#artistathome: Fuchstone Orchestra mit Best Of des Jahres 2020

Welch ein Jahr 2020 – trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie realisierte das 22köpfige Fuchstone Orchestra im September 2020 sowohl den Start seiner regelmäßigen Konzertreihe im Kölner Stadtgarten unter dem Titel „FUCHSTHONE RELOADED#1“ und weiterer Konzerte als auch die Bearbeitung mehrerer Beethoven-Werke als Auftragskomposition des BEETHOVEN FESTS 2020. Im Rahmen des Festivals „RE:IMMORTAL BELOVED“ (unter der Leitung von Ulla Oster) wurde diese Musik im Dezember uraufgeführt und vom WDR gesendet. Ein Best of der Auftritte könnt ihr euch hier anschauen.

 

10.05.2021

1. Deutscher Jazzpreis: die Nominierten stehen fest

Der Deutsche Jazzpreis wird als neuer internationaler Musikpreis erstmals am 3. Juni von der Kulturstaatsministerin Grütters vergeben und zeichnet in 31 Kategorien künstlerische Leistungen im Jazz und der improvisierten Musik aus. Im Vokalbereich stehen drei großartige Sängerinnen zur Auswahl: Lucia Cadotsch, Almut Kühne und Rebekka Salomea. Bei den Holzblasinstrumenten wurde u.a. Angelika Niescier nominiert, in der Blechblasabteilung Shannon Barnett. Johanna Summer und Aki Takase haben Chancen, den Piano-Preis zu bekommen. Eva Kruse wurde für Bass, Eva Klesse im Bereich Schlagzeug ausgewählt. Das Fuchstone Orchestra unter der Leitung von Christina Fuchs und Caroline Thon sowie Hendrika Entzian+ freuen sich über die Nominierung in der Kategorie „Großes Ensemble des Jahres“. Das Julia Hülsmann Quartet könnte für „Not Far From Here“ einen Preis als Album des Jahres bekommen. Zwei Mitglieder des A Cappella Ensembles Of Cabbages And Kings sind mit ihren Bandprojekten für das Vokalalbum des Jahres nominiert: Salomea mit „Bathing in Flowers“ und Zola Mennenöhs „Longing for Belonging“ (Foto: Hipermania). Weitere Nominierungen in den internationalen Kategorien listen die Cellistin Elisabeth Coudoux und die Harfinistin Kathrin Pechlof (Besondere Instrumente), Jaimie Branch, Tania Giannouli, Kinga Głyk, u.v.m. auf. Luise Volkmann konnte als Komponistin überzeugen, als Arrangeurinnen Claudia Döffinger und Fabia Mantwill. Die Preisverleihung findet am 3. Juni 2021 im Vorfeld des in diesem Jahr ebenfalls digital umgesetzten Hamburger Festivals ELBJAZZ statt und wird via Livestream übertragen.

10.05.2021

Zwei Erfolge für Nadine Deventers „Jazzfest Berlin“

Das Jazzfest Berlin, das seit 2018 von Nadine Deventer (Foto: Roland Owsnitzki) kuratiert wird, ist in der Kategorie „Festival des Jahres“ für den Deutschen Jazzpreis nominiert worden. Die digitale Preisverleihung findet am 3. Juni 2021 im Vorfeld des in diesem Jahr ebenfalls digital umgesetzten Hamburger Festivals ELBJAZZ statt und wird via Livestream übertragen.

Einen Preis hat das Festival bereits in der Tasche: den diesjährigen EJN-Award für Adventurous Programming für das Festivalprogramm 2020. Der Preis wurde bereits am 14.04. vom Europe Jazz Network online verliehen und so begründet: “Jazzfest Berlin is the perfect choice for the 10th EJN Award for Adventurous Programming. It is one of the oldest jazz festivals in Europe and yet it has been able to innovate itself, striving to break musical and cultural boundaries. This included engaging with a younger generation of organisers and artists, experimenting with new fruition spaces and commissioning innovative musical projects. Three years ago it appointed a young woman as artistic director – the first in its history – and in the year of the pandemic it created a fantastic programme in several locations including a live “musical bridge” between Berlin and New York, reminding us about the importance of collaboration and exchanges at a time of acute isolation. These are the traits of a festival that is not afraid to take risks and push its limits- just as jazz and creative music should do!“

10.05.2021

Missy Magazine im neuen Look

Das Missy Magazine stellt sich zum Relaunch am 17.05. die Frage, wie Feminismus und Gestaltung zusammenhängen. Das Missy-Logo, das Cover und der ganze Look wurden einmal generalüberholt. Dabei wurden eurozentristische, cismännliche und heterosexistisch geprägte Grafikdiskurse auf den Kopf gestellt und auf vielen Ebenen hinterfragt.

10.05.2021

#artistathome: Nicole Johänntgen mit „Henry III“ auf Tour (freie Termine!)

Nicole Johänntgen ist seit 6. Mai auf Tour, um ihr neues Album „Henry III“ vorzustellen. Auf ihrer Tournee kann pandemiebedingt leider nur ein Teil ihrer Musikerfreunde aus New Orleans – der Sousaphonist Steven „Tubasteve“ Glenn – sowie Marc Roos (trb), Lukas Wyss (trb), Clemens Kuratle (dr) und Pius Baschnagel (dr) mit ihr auf der Bühne stehen. Bei den Konzertterminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen sie analog und digital bis 21.05. auftreten, gibt es noch sog. „Joker Days“ und die Möglichkeit, die Band spontan zu engagieren (16., 18. und 20.05.). Da die sechs nicht bei allen eine fixe Gage bekommen, freuen sie sich außerdem, wenn ihr z.B. am 17.05. bei ihrem Konzert im Jazzclub Ella & Louis in Mannheim online zuschaut. An diesem Abend erhalten die Musiker*innen nur die Einnahmen vom Online-Ticket-Verkauf. Die Musik gibt es als LP, Digitalalbum oder CD hier zu kaufen. 

10.05.2021

Achtung: KSK muss über Mutterschaft unterrichtet werden

Selbstständige Künstlerinnen und Publizistinnen, die über die Künstlersozialkasse (KSK) in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind, müssen während der Mutterschutzfrist (sechs Wochen vor und acht bzw. zwölf Wochen nach der Geburt) der Künstlersozialkasse mitteilen, ob sie ihre Tätigkeit nach dem Mutterschutz wieder aufnehmen werden. Tun sie das nicht, wird die Mitgliedschaft automatisch gekündigt, weil angenommen wird, dass der Betreuungsaufwand für ein Kind keine künstlerische Tätigkeit mehr möglich macht (!). Anders wird anscheinend bei werdenden Vätern verfahren, bei ihnen wird angenommen, dass ihre Partnerin sich um die Kinder kümmert. Klingt diskriminierend? Die Künstlerin Susanne Wagner beschäftigt sich ausführlich in einem Blogartikel mit der Frage, ob die Künstlersozialkasse sozial für Frauen ist.

Übrigens bleibt während des Mutterschutzes die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse und damit die Sozialversicherungspflicht erhalten, es werden aber keine Beitragszahlungen fällig. Die Versicherung bei der KSK ist in der Zeit also komplett beitragsfrei. Die KSK muss aber über den Bezug von Mutterschaftsgeld unterrichtet werden. Dafür hält sie entsprechende Formulare bereit.

10.05.2021

Befragung „Ein Jahr Corona-Krise aus Sicht der Selbstständigen“

Nach 14 Monaten Coronapandemie und über einem halben Jahr des Lockdowns sind viele Menschen in der Kulturbranche mürbe. Noch nicht abzusehen ist, wie viele Selbstständige bereits in andere Branchen abgewandert sind und welche Clubs und Betriebe überhaupt noch da sind, wenn mal wieder alles geöffnet werden kann. Keine Frage, die Branche schrumpft, denn nach wie vor gibt es mehr warme Worte als sinnvolle finanzielle Unterstützung. Um so wichtiger ist es jetzt, den Stand der Dinge zu ergründen und die extrem prekäre Lage mit „echten“ Daten zu unterfüttern, um in der Auseinandersetzung mit der Politik möglichst viel Gewicht zu bekommen. Eine Befragung des Verbands der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) und Forschungszentrum Mittelstand (FZM) an der Universität Trier hat genau das vor. Sie will ergründen, wie Soloselbstständige die Coronakrise überstanden, ob sie Corona-Hilfen benötigt und bekommen haben und wie optimistisch sie in die Zukunft blicken. Die Befragung im Internet dauert 15 Minuten und läuft anonym. Sie ist hier zu finden.

10.05.2021

#artistathome: Kitty Solaris‘ „Quarantine Baby“

Kitty Solaris war in häuslicher Quarantäne – dort ist die neue Single „Quarantine Baby“ entstanden. Aufgenommen wurde das klassische Liebeslied dann etwas später in einem Take im Neon Nursery Studio mit Piano und Harmonium. Das Retro-Video der russischen Künstlerin Kolensik zeigt ein Liebespaar im täglichen Kleinkrieg.

07.05.2021

Jetzt bewerben: Music WorX INcobator 2021

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft schreibt auch dieses Jahr den Music WorX Inkubator aus. Mit diesem Förderprogramm unterstützen sie Start-ups aus der Musikwirtschaft an der Schnittstelle von Musik und Technologie. Music WorX richtet sich an Teams aus ganz Europa und fördert in diesem Jahr insbesondere Gründer*innen, die ihr Unternehmen noch nicht oder erst vor kurzem gegründet haben. In der Frühphase der Ideenfindung unterstützt das Programm die Teilnehmerteams über drei Monate dabei, an ihren Ideen zu feilen und machen sie gemeinsam mit ihnen geschäftsfähig. Bewerbungsschluss ist der 6. Juni 2021.

06.05.2021

#artistathome: Petti West beim 1. International Low Vision Song Contest

Die Musikerin, Komponistin und Stimmmotivatorin Petti West steht mir ihrem Song „Angels“ im deutschen Vorentscheid des 1. INTERNATIONAL LOW VISION SONG CONTEST. Dieser Musikwettbewerb, das Pendant zum ESC, wird organisiert von VIEWS International und dem DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband), bei dem sich seheingeschränkte und blinde Musikerinnen und Musiker aus Europa bewerben konnten. Am Freitag, 7. Mai 2021 ab 19:00 Uhr MEZ findet die Online-Show als Live-Stream auf YouTube statt. Dann könnt ihr für euer Lieblingslied voten. Petti West sagt über „Angels“: „Ein Lied für Menschlichkeit und Wärme. – Lass die Engel nicht gehen. Sie sind immer an deiner Seite und geben dich niemals auf.“
Der Siegersong ist beim Finale der europäischen Endausscheidung dabei, die am Freitag, den 21. Mai 2021 statt finden wird. Der Link zum Online-Voting wird während der Show eingeblendet.
06.05.2021

#artistathome: Fee im Podcast

Die Liedermacherin FEE und der Autor und Bühnenkünstler Jan Cönig stehen seit 2018 regelmäßig mit der Show „FEE vs. CÖNIG“ auf der Bühne, präsentieren ihre jeweilige Kunst, laden sich Gäste ein und batteln sich in Hula Hoop-Challenges. Jetzt sind sie auch im Podcast – und zwar im Podcast ohne Corona. Keiner der beiden darf Worte, wie „Lockdown“, „Pandemie“ oder „Social Distancing“ in den Mund nehmen, während sie über Geld, Chaos und das Leben als Bühnenkünstler sprechen – und wenn doch, droht ihnen eine fiese Strafe. Die ersten Folgen sind bereits auf Spotify zu finden

05.05.2021

#artistathome: Diana Ezerex mit Albumvorbote „What Goes Around“

Popmusik & Gesellschaftskritik miteinander zu verbinden, ist schon lange eine Herzensangelegenheit der Singer-/Songwriterin und Pädagogin Diana Ezerex. Seit drei Jahren spielt sie ehrenamtlich Konzerte in Gefängnissen im deutschsprachigen Raum. Wie sie ihre Erlebnisse verarbeitet hat, ist in Kürze auf ihrer CD „My Past’s Gravity“ (VÖ: 25.06.) zu hören. Ergänzend zum Album arbeitet Ezerex an einem Buch, in denen sie ihre Lyrics mit Hintergrundgeschichten und Inspirationsquellen beleuchtet, aber auch autobiografische Kurzgeschichten & lyrische Beiträge und Illustrationen von Gefängnisinsass*innen präsentiert. Damit nicht genug: in kreativen Workshops möchte sie Jugendlichen die Möglichkeit geben, Musikvideos, ein Theaterstück, Kurzfilme und eigene Versionen der Songs des Albums zu kreieren und sich mit Gewalt- und Suchtprävention auseinanderzusetzen. Nach der Single „Memory Lane“ kam nun ein weiterer Vorbote raus: „What Goes Around“.

05.05.2021