unart – Jugendwettbewerb für multimediale performances

2009 geht der „unart – Jugendwettbewerb für multimediale performances“ in die zweite Runde. Wieder einmal sollen je acht ausgewählte Jugendgruppen in vier Regionen die Chance erhalten, unter professioneller Begleitung eines Coaches ihr eigenes Projekt zu entwickeln und aufzuführen. Das Projekt soll etwas mit dem Leben der Gruppenmitglieder zu tun haben und mindestens zwei Kunstformen (Theater, Film, Tanz, Musik…) verbinden und selbst ausgedacht sein. Nach Auswahl der Gruppen und der Probenarbeit mit dem Coach gibt es Anfang 2010 das Finale, bei dem die TeilnehmerInnen die Chance haben, für die große unart-Tournee ausgewählt zu werden.

Teilnahmebedingungen: Teilnehmen können Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die im Rhein-Main-Gebiet, in Hamburg, in der Region Dresden oder in Berlin wohnen; Gruppenstärke: 3-12 Pers. Wer Ideen hat und gerne mitmachen würde, aber noch allein ist, kann unter „Team suchen“ Leute kennen lernen, die auch Mitspieler suchen.
Einsendeschluss: 15. Oktober 2009

Weitere Infos und den Bewerbungsbogen gibt es unter www.unart.net.

25.08.2009

Promotion für neue Lieder: Vorhörung von YouFM

In Hessen gibt es die ganz andere Möglichkeit, die eigenen neuen Songs öffentlich vorzustellen: die Aktion „Vorhörung“ von YouFM, die bereits seit 2007 läuft. Der Sender lädt KünstlerInnen ein, ihre neuen Lieder an Unis und Hochschulen in ganz Hessen vorzuspielen, nämlich per Tonband, so zuletzt geschehen im Frankfurt StudentInnencafé Koz. Nach jedem Song hat das studentische Publikum Gelegenheit, Fragen an die MusikerInnen zu stellen. „Es sollen private, kuschelige Musikerlebnisse werden“, erklärt Pressesprecherin Carolin Schild.
(Quelle: Frankfurter Rundschau 25.08.2009)

Weitere Infos: http://www.you-fm.de

24.08.2009

Composer in Residence Sun-Young Pahg in Frankfurt

Die HfMDK Frankfurt und das Archiv Frau und Musik haben als erste Stipendiatin die südkoreanische Komponistin Sun-Young Pahg ausgewählt. Dazu gibt es am 28. August ab 11 Uhr eine Pressekonferenz, wo Frau Pahg vorgestellt wird; eines ihrer Werke wird in einer Uraufführung mit StudentInnen der HfMDK am 6. November präsentiert. Sun-Young Pahg ist 1974 in Südkorea geboren und lebt und arbeitet in Paris. Sie studierte Komposition bei Byung-Dong Paik, einem der bedeutendsten koreanischen Komponisten an der National University in Seoul/Südkorea (1994-1998) und Elektroakustische Komposition bei Prof. Robin Minard an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (1999-2003). Sun-Young Pahg erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge, u. a. durch das „Ministère de la Culture et de la Communication“ („au fil du temps“, 2008) und das Ensemble Modern Frankfurt („Ich spreche dir nach“, 2005).
Das Internationale Arbeitsstipendium „Composer in Residence – Komponistinnen nach Frankfurt“ bietet kostenfreien Wohnraum in den Hoffmanns Höfen Frankfurt sowie einen monatlichen Stipendienbetrag. Während des Arbeitsstipendiums werden Workshops und Werkstatt-Gespräche in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. veranstaltet. Der Hessische Rundfunk hat eine Medienpartnerschaft übernommen.

22.08.2009

Debattierklub SonntagSalon in Frankfurt: Der Musiker und sein Instrument

Der „Debattierklub“ SonntagSalon in Frankfurt lädt zu seinem nächsten 49. Treffen ein. Am Sonntag, den 06. September 2009 ab 11 Uhr geht es um das Thema: „Der Musiker und sein Instrument – eine Liebesbeziehung?“ Die Biologin Do Deckinger und der Gitarrist Steve Collins sprechen im Club über das Thema Lust und Frust beim Musizieren. Anhand klanglicher Beispiele wird den Fragen nachgegangen: Macht Musizieren glücklich? – Ist Musizieren ein ewiges Ringen mit der eigenen Unzulänglichkeit? – Ist Musizieren eine Sucht? – Oder gar Zeitverschwendung? – Welches Verhältnis haben Musiker zu ihrem Instrument? – Zu welchen Erkenntnissen kommen Psychologie und die Neurobiologie?

Treffpunkt: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt (Altstadt), Raum 301 (3. OG),
(zu erreichen mit U-Bahn U4, U5 – Station „Frankfurt (Main) Römer“, siehe auch http://sonntagsalon.de.hm/2008_03_02P.JPG).

Der Eintritt zum SonntagSalon ist frei, um eine kurze Voranmeldung und eine Spende wird jedoch gebeten.

18.08.2009

Heavy Metal and Gender – Internationaler Kongress 8.-10. Oktober 2009

Die Hochschule für Musik Köln veranstaltet vom 8. – 10. Oktober 2009 den Internationalen Kongress Heavy Metal and Gender in Köln. Zum Thema der Konferenz: Heavy Metal ist Musik von Männern und Frauen für Männer und Frauen. Aber obwohl unter den Fans heute annähernd gleich viele Frauen wie Männer anzutreffen sind, werden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Heavy Metal besonders betont. Der Kongress, an dem sowohl WissenschaftlerInnen als auch MusikerInnen und Fans beteiligt sind, widmet sich aus interdisziplinärer und internationaler Perspektive den Geschlechterrollen und Geschlechterdifferenzen und -stereotypen in der Musikkultur Heavy Metal. Dabei wird der großen Vielfalt des Heavy Metal Rechnung getragen, die sich in seiner 40-jährigen Geschichte und seiner inzwischen globalen Verbreitung entwickelt hat und sich in einer Vielzahl an Subgenres äußert.
Außerdem gibt es den Vocal Workshop „Extreme, Aggressive, Female“ mit Angela Gossow (Arch Enemy) und die Podiumsdiskussion „Frauen im Metal“ mit Doro Pesch (Doro) u.a. Konzerte mit dem ensemble cras, Doro, Holy Moses und Cripper beenden jeweils die Veranstaltungstage.

Es wird die erste wissenschaftliche Tagung über Heavy Metal in Deutschland sein und die erste Metal-Tagung weltweit, bei der Gender-Fragen im Mittelpunkt stehen.

Programm und Anmeldung unter: www.metalandgender.de
Achtung: Vergünstigter Teilnahmebeitrag bei Anmeldung bis zum 14. September!

18.08.2009

6. Mongolei-Festival in Schlangenbad-Bärstadt 21. – 23.08.2009

Bereits zum 6. Mal findet vom 21. – 23.08.2009 das Mongolei-Festival in Schlangenbad-Bärstadt statt. Mehr als 30 KünstlerInnen reisen extra aus der Mongolei an, um Teil dieses Spektakels zu sein und das deutsche Publikum mit ihrer Kultur vertraut zu machen. Neben Kunsthandwerk, Dichterlesungen, traditionellen Jurten, Malerei und der Deutschen Meisterschaft im Mongolischen Ringkampf gibt es viel Musik und einen Einsteiger-Workshop für Obertonsingen mit Maarten van Leer. Außerdem Kinderprogramm, Bücher-, Info- und Verkaufsstände, Essen und Trinken u.v.m.

18.08.2009

2. rampenfiber. feministisches musikfestival im September

Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren findet diesen Herbst in Wien die zweite Auflage von rampenfiber. feministisches musikfestival statt. Vom 24. bis 27. September 2009 veranstaltet fiber. werkstoff für feminismus und popkultur eine Diskussions-, Workshop-, Film- und Konzertveranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt „Musik und Performance“. Das Festival ist Plattform und Ort der Vernetzung und verbindet kulturtheoretische Ansätze mit performativen Praktiken.

rampenfiber ist ein politisches, feministisches Musikfestival, dass Frauen als Akteurinnen in der Musikbranche wahrnimmt, sichtbar macht und fördert, die Vielfalt und Kreativität der internationalen Musikszene widerspiegelt und für Künstler_innen und Publikum einen Ort des Austausches und der Vernetzung bereitstellt. Damit schafft es einen Gegenentwurf zu populären Festivals mit vornehmlich männlichen Künstlerinnen und weist gleichzeitig auf dieses Ungleichgewicht hin. Dabei geht der lustvolle Aspekt eines Festivals keinesfalls flöten:
Ein buntes Programm aus Workshops, Diskussionsrunden, Performances, Konzerten, DJ_ane-Line, Filmen und Festival-Chillout garantieren hierfür.

Das genaue Programm unter www.fibrig.net

Kontakt: (at)

17.08.2009

Siebte Förderrunde der Initiative Musik fördert 3 Frauen

In seiner siebten Förderrunde bewilligte der Aufsichtsrat der Initiative Musik gGmbH fast 325.000 Euro für 2 Infrastruktur- und 19 Künstlerprojekte. „Fast 280.000 EUR gehen davon in die Produktion, Promotion und Tourunterstützung von Einzelkünstlern und Bands. Der Bewilligungsrahmen von 10.000 bis 30.000 Euro wurde vollständig ausgenutzt“, erklärt Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik. Leider nicht für Musikerinnen: bei diesen 19 Künstlerprojekten sind unzählige Musiker und gerade mal 3 (!) MusikerINNEN zu finden, nämlich die Zwillinge Jule und Anne Kuner alias Biestig aus Karlsruhe und Luxuslärm mit der Sängerin Janine Meyer.

Weitere Infos: www.initiative-musik.de

16.08.2009

Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb

Beim Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb werden Stücke für Klavier gesucht, die von Kindern und Jugendlichen gespielt werden können. Das Institut Ludwig van Beethoven der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien möchte mit diesem mit bis zu 5000.- € dotierten Kompositionswettbewerb das Repertoire der verfügbaren Werke erweitern. Eine Woche lang wird das Publikum – Studierende, Lehrende, ausübende MusikerInnen und Musikinteressierte – Gelegenheit haben zu verfolgen, wie die Juroren in öffentlichen Diskussionen der Frage nachgehen, wieweit die Aufgabe gelöst wurde. Sie sollen die künstlerische Qualität der Stücke einschätzen, aber auch die Frage: was lernen die SchülerInnen an diesen Stücken?

Teilnahmebedingungen: Der Wettbewerb steht allen KomponistInnen offen, die nach dem 1.10.1969 geboren sind. Das eingereichte Werk darf nicht älter als drei Jahre und noch nicht verlegt sein. Es darf nur ein Werk eingereicht werden, dieses kann jedoch aus mehreren Stücken bestehen. Das Werk soll für ein Klavier mit all seinen Möglichkeiten (Solo, vierhändig, eventuell Innenraum einbeziehend, eventuell präpariert, eventuell mit elektronischen Mitteln erweitert, …) geschrieben sein, verbale Anweisungen und Erklärungen müssen in deutscher oder englischer Sprache vorliegen und sollte zwischen 6 – 15 Min. lang sein. Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2009, der Wettbewerb findet vom 15.-19.02.2010 statt.

16.08.2009

Preis der Deutschen Schallplattenkritik 3-2009

Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik hat seine dritte Bestenliste veröffentlicht. Als „herausragende Aufnahmen des Tonträger- und Bildtonträgerangebots“ wurden u.a. ausgewählt: die englische Band Micachu und die Künstlerin Karin Dreijer Andersson aka Fever Ray in der Sparte „Nu & Extreme“, das Crossculture-Projekt Stockholm Lisboa Project in der Sparte „Chansons und Lieder, Folk, und Folkore“, Clara Moreno in der Sparte „Weltmusik“, Angelika Niescier und Roberta Gambarini bei „Jazz und Blues“ und Xu Fengxia und Lucas Niggli in der Sparte „Grenzgänge“.

16.08.2009

Transhumance / Inalp

Transhumance / Inalp ist ein Projekt der Schweizer Schlagzeugerin Béatrice Graf. Als Tochter von Bauern Deutschschweizer Herkunft ( Bern und Appenzell) im Kanton Waad geboren und in Genf wohnhaft, schlägt Beatrice Graf mit dem Verein Sémaphore ein Jahr Performances auf den Feldern des Alltags vor, ein Jahr künstlerischen Alpaufzugs und -abzugs (Transhumance) ausserhalb der gewohnten Spielorte. Die Künstlerin kehrt damit zurück zum Ursprung einer lokalen Wirtschaft und verfolgt einen Weg weiter, den sie vor Jahren auf ihren Reisen aufgenommen hat.

Indem sie sich bewusst ausserhalb des gewohnten Kontextes stellt, bringt Beatrice Graf einerseits ihr Werk einem anderen Publikum näher und eröffnet andererseits der Musik neue Horizonte. Diese Arbeit entspricht einer Improvisation, die wie eine Komposition in Realzeit konstruiert ist.

Der rote Faden dieses Transhumance-Jahres ist die kulturelle Mediation, dieses immer wieder von neuem begonnene Knüpfen von Beziehungen zwischen Künstler und Gesellschaft. Im Rahmen von Transhumance spielt sich diese Mediation auf zwei Ebenen ab, dank einer Serie von Performances in allen Landesecken: die Beziehung zwischen Künstler und unvoreingenommenem Publikum und die Beziehung zwischen den oft in gegenseitiger Gleichgültigkeit befangenen Schweizer Sprachregionen.

Das Transhumance-Jahr wird in Form von Tonaufnahmen und Video-Reportagen festgehalten. Im September findet in der Villa Bernasconi ein Spezialprogramm statt mit den Musiker-Partnern von Beatrice Graf und anderen Besuchern, die im Lauf der Jahreszeiten und der Spielorte dazu gestossen sind. Das la Bâtie-Festival de Genève ist eine Coproduktion dieses Projekts.

Auf der website von Beatrice Graf gibt es einen Blog dazu: www.beatricegraf.ch und dort sind alle Termine gelistet, z.b. ab 15.08. an diversen Orten. Im September dann:
Egalement à la VILLA BERNASCONI, dans le cadre de La Bâtie-Festival de Genève
9 SEPTEMBRE 19H
Performances avec LUZIA HÜRZELER (vidéo) & RUDI VAN DER MERWE (danse)

10 SEPTEMBRE
Atelier jeune public 14H -17H30: construction d’instruments de musique avec objets de récupération
Concert LILLY PUCIEN 18H: G. Zufferey ( p) , N. Orioli ( cl) B. Graf (perc) & guest Bill Holden ( tpt)

11 SEPTEMBRE 18H – 22H
Concert ENSEMBLE SEMAPHORE : Hilaria Kramer ( tpt, horn ), Bruno Amstad ( vocal & télescope), Samuel Blaser ( tb), Peter Schärli ( tpt), Lucien Dubuis ( clar/ sax) , Gabriel Zufferey ( p) Cyril Moulas ( guit, arr), John Menoud ( guit, sax, arr), Béatrice Graf ( drums & composition), Fréderic Gardet ( sound AMEG) Natacha Jaquerod (scéno)
www.labatie.ch

Auf ihrer myspace-Seite sind einige Videos zu sehen: www.myspace.com/beatricegraf

13.08.2009

2Raumwohnung suchen noch Leute für Video

2Raumwohnung drehen am 22.08.2009 ein Video in Berlin für ihre neue Single „Der letzte Abend auf der Welt“ und suchen dafür noch Leute, die mitdrehen. „Wir studieren alle zusammen einen einfachen Tanz ein, eine Choreografie und laufen eine Strass in Berlin Mitte entlang! Wir ertanzen uns den „letzten Abend“ mit Euch!“
Bei Anmeldung unter www.heimatmedien.de/2raumwohnung gibt es weitere Infos.

13.08.2009