Themenjahr „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“ 2027

Das aktuelle Themenjahr „Römer in Rheinhessen“ ist in vollem Gange und schon starten die Planungen für 2027: in diesem Jahr liegt der Fokus auf „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“. Ob Frauen aus Kunst, Literatur, Musik, Theater, aus der Moderne oder Historie, ob auf oder hinter der Bühne – gesucht werden Geschichten, die sich lohnen, gehört zu werden, kreative Ansätze und inklusive Formate für Jung und Alt. Auch bereits etablierte Formate sind willkommen. Kulturschaffende im Haupt- und Ehrenamt aus den Städten Mainz und Worms sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms können sich mit einer Veranstaltung am Themenjahr beteiligen. Diese können zwischen dem 1. Februar und 31. Dezember 2027 stattfinden. Einsendeschluss für Veranstaltungskonzepte ist der 4. Oktober 2026.

26.02.2026

KultDING 2026 (Rheinland-Pfalz)

2026 wird zum fünften Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KultDING ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2025 oder 2026 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2026) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

26.02.2026

Hamburg Sustainability Week 2026: Kulturformate für Nachhaltigkeit gesucht

Die Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni–3. Juli 2026) plant wieder ein breites Programm rund um Nachhaltigkeit in der Stadt. Drei Wochen lang werden Nachhaltigkeit, Kultur und zivilgesellschaftlicher Austausch sichtbar kombiniert. Wer eine kulturelle Veranstaltung einreichen und mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden möchte, kann sich bis 31.03.2026 bewerben. Neben klassischen Workshops und Diskussionen sind auch Kulturformate wie Konzerte, Performances oder Diskussionsveranstaltungen mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen willkommen. 

26.02.2026

Deezer: Demonetarisierung von bis zu 85 % der KI-Musikstreams

Vor einem Jahr hat der Streamingdienst Deezer ein internes KI-Musik-Erkennungssystem gestartet und hat nun über die Ergebnisse berichtet: Im Jahr 2025 wurden auf Deezer über 13,4 Millionen KI-Tracks erkannt und markiert, und täglich werden nun über 60.000 KI-Tracks hochgeladen, was etwa 39 % der täglichen Zugänge entspricht. Bis zu 85 % aller Streams von KI-generierter Musik werden als betrügerisch erkannt – sie werden demonetarisiert und aus dem Lizenzgebührenpool entfernt, da Deezer sich weiterhin für faire Zahlungen an Künstler*innen und Songwriter*innen einsetzt. Das AI Music Detection System stellt Deezer jetzt kommerziell zur Verfügung.

26.02.2026

Projektfonds Kultur & Schule (Hamburg)

Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, die gemeinsam mit Hamburger Schulen Kulturprojekte schaffen wollen, die dieses Jahr noch beginnen, können jetzt Anträge einreichen. Alle Formate, alle Klassenstufen und alle künstlerischen Sparten sind erlaubt. Die maximale Förderlaufzeit beträgt ein Jahr, die Fördersummen liegen zwischen 1.000–15.000 Euro. Bewerbungsschluss: 30.03.2026
26.02.2026

Future Fonds 2.0 des Clubkombinat (Hamburg)

Das Programm fördert die nachhaltige Transformation der Club- und Veranstaltungslandschaft durch monatliche Sprintzuschüsse von 1.000 Euro für Personalkosten über 3 bis maximal 9 Monate, zusätzliche Beratung & Unterstützung, Netzwerkarbeit & Wissenstransfer sowie Workshops & Expert*inneninputs. Förderberechtigt sind Musikclubs mit mindestens 24 kuratierten Veranstaltungen und Veranstaltende mit mindestens drei Veranstaltungen in Hamburg innerhalb der letzten 12 Monate. Bewerbungsschluss: 15.03.2026

26.02.2026

Residenzstipendium der Atelier-Stiftung Kunst und Natur

Die Atelier-Stiftung Kunst und Natur vergibt bis zu zwölf Residenzstipendien pro Jahr für den Aufenthalt auf dem Hof Scharrlberg in Steinbeck bei Bispingen in der Lüneburger Heide. Diese richten sich an Künstler*innen aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur und Musik, die in inspirierender Naturumgebung arbeiten möchten. Die Förderung bietet Zeit, Raum und Ressourcen, um kreative Projekte zu entwickeln, künstlerische Perspektiven zu erweitern und die Verbindung von Kunst und Natur zu stärken. Es stehen ansprechende, voll ausgestattete Wohnbereiche, eindrucksvolle Ateliers und ein riesiges zu jeder Jahreszeit inspirierendes Gelände mit Park, Arboretum und Wald zur Verfügung, wo auch im Freien komponiert, geschrieben oder gemalt werden kann. Bewerbungsfrist: 15.03.2026

26.02.2026

Rockcity geht Partnerschaft mit Green Planet Energy ein: Vorteile für Mitglieder

ROCKCITY e.V. hat eine Partnerschaft mit Green Planet Energy geschlossen und Sonderkonditionen für den Bezug von Ökostrom geschaffen. Als RockCity-Mitglied profitierst du von einem einmaligen Bonus von 50 Euro, egal ob du für dein Gewerbe oder als Privatperson einen Vertrag abschließt; zudem erhalten Gewerbekund*innen einen monatlichen Rabatt auf den Grundpreis und Green Planet Energy führt für jede Kilowattstunde, die du beziehst, einen festen Betrag an RockCity ab – zur Förderung der Hamburger Musik- und Kulturszene und dem nachhaltigen Engagement des Vereins! Und das Wichtigste: Mit einem Wechsel leistest du einen wichtigen Beitrag zur Minimierung des CO2-Ausstosses und zur Energiewende. Eine super Idee!

26.02.2026

Tandem-Programm „Zusammen zum Konzert“ in Kassel

Für Menschen mit Behinderung ist die Anreise zu Konzerten oftmals eine große Hürde. Dem will das Kulturzentrum Schlachthof in Kassel etwas entgegensetzen. Deshalb haben sie das Tandem-Programm „Zusammen zum Konzert“ ins Leben gerufen. Hierbei holen Menschen ohne Einschränkungen Menschen mit Einschränkungen zu Hause oder an einem verabredeten Treffpunkt ab. Zusammen besucht man dann ein Konzert im Kulturzentrum Schlachthof und geht im Anschluss wieder gemeinsam zurück. Im Anschluss an das Konzert würden sich die Schlachthof-Macher*innen über eine kurze Rückmeldung zur Barrierefreiheit eures Besuchs freuen. Der Besuch ist für beide kostenlos.

Aktuell stehen für den Tandem-Ausflug drei Konzerte im Kulturzentrum Schlachthof zur Auswahl: 

  • Malaka Hostel (20. März, 20 Uhr)
  • Tropikel Ltd. (17. April, 20 Uhr)
  • Dub Spencer & Trance Hill (8. Mai, 20 Uhr)

Ihr habt Lust auf einen gemeinsamen Konzertabend? Dann meldet euch bitte mit Angabe eures Stadtteils und eures Wunschkonzerts bei Gerrit Retterath (Mail) an. Pro Konzert können fünf Tandems teilnehmen. Falls ihr Unterstützung bei der Anreise benötigt, schreibt bitte dazu, worauf eure Begleitperson achten soll. Das Angebot wird von der Aktion Mensch gefördert.

25.02.2026

Open Call: Beteiligungsprozess für neue Open Air-Fläche in Halle

Für eine geplante Pilotveranstaltung auf einer neuen Open Air- Fläche startet das Netzwerk Musikveranstaltende Halle einen offenen Beteiligungsprozess. Gesucht werden Kollektive, die das Programm der Pilotveranstaltung gestalten – mit einem soziokulturellen Angebot am Tag sowie Konzert und/oder Party am Abend. Parallel führen die Macher*innen eine Umfrage zur bei Open-Air-Veranstaltungen tatsächlich genutzten Veranstaltungstechnik durch. Ziel ist es, die Fläche unter realen Bedingungen zu testen und gemeinsam mit der Verwaltung Erkenntnisse zur Nutzung und Schallausbreitung zu gewinnen. Die Veranstaltung wird kooperativ vorbereitet, inklusive Workshop zur Flächennutzung. Mittel für Gagen, Technik und Infrastruktur sind beantragt (Umfang aktuell noch offen). Bewerbungsschluss: 2. März 2026

25.02.2026

Initiative Musik startet ab 2027 Filmmusik-Residency in Los Angeles

Ab 2027 startet die Initiative Musik gemeinsam mit der renommierten Villa Aurora in Los Angeles ein neues Filmmusik-Residenzprogramm, in dem Musiker*innen und Komponist*innen aus Deutschland bei einem dreimonatigen Arbeitsaufenthalt neue Klangwelten für Film und Medien entwickeln können. Die Villa Aurora, ehemaliges Exilhaus von Lion und Marta Feuchtwanger, ist seit 1995 ein kreativer Treffpunkt für Künstler*innen aus aller Welt. Die erste Stipendiatin wird die mehrfach ausgezeichnete Komponistin Freya Arde sein, bekannt für Musik zu Filmen wie Das fliegende Klassenzimmer und Das geheime Leben der Bäume, oder Riefenstahl von Andres Veiel und der Produzentin Sandra Maischberger. Auch für den Coming-of-Age-Film Everyone’s Sorry Nowadays von Frederike Migom komponierte sie die Musik – der Film feierte am 14. Februar 2026 erfolgreich seine Weltpremiere auf der Berlinale.

Die Residency bietet Raum für die Entwicklung neuer Projekte, kreative Vertiefung und die Vernetzung mit der internationalen Musik- und Filmszene, um die nächste Generation international vernetzter Musiker*innen aus Deutschland zu fördern. Aufbauend auf dieser ersten Edition soll das Programm künftig jährlich stattfinden und über ein Bewerbungsverfahren in der Exportförderung der Initiative Musik zugänglich sein.

25.02.2026

m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)

Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.

m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.

5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.

25.02.2026