Reizthema GEMA: Unterschriftenaktion für Petition läuft weiter

Im August 2008 berichteten wir von der Unterschriftenliste der Sonthofer Kultur Werkstatt GmbH und des Theaters im Hinterhof in Buxtehude, die eine Petition an den Bundestag einreichen wollen, um die GEMA zu mehr Transparenz und Gerechtigkeit in ihrer Abrechnungspraxis aufzufordern. Diese Aktion läuft noch weiter!
Hauptkritikpunkt der Petition sind die hohen GEMA-Gebühren für Kleinveranstalter, die in keinem Verhältnis zu den Ausschüttungen an die KünstlerInnen stehen. Die Forderungen sind:

Genaue und für jeden verständliche Geschäftsbedingungen
• Größtmögliche Transparenz
• Änderung der Beitragberechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter
• Offenlegung und Vereinfachung der Berechnungsgrundlagen zur Auszahlung der Künstlertantiemen,
• Änderung der Inkasso-Modalitäten

Auf der Homepage der Sonthofer Kultur Werkstatt (www.kult-werk.de) ist inzwischen eine Fülle von Reaktionen und Kommentaren zu lesen und auch der DRMV (Deutscher Rock & Popmusikerverband e.V.) hat in seinem letzten Musiker Newsletter ausführlich darüber berichtet (www.musiker-online.de/musikernews0.html). Der Boden ist bereitet, jetzt müssen wir die Chance nutzen!!! Scheut Euch also nicht, Euch hier den Rundbrief und das Petitionsformular herunter zu laden und Eure Erfahrungen und Euer Feedback zu schildern. Die Formulare sollten unterschrieben und per Post oder Fax an die Sonthofer Kultur Werkstatt GmbH, Altstädter Str. 7, 87527 Sonthofen, Fax-Nr. 08321-68793 geschickt werden.

Wohlgemerkt: Es geht nicht um die Abschaffung der GEMA als solches, sondern darum, dass sich die Struktur in der GEMA zum Wohle der Kultur ändert.

zum Downloaden:

Rundbrief der Sonthofer Kultur Werkstatt Rundbrief.doc (doc, 76 kB)

Rundbrief vom Kleinen Theater, Buxtehude Rundbrief Buxtehude.doc (doc, 163 kB)

Petitionsformular PetitionFormular2.pdf (pdf, 50 kB)

10.02.2009

Arbeitsstipendium Jazz 2009 – Ab sofort bis 13. März bewerben!

Jazz-Talente jeden Alters gesucht!

Zum 19. mal vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft wieder das Arbeitsstipendium Jazz.
Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt und näherer Umgebung haben jetzt die Gelegenheit, sich um das mit 5500 Euro dotierte Stipendium zu bewerben.
Voraussetzung ist, dass sich die BerwerberInnen erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Das Stipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet, wie z. B. die Teilnahme an einem Workshop oder MeisterInnenkurs, beantragt werden. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bewerben.
BewerberInnen sollten dabei in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können.

Eine musikalische Ausbildung oder Qualifikation mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis werden vorausgesetzt. Dazu müssen ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine MC oder CD mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Arbeitsstipendium Jazz.
MitarbeiterInnen des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 13. März eingegangen sein, Unterlagen können ab sofort beim Kulturamt angefordert werden.
Die Vergabe erfolgt voraussichtlich im Mai.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen:
Irmgard Tennagels,
Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main.
Tel.: 069-212-3 84 24
(at)

05.02.2009

GEMA will Konzert-Tarife drastisch erhöhen

Die GEMA will ihre Konzert-Tarife bis 2014 drastisch erhöhen. Wie die Verwertungsgesellschaft in einer Pressemeldung bekannt gab, sollen die Tarife für Konzerte im Bereich der U-Musik künftig erheblich ansteigen.
Bislang tätigte man die Abgaben in gestaffelten Sätzen, die sich nach der Besucherzahl der jeweiligen Veranstaltungen richteten. So kostete ein Konzert mit 3.000 Zuschauern 1,9 Prozent des Erlöses, bei mehr als 15.000 Besuchern 3,6 Prozent. Diese Höhe empfindet die GEMA jedoch als „unangemessen niedrig“, wie es in der Stellungnahme heißt. Geplant ist deshalb, dass die Abgaben schrittweise erhöht werden, sodass die Konzertveranstalter langfristig zehn Prozent ihrer Einnahmen an die Gema abführen.
Das Vorgehen der GEMA stößt auf massiven Protest des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (IDKV) und des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD). „Das grenzt an Wucher!“, zitiert pop100.com IDKV-Präsident Jens Michow. „Bei dieser maßlosen Politik der GEMA drängt sich der Eindruck auf, dass die Veranstaltungsbranche für die weg gebrochenen Einnahmen aus dem Tonträgerverkauf herhalten soll.“
Auch der VDKD-Präsident Michael Russ äußert sich verärgert: „Das geradezu aggressive Verhalten der GEMA führt zu einer massiven Gefährdung der Kalkulationsgrundlagen für Konzerte und gefährdet zahlreiche Arbeitsplätze in einer mittelständisch geprägten Branche. Die meisten Veranstalter kalkulieren schon jetzt mit knappsten Margen.“, erklärt er.
VDKD-Justitiar Johannes Kreile schätzt auf Anfrage der Agentur ddp, dass die Tariferhöhung vermutlich eine Steigerung der Ticketpreise bedeute. Theoretisch wäre es auch möglich, den Künstlern geringere Gagen zu bezahlen, dies sei aber unüblich. „Es wird schwer, Robbie Williams zu erklären, dass er weniger Geld bekommt, weil die GEMA mehr möchte“, so Kreile.

02.02.2009

Glitterhouse Records sucht PraktikantIn

Das Label Glitterhouse Records aus Beverungen/Nordrhein-Westfalen sucht eine/n PraktikantIn, die „6 bis 12 Monate Zeit mitbringt, um Einblick in Struktur und Arbeitsweise eines unabhängigen, europaweit agierenden Tonträgerunternehmens zu bekommen“. Wohnung und angemessene Vergütung werden gestellt.

Bewerbungen an: (at), Ansprechpartner ist Rembert Stiewe.

02.02.2009

8. Deutscher Chorwettbewerb 2010 Dortmund

Zur Förderung der Chormusik schreibt der Deutsche Musikrat – Projektbüro Deutscher Chorwettbewerb – einen Kompositionswettbewerb für junge KomponistInnen aus. Einzureichen sind Werke in einer zeitgemäßen Tonsprache, die für anspruchsvolle Amateurchöre praktikabel sind und damit Eingang ins Repertoire dieser Ensembles finden können.
Teilnahmeberechtigt sind alle in der Bundesrepublik Deutschland lebenden KomponistInnen, die nicht vor dem 01.01.1968 geboren sind.
Kategorien: Männerchor / Frauenchor
Besetzung: Es sind nur A-cappella-Werke zugelassen
Dauer: 4 bis 8 Minuten
Jede/r KomponistIn kann nur ein Werk einreichen (entweder für Männerchor oder für Frauenchor). Die Kompositionen müssen neu komponiert, noch nicht aufgeführt oder veröffentlicht sein.

Weitere Infos & Kontakt: www.musikrat.de/dcw und (at).
Bewerbungen bis 15.02.2009 an:
Deutscher Musikrat – gemeinnützige
Projektgesellschaft mbH
Deutscher Chorwettbewerb
Weberstraße 59
53113 Bonn
Tel. 0228-2091-150
Fax. 0228-2091-250

02.02.2009

Quiksessions sucht Newcomer-Rockbands für Tour

Bei den QUIKSILVER QUIKSESSIONS haben Newcomer-Rockbands die Chance, mit internationalen Rock-Schwergewichten auf Tour zu gehen, diesmal mit den kanadischen Rockern DANKO JONES und den BACKYARD BABIES aus Schweden. Wer sich bewerben möchte, sende seinen MySpace-Link an . Eine Jury, bestehend aus Quiksilver, Tourbooker Marek Lieberberg Konzerte und Brainstorm Music Marketing, wählt aus den Einsendungen 10 Bands aus, die ab 22. Februar 2 Wochen auf www.quiksessions.de gevotet werden können. Die erstplatzierte Band fährt mit auf die Tour!
An folgenden Daten tourt das Package durchs Land:
DANKO JONES, BACKYARD BABIES + QUIKSESSIONS NEWCOMER
16.03.2009 Mo. Hamburg / Große Freiheit 36
17.03.2009 Di. Berlin / Kesselhaus
19.03.2009 Do. München / Backstage Werk
24.03.2009 Di. Stuttgart / LKA Longhorn
27.03.2009 Fr. Köln / Essigfabrik
30.03.2009 Mo. Wiesbaden / Schlachthof

Weitere Infos & Kontakt: www.quiksessions.de

02.02.2009

Frauenband für Hessentags-Festzug gesucht

Die Stadt Frankfurt sucht eine Frauenband, die Lust hat, die Stadt Frankfurt beim Hessentagsfestzug 2009 (mit Option für 2010) zu vertreten. Der Hessentag findet am 14. Juni 2009 ab ca. 13 Uhr in Langenselbold statt und dauert etwa 3,5 Stunden. Ein Bustransfer wird organisiert, dafür entstehen keine Kosten. Leider gibt es als „Gage“ nur eine kleine Aufwandsentschädigung in Höhe von 155.- €, die Teilnehmer haben bei dem Umzug jedoch beste Gelegenheit zur Eigenwerbung. Er wird vom Hessischen Rundfunk moderiert, live übertragen und in verschiedenen
Sendungen ausgestrahlt.

Kontakt & weitere Infos: www.hessentag2009.de oder (at), Tel.: 069-212 33362.

29.01.2009

„5. Frauenball Nürnberg“ 14. März: Online-Karten-VVK hat schon begonnen

Am Samstag, den 14. März 2009 treffen sich mehr als 400 Frauen anlässlich des Weltfrauentages zum „5. Frauenball Nürnberg“. Hier hat frau die Gelegenheit, in festlicher Abendkleidung die Nacht durch zu tanzen, ob Walzer, Tango oder Latin. Die rauschende Ballnacht findet in der kleinen Meistersingerhalle in Nürnberg statt und beginnt offiziell um 19 Uhr 30 (Einlass: 18 Uhr 30). Als Künstlerinnen wurden die Sängerin und Entertainerin Montana Falvini und DJane Andrea engagiert. Außerdem gibt es wieder die legendäre Mitternachts-Tombola und kulinarische Köstlichkeiten.

Für Frauen, die ihre Tanzkenntnisse auffrischen wollen, gibt es einen Crash-Tanzkurs. Der 1. Teil des Crash-Tanzkurses (Standardtänze) findet am Sonntag, den 15.02.2009 von 10 – 17 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Gostenhof, Eberhardshofstraße 10a in Nürnberg statt, der 2.Teil (Lateinamerikanische Tänze) am 01.03.2009 in der „Desi“, Brückenstr.23. Teilnahmegebühr: Vor- oder Nachmittag 15.-€, Ganzer Tag 25.-€.

Karten: 19,50 € (18 € erm.) im Foyer, 21,50 € (20 € erm.) im Saal. Der Reinerlös geht an den Verein „Brustkrebs Deutschland e.V.“. Tickets & Infos: www.frauenball.com bzw. (at).

29.01.2009

NRW-Ehrenamtspreis für Kölnerin Michelle Scherka

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der neue kulturelle Ehrenamtspreis „DER DANK–Ehrensache Kultur“ verliehen. Er ging an Michelle Scherka, die sich in ihrer Freizeit für junge DJ’s engagiert und u.a. den Wettbewerb „reifeprüfung“ oranisiert. Ausgezeichnet wurde mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis erstmalig beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen.

Michelle Scherka, hauptberuflich Sachbearbeiterin bei HDI-Gerling, engagiert sich in der Freizeit für junge DJs und organisiert Begegnungen und Wettbewerbe. Sie organisiert den Wettbewerb „reifeprüfung“, der jungen DJs eine Plattform bietet und ein junges Publikum mit dem vertraut macht, was KünstlerInnen in ihren Werkstätten entwickeln. Sie will junge Talente fördern, begeistern, in die Clubszene begleiten und mit anderen Kreativen zusammenführen. Sie gewann die Vibra School of DJing als Kooperationspartner und den Landesmusikrat NRW als Förderer.

Der DJ-Contest „reifeprüfung“ hat bislang zweimal stattgefunden, am 25. Januar 2008 im Kölner Club „Lauschgift“ und am 18. April 2008 im Club „Blumengold“. Die Ansprache der jungen DJs und Musikfreunde
erfolgte überwiegend über Online-Multiplikatoren, vor allem über MySpace-Sites von international gewonnenen DJs, über die Website von Michelle Scherka („Arantxa Gallardo“), der Vibra School sowie über die Szene-Zeitschrift „partysan“. Auf den Aufruf zum ersten Wettbewerb hin sandten 140 DJs eine Bewerbung ein, für den zweiten waren es schon 170. Die vierköpfige Jury ließ jeweils sieben DJs in die öffentliche Endrunde, darunter war immerhin eine weibliche Künstlerin (!). Der erste Wettbewerb wurde von ca. 250 Interessierten besucht, der zweite von ca. 350 Teilnehmern.

Bewerbungen für den nächsten Contest am 20.03.09 IN KÖLN /SENSOR KLUN unter: www.reife-pruefung.de.

27.01.2009

MusikerInnen für Schwerter Sommerkonzerte gesucht

Die Katholische Akademie Schwerte sucht für eines der Schwerter Sommerkonzerte im August noch eine Besetzung. Es könnte sich entweder um ein-zwei SängerInnen bzw. eine/n InstrumentalistIn mit Begleitung oder um ein kammermusika-
lisches Trio handeln. Es wäre günstig, wenn das Ensemble aus dem Raum Ruhrgebiet/Sauerland/Köln/Bonn käme, da die Akademie nur einen begrenzten Etat hat.
Die Resonanz auf diese Konzerte im Raum ist sehr positiv, was sicher auch mit dem auf hohen Niveau musizierenden KünstlerInnen der bisherigen Konzerte zusammenhängt. Die Schwerter Sommerkonzerte werden in gemeinsamer Trägerschaft der Katholischen Akademie Schwerte, der Konzertgesellschaft Schwerte und des Evangelischen Studienwerks Villigst veranstaltet.

Infos über die Konzerte 2008: [url]www.schwerte.de/fileadmin/aktuelles/download/SommerkonzertePlakat.pdf
[/url]
Weitere Infos oder Angebote: Dr. Corinna Herr, Studienleiterin, Katholische Akademie Schwerte, (at).

27.01.2009

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Stuttgart gesucht

An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart wird im Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e teilzeitbeschäftigte/r wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Entgeltgruppe TV-L 13) gesucht. Die Stelle ist befristet für zunächst drei Jahre, die Arbeitszeit beträgt z.Zt. 19,75 Std. wöchentlich.

Aufgabenbereich:
Lehre im Fach Musikwissenschaft im Umfang von 2 SWS (zzgl. Prüfungstätigkeit); selbständige Forschung auf dem Gebiet der Musikwissenschaft mit dem Ziel der Erstellung einer Dissertation; Beteiligung an Forschungsprojekten und Publikationen sowie der Ausarbeitung von Anträgen; Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

Voraussetzungen:
Mögliche Zulassung zur Promotion, d.h. abgeschlossenes Studium der Musikwissenschaft (Magister oder Master) oder ein vergleichbares wissenschaftliches Studium (z.B. Lehramt Gymnasium) mit einer Regelstudienzeit von mindestens 4 Jahren Dauer; überdurchschnittliches Examen; fundierte Kenntnisse der Musikgeschichte; pPädagogische Eignung.

Erwünscht:
Promotionsprojekt im Bereich der historischen Musikwissenschaft; Zugang zu neueren methodischen Ansätzen z.B. der „cultural studies“; Ausbildung bzw. Erfahrung in einem musikpraktischen Bereich.

Die Hochschule ist bestrebt den Anteil von Frauen beim Lehrpersonal zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Schwerbehinderte und Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Infos: Prof. Dr. Andreas Meyer, Tel. 0711-212-4651, (at).

Bewerbungen werden mit Lebenslauf, Zeugniskopien, einem Exposé der Dissertation und einem wissenschaftlichen Text eigener Wahl (max. 20 Seiten) bis zum 20. Februar 2009 erbeten an das Rektorat der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstraße 25, 70182 Stuttgart.

27.01.2009

ProfessorInnen für Fachhochschule Frankfurt M. gesucht

Die Fachhochschule Frankfurt am Main-University of Applied Sciences, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, sucht zum Wintersemester 2009/10 eine/n ProfessorIn (Bes. Gr. W 2). Gesucht wird eine Persönlichkeit, die auf der Grundlage einer überdurchschnittlichen Promotion oder einer entsprechenden künstlerischen Qualifikation ihre umfassenden praktischen Erfahrungen in die Lehre und Forschung an der Hochschule einbringen will.

Die Stelle wird im Fachgebiet: Musik in der Sozialen Arbeit (Kennziffer 01/09) angeboten. Die/der zukünftige StelleninhaberIn soll in den Studiengängen des Fachbereichs insbesondere in dem Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit und den darauf aufbauenden Masterstudiengängen, in Lehre, Forschung und Praxisentwicklung tätig sein. Die Stelle ist im Bachelor Soziale Arbeit dem Schwerpunkt Kultur und Medien zugeordnet. Die/der künftige StelleninhaberIn soll Musik und ihre Vermittlung unter Berücksichtigung aktueller Diskurse und Entwicklungen in der sozialen und der kulturellen Bildung vertreten. Er/ sie hat die Aufgabe, entsprechende ästhetisch-mediale Lehrangebote an der Schnittstelle zu intermedialen und sozialen Arbeitsfeldern zu konzipieren und durchzuführen. Eine (musik-)pädagogische Qualifikation ist erforderlich.

Erwartet werden: Einschlägige kulturpädagogische Projekterfahrungen in verschiedenen sozialen und medialen Zusammenhängen auf universitärer und/ oder außeruniversitärer Ebene; die Bereitschaft zur interdisziplinären und projektorientierten Arbeit; Lehre in den Disziplinen soziale Arbeit oder Pädagogik; engagierte Mitarbeit bei der Organisation des Studiums sowie der Entwicklung und Durchführung von Forschungsvorhaben im Spannungsfeld von Bildung, Kunst und Sozialer Arbeit; eine musikalische Qualifikation, die dazu befähigt, pädagogisch und kulturell spartenübergreifend zu arbeiten; die Formulierung eines überzeugenden Lehrkonzeptes; die Bereitschaft zu einem kooperativen Austausch mit dem im Fachbereich angesiedelten Masterstudiengang Musiktherapie; Kenntnisse in diesem Bereich sind wünschenswert.

Entsprechend dem Profil des Bachelor Soziale Arbeit sollen die Bewerber/ Bewerberinnen zudem Kenntnisse und Erfahrungen in einem Querschnittsthema der Sozialen Arbeit (Alter, Behinderung, Ethnie, Gender oder sexuelle Orientierung) mitbringen.
Die Fachhochschule Frankfurt am Main tritt für die Erhöhung des Beschäftigungsanteils von Frauen ein und fordert daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen mit den üblichen aussagefähigen Unterlagen werden bis 06.02.09 unter Angabe der Kennziffer erbeten an die Fachhochschule Frankfurt am Main, University of Applied Sciences, Abteilung Personal, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt.
Weitere Infos: www.fh-frankfurt.de.

27.01.2009