Wanderlust bei Waves Vienna

Gemeinsam musikalische Talente aus Deutschland unterstützen: Mit diesem Ziel haben sich die Initiative Musik, die regionalen Popmusik-Fördereinrichtungen Musicboard Berlin, popNRW (Landesmusikrat NRW), Pop-Büro Region Stuttgart, RockCity Hamburg e. V. und der Verband für Popkultur in Bayern zusammengetan, um Newcomer*innen zu präsentieren. Unter der Marke Wanderlust – New German Talent Showcase wird die Präsenz deutscher Nachwuchs-Acts im Ausland nachhaltig befördert. 

Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2020 werden unter der Dachmarke Wanderlust auch 2021 zwölf deutsche Acts auf das Showcase-Festival gebracht. Nach einem pandemiebedingten, digitalen Auftakt 2020 wird Wanderlust in diesem Jahr an den drei Festivaltagen vom 9. bis 11. September eine eigene Live-Bühne im Wiener WUK Beisl bespielen. Mit dabei ist viel Female* Power – dafür sorgen u.a. Elena Rud, Gaisma, Mariybu, Vaovao, Ava Vegas, Kya Kyani und Mulay.

07.09.2021

RockCity fragt: 2-G oder 3-G?

RockCity e.V. aus Hamburg will es wissen. In einer anonymisierten Blitzumfrage könnt ihr abstimmen: Was findet ihr besser, 2-G oder 3-G? Die Umfrage ist wirklich sehr kurz, und man darf nicht nur anklicken sondern auch seinen Senf dazugeben.

07.09.2021

Stellenanzeige: Professur „Ästhetische Praxis und Kulturarbeit in der sozialen Arbeit“

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ist zum 01.03.2022 eine W-2 Professur (m/w/d, 75%) für “Ästhetische Praxis und Kulturarbeit in der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Musik oder Medien” zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die über umfassende praktische Erfahrungen und fundierte theoretische Kenntnisse im Arbeitsbereich Ästhetische Praxis und Kulturelle Bildung/Kulturpädagogik mit Schwerpunkt Musik oder Medien verfügt und ein kulturpädagogisches, künstlerisches, kulturwissenschaftliches oder vergleichbares Hochschulstudium abgeschlossen hat. Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit ist erwünscht.
Zu den Arbeitsaufgaben gehört, die praktische Anwendung und wissenschaftliche Reflexion von Formaten ästhetischer Praxis und kultureller Bildungspraxis in der Sozialen Arbeit weiterzuentwickeln, neben den genannten Lehrgebieten auch Grundlagenfächer der Sozialen Arbeit (BA/MA) zu vertreten sowie an der Betreuung von Studienprojekten und Bachelor-/Masterarbeiten mitzuwirken.
Im Vorfeld der Bewerbung besteht die Möglichkeit zu einem unverbindlichen und vertraulichen
Austausch. Bewerbungen bitte mit den üblichen Unterlagen und mit der Angabe von drei möglichen
Themen für eine Probevorlesung bis spätestens 23.09.2021 an den Rektor der Evangelischen Hochschule
Ludwigsburg, Herrn Prof. Dr. Norbert Collmar, Paulusweg 6, 71638 Ludwigsburg ((at)).
07.09.2021

Kulturthemen in der Bundestagswahl?

Wie der Deutsche Kulturrat kritisch feststellt, fehlen im Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung Fragen zur Kulturpolitik vollständig. Keine der 38 Fragen des Wahl-O-Mat 2021 beschäftigt sich mit einem kulturpolitischen Thema. Damit ignoriere ein wichtiges Instrument zur politischen Information die Bedeutung der Kulturpolitik bei der Bundestagswahl. Wer sich zur Haltung der Parteien zur Kulturpolitik informieren will, kann jedoch auf den Verband PRO MUSIK zählen: Dieser hat den Parteien konkrete Fragen als sogenannte Wahlprüfsteine eingereicht und stellt die Antworten in einem PDF zum Download zur Verfügung.

07.09.2021

Radiotipp: Gespräch zu Kultur in NRW & Bundestagswahl 12.09.2021

Am 26. September wird der nächste Bundestag gewählt. Die Künstler*innen, Kultureinrichtungen und Kommunen kämpfen in dieser Zeit mit den Folgen der Pandemie, stehen vor den Herausforderungen der Klimakrise und fragen nach der Zukunftsfähigkeit des Sektors. Was braucht die Kultur und was bedeuten die Pläne der Parteien für NRW? Das diskutiert Peter Grabowski am 12.09.2021 um 18 Uhr im Rahmen eines WDR 3 Forums mit Dr. Michael Reitemeyer (Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW), Antje Nöhren (Kultursekretariat NRW Gütersloh), Matthias Hornschuh (Kulturrat NRW) und Dr. Tobias J. Knoblich (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.). Das WDR 3 Forum zur Bundestagswahl findet in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und dem Kulturrat NRW statt. Die Ausstrahlung kann hier mitverfolgt werden.

06.09.2021

Raketerei sucht Unterstützung in Content- und Community-Management

Die RAKETEREI – Podcast und Musikerinnen-Community – von Imke Machura wächst, deshalb sucht sie
Unterstützung für die Bereiche Content-Management (w, m, d) und Community-Management (w, m, d), jeweils freiberuflich für ca. 10-15 Stunden pro Woche, Tendenz steigend.

06.09.2021

Europäisches Projekt Amplify will Diversität fördern

„Amplify“ ist ein Projekt, das in 12 europäischen Ländern unterrepräsentierte Stimmen im Kultursektor zur „Konferenz zur Zukunft Europas“ bringen will. Während des Projekts entwickeln die Teilnehmer*innen Empfehlungen für EU-Entscheider*innen, um den Kulturbetrieb diverser und inklusiver zu machen. Die Kampagne will zuhören, Ideen sammeln und einen öffentlichen Diskurs anstoßen, um Ungleichheiten in Europa zu verringern. Amplify startet am 07.09. mit einer Livestream-Pressekonferenz, wird zeitgleich in Dänmark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien und Schweden durchgeführt und endet in einem Live-Hackathon im Juni 2022. Interessierte können auf der Plattform der Konferenz selbst Ideen einreichen, Veranstaltungen melden und an Events teilnehmen.

06.09.2021

New Music Award: Leony und Luna sind „Durchstarterinnen des Jahres“

Auch in diesem Jahr vergeben die jungen Radiosender der ARD und Deutschlandfunk Nova im Rahmen des „NEW MUSIC AWARDS“ einen Preis an den vielversprechendsten Newcomeract des Jahres, der den Durchbruch noch vor sich hat. Außerdem wird der „Durchstarter des Jahres“ ausgezeichnet. Ein Act also, dem auch dank der Unterstützung durch die jungen ARD-Programme und Deutschlandfunk Nova in diesem Jahr der Durchbruch gelang. In einer Abstimmung unter den beteiligten Sendern fiel die Wahl in diesem Jahr auf gleich zwei Künstlerinnen: Leony und Luna.

Leony Burger konnte unter ihrem Künstlernamen Leony nach zahlreichen Kollaborationen mit Acts wie VIZE und Sam Feldt in diesem Jahr ihren Solo-Durchbruch feiern. Ihre Single „Faded Love“ schaffte es in die Top 20 der deutschen Charts, wurde bei deutschen Radiosendern bis heute über 60.000 Mal gespielt.

Luna aus der Nähe von Passau machte in diesem Jahr mit ihrem Song „Verlierer“ auf sich aufmerksam. Nachdem sie eine erste Version auf TikTok veröffentlicht hatte, nahm die Sängerin LEA sie für ihr Label unter Vertrag. Es folgten: Einsätze bei deutschen Radiostationen im vierstelligen Bereich und über 45 Millionen Plays im Streaming. Mit „Blau“ gibt es inzwischen bereits einen Nachfolge-Song, im nächsten Jahr geht Luna auf ihre erste Headliner-Tour. Ihre „NEW MUSIC AWARDS“ bekommen Leony und Luna am 10. September 2021 im Rahmen der Award-Show überreicht.

Interessant, dass sich beide in ihren Songs auf sehr unterschiedliche Weise und in ganz unterschiedlichem Stil mit einem ähnlichen Thema befassen, der Absage an eine Liebe.

Neben der „Durchstarterin des Jahres“ wird dann auch der Preis für die „Newcomer/in des Jahres“ vergeben. Dafür hat jeder der beteiligten Sender einen vielversprechenden Musikact aus seiner Region nominiert. Darunter sind ebenfalls viele junge Künstlerinnen: Lienne aus Augsburg, nominiert von PULS (BR), jupiter flynn aus Berlin, nominiert von Deutschlandfunk Nova (Deutschlandradio), Leepa aus Berlin, nominiert von Fritz (RBB), Chuala aus Berlin, nominiert von N-JOY (NDR), Rote Mütze Raphi aus Koblenz, nominiert von DASDING (SWR)

03.09.2021

Call for Papers: Weltmusik in postkolonialer Perspektive

»Klassik«, »Black Music«, »Weltmusik« und viele mehr – diese Kategorien stehen durch postkoloniale Perspektiven in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zunehmend in der Kritik. Die Hinterfragung kanonisierter Ordnungen und Konzepte von Musik – das »decentering« europäisch-hegemonialer Wissensordnungen – hat auch längst die Musikwissenschaft und benachbarte Disziplinen wie die Theater,- Film- und Medienwissenschaft erreicht. Die kritischen Debatten betreffen gesellschaftliche Themen, zunehmend aber auch die Perspektiven der Geistes- und Kulturwissenschaften als Teil der Gesellschaft selbst. Die Tagung am ZPKM nimmt populäre Musik unter dem Label »Weltmusik« in den Blick. Der Begriff ist in den späten 1980er Jahren als Vermarktungsstrategie entstanden, um die Suche nach populärer Musik zu erleichtern, die in »westlich« geprägten Begrifflichkeiten nicht definierbar war. Seitdem wird das Etikett Weltmusik kontrovers diskutiert. Die aktuellen kritischen Forschungs-, Diskussions- und Praxisansätze zusammenzubringen, ist das Ziel der Tagung. Musikologisch, historisch und kulturwissenschaftlich bzw. -anthropologisch Forschende sowie Praktizierende sind eingeladen, bis zum 10.01.2022 ein Abstract für Beiträge mit Kurz-CV und Angaben zum theoretischen/ empirischen/ methodischen Zugang einzureichen (dt. oder engl., im Umfang von ca. 300 Wörtern). Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag parallel an:
(at)
(at)

02.09.2021

Jetzt für Musik- & Frauen-Projekte in Afghanistan spenden

Der Institutsleiter des Afghanistan National Institute of Music berichtet von schlimmen Zuständen, seitdem die Taliban die Herrschaft in Afghanistan übernommen haben. Instrumente wurden bereits zerstört, seine Schule kann nicht öffnen. Alle, die in die Arbeit und den Unterricht an diesem Institut verwickelt waren, sind nun gefährdet, denn die Taliban verstehen Musik als Sünde. Die Spenden für dieses Institut können nun erst mal nicht für Tourneen oder Neuanschaffungen verwendet werden, sondern müssen in Sicherheitsleistungen investiert werden, um das, was schon da ist, vor der Zerstörung zu bewahren. Hier könnt ihr für das ANIM spenden.
Ein weiterer Verein setzt sich bereits seit 1984 für die Schulbildung – anfangs insbesondere von Mädchen – in Afghanistan ein. Afghanistan Schulen will vor allem Schulangestellte mit Zuwendungen unterstützen, weil die neue Regierung den Lehrenden weniger Gehalt zahlen will. Im Moment herrsche große Unsicherheit, in Behörden, Banken und Hilfsorganisationen dürften Frauen bislang nicht arbeiten – die Taliban-Kämpfer wüssten nicht, wie sie sich gegenüber Frauen verhalten müssten und müssten erst ausgebildet werden, wurde dem Verein mitgeteilt. Die Schülerinnen der Frauenzentren lernen momentan gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zuhause und nähen u.a. Schuluniformen für Bedürftige.
Die neue Inititative des Zentrums für feministische Außenpolitik Berlin und HÁWAR.help möchte auf ihrer Plattform Defend Afghan Women’s Rights Spenden für afghanische NGOs und Akteur*innen sammeln, die Frauen in Afghanistan unterstützen und helfen, sie außer Landes zu bringen. Außerdem arbeiten sie an politischen Forderungen für eine menschenrechtsbasierte Außenpolitik. Pinkstinks hält einen regelmäßig aktualisierten Blog bereit, der euch über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Mehr zu Aktionen und Demos findet ihr bei Seebrücke.

01.09.2021

musicRLPwomen* laden zum Gründungsevent 30.09.2021

Musikerinnen* aus Rheinland-Pfalz, hergehört: nur noch vier Wochen bis zur Gründungsveranstaltung von musicRLPwomen*! Im Netzwerk musicwomen*germany hat sich ein neues Team für Rheinland Pfalz gegründet und feiert das am 30.09. ab 19 Uhr mit Liveshows von Diana Ezerex, Hanne Ka, Alarmbaby und LIN. Im anschließendem Talk lassen die Teilnehmerinnen* das Projekt in:balance für Gender Gerechtigkeit Revue passieren und diskutieren die Potenziale von Workshops als Safer Spaces. Außerdem geben Andrea Rothaug (musicwomen*germany) und Linn Meissner (musicNRWwomen*) einen Einblick in die Netzwerkarbeit und die Motivationen von musicwomen*germany. Danach stellen die musicwomen* aus Sachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ihre Aktivitäten vor und spinnen gemeinsam mit dem Publikum Ideen für das Ländernetzwerk in Rheinland-Pfalz! Jetzt hier anmelden!
01.09.2021

Ottilie-Roederstein-Stipendien für Künstlerinnen

Das Land Hessen setzt sich zum Ziel, in Hessen lebende oder arbeitende Künstlerinnen und Kultur schaffende Frauen besser zu unterstützen, um ihrer Unterrepräsentanz in allen Bereichen der professionellen Künste entgegenzuwirken und ihre Situation und Sichtbarkeit nachhaltig zu verbessern. Dazu hat Hessen die Förderrichtlinie OttilieRoedersteinStipendien aufgesetzt, die
Zuwendungen für zukunftsweisende künstlerische und kulturelle Vorhaben und Projekte von Künstlerinnen aller Sparten (Bildende Kunst, Musik, Komposition, Film, Darstellende Künste, Literatur) vergibt. Die eingereichten Arbeiten bzw. Projektvorhaben sollen zur Entwicklung der Kunst und Kulturlandschaft Hessens beitragen und den Beitrag von Künstlerinnen darin sichtbar machen.
Seit Mitte August 2021 können sich etablierte Künstlerinnen, Nachwuchskünstlerinnen sowie Künstlerinnengruppen für drei unterschiedliche Stipendien im Rahmen dieses neuen Förderprogramms beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) bewerben. Bewerbungsschluss: 30.09.2021

01.09.2021