Umfrage zur Situation von Künstler*innen in München

Musica Femina München bittet um Unterstützung: Gemeinsam mit der Sängerin Anamica Lindig und mit Unterstützung der Kulturplattform jourfixe-muenchen e.V. organisiert Katrin Neoral eine Diskussionsveranstaltung mit bayerischen Landespolitikern und Kulturschaffenden am 28.09.20 im Münchner Volkstheater. Das Thema: „Kultur in der Krise – Wie bewahren wir die Vielfalt der Bayerischen Kultur- und Veranstaltungsbranche vor dem Point of no Return?“. Die Staatsminister Bernd Sibler und Hubert Aiwanger sowie die kulturpolitischen Sprecher ihrer Partei Sanne Kurz (Grüne), Volkmar Halbleib (SPD) und Dr Wolfgang Heubisch (FDP) haben bereits zugesagt. Da aus Infektionsschutzgründen nur wenige Branchenvertreter*innen als Diskussionsteilnehmer*innen und als Gäste einladen werden können, aber trotzdem möglichst viele Erfahrungen und Lösungsvorschläge gehört werden sollen, bitten die Veranstalter*innen euch um Mithilfe in Form einer Umfrage zur aktuellen Situation. Eure Antworten gehen anonymisiert ein (eure Email-Adresse wird nicht angezeigt) und nur die Fragen auf der 1. Seite sind obligatorisch. Teilnahmeschluss ist der 18.09.2020. Bei Fragen wendet euch an: (at)

16.09.2020

International Songwriting Competition – jetzt teilnehmen

Bis zum 23.09.2020 könnt ihr euch mit einem eigenen Song an der International Songwriting Competition beteiligen. Die Teilnahme kostet $ 30,–. Die ISC will sowohl etablierten Songwriter*innen als auch Amateuren und Newcomern die Möglichkeit bieten, ihre Werke einer hochkarätigen Jury vorzustellen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise und andere Unterstützung.

 
16.09.2020

Weitere Bundeshilfen für Kultur- und soziokulturelle Zentren

Insgesamt weitere 15 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR stehen demnächst soziokulturellen Zentren, Netzwerken und Initiativen für den Wiedereinstieg in ihre Programmarbeit unter Corona-Bedingungen zur Verfügung. Projektträger können jeweils bis zu 50.000 Euro zur Planung neuer Veranstaltungen, Kurse, Workshops und Begegnungsformate unter den geltenden Corona-Regelungen erhalten. Anträge für eine Förderung können ab dem 01.10.2020 beim Bundesverband Soziokultur e.V. gestellt werden. Dieser bietet Projektträgern ab dem 15. September 2020 telefonische Beratung zur Beantragung der Hilfen. Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

16.09.2020

Workshopreihe „Liederworte & Singerei“ im Herbst

Für Liederschreibende, Songwriter*innen, chanson-singende Schauspieler*innen und Neugierige, die sich vertiefend mit Stimme, Rhythmus, Improvisation, Interpretation, Live-Looping und Texten auseinander setzen wollen, hat Maria Schüritz von Leipziger Liederszene e.V. die Workshopreihe „Liederworte & Singerei“ gestrickt. Die acht Abende zwischen dem 21.9. und 23.11. werden von umtriebigen Leipziger Musiker*innen wie Wencke Wollny (Karl die Große), Gwen Kyrg, Ole Zender (Phonetics), Maria Schüritz und der Sprechbildnerin Ulrike Christl geleitet und machen Stimmbildung, Beatboxing, Rhythmus, Songwriting, Live-Looping und mehr zum Thema. Die Workshops finden in Kleingruppen in den Räumen der Kulturwerkstatt KAOS (einem Projekt der Kindervereinigung Leipzig e.V.) statt und kosten pro Abend 20.-€/15.-€ (erm.). Für evtl. coronabedingte Beschränkungen gibt es Alternativformate, bei Interesse also einfach anmelden unter: (at). Das Projekt wird vom Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert. Den feierlichen Abschluss bildet ein Unplugged-Konzert beim Adventsnachmittag in der Kulturwerkstatt KAOS am 13.12.

14.09.2020

#artistathome: Norah Jones „Live At Home“

Norah Jones nutzt die durch das Coronavirus erzwungene Tour-Auszeit zu Hause dazu, ihre Fans in aller Welt mit kleinen wöchentlichen Solokonzerten zu bezaubern. Dabei wirbt sie für verschiedene wohltätige Organisationen, denen das Publikum auf freiwilliger Basis Spenden zukommen lassen kann. Auf der eigens zu diesem Zweck eingerichteten YouTube-Playlist „Norah Jones Live at Home“ auf ihrem Kanal kann man ihren rund viertelstündigen Wohnzimmer-Auftritten lauschen; meist singt sie dabei am Klavier, gelegentlich greift sie aber auch zu ihrer akustischen oder elektrischen Gitarre oder gar zum Jazzbesen. Hier seht ihr sie mit ihrer Puss-n-Boots-Kollegin Sarah Dobson in Aktion:

 

14.09.2020

#artistathome: All-Star Band ARTEMIS mit Debüt auf Blue Note

Renee Rosnes, Cécile McLorin Salvant, Ingrid Jensen, Melissa Aldana, Anat Cohen, Noriko Ueda und Allison Miller – das sind die Mitglieder der female All-Star-Band ARTEMIS, die gerade ihr Debüt auf dem Blue Note Label herausgegeben hat (VÖ: 11.09.2020). Zusammengefunden hatten sich die sechs Musikerinnen – damals noch ohne Cécile McLorin Salvant – erstmals im Sommer 2017, um auf einigen großen europäischen Festivals aufzutreten. Die Zusammensetzung ist wahrlich international: Pianistin Renee Rosnes und Trompeterin Ingrid Jensen kommen aus Kanada, Tenorsaxophonistin Melissa Aldana aus Chile, Klarinettistin Anat Cohen aus Israel, Bassistin Noriko Ueda aus Japan und Schlagzeugerin Allison Miller aus den USA. Das Publikumsecho auf den Festivals war dort so überwältigend, dass sie beschlossen, als festes Ensemble weiterzumachen, obwohl sie allesamt eigene Bands haben. Benannt nach Artemis, der jungfräulichen Göttin der Jagd und der Natur aus der griechischen Mythologie, veröffentlicht die Band mit der Gastvokalistin Cécile McLorin Salvant ihr gleichnamiges Album mit fünf eigenen Kompositionen und vier Coversongs. Hier könnt ihr in die neue Platte reinhören.

14.09.2020

Symposium: Curating Diverstity in Europe – Decolonizing Contemporary Music

Sounds Now, das sich als europäisches Netzwerk für die Stärkung von Diversität im Bereich der zeitgenössischen Musik und Klangkunst einsetzt, veranstaltet in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin, der inm / field notes und dem Ultima Festival Oslo am 25.09.2020, 10.30–20 Uhr ein Symposium zu Diversitätsstrategien in der zeitgenössischen Musik. Das eintägige Symposium bietet eine Plattform, um in Zeiten beschränkter internationaler Begegnungen und nationalistischer Strömungen den Diskurs lebendig zu halten und Transformationspotentiale zu entwickeln. Im Fokus stehen Prozesse und Profile des Kuratierens, die Machtstrukturen, eurologische Denkmuster kritisch hinterfragen und zur Neuausrichtung u.a. politische, kollektive oder partizipative Strategien in den kuratorischen Entscheidungsakt implementieren. Aus den Keynotes von Du Yun und Sandeep Bhagwati gehen Paneldiskussionen zu Emanzipation, Dekolonisation und Raubmusik hervor. Das Symposium ist als Online+Offline-Format geplant, sodass sämtliche Inhalte (Keynotes, Panels, Chats und Networking) gleichzeitig digital und vor Ort in der Akademie der Künste Berlin rezipierbar sind. Keynotes und Panels bleiben nachhaltig als Videodokumente zugänglich. Für die aktive Teilnahme wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15.09.2020 unter (at) gebeten. Der Livestream kann passiv auch ohne Anmeldung verfolgt werden.

14.09.2020

Neuer Verband Pro Musik vertritt freie Musikschaffende

Der neu gegründete Verband Pro Musik setzt sich für die Interessen aller freien Musikschaffenden ein, „unabhängig von Genre- und Szenezugehörigkeit“. Bisher gab es zwar für einige Bereiche der Musikkultur Interessenverbände, aber insbesondere freie Musiker*innen standen bisher ohne Lobby da. Anlässlich der Corona-Krise haben sich die beteiligten Musiker*innen zusammengetan, „um unsere langjährigen Erfahrungen zu teilen und Ideen zur Verbesserung der sozialen Absicherung, der Arbeitskonditionen und der Lobby der Musikschaffenden zu entwickeln. Als erfahrene und gut vernetzte MusikerInnen der freien Szene möchten wir Vertreter, Ideengeber und Berater zwischen der Szene und der Politik sein – für die Szene, für die Musik.“ Am 4. September traf sich eine Delegation des Verbandes mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, um über Verbesserungen der wirtschaftlich unverändert schwierigen Situation freischaffender Künstler*innen zu sprechen. Dabei sei es sowohl um kommunale Soforthilfen als auch um eine perspektivisch verbesserte Absicherung der Musiker gegen unverschuldete Arbeitslosigkeit gegangen. Henriette Reker sagte den Musikern demnach Unterstützung zu und wolle das Thema auch auf Landes- und Bundesebene in die politische Diskussion einbringen. Zu den ersten Amtshandlungen von Pro Musik gehörte zudem eine Stellungnahme zum Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes duch das Bundesjustizministerium. Pro Musik schließe sich grundsätzlich der Stellungnahme der Initiative Urheberrecht vom 31. Juli 2020 an, weist aber darüber hinaus auf einige Probleme hin. Der Verband betont insbesondere, dass in der Kultur-und Medienbranche eine strukturelle Asymmetrie herrscht, die durch die Digitalisierung dramatisch an Gewicht gewonnen hat, sodass ein zentrales Ziel einer urheberrechtlichen Reform in der Stärkung der Position der Urheber*innen und ausübenden Künstler*innen liegen muss, in der Wiederherstellung eines ‚Level Playing Fields‘.“

14.09.2020

Music Women* Germany @ Reeperbahn Festival mit Vereinsgründung, digitaler RBF Lounge und Liveprogramm

Das Umbrellanetzwerk Music Women* Germany kapert am heutigen 14.09.2020 um 18 Uhr in Hamburg die SUPER PEOPLE STAGE auf dem KNUST Lattenplatz mit Live-Acts von Celina Bostic und Queenwho. Music Women* Germany gründet sich als bundesweiter Verein, offiziell, firmiert und besiegelt! Das Live-Event ist der Auftakt sowohl für die 4-tägige digitale Music Women* Germany Networkingreihe auf dem Reeperbahn Festival als auch für die Music Women* Germany als von der Initiative Keychange gefeaturetes Projekt für Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche.

14.09.2020

#artistathome: Sofi Maeda wird zur Superheldin

Wer ist die Superheldin mit den pinken Haaren, die durch die nächtlichen Städte zieht? Das neue Video zu dem Song Ashita von Sofi Maeda gibt möglicherweise Antwort…

14.09.2020

#artistathome: Conny Maly und Lava 303

Was machen Künstler*innen eigentlich mit ihren Arbeitsstipendien? Kunst natürlich!

Conny Maly hat eine Dokumentation zu Auftritten von Lava 303 aus Mitschnitten und Videos von 2008 bis 2020 zusammengestellt. Viele schöne Erinnerungen an eine aufregende Zeit sind dabei: Clubs und Parties, Demos, besetzte Häuser, Festivals, Gigs in Brüssel und Athen.

Denn: Tanzen hilft!

14.09.2020

Digitale Chortage: „Ortswechsel – Chormusik von Komponistinnen“

Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020 veranstaltet das Archiv Frau und Musik (Frankfurt/ Main) eine Online-Tagung zu Chormusik von Komponistinnen. Die Tagung wird gefördert durch das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) und unterstützt durch den Medienpartner „Chorzeit – Das Vokalmagazin“. Der Titel „Ortswechsel“ gründet nicht allein auf dem der Corona-Pandemie geschuldeten Wechsel der Veranstaltung in den virtuellen Raum, sondern ist zugleich inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltungen. Den genauen Zeitplan und Details zur Anmeldung können auf der Website des Archivs Frau und Musik abgerufen werden.

14.09.2020