Doktorandenstellen in Göttingen und Wien

An der Georg August Universität Göttingen sind zum 01.04.2020 drei Doktorandenstellen im Fachbereich Musikwissenschaft ausgeschrieben. Sie sind in das Forschungsprojekt “Sound Knowledge. Alternative Epistemologies of Music in the Western Pacific Island World” eingebunden (Infos). Vergeben wird jeweils  ein Forschungsvorhaben zu den Themen „sound knowledge and postcoloniality in Guam“, „sound knowledge and issues of climate change in the Federated States of Micronesia (FSM)“ und  „sound knowledge and social alienation/mental health in the Marshall Islands“. Infos und Bewerbung

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sind sechs vierjährige Doktorandenstellen für das Projekt Music Matters. Materiality, Knowings and Practices in Performing Arts ausgeschrieben. Willkommen sind Forschungsvorhaben, die eine kritische Untersuchung von Aspekten der Materialität, von Wissen und Praxis von komplexen kulturellen Phänomenen im Bereich Musik und darstellende Kunst bieten. Informationen zu dem Projekt sind hier zu finden, die Stellenausschreibung ist hier einzusehen.

19.12.2019

Stellenangebot: Professur für Musikästhetik

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ist zum Wintersemester 2020/21 eine Professur für Musikästhetik zu besetzen. Die Stelle dient der Vertretung der Lehre und Forschung von Univ.Prof. Dr. Andreas Dorschel während seiner Fellowship am Wissenschaftskolleg Berlin im Studienjahr 2020/21.

Den vollständigen Ausschreibungstext stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

19.12.2019

Global Music-Plattform startet Crowdfunding

Während der letzten zwei Jahrzehnte war die Plattform Norient eine der führenden journalistischen Internet-Angebote rund um die globale Musik und ihre Nachbardisziplinen. Zur Zeit ist sie abgeschaltet und das Gründungsteam arbeitet an einer Neuauflage – The Now In Sound, einer virtuellen, transdisziplinären Galerie und Community-Plattform zwischen Kunst, Journalismus und Wissenschaft. Um „politischer, tiefgründiger, verspielter und experimenteller als bisher jenseits von Eurozentrismus, Exotismus und Diskriminierung über die aktuelle Musik des Planeten zu berichten“ und um faire Löhne zahlen und Aufträge generieren zu können, hat die Plattform jetzt ein Crowdfunding-Aktion gestartet, die bis zum 24. Dezember 1000 Gründungsmitglieder werben will.
 

16.12.2019

EJN sucht Beiträge und Ideen für Jazzahead 2020

Das European Jazz Network sucht für die nächste Ausgabe 2020 Ideen und Beiträge zum Thema Veranstalter*innen. Nachdem es 2019 mehr um die Künstler*innen ging, wollen sich die Organisator*innen im nächsten Jahr mit Jazzclubs, Festivals und anderen Programmmacher*innen im Jazz beschäftigen. Das Veranstaltungsteam möchte die dringendsten, relevantesten und brisantesten Themen zusammentragen. Bis 15.01.2020 könnt ihr eure Ideen an (at) mailen.

16.12.2019

Coverrock-/Popband Nogger 2.0 sucht Bassist*in

Bassist*in gesucht! Die Deutschrock-Pop-Band Nogger 2.0 aus dem Kreis Gross-Gerau und Umgebung sucht eine*n Bassist*in ohne Altersbeschränkung für viel Spaß beim „Mucke machen“. Die Band im Alter von Ü50/Ü60 (git, dr, 2 x keys, 3 x voc) covert Titel von Lindenberg, Grönemeyer, Westernhagen und andere, außerdem Ö-Pop (Falco, Christina Stürmer) sowie Stücke aus dem NDW-Bereich. Geprobt wird 1 x pro Woche in einem Proberaum in Leeheim, Gigs sind geplant! Interessiert? Weitere Infos unter Tel. 06258-5590858 und hier.
16.12.2019

Umfrage zur Beurteilung eines Popsongs

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit im Studiengang Sound and Music Production hat der Student Johannes Jäger eine Umfrage zu Zusammenhängen zwischen Komposition und der Wirkung auf ihrer Hörer*innen erstellt. Die Umfrage ist anonym.

16.12.2019

Festival Fantastika 03.-04.07.2020 sucht Straßenmusiker*innen

Du bist Künstler*in, Gaukler*in, Musiker*in, Tänzer*in, Clown*in, Akrobat*in und möchtest in Freistadt in Österreich auftreten? Das Festival Fantatika ist ein internationales Straßenkunstfestival in der historischen Altstadt von Freistadt  und findet vom 03.-04.07.2020 statt. Erbeten wird das ausgefüllte Bewerbungsformular mit aktuellen Info-Materialien wie Fotos, Videos, Soundfiles, CD, Webseite, etc… Die Nächtigung der Künstler*innen erfolgt am Freitag und Samstag in der Berufsschule Freistadt, Frühstück ist inkludiert. Künstler*innen, die bereits am Donnerstag anreisen, können in einer Jugendherberge nächtigen, das Frühstück ist ebenfalls inkludiert. Fahrtkosten: Reisekosten werden bis maximal 200.-€ pro Gruppe erstattet, pro Person und Veranstaltungstag werden 25.-€ für Verpflegung ausbezahlt, die Künstler*innen bekommen ihr Hutgeld, das die Veranstalter*innen nach Kräften bewerben. Pro Gruppe/Artist*innen sind 2-3 Auftritte pro Tag vorgesehen. Am Samstag findet ab 23 Uhr ein Abschlussfest für Künstler*innen und Helfer*innen statt. Bewerbungsschluss: 01.03.2020.

16.12.2019

Stadt München vergibt Mietzuschüsse für Proberäume

Die Stadt München vergibt für Münchner Musikschaffende und Ensembles wieder einen dreijährigen Mietzuschuss für Musikproberäume. Bis 09.01.2020 können sich für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2023 professionell tätige in München lebende Musikschaffende beim Kulturreferat um einen Zuschuss für einen Proberaum in München (MVV-Gebiet) bewerben. Der Nachweis der Professionalität ist neben einem Abschlusszeugnis erstmals auch mit dem Beleg durch Beispiele der musikalischen Arbeit möglich. Über die Vergabe der Zuschüsse entscheidet der Stadtrat auf Empfehlung einer Jury.

16.12.2019

Trägerwechsel bei create music NRW

create music NRW ist ein landesweites Projekt zur Förderung von jungen Nachwuchsmusiker*innen und -bands im Alter von 14 bis 27 Jahren aus allen Sparten der Popmusik. Es verschafft niedrigschwellige Zugänge zu popmusikbezogenen Förder- und Fortbildungsangeboten, vermittelt Auftritte und treibt die Vernetzung der Musikszene(n) voran. Ab dem 1. Januar 2020 geht das erfolgreiche Förderprojekt für Popmusik nun vom Kultursekretariat NRW Gütersloh zum Landesmusikrat NRW mit Sitz in Düsseldorf über. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh steht dem neuen Träger als Kooperationspartner zur Seite, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. Es unterstützt das Projekt unter anderem weiterhin mit einem finanziellen Beitrag in Höhe von 40.000.-€. Einen hohen Stellenwert hat dabei die Beibehaltung des Systems von regionalen Stützpunkten, die sich in den unterschiedlichen Kulturregionen Nordrhein-Westfalens verteilen und dort als regionale Ansprechpartner für junge Musiker*innen bereitstehen und unermüdlich die lokalen Szenen unterstützen. Neben dem Trägerwechsel gibt es auch personelle Veränderungen: Der Landesmusikrat NRW hat in diesem Zuge zwei Stellen ausgeschrieben (Verwaltung/Projektassistenz, Projektreferent*in, Bewerbungsschluss: 15.12.2019)

Anträge für 2020 sind aufgrund des Wechsels zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Infos dazu gibt es voraussichtlich Anfang des Jahres auf der Projektseite und direkt beim Landesmusikrat NRW, wenn das neue Projektteam die Arbeit aufgenommen hat.

12.12.2019

MOMEM bekommt Darlehen zur Anschubfinanzierung

Das Museum Of Modern Electronic Music (MOMEM) bekommt ein Darlehen durch die Stadt Frankfurt. Das Museum soll in den Räumen des früheren Kindermuseums an der Hauptwache entstehen. Der Kompromiss, der für die Anschubfinanzierung nun gefunden wurde, stellt insgesamt 500.000.-€ zur Verfügung, die als Darlehen bereitgestellt werden. So soll ermöglicht werden, dass das MOMEM in die Museumsarchitektur investieren kann. Der Magistrat hatte bereits im November 2015 in einem letter of intent festgelegt, dass die seither vom damaligen Kindermuseum genutzten Räumlichkeiten in der Zwischenebene der Hauptwache an den Verein Friends of MOMEM überlassen werden sollen, die Stadtverordnetenversammlung stimmte dem mit Beschluss im Jahr 2018 zu. Der Magistrat hat sich mehrmals öffentlich zu der Einrichtung des MOMEM bekannt und unterstrichen, welche Bedeutung dies für die Stadt Frankfurt am Main, auch im internationalen Vergleich hat.

12.12.2019

Laia Genc erhält NRW Jahresstipendium für Musikerinnen mit Kind

Drei Musikerinnen mit Kindern aus Nordrhein-Westfalen erhalten im Jahr 2020 das Stipendium „Präsenz vor Ort“ des Landes in Höhe von 8.400 Euro. Die Förderung unterstützt die Künstlerinnen dabei, ihre musikalische Karriere besser mit Familie zu vereinbaren. Besonderheit des bundesweit einmaligen Stipendiums ist der Verzicht auf eine Präsenzpflicht. Das ermöglicht den Künstlerinnen, an ihrem Wohnort zu arbeiten. Helen Bledsoe (Flötistin), Laia Genc (Jazzpianistin) und Barbara Streil (Violinistin) sind aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen von einer Fachjury ausgewählt worden. Die Jurybegründung sowie weitere Informationen zum Stipendium finden Sie hier.

12.12.2019

Jazzpreis Berlin 2020 geht an Silke Eberhard

rbbKultur und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergeben den mit 15.00 Euro dotierten Jazzpreis Berlin 2020 an die Klarinettistin, Saxophonistin und Komponistin Silke Eberhard. Die paritätisch besetzte Jury begründete dies mit Eberhards eindrucksvollen Musikschaffen, mit dem sie seit vielen Jahren die Berliner Jazzszene prägt. und genießt große internationale Wertschätzung. Von Einflüssen und Vorbildern  hat sie sich längst emanzipiert. Es sei ihr auf herausragende Weise gelungen, musikalische Impulse von Vorbildern wie Eric Dolphy, Ornette Coleman und Charles Mingus zu verinnerlichen und daraus eigene kreative Ideen wachsen zu lassen, was auf besondere Art in der Arbeit mit der von ihr geleiteten Band „Potsa Lotsa“ Niederschlag findet. Silke Eberhard wurde 1972 in Heidenheim an der Brenz geboren und lebt seit 1995 in Berlin. Schon während ihres Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ arbeitete Silke Eberhard als professionelle Jazzmusikerin und fungierte damit als „role model“ für Musikerinnen. Neben der Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen der internationalen Jazzszene, ihren intensiven Gastspielreisen und ihrer Lehrtätigkeit engagiert sich Silke Eberhard seit Jahren auf kulturpolitischer Ebene in der Deutschen Jazzunuion (ehemals Union Deutscher Jazzmusiker).

Der Preis wird im Rahmen eines öffentlichen Konzertes am Donnerstag, 13. August 2020, ab 20.00 Uhr, im Kleinen Sendesaal des rbb verliehen. Dabei präsentiert Silke Eberhard mit ihren langjährigen Trio-Partnern Jan Roder (Bass) und Kay Lübke (Schlagzeug) ein brandneues Programm.

12.12.2019