Neu ausgerichtete Förderprogramme beim German Music Export

Ab März 2026 startet die Initiative Musik ihre neuausgerichteten Förderprogramme unter der Dachmarke German Music Export. Ziel der Reform ist es, Unternehmen und Künstler*innen mit niederschwelligen, strategisch wirksamen Förderangeboten beim internationalen Wachstum zu unterstützen. Mit dem neu gestalteten Programm Internationale Exportförderung für Musikunternehmen bietet German Music Export erstmals ein gebündeltes Angebot für Musikunternehmen und Musik-Professionals, das höhere Budgets, mehr Flexibilität und Planbarkeit bei weniger Bürokratie bringen soll. Das neue Programm Internationale Live- und Showcaseförderung richtet sich gezielt an Künstler*innen mit internationalem Entwicklungspotenzial und unterstützt Auftritte im Ausland – darunter Showcases, Support-Touren und strategisch wichtige Konzerte – durch pauschalierte Zuschüsse. Anträge können jederzeit digital gestellt und finanzielle Mittel flexibel abgerufen werden.

Präsentiert wird das neue Förderangebot u.a. bei vier digitalen Informationsveranstaltungen am 23.2.2026 und 3.3.2026 zur Internationalen Live- und Showcase Förderung sowie am 25.02.2026 und 05.03.2026 zur Internationalen Exportförderung für Musikunternehmen – jeweils 16:00-17:30 Uhr. Die Teilnahmeinformationen werden in Kürze veröffentlicht. Die Antragstellung für die überarbeitete Exportförderung startet ab März 2026. Deine Fragen kannst du schon jetzt an die Moderatorin Diona Bathily stellen; sie wird das Kick Off-Event moderieren und eure Fragen mit in die Veranstaltung nehmen.

19.01.2026

Praerie Festival in Galenbeck sucht Nachwuchs-DJs

Das Praerie Festival in Galenbeck bietet in diesem Jahr wieder einen Ort, der einzig und allein für offene Partizipation und Nachwuchsförderung gedacht ist. Es soll wieder ein Raum für kreative Entfaltung und Förderung unbekannter Talente geschaffen werden, d.h. es gibt rund 25 Slots auf dem Praerie Festival, für welchen sich DJs mit ihren Sets bis spätestens 1.3.2026 bewerben können. Das Festival möchte eine ausgewogene Mischung aus weiblich- sowie männlich gelesenen Künstler*innen, POC Künstler*innen, sowie der LGBTQIA+-Szene. 
Solltet Ihr Hilfe benötigen, schreibt das gern mit in die Bewerbung. Ein Standart Setup (DJM & CDJ’s) wird vom Veranstalter gestellt. 
Es gibt eine Gage und Tickets für eure Fans.
„Wir denken, dass es mehr Menschen in der Festivalszene braucht, die ihre Barrieren und Einstiegshürden beiseitelegen, damit diese Orte, die uns alle einst mit offenen Armen aufgenommen hat, weiter bestehen können“, heißt es vom Festivalteam. Fragen an könnt ihr per Mail schicken. 

19.01.2026

Martin Roth Initiative vergibt Stipendien an verfolgte Künstler*innen

Mit einem Förderprogramm der Martin Roth-Initiative werden kulturelle Einrichtungen (Gastorganisationen) in Deutschland befähigt, gefährdete  Künstler*innen und Kulturtätige temporär aufzunehmen und ihnen eine Fortführung ihrer Arbeit in einem sicheren Kontext zu ermöglichen. Die Förderung beinhaltet neben einem monatlichen Stipendium Projektmittel unter anderem zur Unterstützung der künstlerischen/kulturellen Arbeit. Bis 20.02.2026 können gefährdete Künstler*innen und Kulturschaffende, die sich aktiv für künstlerische Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und sich gegen jede Form von Diskriminierung engagieren, gemeinsam mit einer Kulturorganisation in Deutschland Fördermittel beantragen. Die Martin-Roth-Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt von Goethe Institut und IFA, das vom Auswärtigen Amt unterstützt wird.

19.01.2026

Traumzeit Festival Duisburg Nord: Wildcard-Bewerbung bis 20.1.!

Vom 19. – 21.06.2026 findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeit Festival statt, für das auch in diesem Jahr wieder eine Wildcard für das diesjährige Line Up vergeben wird. Gesucht werden Bands und Solo-Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen, die Lust haben, auf dem Festival zu spielen. Die Bewerbung läuft über die Social Media-Kanäle des Festivals und endet am 20.1.2026 um Mitternacht. Ihr seid in einer Band oder ein spannender Solo-Artist aus NRW? Postet einen Beitrag, ein Reel oder eine Story, stellt euch und eure Musik vor und erzählt uns, warum ihr gut ins Traumzeit-Programm passt. Wichtig ist nur, dass ihr das Festival im Beitrag verlinkt oder den Hashtag #tzwildcard26 verwendet. Nach Ablauf der Bewerbungsphase wählt die Traumzeit-Jury eine Vorauswahl aus, anschließend entscheidet die Community gemeinsam mit euren Fans, wer die Wildcard erhält und 2026 beim Festival auf der Bühne steht.

19.01.2026

Waves Vienna: jetzt bewerben!

Die Bewerbung für das Waves Festival & Konferenz (1.-3.10.2026) in Wien ist gestartet, gesucht werden frische Sounds aus aller Welt! Das Live-Programm wartet mit einer Vielzahl von nationalen und internationalen Acts auf, daneben gibt es eine Konferenz, die neben dem Konferenzschwerpunkt „East meets West“ Diversität als neues Leitmotiv hat. Die ausgewählten Artists erhalten zusätzlich zu einer Gage in Höhe von 300 € Zugang zum gesamten Festival- und Konferenzprogramm. Für Verpflegung wird gesorgt, bei Bedarf kann auch eine Unterkunft für den Tag der Veranstaltung organisiert werden. Bewerbungsschluss: 29.5.2026

19.01.2026

New Bands Festival sucht junge Acts (Region Karlsruhe)

Das New Bands Festival geht in die nächste Runde: Ab jetzt können sich Nachwuchsbands/Acts der Rock- und Popmusik aus der Region Karlsruhe (bis 35 km Umkreis) bewerben, die eigene Songs auf der Bühne performen  und ein Set von ca. 30 Minuten spielen können. Die Bandmitglieder dürfen durchschnittlich nicht älter als 28 Jahre sein (jedoch mindestens 16 Jahre) und dürfen noch keinen Plattenvertrag haben. Es gibt tolle Preise, wie Auftritte bei Das Fest, dem Unifest in verschiedenen Clubs, Studioaufnahmen und tolle Gutscheine zu gewinnen. Die Teilnahme an dem vom Popnetz Karlsruhe organisierten Wettbewerb ist kostenlos. Es finden drei Live-Vorrunden mit je sechs Bands / Acts, eine Zwischenrunde und ein spannendes Finale statt (die Termine findet ihr hier). Die Konzertlocations sind: Substage, jubez, Tempel und P8. Jeder Band werden pro Runde bis zu 25 Freitickets zur Verfügung gestellt. „Wir stehen für ein „Miteinander“ in der lokalen Szene – hier geht es darum, Bands/Acts und Publikum positiv zusammen zu bringen und keinesfalls um Konkurrenz“, schreiben die Organisator*innen. Bewerbungsschluss: Mitte März 2026

19.01.2026

Musikplattform Bandcamp verbietet KI-Inhalte

Die in Kalifornien ansässige US-Musikplattform Bandcamp mit einem Jahresumsatz von 268 Millionen US-Dollar (2024) ist für viele Musiker*innen, Bands und Indielabels DIE Vertriebsplattform, da sie dort bei Verkäufen vergleichsweise viel verdienen und wenig Gebühren an die Plattform zahlen müssen. Doch Bandcamp ist nicht nur eine gute Alternative zu ausbeuterischen Streamingdiensten wie Spotify und der diffusen Marktmacht von Universal, Sony Music und Warner – sie geht auch noch in Sachen KI mit gutem Beispiel voran! Wie die taz berichtet, sind auf Bandcamp ab sofort jegliche „Musik und Audio (Sprachstücke), die vollständig oder teilweise mit KI erstellt wurden“, verboten. Streng untersagt wird in Zukunft „jeglicher Einsatz von KI-Tools, um den Stil oder das Profil von anderen Künst­le­r*in­nen zu imitieren und dadurch deren Urheberrechte auszuhebeln“. Man behalte sich auch vor, Anpassungen und Updates bei den Schutzmaßnahmen vorzunehmen, „da die Welt der generativen KI nun mal im schnellen Wandel begriffen“ sei. „Wir glauben, dass die durch Musik entstandene menschliche Verbindung ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und Kultur ist und dass Musik viel mehr ist als ein Produkt, das konsumiert wird. (…) Ebenso sind Musiker mehr als nur Produzenten von Klängen. Sie sind wichtige Mitglieder unserer Gemeinschaften, unserer Kultur und unseres sozialen Gefüges“, heißt es auf der Plattform. User*innen werden gebeten, Verstöße gegen das Protokoll umgehend mitzuteilen. 

19.01.2026

Filmtipp: „Being Hipp – First Lady Of European Jazz“ 25.1.26 @ARTE

Jutta Hipp war die erste Musikerin aus Europa, die beim legendären Blue Note Label veröffentlichte – eine weiße, deutsche Jazzpianistin, die sich in den 50ern von Nazi-Deutschland bis nach New York spielte. Damit war sie eine Sensation ihrer Zeit, eine Ausnahmekünstlerin und Autodidaktin (!), die gegen alle Widerstände zur Jazzgröße wurde. Der Dokumentarfilm „Being Hipp – First Lady Of European Jazz“ rekonstruiert ihren Weg mit seltenem Archivmaterial und unveröffentlichten Aufnahmen, erzählt von Jutta Hipps früher Liebe zur verbotenen Musik im Nazi-Deutschland, ihrer Flucht in den Westen, der Geburt ihres Sohnes Lionel – einem „Brown Baby“ – und ihrem kometenhaften Aufstieg in der amerikanischen Jazzszene. Doch der Ruhm hatte seinen Preis: Sexismus, Rassismus, Selbstzweifel und Alkohol bestimmten zunehmend ihr Leben. Als sie sich gegen eine Affäre mit ihrem Agenten wehrte, fiel sie in Ungnade – und verstummte. 1960 verließ sie die Bühne für immer. Die Musik tauschte sie gegen einen Job in einer Textilfabrik und fand Frieden mit sich selbst. „Being Hipp“ ist mehr als eine Musikerbiografie: Es ist ein Porträt über Selbstbehauptung, künstlerische Integrität und den Preis weiblicher Unabhängigkeit – im Showbusiness wie im Leben. Am 25. Januar um 23.50 Uhr läuft diese Doku auf ARTE, ab 23. Januar ist sie in der Mediathek zu sehen.
15.01.2026

Neue Longlist erschienen

Mit einem Platz auf der Bestenliste zeichnet der Preis der Deutschen Schallplattenkritik vierteljährlich die besten und interessantesten Neuveröffentlichungen der vorangegangenen drei Monate aus. Bewertungskriterien sind künstlerische Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität. Die zurzeit 154 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 273 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Wir freuen uns, dass Fjarill mit ihrem Album „Strålande Juletid“ in der Kategorie Folk nominiert wurden! Rosalía wurde sowohl von der Weltmusik- als auch der Popjury ausgewählt, auch Florence + The Machine wurden zweimal aufgestellt. Außerdem haben die britische, all female Rockband The Last Dinner Party, FKA Twigs, Stefanie Schrank, Josi Miller, Nastia Reige, HAAi, Kara-Lis Coverdale, Leona Berlin u.a. eine Chance, am 16.2. als Beste ausgewählt zu werden.

15.01.2026

Female* Producer Collective: jetzt bewerben!

Du bist Musiker*in, Songwriter*in oder Produzen*tin und träumst von einer Karriere als Musikproduzent*in? Du bist mind. 18 Jahre alt und hast eigene Songs ganz oder zum Teil selbst produziert? Dann ist das Female* Producer Collective vielleicht was für dich! Dabei handelt es sich um ein Förderprojekt für Produzent*innen durch Workshop- & Mentoring-Programme sowie Aufbau einer Community zur Stärkung von Austausch, Vernetzung und Sichtbarkeit. Alle FLINTA* (Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen) sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben!

Das erwartet dich:

  • 10 Workshops mit Top-Coaches, 10 Einzelcoaching sowie Q&A’s
  • Songwriting Camp im professionellen Tonstudio
  • Vernetzungsmöglichkeiten mit Akteur*innen der Musikindustrie
  • Teilnahme an der FPC Convention 25
  • Die FPC Community mit Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten mit FPC Alumni, Coaches und dem Orga-Team

Bewerbungsschluss: 31.1.2026

15.01.2026

rlp masterclass: Bewerbungsphase startet am 9.2.2026

Save the Date: Bewerbungsphase für die masterclass beginnt in Kürze! Ein neuer Durchgang der Spitzenförderung pop rlp masterclass steht an und wieder können vier junge Acts aus Rheinland-Pfalz mit einem High-Level-Coachingprogramm über 12 Monate hinweg gefördert werden. In verschiedenen Workshops und Coachings teilen Expert*innen aus der Szene ihr Wissen und ihre Erfahrung zu branchenrelevanten Themen wie Musikmarketing oder Artist Identity. Das Programm richtet sich gezielt an Musikschaffende aus Rheinland-Pfalz, die ihre Karriere gezielt weiterentwickeln und sich mit anderen Akteur*innen der Szene vernetzen möchten. Ein besonderes Highlight zum Abschluss der pop rlp masterclass ist die live-session. Dabei handelt es sich um ein intensives Wochenende, bei der eine hoch-qualitative live-session der Acts produziert wird, die für Öffentlichkeitsarbeit oder auch Bookinganfragen genutzt werden kann. Die Bewerbung ist vom 9.2.-28.3.2026 möglich.

15.01.2026

Afro Pfingsten Festival (CH) sucht Leitung Infrastruktur (20%)

Zur Verstärkung ihres Teams suchen die Veranstalter*innen des Afro Pfingsten Festivals in der Schweiz per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte und verantwortungsbewusste Persönlichkeit, welche die sichere, reibungslose und behördlich konforme Durchführung des Festivals mitverantwortet, als Leitung Infrastruktur, Sicherheit und Sanität (20 %). Interessiert? Dann schick deine Bewerbungsunterlagen per Mail

15.01.2026