Female* Producer Price Vol. 2: jetzt bewerben!
Music Women* Germany lobt gemeinsam mit Sony Music Germany die zweite Edition des „Female* Producer Price“ aus. Die Ausschreibung richtet sich an herausragende Musikproduzentinnen*, die auf der Schwelle zur Professionalisierung stehen und an solche, die schon voll dabei sind und in die nächste Liga wollen. Eine hochkarätige Jury aus der Musikbranche ermittelt die fünf Gewinnerinnen*, auf die wertvolle Preise und Weiterbildungsangebote von Cracks aus der Branche warten. Das Support-Paket beinhaltet Produktionszuschüsse, Profi-Trainings und Gutscheine für Musikequipment sowie Networking mit Medienpartner*innen und mehr. Die Bewertungskriterien sind die Qualität der Produktionen sowie eine eigene musikalische Handschrift. Diversität in jeder Hinsicht ist unser Ziel. Bewerbungsschluss: 22. Mai 2023
Jazz-Preis Baden-Württemberg 2023 geht an Clara Vetter
Der Jazz-Preis des Landes Baden-Württemberg 2023 geht in diesem Jahr an die Pianistin und Komponistin Clara Vetter (Foto: Michael Gunzert). Die erst 26-Jährige bekommt den mit 15.000 Euro dotierte Preis am 6. Oktober 2023 im Theaterhaus Stuttgart verliehen. Der Vorsitzende der Fach-Jury, Thomas Siffling, sagte: „Mit der Pianistin Clara Vetter haben wir dieses Jahr eine besondere junge Frau als Preisträgerin, die durch ihre musikalische Reife und Vielfalt mit ihrem Trio, sowie ihrer Fähigkeit als Arrangeurin und Komponistin für Großensembles die Jury überzeugte.“ Vetter entdeckte bereits im Alter von drei Jahren ihre Leidenschaft für das Klavierspiel, mit 15 Jahren wurde sie in das Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg aufgenommen. Ihr Bachelorstudium im Fach Jazz-Klavier schloss sie 2018 ab und wurde im selben Jahr mit dem „Steinway & Sons Förderpreis Stuttgart“ ausgezeichnet. Es folgte ein Performance Masterstudium von 2019 bis 2021 am Kopenhagener Konservatorium. Mit ihren Big Band Arrangements gewann sie 2022 den Bundesjazzorchester Kompositionswettbewerb, im Herbst 2021 wurde sie ausgewählt, ein Konzert für „Large Ensemble“ für das Stuttgarter Jazztage Festival zu komponieren und aufzuführen. Clara Vetters am längsten bestehendes Projekt ist ihr Trio, das sie 2014 gründete. Ihr Debütalbum „Leading Impulse“ erschien 2020, im März 2023 wurde das aktuelle Album „Live In Cologne“ veröffentlicht.
Preis der deutschen Schallplattenkritik: Neue Longlist erschienen
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik hat kürzlich seine aktuelle Longlist 2/2023 vorgestellt. Die zurzeit 156 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 246 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Mit dabei sind Aki Takases „Carmen Rhapsody“ (Grenzgänge), Simone Kopmajer mit „With Love“ (Jazz I), Joëlle Léandres „Zurich Concert“ (Jazz II), in der Kategorie Weltmusik Anna Murtolas „La Tierra Blanca“ (s. Review, Foto rechts) und Merema mit „Eryamon’ Koytneva“. Maria Schüritz‘ CD „Der Lack ist ab“ (s. Review) hat im Liedermacher-Genre eine Chance, Cynthia Nikschas & Friends sind mit „Is’ halt so!“ und Margo Price mit „Strays“ im Rock nominiert. In Hard’n’Heavy ist u.a. von Pristines CD-Nominierung „The Lines We Cross“ (s. Review) zu lesen, bei Club & Dance haben Kelelas Album „Raven“ und KATE NV mit „WOW“ eine Chance. Yo La Tengo sind mit „This Stupid World“ in gleich drei Kategorien nominiert. Auch erfreulich ist die Nominierung von Nina Chubas „Glas“ in R’n’B, Soul & HipHop. Die Bestenliste 2/2023 wird am 15. Mai 2023 veröffentlicht.Nicole Johänntgen als erste Frau zur neuen Musikantenlandpreisträgerin gewählt
Der Rat der Burg Lichtenberg im Landkreis Kusel hat die Saxofonistin und Komponistin Nicole Johänntgen zur neuen Musikantenland-Preisträgerin gewählt. Damit ist sie die erste Frau, die diesen Preis erhält. Als 14. Trägerin des „Lichtenburgpreises des Kuseler Musikantenlands“ bekommt sie 7.500 Euro und einen vierwöchigen Aufenthalt auf Burg Lichtenberg geschenkt. Die Saxofonistin und gebürtige Saarländerin hat schon mit Stars wie Nils Landgren, Roger Cicero, Aaron Parks und Eric Harland gespielt und ist außerdem eine Netzwerkerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich um die Weiterbildung und Förderung junger Musikerinnen zu kümmern. Die Jury hob ihre Innovationskraft und Experimentierfreudigkeit hervor und würdigte ihre Arbeit als Vermittlerin und Pädagogin. Der Preis wird in der Regel alle drei Jahre neu vergeben. Die Stabübergabe und damit „Amtseinführung“ ist für Ende Mai dieses Jahres geplant.
Tony Sender Preis
Bereits zum fünfzehnten Mal verleiht die Stadt in diesem Jahr den Tony-Sender-Preis. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre hervorragende und innovative Leistungen von Frankfurter Frauen oder Institutionen ausgezeichnet, die der Gleichberechtigung von Frau und Mann dienen und der Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen entgegenwirken. Bewerbungen für den mit 10.000,- Euro dotierten Preis können bis zum 08. Mai 2023 beim Frauenreferat eingereicht werden. Grundlage für die Entscheidung der Jury ist die schriftliche Begründung oder die visuelle Darstellung der besonderen Leistung. Mit dem Tony Sender Preis wird an die engagierte Politikerin Tony Sender (1888 – 1964) erinnert, die in Frankfurt am Main ihre prägenden politischen Anstöße erhielt und ihre entscheidenden Entwicklungsjahre verbrachte.
Women in Jazz Next Generation Virtuell: jetzt bewerben
Im Rahmen des 18. Festivals „Women in Jazz“ vom 03. – 14. Mai 2023 in Halle, Magdeburg und im Saalekreis findet zum 4. Mal der Wettbewerb „Next Generation Virtuell“ statt. Damit verfolgen die Festivalmacher*innen auch weiterhin die Idee, im Kontext des Festivals junge kreative Jazzmusikerinnen aus Europa vorzustellen. Bis Freitag, den 31. März 2023 können junge Jazzmusikerinnen mit ihren Bands ihre Bewerbung für eine Teilnahme am Wettbewerb einsenden. Voraussetzung ist, dass die künstlerische Leiterin der Band nach dem 9. Mai 1988 geboren sein muss und die Bewerberinnen ihren Wohnsitz in einem europäischen Land haben. 20 Bewerberinnen werden für den Wettbewerb zugelassen, der am 6. April 2023 gestartet wird. Das Publikum hat die Möglichkeit, bis zum 30. April 2023 (24 Uhr) ein Voting abzugeben. Am 9. Mai 2023 wird die Gewinnerin des Wettbewerbes, anlässlich des Preisträgerkonzertes zum Wettbewerb „Next Generation Virtuell 2022“ (Gewinnerband: Appaloosa) bekannt gegeben. Die Gewinnerin wird zu einem Preisträgerkonzert zum 19. Festival WOMEN IN JAZZ im Mai 2024 eingeladen und dort mit dem Jazzpreis der Stadt Halle ausgezeichnet, der mit 1.000 € dotiert ist.
Peer Raben Music Award sucht die beste Musik in einem Kurzfilm
SoundTrack_Cologne ist „Europas führender Kongress für Musik und Sound in Film, Games und Media“. Anlässlich der Konferenz wird auch wieder der Peer Raben Music Award ausgeschrieben, der die beste Musik in einem Kurzfilm sucht und Filmkomponist*innen und Filmemacher*innen einlädt, ihre Kurzfilme mit den Original-Kompositionen einzureichen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird an fünf Filmmusikstücke mit innovativem und dramaturgisch stimmigem Einsatz von Musik und Ton in Bezug auf die Erzählung vergeben. Das Wettbewerbs-Screening und die Award-Gala finden am 23.06.2023 statt. Einreichfrist: 11.04.2023
LUNA & Farzia Fallah bekommen Musikautor*innenpreis „Nachwuchs“ der GEMA
Die GEMA ehrt Singer-Songwriterin LUNA und Komponistin Farzia Fallah mit dem Deutschen Musikautor*innenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“. Der jeweils mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis würdigt Musikautor*innen, die mit ihren außergewöhnlichen Kompositionen und Texten das aktuelle Musikgeschehen bereichern und neue Akzente in ihrem Genre setzen. Sie überzeugen durch herausragende Erstlingswerke und innovative musikalische Ausdrucksformen. „LUNA und ihre Musik stehen dafür, dass es richtig ist, sich für sich, seine Gefühle und seine ureigenste Identität einzusetzen (…) sie verleiht mit ihrer Haltung, ihren Themen und ihrem Bekenntnis zu modernem deutschem Pop ihrer Generation eine Stimme“, schreibt die Jury. Die Ausnahme-Komponistin Farzia Fallah erhält den Nachwuchspreis in der Sparte Ernste Musik. „Farzia Fallah hat sich in den letzten Jahren in aller Stille ein Werk erarbeitet, das durch Präzision sowohl in der Suche nach der Entstehung des Klangs als auch des Ausdrucks beeindruckt“, resümiert die Jury das kompositorische Schaffen der Preisträgerin. Die Preisverleihung findet am 30. März 2023 in Berlin statt und kann im Livestream ab 18.30 Uhr (Red Carpet) bzw. 19.15 Uhr (Beginn der Show) verfolgt werden.
Pussy Riot werden mit Woody-Guthrie-Preis ausgezeichnet
Schon lange vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine prangerte die Punkband Missstände in ihrer Heimat an. Jetzt werden die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot in den USA für ihren Einsatz mit dem Woody-Guthrie-Preis geehrt. Die Band solle die Auszeichnung am 6. Mai in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma in Empfang nehmen und am selben Abend auch ein Konzert dort spielen, teilte das dort ansässige Woody Guthrie Center am Donnerstag mit. Der Preis im Andenken an den US-Folkmusiker Guthrie (1912-1967) wird seit 2014 an Künstler*innen verliehen, die mit ihrer Arbeit auch „für die weniger Glücklichen sprechen“.
Hessischer Jazzpreis 2023 geht an Corinna Danzer
Die Frankfurter Saxofonistin Corinna Danzer erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hessischen Jazzpreis des Jahres 2023. Das gab Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn heute in Wiesbaden bekannt: „Die in Friedberg lebende Saxofonistin ist Jazzmusikerin und Musikvermittlerin mit gleicher Hingabe. Eine leidenschaftliche Pädagogin aus dem Herzen Europas und zugleich begeisternde Botschafterin der afroamerikanischen Musikgeschichte. Corinna Danzer verdient den Hessischen Jazzpreis auch stellvertretend für alle jazzpädagogisch tätigen Menschen in Hessen. Ich gratuliere Corinna Danzer sehr herzlich.“ Die 1962 geborene Musikerin spielt unter anderem mit ihrem eigenen Corinna Danzer/Martin Lejeune-Quartett, in der Band „Jonas and his Jivin’ Five“, in Wilson de Oliveiras „Frankfurt Jazz BigBand“ und im Projekt „Harlem am Main“, das die Frankfurter Swing-Geschichte lebendig werden lässt. Auch mit internationalen Bands wie dem United Women’s Orchestra, der Polish-German Jazz Connection und der hr Big Band ist sie aufgetreten. Als Pädagogin arbeitete unter anderem im Projekt Primacanta der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt und der Crespo Foundation in der Lehrerfortbildung mit und war Dozentin des Projektseminars „Jump into Jazz: Jazz in der Grundschule“, eine Kooperation der HfMDK und der Alten Oper Frankfurt. Aktuell ist sie ist im Frankfurter Jazzvermittlungs-Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ tätig und engagiert sich bei der Deutschen Jazzunion. Das Preisträgerkonzert findet beim Hessischen Jazzpodium in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt statt. Herzlichen Glückwunsch zum Preis, liebe Corinna! (Foto: Katrin Schander)
Gesellschaft für Musikforschung schreibt HERMANN-ABERT-PREIS 2023 aus
Die Gesellschaft für Musikforschung schreibt den HERMANN-ABERT-PREIS 2023 aus. Der Preis dient der Auszeichnung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ist in diesem Jahr mit 2.500.- € dotiert. Die Preisträger dürfen nicht älter als 40 Jahre sein und sollten zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch keine Lebenszeit-Professur (W2, W3) an einer Universität oder Musikhochschule innehaben. Der Preis wird in Anerkennung herausragender Einzelarbeiten in deutscher Sprache (Dissertation, Habilitation) und in Würdigung insgesamt erbrachter wissenschaftlicher Leistungen verliehen. Vorschlagsberechtigt sind hauptamtlich an Universitäten und Musikhochschulen tätige Musikwissenschaftler*innen sowie Leiter*innen on freien Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Musikwissenschaft. Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen. Nominierungen sind bis zum 1. Mai 2023 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Musikforschung, Heinrich-Schütz-Allee 35, 34131 Kassel, [email]ed.gnuhcsrofkisum@elletsstfeahcseg[/email] zu richten.
Nominierte für Deutschen Jazzpreis stehen fest
Die Nominierten für den Deutschen Jazzpreis stehen fest: 81 nationale und internationale Künstler*innen können auf einen der Preise in 31 Kategorien hoffen, die am 27.04. im Metropol Theater Bremen verliehen werden. Der Preis wird zum dritten Mal ausgelobt, aus mehr als 1.000 Einreichungen musste die 25–köpfige Fachjury eine Auswahl treffen. Für jede Kategorie wurden drei Künstler*innen bzw. Einreichungen nominiert. In der Sparte Vokal wurden Cansu Tanrikulu, Natalie Greffel und Sanni Est ausgewählt. Im Bereich Holzblasinstrumente kann u.a. Nicole Johänntgen, bei den Blechblasinstrumenten Antonia Hausmann auf einen Preis hoffen. In der Kategorie Piano/Keyboards wurde Marlies Debacker, bei den Bassist*innen Lisa Wulff zur Wahl gestellt. Schlagzeug/Perkussion könnten Anika Nilles und Eva Klesse für sich entscheiden. In der Sparte „Album Vokal des Jahres“ wurde LUAHs „MO VI MENTO“ (Foto: Ferry Mohr) nominiert, Athina Kontou & Mother können mit der CD „Tzivaeri“ auf das Beste Debüt-Album des Jahres hoffen. Weitere Nominierte sind Kathrin Pechlof, Insomnia Brass Band, Julia Hülsmann Quartet, Olga Reznichenko Trio, POTSA LOTSA XL u.a. Bei „Komposition des Jahres“ wurde u.a. Heidi Bayers „Cookie Dough“ ausgewählt. Bei der Kategorie „Journalistische Leistung“ stehen Franziska Buhre & Julia Neupert mit ihrer Audio-Reihe „Jazz-Frauen. Wegbereiterinnen im Off“ zur Wahl. Die komplette Liste findet ihr hier. Im nächsten Schritt ermittelt die Hauptjury, bestehend aus Mitgliedern der Fachjury sowie prominenten Jazzakteur*innen und Persönlichkeiten des öffentlichen kulturellen Lebens die Preisträger*innen, die am 27. April im Metropol Theater Bremen mit dem Deutschen Jazzpreis – verbunden mit Preis– und Nominierungsgeldern in Gesamthöhe von über 350.000 € – geehrt werden.

