Online-Symposium „Interkulturelles Musizieren“ 25.-26.06.2021

Vom 25.-26.06.2021 veranstalten das Universität Mozarteum Salzburg, Department für Musikpädagogik Innsbruck und die Universität Vechta das Online-Symposium „Interkulturelles Musizieren“. Ein spannendes Programm mit interessanten Keynotes und Best Practice-Beispielen zu Interkulturellem Musikunterricht, Chorarbeit, kultursensiblem Handeln und mehr erwartet die Teilnehmer*innen, die sich kostenlos bis 25.06. 12 Uhr hier mit dem Betreff „Interkulturelles Musizieren“ anmelden können. Der Zoom-Link wird nach Anmeldung zum Symposium verschickt. Programmflyer

10.06.2021

17. Darmstädter Jazzforum: „Roots | Heimat: Wie offen ist der Jazz?“

Das 17. Darmstädter Jazzforum Ende September-Anfang Oktober wird sich mit Fragen nach Identität und Repräsentation im Jazz befassen, sie wird fragen, wie sich damit umgehen lässt, dass der Jazz sowohl eine afro-amerikanische Musik ist als auch diverse hierzulande aktuelle gesellschaftliche Diskurse repräsentiert.

Expert*innen adressiere in Vorträgen und Paneldiskussionen verschiedene Themen, die inzwischen auch in der Musikszene diskutiert werden.

09.06.2021

Musiker*innen kritisieren mangelnde Diversität beim Deutschen Jazzpreis

Ein Zusammenschluss von Musiker*innen kritisiert am kürzlich zum erstem Mal verliehenen Deutschen Jazzpreis die Personalauswahl in Beirat, Jury und deutschlandweiten Nominierungen. Hier sei es versäumt worden, sich mit strukturellem Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen, so dass diese aufrechterhalten wird:

„Die erreichte Geschlechterparität beim diesjährigen Deutschen Jazzpreis ist ein sehr wichtiger Schritt für die Jazzszene, jedoch nur ein kleiner Aspekt von Diversität – und bei weitem nicht genug.  Die Wahl eines mehrheitlich weißen und von Akademiker*innen geprägten Personals für das Gremium, die Jury und die deutschen Nominierungen spiegelt den institutionellen Rassismus, Transphobie, Ableismus und Klassismus wider, die den deutschen Förderstrukturen im Kulturbereich innewohnen. Damit wird der Preis genau jener kulturellen Pluralität der deutschen Jazzszene nicht gerecht, die in der Stellungnahme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, hervorgehoben wird.“

Die Unterzeichner*innen fordern unter anderem:

  • Eine Erklärung für das Nichtzustandekommen eine intersektionalen Besetzung von Beirat, Jury, und nationalen Nominierungsliste.
  • Die Umsetzung der intersektionale Richtlinie, AGG §1 auf allen Ebenen der Organisation
  • Die Einstellung von professionellen BIPOC-Pädagog*innen, die als Diversity- und Antirassismus-Berater*innen an allen Diskussionen zu diesen Themen teilnehmen, egal ob privat oder öffentlich.
09.06.2021

Internationale Kulturbörse Freiburg vergibt Kurzauftritte

Die 34. Internationale Kulturbörse Freiburg findet vom 23. – 26. Januar 2022 live auf der Messe Freiburg statt. Aktuell können Künstler*innen, Gruppen und Ensembles ihre Bewerbungen für einen Kurzauftritt bei der kommenden IKF einreichen: In den Bereichen Darstellende Kunst und Musik sind Bewerbungen bis zum 9. Juli 2021 möglich, für den Bereich Straßentheater ist am 15. September 2021 Bewerbungsschluss. Bewerbungen sind ausschließlich online möglich. 

09.06.2021

Farzia Fallah wird Composer in Residence

Das fünfte Arbeitsstipendium Composer in Residence des Archivs Frau und Musik in Frankfurt geht in diesem Jahr an Farzia Fallah. Die in Teheran (Iran) geborene Komponistin studierte in Bremen, Köln und Freiburg Komposition und überzeugte die fünfköpfige Fachjury u. a. durch ihren stark ausgeprägten eigenen Stil, ihren Ideenreichtum sowie ihre poetischen Kompositionen. Farzia Fallah komponiert während ihres Aufenthalts in Frankfurt ein neues Werk, das sie zusammen mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) einstudieren und im Rahmen eines Porträtkonzerts zum Abschluss des Stipendiums im November/Dezember präsentieren wird.

09.06.2021

Videotipp: Klangteppich – Festival for music of the Iranian diaspora

Das Festival Klangteppich III präsentierte am 2. Juni 2021 online Konzertvideos von vier Uraufführungen: Hadi Bastani erarbeitet gemeinsam mit der Komponistin, Dirigentin und Musikerin Yalda Zamani eine Performance mit modularem Synthesizer, elektronischen Sounds, Codes und Bewegungssensoren, die elektronische Musikerin Xeen aus Istanbul zelebriert gemeinsam mit dem Tubisten Orlando Boeykens Mikrotonalität, Reduktion und Opulenz, das Duo RCO, Gäste des Festivals Noiselab, performt in einer Klanginstallation und der Rangarang Chor mit persischen und deutschen Muttersprachler*innen singt unter Leitung von Laura Winkler neue Arrangements von Liedern der iranischen Sängerinnen Hayedeh (1942-1990) Marzieh (1924-2010) und Ramesh (1946-2020).

 

Klangteppich präsentiert seit 2018 Musikschaffende aus Iran und der iranischen Diaspora in neuen Begegnungen mit Künstler*innen anderer Spielweisen und Szenen in Berlin. Klangteppich initiiert grenzüberschreitende Zusammenarbeiten, hinterfragt eurozentrische Wahrnehmungen von Musik und erzeugt Aufmerksamkeit für künstlerische Ausdrucksformen jenseits von Zuschreibungen. Basis ist das Festival, darüber hinaus ermöglicht Klangteppich Residenzen für Musikschaffende der iranischen Diaspora. Von Mitte April bis Ende Juni 2021 ist der Klangkünstler, Komponist, und Anthropologe Hadi Bastani artist in residence von Klangteppich. Donate

07.06.2021

#artistathome: „Sommer in Frankfurt“ von Bird’s Talk

Für alle, die das Online-Event des gemischten Frankfurter Chors Bird’s Talk verpasst haben, gibt es jetzt ein brandneues Good-Vibes-Video über den Sommer in Frankfurt. Das ausgeschlafene Video wurde von einer Komponistin, einem Texter, einer Chorleiterin, einer Tonmeisterin, einer Videokünstlerin, fünfzehn Sänger*innen und siebzig Unterstützer*innen – viele davon in Personalunion – mit Begabung, Engagement, Fleiß und Geld produziert. Der Chor mit Sitz in Frankfurt wird von Regina Klein geleitet.

07.06.2021

„Kultursommer Frankfurt Rhein-Main“ startet im Juli

Von Juli bis Oktober wird es in diesem Jahr unter dem Titel „Kultursommer Frankfurt Rhein-Main 2021“ zahlreiche kulturelle Open-Air-Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet geben, berichtet das Journal Frankfurt. Ermöglicht werde dies mit 500 000 Euro aus Fördermitteln der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem 30 Mio. Euro schweren Förderprogramm „Kultursommer 2021“ aus dem Rettungsprogramm „Neustart Kultur“ werden Kulturprojekte in insgesamt 54 deutschen Landkreisen und 63 Städten gefördert – darunter auch Frankfurt. Ziel des Projekts sei laut Bundesregierung die „kulturelle Wiederbelebung der Städte“. Von Juli bis Oktober soll es in Frankfurt zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen rund um Theater, Tanz, Konzerte, Kunst und Clubevents geben. Organisiert werden die Veranstaltungen von der Stadt in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Verein Clubs am Main sowie der Freien Kulturszene. Ein Schauplatz für die geplanten Kulturevents wird das temporäre Freilichttheater Sommerbau im Kaiserviertel sein: Hier sollen ab Mitte Juli Veranstaltungen mit bis zu 300 Zuschauer*innen unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln stattfinden. Der Sommerbau wird dabei auch von einigen Frankfurter Clubs mit einem eigenen Musikprogramm bespielt. „Gerade für Clubs ohne Außenfläche ist dies eine tolle Möglichkeit“, sagt Victor Oswald vom Verein Clubs am Main. Am 1. Juli beginnt der Vorverkauf für die Veranstaltungen im Sommerbau. Dann wird es auch eine detaillierte Programmübersicht auf der Webseite des Mousonturms geben (Foto: raumlaborberlin).
07.06.2021

Female Music auf Spotify: EQUAL & New Music Friday Female Edition

Im April 2021 verkündete Spotify mit „EQUAL“ den Start eines internationalen Musikprogramms, mit dem der Audio-Streaming-Service zukünftig die Gleichberechtigung von Frauen in der Musikbranche noch stärker fördern möchte. Ausgewählte Musikerinnen werden in monatlichen nationalen und globalen Playlists präsentiert und gleichzeitig mit umfangreichen Marketing-Kampagnen unterstützt. Hier geht es zur EQUAL-Playlist Deutschland, Österreich und der Schweiz. Oder ihr schaut mal bei der sorgfältig ausgewählten NEW MUSIC FRIDAY -FEMALE EDITION von unserer Nachwuchsredaktion Melodita vorbei, die jeden Freitag erscheint. Dort stellen wir unsere neuen Lieblingsreleases, Empfehlungen und Songs von starken Frauen, die uns umhauen, vor.

07.06.2021

Deutscher Jazzpreis zum ersten Mal verliehen

Gestern wurde zum ersten Mal der Deutsche Jazzpreis verliehen. In einem Gala-Livestream aus Clubs in ganz Deutschland kamen viele Größen des Jazz zu Wort und zu Ton. Eine patirärisch besetze Fachjury mit Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen des Musikbusiness verlieh den Preis in verschiedenen Kategorien.  Hier seien vor allem die weiblichen Gewinner genannt:

In der Kategorie Vokal gewann Lucia Kadotsch. Als Arrangement des Jahres wurde „Ophelia“ von Fabia Mantwill ausgezeichnet. Der Preis für das beste internationale Instrumentalalbum des Jahres ging an Carla Bley für „Life goes on“. Debüt-Album des Jahres wurde Mirna Bogdanovics „Confontation“. In der Kategorie Bass gewann Eva Kruse, in der Kategorie Piano/Keyboards Aki Takase. Als Album vokal des Jahres international wurde Kandace Springs‚ „The women who raised me“ mit einem Preis bedacht. In der Kategorie Album instrumental des Jahres gewann das Julia Hülsmann Quartett, Gewinnerin der Kategorie Blasinstumente International wurde Jaimie Branch.

Jeweils in zwei Kategorien nominiert waren Johanna Summer und Salomea die jedoch letzendlich leer ausgingen. Außerdem wurde dem Unterfahrt Jazzclub in München der „Sonderpreis der Jury“ verliehen. Die Verleihung könnt ihr hier nachschauen.

04.06.2021

Kulturinitiative am Main

Ein Netzwerk aus Bands, Musiker*innen, DJs, Sozialarbeiter*innen und unabhängigen Veranstalter*nnen haben eine Kulturinitiative gegründet, um in Frankfurt am Main im Sommer öffentliche (und private) Plätze, Parks, Gärten und Grünflächen im Stadtgebiet mit Musik, Kultur und kreativen Angeboten zu bespielen und dabei für gute Stimmung und Prävention zu sorgen. Unter den Gründer*innen ist Conni Maly. Nun sucht die Intitative nach Unterstützer*innen, Mitwirkende, Locations und am Austausch interessierte. 
Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten findet ihr hier, bei Fragen und Anregungen und zum Mitmachen meldet euch unter: (at)
04.06.2021

#artistathome: Julie Kuhl – Where Seabirds Scream

Was machen eigentlich die Jugendlichen in der Pandemie? Julie Kuhl, fast 16 Jahre, produziert ihr erstes eigenes Album. Die Single-Auskopplung „Where Seabirds Scream“ gibt es als Video, und sie überzeugt mit großer Professionalität, stimmungsvoller Sehnsucht nach dem Meer und der Stimme einer jungen Künstlerin, die noch viel vorhat.

 

04.06.2021