Neue Ausgabe „clingKlong“

In der neuen Ausgabe (Hrsg. FrauenMusikForum Schweiz) sind u.a. folgende interessante Artikel erschienen:

„Klangvolle Stimmen, drei Tussis* und Politik – eine Verstrickung. / Dixie Chicks und Gender“ von Maria Dätwyler, Philosophie und Gender Studies. *“Tussi“ stammt vom ursprünglich positiv besetzten Frauennamen „Thusnelda“. Althochdeutsch: thurs = Riese und hiltja = Kampf. / „Klingende Räume und räumliche Klänge“ Christina Kubisch im Interview mit Stefan Fricke. / „Lebendige Berner HipHop-Szene. Genderaspekte bei der Konstruktion von Identitäten im HipHop“ von Stefan Bolliger, Ethnologie und Kulturgeographie. / „Objektivität und/oder Politik: Das Geschlecht (in) der Musik. Brachland musikwissenschaftliche Geschlechterforschung“ von Franziska

Martinsen, Philosophin. Für Bestellungen: info@fmf.ch T +41 (0)31 372 72 15, F +41 (0)31 372 72 58, www.fmf.ch

03.12.2007

Acidrocknroll von Conni Malo

Conni Malo, Gitarristin der Slags und elektronische Soundkünstlerin bei Lava 303, ist noch in vielen anderen Musikprojekten aktiv, wie z.B. „Sessions, wo u.a. „der Berg groovt“, unsere Hausmusik vom Frankfurter Berg…., die Volksmusik Abteilung, das sind Aufnahmen und Remixe von Sound&Songs, die ich im Kosovo aufgenommen habe. Dabei wunderschöne Roma Lieder aus Plementina, aufgenommen in nem Kindergarten, wo wir Workshops mit dem Playground gemacht haben…, ansonsten bin ich dabei mal wieder mal so ne Art Album fertig zu stellen, quasi zum 10 jährigen Lava303 Jubiläum nächstes Jahr.“ Einen Überblick über all das erhält man auf ihrer homepage, die sie gerade neu überarbeitet hat.

http://www.acidrocknroll.org

03.12.2007

Hanging around – HeimatQuartier

Hanging around ist ein internationales, multimediales Projekt, das von der Fotographie ausgeht und sie in Musik, Text und Performance transformiert. Dabei erforscht es den Zustand des Rumhängens in der EU im Vergleich. Unter Rumhängen ist der Zeitvertreib des Sitzens oder Stehens auf Mauern, vor Kiosken, Läden, Straßenecken etc. in der Nähe des eigenen Hauses oder vor der eigenen Wohnung gemeint. Diese Form des „Zeitvertreibs“ findet man in ganz Europa, allerdings in unterschiedlichster Ausprägung, aus verschiedenen Motiven, Traditionen und Mentalitäten. Immer aber geht es dabei um die Aneignung der nächsten Umgebung, um die Partizipation am gesellschaftlichen Leben und um eine Suche nach Heimat jenseits der eigenen vier Wände. Die bisher auf der homepage www.hangingaround.de versammelten Fotos, Bemerkungen, Gedanken und Texte sind Ausgangspunkt für eine weitere Umsetzung in Musik, Tanz und Theater – so dass die Geschichten und Hintergründe wieder lebendig werden. Dieses Projekt wird bis zum Kulturhauptstadtjahr 2010 im Ruhrgebiet weitergeführt.

Infos zum Projekt und Procedere auf www.hangingaround.de

03.12.2007

Film mit Erika Stucky „Heimatklänge“

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der Bühnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: die Stimme. Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt HEIMATKLÄNGE in die wundersamen Stimmwelten von drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mächtigen Naturschauspielen ebenso zur Bühne, wie die Landschaften und Geräuschkulissen der modernen Lebenswelten. In diesem sicher sehenswerten Flm von Stefan Schwietert (CH) sind Erika Stucky, Noldi Alder und Christian Zehnder die Mitwirkenden. Der Film läuft im Dezember an, u.a. im Frankfurter mal seh’n Kino vom 20.-23. Dez.

03.12.2007

Lieder gegen Pornorap – Nein zu Gewalt an Frauen

Anläßlich des Internationalen Gedenktages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) organisiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lorsch jährlich eine Veranstaltung. Dieses Jahr geht es um Pornorap – ein leider gerade auch unter Jugendlichen sehr erfolgreicher Musikstil. Die Texte handeln von

Erniedrigung und Vergewaltigung von Frauen, die Videos dazu stellen entsprechende Szenen dar – und Musik und Bilder werden von Handy zu Handy gereicht und prägen eine ganze Generation junger Menschen.

Zeit zu handeln, und so hat die Gleichstellungsbeauftragte Lorschs, Frau Schieb, bei dem Duo Ana & Anda drei Lieder gegen Pornorap in Auftrag gegeben. Am 23. November um 20 Uhr findet die Veranstaltung im Theater Sapperlot in Lorsch statt und in den drei Liedern „Armer Pornorapper“, „Susis Gangbang“ und „Die Ewige Magd“ haben wir deutliche Worte und eindringliche Töne gefunden, um der Beklemmung und Empörung über diese „Kunstart“ Ausdruck zu geben.

Mehr über die Veranstaltung unter:

http://www.lorsch.de/stadt/aktuelles/meldungen2007/2007-11-04-pornorapper.sh

tml

07.11.2007

20 Jahre Frauenmusikzentrum fm:z in Hamburg

Am Wochenende vom 30.11. bis 1.12. gibt es viel zu feiern, denn mit vollausgestatteten Proberäumen, einem Haus als Treffpunkt für Hamburger Musikerinnen,der Vermittlung von musikaktiven Frauen [also auch DJs, Dozentinnen, Licht- oderTontechnikerinnen, Bookerinnen, Fotografinnen, etc.!] sowie der Fortbildung undQualifizierung durch regelmäßig stattfindende Workshops – supportet dasFrauenmusikzentrum [www.frauenmusikzentrum.de] jetzt schon seit 20 Jahren [nichtnur] die HHer Musikszene. Hingehen und mitfeiern!

Näheres zum Programm im aktuellen Melodiva-Report unter http://www.melodiva.de/frames/index.html

04.11.2007

Erster Jugend-Performance-Wettbewerb „unart“

Die Finalteilnehmer des ersten Jugend-Performance-Wettbewerbs unart in Frankfurt, Berlin und Hamburg stehen fest. Der Wettbewerb ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Kooperation mit dem schauspielfrankfurt, dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Thalia Theater Hamburg. Für die Finalrunden haben die Jurys jeweils zehn Performance-Gruppen pro Stadt ausgewählt. Bewerben konnten sich für unart Jugendgruppen mit mindestens drei und bis zu zwölf Mitgliedern im Alter von 12 bis 19 Jahren mit einer eigenständigen Idee für eine Performance zu einem Thema aus ihrer Lebenswelt. Ziel ist, Jugendgruppen dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten der performativen Künste zum Ausdruck eigener Themen und Anliegen einzusetzen und so persönliche Ausdrucksformen zu entwickeln. Bei den Finalrunden präsentiert jede unart-Gruppe eine Performance, die mindestens zwei künstlerische Sparten verbindet und 10 bis maximal 15 Minuten dauert. Die drei besten Performer-Gruppen in jeder Stadt „gewinnen“ eine Tournee durch alle drei beteiligten Städte.

Weitere Informationen zum Wettbewerb online unter: http://www.unart.net, E-Mail: presse@unart.net.

04.11.2007

Berlin Allstarz wird zehn!

Das BERLIN ALLSTARZ ist ein alljährliches Festival, das kurz vor Weihnachten im SO36 stattfindet und 2007 bereits in die 10. Runde geht. Berliner MusikerInnen stellen sich mit KollegInnen aus anderen Bands auf die Bühne des legendären Clubs und covern gemeinsam, in völlig durcheinander gewürfelten Konstellationen, ihre Lieblingsstücke. Das Repertoire reicht von den Genres Rock, Punk, Alternative über Metal und Hardcore bis hin zum Pop…?Mitmachen können alle. die ihr Instrument beherrschen und in Berlin oder Umgebung wohnen. Genau deswegen gehört zum BERLIN ALLSTARZ Bandpool die ganze Bandbreite der örtlichen Musikszene. MusikerInnen junger, bisher unbekannter Bands, lokaler Heroes und großer Acts wie Seeed, Knorkator, Nena oder nuPagadi verschmelzen beim BERLIN ALLSTARZ zu einem der vielen Line-Ups. Seit der Premiere im Jahre 1998 hat das BERLIN ALLSTARZ Kultcharakter entwickelt und ist aus der Berliner Musikszene nicht mehr wegzudenken. Trotzdem ist das Event eine „Non-Profit-Veranstaltung“ geblieben, bei der die Organisatoren auf Seiten des Festivals ehrenamtlich arbeiten und die KünstlerInnen ohne Gage auftreten. Wer also dieses Jahr noch eine Chance haben möchte mitzumachen, der melde sich am besten gleich auf www.berlin-allstarz.de an! Das BERLIN ALLSTARZ findet statt am Sa. 15.12.07 in BERLIN, SO36.

http://www.berlin-allstarz.de

04.11.2007

Austrian Newcomer Award 2008

Talentierte, engagierte, musikalische und kreative MusikerInnen und VideokünstlerInnen aus Österreich und dem angrenzenden Ausland können sich ab sofort beim Austrian Newomer Award 2008 bewerben! Dem wichtigstem Kriterium folgend: der Austrian Newcomer Award ist kein Bandwettbewerb, werden die Auszeichnungen am musikalischen Können gemessen und vergeben. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Produzenten, Musikern, Journalisten, Sponsoren, Kooperationspartnern und kompetenten Personen, entscheidet über die Preisträger 2008.

Die Bewerbung erfolgt online auf www.newcomeraward.at und ist noch bis 4. Dezember möglich. Die Preisverleihung findet am 13. Februar 2008 Posthof, A-Linz statt.

Nähere Infos zur Einreichung und zum Award gibt es auch auf obiger Website, beim Team des Austrian Newcomer Awards per E-Mail unter info08@award.at oder telefonisch unter 0732/ 77 48 63, 13. Veranstalter ist c/o Bandbreiten, Verein zur Förderung österreichischer Musikschaffender, Ludlgasse 16, A-4020 Linz, Telefon: 0732) 77 48 63, Fax: (0732) 783734, www.bandbreiten.at

04.11.2007

PerspektivKongress

„Es geht ums Ganze, Constanze!“ am 20. Oktober 2007 in Bonn. Die Frauenbewegung aus den kommunalen Frauenbüros, den Frauen- und Mädchenhäusern, der LAG Lesben, dem FrauenRat NW, den Frauenberatungsstellen und Hochschulen, dem DGB und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband in Nordrhein-Westfalen laden gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Bonn ein, um lustvoll Perspektiven einer gerechten Politik für Frauen und Mädchen zu entwickeln. Es geht um Macht, Recht, Bildung und Gesundheit – um Begehren, Berühren und Bewegen – schlicht: ums Ganze!

http://www.frauenmaedchennetz-nrw.de/ Ein Flyer zum Download gibt’s unter:

http://www.frauenmaedchennetz-nrw.de/down/Frauenkongress20-10-07-Programm.pdf

10.10.2007

Neue Kampagne „fair music“

fair music fordert mehr Gerechtigkeit im Musikbusiness. Die Initiative zur Balance zwischen Kultur und Wirtschaft fordert mehr Gerechtigkeit für Künstler und Hörer. Die Kampagne mit dem Namen fair music ist Teil der Umsetzung der UNESCO-Konvention zum Schutz kultureller Vielfalt und soll die Etablierung fairer Regeln im Musikleben und die Stärkung der Stellung von Künstlern und Hörern vorantreiben. Gemeinsam mit dem Internationalen Musikrat der UNESCO (IMC) und NGOs aus Musik und Kultur sollen Standards zur Zertifizierung von fair produzierter und vermarkteter Musik entwickelt werden. Über die Online-Plattform http://www.fairmusic.net wird künftig laufend über aktuelle Unternehmungen informiert und dazu aufgefordert, sich an der Kampagne zu beteiligen.

http://www.fairmusic.net

10.10.2007

Erster Lehrauftrag für Modern Samba an der Hochschule für Musik in Frankfurt

Zum Wintersemester 2007 startet unter Leitung der Frankfurter Percussionistin ANNE BREICK der erste Lehrauftrag für Ensemblearbeit mit dem Schwerpunkt: MODERN SAMBA ENSEMBLE. Nachdem die Musikerin bereits seit 2 Jahren erfolgreich einen Lehrauftrag für „Rhythmik Grundlagen innehatte, wird dieser Hochschulkurs sicherlich Furore machen. Diese beiden neuen Schwerpunkte im Fachbereich FB II – Musikpädagogik kamen durch den Support des Drummers Claus Hessler, der Professorin Annemarie Roelofs und dem engagierten Dekan Eike Wernhard zustande.

Anne Breick ist seit 20 Jahren Dozentin im In- und Ausland und tourt gerade mit ihrer Band KICK LA LUNA durch Deutschland/UK/CH. Im nächsten Jahr gibt sie mit dieser Formation die 7. CD heraus. Seit 2006 leitet und konzipierte sie den zweijährigen Ausbildungszyklus „All Around Grooves mit ganzheitlicher Percussionausbildung in vier Modulen.

Weitere Informationen: http://www.ayebeegroove.de, contact@ayebeegroove.de

09.10.2007