Echo Jazz 2017 geht an Eva Kruse, Lucia Cadotsch, Anna-Lena Schnabel u.a.

Die PreisträgerInnen des ECHO JAZZ 2017, der am 01.06. auf dem Werftgelände von Blohm+Voss in Hamburg verliehen wird, stehen fest: Eva Kruse gewinnt den Echo als beste nationale Instrumentalistin, Lucia Cadotsch als beste nationale Sängerin und die Saxophonistin Anna-Lena Schnabel den Echo Jazz „Newcomer“. Norah Jones wird als beste internationale Sängerin geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

01.05.2017

Internationaler Tag des Jazz 30.04.2017

Am 30. April findet zum sechsten Mal der Internationale Tag des Jazz statt. Menschen in über 190 Ländern der Welt feiern im Rahmen von tausenden Konzerten, Bildungsaktivitäten und Filmvorführungen die universelle Bedeutung des Jazz. Die zentrale Veranstaltung wird mit einem All-Star Konzert im kubanischen Havanna ausgerichtet, bei dem Künstlerinnen wie Regina Carter (USA), Youn Sun Nah (Südkorea), Esperanza Spalding (USA) u.v.m. auftreten. Das Konzert wird auf der Webseite der UNESCO live übertragen. In Deutschland finden Konzerte und Filmabende in Berlin, Bremen, München, Nürnberg, Schwerin und weiteren Städten statt, hier findet Ihr weitere Infos.

Die Jazzmusik war eine der ersten Formen populärer Musik, die sich global verbreitete. Sie motiviert künstlerische Innovation, Improvisation und die Einbindung traditioneller Musikformen in die Schaffung neuer Ausdrucksformen. Bis heute verbindet der Jazz Menschen aus allen Teilen der Erde miteinander. Jazz ist ein Symbol für Toleranz, Gleichberechtigung und Frieden“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.

Hintergrund

Vor über 100 Jahren entwickelte sich der Jazz aus der Befreiungsbewegung afrikanischer Sklaven in den Südstaaten der USA. Das Datum des Welttags, der 30. April, fällt mit dem Abschlusstag des „Jazz Appreciation Month“ zusammen, der in den USA jedes Jahr zu Ehren der Jazzmusik gefeiert wird. Der Jazz war in den USA eine treibende Kraft zur Überwindung der Rassendiskriminierung und ein Symbol für Toleranz, Demokratie und Gleichberechtigung. Im November 2011 hat die 36. Generalkonferenz der UNESCO den 30. April zum „Internationalen Tag des Jazz“ ausgerufen. Er soll an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern. Er soll KünstlerInnen, Jazz-EnthusiastInnen, HistorikerInnen und WissenschaftlerInnen sowie Musikeinrichtungen und Schulen zum Dialog anregen und die universelle Bedeutung des Jazz unterstreichen.

24.04.2017

Tamara Lukasheva Quartett gewinnt den Neuen Deutschen Jazzpreis

Nach Schneeweiss und Rosenrot (2012) und dem Filippa Gojo Quartett (2015) konnte jetzt wieder eine female fronted Band den renommiertesten Bandpreis der deutschen Jazzszene für professionelle Bands entgegennehmen: das Tamara Lukasheva Quartett. Gewählt wurde das Ensemble vom Publikum am 07. und 08. April in der Alten Feuerwache in Mannheim bei der zwölften Ausgabe des Neuen Deutschen Jazzpreises, der mit 10.000,- Euro dotiert ist. Auch den SIGNUM-comunication-Solistenpreis in Höhe von 1.000,- Euro konnte die Bandleaderin Tamara Lukasheva für sich gewinnen.

24.04.2017

Jazzopen Playground BW 2017 sucht Nachwuchsbands

Nachwuchsbands aufgepasst: Auch dieses Jahr findet im Rahmen des Jazzopen Festivals wieder der Nachwuchs-Bandwettbewerb „Jazzopen Playground BW“ statt. Ihr seid aus Baden-Württemberg und spielt Soul, Jazz, Pop oder daran angrenzende Genres? Dann bewerbt Euch bis 31. März und eröffnet die Bühnen internationaler Stars. Zu gewinnen gibt es neben einem Live-Auftritt bei den Jazzopen eine Gage, sowie die Aufnahme in das offizielle Festivalprogramm.

26.03.2017

Halbe Professur für Jazzposaune & Ensemblearbeit in Würzburg zu besetzen

An der Hochschule für Musik Würzburg ist zum 01.10.2018 eine halbe Professur für Jazz-Posaune und Ensemblearbeit (W 2) zu besetzen. Gesucht wird eine herausragende künstlerische Persönlichkeit mit langjähriger Berufspraxis und internationaler Konzerttätigkeit. Lehrerfahrung im Hochschulbereich sowie ein fachspezifischer Hochschul- oder vergleichbarer internationaler Abschluss sind erwünscht.

Der Aufgabenbereich der zu besetzenden Stelle umfasst die Leitung der Hauptfachklasse Jazz-Posaune, Ensemblearbeit mit kleinen und großen Jazz-Ensembles, sowie Unterricht im Bereich Ensembleleitung mit Jazz-spezifischer Ausrichtung. Es wird erwartet, dass die Bewerberin/der Bewerber sich mit gleichem Einsatz in die künstlerische und pädagogische Arbeit wie in die organisatorische Gestaltung der Fachgruppe Jazz einbringt.

Die Hochschule für Musik vertritt ein Konzept der intensiven, regelmäßigen Betreuung der Studierenden. Bewerber sollten sich bewusst sein, dass dieser Anspruch zu einer hohen Präsenz der Lehrenden verpflichtet. Die Berufung als Professor/-in erfolgt im Rahmen eines privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses. Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die Bewerbung von Frauen wird ausdrücklich begrüßt (Art. 7 Abs. 3 BayGlG).

Bewerbungen sollen mit den üblichen Unterlagen bis 30.04.2017 (Posteingang) bei folgender Adresse eingegangen sein: Hochschule für Musik, – Personal –, Hd. Herrn Streitenberger, Hofstallstr. 6-8, 97070 Würzburg

21.03.2017

Neue Konzertreihe „Jazz in der Milchsackfabrik“ in Frankfurt

Eine neue Konzertreihe, bei der europäischer Jazz Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen eingeht, ist im Februar in Frankfurt gestartet: „Jazz in der Milchsackfabrik“. Initiator Stephan Enders hat sich kompetente MitstreiterInnen an seine Seite geholt: die SchlagzeugerInnen Imogen Gleichauf und Martin Standke, Saxophonist Peter Klohmann und die Gitarristen Max Clouth und Martin Lejeune. „Wir haben das Konzept zusammen entwickelt. Europäischer Jazz geht Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen ein. Es soll ein Ort für genre- und generationsübergreifende Konzerte geschaffen werden. Dafür haben wir fünf verschiedene Räume für die Konzerte zur Verfügung und möchten mit den unterschiedlichen Atmosphären experimentieren„, erzählt er im Interview mit dem Journal Frankfurt (das Interview könnt Ihr hier lesen: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Jazz-in-der-Milchsackfabrik-Mit-unterschiedlichen-Atmosphaeren-experimentieren-28785.html).

06.03.2017

Nominierungen für den ECHO JAZZ 2017 stehen fest

Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), hat heute die von der Jury ausgewählten Nominierten des ECHO JAZZ 2017 bekanntgegeben. Die Auswahl zeigt den Jazz in all seinen Facetten: Neben bereits gefeierten Newcomern wie Anna-Lena Schnabel oder dem Clara Haberkamp Trio sowie renommierten nationalen Jazz-Künstleren wie Joo Kraus, dem Pablo Held Trio oder Max Mutzke gehören auch zahlreiche internationale Jazz-Größen wie Nils Petter Molvær, Norah Jones und Brad Mehldau zu den diesjährigen Nominierten. Der ECHO JAZZ wird am 1. Juni erneut auf dem Werftgelände von Blohm+Voss im Hamburger Hafen verliehen, wo ab dem 2. Juni auch das ELBJAZZ Festival stattfindet.

Weitere Infos: www.echojazz.de

26.02.2017

Umfrage LAG Jazz Rheinland-Pfalz

Bei der letzten Mitgliederversammlung vom 10.09.2016 wurde beschlossen, bei den Mitgliedern der LAG Jazz eine Online-Umfrage durchzuführen. Die Befragung soll einen ersten Aufschluss über die derzeitige Wahrnehmung der LAG Jazz geben. Die Auswertung kann beim Initiieren und Definieren von Projekten, die die Selbstwirksamkeit der LAG verbessern sollen, helfen. Alle Mitglieder und Interessenten sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen, teilzunehmen: http://www.lagjazz-rlp.de/.

08.01.2017

Frauenjazzchor-Projekte in Frankfurt suchen Sängerinnen

Das neue Jahr hat begonnen und damit die Vorbereitungen für weibliche Jazzgesänge im Sommer. Am Samstag, den 24. Juni findet in Büdesheim bei Frankfurt ein Chorfestival satt. Dazu hat Regina Klein ihre Frauenjazzchor-Projekte angemeldet, für die sie Frauen mit Chorerfahrung sucht, die Zeit und Lust haben, regelmäßig zu proben und im Juni aufzutreten. Es gibt 2 Projekte dieses Halbjahr: ein größerer Chor und ein kleines A Cappella-Ensemble. Für das A Cappella-Ensemble spricht sie gezielt Frauen an, aber wer chorisch und stimmlich richtig fit ist, Lust und die Zeit für ein solches A Cappella-Ensemble hat, kann sich gerne bei ihr melden. Die Probentermine für den größeren Chor sind wie folgt: 15.02. / 08.03. / 22.03. / 19.04. / 10.05. / 31.05. / 21.06. jew. 19:30 in Frankfurt/Nordend oder Bornheim, Adresse wird noch bekannt gegeben.

Kosten: 89.- €

08.01.2017

Neuer Deutscher Kompositionspreis

Im Jahr 2017 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum zwölften Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Das Festivalwochenende findet am 7. und 8. April 2017 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Nominiert wurden 12 Bands, darunter das Shannon Barnett Quartet und das Tamara Lukasheva Quartett. Als neues Element im Rahmen des Festivals gibt es ab 2017 den Neuen Deutschen Kompositionspreis. Auch hier entscheidet am Ende das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis. Gewünscht ist eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung. Bewerbungen bis zum 10.01.20017 an moc.l1769141804iamg@1769141804ve.zz1769141804aj.gi1769141804 oder IG Jazz Rhein-Neckar e.V., Brückenstr. 2, 68167 Mannheim.

03.01.2017

LAG-Jazz Preis 2017

Der Kemptener Kleinkunstverein Klecks e.V. schreibt zur Förderung junger JazzkünstlerInnen in Bayern sowie der landesweiten Jazzszene den Hansjürg-Hensler-Jazz-Wettbewerb in Kooperation mit der „LAG Jazz in Bayern“ aus. Die Siegerband erhält den LAG-Jazz Preis, eine organisierte und begleitete Tournee durch namhafte Clubs und Spielstätten in Bayern. Bewerbungsschluss: 15.01.2017.

01.01.2017

Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition

Junge KomponistInnen mit einem Hauptwohnsitz in einer europäischen Staat oder Studierende einer europäischen Musikhochschule können sich ab sofort beim Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition bewerben. Der vom Jazzinstitut der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgerichtete Wettbewerb findet bereits zum dritten Mal statt und richtet sich an KomponistInnen, die nach dem 01. November 1986 geboren wurden. Der mit zahlreichen Geldpreisen im Gesamtwert von 13.000.-€ dotierte Preis wird von einer Jury vergeben, die aus Ed Partyka (Vorsitz), Michael Abene, John Hollenbeck und Jörg Achim Keller besteht. Einsendeschluss für die Partitur inkl. Stimmenausdruck ist der 15.03.2017 (Poststempel).

01.01.2017