Stipendienprogramm stART.up für junge Künstler*innen aus Hamburg
Junge Kunst-, Musik- und Kulturschaffende, die in Hamburg leben und nach ihrem Studienabschluss freiberuflich arbeiten oder eine freiberufliche künstlerische Existenz aufbauen möchten, werden vom Stipendienprogramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung finanziell und ideell mit einjährigen Arbeitsstipendien gefördert. Erste Berufserfahrungen im künstlerischen Bereich sind dabei Voraussetzung. stART.up richtet sich an Künstler*innen aller Sparten, sei es Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Film, Fotografie oder Literatur. Ein Stipendium beinhaltet neben der finanziellen Förderung von bis zu max. 1.400,- Euro pro Monat (ggf. zzgl. Kinderzuschlag in Höhe von 300,- Euro), die verpflichtende Teilnahme an Seminaren und Workshops, die der Professionalisierung dienen und wirtschaftliche, kommunikative und juristische Kenntnisse für eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit vermitteln. Neben der gemeinsamen Arbeit in der transdisziplinären Gruppe ist die vertiefende Weiterbildung mit individuellen Coachings möglich. Die Stipendiat*innen erarbeiten während der Förderzeit einen Projektplan, in dem sie eine künstlerische Idee konkretisieren und ein Konzept zur Umsetzung entwerfen. Mit diesem Projektplan bewerben sich die Geförderten am Ende des ersten Förderjahres um eine Anschlussförderung. Bewerbungsschluss: 15.02.2026
Jazz Connects Festival in Rhein-Main (24.4.-3.5.2026): Newcomer Contest
Aus einer Konzertreihe wird 2026 ein ganzes Festival: Vom 24. April bis 3. Mai 2026 verbindet der Jazz in seinen vielfältigen Ausprägungen Menschen, Bands und Spielstätten im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Beim Jazz Connects Festival haben sich erstmals Veranstalter*innen aus der Region zusammengetan und laden an zehn Tagen zu 26 Konzerten in verschiedene Locations ein. Damit möchten die Macher*innen den Grundstein für eine bunte und aufregende Konzertreihe legen, die den Jazz – regional und international – zeigt, wie er wirklich ist: nämlich lebendiger denn je. Dabei ist ihnen Gleichstellung, Diversität und eine inklusive Atmosphäre genauso wichtig wie die Förderung junger Künstler*innen. Im Vorfeld ruft das Orgateam deshalb zu einem Nachwuchswettbewerb auf. Interessierte Jazzbands, deren Mitglieder größtenteils nicht älter als 30 Jahre alt sind, können sich ab sofort per Mail oder DM auf Insta bewerben und haben damit die Chance, das Jazz Connects Festival am 24.4. mit einem 90-minütigen Konzert im Club Voltaire zu eröffnen. Bewerbungsschluss: 01.03.2026
Aventis Foundation – Klangförderung der klassischen Musik
Mit der Förderreihe „Klang“ unterstützt die Aventis Foundation gezielt professionelle freie Ensembles und Orchester der klassischen Musik in Deutschland. Dabei begrüßt die Stiftung ausdrücklich die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, wie Nachhaltigkeit, demokratische Grundwerte oder die Steigerung von Teilhabe in den Bereichen kulturelles Leben und Bildung. Bewerbungsfrist: 01.02.-31.03.2026
Projektförderung der PwC-Stiftung
Die PwC-Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie neuer Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Eine Checkliste zu den Förderkriterien findet ihr hier. Bewerbungsfrist: 01. März 2026
Töchterkollektiv ruft zum FLINTA*streik in Frankfurt auf (09.03.)
Am Montag, den 9. März 2026, wird es auf dem Frankfurter Römerberg (Ort angefragt) zunächst ganz still – und dann laut. Das Töchterkollektiv ruft von 12 bis 18 Uhr zu einer ganztägigen Demonstration auf, die vor allem Frauen und FLINTA*-Personen in den Mittelpunkt stellt. Nach isländischem Vorbild sollen Beteiligte für einen Tag ihre gesellschaftlich oft unsichtbare Arbeit ruhen lassen – ohne formellen Streikaufruf, aber mit deutlicher politischer Botschaft. Denn Frauen und marginalisierte Geschlechter leisten tagtäglich unbezahlte und oft unsichtbare Arbeit. Ihre Bedürfnisse werden häufig abgetan oder instrumentalisiert – etwa für rassistische und politische Narrative. Der Aktionstag will genau das sichtbar machen: Was passiert, wenn Frauen und FLINTA*-Personen ihre Arbeit niederlegen?
Der Frauenstreik richtet sich nicht nur an Frauen oder FLINTA*-Personen, sondern an alle Menschen, die Ungleichheit erfahren oder solidarisch unterstützen möchten. Weltweit gilt der Frauenstreik als demokratische Form kollektiven politischen Drucks – nicht als symbolische Geste, sondern als Mittel, strukturelle Blockaden sichtbar zu machen und gesellschaftliche Veränderung anzustoßen.
Das Töchterkollektiv lädt dazu ein, sich zu beteiligen, vor Ort zu sein, zu berichten und mitzumachen.
Open Call: Künstler*innen für den CSD Regensburg 04.07.2026
Für den diesjährigen Christopher Street Day am 4. Juli in Stadtamhof sucht der CSD Regensburg kreative, engagierte und vielfältige Acts, die mit dem CSD gemeinsam ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Solidarität und Akzeptanz setzen möchten – egal, ob Musik, Tanz, Performance, oder andere Kunstformen. Interessierte wenden sich per Mail. Bewerbungen über Instagram können leider nicht berücksichtigt werden.
Support Acts gesucht
Der Singer-/Songwriter Mathis Kloss sucht kurzfristig lokale Artists für seine kommenden Shows in Essen (28.02.), Hamburg (7.3.), Berlin (14.3.) und Frankfurt (21.3.). Meldet euch gern oder markiert passende Artists in den Kommentaren auf Insta.
Der Pianist, Produzent und Komponist Marius Nitzbon sucht ebenfalls Support-Acts für seine „Fallingback“-Tour.
Open Call: Workshop-Moderation bei der Dialog Pop 24.03.2026
Wie sieht die Zukunft der Club- und Festivalkultur für 16–22-Jährige aus? Das fragt der Workshop „Zwei Wege. Eine Mission“, die die Kreativbehörde Regensburg in Kooperation mit dem Verband für Popkultur in Bayern anlässlich der Dialog Pop veranstaltet. Gesucht werden zwei Moderator*innen, die am 24.03.2026 parallel jeweils einen zweistündigen Ideen-Workshop leiten und eine der brennendsten Fragen der aktuellen Musiklandschaft bearbeiten. Gearbeitet wird mit Kreativmethoden wie Design Thinking, LEGO® Serious Play®, Service Design, World Café und mehr. Mehr dazu hier. Im Fokus stehen nicht nur Erlebnisse vor der Bühne, sondern auch Marketing, Community Building, Preisgestaltung und die Überwindung von Schwellenängsten. Interessierte schicken ihre Bewerbung per Mail bis 06.02.2026 mit einem kurzen Workshop-Konzept mit Fokus auf eine spezifische Kreativmethode (maximal eine PDF-Seite). Das Honorar beträgt 800 € brutto pro Person.
Open Call: Thüringer Artists bei Europawochen in Erfurt gesucht (9. & 14.5.2026)
Anlässlich der Europawochen gibt das Theater Erfurt am 9. und 14.5.2026 Künstler*innen aus aller Welt, die in Thüringen leben, die Möglichkeit, ihre Arbeiten in der STUDIO.BOX des Theaters Erfurt zu präsentieren. Alle künstlerischen Genres sind möglich: Musik, Theater, Tanz, Film, Malerei… oder ein ganz anderes künstlerisches Format. Die künstlerischen Beiträge werden honoriert (nach Absprache). Künstler*innen können sich per Mail bewerben und offene Fragen klären. Bewerbungsfrist: 20. Februar 2026
Open Call für lokale Bands: Konzertreihe MUSiK.MARKT in Wien
Von 07. – 16. Mai 2026 bringt BASiS.KULTUR.WiEN mit dem MUSiK.MARKT 2026 die musikalische Vielfalt Wiens direkt auf die Wiener Märkte. Vom Schlinger- bis zum Kutschkermarkt, von Wienerlied bis Elektropop, von Floridsdorf bis Mariahilf und von Erst- bis Fremdsprache. Bis 06. Februar 2026 können sich Music-Acts in einem Open Call für den MUSiK.MARKT 2026 bewerben. Gesucht werden Acts, die die Diversität der Stadt spürbar machen. Ob Neoklassik der chinesischen Diaspora, queere Afrobeats, anatolischer Antifolk oder Balkan-Jazz mit Wiener Schmäh – bewerben können sich alle Musiker*innen, die Vielfalt in Sprache, Kultur und Kunst widerspiegeln und die Vielschichtigkeit der Wiener Musikszene verkörpern. Die jährliche Konzertreihe wird von BASiS.KULTUR.WiEN gemeinsam mit dem Marktamt MA 59 veranstaltet.
Open Call: SNNTG Festival (16.-18.07.2026)
Das SNNTG Festival 2026 in Sehnde bei Hannover findet wieder 3 Tage lang statt und bietet ein Festival voller Musik, Kultur, Kunst und natürlich Straßenbahnen – denn der Ort des Festivals ist das Hannoversche Straßenbahnmuseum! Seid ihr eine Band, Solo-Künstler*in oder ein Kunst-Kollektiv? Macht ihr Musik, Kunst, Theater, Performance oder Workshops, wollt euch beim SNNTG präsentieren und das Festival durch eure Kunst bereichern? Dann meldet euch bis 15.03.2026 per Mail. „Wir solidarisieren uns mit allen Personen, die sowohl individuell als auch strukturell Diskriminierung erfahren, beispielsweise aufgrund ihrer Gender- oder sexuellen Identität, Nationalität, ethnischen oder sozialen Herkunft, Religion oder Be_Hinderung. Diese Normen akzeptieren wir nicht und wollen stetig daran arbeiten, unser Festival inklusiver zu gestalten, um die individuelle Vielfalt unserer Gesellschaft auf (und hinter der Bühne) spiegeln zu können“, heißt es im Open Call auf Insta. Das Festivalteam möchte daher besonders Acts, die sich unterrepräsentierten Personengruppen zugehörig fühlen, ermutigen, sich zu bewerben!
PopCamp 2026: wir nominieren…
Unsere Redaktionsteams von MELODIVA & Melodita haben alle Bewerbungen gesichtet, ihre Stimmen abgegeben und the winner is… Elsdeer aus Berlin! Elsdeer macht einzigartige Indie-Folkmusik, in der eine wunderschöne Stimme, ausgefeilte Gitarrenmelodien und – in der Musikszene selten gehörte – Instrumente wie Banjo, Akkordeon oder Flöte zu hören sind. Als Multi-Instrumentalistin hat sich ihre musikalische Reise über die Jahre wie eine Symphonie entfaltet, beeinflusst von den vielfältigen Kulturen, denen sie begegnet ist. Mit einer Vielzahl von Konzerten konnte die Musikerin innerhalb der letzten Jahre so einen bleibenden Eindruck bei Konzertbesuchern in Kalifornien, Irland, Deutschland, Frankreich, Thailand und Japan hinterlassen.
