Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

LadyJam! in Köln am 03.11.2014

Nach der Sommerpause geht es am kommenden Montag endlich wieder los: mit der LadyJam!-Reihe des Kölner Frauenmusikclubs im Herbrands. Jeden Monat wird eine andere Band oder Musikerin als Opener engagiert, nach dem Konzert ist die Bühne offen für Frauen!
Am 3.11.2014 stehen "Lydies Lesbische Verwandtschaft" auf der Bühne, das erste lesbische Akkordeonorchester Deutschlands, wenn nicht gar Europas oder der ganzen Welt. 6 Frauen spielen qu(e)erbeet von Tango über Filmmusik, 80er, Bach bis Piazolli! Eintritt frei!!!

Mehr über die LadyJam: bei-der-ladyjam.html

31.10.2014


Bundesweiter Aktionstag der Lehrbeauftragten gegen prekäre Situation an Hochschulen

An vielen Hochschulen in ganz Deutschland machen Lehrbeauftragte in den nächsten Tagen auf ihre prekäre Situation aufmerksam. „Die finanzielle, rechtliche und soziale Lage der Lehrbeauftragten muss sich endlich verbessern. Mit ihren Aktionen wollen die Betroffenen die Politik und die Hochschulen zum Handeln bewegen“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung e.V. (DOV). Daher rufen die Deutsche Orchestervereinigung e.V. und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit den Bundeskonferenzen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen und der Sprachlehrbeauftragten an Hochschulen (bklm, bksl) am 06. November zum bundesweiten Aktionstag auf. In einer gemeinsamen Resolution, die am Aktionstag bundesweit verbreitet wird, fordern die Lehrbeauftragten die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse, die Anpassung der Stundensätze für Lehrbeauftragte an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst sowie mehr Wahl- und Mitbestimmungsrechte. Darüber hinaus müsse die Grundfinanzierung der Hochschulen entsprechend aufgestockt werden.
Die bundesweit mehr als 85.000 Lehrbeauftragten leisten in der Lehre die gleiche Arbeit wie ihre fest angestellten Kollegen und Kolleginnen, erzielen jedoch nur einen Bruchteil von deren Einkommen. „Ohne Lehrbeauftragte würde der Lehrbetrieb an vielen Hochschulen zusammenbrechen. Es ist ein Skandal, dass Länder und Hochschulen zum Teil über die Hälfte des regulären Lehrangebots durch Lehrbeauftragte zum Billigtarif und ohne jeden arbeitsrechtlichen Schutz erbringen lassen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch an den Hochschulen gelten“, erklärt David Bowskill, der Vorsitzende der Abteilung Wissenschaft der GEW BERLIN. „Deutschland ist berühmt für seine erstklassige Ausbildung von Musikern. Studierende aus aller Welt kommen deshalb zu uns. Die Landesregierungen sind jedoch nicht bereit, einen großen Teil der Ausbilder dafür angemessen zu honorieren“, sagt Karola Theill, Mitglied der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm). Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz Rostock zum Beispiel verdienen im Schnitt 30 Euro pro Stunde. Sie dürfen aber nur neun Stunden pro Woche unterrichten und bekommen ihr Honorar nur während der Vorlesungszeit, also ca. 30 Wochen im Jahr. Rechnet man Steuern und Sozialabgaben ab, bleibt unterm Strich kaum etwas übrig. „Deshalb fordern wir feste Stellen oder entsprechend angepasste Honorare“, sagt Theill.
Lehrbeauftragte haben kein Arbeitsverhältnis mit der Hochschule, sie sind daher arbeits- und sozialrechtlich größtenteils nicht abgesichert (u.a. kein Geld im Krankheitsfall und in der vorlesungsfreien Zeit, kein Kündigungsschutz, kein Mutterschutz). Die Lehraufträge werden i.d.R. nur für ein Semester erteilt und können jederzeit aus wichtigem Grund widerrufen oder ohne Begründung nicht wieder erteilt werden. Die Bezahlung erfolgt nicht monatlich, sondern erst zum Ende des Semesters. Die kollektive Wahrnehmung der Interessen von Lehrbeauftragten ist bislang schwierig, da sie im Gegensatz zu anderen Hochschulangehörigen kaum über Wahl- und Mitbestimmungsrechte verfügen. Mit dem bundesweiten Aktionstag setzen die Lehrbeauftragten der GEW, der DOV sowie der und bkls und bklm ein deutliches Signal in Richtung Politik und Verwaltung, ihre berechtigen Anliegen künftig gemeinsam zu vertreten.

(Quelle: http://www.miz.org)

Infos: www.dov.org

30.10.2014


Universitätsklinikum Münster eröffnet Musikerambulanz

Die Stimme streikt, das Gehör spielt verrückt, den Fingern fehlt die Leichtigkeit beim Musizieren: Für BerufsmusikerInnen ist ein funktionierender Körper nahezu überlebenswichtig. Doch ein Großteil von ihnen entwickelt im Laufe der Berufsjahre – oft bereits während der Ausbildung – körperliche und psychische Beschwerden. In der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des UKM (Universitätsklinikum Münster) befasst sich jetzt eine neu eingerichtete Musikerambulanz ausschließlich mit der musikermedizinischen Betreuung. „An der Spitze der Beschwerden stehen funktionelle und organische Schädigungen, akute oder chronische Schmerzsyndrome, Auftrittsängste und Stressbelastung sowie Hörstörungen induziert durch die langjährige hohe Lärmbelastung in Orchestergräben und auf den Bühnen“, erklärt Leiter Dr. Ken Rosslau, der nicht nur Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie, sondern auch ausgebildeter Sänger ist. Gemeinsam mit weiteren Medizinern und dem neu gewonnenen britischen Audiologen Ross Parfitt sowie Logopäden, Psychotherapeuten und Audiologie-Assistenten, die ebenfalls über Gesangserfahrung verfügen, wird sich das Team um die drei Schwerpunkte Stimmdiagnostik, Gehörschutz und Lampenfieber bzw. Auftrittsangst kümmern.
Bereits seit sechs Jahren verfügt das UKM über eine Sängersprechstunde, auch internationale Größen ließen sich dort behandeln. „Bisher haben wir uns jedoch nur um Beschwerden rund um die Stimme gekümmert“, sagt Prof. Dr. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Direktorin der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des UKM und Präsidentin der Union der Europäischen Phoniater. „Der Bedarf ist jedoch deutlich größer.“
Einen neuen Schwerpunkt wird die Diagnostik und Beratung rund das Thema „Hören bei Musikern“ bilden. Trotz detaillierter Arbeitsschutzrichtlinien greifen nur wenige Laien- und Berufsmusiker auf Gehörschutz zurück – und das, obwohl es mittlerweile äußerst praktikable Lösungen gibt. Außerdem wird die neue Musikerambulanz auch eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sein. „Nicht selten befinden sich die Kinder sowohl im Rahmen des chorischen Singens in der Schule als auch in Hobby- und Kirchenchören einer hohen und problematischen stimmlichen Belastung ausgesetzt“, weiß Rosslau. Es gilt das stimmgefährdende Verhalten zu erkennen, zu benennen und eine entsprechende Therapie einzuleiten sowie in Zusammenarbeit mit Musikpädagogen Maßnahmen zur Prävention zu formulieren.
Weitere Musikerambulanzen gibt es z.B. in Leipzig, Hamburg, Freiburg, Dresden, Bonn und Düsseldorf. Ein Interview zum Thema ist außerdem hier zu finden: melodiva-reports.php?t101=detail,18325.

30.10.2014


Resolutionen zu internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA UND TISA

Die Mitgliederversammlung 2014 des Deutschen Musikrates hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Die Mitglieder des Deutschen Musikrates sind tief besorgt um den Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland. Insbesondere TiSA rüttelt an der identitätsbildenden Aufgabe von Bildung und Kultur. Es kann nicht sein, dass sämtliche öffentlich geförderten Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, darunter Orchester, öffentliche Musikschulen, Universitäten, Hochschulen, Theater, Ensembles des Laienmusizierens sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk aufgrund der marktradikalen Liberalisierungspolitik der EU-Kommission in ihrer Existenz bedroht sind. Mit dem 10-Punkte-Forderungskatalog ruft der Deutsche Musikrat Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel auf, eine Kurskorrektur in den Europäischen Rat einzubringen. Kulturelle Vielfalt und Gemeinwohl sind nicht verhandelbar.“ Auch der Bayrische Musikrat wendet sich gegen Geheimniskrämerei am Verhandlungstisch und fordert Klarheit über eventuelle Vereinbarungen in Sachen Kunst, Kultur und Kulturwirtschaft: transparente Verhandlungsführung, Anlehnung an die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.

30.10.2014


Das 45. Deutsche Jazzfestival in Frankfurt 2014

An 3 Abenden mit je 3 Acts bot das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt im HR-Sendesaal ein spannendes, vielfältiges Programm mit vielen musikalischen Begegnungen und Überraschungen. In diesem Jahr waren 3 Jazz-Musikerinnen vertreten:
Als Bandleaderin kam die amerikanische Gitarristin Mary Halvorson mit ihrem Quintett und demonstrierte die Experimentierlust der New Yorker Downtown-Szene. Am letzten Abend - ein Höhepunkt des diesjährigen Festivals - trat die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington mit der hr-Bigband auf: eine Hommage an den Schlagzeuger Tony Williams, der schon mit 17 Jahren Mitglied beim Miles Davis Quintett wurde. Die Bigband groovte und rockte mit Carrington und einem weiteren Gast, John Medeski an der Hammond-Orgel, dass es eine Freude war.


Das Abschlusskonzert war ein marokkanisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt, bei dem versucht wurde, die über tausend Jahre alte Tradition der „Master Musicians of Jajouka“ zu neuem Leben zu erwecken. Die Diskrepanz zwischen den traditionellen akustischen Instrumenten der 4 marokkanischen Musiker und dem kolossalen Technikequipment der anderen 6 Musiker - darunter Billy Martin (dr), Marc Ribot (git) und John Medeski - war enorm und führte zu einer Interaktion auf der Bühne, die kolonialistische Züge trug. Die versprochene Exotik der marokkanischen Gäste hatte viel Publikum gezogen, gerne bedienten sich die Jazzer an deren vorgegebenen Phrasen, um sie dann mit einer enormen Lautstärke in Grund und Boden zu spielen. Die Chance auf einen musikalischen Austausch war so leider vertan. Die indische Sängerin Falu bewegte sich mit ihrem orientalischen Gesang zwischen diesen beiden Welten und konnte noch am ehesten mit DJ Logik einen Dialog zustande bringen. Trotz diesem enttäuschenden Finale war das Jazzfestival wieder ein reichhaltiges Erlebnis mit vielen großartigen MusikerInnen. (Fotos: Sascha Rheker)

Alle Konzerte sind noch ca. 2 Wochen als Video on Demand im Internet zu erleben: auf hr-online: index.jsp?rubrik=81369&startrubrik=57993 oder auf arte: de

29.10.2014


20 Jahre Frauen Zentrum Darmstadt: Frauenbühne 08.11.2014

Das Frauen Zentrum in Darmstadt, ein Ort der Begegnung, der Bildung und Beratung von Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit verschiedenen Interessen feiert seinen 20jährigen Geburtstag u.a. mit einer Frauenbühne am 8. November 2014. Ab 20 Uhr dürfen sich alle interessierten Frauen bei freiem Eintritt an mehrstimmigem Gesang mit TroisMidabel, Clownerie mit dem Duo Eriba, der Liedermacherin Annice Ice, Trommelei, Klezmermusik mit Primavista und Folktanz mit Anleitung erfreuen; eigene Instrumente dürfen gern zur Jam-Session mitgebracht werden. Spenden erwünscht. Women only.

Veranstaltungsort: FrauenZentrum Darmstadt, Emilstr. 10, 64289 Darmstadt

29.10.2014


BR-SENDETERMIN: Weibsbilder - Fee Kuhn - Ganz oder gar nicht! Donnerstag, 30.10.2014

feeKuhn.jpgAm Donnerstag, den 30.10.2014 wird ab 15.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen ein Portrait über die fränkische Rocksängerin Fee Kuhn im Rahmen der Sendung „Wir in Bayern“ gesendet. Fee Kuhn singt nicht nur, sie schreibt auch CD-Reviews für MELODIVA. Also nicht verpassen!
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28.10.2014


Symposium „Was tut das Mikrofon der Stimme an? – Die Zukunft des Gesangs“ 30.11.2014

Als Rahmenprogramm zum diesjährigen Benefizkonzert der BASF in Ludwigshafen veranstaltet der „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ ein Symposium zum Thema: „Was tut das Mikrofon der Stimme an? – Die Zukunft des Gesangs“. Dabei geht es um die Veränderungen, welche die Menschenstimme im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit erfahren hat. ReferentInnen sind GesangsexpertInnen wie der Musikjournalist Jürgen Kesting (Hamburg), aber auch Experten für die Tonaufzeichnung, wie Tonmeister Andreas Neubronner vom Studio Tritonus (Stuttgart). Die Musikwissenschaftlerin Christiane Tewinkel (Berlin) wird über Gesangstechniken unterschiedlicher Kulturen berichten, der Chorleiter des Berliner „Ich-kann-nicht-singen-Chors“ Michael Betzner-Brandt verteidigt seine These, dass jeder singen könne. Das Symposium beginnt am Sonntag, den 30.November um 14 Uhr im Casino des BASF-Gesellschaftshauses. Im Anschluss daran, ab 18 Uhr, gibt BASF-Benefiz-Preisträger Juan Diego Flórez im Gesellschaftshaus einen öffentlichen Meisterkurs mit den NachwuchssängerInnen Magdalena Gallo und Dempsey Rivera. Sie werden auch am Abend darauf als Gäste im Benefizkonzert dieses großen Belkanto-Tenors auftreten. Auch das Symposium wird am 1. Dezember fortgesetzt mit einer erweiterten Panel-Diskussionsrunde ab 15 Uhr. Die Ergebnisse werden 2015 als zweiter Band in der neuen PdSK-Schriftenreihe „Ludwigshafener Dramaturgien“ im Weidle-Verlag veröffentlicht.

Der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von deutschsprachigen Kritikern. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, er finanziert sich durch Spenden und freut sich über jegliche Unterstützung. Der PdSK wird gefördert durch den Beauftragten des Bundesministers für Kultur und Medien sowie durch die Max Kohler Stiftung, Zürich.

23.10.2014


Die Jahrespreis-Longlist der deutschen Schallplattenkritik 2014

Zum ersten Mal veröffentlicht der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) die Nominierungen der Gesamtjury für die Jahrespreise 2014. Diese Longlist benennt alle herausragenden Titel aus den letzten achtzehn Monaten, die für einen Jahrespreis in Frage kommen – eine Vorauswahl, aus der nun der PdSK-Jahresausschuss bis zu zwölf Jahrespreise küren wird. Der Jahresausschuss tritt einmal jährlich im Herbst zusammen, er wird, in wechselnder Besetzung, von zwölf Juroren aus allen Musiksparten gebildet. Die Jahrespreis-Longlist 2014 ist ab heute auf der Homepage des PdSK (pressebereich) verfügbar, die Siegertitel werden am 15. November 2014 bekanntgegeben.

21.10.2014


Getxo International Jazz Festival in Spanien: jetzt bewerben

Das Internationale Jazzfestival von Getxo findet zu Beginn der Saison an unterschiedlichen Punkten der Küstenstadt Getxo statt. Bei diesem multikulturellen Ereignis treffen berühmte JazzmusikerInnen aus aller Welt auf junge Gruppierungen, wodurch eine große Vielfalt nicht nur an Stilrichtungen, sondern auch an Formierungen entsteht. Zusätzlich zu den Auftritten wird parallel zum Festival auch ein Gruppenwettbewerb ausgetragen. Interessierte Bands, deren Mitglieder zum Zeitpunkt des Festivals nicht älter als 30 Jahre alt sind, können sich noch bis 14.02.2015 bewerben; Bewerbungen sollten eine Musik-CD, ein Band-Foto (jpg, 300 ppi), Bandinfo und Kopien der Personalausweise, Pässe oder Führerscheine enthalten. Eine Jury wählt vier Bands aus, die vom 01.-04.07.15 auftreten werden. Diese bekommen zwischen 1000.- und 2000.-€ Preisgeld und Reise und Unterkunft bezahlt. Die Konzerte werden für das Fernsehen aufgezeichnet.

Weitere Infos: jazzgetxo

21.10.2014


Konzert zum 100. Geburtstag von Felicitas Kukuck

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014 veranstaltet die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) in Kooperation mit dem Archiv Frau und Musik ein Konzert zum 100. Geburtstag der Komponistin Felicitas Kukuck, zu dem sie herzlich einladen. Studierende und Lehrende der HfMDK und der Musikhochschule Karlsruhe haben aus diesem Anlass ein umfangreiches Programm zusammengestellt.
Am 2. November 2014 wäre die Komponistin Felicitas Kukuck 100 Jahre alt geworden. Zahlreiche Konzerte mit ihren Werken finden in diesem Herbst in ganz Deutschland statt. Auch das Archiv Frau und Musik in Frankfurt am Main möchte diesen Anlass gebührend würdigen und freut sich über die Kooperation mit der HfMDK. Denn das weltweit einzige Komponistinnen-Archiv seiner Art beherbergt den kompletten Nachlass der Komponistin: darunter eine Fülle von Noten, Briefen, Manuskripten und Tonaufnahmen. Das außerordentlich umfangreiche kompositorische Schaffen von Felicitas Kukuck machte eine Auswahl für das Konzert nicht leicht. Melinda Paulsen, Professorin für Gesang an der HfMDK, recherchierte mögliche Werke für die Aufführung ihrer Studierenden im Archiv Frau und Musik. Auf diesem Wege entstand auch die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung, an der der Flötist Johannes Hustedt und die Pianistin Izumi Kawakatsu (Lehrende der Musikhochschule Karlsruhe) von Seiten des Archivs ebenfalls beteiligt sind. Beide MusikerInnen bringen beim Konzert Kukucks Sonate für Flöte und Klavier von 1997 zur Uraufführung, die sie ihrem Sohn gewidmet hat. Hustedt sagt hierzu: „Das Werk hat uns sehr berührt, es strahlt so viel Liebevolles, Inniges und Persönliches aus, so wie nur eine Mutter für ihren Sohn komponieren kann.“ Auch Bernd Ickert, Professor für Klavier an der HfMDK, konnte für das Konzert gewonnen werden und spielt die Uraufführung von “Die Fisch’ im Wasser wohnen” - Zwölf Variationen über ein Volkslied aus dem 17. Jahrhundert, welches Felicitas Kukuck bereits 1937 komponiert hat und noch unter ihrem Mädchennamen Kestner veröffentlichte.

Das Konzert findet am 26. Oktober 2014 um 11.30 Uhr im Opernstudio der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main statt (Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt). Der Eintritt ist frei. Das Archiv Frau und Musik freut sich über Spenden.

21.10.2014


Mitarbeiter/in für Administration von JEP - Jugend engagiert gesucht

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e. V. sucht im Rahmen von "Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung" in Frankfurt zur Verstärkung des Teams ab sofort, vorerst befristet auf ein Jahr, eine Administrative Kraft (m/w), 1/2 Stelle (Stundenaufstockung möglich), Eingruppierung nach TVöD 8. Das Bildungswerk ist als Träger am Programm "Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt und setzt von 2013 bis 2015 (voraussichtlich 2017) das Projekt "JEP - Jugend engagiert" um. Über JEP werden lokale Projekte gefördert, die insbesondere benachteiligten Jugendlichen vor Ort kulturelle Bildung zugänglich machen.
Ihre Aufgaben: administrative Koordination und Unterstützung der Maßnahmen, administrative Beratung und Begleitung lokaler Bündnisse, Datenbankpflege, administrative Unterstützung beim Tagungs- und Veranstaltungsmangement, Internetrecherche, Prüfung und Auswertung von Nachweisen
Ihr Profil: Abgeschlossene Berufsausbildung im Verwaltungs- oder kaufmännischen Bereich, Berufserfahrung,
Freude an der Arbeit in Teams und Fähigkeit selbstständig zu arbeiten, Beratungskompetenz, Einfühlungsvermögen und ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, sicherer Umgang mit üblichen Office-Programmen, Offenheit für und Freude an der Arbeit mit Datenbanken.
Das Paritätische Bildungswerk bietet eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Arbeitsfeld der kulturellen Jugendbildung und die Mitarbeit in einem engagierten Team mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Es wünscht sich ein heterogenes Team und ermuntert Frauen wie Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung, jüngere und ältere Interessierte zur Bewerbung. Aussagekräftige und vollständige Bewerbungsunterlagen werden bis zum 03. November 2013 erbeten.

Weitere Infos & Kontakt: Ausschreibung%20JEP%20Administration.pdf

21.10.2014


Nacht der Clubs in Frankfurt/Main am Freitag, 17.10.2014

"Diese Nacht ist nicht zum Schlafen da" - ganz im Gegenteil, am Freitag, 17. Oktober, wird in Frankfurt wieder die Nacht zum Tag gemacht. Die NACHT DER CLUBS lädt Nachtschwärmer ein, für einmalige 12 Euro Eintritt Frankfurts pulsierendes Nachtleben zu erkunden, Shuttle-Busse inklusive.
20 ganz unterschiedliche Locations öffnen ihre Türen unter dem Motto "party all night" -- oder anders gesagt: einfach treiben lassen durch die spannende Club- und Konzert-Szene der Stadt.
In diesem Jahr ist auch Sachsenhausen mit von der Partie - das Viertel auf der anderen Mainseite zeigt, dass es dort nicht nur zünftige Äpplerkneipen zu entdecken gibt, sondern auch versteckte "Nightlife-Perlen". Clubhopping findet hier zu Lande und zu Wasser statt - neben dem gemütlichen Ponyhof und dem rockigen Elfer Club sowie der relaxten Stereobar bittet das D3 Hausboot zur Party direkt auf dem Main. Last but not least lockt das Musiklokal Südbahnhof zur großen Schlagersause.
Info- und Meeting-Point ist das Helium unweit der zentralen Bushaltestelle in der Innenstadt!

Nacht der Clubs, Ffm, Innenstadt, Freitag 17. Oktober, 22 bis 4 Uhr, Eintritt einmalig 12,- Euro
www.nachtderclubs.de

16.10.2014


Drei neue Studienprogramme an der Folkwang Universität gestartet

Zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 gibt es an der Folkwang Universität der Künste eine Reihe von Neuigkeiten:
Drei neue Studienprogramme sind an Folkwang gestartet: Der Exzellenzstudiengang "Konzertexamen" wurde als wichtigster Instrumentalabschluss an einer deutschen Musikhochschule wieder eingeführt. Er richtet sich an höchstbegabte InstrumentalistInnen und Kammermusik-Ensembles sowie KomponistInnen und hat zum Ziel, diese auf Wettbewerbe vorzubereiten und in das Konzertleben zu begleiten. Aktuell wurden die ersten vier Studierenden im Fach Violine aufgenommen. Durchgeführt wird der 4-semestrige Exzellenzstudiengang grundsätzlich von den entsprechenden HauptfachlehrerInnen an den Folkwang Orten Duisburg und Essen. Die Aufnahme erfolgt zum Winter- und Sommersemester.
In Kooperation mit dem SAE Institute Bochum bietet Folkwang den Masterstudiengang "Professional Media Creation" in Essen und Bochum an. Er richtet sich an BA AbsolventInnen künstlerischer und künstlerisch-technischer Fachrichtungen und bildet diese in vier Semestern für Berufsfelder der Kreativindustrie sowie Medienbranche aus. Der Lehrbetrieb ist gestartet vorbehaltlich der erfolgreichen Akkreditierung (voraussichtlich März 2015) und nimmt jährlich bis zu 15 Studierende auf.
Im Masterstudiengang "Populäre Musik" haben die ersten sechs Studierenden am 6. Oktober ihren ersten Unterricht erhalten. Dieser deutschlandweit einzigartige 4-semestrige Studiengang wird durchgeführt im neuen Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität in Bochum und nimmt zum Winter- wie auch Sommersemester jeweils bis zu acht Studierende auf.
Auch dem langersehnten Folkwang Neubau auf dem Welterbe Zollverein steht nun nichts mehr im Weg; der Beginn des Studienbetriebs für den Fachbereich Gestaltung ist dort für das Wintersemester 2017/18 geplant.

16.10.2014


2. Runde der Crowdfunding-Initiative KulturMut der Aventis Foundation

Die Initiative KulturMut der Aventis Foundation geht in die 2. Runde. Seit letzter Woche werden 28 Kulturprojekte auf der website vorgestellt, die sich dem Votum der Crowd stellen. Insgesamt sollen 440.000 Euro verteilt werden.
Es ist die zweite Runde für das Projekt KulturMut der Aventis Foundation. 440.000 Euro werden verteilt - um das Geld bewerben sich 28 Künstler, Künstlergruppen, studentische Initiativen und Kulturinstitutionen. Die Bandbreite reicht von bildender Kunst über Musik, Theater, Tanz, Literatur bis hin zu Ausstellungen. Wie im schon 2013 trägt die Aventis Foundation eine Fördersumme von 200.000 Euro. Die Stiftung unterstützt die Bewerber, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten sind, ihr Finanzierungsziel aber nicht ganz erreichen. Sie erhalten den noch fehlenden Betrag als Fördersumme von der Stiftung. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte - also nach dem Votum der Crowd - bis der Fördertopf aufgebraucht ist.
Quelle: Journal - Der Tag

Wer ein Projekt unterstützen will, kann dies hier tun: www.startnext.de

16.10.2014


Musikfilme im Frankfurter Mal Seh'n Kino: Nick Cave, Björk und weibliche Mariachis

Gleich drei Musikfilme zeigt das Mal Seh'n Kino in Frankfurt in den nächsten Wochen. Den Anfang macht ab 16.10. der Film "20.000 days on earth" (englische OmU) von Ian Forsyth und Jane Pollard (Großbritannien 2014, 97 Min., engl. OmU) mit Nick Cave, Kylie Minogue und Ray Winstone. Das Filmprojekt porträtiert 24 Stunden im Leben des Künstlers und Musikers Nick Cave und vermischt dabei fiktive Begebenheiten mit dokumentarischen Aufnahmen. Dabei versucht der Film dem Wesen des Künstlers auf den Grund zu gehen und den Akt seines künstlerischen Schaffens zu erkunden. Was macht einen Menschen aus und wie formen wir uns als Charakter? Diesen existenziellen Fragen geht Nick Cave nach und nimmt damit auch den Zuschauer mit auf eine ganz besondere Reise. Infos: 20-000-days-on-earth

Ebenfalls ab 16.10. ist der Konzertfilm "Björk: Biophilia Live" von Peter Strickland und Nick Fenton (Großbritannien 2014, 97 Min.) zu sehen. Er komplettiert das siebente Studioalbum der isländischen Musikerin und fügt sich damit in ihr multimediales Gesamtkonzept. Für jedes der zehn Lieder auf dem Langspieler gibt es eine passende App, die Inhalt und Konzept visualisieren. Dazu kommt mit dem Konzertfilm jetzt auch eine Livedarstellung, die bei dem Konzert im Alexandra Palace 2013 in London aufgenommen wurde. Bei diesem wurde jeder Song mit Hilfe der ungewöhnlichen Instrumente, die die Künstlerin benutzt und einer Performance-Show auf die Bühne gebracht. Ergänzt wird diese im Film durch die Animationen aus den Apps, wissenschaftlichem Archivmaterial und Naturaufnahmen. Durch das sich daraus Ergebene Gesamtbild aus Musik, Performance und Film werden Naturphänomene mit Hilfe von Musik künstlerisch und im Sinne von Björk dargestellt. Infos: www.biophiliathefilm.com

Ab 23.10. zeigt das Kino den Dokumentarfilm "Dieses schöne Scheißleben – que caramba es la vida" von Doris Dörrie (D 2014, 86 Min., spanische OmU) mit Estrallas de Jalisco, Las Pioneras de Mexico, Maria des Carmen über ein seltenes Pänomen in einer Männerdomäne: weibliche Mariachis in Mexiko wie Maria del Carmen. Vor dem Hintergrund des "Día de los Muertos", dem wichtigsten mexikanischen Feiertag, der als farbenfrohes Totenfest die gesamte Bevölkerung Mexikos in seinen Bann zieht, begleitet Doris Dörrie die Mariachi-Band "Estrellas de Jalisco" bei ihren Auftritten. In ihrer Dokumentation gibt die deutsche Regisseurin Einblicke in die Lebenswelten der Protagonistinnen, die in dem von Kriminalität und Drogenkrieg gebeutelten Land versuchen, ihr Glück zu finden. Infos: dieses-schoene-scheissleben

Veranstaltungsort: Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt, Tel.: 069 / 597 08 45,
, www.malsehnkino.de

16.10.2014


Kulturbüro Dresden sucht GeschäftsführerIn

Der Verein "Büro für freie Kultur- und Jugendarbeit e.V." (Kulturbüro Dresden) ist ein Zusammenschluss aus zurzeit 32 Vereinen, die in den Bereichen der Kultur- und Jugendarbeit tätig sind. Das Kulturbüro Dresden sucht ab sofort eine/n GeschäftsführerIn als Mutterschutz-/Elternzeitvertretung befristet bis zum 31. Oktober 2016. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Oktober 2014.

16.10.2014


Bundesakademie Wolfenbüttel bietet zwei Projektmitarbeiterstellen

Der Programmbereich Musik führt in den nächsten Jahren zwei vom BMBF geförderte Verbundprojekte mit Universitäten durch, in denen Qualifizierungsmaßnahmen für die pädagogische Weiterbildung von KünstlerInnen entwickelt und durchgeführt werden sollen. Für das Projektmanagement dieser Maßnahmen an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ist für jeweils 30 Monate eine Stelle als MitarbeiterIn Projektmanagement "TOUCH:MUSIC" ab 1. Februar 2015 sowie als MitarbeiterIn Projektmanagement "Musik.Stimme.Sprache" ab 1. März 2015 zu besetzen. Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2014.
Im Projekt TOUCH:MUSIC, das mit der Universität der Künste Berlin durchgeführt wird, werden Bedingungen und Anwendungsperspektiven des Musizierens mit Tablets und Smartphones erforscht und ästhetische, methodisch-didaktische, technische und forschungspraktische Fragestellungen untersucht. Daraus wird eine Qualifizierungsreihe entwickelt, die Musiker_innen befähigen soll, ihre künstlerischen Erfahrungen mit Smartphones und Tablets an außerschulischen Bildungsorten einzusetzen, um musikalische Gestaltungsprozesse von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.
Das Verbundprojekt Musik.Stimme.Sprache mit der Universität Leuphana Lüneburg hat die Entwicklung einer Weiterbildung für Vokalkünstler_innen zur experimentellen ästhetischen Arbeit mit Kindern zwischen 5 und 10 Jahren zum Ziel. Dabei geht es einerseits um das Kennenlernen eines Segments zeitgenössischer Musik und Performancekunst in elementarer Form, andererseits um die Unterstützung von Sprachbildungsprozessen durch experimentelle Stimmarbeit.

Infos: 119

16.10.2014


Wissenschaftl. MitarbeiterIn am Forschungsinstitut Musiktheater in Bayreuth gesucht (50%)

Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) ist zum 01.04.2015 eine halbe Stelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Vergeben wird eine Qualifikationsstelle, die ein Lehrdeputat von 2,5 SWS in den Studiengängen B.A. Theater und Medien, B.A. Musiktheaterwissenschaft und M.A. Musik und Performance umfasst.
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium der Musik- oder Theaterwissenschaft. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie eine Promotion im Programm Musik und Performance anstrebt. Bewerbungen von Kandidatinnen und Kandidaten, die ein Forschungsprojekt im Bereich Musiktheater und Repertoire oder Musiktheater und Dramaturgie (einschließlich Programmhefte) anstreben, sind besonders willkommen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten.
Bitte richten Sie Ihre üblichen Unterlagen sowie eine Skizze mit Ideen zu einem möglichen Promotionsprojekt als Papierausdruck und in digitalisierter Form: bis zum 05.01.2015 an das: Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Anno Mungen, Schloss Thurnau,
95349 Thurnau.

16.10.2014


Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Musiktheater in Bayreuth gesucht (100%)

Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) ist zum 01.04.2015 eine Stelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L zunächst auf drei Jahre befristet zu besetzen. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verbeamtung zum Akademischen Rat auf Zeit mit Verlängerungsoption um weitere drei Jahre vorgesehen. Vergeben wird eine Qualifikationsstelle, die ein Lehrdeputat von 5 SWS in den Studiengängen B.A. Theater und Medien, B.A. Musiktheaterwissenschaft und M.A. Musik und Performance umfasst. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Promotion in der Musik- oder Theaterwissenschaft oder in anderen einschlägigen Fächern. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie eine Habilitation anstrebt, welche sich in dem am fimt neu zu etablierenden Forschungsschwerpunkt Musik/Musiktheater und Afrika ansiedelt. Der Gegenstandsbereich der Musiktheaterforschung wird in Bayreuth erstmalig in Hinblick auf Interkulturalität und außereuropäische, insbesondere afrikanische Kulturen erweitert. Mit der zu besetzenden Stelle soll Forschung in einem neuen Bereich ermöglicht werden, in dem die Gebiete Musik- und Afrikaforschung im Hinblick auf performative Praxen und Formen aufeinander bezogen werden. Impulse werden für das Emerging Field „Kulturbegegnungen und interkulturelle Prozesse“ der Fakultäten IV und V erwartet.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten.
Bitte richten Sie Ihre üblichen Unterlagen, eine Skizze für ein Forschungsprojekt sowie ein Aufsatz freier Wahl als Papierausdruck und in digitalisierter Form: bis zum 05.01.2015 an das: Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Anno Mungen, Schloss Thurnau,
95349 Thurnau.

16.10.2014