Panikpreis 2024

Der Panikpreis der Udo-Lindenberg-Stiftung will junge Musiker*innen, Texter*innen und Bands ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Gesucht werden individuelle Pioniere, schrille Texter*innen und solche, die sich einmischen und gegen den Mainstream schwimmen. Interessierte können bis 30. Mai 2024 drei Songs einreichen. Einzige Bedingung: Sie müssen überwiegend auf Deutsch sein und ihr dürft keinen Deal bei einer Major-Company haben. Die Jury wählt dann sechs Finalist*innen aus, die im Juli 2024 an der Popakademie Baden Württemberg in Mannheim gegeneinander antreten. Für die ersten drei Gewinner*innen gibt es jeweils 5.000€, außerdem einen Gig beim Hermann Hesse Festival 2024 in Hirsau. Ein fester Bestandteil ist auch der mit 1.000 € dotierte Sonderpreis „Beste Hermann Hesse Vertonung“, den die Sparkasse Pforzheim Calw vergibt. 

30.04.2024

APPLAUS: Start der Bewerbungsphase

Am 25.04.2024 fällt der Startschuss für die elfte Runde des APPLAUS. Dann haben Clubbetreibende und Veranstalter*innen die Möglichkeit, sich in den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“ oder „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ und/oder in den Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ zu bewerben. Die Preisgelder können bis zu 50.000 € betragen. Die Bewerbungsfrist endet am 23.05.2024 um 18 Uhr

29.04.2024

Deutscher Jazzpreis ehrt 22 Preisträger*innen

1.150 Einreichungen und Fachjury-Vorschläge gab es für den diesjährigen Deutschen Jazzpreis. Im nächsten Schritt war die 25-köpfige internationale Fachjury gefragt, aus allen Einreichungen 72 Nominierte in den einzelnen Kategorien auszuwählen, „die im letzten Jahr außergewöhnliche künstlerische und innovative Leistungen erbracht haben“. Im nächsten Schritt entschied die Hauptjury, wer bei der Preisverleihung am 18. April 2024 im Kölner E-Werk einen der 22 Deutschen Jazzpreise gewann. Letzten Donnerstag fand die mit Spannung erwartete Verleihung nun statt, begleitet von einer mitreißenden Show. Strahlende Gesichter, bewegende Dankesreden, Standing Ovations und tolle Livemusik machten den Abend zu einem rundum schönen Erlebnis. Zu den Gewinner*innen zählte Céline Rudolph, die den Vokal-Preis bekam, bei den Holzbläser*innen wurde Angelika Niescier geehrt. Taiko Saito gewann in der Kategorie Percussion/Schlagzeug.  Als Ensemble des Jahres wurde das Shuteen Erdenebaatar Quartet ausgezeichnet, zur Komposition/Arrangement des Jahres wurde Monika Roschers „8 Prinzessinnen“ ausgewählt. Lesley Mok gewann in der Sparte „Debüt-Album des Jahres International“ mit ihrem Album „The Living Collection“. Weitere Preisträger*innen findet ihr hier.

29.04.2024

6. EJN Award for Music & Community sucht Teilhabeprojekte

Im Jahr 2018 hat das Europe Jazz Network (EJN) einen neuen Preis für herausragende Leistungen im Bereich Musik und Gemeinschaft ins Leben gerufen. Der Preis wird an ein besonders herausragendes Projekt im Bereich der sozialen Inklusion durch kreative Musik vergeben, bei dem Menschen aus marginalisierten Gemeinschaften/Gruppen unter gleichen Bedingungen teilhaben und sich an kreativen Prozessen beteiligen können. Gewinner*innen können sowohl EJN-Mitglieder als auch Nicht-EJN-Mitglieder sein. Interessierte können ihr eigenes Projekt oder das eines/einer anderen Person vorschlagen; sie selbst und die Nominierten müssen keine EJN-Mitglieder sein. Projekte können bis 15.05. über ein Online-Formular eingereicht werden.

18.04.2024

Jazzpreis Brandenburg: jetzt bewerben!

2024 wird erstmals der Jazzpreis Brandenburg verliehen. Der Preis soll an eine Musikerin oder einen Musiker verliehen werden, die bzw. der in besonderer Weise einen prägenden und inspirierenden Beitrag zum Jazzleben in Brandenburg leistet und mit wichtigen künstlerischen Impulsen über das Bundesland hinaus strahlt. Das Preisgeld beträgt 5.000 €. Die Verleihung erfolgt im Zusammenhang mit einem Konzert, welches im Rahmen der kommenden 61. Jazzwerkstatt Peitz am 18.08.2024 stattfindet. Eine Aufzeichnung des Konzertes ist geplant. Bestandteil des Preises ist die Möglichkeit, diesen Mitschnitt zu veröffentlichen. Des Weiteren möchte die jazzwerkstatt Peitz die/den Preisträger*in im Folgejahr zu einer Residency nach Peitz einladen, wo ein neues Projekt entwickelt werden kann. Dieses soll im Anschluss bei der jazzwerkstatt Peitz präsentiert werden. Eine entsprechende Gage für die Zeit der Residency sowie das Konzert ist für alle Bandmitglieder*innen geplant. Interessierte Musiker*innen, die ihren/seinen ersten Wohnsitz in Brandenburg haben und kontinuierlich im Konzertleben aktiv waren und sind, können sich bis 01.05.2024 bewerben, aber auch vorgeschlagen werden. Bewerbungen können formlos mit Lebenslauf, Scan vom Personalausweis, Ton- und Videoaufnahmen oder mit Links zu entsprechenden Seiten per Mail geschickt werden.

18.04.2024

Preis der Deutschen Schallplattenkritik stellt neue Longlist vor

Am 5. April hat der Preis der Deutschen Schallplattenkritik seine neue Longlist vorgestellt. Die zurzeit 156 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 256 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste (VÖ: 15.05.) in Frage kommen. Bewertet wird nach künstlerischer Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität. Ein Reinschauen lohnt sich, denn es gibt großartig, auch unbekanntere Künstler*innen zu entdecken! In „Musikfilm“ überzeugte die Jury u.a. der zweiteilige Dokumentarfilm „Musikerinnen gegen Taliban“, der einen intimen Blick auf Afghanistans erstes und einziges Frauen-Orchester wirft, das bis zum Umsturz als Symbol weiblicher Selbstbestimmung galt: das Zohra-Orchestra. Bei den Jazz-Juries findet frau als einzige weibliche Artists die Jazzschlagzeugerin Cornelia Nilsson und die Schweizerin My Lena. In der Kategorie Weltmusik sind Aziza Brahim, Lina (auch in „Traditionelle ethnische Musik“) und Maria Mazzotta zu finden. Die Jury Liedermacher entschied sich u.a. für Barbara Morgenstern und Heike Mildner; auch das Album der Cellistin und Sängerin Merle „Tiger*INNEN“, dessen Einnahmen an das Bürger*innenasyl Barnim gehen, fand deren Aufmerksamkeit. Die Auswahl der Folk-Jury ist besonders spannend und listet vor allem Musiker*innen, die im Eigenverlag veröffentlicht haben: die „Folkmusik von Herzen“ mit Nyckelharpa, Gitarre und Bouzouki des Duos Akleja ebenso wie das finnische Duo Eva Väljaots & Robbie Sherratt. Auch die Musik der Schottin Lauren Collier sowie die neue CD von Stereo Naked, des Duos des Kontrabassisten Pierce Black und der Banjospielerin Julia Zech lohnen ein Reinhören. In Pop stach u.a. das Album „Peacemaker“ der kanadisch-amerikanischen Dichterin und Multi-Instrumentalistin Vera Sola (Foto) ins Auge. Die CD ist auch in „Rock“ aufgelistet, wie doppelt gelisteten Sleater-Kinney und Marika Hackman. Die Multiinstrumentalistin Mackenzie Scott aka Torres überzeugte mit  „What An Enormous Room“. Die Electronic-Jury entdeckte u.a. Rosa Anschütz und Laryssa Kim und sogar in „Blues“ sind diesmal Künstlerinnen zu finden: Carola Thieme und die Grammy-prämierte Musikerin Danielle Nicole. Ulrike Haages neues Album „The Eerie World of E.Z.“ überzeugte die Filmmusik-Jury. Wir drücken Künstlerinnen* allen die Daumen! Übrigens: hier könnt ihr nachlesen, wann ihr eure eigenen neuen Alben vorschlagen könnt.

08.04.2024

KultDING 2024 sucht soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen

2024 wird zum vierten Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2023 oder 2024 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2024) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

27.02.2024

ZukunftsGut Preis sucht zukunftsweisende Strategien der kulturellen Vermittlung

Die vierte Ausschreibungsrunde des ZukunftsGut Preises der Commerzbank-Stiftung ist gestartet. Prämiert werden zukunftsweisende Strategien der kulturellen Vermittlung und deren nachhaltige Implementierung im Museum, Konzerthaus, Theater, in der Oper oder auch im Literaturhaus. Es richtet sich an alle öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kultureinrichtungen, die ihr kulturelles Erbe, ihre Artefakte oder Produktionen einem diversen Publikum nicht nur zugänglich machen, sondern neue Zielgruppen nachhaltig erschließen und aktiv teilhaben lassen. Vergeben werden jeweils drei Preise in den Kategorien urbaner sowie ländlich-kleinstädtischer Raum. Der erste Platz ist jeweils mit 25.000 Euro dotiert, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 5.000 Euro. Bis zum 15. April 2024 können sich kulturelle Einrichtungen hier bewerben. Die Preisverleihung findet am 19. September 2024 in Frankfurt am Main statt.

27.02.2024

WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis 2024 sucht Pionier*innen

Im Rahmen der bundesweiten Initiative Culture4Climate schreibt die Kulturpolitische Gesellschaft erstmalig den WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis 2024 aus. Gesucht werden Pionier*innen des Klimaschutzes im Kulturbereich in Deutschland, die innovative Wege des Klimaschutzes im Kultursektor beschreiten, durch ihr vorbildliches Engagement wichtige Impulse setzen und andere zur Nachahmung inspirieren. Wichtig ist dabei, dass die Klimaschutzmaßnahmen bereits umgesetzt sind und dass deren Wirkung erkennbar ist. Dabei kann es sich beispielsweise um die Einführung eines smarten Gebäudemanagements, um innovative Vermittlungs- und Diskursangebote oder um wirkungsvolle Formen der Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und Unternehmen handeln. Einzelpersonen, Organisationen, Netzwerke und Initiativen sind aufgerufen, sich bis zum 7. April 2024 über das Online-Portal von Culture4Climate für den Preis zu bewerben. Eine fachkundige Jury wird eine Shortlist der Einreichungen erstellen sowie die Preisträger*innen bestimmen. Zentrale Auswahlkriterien sind die Einsparung von Treibhausgasemissionen, der Kreativitäts- und Innovationsgrad sowie das Potenzial zur Impuls- und Breitenwirkung. Die Bekanntgabe der Preisträger*innen wird im feierlichen Rahmen der nationalen Konferenz zu Kultur und Klimaschutz der Initiative Culture4Climate am 17. September 2024 im Museum für Kunst & Gewerbe in Hamburg stattfinden.

27.02.2024

Preis der deutschen Schallplattenkritik: 1. Bestenliste erschienen

Die zur Zeit 154 Kritiker-Juror*innen des Preises der deutschen Schallplattenkritik, aufgeteilt in 32 Fachjurys, haben alle Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes aus dem letzten Quartal gesichtet und 292 Titel auf die Longlist gesetzt. Aus diesem Pool der Nominierten schafften es jetzt 28 Siegertitel auf die Bestenliste. In der Jazz I Kategorie gewann Stacey Kents „Summer Me, Winter Me“, die Weltmusik-Jury entschied sich für das Album „Ya Mizolé“ von Les Mamans du Congo & Rrobin. Im Bereich Folk und Singer-/Songwriter wurde „Conversations“ der Geigerin und Sängerin Gudrun Walter und dem Akkordeonisten Andy Cutting prämiert, während Róisín Murphy mit ihrem Album „Hitparade“ in der Kategorie Pop punkten konnte. Die Jury R&B, Soul und Hip-Hop entschied sich für Joy Denalanes Album „Willpower“ (Foto). Auch ein Debütalbum konnte sich durchsetzen: „Madres“ der peruanischen Producerin Sofia Kourtesis ist im Bereich Club & Dance gelistet.

27.02.2024

Grammys 2024 verliehen

Am 4. Februar wurden in Los Angeles zum 66. Mal die „Grammys“ verliehen. Nominiert waren Veröffentlichungen vom 1. Oktober 2022 bis zum 15. September 2023. Neben den üblichen Gewinnerinnen wie Miley Cyrus, Taylor Swift, Billie Eilish und Kylie Minogue sind viele weitere Künstlerinnen dabei: als Beste Jazz-Darbietung wurde der Song „Tight“ der Sängerin Samara Joy, für das beste Gesangsalbum wurde Nicole Zuraitis für „How Love Begins“ geehrt. Als beste neue Künstlerin wurde die R’n’B-Sängerin Victoria Monét ausgezeichnet. Mit dem Preis für die beste Rockperformance, den besten Rocksong und das beste Alternative Music Album wurde die Indierockband Boygenius (Foto: New York Times) gleich dreifach ausgezeichnet. Auch das Album „This Is Why“ der Alternative-Band Paramore um die Sängerin Hayley Williams bekam zwei Grammys: den Preis für das beste Rockalbum und in der Kategorie Best Alternative Music Performance. Beim Best Traditional Pop Vocal Album setzte sich die isländisch-chinesische Musikerin Laufey mit ihrem Album „Bewitched“ durch. Den Grammy für das beste Countryalbum gewann Lainey Wilson, die beste American Roots Performance Allison Russell für ihren Song „Eve Was Black“. Bestes Bluegrass Album wurde „City Of Gold“ von Molly Tuttle & Golden Highway, auch Larkin Poe konnten für „Blood Harmony“ einen Grammy für das beste Contemporary Blues Album mit nach Hause nehmen. Joni Mitchell wurde für ihr Livealbum prämiert (Best Folk Album), Gaby Moreno bekam den Grammy für das beste Latin Pop Album mit „X Mí (Vol. 1)“. Als Kategorie hinzugekommen ist in diesem Jahr „Best Alternative Jazz Album“, womit Meshell Ndegeocello für ihr Album „The Omnichord Real Book“ ausgezeichnet wurde. 

12.02.2024

Nominierte für Deutschen Jazzpreis 2024 bekannt gegeben

1.150 Einreichungen gab es beim diesjährigen Deutschen Jazzpreis, jetzt hat die international besetzte Fachjury ihre 72 Nominierungen in den 22 Kategorien bekannt gegeben; Künstler*innen, die im letzten Jahr außergewöhnliche künstlerische und innovative Leistungen erbracht haben, aber auch Festivals und Rundfunkproduktionen. Hier eine kleine Auswahl:

Vokal: Anette von Eichel, Céline Rudolph, Simin Tander, Kat
Holzblasinstrumente: Camila Nebbia, Angelika Niescier 
Piano/Tasteninstrumente: Shuteen Erdenebaatar 
Saiteninstrumente: Athina Kontou, Lisa Hoppe (Foto: Marjola Rukaj)
Schlagzeug: Mareike Wiening
Live-Act: Angelika Niescier, Daniel Erdmann & Aki Takase
Nationales Ensemble des Jahres: Shuteen Erdenebaatar Quartet, LIUN + The Science Fiction Band
Album des Jahres: Monika Roscher Bigband, Anke Helfrich, Mirna Bogdanović
Debüt-Album: Ingen Navn Trio, Lisa Hoppe’s YSOP 
Komposition des Jahres: „8 Prinzessinnen“ von Monika Roscher, „Women To Sky“ von Kira Linn
Festival des Jahres: Internationales Jazzfestival Viersen, Magnet, NUEJAZZ, Sparks & Visions

Alle Nominierten können nun auf eine Auszeichnung hoffen und erhalten zudem ein Nominierungsgeld in Höhe von 4.000 Euro! Die Auswahl der 22 glücklichen Gewinner*innen, die neben der Trophäe auch ein Preisgeld von 12.000 Euro bekommen, obliegt nun der Hauptjury. Die Preisverleihung wird realisiert von der Initiative Musik mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und findet am 18. April im E-Werk statt. In diesem Jahr haben Jazz-Fans erstmals die Möglichkeit, live bei der Verleihung dabei zu sein. Neben der feierlichen Ehrung der 22 Preisträger*innen erwartet die Gäste ein hochkarätiges Line-Up mit drei noch streng geheimen Live Acts. Tickets für den Abend sind in limitierter Anzahl hier erhältlich.

06.02.2024