Geschäftsführung Fonds Soziokultur (Bonn)
Der Fonds Soziokultur sucht für den Dienstort Bonn zum 01. Februar 2027 die Geschäftsführung (m/w/d).
Der Fonds Soziokultur fördert seit 1988 zeitlich befristete Projekte im Bundesgebiet, die sich für beispielhafte und innovative Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur, der Kulturellen Bildung und der Medienkulturarbeit engagieren. Ziel der Förderung ist es, die kulturelle und soziale Mitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Aneignung kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen in der Gesellschaft zu stärken. Der Fonds Soziokultur ist ein gemeinnütziger Verein, dem sieben Bundesverbände aus dem Bereich der Soziokultur und Kulturellen Bildung angehören. Er wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die den Fonds Soziokultur mit ausgeprägter Fachkenntnis, Freude an team- und gremienorientierter Arbeit und sicherem kulturpolitischem Auftreten leitet. Sie sollte ein Gespür für gesellschafts- und kulturpolitische Themen und Realitäten haben und diese mit den Aufgaben und Aktivitäten des Fonds Soziokultur verbinden können. Bewerbungsfrist: 15. November 2026
“Netzwerk Zero – Tagung für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung” 16.-17.1.2026
Vom 16. bis 17. November findet die Tagung “Netzwerk Zero – Tagung für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung” im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen aus ganz Deutschland und bündelt Erfahrungen aus der klimasensiblen Kulturarbeit. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die für eine nachhaltige Transformation entscheidend sind: Warum scheitert Veränderung oft am Menschen – und wie können wir unser Denken und Handeln verändern? Warum fällt nachhaltige Transformation Menschen und Organisationen gleichermaßen schwer? Und welche Rolle können Kulturinstitutionen in einer zunehmend komplexen Gesellschaft spielen?
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe “Netzwerk Zero” sollen gemeinsam Erfahrungen gebündelt, Wissen geteilt und neue Perspektiven auf nachhaltige Transformation entwickelt werden. Vertreter*innen aus Kunst, Kultur und Verwaltung sind eingeladen, ihr Know-how einzubringen, Methoden kennenzulernen und sich zu vernetzen. So entsteht Raum für Austausch und Zusammenarbeit – und für Impulse, die auch über die Tagung hinaus in den eigenen Einrichtungen weiterwirken können. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Verwaltung offen. Hier geht es zur Anmeldung.
Aktionstag gegen Machtmissbrauch an Musikhochschulen & Filmscreening 3.+4.11. (Hannover)
Am 4.11. findet an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover der Aktionstag gegen Machtmissbrauch „Verantwortung. Macht. Zukunft“ mit Austausch, Workshops und Konzerten statt. In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Musik und Gender wird dazu bereits am Vorabend der Film „Dear Lara“ gezeigt, ein Dokumentarfilm über sexualisierte Gewalt an Musikhochschulen. Die Geigerin Lara St. John berichtet darin öffentlich über den Missbrauch, den sie als Kind an einer renommierten Musikschule erlebt hat, deckt ein weltweites Muster von Missbrauch in der Welt der klassischen Musik auf und schließt sich mit anderen Überlebenden zusammen, um einer tief verwurzelten Kultur des Schweigens die Stirn zu bieten. Trailer
Wann? Di, 3.11.2026, 18:15 Uhr
Wo? Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hörsaal 202, Neues Haus 1, 30175 Hannover
Eine Anmeldung zum Screening ist nicht nötig. Es wird im Anschluss ein moderiertes Nachgespräch und die Möglichkeit zum Austausch geben.
Call for papers: „Diskursive Musikpraktiken im 21. Jahrhundert“
Bridges Kammerorchester erhält Binding-Kulturpreis 2026 und startet mit neuen Konzertformaten in die Saison „Points of Views“
Im festlichen Rahmen des Kaisersaals im Frankfurter Römer wurde am 27. Oktober 2026 der Binding-Kulturpreis 2026 an das Bridges Kammerorchester und seine Dachorganisation Bridges – Musik verbindet gGmbH verliehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Kulturpreis würdigt ein Ensemble, das Musik als verbindende Kraft versteht und mit seiner transkulturellen Arbeit weit über Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet hinauswirkt.
Das aus geflüchteten und einheimischen Musiker*innen bestehende Bridges Kammerorchester startet Anfang November in seine Konzertsaison 2026/27 „Points of Views“. Fünf neue Konzertformate, unter anderem performativ und ohne Dirigat, ermöglichen vielfältige Perspektiven auf das Konzerterlebnis. Den Saisonauftakt bildet am 5. November 2026 die Premiere des performativen Konzertabends „Von der Seidenstraße über Venedig nach Konstantinopel“ im Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt. Im weiteren Verlauf der Saison folgen zahlreiche weitere Konzerte. In allen Konzertprogrammen bleibt das Orchester sich selbst treu und verbindet in seinen eigenen Kompositionen – teilweise im Kollektiv entstanden – verschiedenste musikalische Traditionen mit gegenwärtigen Perspektiven. (Foto: Binding)
3. Feministische Werkstatt Sachsen-Anhalt 27.11.2026 Magdeburg
Wie wirkt sich rechte Raumnahme auf unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere gesellschaftliche Teilhabe aus? Was bedeutet sie für geflüchtete und migrantisierte FLINTA*-Personen, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder von Armut Betroffene? Und wie können wir uns gemeinsam gegen antifeministische Narrative und den Rückbau erkämpfter Rechte stellen? Die 3. Feministische Werkstatt Sachsen-Anhalt bietet am 27.11. von 11-15 Uhr Raum, unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammenzubringen, sich zu vernetzen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Denn feministische Solidarität entsteht dort, wo wir einander zuhören, Unterschiede anerkennen und Verantwortung füreinander übernehmen. Katharina Linnepe gibt einen Impuls zu gelebter Intersektionalität, kollektiver Fürsorge und professioneller Freund*innenschaft. Anschließend geht es ins gemeinsame Visionieren: Welche Veränderungen brauchen wir? Auch am Abend geht es feministisch weiter: Die Autorin Rebekka Endler kommt mit ihrem Buch „Witches, Bitches, It-Girls: Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen“ nach Magdeburg.
Wo? Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Senatssaal, Gebäude 05, 2. OG, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg
Wann? Freitag, 27.11.2026, 11-15 Uhr
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber nötig! Für ein vegetarisches Mittagessen und Kinderbetreuung ist gesorgt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Dolmetschung und barrierearmen Räumen. Der Senatssaal ist mit dem Rollstuhl zugänglich.
Call for Papers: „Public Musicology, Wissenschaftskommunikation und Gender“
Derzeit ist ein Call for Papers für eine Publikation zum Thema „Public Musicology, Wissenschaftskommunikation und Gender“ ausgeschrieben. Der Band nimmt die besonderen Herausforderungen und Potenziale musikwissenschaftlicher Wissenschaftskommunikation in den Blick und fragt danach, wie musikwissenschaftliches Wissen öffentlich vermittelt und ausgehandelt wird. Im Mittelpunkt steht dabei, inwiefern Genderfragen und Machtasymmetrien die Formen und Praktiken der Wissenschaftskommunikation prägen und wie letztere ihrerseits bestehende Ungleichheiten reproduzieren, verschieben oder aufbrechen. Einreichfrist: 15.12.2026
Call for papers: „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“
Die internationale Konferenz „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“ (22.–25. April 2027) an der Kunstuniversität Graz nimmt Angst als Forschungsgegenstand und als Dimension musikalischer, körperlicher und pädagogischer Praktiken in den Blick. Eingeladen sind Beiträge von fortgeschrittenen Masterstudierenden, Promovierenden und Early-Career-Forschenden ebenso wie von Künstler*innen, Pädagog*innen, unabhängigen Wissenschafter*innen und Praktizierenden. Willkommen sind historische, analytische, praxisbezogene, pädagogische, reflektierende und experimentelle Ansätze, die sich mit Angst in musikalischen, bewegungsbezogenen, pädagogischen, historischen, verkörperten und interdisziplinären Kontexten auseinandersetzen. Mögliche Formate: Einzelvorträge, Roundtables, Poster, Panels, Lecture Recitals, Lecture Performances und Workshops.
Dem PhD-Organisationsteams ist es ein besonderes Anliegen die Konferenz möglichst zugänglich zu gestalten und insbesondere Wissenschafter*innen mit besonderen Bedürfnissen sowie mit Care-Verantwortung die Teilnahme zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Kinderbetreuung vor Ort sowie gegebenenfalls Reisekostenzuschüsse für Begleitpersonen. Abstracts von 200–250 Wörtern können auf Deutsch oder Englisch online eingereicht werden. Als aktuelle Deadline ist der 1. November 2026 angegeben, voraussichtlich wird die Frist jedoch noch etwas verlängert.
Online-Vortragsreihe „Artsong and Gender in Dialogue“ startet: „Caring (for/about) Voices“
Die zweite Season der Online-Vortragsreihe „Artsong and Gender in Dialogue“ (AGiD) startet heute um 18 Uhr. Unter dem Thema „Caring (for/about) Voices“ bringt die Reihe Forschende aus verschiedenen Ländern und Disziplinen zusammen. Die Vorträge finden von Oktober 2026 bis Januar 2027 an ausgewählten Montagen um 18 Uhr (CET) online via Zoom statt.
Zum Season-Auftakt am 26. Oktober 2026 gibt es drei Beiträge:
- Stephen Rodgers (Eugene, USA): „From Archive to Album: Curation as Care“
- Karin Martensen (Berlin, Deutschland): „Caring for voices, stories and compositions: Telling stories through songs“
- Betty Allison (Halifax, Kanada) / Amanda Lalonde (Saskatoon, Kanada): „Care and the Compositional Voice of Julie Baroni-Cavalcabò“
Die Vortragsreihe ist öffentlich. Eine einmalige Anmeldung gilt für alle Sessions, die Zoom-Zugangsdaten erhaltet ihr anschließend per E-Mail.
Transatlantic Rising Stars Music Program – bis 30.10. bewerben
Das EU-Programm richtet sich an erfahrene Musiker*innen und Songwriter*innen aus der EU, die ihre internationale Karriere voranbringen möchten. In einem zweiwöchigen Programm in Cleveland, USA, entstehen gemeinsam mit US-amerikanischen Künstler*innen neue Songs. Dazu gibt es Workshops, Networking und Einblicke ins Musikbusiness. Höhepunkt ist ein gemeinsamer Auftritt bei der EU State of the Arts Night 2027 in Washington, D.C. Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und Visa-Unterstützung werden übernommen. Die Bewerbung ist kostenlos, nur die ersten 300 Bewerbungen werden berücksichtigt, aber schaden kann es nicht, der Bewerbungsschluss geht von 12.-30.10.2026
RockCity Radio hat zwei Sendeplätze frei!
Ein neues Kapitel bei RockCity Radio! Miss van Biss, 7Inchy, Saskia Lavaux und Finna verabschieden sich mit ihrer Sendung POSSYRIOT. Jetzt bist du dran! RockCity Radio sucht ab sofort zwei neue Moderationsteams! Seit über zehn Jahren bringt RockCity jeden Freitag bei TIDE.radio Musik aus Hamburg und darüber hinaus auf Sendung. Du hast Lust, deine Lieblingsmusik zu teilen, deinen Themen Raum zu geben, neue Artists vorzustellen und deine eigene Radiosendung zu gestalten? Dann nutze deine Chance! Mit etwas Glück geht deine Sendung künftig jeden 3. oder 4. Freitag im Monat on air. Worauf wartest du? Schick deine Bewerbung bis zum 04.11. per Mail.
LIVE FONDS – nächste Förderrunde für Hamburger Musiker*innen
Hol dir den Zuschuss zu deinen Konzerten und Tourneen: LIVE FONDS – Die nächste Förderrunde steht an! Bei diesem Programm können Musikschaffende mit Wohnsitz oder Arbeitsmittelpunkt in Hamburg folgende Förderung beantragen:
- bis zu 60% für deine Fahrzeuganmietungen im Inland (Road Trip Fonds)
- bis zu 60% Fahrt- und Übernachtungskosten bei Gigs im Ausland (International Touring Fonds) oder
- bis zu 70% der Kosten für dein nachhaltiges Touren mit dem Zug (Green Touring Fonds).
Bereite all deine Unterlagen vor, damit du direkt loslegen kannst. Zur jeweiligen Antragsfrist können dabei nur Anträge für Konzerte eingereicht werden, die im dazugehörigen Förderzeitraum stattgefunden haben: 01.10.2026 – 30.11.2026. Antragsfrist: 07.12.2026, 14 Uhr

