Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Nacht der Clubs in Frankfurt/Main am Freitag, 17.10.2014

"Diese Nacht ist nicht zum Schlafen da" - ganz im Gegenteil, am Freitag, 17. Oktober, wird in Frankfurt wieder die Nacht zum Tag gemacht. Die NACHT DER CLUBS lädt Nachtschwärmer ein, für einmalige 12 Euro Eintritt Frankfurts pulsierendes Nachtleben zu erkunden, Shuttle-Busse inklusive.
20 ganz unterschiedliche Locations öffnen ihre Türen unter dem Motto "party all night" -- oder anders gesagt: einfach treiben lassen durch die spannende Club- und Konzert-Szene der Stadt.
In diesem Jahr ist auch Sachsenhausen mit von der Partie - das Viertel auf der anderen Mainseite zeigt, dass es dort nicht nur zünftige Äpplerkneipen zu entdecken gibt, sondern auch versteckte "Nightlife-Perlen". Clubhopping findet hier zu Lande und zu Wasser statt - neben dem gemütlichen Ponyhof und dem rockigen Elfer Club sowie der relaxten Stereobar bittet das D3 Hausboot zur Party direkt auf dem Main. Last but not least lockt das Musiklokal Südbahnhof zur großen Schlagersause.
Info- und Meeting-Point ist das Helium unweit der zentralen Bushaltestelle in der Innenstadt!

Nacht der Clubs, Ffm, Innenstadt, Freitag 17. Oktober, 22 bis 4 Uhr, Eintritt einmalig 12,- Euro
www.nachtderclubs.de

16.10.2014


Drei neue Studienprogramme an der Folkwang Universität gestartet

Zu Beginn des Wintersemesters 2014/15 gibt es an der Folkwang Universität der Künste eine Reihe von Neuigkeiten:
Drei neue Studienprogramme sind an Folkwang gestartet: Der Exzellenzstudiengang "Konzertexamen" wurde als wichtigster Instrumentalabschluss an einer deutschen Musikhochschule wieder eingeführt. Er richtet sich an höchstbegabte InstrumentalistInnen und Kammermusik-Ensembles sowie KomponistInnen und hat zum Ziel, diese auf Wettbewerbe vorzubereiten und in das Konzertleben zu begleiten. Aktuell wurden die ersten vier Studierenden im Fach Violine aufgenommen. Durchgeführt wird der 4-semestrige Exzellenzstudiengang grundsätzlich von den entsprechenden HauptfachlehrerInnen an den Folkwang Orten Duisburg und Essen. Die Aufnahme erfolgt zum Winter- und Sommersemester.
In Kooperation mit dem SAE Institute Bochum bietet Folkwang den Masterstudiengang "Professional Media Creation" in Essen und Bochum an. Er richtet sich an BA AbsolventInnen künstlerischer und künstlerisch-technischer Fachrichtungen und bildet diese in vier Semestern für Berufsfelder der Kreativindustrie sowie Medienbranche aus. Der Lehrbetrieb ist gestartet vorbehaltlich der erfolgreichen Akkreditierung (voraussichtlich März 2015) und nimmt jährlich bis zu 15 Studierende auf.
Im Masterstudiengang "Populäre Musik" haben die ersten sechs Studierenden am 6. Oktober ihren ersten Unterricht erhalten. Dieser deutschlandweit einzigartige 4-semestrige Studiengang wird durchgeführt im neuen Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität in Bochum und nimmt zum Winter- wie auch Sommersemester jeweils bis zu acht Studierende auf.
Auch dem langersehnten Folkwang Neubau auf dem Welterbe Zollverein steht nun nichts mehr im Weg; der Beginn des Studienbetriebs für den Fachbereich Gestaltung ist dort für das Wintersemester 2017/18 geplant.

16.10.2014


2. Runde der Crowdfunding-Initiative KulturMut der Aventis Foundation

Die Initiative KulturMut der Aventis Foundation geht in die 2. Runde. Seit letzter Woche werden 28 Kulturprojekte auf der website vorgestellt, die sich dem Votum der Crowd stellen. Insgesamt sollen 440.000 Euro verteilt werden.
Es ist die zweite Runde für das Projekt KulturMut der Aventis Foundation. 440.000 Euro werden verteilt - um das Geld bewerben sich 28 Künstler, Künstlergruppen, studentische Initiativen und Kulturinstitutionen. Die Bandbreite reicht von bildender Kunst über Musik, Theater, Tanz, Literatur bis hin zu Ausstellungen. Wie im schon 2013 trägt die Aventis Foundation eine Fördersumme von 200.000 Euro. Die Stiftung unterstützt die Bewerber, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten sind, ihr Finanzierungsziel aber nicht ganz erreichen. Sie erhalten den noch fehlenden Betrag als Fördersumme von der Stiftung. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte - also nach dem Votum der Crowd - bis der Fördertopf aufgebraucht ist.
Quelle: Journal - Der Tag

Wer ein Projekt unterstützen will, kann dies hier tun: www.startnext.de

16.10.2014


Musikfilme im Frankfurter Mal Seh'n Kino: Nick Cave, Björk und weibliche Mariachis

Gleich drei Musikfilme zeigt das Mal Seh'n Kino in Frankfurt in den nächsten Wochen. Den Anfang macht ab 16.10. der Film "20.000 days on earth" (englische OmU) von Ian Forsyth und Jane Pollard (Großbritannien 2014, 97 Min., engl. OmU) mit Nick Cave, Kylie Minogue und Ray Winstone. Das Filmprojekt porträtiert 24 Stunden im Leben des Künstlers und Musikers Nick Cave und vermischt dabei fiktive Begebenheiten mit dokumentarischen Aufnahmen. Dabei versucht der Film dem Wesen des Künstlers auf den Grund zu gehen und den Akt seines künstlerischen Schaffens zu erkunden. Was macht einen Menschen aus und wie formen wir uns als Charakter? Diesen existenziellen Fragen geht Nick Cave nach und nimmt damit auch den Zuschauer mit auf eine ganz besondere Reise. Infos: 20-000-days-on-earth

Ebenfalls ab 16.10. ist der Konzertfilm "Björk: Biophilia Live" von Peter Strickland und Nick Fenton (Großbritannien 2014, 97 Min.) zu sehen. Er komplettiert das siebente Studioalbum der isländischen Musikerin und fügt sich damit in ihr multimediales Gesamtkonzept. Für jedes der zehn Lieder auf dem Langspieler gibt es eine passende App, die Inhalt und Konzept visualisieren. Dazu kommt mit dem Konzertfilm jetzt auch eine Livedarstellung, die bei dem Konzert im Alexandra Palace 2013 in London aufgenommen wurde. Bei diesem wurde jeder Song mit Hilfe der ungewöhnlichen Instrumente, die die Künstlerin benutzt und einer Performance-Show auf die Bühne gebracht. Ergänzt wird diese im Film durch die Animationen aus den Apps, wissenschaftlichem Archivmaterial und Naturaufnahmen. Durch das sich daraus Ergebene Gesamtbild aus Musik, Performance und Film werden Naturphänomene mit Hilfe von Musik künstlerisch und im Sinne von Björk dargestellt. Infos: www.biophiliathefilm.com

Ab 23.10. zeigt das Kino den Dokumentarfilm "Dieses schöne Scheißleben – que caramba es la vida" von Doris Dörrie (D 2014, 86 Min., spanische OmU) mit Estrallas de Jalisco, Las Pioneras de Mexico, Maria des Carmen über ein seltenes Pänomen in einer Männerdomäne: weibliche Mariachis in Mexiko wie Maria del Carmen. Vor dem Hintergrund des "Día de los Muertos", dem wichtigsten mexikanischen Feiertag, der als farbenfrohes Totenfest die gesamte Bevölkerung Mexikos in seinen Bann zieht, begleitet Doris Dörrie die Mariachi-Band "Estrellas de Jalisco" bei ihren Auftritten. In ihrer Dokumentation gibt die deutsche Regisseurin Einblicke in die Lebenswelten der Protagonistinnen, die in dem von Kriminalität und Drogenkrieg gebeutelten Land versuchen, ihr Glück zu finden. Infos: dieses-schoene-scheissleben

Veranstaltungsort: Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt, Tel.: 069 / 597 08 45,
, www.malsehnkino.de

16.10.2014


Kulturbüro Dresden sucht GeschäftsführerIn

Der Verein "Büro für freie Kultur- und Jugendarbeit e.V." (Kulturbüro Dresden) ist ein Zusammenschluss aus zurzeit 32 Vereinen, die in den Bereichen der Kultur- und Jugendarbeit tätig sind. Das Kulturbüro Dresden sucht ab sofort eine/n GeschäftsführerIn als Mutterschutz-/Elternzeitvertretung befristet bis zum 31. Oktober 2016. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Oktober 2014.

16.10.2014


Bundesakademie Wolfenbüttel bietet zwei Projektmitarbeiterstellen

Der Programmbereich Musik führt in den nächsten Jahren zwei vom BMBF geförderte Verbundprojekte mit Universitäten durch, in denen Qualifizierungsmaßnahmen für die pädagogische Weiterbildung von KünstlerInnen entwickelt und durchgeführt werden sollen. Für das Projektmanagement dieser Maßnahmen an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ist für jeweils 30 Monate eine Stelle als MitarbeiterIn Projektmanagement "TOUCH:MUSIC" ab 1. Februar 2015 sowie als MitarbeiterIn Projektmanagement "Musik.Stimme.Sprache" ab 1. März 2015 zu besetzen. Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2014.
Im Projekt TOUCH:MUSIC, das mit der Universität der Künste Berlin durchgeführt wird, werden Bedingungen und Anwendungsperspektiven des Musizierens mit Tablets und Smartphones erforscht und ästhetische, methodisch-didaktische, technische und forschungspraktische Fragestellungen untersucht. Daraus wird eine Qualifizierungsreihe entwickelt, die Musiker_innen befähigen soll, ihre künstlerischen Erfahrungen mit Smartphones und Tablets an außerschulischen Bildungsorten einzusetzen, um musikalische Gestaltungsprozesse von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.
Das Verbundprojekt Musik.Stimme.Sprache mit der Universität Leuphana Lüneburg hat die Entwicklung einer Weiterbildung für Vokalkünstler_innen zur experimentellen ästhetischen Arbeit mit Kindern zwischen 5 und 10 Jahren zum Ziel. Dabei geht es einerseits um das Kennenlernen eines Segments zeitgenössischer Musik und Performancekunst in elementarer Form, andererseits um die Unterstützung von Sprachbildungsprozessen durch experimentelle Stimmarbeit.

Infos: 119

16.10.2014


Wissenschaftl. MitarbeiterIn am Forschungsinstitut Musiktheater in Bayreuth gesucht (50%)

Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) ist zum 01.04.2015 eine halbe Stelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Vergeben wird eine Qualifikationsstelle, die ein Lehrdeputat von 2,5 SWS in den Studiengängen B.A. Theater und Medien, B.A. Musiktheaterwissenschaft und M.A. Musik und Performance umfasst.
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium der Musik- oder Theaterwissenschaft. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie eine Promotion im Programm Musik und Performance anstrebt. Bewerbungen von Kandidatinnen und Kandidaten, die ein Forschungsprojekt im Bereich Musiktheater und Repertoire oder Musiktheater und Dramaturgie (einschließlich Programmhefte) anstreben, sind besonders willkommen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten.
Bitte richten Sie Ihre üblichen Unterlagen sowie eine Skizze mit Ideen zu einem möglichen Promotionsprojekt als Papierausdruck und in digitalisierter Form: bis zum 05.01.2015 an das: Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Anno Mungen, Schloss Thurnau,
95349 Thurnau.

16.10.2014


Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Musiktheater in Bayreuth gesucht (100%)

Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) ist zum 01.04.2015 eine Stelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L zunächst auf drei Jahre befristet zu besetzen. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verbeamtung zum Akademischen Rat auf Zeit mit Verlängerungsoption um weitere drei Jahre vorgesehen. Vergeben wird eine Qualifikationsstelle, die ein Lehrdeputat von 5 SWS in den Studiengängen B.A. Theater und Medien, B.A. Musiktheaterwissenschaft und M.A.
Musik und Performance umfasst. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Promotion in der Musik- oder
Theaterwissenschaft oder in anderen einschlägigen Fächern. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie eine Habilitation anstrebt, welche sich in dem am fimt neu zu etablierenden Forschungsschwerpunkt Musik/Musiktheater und Afrika ansiedelt. Der Gegenstandsbereich der Musiktheaterforschung wird in Bayreuth erstmalig in Hinblick auf Interkulturalität und außereuropäische, insbesondere afrikanische Kulturen erweitert. Mit der zu besetzenden Stelle soll Forschung in einem neuen Bereich ermöglicht werden, in dem die Gebiete Musik- und Afrikaforschung im Hinblick auf performative Praxen und
Formen aufeinander bezogen werden. Impulse werden für das Emerging Field „Kulturbegegnungen und interkulturelle Prozesse“ der Fakultäten IV und V erwartet.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten.
Bitte richten Sie Ihre üblichen Unterlagen, eine Skizze für ein Forschungsprojekt sowie ein Aufsatz freier Wahl als Papierausdruck und in digitalisierter Form: bis zum 05.01.2015 an das: Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Anno Mungen, Schloss Thurnau,
95349 Thurnau.

16.10.2014


Neuer Deutscher Jazzpreis 2015: jetzt bewerben!

Im Jahr 2015 wird die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ bereits zum zehnten Mal den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Das Festivalwochenende findet am 13. und 14. März 2015 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 14.03.2015 statt. Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG-Jazz Rhein-Neckar, einem Verein von Jazzmusikern, der sich seit über 20 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt.
Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder zur Mehrzahl in Deutschland leben (Bewerbungsschluss: 30.10.2014). Es gibt keine Stil- oder Altersbegrenzung. Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer JournalistInnen) wählt aus den Bewerberbands (dieses Jahr waren es über 200) in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Der Kurator wählt drei Bands aus, die am 14.03.2015 in Mannheim auftreten. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000.- Euro dotierten Solistenpreis sein soll.

15.10.2014


FESTIVALS IM OKTOBER

NEWCOMERTV NACHT 24.10.2014 OBERURSEL
NewcomerTV, VirusMusikRadio und die Musikhalle Portstrasse präsentieren die NewcomerTV Nacht in der Musikhalle Portstrasse am Freitag den 24. Oktober 2014. Im LineUp der Nacht, die für das Fernsehen aufgezeichnet wird, spielen vier fantastische Bands aus der Region, u.a. die all female Band REVOLUTION EVE aus Frankfurt und Aschaffenburg (Post-Alternative-Rock), die als Letzte die Bühne stürmen. Die erfahrenen und energiegeladenen Musikerinnen fanden sich im Mai 2012 zusammen um ihre gemeinsame Freude an brachialem, aber dennoch melodischem Rock zu feiern und auszuleben. Elektronische Beats, gemischt mit Heavy-Rock-Drums und bewährten Metal-Gitarren bilden die Basis für den harten und dennoch melodischen Sound der Band (http://www.revolutioneve.de). Einlass: 20.00 Uhr Beginn: 20.30 Uhr - Eintritt: 2 Euro
Veranstaltungsort: Musikhalle Portstraße, Hohemarkstraße 18 in 61440 Oberursel (Taunus)
Infos unter: www.newcomertv.com, www.virusmusik.de

RESONANZKÖRPER FESTIVAL FRANKFURT 10.-12.10.2014
Auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt soll ein Kulturcampus realisiert werden, doch die Mühlen der Politik mahlen langsam. Deshalb bringt schon jetzt das Festival RESONANZ_KÖRPER Kunst und Wissenschaft, StudentInnen und Publikum zusammen und lädt vom 10.-12.10.2014 auf dem Campus Bockenheim Menschen ein, in Resonanz zu gehen mit künstlerischen Produktionen und wissenschaftlichen Einblicken. Die Festivalmacher, der Verein aussenwelt e.V., möchte KünstlerInnen und ForscherInnen auffordern, Neuland zu betreten und damit das Publikum in einem einzigartigen Erlebnisraum in Schwingung versetzen. So werden Perspektivenwechsel zum Programm und das Denken und Wissen unserer Zeit aus den Seminaren und Forschungslabors herausgelockt und neu aufgemischt. In dieser spannenden Interaktion lässt sich Kunst erleben, die Wissen hervorbringt und Wissenschaft, die sich der Kunst öffnet. Zum Programm gehören Vorträge, Installationen, Performances, Konzerte, Tanz, Theater, ein HipHop Rap-Contest, Open Jams u.v.m. Infos: programm

BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN DES ARCHIVS FRAU UND MUSIK 12.10.2014 ALZEY

Nachdem die Stadt Frankfurt die institutionelle Förderung des Archivs Frau und Musik ab 2014 komplett gestrichen hat, ist dessen finanzielle Lage weiterhin angespannt. Um die Forschungsstätte zu unterstützen, veranstalten KünstlerInnen am 12. Oktober um 11 Uhr im Forum der Sparkasse Alzey ein Benefizkonzert, zu dem sie das Publikum herzlich einladen. Die Initiatorin des Konzerts Claudia Meinardus-Brehm, Pianistin und Dozentin für Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und seit Jahren aktives Mitglied im Trägerverein Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e.V., konnte einen ganzen Kreis von MusikerInnen des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz sowie DozentInnen des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz gewinnen, sich mit einem Benefizkonzert für das gefährdete Archiv einzusetzen. Das kammermusikalische Matineekonzert mit ausgesuchtem Repertoire beinhaltet Werke der Komponistin Felicitas Kukuck, welche Anfang November ihren 100. Geburtstag gehabt hätte und deren Nachlass im Archiv Frau und Musik zu finden ist. Der Eintrittspreis beträgt 10.-€ und wird zugunsten des Archivs gespendet. Karten gibt es in der Buchhandlung Machwirth, Alzey, Rossmarkt 2, im Frauenbüro und an der Telefonzentrale der Kreisverwaltung, sowie am Veranstaltungstag. Infos & Kontakt: www.archiv-frau-musik.de

20. INGOLSTÄDTER KÜNSTLERINNENTAGE 28.09.-30.10.2014
Zum Jubiläum dieser deutschlandweit einzigartigen Veranstaltungsreihe wurden in 19 Jahren über 500 Künstlerinnen aus unterschiedlichen Ländern eingeladen. Sie stehen mit ihrer bunten Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen unverrückbar im Mittelpunkt von „Der Oktober ist eine Frau“. Im Rahmen des Festivals wird das Thema Chancengleichheit aus den verschiedenen Blickwinkeln der Künstlerinnen mit ihren Programmen beleuchtet. Mit dabei sind STEPHANIE NEIGEL, ETTA SCOLLO & SUSANNE PAUL, BLACK VOICES, GRAINNE DUFFY, THE POOZIES FEAT. SALLY BARKER, THE TRANSCEIVERS, ANNA AARON, MALIA, GWENNYN u.v.a. Infos: 465_8916_1.PDF?1406619736

2. VIERNHEIMER GITARRENTAGE 10.-12.10.2014
Bei den Viernheimer Gitarrentagen gibt es nicht nur Konzerte von KünstlerInnen wie CHRISTINA LUX oder den Newcomern MEG’N JEZ zu erleben, frau kann auch noch Gitarren- und Songwriting-Workshops buchen. Infos: veranstaltungen

STARKE FRAUEN IM JAZZ“ JAZZCLUB UNTERFAHRT MÜNCHEN 25.-31.10.2014
Der Jazzclub Unterfahrt präsentiert Ende Oktober seine Konzertreihe „Starke Frauen im Jazz“: am 25.10. ist ab 21 Uhr die Saxophonstin Silke Eberhard mit ihrem Eric Dolphy Projekt POTSA LOTSA PLUS zu Gast, am 30.10. spielt ab 21 Uhr Almut Schlichting’s Band SHOOT THE MOON, und HELIOCENTRIC COUNTERBLAST, das Sun Ra-Bandprojekt der Musikerin Kathrin Lemke, betritt am 31.10. die Bühne. Infos: www.unterfahrt.de

IRISH FOLK FESTIVAL 21.10.-16.11.2014
Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Nachdem das Irish Folk Festival (IFF) letztes Jahr mit Pauken und Trompeten ein großartiges 40jähriges Jubiläum gefeiert hat, wurde kurz darüber nachgedacht. Die Entscheidung war ähnlich wie sie Piloten treffen müssen zwischen umkehren oder weiterfliegen. Man nennt es den "Point of no return". Passend zur grünen Insel heißt es dann mit einem Augenzwinkern: "Pint of no return" . Als Beweis für die innovative Kraft des Irish Folk sind an Bord der Flugnummer IFF 2014 so junge Musiker/innen, wie sie bisher kaum dabei waren. Diese Generation an jungen Genies wird dafür sorgen, dass das IFF eine spannende Perspektive hat. Das IFF sorgt wiederum dafür, dass diese jungen Genies nicht bei einer dieser unsäglichen "Celtic Dingsbums Shows" anheuern müssen. Denn beim IFF blühen KünstlerInnen auf, weil sie sich unzensiert verwirklich können. Mit dabei sind NIAM DUNNE & SEAN ÓG GRAHAM, RÉALTA, GOITSE, u.a. Infos: www.irishfolkfestival.de

ÜBERJAZZ FESTIVAL 2014 24.-26.10.2014 HAMBURG
Zum fünften Mal findet Hamburgs charmantes Indoor-Festival auf Kampnagel, dem internationalen Zentrum für schönere Künste, statt. Während am Freitag und Samstag zur vielleicht angenehmsten Form musikalischer Reizüberflutung in vier Spielstätten unter einem Dach gebeten wird, bleibt der Sonntag ausschließlich dem Abschlusskonzert auf der Hauptbühne vorbehalten. Freut Euch auf KünstlerInnen wie FATIMA & THE EGLO LIVE BAND, JULIA KADEL TRIO, OY u.a. Infos: www.ueberjazz.com

JAZZ UND KLASSIK TAGE TÜBINGEN 18.-26.10.2014
Seit mehr als 15 Jahren sind die Jazz & Klassik Tage ein musikalischer Fixpunkt im Tübinger Herbst. In der dritten Oktoberwoche präsentieren sie in über 70 Konzerten in Stadt und Region: unterschiedlichste Spielorte zwischen Altstadtgassen, Restaurants und Konzertsälen; unterschiedlichste Musikstile zwischen Jazz und Klassik. Neu dabei: Ein Schwerpunkt für Kinder und Jugendliche. »Kids Days« ist die Überschrift für eine Reihe von Veranstaltungen, die sich auf das Erkunden und Kennenlernen musikalischer Phänomene vom Jazz bis zur Kirchenorgel bezieht. Mit dabei sind in diesem Jahr ANNE CZICHOWSKY, ALEXANDRA LEHMLER, JANE RUDNICK, VIKA, JAZZAREA, KAROLINE HÖFLER, ENSEMBLE FISFÜZ, u.a. Infos: www.jazzklassiktage.de

VOKAL TOTAL 10.10.-14.12.2014
„Deutschlands größtes A Cappella Festival“ geht im Oktober wieder an den Start. Mit BLACK VOICES, VOICES IN TIME, JUKE JOINT, E NINE O FOUR, u.v.a. Infos: www.spectaculum-mundi.de

ENJOY JAZZ FESTIVAL 02.10.-15.11.2014
Enjoy Jazz, das Internationale Festival für Jazz und Anderes, präsentiert in diesem Jahr seine 16. Festivalzeit in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seien Sie gespannt auf ein atemberaubendes Programm und das Exklusivste, was die internationale Musikwelt zu bieten hat: REBEKKA BAKKEN, LISA SIMONE, CAROLL VANWELDEN, FAY CLAASSEN, MALIA, LAUBROCK/GRAMSS/DITZNER, REBECCA MARTIN, ALEXANDRA LEHMLER, ELA STILES, RUTHIE FOSTER, YOUN SUN NAH, u.v.m. Infos: www.enjoyjazz.de

45. DEUTSCHES JAZZFESTIVAL 23.-25.10.2014 FRANKFURT
Das älteste Jazzfestival Deutschlands feiert im Oktober seinen 45. Geburtstag. Wie gut es sich gehalten hat, kann man am erfrischenden Programm ablesen, das dieses Jahr präsentiert wird. Statt sich einfach mit großen Namen zu schmücken, setzt das Festival lieber auf außergewöhnliche Projekte, viele jüngere KünstlerInnen der nationalen und internationalen Szene und stilistische Buntheit. Es werden Musikerinnen wie TERRI LYNE CARRINGTON, FALU, MARY HALVORSON u.a. erwartet. Das Festival wird in hr2-kultur an allen drei Tagen jeweils ab 19:05 Uhr komplett live übertragen. Einen Video-Live-Stream kann man auf der Website des Jazzfestivals und auf arte.tv verfolgen. Infos: index.jsp?startrubrik=57993

14. AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL 23.10.-09.11.2014
Das Festival ist seit 2001 jedes Jahr um die Halloween-Zeit auf Tour und hat sich zum Bekanntesten dieser Art in Deutschland entwickelt. In Europa zählt es für die Fans neben drei ähnlichen Festivals in F, NL und UK zu den Highlights des Cajun & Zydeco Jahres. Die Presse nennt es bereits in einem Atemzug mit dem Blues Caravan. Die Besucher reisen dabei zum Teil von weit an und manche folgen dem Tross quer durch die Lande. Das hat auch einen guten Grund, denn es ist so ziemlich die einzige Gelegenheit, Bands von echtem Schrot und Korn aus dem Süden der USA zu hören. In diesem Jahr nimmt das Festival sein Publikum ab 23.10. mit auf eine schweißtreibende Reise entlang der Bayous von Louisiana mit all seinen musikalischen Stilrichtungen. 2014 sind jeden Abend SARAH SAVOY'S HELLRAISING HAYRIDE, der Bluesmusiker Buddy Flett und die CAJUN ROOSTERS mit dabei. Zum Abschluss gibt es immer eine ausgelassene Session aller Teilnehmer. Infos: www.americancajunfestival.de

13.10.2014


"Gitarren statt Knarren"-Songcontest für junge MusikerInnen

Warum faszinieren Waffen? Was reizt an ihnen? Warum tauchen sie überall auf, in Videos, Games, Filmen? Wen sprechen sie an, wen lassen sie kalt? Welche Erfahrungen, Erlebnisse, Emotionen verbindet Ihr mit Knarren, Messern, Schlagstöcken und Fäusten? Wie geht Ihr um mit Leuten, die Waffen bei sich tragen oder auf Gewalt setzen? Wie sollen wir alle umgehen mit dem Thema Waffenfaszination? Fünf Jahre nach dem Amoklauf in Winnenden möchte der Songcontest „Gitarren statt Knarren“ musikalisch ein Zeichen gegen Gewalt setzen und ruft junge MusikerInnen und Bands dazu auf, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Schreibt Songs, Texte und Raps oder entwickelt Moves zum weit verbreiteten aber tabuisierten Thema „Waffenfaszination“. Stilistisch sind Euch keine Grenzen gesetzt, von Klassik über Metal bis Rap ist alles erlaubt. Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen - an Bands, Schulbands, Schulkassen oder EinzelkünstlerInnen bis zu einem Durchschnittsalter von 26 Jahren. Die besten Songs und Texte werden auf einer CD veröffentlicht und beim offiziellen Event in der Hermann-Schwab-Halle am 17. Dezember 2014 präsentiert. Wettbewerbsbeiträge dürfen max. 6 Minuten lang sein und können per Video, mp3 oder CD bis 30.11.2014 eingesandt werden.

13.10.2014


Förderpreis Rocktest 2015 für junge Bands aus der Region Stuttgart

Es kribbelt und Ihr spürt, dass ihr auf die Bühne wollt? Dann ist der Rocktest genau das Richtige für Euch: Hier zählen Motivation, Musikbegeisterung und Euer eigener Sound. Egal ob Rockband, Hip-Hop Crew, Duo oder SolokünstlerIn – beim Rocktest habt ihr die Chance, ein hochwertiges Workshopangebot zu nutzen. Außerdem gibt es beim Finale im Club Zentral die Chance auf einen Gig in Zürich beim Lauter Festival. Aus allen Bewerbungen werden vier Bands ausgewählt, die Anfang Dezember 2014 Strategien, ihre eigenen Bandfotos sowie Pressetexte entwickeln, und an ihrer Bühnenperformance arbeiten. Nach diesem Workshopwochenende treten die vier Bands am 07. Februar 2015 im Club Zentral auf. Hier stellten sie sich einer Expertenjury. Die Siegerband des Abends wird im Mai 2015 beim Lauter Festival in Zürich auftreten. Teilnahmevoraussetzungen: Für den Rocktest können sich alle MusikerInnen aus der Region Stuttgart bewerben, deren Alter 21 Jahre nicht überschreitet und die noch keinen Vertrag mit einer Plattenfirma oder einem Verlag haben. Bewerbungsschluss: 16. November 2014

13.10.2014


Relaunch der Plattform "Musiker sucht Musiker"

Die Plattform "Musiker sucht Musiker" wurde komplett überarbeitet und wurde in Sachen Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit in vielen Punkten verbessert. Zum einen wurden die Auswahlmöglichkeiten erweitert und es können Profilbilder eingestellt und Hörproben verlinkt werden; zum anderen kann jetzt nach Einzelmusiker- und Gruppenprofil unterschieden werden. NutzerInnen können sich entweder für den kostenlosen Basisaccount oder den kostenpflichtigen Premium-Account entscheiden. Übrigens: die Plattform ist wohltuend werbefrei.

Weitere Infos: musiker-sucht-musiker.de

13.10.2014


Klangvokal Musikfestival Dortmund sucht Chöre und Vokalensembles

Das FEST DER CHÖRE im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals Dortmund ist in den vergangenen Jahren zum größten städtischen Chorfest Deutschlands avanciert und schafft es dabei jedes Jahr auf’s Neue, Besucherscharen in die Dortmunder City zu locken. Allein in diesem Jahr waren es mehr als 50.000, die die Auftritte der ca. 4.000 Mitwirkenden auf Bühnen in der gesamten Innenstadt nicht verpassen wollten. Für das nächste FEST DER CHÖRE am 20. Juni 2015 können sich ab jetzt interessierte Chöre und Ensembles anmelden (Anmeldeschluss: 31.12.2014). Hierzu kann auf der Homepage des KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund das Anmeldeformular heruntergeladen werden; auf Anfrage ist es natürlich auch möglich, dieses Formular per Post zugeschickt zu bekommen. Außerdem gibt es die FEST DER CHÖRE-Projektförderung 2015: wer mit einer kreativen Idee, einem Chorprojekt, einer Mitmachaktion teilnehmen möchte, kann sich um die FEST DER CHÖRE-Projektförderung 2015 bewerben. Der Einsendeschluss für die Projektanträge ist ebenfalls am 31. Dezember 2014.
Weitere Informationen und die erforderlichen Antragsformulare finden Sie auf der Homepage. Für diese und alle weiteren Anfragen rund um das KLANGVOKAL Musikfestival und das Fest der Chöre einfach die Service-Nummer 0231- 50-29 996 wählen oder eine Email an senden.

(Quelle: www.miz.org)

Weitere Infos: www.klangvokal.de

07.10.2014


Spielstättenprogrammpreis 2014: Gewinner stehen fest

Auch dank der Erhöhung des Preisgeldes konnten bei der zweiten Verleihung des Spielstättenprogrammpreises in Hamburg 58 Clubs und Konzertreihen in ganz Deutschland ausgezeichnet werden. Mit dem Bunker Ulmenwall in Bielefeld und Jazz im Paradies in Jena kommen in diesem Jahr zwei der drei Hauptpreisträger aus dem Jazzbereich. „Wir beglückwünschen alle Preisträger und freuen uns, dass die von uns angeregte Erhöhung der Preismittel auf 900.000 Euro in diesem Jahr so realisiert werden konnte“, so Felix Falk, einer der Sprecher der BK Jazz. „Gerade im Jazz gibt es besonders viele kleine, künstlerisch ambitionierte und nicht wirtschaftlich ausgerichtete Spielstätten und Reihen, auf die das Preiskonzept genau richtig zugeschnitten ist.“ Insgesamt konnten 31 Spielstätten und 27 Veranstaltungsreihen aus 14 Bundesländern mit Preisgeldern von bis zu 30.000,- Euro durch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters ausgezeichnet werden. In Hessen waren das die Frankfurter Batschkapp, Das BETT, sowie der Club Voltaire (die Liste der Preisträger findet Ihr hier: preistraeger-2014.html?ct=t%28BKJazz_PM_SSPP_17_09_20149_16_2014%29).

In dem Juryverfahren wurden durch im Vorfeld der Jurysitzung einzeln und geheim abgegebene Voten der neun Jurymitglieder die diesjährigen Preisträger mehrheitlich ermittelt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte dafür erneut vier Experten auf Vorschlag der Bundeskonferenz Jazz in die Jury entsandt. Der Spielstättenprogrammpreis des Bundes wird organisiert durch die Initiative Musik im Benehmen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm. Die ursprüngliche Idee für den Spielstättenprogrammpreis wurde 2003 von der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) entwickelt. Die BK Jazz setzte sich seitdem in ungezählten Sitzungen und Gesprächen auf bundespolitischer Ebene für diesen Preis ein und konnte letztendlich gemeinsam mit der Initiative Musik erreichen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2012 erstmals 1 Million Euro für dessen Realisierung freigab. Ziel des Preises ist es, die kulturelle Leistung der kleinen Spielstätten des Jazz, Rock und Pop zu würdigen, sie strukturell zu stärken und ihnen kommunal wie regional höhere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Stellvertretend für die enorm wichtige kulturelle Arbeit der Spielstätten werden besonders die Programmmacher gewürdigt, die sich durch ein qualitativ hochwertiges und ambitioniertes Livemusikprogramm im Vorjahr ausgezeichnet haben.

07.10.2014


Medienpreis LEOPOLD sucht gute Musik für Kinder

Der LEOPOLD feiert Jubiläum: Zum zehnten Mal startet der Verband deutscher Musikschulen (VdM) die Ausschreibung des renommierten Medienpreises für „Gute Musik für Kinder“. Die Preisverleihung des im Zweijahresturnus ausgetragenen Tonträger-Wettbewerbs findet im Herbst 2015 in Köln statt. In den damit rund 20 Jahren seines Bestehens hat sich der Medienpreis LEOPOLD – Gute Musik für Kinder zu einem Markenzeichen entwickelt, das für fantasievolle Produktionen und beste Qualität im Sektor der Kinderhörmedien bürgt. CDs, MCs, CD-ROM und DVDs, die in unterschiedlichster Weise Musik zum Thema haben, stellten sich bisher der kritischen Expertenjury des LEOPOLD ebenso wie der nicht weniger strengen Kinderjury.

Die Bandbreite der Produktionen reicht dabei von traditionellen bis zu neuen Kinderliedern, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, „Klassik“, Wissenswertem im Zusammenhang mit Musik oder musikorientierten Hörbüchern. Neu bewerben können sich in diesem Jahr nun auch musikbezogenen Internetportale aus dem deutschsprachigen Raum. Eingesandt werden können Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Januar 2015 erschienen und über den Handel oder andere Verkaufswege zu beziehen sind. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31. Januar 2015.

07.10.2014


Filippa Gojo bekommt Horst und Gretl Will-Stipendium

Die Musikerin Filippa Gojo nahm am 15. September 2014 um 20 Uhr im Konzertsaal des Kölner Stadtgartens das Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik entgegen. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes übergab ihr gemeinsam mit einem Vertreter der Horst und Gretl Will-Stiftung das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium. Mit Filippa Gojo erhielt zum ersten Mal eine Sängerin die begehrte Auszeichnung. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, am Conservatorium van Amsterdam und machte in diesem September ihren Master-Abschluss in Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Sängerin war sie im Jugendjazzorchester NRW und zahlreichen Formationen aktiv. Im eigenen Quartett steht sie gemeinsam mit Lukas Meile, Sebastian Scobel und David Andres auf der Bühne.
Die Jury hat sich einstimmig für die in Bregenz geborene Sängerin, Komponistin und Bandleaderin Filippa Gojo als Preisträgerin entschieden. Sie überzeugte das Gremium vor allem mit ihren gerade erschienenen Solo-Aufnahmen. Das hohe Niveau, die technischen Fähigkeiten und die kompositorische Fantasie beeindruckten die Jury.

Das Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik wird seit 1998 für junge Musikerinnen und Musiker im Alter von bis zu 30 Jahren aus privaten Mitteln bereitgestellt. Bereits zum fünften Mal konnten sich in Nordrhein-Westfalen Wohnhafte oder Tätige bewerben. Viele ehemalige Gewinner des Stipendiums sind mittlerweile in ihren Sparten erfolgreich, darunter unter anderem Hayden Chisholm, Niels Klein und Nils Wogram.

(Quelle: www.miz.org)

07.10.2014


Benefizkonzert zugunsten des Archivs Frau und Musik

Nachdem die Stadt Frankfurt die institutionelle Förderung des Archivs Frau und Musik ab 2014 komplett gestrichen hat, ist dessen finanzielle Lage weiterhin angespannt. Um die Forschungsstätte zu unterstützen, veranstalten KünstlerInnen am 12. Oktober ein Benefizkonzert, zu dem sie das Publikum herzlich einladen. Die Initiatorin des Konzerts Claudia Meinardus-Brehm, Pianistin und Dozentin für Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und seit Jahren aktives Mitglied im Trägerverein Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e.V., konnte einen ganzen Kreis von MusikerInnen des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz sowie DozentInnen des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz gewinnen, sich mit einem Benefizkonzert für das gefährdete Archiv einzusetzen. Auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Alzey-Worms war sofort zur Unterstützung bereit. Am Sonntag, den 12. Oktober 2014 ist um 11 Uhr im Forum der Sparkasse Alzey das Ergebnis zu hören: ein kammermusikalisches Matineekonzert mit ausgesuchtem Repertoire. Darunter Werke der Komponistin Felicitas Kukuck, welche Anfang November ihren 100. Geburtstag gehabt hätte und deren Nachlass im Archiv Frau und Musik zu finden ist. Der Eintrittspreis beträgt 10.-€ und wird zugunsten des Archivs gespendet. Karten gibt es in der Buchhandlung Machwirth, Alzey, Rossmarkt 2, im Frauenbüro und an der Telefonzentrale der Kreisverwaltung, sowie am Veranstaltungstag.

Infos & Kontakt: www.archiv-frau-musik.de

07.10.2014


Resonanzkörper Festival Frankfurt 10.-12.10.2014

Auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt soll ein Kulturcampus realisiert werden, doch die Mühlen der Politik mahlen langsam. Deshalb bringt jetzt das Festival RESONANZ_KÖRPER Kunst und Wissenschaft, StudentInnen und Publikum zusammen und lädt vom 10.-12.10.2014 auf dem Campus Bockenheim Menschen ein, in Resonanz zu gehen mit künstlerischen Produktionen und wissenschaftlichen Einblicken. Die Festivalmacher, der Verein aussenwelt e.V., möchte KünstlerInnen und ForscherInnen auffordern, Neuland zu betreten und damit das Publikum in einem einzigartigen Erlebnisraum in Schwingung versetzen. So werden Perspektivenwechsel zum Programm und das Denken und Wissen unserer Zeit aus den Seminaren und Forschungslabors herausgelockt und neu aufgemischt. In dieser spannenden Interaktion lässt sich Kunst erleben, die Wissen hervorbringt und Wissenschaft, die sich der Kunst öffnet. Zum Programm gehören Vorträge, Installationen, Performances, Konzerte, Tanz, Theater, ein HipHop Rap-Contest, Open Jams u.v.m.

Infos: programm

06.10.2014


Call for Papers: Interdisziplinäres Symposium: „Im weißen Rößl“ – Neue kulturgeschichtliche Perspektiven 1930-2015

Ein Symposium widmet sich vom 16.-18.04.2015 in St. Wolfgang (A) dem Singspiel "Im weißen Rößl" und sucht ab sofort Beiträge, gern auch aus Gender-Perspektive. Das Singspiel „Im weißen Rößl“ wurde in der Fassung Erik Charells 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin vor abendlich bis zu 3500 Zuschauern zum Massenerfolg und erwies sich als Paradigma der Unterhaltungsindustrie der Weimarer Republik. Noch im gleichen Jahrzehnt folgten repräsentative Großproduktionen in den ausschlaggebenden Metropolen des Unterhaltungstheaters Paris, London und New York, so dass das Werk schnell ein internationales Publikum fand. In seiner dichten Kombination aus den Medien Tanz, Musik, Bild, Schauspiel und Show lässt sich das „Weiße Rößl“ nicht nur als Markstein des (kurzlebigen) Subgenres „Revueoperette“, sondern vielmehr des populären Musiktheaters überhaupt lesen. Das intermediale Miteinander von Songs (medialisiert durch Schallplatte, Rundfunk, Arrangements für Tanzkapelle etc.), Kinofilmen und Bühnenwerk, aber auch die Entstehung eines touristischen Markenzeichens und identitätsstiftenden Erkennungsmerkmals, machen „Das weiße Rößl“ mit seinen verschiedenen Werkkomplexen zum Schlüsselthema für eine analytische Betrachtung des populären Musiktheaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Symposium ist deshalb als interdisziplinäre Arbeitstagung geplant, bei der VertreterInnen der wichtigsten Referenzdisziplinen Musik-, Theater-, Tanz-, Film-, Geschichts-, Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie
Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft und Tourismusforschung Forschungs- und
Analyseergebnisse austauschend diskutieren. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Bis zum 17.12.2014 können Abstracts (max. eine Din A4 Seite) für einen 20-minütigen Beitrag im thematischen Rahmen der Tagung eingereicht werden, sowie eine Kurzvita inklusive Kontaktdaten. NachwuchswissenschaftlerInnen werden nachdrücklich zu einer Bewerbung aufgefordert.

Kontakt: Univ. Prof. Dr. Nils Grosch, Paris-Lodron-Universität Salzburg, Abteilung Musik-
und Tanzwissenschaft: ; Dr. Carolin Stahrenberg, Leopold-Franzens-Universität
Innsbruck, Institut für Musikwissenschaft:

06.10.2014