8. Europäischer Nachwuchswettbewerb Jazz Burghausen

Der Bewerbungsschluss wurde jetzt bis 30. Oktober 2015 verlängert!

Der 8. Europäische Nachwuchswettbewerb in Sachen Jazz gehört mit 9.000.-€ zu einem der höchst dotierten in ganz Europa und wird von der IG Jazz und der Stadt Burghausen ausgeschrieben. Er ist Auftakt der 47. Internationalen Jazzwoche Burghausen vom 08.-13. März 2016 und dient der aktiven Nachwuchsförderung im Jazz. Seine Vergabe findet jährlich statt. Die Siegerband (1. Platz) eröffnet weiterhin das erste Festivalkonzert am nächsten Tag in der Wackerhalle vor großem Publikum (09. März).

11.10.2015

nrwjazz erforscht die Situation des Jazz in NRW

Der Startschuss der empirischen Erhebungen für eine außergewöhnliche Studie ist gefallen. Ab sofort befragt das Jazzportal für Nordrhein-Westfalen NRW’s JazzmusikerInnen sowie das Jazzpublikum. „Die Situation des Jazz in NRW“ lautet der Titel, unter dem bis Ende des Jahres die Jazzszene als Teil der Kreativwirtschaft in NRW unter die Lupe genommen wird. Die Studie will vor allem eins: Argumentationshilfen liefern. Und zwar für alle, die sich für eine bessere Förderung und mehr öffentliche Präsenz des Jazz in NRW stark machen – gegenüber den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, aber auch bei potenziellen Sponsoren, Stiftungen und Entscheidern über die Art und Weise von Förderungen und die Vergabe von Fördermitteln. Die Studie leistet damit „Entwicklungshilfe“ für die Jazzkultur in NRW.

Jazz in NRW ist mehr als eine Nische. Das oft beschworene Klischee von alten Herren, die in kleinen Runden in dunklen Kellern einer seltsamen musikalischen Passion nachgehen, passt bei näherer Betrachtung nicht mehr in die heutige Zeit. Monatlich finden auf den Bühnen in NRW über 200 Jazzkonzerte statt. Allein 30 Festivals stoßen auf beeindruckende Publikumsresonanz. Insgesamt sind geschätzte 1000 in NRW ansässige Jazzmusikerinnen und -musiker aktiv. In Köln und im Ruhrgebiet befinden sich zwei herausragende Hochschulen für den Jazz in Deutschland. Die Studie will deutlich machen, dass hier durchaus wirtschaftliches Handeln stattfindet, das neben künstlerischen auch monetäre Werte schafft. Dafür werden Rahmenbedingungen und Aktivitäten der verschiedenen Gruppen wie Musiker, Veranstalter, Spielstätten, Labels, Studios und Publikum betrachtet. Sie alle sind Teil der Verwertungskette zwischen Anbietern (=MusikerIn) und Jazzinteressierten sowie den Multiplikatoren (=Konzertveranstalter, Ausbildungsstätten, Medien).

Die MusikerInnen werden gesondert angeschrieben, die Publikums-Umfrage läuft über einen direkten Internet-link: https://myconvento.com/public/event_register/do_register/1184170. Die Beantwortung und spätere Auswertung der online-Fragebögen erfolgt immer anonym! Die Fragebögen sind bequem online auszufüllen. Bearbeitungszeit ca. 5 Minuten. Die Studie wird im Januar veröffentlicht und ist für jedermann erhältlich.

Infos & Kontakt: Bernd Zimmermann, nrwjazz.net | Jazzportal für Nordrhein-Westfalen, Zum Ehrenmal 18,
45894 Gelsenkirchen, phone: +49 [173] 288 4379, mail: ten.z1721111366zajwr1721111366n@nna1721111366mremm1721111366iz1721111366,
web: www.nrwjazz.net

27.09.2015

Bundesjazzorchester sucht neue MusikerInnen (Bewerbungsschluss: 21.11.15)

Vom 3. bis 6. Januar 2016 finden in Bonn Auswahlvorspiele des Bundesjazzorchesters statt. Noch bis zum 21. November 2015 können sich junge JazzmusikerInnen (Höchstalter: 22 Jahre) für diese Vorspiele online bewerben. Sämtliche Bigband-Instrumente – Trompeten, Posaunen, Saxophone und Rhythmusgruppe – werden 2016 neu besetzt. Auch talentierte SängerInnen sind aufgerufen sich zu bewerben, denn zeitgleich sucht auch das BuJazzO-Vokalensemble Nachwuchs.

Traditionell ruft das Bundesjazzorchester alle zwei Jahre begabte junge JazzmusikerInnen auf, sich für eine Aufnahme in das Ensemble zu bewerben. Denn die Band erfährt regelmäßig eine automatische Verjüngung: Jedes Mitglied wird maximal zwei Jahre in die Förderung des Bundesjazzorchesters aufgenommen. Dann rücken neue Talente nach. Diese werden von einer Jury in mehrtägigen Probespielen ausgewählt. Auf die neuen Ensemblemitglieder warten spannende, musikalische Programme: Insgesamt durchlaufen die MusikerInen des BuJazzOs vier reguläre Arbeitsphasen mit unterschiedlichen musikalischen Leitern, zusätzliche Sonderprojekte, zahlreiche Konzerte und Tourneen im In- und Ausland. Für jede Arbeitsphase fällt ein Teilnahmebeitrag von 200.-€ an. Für das Jahr 2016 sind Arbeitsphasen mit Niels Klein und Jörg Achim Keller geplant. Konzerte in Köln, Bonn, Dessau, Trossingen und Rheinsberg, eine Tournee nach Brasilien sowie ein Gemeinschaftsprojekt mit dem englischen National Youth Jazz Orchestra sind derzeit in Planung.

23.09.2015

14. Darmstädter Jazzforum „Gender_Identity“ 01. – 04.10.2015

Das 14. Darmstädter Jazzforum findet vom 01.-04.10.2015 unter dem Motto „Gender_Identity“ statt. In der dreitägigen Konferenz nähern sich 18 spannende Vorträge von verschiedenen Seiten dem Thema Gender: Wie bestimmt unsere Identität unser Verhältnis zur Musik bzw. zum Jazz? Ist Jazz wirklich eine Männermusik? Und wenn, woher kommen dann seine scheinbaren maskulinen Attribute? Diese und viele weitere Fragen werden von Referentinnen wie KATHERINE WILLIAMS, MONIKA BLOSS, YOKO SUZUKI, ILONA HABERKAMP, JOY ELLIS, JENNA BAILEY, ILKA SIEDENBURG, MANE STELZER, NICOLE JOHÄNNTGEN, SHERRIE TUCKER, u.v.a. behandelt. 01.-03.10.2015 | Literaturhaus Darmstadt | Kasinostr. 3 | Eintritt frei

Eine Ausstellung, die ab dem 19. September in der Galerie des Jazzinstituts Darmstadt zu sehen ist, nimmt unter dem Titel „Spontaneous_Genuine_Female“ die vier unterschiedlichen Jazzmusikerinnen ELLA FITZGERALD, BARBARA DENNERLEIN, ANGELIKA NIESCIER und IRÈNE SCHWEITZER ins Visier. Eine spannende Entdeckungsreise auf Fotos, Filmen, Covers und Postern in die unterschiedlichen Lebenswelten der vier erfolgreichen Musikerinnen. 18.09.2015 – 04.12.2015 | Mo, Di, Do 10-17 Uhr, Fr 10-14 Uhr | Jazzinstitut Darmstadt | Bessunger Straße 88d | 64285 Darmstadt

31.08.2015

Ausstellung „Spontaneous_Genuine_Female“ 18.09.-04.12.2015 Jazzinstitut Darmstadt

Klischees wie der „canary“, die Jazzsängerin als Blickfang vor einer Bigband, gehören im Denken, aber auch in der künstlerischen Wirklichkeit des Jazz längst der Vergangenheit an. Heute beherrschen Musikerinnen nicht nur ihr Instrument und leiten Bands – sie beleben mit ihrer Kreativität und als Organisatorinnen auch die Szene.
Das Jazzinstitut Darmstadt nimmt in seiner Ausstellung „Spontaneous. Female. Genuine“ vom 18.09.-04.12.2015 vier Jazzmusikerinnen aus verschiedenen Ländern, Zeiten und stilistischen Richtungen ins Visier: die amerikanische “First Lady of Jazz” Ella Fitzgerald, die Jazzorganistin Barbara Dennerlein, die deutsch-polnische Saxophonistin Angelika Niescier sowie die Freejazz-Pianistin Irène Schweizer aus der Schweiz. Die Ausstellung nähert sich dem Leben dieser vier interessanten Musikerinnen in Fotos, Filmen, Covern und Postern.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 19. September eröffnet und ist noch bis 4. Dezember jeweils montags, dienstags und donnerstags von 10-17 Uhr, sowie freitags von 10-14 Uhr zu sehen.
Veranstaltungsort: Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Str. 88d, 64285 Darmstadt.

24.08.2015

BuJazzO sucht in einem Wettbewerb Kompositionen für Jazzorchester

Das Bundesjazzorchester ruft zum dritten Mal junge KomponistInnen und ArrangeurInnen bis zum Alter von 30 Jahren auf, sich mit ihren Werken für den „BuJazzO-Kompositionswettbewerb“ zu bewerben. Gesucht werden Kompositionen für Jazzorchester mit und ohne Vokalensemble. Zugelassen sind sowohl eigene Kompositionen als auch Arrangements fremder Stücke. Preisgelder in Höhe von 4.000 Euro werden vergeben. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2015.

Alle ausgewählten Kompositionen werden im Rahmen der 57. Arbeitsphase des Bundesjazzorchesters im Februar/März 2016 mit dem Bundesjazzorchester und dessen Vokalensemble unter der Leitung von Niels Klein erarbeitet. Die Preisverleihung sowie die öffentliche Uraufführung des Konzertprogramms erfolgt im Rahmen des Abschlusskonzertes der Arbeitsphase am 4. März 2016 in Trossingen.

29.07.2015

Jazz-Session Maximal Kulturinitiative 22.07.2015

Am kommenden Mittwoch, dem 22. Juli 2015, steht die Maximal-Bühne in Rodgau wieder interessierten Jazz-Musikern und Musikerinnen zur Verfügung. Wer mit jammen möchte, sollte über eine gewisse Jazzerfahrung verfügen und einige der üblichen Jazz-Standards im Repertoire haben. InteressentInnen werden gebeten, sich per eMail anzumelden, damit der Abend etwas strukturiert werden kann und Songwünsche koordiniert und geplant werden können. Anmeldung unter: ed.ua1721111366gdor-1721111366lamix1721111366am@no1721111366isses1721111366zzaj1721111366. Gäste sind selbstverständlich ebenso herzlich eingeladen, sich auf einen musikalischen Überraschungsabend einzulassen. Der Eintritt ist frei.

20.07.2015

Radio-Tipp: Angela Frontera bei „Tonart Jazz“ Deutschland Radio Kultur 23.06.2015

In den 1940er Jahren begannen MusikerInnen damit, afrokubanische Musik zu „verjazzen“. Dabei wurde der melodische Teil eher im Standard, der rhythmische aber im kubanischen Sound gespielt. „Peanut Vendor“, produziert von Stan Kenton, war das erste Latin Jazz-Stück, das auf dem US-amerikanischen Markt herauskam. Sieben Jahre später spielte Dizzy Gillespie mit Machito und Chano Pozo in der Carnegie Hall und brachte somit eine ganz neue Musikrichtung an das Publikum. Bis heute erfreut sich der Latin-Jazz großer Beliebtheit und bringt immer wieder neue Musikerinnen und Musiker hervor. Manuela Krause stellt in der Sendung „Tonart Jazz“ am 24. Juni im Deutschlandradio Kultur aktuelle Latin Jazz Veröffentlichungen vor und präsentiert Musik u.a. von Angela Frontera, Marta Gomez, Marialy Pacheco, Pedro Giraudo Big Band, Sofia Rei, Dayme Arocena, Toco, Nina Miranda, Fabiano do Nascimento, Band of Inner Urge, Pedrapreta. Sendezeit: 1:05 – 5:00 Uhr

10.06.2015

TV-Tipp: Echo-Jazz Preisverleihung 28.05.2015

Am 28.05.2015 zeigt der Norddeutsche Rundfunk ab 20:30 Uhr im Live-Stream der Preisverleihung des diesjährigen ECHO Jazz 2015 auf http://www.ndr.de. Wer diesen nicht mitverfolgen kann oder will, hat am 30. Mai 2015 um 22:05 Uhr auf NDR Info und am 30. Mai 2015 um 23:15 Uhr im NDR Fernsehen die Möglichkeit, sich die Preisverleihung anzuschauen, bei der u.a. Eva Kruse (Instrumentalistin des Jahres national Bass) und Johanna Borchert (Sängerin des Jahres national) mit Preisen bedacht werden. Als Live-Act wurden Stacey Kent und weitere Künstler eingeladen.

25.05.2015

Radiotipp: Frühstart mit Inge: Unveröffentlichte Songs von Inge Brandenburg mit dem hr-Jazzensemble 27.05.2015 (hr2)

Am 27.05.2015 sendet das Kulturradio hr2 um 22:30 Uhr mit der Sendung „Jazzfacts“ ein Special über die Jazzsängerin Inge Brandenburg. Unter dem Titel „Frühstart mit Inge“ sind unveröffentlichte Aufnahmen von Inge Brandenburg mit dem hr-Jazzensemble zu hören. Dass diese Aufnahmen mehr als fünf Jahrzehnte im Archiv schlummerten, ist schon ein Hinweis auf die eher tragische Karriere der „besten Jazzsängerin Europas“, wie sie damals mitunter tituliert wurde. Das ist sicher eine Übertreibung, sagt Jürgen Schwab, Mitarbeiter der Jazzredaktion in hr2-kultur und ausgewiesener Kenner der Frühzeit der Frankfurter Jazzszene, betont aber, dass die Vokalistin Inge Brandenburg Ende der 60er-Jahre von beachtlichem Kaliber war, von damaligen Karriere-Scouts aber in die Schlager-Ecke gelockt wurde – wo sie schließlich ‚versackte‘ und mit ihr die Möglichkeit zu einer künstlerisch veritablen Präsenz im Genre Jazz.

Die damaligen Aufnahmen mit dem hr-Jazzensemble gerieten darüber in Vergessenheit. Schwab hat diese Aufnahmen wiederentdeckt und ihnen jetzt zu angemessener Beachtung verholfen. Nachdem bereits 2011 auf der CD zum Dokumentarfilm „Sing! Inge, Sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg“ erstmals fünf der damals eingespielten Titel mit dem hr-Jazzensemble veröffentlicht worden sind, erscheinen jetzt mit dem Album „Easy Street“ alle 20 Titel, die Inge Brandenburg seinerzeit mit dem hr-Jazzensemble aufgenommen hat. Entstanden sind die Aufnahmen zwischen Januar 1959 und Juli 1961. Inge Brandenburg lebte damals in Frankfurt am Main, wo sie mit ihrem Auftritt beim 6. Deutschen Jazzfestival Frankfurt 1958 einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde. Es war genau die Festival-Ausgabe, bei der auch das hr-Jazzensemble aus der Taufe gehoben wurde: eine Studio-Formation des Hessischen Rundfunks unter der Leitung des Posaunisten Albert Mangelsdorff, ein musikalischer Kleinod, der noch heute, viele Jahre nach dem Tod von Albert Mangelsdorff, für besondere Sounds in der aktuellen Jazzszene sorgt.

25.05.2015

Interview mit Anke Helfrich bei hr2 Doppelkopf

Auf ihrer Visitenkarte steht: Pianistin / Komponistin, schon vor vielen Jahren hat sie ihre Berufung zum Beruf gemacht. Anke Helfrich ist Deutschlands bekannteste Jazz-Pianistin, eine der wenigen deutschen Frauen im Jazz, die es auch auf die internationale Bühne geschafft hat. Sie lebt nicht in der Jazz Metropole Berlin, Köln oder Frankfurt sondern außerhalb, an der Grenze zu Hessen, weil sie da ihre Ruhe hat und ihr dort ihre Projekte einfallen. Gerade arbeitet sie an einem neuen Album, das sie in New York aufnehmen wird und das im Herbst erscheinen soll. Hier kann sie auch mal die ganze Nacht Musik machen, ohne die Nachbarn zu stören. Das kommt oft vor, denn als Hobby gibt die Berufs-Jazzerin „Musik“ an. Die sie nicht nur leidenschaftlich macht, sondern auch mit viel Enthusiasmus unterrichtet, zum Beispiel am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt.

In der Radiosendung „Doppelkopf“ (hr2) sprach Daniella Baumeister mit Anke Helfrich über den Jazz und die Gänsehaut, die er verursachen kann, wenn er zum Beispiel von Thelonious Monk oder Herbie Hancock gespielt wird, über verrückte Projekte, die sie in die ganze Welt schicken und über das Leben, das mit den schwarzweißen Tasten so viel bunter ist. Hier ist das Interview im Podcast nachzuhören: http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22564&key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&mediakey=podcast/hr2_doppelkopf/hr2_doppelkopf_20150416_59577456&type=a.

23.04.2015

Jazzopen Playground sucht Nachwuchsbands aus Baden-Württemberg

Im Rahmen des Festivals 2015 wird bereits zum siebten Mal der Wettbewerb „playground BW“ für Nachwuchsbands ausgeschrieben. Ziel des Veranstalters Opus GmbH ist es, junge, talentierte Bands aus Baden-Württemberg zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, sich vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Insgesamt können 7 Bands gewinnen – die Gewinner erhalten einen Live-Auftritt bei den jazzopen stuttgart 2015, ein Preisgeld von 1.000,- Euro, zzgl. 100,- Euro Fahrtgeld Pauschale pro Band, die Aufnahme in das offizielle Programm der jazzopen und freien Eintritt zu einem jazzopen-Konzert für jedes aufgetretene Bandmitglied. Einsendeschluss: 19.04.2015 (Frist verlängert!).

Hier geht es zur Ausschreibung: http://www.jazzopen.com/playground-jazzopen/

31.03.2015