Jazzopen Playground BW 2017 sucht Nachwuchsbands

Nachwuchsbands aufgepasst: Auch dieses Jahr findet im Rahmen des Jazzopen Festivals wieder der Nachwuchs-Bandwettbewerb „Jazzopen Playground BW“ statt. Ihr seid aus Baden-Württemberg und spielt Soul, Jazz, Pop oder daran angrenzende Genres? Dann bewerbt Euch bis 31. März und eröffnet die Bühnen internationaler Stars. Zu gewinnen gibt es neben einem Live-Auftritt bei den Jazzopen eine Gage, sowie die Aufnahme in das offizielle Festivalprogramm.

26.03.2017

Halbe Professur für Jazzposaune & Ensemblearbeit in Würzburg zu besetzen

An der Hochschule für Musik Würzburg ist zum 01.10.2018 eine halbe Professur für Jazz-Posaune und Ensemblearbeit (W 2) zu besetzen. Gesucht wird eine herausragende künstlerische Persönlichkeit mit langjähriger Berufspraxis und internationaler Konzerttätigkeit. Lehrerfahrung im Hochschulbereich sowie ein fachspezifischer Hochschul- oder vergleichbarer internationaler Abschluss sind erwünscht.

Der Aufgabenbereich der zu besetzenden Stelle umfasst die Leitung der Hauptfachklasse Jazz-Posaune, Ensemblearbeit mit kleinen und großen Jazz-Ensembles, sowie Unterricht im Bereich Ensembleleitung mit Jazz-spezifischer Ausrichtung. Es wird erwartet, dass die Bewerberin/der Bewerber sich mit gleichem Einsatz in die künstlerische und pädagogische Arbeit wie in die organisatorische Gestaltung der Fachgruppe Jazz einbringt.

Die Hochschule für Musik vertritt ein Konzept der intensiven, regelmäßigen Betreuung der Studierenden. Bewerber sollten sich bewusst sein, dass dieser Anspruch zu einer hohen Präsenz der Lehrenden verpflichtet. Die Berufung als Professor/-in erfolgt im Rahmen eines privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses. Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die Bewerbung von Frauen wird ausdrücklich begrüßt (Art. 7 Abs. 3 BayGlG).

Bewerbungen sollen mit den üblichen Unterlagen bis 30.04.2017 (Posteingang) bei folgender Adresse eingegangen sein: Hochschule für Musik, – Personal –, Hd. Herrn Streitenberger, Hofstallstr. 6-8, 97070 Würzburg

21.03.2017

Neue Konzertreihe „Jazz in der Milchsackfabrik“ in Frankfurt

Eine neue Konzertreihe, bei der europäischer Jazz Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen eingeht, ist im Februar in Frankfurt gestartet: „Jazz in der Milchsackfabrik“. Initiator Stephan Enders hat sich kompetente MitstreiterInnen an seine Seite geholt: die SchlagzeugerInnen Imogen Gleichauf und Martin Standke, Saxophonist Peter Klohmann und die Gitarristen Max Clouth und Martin Lejeune. „Wir haben das Konzept zusammen entwickelt. Europäischer Jazz geht Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen ein. Es soll ein Ort für genre- und generationsübergreifende Konzerte geschaffen werden. Dafür haben wir fünf verschiedene Räume für die Konzerte zur Verfügung und möchten mit den unterschiedlichen Atmosphären experimentieren„, erzählt er im Interview mit dem Journal Frankfurt (das Interview könnt Ihr hier lesen: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Jazz-in-der-Milchsackfabrik-Mit-unterschiedlichen-Atmosphaeren-experimentieren-28785.html).

06.03.2017

Nominierungen für den ECHO JAZZ 2017 stehen fest

Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), hat heute die von der Jury ausgewählten Nominierten des ECHO JAZZ 2017 bekanntgegeben. Die Auswahl zeigt den Jazz in all seinen Facetten: Neben bereits gefeierten Newcomern wie Anna-Lena Schnabel oder dem Clara Haberkamp Trio sowie renommierten nationalen Jazz-Künstleren wie Joo Kraus, dem Pablo Held Trio oder Max Mutzke gehören auch zahlreiche internationale Jazz-Größen wie Nils Petter Molvær, Norah Jones und Brad Mehldau zu den diesjährigen Nominierten. Der ECHO JAZZ wird am 1. Juni erneut auf dem Werftgelände von Blohm+Voss im Hamburger Hafen verliehen, wo ab dem 2. Juni auch das ELBJAZZ Festival stattfindet.

Weitere Infos: www.echojazz.de

26.02.2017

Umfrage LAG Jazz Rheinland-Pfalz

Bei der letzten Mitgliederversammlung vom 10.09.2016 wurde beschlossen, bei den Mitgliedern der LAG Jazz eine Online-Umfrage durchzuführen. Die Befragung soll einen ersten Aufschluss über die derzeitige Wahrnehmung der LAG Jazz geben. Die Auswertung kann beim Initiieren und Definieren von Projekten, die die Selbstwirksamkeit der LAG verbessern sollen, helfen. Alle Mitglieder und Interessenten sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen, teilzunehmen: http://www.lagjazz-rlp.de/.

08.01.2017

Frauenjazzchor-Projekte in Frankfurt suchen Sängerinnen

Das neue Jahr hat begonnen und damit die Vorbereitungen für weibliche Jazzgesänge im Sommer. Am Samstag, den 24. Juni findet in Büdesheim bei Frankfurt ein Chorfestival satt. Dazu hat Regina Klein ihre Frauenjazzchor-Projekte angemeldet, für die sie Frauen mit Chorerfahrung sucht, die Zeit und Lust haben, regelmäßig zu proben und im Juni aufzutreten. Es gibt 2 Projekte dieses Halbjahr: ein größerer Chor und ein kleines A Cappella-Ensemble. Für das A Cappella-Ensemble spricht sie gezielt Frauen an, aber wer chorisch und stimmlich richtig fit ist, Lust und die Zeit für ein solches A Cappella-Ensemble hat, kann sich gerne bei ihr melden. Die Probentermine für den größeren Chor sind wie folgt: 15.02. / 08.03. / 22.03. / 19.04. / 10.05. / 31.05. / 21.06. jew. 19:30 in Frankfurt/Nordend oder Bornheim, Adresse wird noch bekannt gegeben.

Kosten: 89.- €

Infos & Kontakt: ed.zz1718887847aj-la1718887847cov@n1718887847ielk.1718887847anige1718887847r1718887847, www.vocal-jazz.de

08.01.2017

Neuer Deutscher Kompositionspreis

Im Jahr 2017 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum zwölften Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Das Festivalwochenende findet am 7. und 8. April 2017 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Nominiert wurden 12 Bands, darunter das Shannon Barnett Quartet und das Tamara Lukasheva Quartett. Als neues Element im Rahmen des Festivals gibt es ab 2017 den Neuen Deutschen Kompositionspreis. Auch hier entscheidet am Ende das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis. Gewünscht ist eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung. Bewerbungen bis zum 10.01.20017 an moc.l1718887847iamg@1718887847ve.zz1718887847aj.gi1718887847 oder IG Jazz Rhein-Neckar e.V., Brückenstr. 2, 68167 Mannheim.

03.01.2017

LAG-Jazz Preis 2017

Der Kemptener Kleinkunstverein Klecks e.V. schreibt zur Förderung junger JazzkünstlerInnen in Bayern sowie der landesweiten Jazzszene den Hansjürg-Hensler-Jazz-Wettbewerb in Kooperation mit der „LAG Jazz in Bayern“ aus. Die Siegerband erhält den LAG-Jazz Preis, eine organisierte und begleitete Tournee durch namhafte Clubs und Spielstätten in Bayern. Bewerbungsschluss: 15.01.2017.

01.01.2017

Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition

Junge KomponistInnen mit einem Hauptwohnsitz in einer europäischen Staat oder Studierende einer europäischen Musikhochschule können sich ab sofort beim Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition bewerben. Der vom Jazzinstitut der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgerichtete Wettbewerb findet bereits zum dritten Mal statt und richtet sich an KomponistInnen, die nach dem 01. November 1986 geboren wurden. Der mit zahlreichen Geldpreisen im Gesamtwert von 13.000.-€ dotierte Preis wird von einer Jury vergeben, die aus Ed Partyka (Vorsitz), Michael Abene, John Hollenbeck und Jörg Achim Keller besteht. Einsendeschluss für die Partitur inkl. Stimmenausdruck ist der 15.03.2017 (Poststempel).

01.01.2017

Call For Papers: 15. Darmstädter Jazzforum

Jazz @ 100 | Keine Heldengeschichte heißt das Motto des 15. Darmstädter Jazzforums, das im nächsten Jahr vom 28.-30.09.2017 veranstaltet wird. Im fragwürdigen hundertsten Geburtsjahr des Jazz (die Aufnahmen der Original Dixieland Jass Band aus dem Jahr 1917 werden gern als erste Jazzaufnahmen genannt) wirft das vom Jazzinstitut Darmstadt ausgerichtete Forum einen Blick auf die „Tücken einer Jazzgeschichtsschreibung, in der Legenden oft den Blick auf das verstellen, worauf es in dieser Musik noch viel mehr ankommt: auf die Multiperspektivität einer Musik, die nicht nur von den großen Meistern, auf jeden Fall aber von vielen Individualisten geprägt wird“. Es will die Jazzgeschichte nicht neu schreiben, sondern auf die vielen Kreativen schauen, die es jenseits der großen Zentren gab, und die sich in der Geschichtsschreibung nicht wiederfinden. Die Veranstalter erhoffen sich eine lebendige Diskussion darüber, wie unser Verständnis von dieser Musik, ihrer Geschichte und ihrer Ästhetik geprägt wurde, und ReferentInnen, die ihre speziellen Themen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten werden. Dazu werden Vorschläge für Referate gesucht, die sich drei Themenschwerpunkten zuordnen lassen:

Orte: Jazzgeschichte handelt meist von den Metropolen, von New Orleans, Chicago oder New York, von Paris, London oder Berlin. Eine alternative Lesart würde z.B. andere Orte identifizieren (etwa Charleston, St. Louis, Los Angeles oder Lyon, Leeds, Wuppertal) und diese an Ereignissen, an Bewegungen, an Gruppenaktivitäten festmachen. Referate in diesem Block könnten von Szenen und Szenezusammenhängen handeln, von der Fokussierung auf einen „Ort“ oder von der bewussten Befreiung geografischer Verortung…

Personen: Jazzgeschichte handelt von erfolgreichen oder tragischen HeldInnen. Eine alternative Lesart würde andere Personen in den Fokus rücken, würde von temporären Netzwerken sprechen, die Entwicklungen ermöglichen und die über die rein musikalischen Beziehungen hinausgehen. Referate dieses Themenblocks könnten außerdem Begriffe wie „Erfolg“ hinterfragen, die Prozesshaftigkeit der Improvisation untersuchen oder die Eingebundenheit von KünstlerInnen in den kulturellen Diskurs ihrer direkten Umgebung (Gemeinde, Stadt, Szene, Politik). Neben wissenschaftlich-analytischen Annäherungen an das Thema sind die Veranstalter auch an persönlichen Berichten aus der Praxis des Musikmachens interessiert.

Stile: Referate dieses Themenblocks befassen sich mit den Oberthemen „Genre“ und „Stil“, daneben aber auch damit, wie solche Begriffe in Vergangenheit und Gegenwart festgeklopft wurden und werden, durch die Presse, die Musikindustrie, die Jazzfans, aber auch durch all diejenigen, die vorgeben keinen Jazz zu mögen. (Branford Marsalis: „Die Leute denken, wenn niemand singt, ist es Jazz.“) Sie mögen die Illusion klar voneinander abgrenzbarer Genres in Frage stellen, nach der generellen Notwendigkeit von Stilkategorien fragen und über eine Zukunft spekulieren, in der „to file under…“ keinen Sinn mehr macht.

Vortragslänge: Zwischen 25 und 35 Minuten (einschließlich aller Musikbeispiele), Sprache: vorzugsweise in Englisch.

Vorschläge für Referate: Bitte schicken Sie ihre Vorschläge für Referate bis spätestens 31.01.2017 an Wolfram Knauer (ed.tu1718887847titsn1718887847izzaj1718887847@reua1718887847nk1718887847). Das Abstract Ihres Vorschlags sollte nicht länger als 300 Worte sei. Bitte fügen Sie einen knappen Lebenslauf bei.

Unterkunft / Koferenzgebühren: Das Darmstädter Jazzforum nimmt keine Konferenzgebühr. Für die Zeit der Tagung werden die ReferentInnen in einem Darmstädter Hotel untergebracht. Sie zahlen außerdem ein kleines Vortragshonorar, durch das auch der Abdruck des fertigen Referats in der Buchreihe „Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung“ abgegolten wird.

20.12.2016

Netzwerk Jazz in Hessen: „Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt“ 03.12.2016 Frankfurt

Nach einer etwas längeren Pause trifft sich das Netzwerk Jazz in Hessen wieder zu einem Treffen am Samstag, 3. Dezember 2016, 11 bis 13 Uhr in der Musikschule Frankfurt. Zum Inhalt:

Vierte Stunde: „Jazz“ – Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt…
In Frankfurt gibt es in diesem Jahr seit fünf Jahren das Projekt „Jazz und improvisierte Musik an die Schule“. In Baden-Württemberg wird seit Jahren an Schulprojekten mit Jazz gearbeitet, die vom Land besonders gefördert werden. Die JazzAhead Bremen plant nächstes Jahr ein Symposium zum Thema Jazz in der Schule, das aber nicht eine reine Schwatzbude sein soll, sondern konkrete Pläne entwickeln will, wie sich solche Projekte inhaltlich genauso wie politisch realisieren lassen.
Auch in Hessen gibt es landesweit einen Bedarf nach schulischen Jazzprojekten. Es gibt eine ganze Reihe solcher Projekte, die meist von einzelnen Künstler/innen betreut werden; eine inhaltliche, personelle oder gar pädagogische Vernetzung existiert dabei bislang nicht. Das Netzwerk Jazz in Hessen will beim Netzwerktreffen am 3. Dezember einige solche Projekte oder Projektideen vorstellen.

Wir fragen danach, was es bereits gibt, noch mehr aber danach, was Musiker, Lehrer, Initiativen oder sonstwie mit dem Thema Befasste sich wünschen würden. Wir wollen erfahren, wo die Grenzen sind, an die man bei Schulprojekten mit Jazz stößt, und wir stellen uns vor, dass uns vielleicht nach einem solchen Treffen etwas klarer wird, in welche Richtung man auch politisch agieren müsste, um diese Grenzen zu überwinden.

Für kurze Eingangsstatements spricht die Saxophonistin Corinna Danzer, die sich damit beschäftigt, was Jazzer im Gruppenunterricht in Grundschulen einbringen können; der Pianist Uwe Oberg, der in und um Wiesbaden Schulprojekte mit Schülerinnen und Schülern initiiert hat; der Schlagzeuger und Pädagoge Sascha Wild, der das Frankfurter Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule“ von Anfang an mit betreut und Wolfgang Diefenbach, der Initiator des Landesjugendjazzorchesters Hessen und des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“.

Um eine kurze Online-Anmeldung wird gebeten unter: www.netzwerk-jazz-hessen.de (eine Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich und willkommen!).

23.11.2016

“Call for Legends”-Competition: jetzt für Yvonne Mwale voten!

Yvonne Mwale mit ihrer Band beim Montreux Jazz Festival in der Schweiz? Das wäre doch etwas! Schließlich zählt das Montreux Jazz Festival zu einem der renommiertesten Jazz-Festivals der Welt. Wer einmal dort auf der Bühne stand, darf in einem Atemzug mit den Größen des Jazz genannt werden. Dank der “Call for Legends”-Competition des Mikrofonherstellers Shure hätte Yvonne Mwale die Gelegenheit, dort aufzutreten – aber nur, wenn Ihr für sie votet! Um der Jury vorgeschlagen zu werden, ist nämlich Eure Stimme gefragt. Also – nichts wie los und gleich hier abstimmen:
https://www.shure-call-for-legends.eu/applicant/QZlxfH7Q2R/yvonne-mwale

21.11.2016