Perspektive Pop 2.0 bietet Projektförderungen in Baden-Württemberg
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat die zweite Förderrunde des POPLÄND-Programms „Perspektive Pop 2.0“ gestartet. Musikalisch Aktive und Veranstaltende aus dem Popbereich mit Sitz im Land können ab sofort online Projektförderungen beantragen. Das Programm richtet sich an professionelle Popmusiker*innen sowie Livemusik-Veranstaltende und unterstützt innovative Vorhaben in zwei Linien:
- Linie A: Förderung von Produktion, Präsentation und Promotion von Popmusik mit überregionalem Entwicklungspotenzial.
- Linie B: Förderung von Livemusik-Events wie Konzerten, Reihen oder Festivals – insbesondere auch außerhalb der großen Städte.
Die Fördersumme pro Projekt beträgt zwischen 10.000 – 15.000 Euro. Antragsfrist: 1. März 2026
JM Jazz World Orchestra 2026 sucht Nachwuchsmusiker*innen
Bist du bereit, deine Jazz-Fähigkeiten auf die Weltbühne zu bringen? Jeunesses Musicales International (JMI) ruft alle Jazzmusiker*innen im Alter von 18 bis 26 Jahren dazu auf, sich für das JM Jazz World Orchestra 2026, das weltweit führende Jugend-Jazzensemble, zu bewerben. Von inspirierenden Proben im Bergdorf Grožnjan in Kroatien bis hin zu einer europäischen Konzerttournee über führende Festivals und Veranstaltungsorte bietet das JMJWO eine einzigartige Gelegenheit, sich künstlerisch weiterzuentwickeln, echte Tourneeerfahrung zu sammeln und auf höchstem Niveau aufzutreten. Was das JM Jazz World Orchestra wirklich auszeichnet, ist die Tiefe der Erfahrungen jenseits der Bühne. Die Musiker*innen trainieren und treten unter der Anleitung international renommierter Mentor*innen und Komponist*innen auf, reisen durch Länder wie Kroatien, Slowenien, Deutschland, Österreich und Italien und tauchen in einen reichen kulturellen Austausch ein – dabei bauen sie dauerhafte Freundschaften und Erinnerungen auf, die noch lange nach dem letzten Ton bestehen bleiben. Die Auswahl der Musiker*innen erfolgt durch eine internationale Jury, die Teilnehmer*innen werden Anfang April benachrichtigt, die Tournee findet im Juli/August statt.
Online-Bewerbungen sind hier bis zum 2. März 2026 möglich; zur Bewerbung gehören:
– ein Lebenslauf mit Angaben zu deiner musikalischen Ausbildung und Erfahrung
– Links zu zwei Videos, die deine Themen- und Improvisationsfähigkeiten zeigen,
– ein Empfehlungsschreiben deiner/deines Musiklehrer*in oder einer Fachkraft
– eine Erklärung, dass deine Reisekosten nach/von Grožnjan übernommen werden und
– eine Kopie deines Reisepasses.
Wiederaufnahmeförderung für die Freie Szene in Berlin
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt bekannt, dass sich Berliner Künstler*innen sowie Freie Berliner Gruppen bis zum 17. Februar 2026 um eine Wiederaufnahmeförderung bewerben können. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt unter dem Vorbehalt der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Institutionen, die insbesondere für und mit der Freien Szene Berlins arbeiten, sind ebenfalls antragsberechtigt. Die Wiederaufnahmeförderung steht allen Kunstsparten zur Verfügung. Gefördert werden Wiederaufnahmeprozesse (Proben und Aufführungen) von Einzel- und Gruppenprojekten. Ziel ist es, die bestehenden und erfolgreichen Produktionen/Vorhaben der Freien Berliner Szene einem größeren Publikum zugänglich zu machen und die Entwicklung der künstlerischen Arbeiten bzw. der Künstler*innen damit nachhaltiger zu fördern. Es kann eine Unterstützung für Wiederaufnahmen, die im 2. Halbjahr 2026 (frühester Wiederaufnahmestart ab Juli 2026) realisiert werden, beantragt werden. Die maximale Antragssumme beträgt 30.000 Euro pro Projekt.
Schleswig-Holstein schreibt Projektförderung für Transformationen in der Kulturszene aus
Das Kulturministerium ruft zur Einreichung von Projektanträgen für die Förderung von Transformationen in der Kulturszene Schleswig-Holsteins auf. Damit unterstützt das Land Kultureinrichtungen sowie Kulturakteur*innen, die Veränderungsprozesse angehen, kreative Antworten auf aktuelle Herausforderungen entwickeln und kulturelle Angebote für alle ermöglichen wollen. Mit Blick auf die kulturelle Vielfalt in Schleswig-Holstein und die unterschiedlichen regionalen Bedürfnisse werden Projekte gefördert, die innovative Ideen, neue Konzepte und tragfähige Kooperationen entwickeln, um Kulturangebote zukunftsfähig aufzustellen. „Transformation“ umfasst dabei unter anderem strukturelle Weiterentwicklung, inklusive Zugänge zur Kultur, ökologische Nachhaltigkeit, neue Formen der Publikumsbeteiligung sowie die Vernetzung und Stärkung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen. Auch Mittel, die im Rahmen der Veränderungsprozesse nachweislich zur Ermöglichung von mehr Teilhabe eingesetzt werden – etwa für Gebärdensprachdolmetschende, Leitsysteme oder Kinderbetreuung – gelten ausdrücklich als förderfähig. Die Projekte sollten sich an den Kulturpolitischen Leitlinien orientieren. Projektanträge können bis zum 28. Februar 2026 eingereicht werden. Die Projektlaufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2026. In begründeten Fällen kann sie auch mehrjährig sein.
Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Amateurmusik: jetzt teilnehmen
Amateurmusik ist nicht nur kulturell unverzichtbar, sondern auch ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Die vom Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) in Auftrag gegebene Studie „Wirtschaftliche Bedeutung von Amateurmusik in Deutschland“ untersucht, welche Ausgaben Musiker*innen, Vereine sowie Verbände tätigen – von Instrumenten und Unterricht über Ensembleaktivitäten bis hin zu allen Ausgaben bei Veranstaltungen. Sie beleuchtet erstmals, welche wirtschaftlichen Effekte von den bundesweit 16,3 Millionen Amateurmusizierenden ausgehen. Damit liefert der BMCO eine fundierte Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen und stärkt die öffentliche Wahrnehmung der Amateurmusik. Der Verband ruft sowohl Privatpersonen als auch Ensemble- und Verbandsvertreter*innen zur Teilnahme auf. Alle Daten werden ausschließlich anonymisiert ausgewertet, die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Die Durchführung der Studie wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Niedersachsen schreibt Stipendien für innovative Musikkompositionen aus
Von klassisch bis experimentell: Nachwuchskomponist*innen können sich bis zum 15. Februar auf ein Stipendium für innovative Musikkompositionen bewerben. Insgesamt stellt das Niedersächsische Kulturministerium 36.000 Euro bereit, die individuelle Förderung liegt zwischen 3.000 und 12.000 Euro. Die Unterstützung soll den wirtschaftlichen Druck abfedern, damit sich junge Musikschaffende auf die Entwicklung eigener Musikstücke konzentrieren können. Zudem können Stipendiat*innen ein bis zwei Monate des Förderzeitraums in den Martin-Kausche-Ateliers in Worpswede verbringen. Interessierte Komponist*innen, die ihren Wohnsitz oder Produktionsstandort in Niedersachsen und das 40. Lebensjahr bis zum 31.12.2025 noch nicht vollendet haben (bei Schwerbehinderung das 45. Lebensjahr), können ihre Bewerbung bis zum 15. Februar 2026 über das Online-Antragsverfahren einreichen.
Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ geht in die nächste Runde
Das Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ ruft ländliche Kommunen bis 12.000 Einwohner*innen auf, sich um die Auszeichnung „Landmusikort“ und eine Förderung zwischen 2.000 und 18.000 Euro zu bewerben. Der Preis wird vom Deutschen Musikrat und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester gemeinsam ausgeschrieben und vergeben. Das Förderprogramm würdigt innovative Musikprojekte und stärkt das kulturelle Leben in ländlichen Regionen. Ausgezeichnet werden besondere musikalische Aktivitäten mit Vorbildcharakter. Damit sollen Musikinitiativen sichtbar werden und neue Netzwerke im ländlichen Raum entstehen. Die Bewerbung muss durch den/die* Bürgermeister*in (oder Ortsvertreter*in) der jeweiligen Kommune unterstützt werden und bis spätestens 31. März 2026 über das digitale Antragsportal eingereicht werden.
Sparda Jazz Award für junge Jazz-Talente: jetzt bewerben!
Ab sofort ist die Bewerbung für den Sparda Jazz Award möglich! Bis zum 8. April 2026 haben junge Jazz-Talente die Chance, sich für den renommierten Nachwuchswettbewerb zu bewerben. Drei ausgewählte Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld und die Möglichkeit, ihr musikalisches Können auf der Sparda-Bühne im Rahmen des Lovebird Festivals in Düsseldorf (5.-6.6.2026) einem breiten Publikum zu präsentieren. Damit setzt der Preis seit seiner Gründung vor 15 Jahren wichtige Impulse für die künstlerische und berufliche Entwicklung von Nachwuchsmusiker*innen.
Der Sparda Jazz Award wurde 2012 von der Stiftung der Sparda-Bank West ins Leben gerufen und wird seither jährlich ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtet sich an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16 bis 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und noch bei keinem großen Plattenlabel unter Vertrag stehen.
Evi Filippou wird Improviser in Residence 2026
Seit 2008 hat Moers eine*n Stadtmusiker*in. Der/die* „Improviser in Residence“ des moers festival bereichert und belebt das kulturelle Leben von Stadt und Region, vernetzt sich mit den Menschen vor Ort, lädt in sein Heim zu intimen Mini-Konzerten ein, mischt beim Schlosstheater mit und zeigt sich natürlich mit einem großen Projekt auf der Festivalbühne. Kürzlich gab man im Moerser Rathaus die neue „Improviser in Residence“ bekannt: die 1993 geborene Vibrafonistin und Perkussionistin Evi Filippou (Foto: Leon Maria Plecity). Sie ist gebürtige Griechin und lebt seit 2011 in Berlin, wo sie klassisches Schlagwerk an der Hochschule für Musik Hanns Eisler studiert hat. Sie ist Mitglied im Andromeda Mega Express Orchestra und spielte u.a. mit der NDR Bigband und dem Fuchsthone Orchestra. Zudem ist sie oft im Duo mit dem Bassisten Robert Lucaciu zu hören nd ihre eigene Band inEvitable fusioniert griechische Folklore mit einer zeitgenössischen Improvisationsmusik. Evi Filippou wird mit Gästen bei einigen Konzerten in Moers zu sehen sein, auch ihr Auftritt beim diesjährigen moers festival vom 21. bis 25. Mai ist gesetzt. Zudem plant sie eine Live-Kino-Performance.
Jazzbüro Hamburg e.V. stockt Gagen auf
Der JAZZBÜRO HAMBURG e.V. hat in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg (BKM) das Förderprogramm GAGEPLUS_Hamburg entwickelt. Die BKM hat das Programm um ein weiteres Jahr verlängert und für den laufenden Projektzeitraum bis zum 31.12.2026 mit einem Fördervolumen von 100.000€ ausgestattet, um der oftmals geringen Entlohnung von professionellen Jazzmusiker*innen spürbar entgegenzuwirken.
Live Concert Account (LCA) 2026 fördert Musikclubs in Hamburg
GO! Export der Initiative Musik – bis zum 28.02. beantragen
Mit ihren Exportprogrammen und -projekten fördert die Initiative Musik sowohl Musiker*innen als auch Musikunternehmen bei der Verbreitung ihres Repertoires im Ausland. Mit dem Förderprogramm GO! Export werden kleine und mittlere Unternehmen sowie Einzelunternehmer*innen der Musikwirtschaft beim Ausbau internationaler Aktivitäten unterstützt. Gefördert werden internationale Reisen, die Teil einer klaren Exportstrategie sind, z. B. Besuche von Showcase-Festivals oder Branchentreffen in neuen Zielländern. Bewerbungsschluss: 28.02.2026

