Verschenke ein Sofakonzert!

Die Online-Plattform SofaConcerts vernetzt talentierte Newcomer*innen mit Musikfans aus 16 Ländern und geben ihnen die Möglichkeit, selbst Konzerte zu organisieren – im eigenen Wohnzimmer oder an anderen besonderen Orten. In dieser schwierigen Zeit will das Team um Miriam Schütt und Marie-Lene Armingeon gemeinsam mit ihren Musiker*innen ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt setzen. Sie rufen auf:

„Verschenke auch Du einen Mut-machenden Videogruß mit persönlicher Botschaft an Deine Liebsten. Aktuell müssen wir auf Treffen mit Freunden und Familien verzichten. Doch das heißt nicht, dass Musik uns nicht weiter verbinden kann. Mit einem persönlichen Videogruß kannst Du ein Mini-Konzert an Freunde und Familie verschenken und dabei nicht nur Freude und Hoffnung verschenken, sondern dabei auch selbständige Musiker*innen und SofaConcerts in dieser schwierigen Zeit ganz konkret unterstützen.“

 

31.03.2020

#artistathome: Jazzecho auf Streife im Netz

Das Jazzecho hat sich „Auf Streife im Netz“ begeben und einige musikalische Perlen herausgefischt:
 
Norah Jones lädt uns ganz ungeschminkt an ihr Heimklavier ein.
 
Angélique Kidjo hat für den amerikanischen Rolling Stone einen Videoclip mit einer aufmunternden Botschaft und drei mitreißenden Coverversionen aufgenommen, deren Titeln sie eine ganz neue Bedeutung gibt. Zu hören ist sie mit „Gimme Shelter“ von den Rolling Stones, „The Overload“ von den Talking Heads and Curtis Mayfields „Move On Up“.

Auch Kandace Springs ist nicht untätig. Vor einigen Tagen nahm sie unter dem Titel „Songs To Inspire“ ein 25-minütiges Video auf, in dem sie Songwünsche ihrer Fans erfüllt, mutmachende Lieder singt und ihre Gedanken teilt

31.03.2020

Initiative Musik fördert Kurztouren im Ausland

Noch gibt es die Reisebeschränkungen durch den Corona-Virus und an Konzerttouren ins Ausland ist nicht zu denken. Für die Zeit danach solltet ihr euch allerdings die Kurztourförderung im Hinterstübchen merken: diese unterstützt Musiker*innen und Bands mit einem Wohnsitz in Deutschland bei besonderen Auftritten im Ausland. Ziel ist es Künstler*innen damit den Markteintritt auf einem fremden Musikmarkt zu erleichtern oder dabei zu helfen sich dort weiter zu etablieren. Für maximal fünf Auftritte, Supportshows, Auftritte bei Musikfestivals, Showcases oder in TV- und Hörfunksendungen kann ein finanzieller Zuschuss zu den Reise- und Marketingkosten gewährt werden. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf absatzstarken Zielmärkten wie die USA, Japan, Australien, Großbritannien, Skandinavien, Frankreich, Korea, China, Kanada oder Brasilien. Der Antrag auf Kurztourförderung muss spätestens 5 Wochen vor dem ersten Auftritt bei uns eingegangen sein – sowohl online als auch postalisch (Initiative Musik, Friedrichstr. 122, 10117 Berlin).

31.03.2020

50. Förderrunde Künstler*innen- und Infrastrukturförderung: Abgabeschluss 28.04.20

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die in Deutschland leben. Gefördert wird eine breites Genrespektrum: neben Rock, Pop, Jazz und Hip-Hop auch Metal, experimentelle und elektronische Musik. Die Initiative Musik unterstützt mit diesem Förderprogramm insbesondere Newcomer*innen dabei, auf dem deutschen sowie dem internationalen Markt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen können Musiker*innen finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen. Entscheidend für eine Förderung sind Originalität, musikalische Sprache und musikwirtschaftliches Potenzial. Grundsätzlich gibt es vier Förderrunden jährlich.

Mit der Infrastrukturförderung werden Projekte unterstützt, die günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Künstler*innen schaffen. Neben dem Aufbau neuer Infrastrukturen für die Popularmusik in Deutschland fördert die Initiative Musik auch auf den Export ausgerichtete Projekte bei wichtigen Festivals und Konferenzen in Deutschland. Bei Showcase-Formaten können Newcomer*innen und ihre Partner*innen so Kontakte zu Fachgästen aus dem Ausland wie Festivalveranstalter*innen oder Labelbetreiber*innen aufbauen, um stärker in den dortigen Musikmärkten Fuß zu fassen.

Der Abgabeschluss für die nächste, 50. Förderrunde der Künstler*innen- und Infrastrukturförderung ist am 28.04.2020 um 18 Uhr. Die Projekte müssen im Zeitraum vom 22. Juni 2020 bis 21. Juni 2021 stattfinden.

31.03.2020

#artistathome: Video „Mother“ vom Singer-/Songwriter-Debüt von Judith Beckedorf

Im November 2019 war sie mit ihren Kolleg*innen an der Gitarre auf MusiSHEans-Konzerttour, jetzt veröffentlicht sie in Kürze ihr erstes Album als Singer-/Songwriterin: Judith Beckedorf. Ihre CD „Behind The Blue Sea“ wird am 15.05. auf Timezone erscheinen. Als kleinen Vorgeschmack hat sie schon jetzt das Video „Mother“ veröffentlicht:

 

Wenn der Corona-Shutdown nicht noch länger dauert, wird sie mit ihren neuen Songs im Mai auf Tour gehen.

31.03.2020

Pasinger Fabrik: Freunde Streamen Musik

Seit Donnerstag 26.03.2020 streamt die Pasinger Fabrik in Kooperation mit der Abendzeitung München in regelmäßigen Abständen ein bis zwei Konzerte live. Beginn ist jeweils 20.30 Uhr. Den Stream findet ihr als YouTube-Link auf der Webseite der  Pasinger Fabrik. Ein freiwilliger Spendenaufruf mit einem “virtuellen Eintritt“ über mindestens 10 € auf das Konto der auftretenden Künstler ist dabei ein fester Bestandteil des Streamings. Am ersten April spielt dort „Tango Lyrico“ – ein Konzert im großzügigen Aufnahmeraum des Mastermix Studios München: Mulo Francel am Saxophon und Evelyn Huber an der Harfe. Zwei Instrumente aus unterschiedlichen Lebenswelten treffen sich in einem musikalischen Dialog: Weltmusik, Jazz und meditative flow. Die beiden Musiker erhielten mit dem Ensemble Quadro Nuevo zweimal den ECHO und mehrfach den Deutschen Jazz Award. Als Überraschungsgast ist Felicia Franzl (Gesang) dabei.

31.03.2020

Spendenaufruf für Hafen 2

Damit der Hafen 2 in Offenbach auch morgen noch Kultur schafft, wurde nun unter dem Motto „DEN HAFEN SCHULTERN“ eine Spendenkampagne gestartet.  Jeden Donnerstag findet ihr eine neue Schulter mit dem aktuellen Betrag. Man kann Geistertickets kaufen und sich hier über die Aktion informieren.

31.03.2020

MELODIVA-Presse-Mitteilung: Freischaffende in der Krise

Shutdown bringt prekäre Situation von Musiker*innen schmerzlich ans Licht

Was gemeinhin gern verdrängt wird, wird jetzt durch den Corona-Shutdown des öffentlichen Lebens eindrücklich ins Licht gerückt: viele Musiker*innen und andere Freischaffende lieben ihre Arbeit, aber sie tun sie unter prekären Bedingungen. Sie arbeiten häufig ohne Verträge, bekommen bei Krankheit kein Honorar und können kaum Rücklagen ansparen. Und obwohl fast alle in mehreren Tätigkeitsbereichen arbeiten und ihren Lebensunterhalt damit auf breitere Füße stellen, bringt ihnen das in der heutigen Krise nicht mehr Sicherheit. Denn alle Bereiche sind vom Shutdown betroffen. Das wird in der Auswertung unserer Umfrage deutlich, bei der 17 Musikerinnen von ihrer jetzigen Situation berichten.

Alle Konzerte bis einschließlich April oder Mai wurden abgesagt, keine der Kreativen hat Anspruch auf ein Ausfallhonorar. Neben der Livemusik arbeiten viele als freie Musiklehrer*innen und Workshopdozent*innen, privat und/oder an Musikschulen. Der Musikunterricht wird manchmal per Skype oder Whatsapp weitergeführt, aber nicht alle Schüler*innen können oder wollen das Ersatzangebot annehmen. Auch Gesangs- oder Schlagzeugunterricht ist nur schwer bei räumlicher Trennung von Lehrer*in und Schüler*in zu realisieren. Alle Gruppenangebote – ob Chor, Workshop oder Bigband, ob sie regelmäßig einmal in der Woche oder eine ganze Woche als Ferienkurs stattfinden – fallen aus und können so gut wie gar nicht durch Online-Angebote ersetzt werden. Alle weiteren pädagogischen Angebote in Schulen oder Jugendeinrichtungen können wegen der Schließungen auch nicht stattfinden.

Die finanziellen Einbußen liegen durchschnittlich bei 2000-3000.-€ pro Monat. Währenddessen müssen nicht nur weiter die private Miete und Lebensmittel bezahlt werden, die meisten haben auch noch die Miete für Probe- und Unterrichtsräume zu begleichen. Häufig reichen die Rücklagen nur 1-2 Monate. Manchen steht das Wasser jetzt schon bis zum Hals, weil sie die Wintermonate in CD- und Videoproduktionen, Studioaufenthalte und andere Projektvorbereitungen investiert haben und die dringend benötigten Einnahmen jetzt wegfallen. Denn jetzt ist der Beginn der Hauptsaison für Musiker*innen!

An diesen prekären Arbeitsbedingungen muss sich dringend etwas ändern. Wir schließen uns den Forderungen der Deutschen Jazzunion an: Freischaffende Musiker*innen und Musikpädagog*innen haben ein Recht auf angemessene Vergütungen, die auch eine soziale Absicherung und Altersvorsorge ermöglichen. Damit faire Gagen gezahlt werden können, muss die Förderung der Spielstätten durch Bund, Länder und Kommunen ausgebaut werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse in der Lehre sollten reduziert werden und Länder und Kommunen sollten mehr feste Arbeitsplätze im musikpädagogischen Bereich schaffen, anstatt diese auf Kosten der Lehrkräfte abzuschaffen.

Aber auch Musiknutzer*innen sollten sich die Musik, die sie lieben, wieder etwas kosten lassen. Gerade jetzt brauchen Musiker*innen unsere Solidarität: Kauft ihre CDs, T-Shirts und Tickets. Nutzt dazu Portale wie Bandcamp oder kauft bei den Musiker*innen selbst. Schaut euch Online-Konzerte auf  Quarantäne TV, aus meinem Wohnzimmer, #Kulturretter, die flache Kurve, Keep Listening u.a. an und bezahlt Eintritt dafür. Unterstützt euren Musikclub mit Ticketkäufen und werdet Mitglied in einem Förderverein. Damit ihr auch nach der Krise eure Lieblingsbands auf der Bühne erleben könnt.

In unserem neusten Report auf MELODIVA haben wir für Musiker*innen Infos bereitgestellt, was sie jetzt tun können, um die Krise zu meistern. Dort gibt es auch Tipps und Links zu Aktionen, mit denen Musikfans ihren Bands und Clubs unter die Arme greifen können.

31.03.2020

#artistathome: Dorle Ferber, Abends mit Beleuchtung

Die Wochenzeitung Kontext hat unter dem Titel „Vorhang auf!“ eine Videoserie gestartet. in Folge 3 ist dort Dorle Ferber zu hören.

Abends mit Beleuchtung aus Köln haben das Video einer Wohnzimmersession ins Netz gestellt.

31.03.2020

Lollapalooza Berlin startet die Bewerbungsphase für den Festivalbereich „Der Grüne Kiez“

Unter dem Motto „Tomorrow Is Today” widmet sich der Grüne Kiez des Lollapalooza Berlin auch in diesem Jahr den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und soziales Miteinander. Zum Bewerbungsstart werden NGOs, Startups, Initiativen, Kampagnen und Vereine dazu aufgerufen, sich vor Ort auf dem Festival einzubringen und den Grünen Kiez mitzugestalten.

Der eigens für nachhaltige und soziale Themen entwickelte Festivalbereich bietet den perfekten Raum, um zusammen mit den Besucher*innen Projekte und Lösungen zu entwickeln, die eine lebenswertere Gesellschaft aufzeigen.
Der Grüne Kiez behandelt unter dem Motto „Tomorrow Is Today” in diesem Jahr folgende Aspekte:

  • Plastikmüll / Zero Waste
  • Nachhaltige und gesunde Ernährung
  • Gleichberechtigung
  • Klimawandel, Flora & Fauna
  • Politik & Gesellschaft
  • Menschenrechte / Rassismus / Inklusion / Integration
  • Fair Trade
  • Soziales Miteinander

Beim Grünen Kiez geht es aber nicht nur darum, Maßnahmen und Lösungen vorzustellen, es geht vielmehr um das Ausprobieren, Mitmachen und Mitgestalten.

Interessierte Partner*innen bzw. Aussteller*innen können sich für die Umsetzung spannender Projekte bis zum 15. Mai 2020 bewerben. 

31.03.2020

„Code Of Conduct“ für Safer Spaces

We Have Voice ist ein Kollektiv von 14 Musikerinnen, Performerinnen, Lehrerinnen und Denkerinnen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft, das sich 2018 zusammengeschlossen hat, um sich für Vielfalt, Awareness und Inklusion einzusetzen und gegen Ungleichheit, sexuelle Belästigung und Mobbing, vor allem im pädagogischen Bereich vorzugehen. Um mehr Menschen das Arbeiten in sicheren und supportiven Unterrichtszusammenhängen zu ermöglichen, haben sie einen „Code Of Conduct“ herausgegeben, der (Musik-)Lehrer*innen und Institutionen eine Anleitung für eine gender- und diversity-sensible Arbeitsumgebung an die Hand geben soll. Das Kollektiv besteht aus Fay Victor, Ganavya Doraiswamy, Imani Uzuri, Jen Shyu, Kavita Shah, Linda May Han Oh, María Grand, Nicole Mitchell, Okkyung Lee, Rajna Swaminathan, Sara Serpa, Tamar Sella, Terri Lyne Carrington und Tia Fuller. Das Plakat findet ihr hier.

31.03.2020

#artistathome: Shirley Holmes‘ neuer Album-Vorbote „Das Licht“

Nach „Heavy Chansons“ und „Schnelle Nummern“ haben sich die für ihren Wortwitz bekannten drei Musiker*innen der Berliner Band Shirley Holmes auch für ihr neues Album wieder einen ulkigen Titel einfallen lassen: „Die Krone der Erschöpfung“ wird am 24.04. bei Rookie Records erscheinen (und kann von ganz Ungeduldigen bereits jetzt hier vorbestellt werden). Die zweite Single, die sie vor wenigen Tagen in die Welt entlassen haben, heißt „Das Licht“ und zeigt die Musikerinnen und ihre Fans in Aktion.

Shirley Holmes, das sind „zwei Sängerinnen an Gitarre und Bass und ein Typ am Schlagzeug, der langsam nicht kann. Sie zündeln, bis die Hütte brennt! Kein Stuss, keine Berührungsängste – nur 100% reine Energie. Made in Berlin“, so die Selbstdarstellung auf ihrer Facebook-Seite. Die Band besteht aus Mel (Stimme und Stromgitarre), Miss Ziggy (Stimme und Elektrobass) und Chris (Analogschlagzeug und Disko), ihren Stil nennen sie „Rockdisco“ und „Heavy Chanson“.

 

Worum es in ihrem neuen Song geht? „Stell es dir so vor: Das Thema deines Lebens ist: du weißt nicht, was dein Thema ist. Ständig sitzt du zwischen allen Stühlen, selten scheinst du dich da wohl zu fühlen. Und es schreit in dir: Zeig dich mir, Eingebung, offenbare dich, Erkenntnis – Erleuchtung, wo steckst du? Wie lange wollt ihr mich hier schmoren lassen?“

Termine (unter Vorbehalt): 01.05. Siegen, Raus zum 1. Mai | 08.05. Bielefeld, Forum Bielefeld | 09.05. Coesfeld, Fabrik | 16.05. Visbek, Visbek rockt | 20.05. Berlin, SO36 (Record Release Party) | 29.05. Nürnberg, Z-Bau (+ Spermbirds) | 30.05. Düsseldorf, Tube

31.03.2020