Öffentliche Tagung „Jazzforschung im deutschsprachigen Raum“ 21.-22.09.2018

Zu der öffentlichen Tagung „Jazzforschung im deutschsprachigen Raum: Themen, Methoden, Perspektiven“ lädt das Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena vom 21.-22. September 2018 ein. Die Weimarer Tagung versteht sich als eine offene Bestandsaufnahme der Jazzforschung im deutschsprachigen Raum. Durch eine Diskussion von Themen, Methoden und Desideraten der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Jazz sollen neue Forschungsperspektiven eröffnet werden. In einer Podiumsdiskussion sollen zudem Möglichkeiten des „künstlerischen Forschens“ für die Jazzforschung und die Jazzausbildung reflektiert werden. Das Rahmenprogramm umfasst auch einen Einführungs-Workshop zur Analyse-Software „MeloSpyGUI“ des „Jazzomat Research Project“ sowie eine Exkursion ins Lippmann+Rau-Musikarchiv nach Eisenach.

Veranstaltungsort: Hochschulzentrum am Horn, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Seminarraum 1

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird aber gebeten unter ed.ra1756506508miew-1756506508mfh@g1756506508nuhcs1756506508rofzz1756506508aj1756506508.

21.08.2018

HerzKammerChor in Frankfurt sucht Chorleiter*in & Sänger*innen

Der HerzKammerChor sucht eine*n neuen Chorleiter*in ab September bzw. Oktober 2018. Der Chor besteht fast ausschließlich aus Medizinstudierenden der Uni Frankfurt und hat bisher ein gemischtes, jedoch mehr klassische Stücke enthaltendes, Programm gesungen. Zweimal im Jahr treten die Mitglieder beim Winter- bzw. Sommerkonzert zusammen mit Goethes KOMMchester auf, mit dem sie auch meist ein oder zwei gemeinsame Stücke proben.
Der Probenraum befindet sich am Campus Niederrad im Das KOMM, geprobt wurde bisher  mittwochs von 18:30-20 Uhr, was aber gern geändert werden kann.

Außerdem sucht der Chor immer neue Sänger*innen, die ihn stimmlich unterstützen, auch das Orchester würde sich über neue Mitglieder freuen.

20.08.2018

Call for papers: Arts Management Quarterly No 131 „Cultural Leadership”

The term “Cultural Leadership” seems to be trending. But what does it mean to people in the field of arts management practice, research and/or teaching? The Winter issue of Arts Management Quarterly, to be published in December, will be a collaboration with the Institute for Arts and Media Management at Hamburg’s University of Music and Theatre and sheds light on the issue “What does Cultural Leadership mean to me?”. Submission deadline is September 9th 2018
09.08.2018

CfP für Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung“

Für die internationale und interdisziplinäre Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung (ca. 1670–1750)“, die vom 27.- 29.06.2019 am Institut für Historische Musikwissenschaft der Uni Hamburg veranstaltet wird, werden ab sofort Beiträge gesucht. Die Tagung möchte die Perspektive auf das Wechselverhältnis zwischen Musik und den Künsten im sozialhistorischen und kulturellen Kontext der englischen Frühaufklärung lenken. Ziel der Tagung ist es, sowohl englische Alleinstellungsmerkmale als auch internationale Austauschprozesse herauszuarbeiten. Bewerbungsschluss: 15.09.2018

23.07.2018

CfP: Akustische Dokumente / Sonic Documents

Die 6. Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft wird 2019 in Bochum gemeinsam mit dem Graduiertenkolleg Das Dokumentarische veranstaltet und soll im Zeichen akustischer Dokumentarismen stehen. „Akustische Dokumente“ verweisen auf mediale und institutionelle Strategien der Beglaubigung, durch die Klang Beweiskraft erlangt. Sie liegen in Sammlungen und Archiven, zeugen in forensischen, medizinischen und technopolitischen Verfahren der Zertifizierung und Legitimierung von Wissen; und sie werden in künstlerischen Praktiken verwendet. Akustische Dokumente können Field Recordings und Stimmaufzeichnungen sein, sie werden u.a. in der Musikethnologie und in der Bioakustik, in den Lebenswissenschaften und in der Ökologie produziert und ausgewertet. Sie entstehen in der Selbstdokumentation und im automatischen Monitoring durch Observation, sie verwalten biometrische Zugänge und sichern diskursive Ausschlüsse. Die Veranstalter*innen suchen in ihrem Call for Papers disziplinübergreifende Themenvorschläge, die der Perspektivenoffenheit der Sound Studies gerecht werden; sie laden Jurist*innen und Politikwissenschaftler*innen, Soziolog*innen, Historiker*innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler*innen, die das Interesse an der auditiven Kultur eint, ein, bis 31.08. Abstracts für Vorträge (max. 300 Wörter) und eine Kurz-Bio mit den wichtigsten Veröffentlichungen (max. 100 Wörter) zu mailen an: ed.bu1756506508r@stn1756506508emuco1756506508dcino1756506508s1756506508.

28.06.2018

DHI Rom schreibt musikwissenschaftliche Forschungsstipendien aus

Das Deutsche Historische Institut in Rom, eine Einrichtung der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, fördert Forschungen zur deutschen und europäischen Geschichte einschließlich der Musikgeschichte. An der Musikgeschichtlichen Abteilung des Instituts werden schwerpunktmäßig Untersuchungen zur italienischen Musikgeschichte und ihren Beziehungen zur deutschen Musikgeschichte durchgeführt. Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt für 2019 mehrmonatige Forschungsstipendien an Doktorand*innen zur Förderung von Promotionsvorhaben im Fach Musikwissenschaft.
Der Antrag besteht aus einem kurzen Schreiben mit Angabe der erforderlichen Monate (z. B. April – Juni), einem Curriculum, der Projektbeschreibung (ohne Umfangsbegrenzung, mit Kennzeichnung der Quellenlage, die den Aufenthalt in Italien bzw. in Rom begründet), der Stellungnahme eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin und einer Kopie des Masterzeugnisses bzw. des Zeugnisses eines entsprechenden Hochschulabschlusses. Der Antrag ist bis zum 29. Juli 2018 per E-Mail und in einem PDF zu richten an: Prof. Dr. Martin Baumeister, Deutsches Historisches Institut in Rom, Mailadresse: ti.am1756506508or-ih1756506508d@esu1756506508rk1756506508,
Kennwort: Forschungsstipendien Musikwissenschaft

26.06.2018

Heidi Bayer bekommt Folkwang Preis „Jazz“ verliehen

Kaum eine Veranstaltung an der Folkwang Universität der Künste spiegelt die Bandbreite künstlerischer Exzellenz von Studierenden so breitgefächert wider wie die alljährliche Folkwang Preis Gala. Am Sonntag, 01. Juli um 17 Uhr ist es wieder soweit: Die PreisträgerInnen des Folkwang Wettbewerbs 2018 präsentieren ihre ausgezeichneten Arbeiten in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden. Vergeben wird der Preis seit 1958 von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF). Vom modernen Theaterstück über ausgefallene Designprodukte bis hin zur komplexen Eigenkomposition: Jährlich begeistern Folkwang Studierende in unterschiedlichen Sparten die Wettbewerbsjury mit herausragenden Eigenarbeiten. Das Publikum hat bei der Preis Gala Gelegenheit, die Beiträge kennenzulernen. In diesem Jahr sind die PreisträgerInnen der Kategorien Musik, Jazz, Darstellende Künste, Musikwissenschaft und Gestaltung vertreten. Der diesjährige, mit 2000.-€ dotierte Preis in der Sparte Jazz geht an die Trompeterin Heidi Bayer (Foto: Franka Hils). Sie war langjähriges Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern, studierte Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik Mainz und Trompete und Komposition an der University of Miami. Derzeit macht sie ihren Master of Music im Fach „Jazz // Improvising Artist“ bei Prof. Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Als Solistin ist sie in verschiedenen kleinen und großen Formationen aktiv, welche stilistisch von Jazz-Combos und Bigbands über Pop- und Singer/Songwriter-Projekte bis hin zu Musicalproduktionen, wie beispielsweise am Gärtnerplatztheater in München, reichen. Seit 2015 lebt Heidi Bayer als freischaffende Musikerin und Trompetenlehrerin in ihrer Wahlheimat Köln. Mit ihrem Duo „Bayer//Scobel“ gewinnt sie jetzt den Folkwang Jazz Preis.

14.06.2018

Workshop „Musik in Innenräumen“ 13.-15.06.18 @ HfMT Köln

Die HfMT Köln lädt Interessierte zum Workshop „Musik in Innenräumen. Genderperspektiven auf eine soziale und ästhetische Praxis im Privaten“, der vom 13. bis 15.6. in der HfMT stattfindet. Die Veranstaltung ergänzt und profiliert eine themenverwandte Ringvorlesung und beinhaltet Vorträge und Diskussionen; zum Workshop kommen Nachwuchswissenschaftler*innen und erfahrene Kolleg*innen, aber auch Kurzentschlossene und Kurzbesuche zu den jeweils nicht langen Beiträgen/Sektionen sind willkommen. Neben vielen Vorträgen aus dem Blickwinkel der Musikgeschichte gibt es interessante Beiträge zur heutigen Popmusik und Musikpädagogik, wie z.B. „Duett-Singen. Zur popkulturellen Inszenierung von Innenräumen“ (Prof. Dr. Florian Heesch), „A Cyberspace of Their Own: Taylor Swift Fans auf Instagram“ (Svenja Reiner) oder „Freiraum Musikraum – Reflektionen zum Musikunterricht fuür Geflüchtete“ (Sean Prieske).

12.06.2018

CFP: Tagung „Künste und Mächte“ 22.-23.11.2018

Konzepte der Macht und Herrschaft in der Kunst und wie die Künste als Mittel gesellschaftlicher Machtdurchsetzung wirk(t)en, sind die Themen der Tagung, die der DGS-Arbeitskreis Soziologie der Künste vom 22. – 23. November 2018 an der Leuphana Universität in Lüneburg veranstaltet. Auf der Veranstaltung „Künste und Mächte – Politiken in den Künsten und durch die Künste“ sollen Weiterentwicklungen von Konzepten der Macht durch die Künste und in den Künsten neben empirischen Studien präsentiert und diskutiert werden. Dafür werden jetzt Beiträge gesucht, theoretische Reflektionen wie empirische Forschungsbeiträge. Beitragsvorschläge im Umfang von ungefähr 300-500 Worten und Kurzvita an ed.an1756506508ahpue1756506508l.inu1756506508@greb1756506508hcrik1756506508 und ed.an1756506508ahpue1756506508l.inu1756506508@ppua1756506508g1756506508. Einsendefrist: 20.08.2018. Es ist geplant, einen Band zur Tagung in Lüneburg zu erstellen, der in der Reihe „Kunst und Gesellschaft“ des Springer VS Verlages erscheinen würde. Zum kompletten Call geht es hier.

Die Tagung wendet sich an alle Soziolog*innen der Künste, explizit aber auch an Musiksoziolog*innen. Die Tagung des AKs wird am zweiten Tagungstag nachmittags in ein internationales und englischsprachiges Symposium für Urban Music Studies unter dem Motto „Groove the City“ an der Leuphana Universität übergehen. Teilnehmende der Tagung des AKs Soziologie der Künste können sich gerne auch für dieses Symposium an den folgenden Tagen (23. – 25. November 2018) registrieren bzw. dort mitwirken. Wir bitten darum, das Interesse an einer Mitwirkung an diesem Symposium im Abstract zu vermerken.

12.06.2018

Musik-App-Nutzer*innen für Studie gesucht

Für die Studie „LEA – Lernprozesse und ästhetische Erfahrungen in der Appmusikpraxis“ sucht das Institut für Musikpädagogik der Uni Köln  Forschungsteilnehmer*innen, die regelmäßig mit dem Tablet oder Smartphone MusikApps nutzen und damit Musik machen, komponieren, arbeiten, live spielen usw. Ob Anfänger*innen oder Fortgeschrittene, alle Altergruppen und Genres sind willkommen (auch DJing, Mash-Ups, elektronische Musikproduktion). Im Laufe eines Jahres sollen die Teilnehmer*innen dreimal dazu befragt werden, wie sie das Musikmachen erleben und welche Erfahrungen sie dabei machen. Über diese „neue“ Musikwelt gibt es bisher kaum Forschung, die Teilnehmer*innen können also Teil echter Pionierarbeit werden!

07.06.2018

Internationales Symposium „SEX und GENDER im Neue-Musik-Diskurs“ 06.-08.07.18

Eine 2016 veröffentlichte Studie des deutschen Kulturrats machte die längst sichtbare Ungleichverteilung der Geschlechter im Kultur- und Medienbereich offziell, die auch und insbesondere die Szene der Neuen Musik betrifft. Hier spielten Frauen über Jahrzehnte kaum – oder in erster Linie als ausübende Künstlerinnen und Performerinnen, nicht aber als Komponistinnen – eine nennenswerte Rolle. Seitdem fanden verschiedene Initiativen statt, die den Sexismus in der Neuen Musik thematisierten. Eine grundsätzliche und umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik, die u. a. nach unterschwellig wirksamen, in der Tradition der Neuen Musik, aber auch der Performance Arts im weiteren Sinne verankerten Diskursen, Traditionen und ästhetischen Grundsätzen fragt, ist bislang ein Desiderat. Dies will das Internationale Symposium „SEX und GENDER im Neue-Musik-Diskurs von der Gegenwart bis in die 1950er Jahre“ ändern. Das Symposium wird vom Institut für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg vom 06.-08.07.2018 veranstaltet und bietet neben Vorträgen eine Podiumsdiskussion sowie ein Konzert. Diskutiert werden sollen Ein – und Ausschlussmechanismen, die neben dem Geschlecht (sex und gender) auch, aus intersektionaler Perspektive, die Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Klassen bzw. Schichten, Altersgruppen, aber auch den Aspekt der Ethnizität umfassen. Dabei gilt es zugleich, nach Orten, Regionen und Nationen zu differenzieren. Einen Schwerpunkt des Symposiums bildet der musikalische Diskurs der unmittelbaren Gegenwart. Zum interessanten Programm geht es hier.

22.05.2018

Symposium „un-sounding-gender“ 08.06.2018 Berlin

Das Symposium „un-sounding-gender“ am 08.06.2018 in Berlin möchte „die akustischen Dimensionen (hetero-)normativer und (de/post-)kolonialer Relationen von Gender in verschiedenen Kontexten – vom Soundarchiv bis zum Popsong – thematisieren und die problematischen, aber auch die empowernden Möglichkeiten von Klang erkunden. (…) Zugleich möchten die Veranstalterinnen „Sound als ein Epistem verstehen, das spezifische Dimensionen von Macht und Geschlecht in Geschichte(n) und Gegenwart hervorbringt. So ermöglicht die Erforschung von Sound, Machtrelationen neu zu durchdenken und Gender innerhalb komplexer Verflechtungen mit unterschiedlichen Hierarchien zu beleuchten„. Das Symposium wird vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit Geschichte und Theorie der visuellen Kultur der Universität der Künste Berlin veranstaltet. Mit Beiträgen von Gabriele Dietze, Kara Keeling, Britta Lange, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall,  L.J. Müller und Veronika Muchitsch.

Die Veranstaltung geht von 9:30-18:30 Uhr und findet in der Heilig-Geist Kapelle, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin statt.

22.05.2018