Call for artists: Stuttgart Pride 24.-26.07.2026

Von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juli wird Stuttgart wieder zur queeren Kulturhauptstadt! Unter dem Motto „Ohne Uns kein Wir“ feiert die Stadt gemeinsam Vielfalt, Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Auf den großen Bühnen am Stuttgarter Markt- und Schillerplatz steigt – im Anschluss an die CSD-Demo – dieses Jahr erstmals 3 Tage lang die CSD-Hocketse. Und dafür wirst du gebraucht! Du hast eine Band, bist DJ oder Solo-Artist? Du machst Musik und bringst deine ganz eigene Kunst auf die Bühne? Dann werde Teil des Pride-Wochenendes und bewirb dich hier.

24.02.2026

Preis für Popkultur braucht Unterstützung

Der Preis für Popkultur ist ein Community-Projekt. Für die Umsetzung der Preisverleihung 2026 fehlen den Macher*innen, dem Verein für Popkultur, aktuell rund 15.000 €. Daher suchen sie nach neuen Partnerschaften, angepassten Konzepten und Fördermöglichkeiten. Wenn du Kontakte zu Sponsor*innen, Unternehmen, Förderinstitutionen oder möglichen Partner*innen hast, melde dich gern per Mail (Kontakt). 

24.02.2026

MEWEM-Abschluss-Event 07.03.2026

Am Vorabend des diesjährigen Feministischen Kampftag begehen die Macher*innen des Mentoringprogramms für den FLINTA-Nachwuchs in der Musikwirtschaft den feierlichen Abschluss der aktuellen Ausgabe mit einem Event am 7. März. Ab 15 Uhr beleuchtet ein Talk mit Saeleen Bouvar und LCavaliero Mann das Thema „trans* in der Musik“, danach schließen sich Networking Sessions, Snacks, Drinks und Musik in Berlin-Charlottenburg an. Wenn du dabei sein willst – ob zum Talk ab 15 Uhr, zum Networking ab 17 Uhr oder zu Snacks und Drinks ab 18.30 Uhr – wird um eine Rückmeldung bis spätestens 25. Februar über diesen Link gebeten. 

MEWEM ist ein Programm des VUT in Kooperation mit der Initiative Musik, das FLINTA-Nachwuchskräfte in der Musikbranche u.a. in den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende*r Künstler*in fördert.

24.02.2026

Weiterentwickelter CO₂-Kulturstandard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen

Kultureinrichtungen in Deutschland erhalten eine verbesserte Grundlage für ihre Nachhaltigkeitsarbeit: Version 1.1 des CO₂-Kulturstandards erhöht die Detailtiefe der Datenerfassung, z.B. in den Bereichen Mobilität, Stromverbrauch und relevante Stoffströme. 

Kultureinrichtungen können eine Treibhausgasbilanz erstellen, ohne vorherige methodische Arbeit oder Recherche zu eigenen Emissionsfaktoren. Ab 2026 sollen Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes verwendet werden. Die erhobenen Daten verbleiben bei den nutzenden Einrichtungen. Der kostenlose Rechner findet sich hier. 

Infos 

24.02.2026

Initiativen fordern landesweite Awareness-Strukturen in Rheinland-Pfalz

Mit einem offenen Brief wenden sich über 30 Fachakteur*innen und Initiativen aus Awareness-Arbeit, Veranstaltungswesen, Prävention und Gewaltschutz an die Politik und Verwaltung in Rheinland-Pfalz. Gefordert werden der Aufbau und Ausbau landesweiter Awareness-Strukturen bei öffentlichen und kulturellen Veranstaltungen, da diese zentrale Orte für gesellschaftliche Teilhabe seien.  

Awareness-Arbeit soll diese Räume für alle sicher nutzbar machen und Menschen vor sexualisierter Gewalt, Diskriminierung und Grenzüberschreitungen schützen, Betroffene stärken und Übergriffen präventiv entgegenwirken. 

Infos 

24.02.2026

Keychange-Report stellt Fortschritte bei der Geschlechterparität in der Musikbranche fest

Keychange, die internationale Initiative für ein Geschlechtergleichgewicht in Musikorganisationen und Festivals, hat den Keychange Pledge Report 2023-2025 veröffentlicht. 

Die Datengrundlage zum Geschlechtergleichgewicht und zur intersektionalen Inklusion in der globalen Musikbranche liefern die Unterzeichnenden der Pledge. Rund die Hälfte der berichtenden Organisationen erreicht das Ziel der Geschlechterparität, etwa ein Drittel verpflichtet sich 2025 zu zusätzlichen intersektionalen Maßnahmen.  

Es werden jedoch Fortschrittsunterschiede je nach Regionen, Sektoren und Identitäten sichtbar: Weiterhin dominieren westeuropäische Festivals und Organisationen aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland. Die Repräsentation aus Ost- und Mitteleuropa sowie der Majority World bleibt begrenzt.  

Der Bericht betont die Notwendigkeit für weitere Maßnahmen und ein breiteres Engagement, um einen systemischen Wandel in der Musikbranche voranzutreiben.  

Infos 

24.02.2026

Bremen startet Projektförderung „Junge Szene und Subkultur“

Die Projektförderung Junge Szene – Subkultur zielt auf die Unterstützung von Projekten, die wesentlich geprägt sind durch eine experimentelle Herangehensweise sowie noch in der Entstehungsphase befindliche Vorhaben. Die Projekte adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote. Es werden auch Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden, zum Beispiel durch die Integration von Vorträgen oder interaktiven Elementen sowie spartenübergreifende Raumnutzungen von Ateliers, Werkstätten oder Workshops. Darüber hinaus sollen dabei vor allem Teams von Kulturschaffenden gefördert werden, in denen unter 35-Jährige maßgeblich in Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Auch „Start-Ups“ im Bereich Kulturprojekte können sich mit innovativen Ideen und neuen kreativen Ansätzen bewerben. Die Antragsfrist für die nächste, 2. Tranche ist vom 20.3.-9.4.2026 (Förderzusage mit Beschluss der Kulturdeputation voraussichtlich Anfang Juni 2026). Die 3. Tranche endet Ende Juli.

24.02.2026

Erste Erkenntnisse im Pilotprojekt wtf – what the fear

Das Pilotprojekt wtf – what the fear des Clubkombinat Hamburg e.V., welches von Juni bis September 2025 im öffentlichen Raum auf St. Pauli durchgeführt wurde, befasst sich mit Sicherheit im Nachtleben. Im Fokus standen dabei der Austausch und Diskurse über Schutzmaßnahmen, die Sensibilisierung für Gewalt- und Diskriminierungsformen, Empowerment für Betroffene, die Erfassung von Fallzahlen aus der Praxis sowie die Abfrage von Sicherheitsbedarfen im öffentlichen Raum. Maßnahmen umfassten hierbei beispielsweise einen gläsernen Informations- und Gesprächscontainer oder eine digitale Meldestelle.

Die Auswertung der digitalen Meldestelle lieferte erste Erkenntnisse: häufig auftretende Kategorien umfassen sexualisierte Grenzüberschreitungen; sexualisierte, körperliche Gewalt sowie Rassismus und körperliche-, queer- und transfeindliche Gewalt. Zudem ist über die Hälfte der Teilnehmenden (70%) weiblich oder divers (23%), während die Täterpersonen überwiegend als männlich oder unbekannt beschrieben werden.

Im Jahr 2026 soll das Projekt weitergeführt werden, mit dem Ziel den öffentlichen Raum und das Nachtleben auf St. Pauli sicherer und inklusiver zu gestalten.

23.02.2026

GESOBAU Jazz & Soul Award: Gewinner*innen stehen fest

Einmal im Jahr prämiert der GESOBAU Jazz & Soul Award talentierte Nachwuchsmusiker*innen der Genres Jazz und Soul im Alter zwischen 18 und 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Jetzt wurden die diesjährigen Gewinner*innen bekannt gegeben: den 1. Platz machte die Sängerin und Multiinstrumentalistin Savannah Hauskeller aus Leipzig (Foto: Dirk Broszka). Die in der Demokratischen Republik Kongo geborene und von einem deutschen Ehepaar adoptierte Musikerin begann bereits mit fünf Jahren, Cello zu spielen und schrieb ihren ersten eigenen Song mit 8 Jahren. Sie verarbeitet Themen wie Herkunft, Privileg, Selbstakzeptanz und Verantwortung in ihren Songs. Mit nur 20 Jahren gründete sie einen Black Gospel Chor mit über 25 Mitgliedern – mit dem Ziel, durch Musik Empowerment zu schaffen. Weitere Preisträger*innen waren die Band Purse (2. Platz) und Akari (3. Platz). Die öffentliche Preisverleihung und die Preisträgerkonzerte finden am 13. und 14. Juni beim Kunstfest Pankow in Berlin statt. Neben einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.500 Euro gehören zum Gewinn für alle drei Shootings mit einem Fotografen. Hauskeller wird zusätzlich im A-Trane in Berlin auftreten. 

20.02.2026

ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ 26.02. (digital)

Am 26. Februar 2026 lädt das Goethe Institut Schweden von 13–14:15 Uhr herzlich zum digitalen ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ ein. Wer singt? Was singen wir? Wie singen wir und vor allem in welchen Strukturen und unter welchen Voraussetzungen? Darüber soll es in einem digitalen Gespräch zusammen mit der Musikerin und Philosophin Rosa Klee (DE) sowie der Komponistin und Klangkünstlerin Brenda El Rayes(SE) gehen. Ausgehend von ihren künstlerischen und praktischen Erfahrungen werden die sozialen Dimensionen gemeinschaftlichen Singens diskutiert, Hierarchien und Traditionen hinterfragt und erkundet, wie feministische Perspektiven das Arbeiten im Chor verändern kann.

Das ChorLAB versteht sich als digitales Denk- und Austauschformat: eine Art „Think Tank“ rund um Fragen zu Musik und Gesellschaft. Es bringt Akteur*innen aus Chorpraxis, Kunst und Wissenschaft zusammen und schafft einen offenen und zugleich geschützten Raum für Impulse, Diskussion und Vernetzung. Die Veranstaltung findet online und in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist kostenlos. 

20.02.2026

Reeperbahn Festival sucht innovative Stimmen & mutigen Formaten

Hast du einen Trend, eine Kontroverse oder eine Entwicklung in der Musik- und Kreativbranche entdeckt, die kritische Aufmerksamkeit, eine eingehende Analyse oder neue Sichtbarkeit erfordert? Das Reeperbahnfestival sucht nach innovativen Stimmen und mutigen Formaten, die komplexe Themen angehen und sinnvolle Gespräche anregen. Reiche deine Vorschläge für Sessions und Referent*innen bis zum 15. April 2026 ein. Begrüßt werden ausdrücklich Einreichungen von Personen mit unterrepräsentierten Hintergründen und Perspektiven.

Auch für das Arts & Word Programm werden Beiträge gesucht, wie z.B. Lesungen, Stand-Up, Live-Podcast oder Talkrunde. Einreichfrist: 15. April 2026

20.02.2026

Bericht „Live Music Has A Baseline“ zur CO2 Bilanz in USA/UK

Es ist kein Geheimnis, dass die Musikbranche mit ihrem Publikumsverkehr und ihren Veranstaltungen zur Klimakrise beiträgt. Gleichzeitig hat sie das Potential, Trends zu setzen, Menschen mit gemeinsamen Zielen zusammenzubringen und so Dinge anzustoßen. Dazu braucht es jedoch ein Wissen über die Ursachen und das Ausmaß des Problems sowie Antworten auf die Frage, wie die Branche zur Lösung beitragen kann. Der Bericht „Live Music Has A Baseline“ des MIT, mitfinanziert von Coldplay, Live Nation, Hope Solutions und Warner Music – liefert jetzt eine robuste und qualitativ hochwertige Analyse der Treibhausgasemissionen von Live-Musikveranstaltungen in den USA und Großbritannien für das Jahr 2023. Das nicht verwunderliche Hauptergebnis: die größe Emissionsquelle ist die Anreise der Fans (77,2% UK, 62,2% USA), gefolgt von Essen & Getränken bei Veranstaltungen. Der Bericht hat 33 Maßnahmen zur wirkungsvollen Emissionsreduktion identifiziert. Die erhobenen Daten sind als Orientierungsinstrument für strategisches Handeln gedacht. Sie sollen zeigen, wo die Branche ihre Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren kann, von der Optimierung der Logistik und des Transports bis hin zur Verbesserung der Energieeffizienz in Veranstaltungsorten. Eine Zusammenfassung findet ihr hier.

19.02.2026