Pop Netzwerk Darmstadt gegründet: Proberaum-Bedarfsanalyse
Kürzlich haben engagierte Menschen den Verein Pop Netzwerk Darmstadt ins Leben gerufen, um die (Pop-) Kultur in Darmstadt zu fördern und Darmstadt kulturell genre-, geschlechts- und altersübergreifend voranzubringen und sichtbarer zu machen. Das Pop Netzwerk Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Aktiven in allen Bereichen der Popkultur in Darmstadt. Das Netzwerk dient dem Austausch von Informationen, Organisieren von Veranstaltungen und der Vertretung gemeinsamer Interessen. Von Electro bis Metal, Hip Hop, Rock, Pop & Folk… Aktuell möchte das Netzwerk eine Proberaum-Bedarfsanalyse machen. Darmstädter Musiker*innen können sich per Mail melden, wenn sie einen Übungsraum suchen. Das nächste Pop Netzwerk Treffen findet am 08.06.2026 statt; meldet euch dafür gern per Mail an!
Infos
Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen
Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.
Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen.
Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.
Nächste Antragsrunde der Künstler*innenförderung
Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Anträge für die 74. Förderrunde können von 26.6.-17.7.2026 gestellt werden. Zur Klärung offener Fragen bietet die Initiative Musik telefonische Beratungszeiten an. Ein ausführliches Video enthält viele nützliche Infos zum Förderprogramm; ein weiteres Video führt durch die Antragstellung.
Internationale Exportförderung für Musikunternehmen
Die Internationale Exportförderung für Musikunternehmen geht in die nächste Runde: Von 1.6.2026, 12 Uhr bis 22.6.2026, 12 Uhr können erneut Anträge gestellt werden. Frühestmöglicher Projektbeginn ist ab Kalenderwoche 35. Das Programm zielt darauf ab, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Musikunternehmen mit Sitz in Deutschland nachhaltig zu stärken – beispielsweise durch eigeninitiierte Maßnahmen oder durch die Teilnahme an internationalen Branchenveranstaltungen. Für DMV-Mitglieder (Verband Deutscher Musikverlage): Am 19.5.2026, 12 Uhr findet ein digitaler Infoworkshop statt.
Online-Infoveranstaltung: ARTplus – Musik studieren mit Behinderung (9.6.2026)
Du arbeitest mit jungen Menschen mit Behinderung, die sich für Kunst, Tanz, Musik oder Schauspiel interessieren und kurz vor dem Schulabschluss stehen? Vielleicht begleitest du als Lehrkraft, Berater*in, Sozialarbeiter*in oder Familienangehörige kreative junge Menschen auf ihrem Weg in die Zukunft? EUCREA e.V., der Verband für Behinderung und Kultur, lädt am 9. Juni von 16-17 Uhr zu einer digitalen ARTplus-Infoveranstaltung ein. Das Event richtet sich an Vertreter*innen von Institutionen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft. In einem kompakten Online-Format stellt EUCREA mit dem Programm ARTplus vor, wie der Einstieg in künstlerische Studiengänge jungen Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit gelingen kann.
Die Veranstaltung findet online statt und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos und findet online statt, zum Anmeldeformular geht es hier.
Bis zum 24.05.2026 für’s Songwriting Camp in München bewerben!
Songwriter*innen, Producer*innen und Artists kommen für drei Tage im FatCat in München zusammen, um gemeinsam Songs zu schreiben, zu produzieren und sich nachhaltig zu vernetzen. Das Camp ist ein kollaboratives Projekt aus GEMA, Feierwerk Fachstelle Pop, den Mieter*innen des FatCat und der bayerischen Musikszenen und bringt regionale und überregionale Akteur*innen aus Musik, Kreativwirtschaft und Kultur zusammen. Es versteht sich als Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und die gezielte Stärkung des Musikstandorts München. Neben intensiven Writing-Sessions steht vor allem eines im Mittelpunkt: Vernetzung. Darüber hinaus versteht sich das Projekt als Impulsgeber für die kulturelle Zwischennutzung urbaner Räume, denn durch die Nutzung des FatCat als kreativen Arbeitsort wird beispielhaft gezeigt, wie leerstehende oder temporär verfügbare Räume nachhaltig mit kultureller Produktion belebt werden können. Den Abschluss bildet das Networking-Event „Popgarten“ im Live Evil, das Akteur*innen aus Musik, Medien, Politik und Kultur zusammenbringt. Deadline 24.05.2026; 23:55 Uhr
FLINTA* GOLD Workshop – Zugang zu Förderungen und Finanzen 23. August 2026 in Frankfurt am Main
Mit dem Workshop „FLINTA* GOLD“ entsteht in Frankfurt ein Raum für Empowerment, Vernetzung und praktische Unterstützung rund um Fördermittel und finanzielle Teilhabe. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an FLINTA*-Personen und thematisiert den Zugang zu Ressourcen, Wissen und Entscheidungsstrukturen im Förderbereich. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gerechtere Zugänge zu Förderungen geschaffen werden können. Denn wer über finanzielle Mittel entscheide, beeinflusse maßgeblich, welche Projekte sichtbar werden und welche Ideen wachsen können, so die Veranstalter*innen. Gleichzeitig seien Netzwerke, Wissen über Fördermöglichkeiten und finanzielle Ressourcen oft ungleich verteilt. Der Workshop setzt auf einen praxisnahen Ansatz und vermittelt konkrete Fähigkeiten: Teilnehmende erhalten Informationen zu Fördermöglichkeiten, lernen Grundlagen erfolgreicher Antragstellung kennen und tauschen sich über Strategien gegenseitiger Unterstützung aus. Ziel ist es, mehr Teilhabe und finanzielle Zugänge für FLINTA*-Personen zu schaffen. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Verena David, Stadtverordnete und queerpolitische Sprecherin der CDU Frankfurt, sowie Natascha Kauder, Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer. Die Veranstaltung findet am 23. August 2026 von 13 bis 16 Uhr im Historisches Museum Frankfurt statt. Veranstaltungsort ist der Sonnemannsaal. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail an ed.tr1780129352ufkna1780129352rfree1780129352uq@of1780129352ni1780129352 möglich. Kuratiert wird „QUEER GOLD“ von Annette Kühn. Unter dem Motto „Mehr Wissen. Mehr Zugang. Mehr Geld für FLINTA*“ soll der Workshop nachhaltige Impulse für mehr finanzielle Sichtbarkeit und Chancengleichheit setzen.
Neue Antragsrunde ab 18.05.2026 für Förderprogramm „PlugIn“
Kleinere und mittlere Musikclubs in Deutschland sollen künftig gezielter bei Investitionen in ihre technische Ausstattung unterstützt werden. Mit dem Förderprogramm „PlugIn“ reagiert die Bundesregierung auf die wirtschaftlich angespannte Lage vieler Veranstaltungsorte, die aufgrund geringer Umsatzrenditen notwendige Modernisierungen häufig nicht aus eigener Kraft finanzieren können. Das Programm richtet sich an Musikclubs mit einer Besucher*innenkapazität von maximal 2.000 unbestuhlten Plätzen. Ziel ist es, die kulturelle Infrastruktur insbesondere im Live-Musikbereich zu stärken und Spielstätten langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Gefördert werden sowohl neue als auch gebrauchte Technikgeräte sowie Einrichtungen von auftrittsrelevanten Elementen. Erstmals sind zudem Reparaturmaßnahmen förderfähig. Der maximale Förderanteil liegt bei 15.000 Euro. Der erforderliche Eigenanteil der Antragsteller*innen ist dabei degressiv gestaltet: Mit steigender Höhe der Gesamtausgaben erhöht sich auch der Eigenanteil. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach dem sogenannten Windhundverfahren („first come, first served“). Interessierte Clubs sollten ihre Anträge daher frühzeitig einreichen, da die Mittel nach Reihenfolge des Eingangs vergeben werden. Um strukturell schwächere Regionen gezielt zu unterstützen, werden die Fördermittel im Verhältnis 60 zu 40 zwischen urbanen und nicht-urbanen Räumen aufgeteilt. Als nicht-urban gelten Orte mit bis zu 100.000 Einwohner*innen. Die Regelung bleibt flexibel: Ist ein Budgetkontingent ausgeschöpft, können verbleibende Mittel dem jeweils anderen Bereich zugeschlagen werden. Förderprojekte der dritten Runde können bis zum 31. März 2027 umgesetzt werden. Bereits durch „PlugIn“ geförderte Spielstätten sind von einer erneuten Förderung ausgeschlossen. Anträge können ab Montag, den 18.5.2026, 13 Uhr bis Freitag, den 5.6.2026, 13 Uhr gestellt werden.
Bewerbungsstart für »Pop-Kultur Nachwuchs« 24.–30.8.26 in Berlin
Pop-Kultur Nachwuchs 2026 verbindet 150 aufstrebende Talente aus der ganzen Welt mit Künstler*innen des Pop-Kultur-Liveprogramms sowie mit Expert*innen aus Musikbranche, Politik und Kreativwirtschaft. In praxisnahen Workshops, Vorträgen und Netzwerkformaten geben internationale Profis persönliche Einblicke in ihre Arbeit und teilen ihr Wissen darüber, wie man im Popmusik-Business Fuß fassen und langfristig bestehen kann. Im Mittelpunkt stehen echter Austausch und nachhaltige Verbindungen: zwischen jungen Musikerinnen, Produzentinnen, DJs und Kreativen aus allen Bereichen der Popkultur – ob Management, Booking oder Labelarbeit. Die diesjährige Ausgabe findet am 24. und 25. August 2026 im silent green in Berlin-Wedding statt – dort verwandeln wir das Gelände in einen lebendigen Pop-Kultur-Campus. Am 28. August kommen die Teilnehmer*innen außerdem zu einem zusätzlichen Abend mit Networking und Live-Musik auf der »Pop-Kultur Nachwuchs« Bühne im Frannz Biergarten der Kulturbrauerei zusammen. Die Teilnehmer*innen wählen aus über 40 Workshops und Networking-Sessions auf Deutsch oder Englisch, geleitet von Festival-Acts und wichtigen Stimmen aus der Berliner Musikszene. Die Bewerbung steht Talenten aus aller Welt offen – eine ideale Chance, internationale Netzwerke aufzubauen, Wissen zu teilen und sich disziplinübergreifend zu vernetzen. Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich. Eine Fachjury wählt 150 Teilnehmer*innen für das Programm aus. Die Teilnahmegebühr beträgt 55 Euro und beinhaltet Mittagessen, Networking Formate & Festivalpass für »Pop-Kultur Live« am Freitag und Samstag (28.–29. August).Bewerbungsschluss: 5. Juni 2026
Open Call: bUm de la Musique 21.06.2026
Am 21. Juni feiert Berlin die Fête de la Musique – und bei bUm wird eine ganz eigene Version dieses Musikfestivals veranstaltet: bUm de la Musique! Die Community bUm Berlin sucht dafür Musiker*innen, die auftreten möchten! Gestellt werden zwei Bühnen (draußen und drinnen), eine von @dinetteberlin betriebene Bar und eine tolle Atmosphäre für alle Musik-Begeisterte: von Nachwuchskünstler*innen bis hin zu erfahrenen Musiker*innen, von Solokünstler*innen bis hin zu Bands und Chören. Wenn ihr Teil des Musikprogramms sein möchtet, meldet euch bitte bis zum 20. Mai über das Onlineformular an.
Glasbahnhof Sassnitz (Rügen) sucht Künstler*innen
Der Glasbahnhof Sassnitz auf Rügen sucht für seinen Piergarten direkt am Meer Künstler*innen – Live-Musik, DJ, Solo oder Band – die Lust haben, bei guter Stimmung vor echtem Publikum zu spielen. Faire Gage oder Beteiligung möglich. Lust, hier zu spielen? Schreib eine Nachricht via Insta.
Voting für Wildcard-Slot @ Hurricane Festival (bis 17.05. abstimmen)
Gemeinsam mit FKP Scorpio vergeben Sofa Concerts zum vierten Mal einen Wildcard-Slot auf der Hurricane Mainstage 2026. 450 Bands hatten sich beworben, eine Jury aus Musikexpert*innen wählte vier Finalist*innen aus, für die ihr jetzt noch bis 17.05.2026 abstimmen könnt: Corduroy County (Glam-Pop-Rock), Sarah Bugar (Indiepop), Latin Greek (60er-&70er-Rock) und MAIVA (Pop). Stimme jetzt für deinen Lieblings-Act und sichere dir gleichzeitig die Chance auf zwei Festival-Tickets!

