt und bietet nicht nur eine Plattform für Jazzmusiker*innen aus der ganzen Welt, sondern auch Konzerte, Workshops, Masterclasses und Jamsessions. Als Preise winken Prämien in Höhe von insg. 7000.-€ und Konzerte. Bewerbungsschluss: 10.02.2020

22.07.2019

L.J.Müller erhält IASPM Book Prize für „Sound und Sexismus“

Die* Musikwissenschaftlerin* und Autor*in L. J. Müller hat für ihr Buch „Sound und Sexismus. Geschlecht im Klang populärer Musik“ den diesjährigen IASPM Book Prize der International Association for the Study of Popular Music (IASPM) als beste nicht-englische Erstveröffentlichung zu populärer Musik erhalten. Damit wurde der Preis das zweite Mal an ein deutsches Buch verliehen. Ein Interview mit der Autor*in findet ihr bei uns unter Reports.

22.07.2019

Dota Kehr wird beste Liedermacherin des Jahres

Der Liederpreis der Liederbestenliste wird in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner 35jährigen Geschichte an eine Frau vergeben. Die Liederbestenliste wird vom Deutschsprachige Musik e.V. getragen. Diese „Hitparade der besonderen Art“ ist das Ergebnis der monatlichen Wertung einer Jury von Expert*innen aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz. Im Herbst eines jeden Jahres wird – mit Unterstützung der Musikzeitschrift „Folker“ und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz im unterhaus Mainz – der „Liederpreis“ vergeben. Alljährlich wird auch ein „Förderpreis“ ausgelobt, für den man sich bewerben kann. Dota Kehr hatte vor 11 Jahren bereits den Förderpreis gewonnen. Ihr Lied „Zwei im Bus“ konnte im Zeitraum von September 2018 bis März 2019 sechs Mal einen Rang in den Top 20 der Liederbestenliste belegen, darunter vier Mal Platz eins. Der Preis wird der Berliner Liedermacherin am 14. September 2019 im Rahmen des Liederfestes im Mainzer unterhaus verliehen. Den Förderpreis erhält in diesem Jahr Cynthia Nickschas.

18.07.2019

Maria Schüritz für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert

Maria Schüritz neues Album „Ich, dein Wahnsinn“ (VÖ: 11.05. RUM Records) ist von der Jury „Liedermacher“ für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert worden. Außerdem hat die Liederbestenliste zum Eröffnungssong „Durchs Zugfensterglas“ eine Empfehlung geschrieben.

18.07.2019

Musikerinnen für die Zukunft

Irene Schindele und Inka Kuchler von den Vivid Curls haben sich der wachsenden Bewegung der sich neu organisierenden Klimaschützer angeschlossen und die Bewegung „Musicians For Future“ gegründet, in der Hoffnung dass sich viele Kolleg*innen anschließen: „Jahrelang sah es so aus, als ob wir dem stetig zunehmenden Klimawandel ohnmächtig zusehen müssten, jeder von uns hat im Kleinen so gut es ging versucht Klimaschützer zu sein, mit mäßigem Effekt auf das große Ganze. Nun kommt endlich richtig Bewegung in das Thema und wir sind so froh darüber, dass wir ganz klar ein Teil dieser Bewegung sein möchten.“

Mit dem Video „Freitagsdemo“ hatten sie bereits ein Zeichen für die Schülerbewegung Fridays For Future gesetzt.

18.07.2019

Junger Deutscher Jazzpreis – Jetzt bewerben

Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück vergibt dieses Jahr zum sechsten Mal den Jungen Deutschen Jazzpreis. Der Preis richtet sich an Ensembles mit drei bis sieben Mitgliedern, von denen mindestens die Hälfte an einer deutschen Musikhochschule studiert. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich an Studierende aller Nationen, die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren. Nach Sichtung der Wettbewerbsunterlagen werden drei Ensembles zur Finalrunde nach Osnabrück eingeladen, die am 5. Dezember 2019 stattfindet. Im renommierten Jazzclub BlueNote treten sie vor Publikum und Jury mit einem jeweils vierzigminütigen Konzert gegeneinander an. Die Preisverleihung findet am selben Abend statt. Das Preisgeld teilt sich in 3.000 Euro für den Ensemblepreis und 1.000 Euro für den/die beste Solist*in auf. Der Wettbewerb um den Jungen Deutschen Jazzpreis wird 2019 um eine Komponente erweitert: Um den kreativen Austausch mit jungen Akteur*innen der Jazz-Szene am Wettbewerbsstandort Osnabrück über das Finale hinaus zu stärken, verpflichten sich die Gewinner*innen des Ensemblepreises zu einem eintägigen offenen Jazz-Workshop am IfM. Bewerbungsschluss ist der 30.09.2019.

Infos

Bewerbungen an: (at)

18.07.2019

Neuer Jazzverband „Jazz RLP“ nimmt seine Arbeit auf

Der Landesverband „JAZZ RLP – Landesverband für Jazz in Rheinland-Pfalz“ wurde im Frühjahr mit dem Ziel gegründet, mit neuen Strukturen und frischem Wind die nötige institutionelle Arbeit für die Szene aufzunehmen. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind Nachwuchsförderung und Regionalarbeit. Dieser Schritt wurde auch deshalb notwendig, da sich die ältere Landesarbeitsgemeinschaft für Jazz in einem langjährigen Gerichtsverfahren befindet und seit geraumer Zeit handlungsunfähig ist. Der neue Verband macht sich frei von Altlasten und geeint für den Jazz in Rheinland-Pfalz stark. Unter den Hauptakteur*innen des Verbands sind Alexandra Lehmler und Kerstin Haberecht

18.07.2019

SWR Jazzpreis geht an Liz Kosack

Der älteste Jazzpreis Deutschlands geht zum ersten Mal seit 1981 an eine US-amerikanische Musikerin. Die Keyboarderin Liz Kosack lebt seit 2013 in Berlin. Als Mitgründerin des KIM-Kollektivs realisiert sie immer wieder beeindruckende Konzertabende in multimedialen Aufführungsformaten mit Berliner Musikschaffenden und auswärtigen Gästen von anderen Kollektiven. Zu ihren Markenzeichen gehört, dass sie immer mit individuell gestalteten Masken auf die Bühne geht. Die Jury überzeugte ihr Spiel mit verschiedenen Identitäten, durch das sie auch ihre Rolle als Musikerin hinterfrage. Bei Liz Kosack fänden der Sinn für kollektive Spielweisen und der Weitblick für andere künstlerische Handlungsfelder zusammen. Nicht zuletzt durch sie ließe sich das Keyboard in der improvisierten Musik noch einmal neu entdecken, so der Veranstalter. Das Preisträgerkonzert findet am 07.11.2019 in Rahmen des Enjoy Jazz Festivals in Ludwigshafen statt.

18.07.2019

Kompositionswettbewerb des Brussels Jazz Orchestra – Jetzt bewerben

Der Brussels Jazz Orchestra International Composition Contest findet im Januar zum 8. Mal statt. Unter den Kompositionen, die ab sofort eingereicht werden können, wählt eine Fachjury vier Finalist*innen aus, die dann für das Konzert am 12.01.2020 ein weiteres Stück für zeitgenössisches Jazzorchester schreiben.

Angenommen werden Kompositionen für Big Band Besetzung, die sowohl als Aufnahme und Notentext eingereicht werden. Mitte Oktober werden die vier Finalist*innen bekanntgegeben, die ein Budget von jeweils € 1000 zugesprochen bekommen, um ihr Wettbewerbsstück zu schreiben. Eine internationale Jury wählt im Wettbewerb dann die Gewinner*in aus. Das Preisgeld beträgt € 2000 und eine professionelle Video- und Audioaufnahme des Stücks.

Einsendeschluss ist der 30.09.2019.

18.07.2019

Erklärung der Vielen – Jetzt mitzeichnen

Der Verein DIE VIELEN e.V., gregründet im Jahr 2017, stellt sich gegen den immer stärker um sich greifenden Rechtspopulismus. DIE VIELEN möchten insbesondere die Kommunikation und Handlungsmöglichkeiten unter Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste stärken. Sie solidarisieren sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden. Dabei agiert der Verein unterstützend als aktives Netzwerk und bietet Plattformen zur Vernetzung für Kunst- und Kulturinstitutionen und Künstler*innen.

Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ basiert auf einem Zusammenschluss von kulturtragenden Institutionen, die ihre Arbeit als Beitrag zum demokratischen Diskurs begreifen. Als Grundtext der Erklärung gilt die BERLINER ERKLÄRUNG DER VIELEN, die von einem diversen Kreis von Aktiven der Kulturlandschaft, Produktionshäusern, Stadttheatern, Interessenvertretungen und Verbänden entwickelt und abgestimmt wurde. Dieser Text bildet die Vorlage für inzwischen über 30 regionale Erklärungen, die durch Privatpersonen, Künstler*innen, Autor*innen, Kulturleute und Mitwirkende  unterzeichnet werden können.

Infos

Mitzeichnung unter: (at)

18.07.2019

Stipendium „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kind 2019“ – jetzt bewerben

Ab sofort können sich wieder nordrhein-westfälische Musikerinnen mit Kindern bewerben für das Programm „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kindern“. Ziel des bundesweit einmaligen Stipendiums ist die Vereinbarkeit von künstlerischem Schaffen und familiären Verpflichtungen mit Kindern vor Ort zu unterstützen. Es gibt keine Präsenzpflicht, die geförderten Künstlerinnen können an ihrem jeweiligen Wohnort künstlerisch arbeiten und damit sowohl Familienleben als auch künstlerischen Erfolg vereinbaren.

Von einer hochkarätigen Fachjury werden im Oktober 2019 drei Musikerinnen ausgewählt, die dann im Zeitraum von Januar bis Dezember 2020 eine Fördersumme von 700 Euro monatlich erhalten – bedingungslos.

Bewerben können sich professionelle Musikerinnen mit mindestens einem Kind bis zu 14 Jahren, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten. Es werden ausschließlich Online-Bewerbungen mit einer PDF-Datei akzeptiert.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 16.9.2019.

Infos

Kontakt für Rückfragen: (at)

16.07.2019

Neuauflage des VUT Music Industry Women-Mentoringprogramms

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) und die Berlin Music Commission bieten zum dritten Mal ein Mentoringprogramm für den Nachwuchs in der Musikwirtschaft an. Das viermonatige Weiterbildungsangebot, das sich an Frauen, trans und nicht-binäre Menschen der Musikbranche richtet, die noch am Anfang ihres Berufsweges stehen, startet im August und wird durch die Musicboard Berlin GmbH gefördert. Da nicht nur Frauen bislang in der Musikwirtschaft unterrepräsentiert sind, öffnet sich das Mentoringprogramm in der dritten Auflage auch für trans und nicht-binäre Personen. Ziel ist es, die strukturelle Diskriminierung innerhalb der Branche aufzubrechen und eine vielfältige Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Zehn erfahrene Mentor_innen aus den im VUT und der BMC vertretenen Geschäftsbereichen wie Label, Verlag, Booking, PR, Vertrieb oder selbstvermarktende_r Künstler_in werden dieses Mal dabei sein. Neben einem Coaching zum grundlegenden Mentoring-Verständnis umfasst das Programm thematische Weiterbildungstreffen und individuelle Termine zwischen Mentee und Mentor_in. Dank der Kooperation mit den musicBwomen der BMC kann dieses Mal zudem ein Workshoptag angeboten werden, um verstärkt praktisches Wissens vermitteln zu können.

Ab sofort können sich Interessierte auf die zehn Mentee-Plätze bewerben. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 4.8.2019.

16.07.2019