Deutscher Musikautor*innenpreis ehrt Annette Humpe & Dariya Maminova
Beim 15. Deutschen Musikautor*innenpreis (DMAP) werden erstmalig zwei Sonderpreise verliehen: „Inspiration“ und „Musik & Engagement“. Mit diesen Auszeichnungen ehrt die GEMA anerkannte Persönlichkeiten, die durch ihre künstlerische Brillanz und ihr Engagement in der Musikbranche außerordentliche Maßstäbe gesetzt und zu einer vielfältigen Musikkultur beigetragen haben. Eine der Preisträger*innen ist die Komponistin, Produzentin, Textautorin und Interpretin Annette Humpe (Ideal, Ich+Ich) (Foto: Jim Rakete). „In einer Zeit, als Musikautorinnen und insbesondere Produzentinnen noch keine Lobby hatten und in
der Öffentlichkeit praktisch nicht vorkamen, war sie Vorbotin, Wegbereiterin und Vorbild. Das ist sie bis heute! Annette Humpe hat mindestens drei Generationen von Musikschaffenden geprägt und beeinflusst. Sie hat die qualitative Marke für Pop Made in Germany gesetzt und sich in über 40 Jahren an der Spitze nie verbogen. Der erste DMAP-Sonderpreis für Inspiration könnte keine bessere Trägerin finden,“ heißt es in der Begründung der Jury.
Der Preis „Musik & Engagement“ ging an Rolf Zuckowski. Außerdem wurden die Gewinner*innen in der Kategorie „Nachwuchs“ bekannt gegeben: u.a. wird die Komponistin Dariya Maminova (MAMI NOVA, #dariyasongs, centers_circles) mit einem Preisgeld von 10.000 Euro in ihrem kreativen Schaffen unterstützt. Die Preisverleihung findet am 8. Februar 2024 in Berlin statt.
Hamburger Clubaward verliehen
Zum 13. Mal würdigte der Clubkombinat Hamburg e. V. Hamburgs Club- und Veranstaltungsszene in elf Kategorien. In einer kurzweiligen Award-Verleihung wurden am 25.01.2024 die Sieger*innen geehrt, die durch eine über 90-köpfige, fachkundige Jury aus Vertreter*innen der Hamburger Club- und Musikszene gewählt wurden. Zudem konnte in einem Public Voting über den Lieblingsclub abgestimmt werden. Neben Locations wie das Molotow, Astra Stube, Millerntor Gallery und Blurred Edges Festival wurden die besten Clubnächte und Konzert geehrt, aber auch ein Nachhaltigkeits-Award, der an das Uebel & Gefährlich vergeben wurde. Der Preisträger-Club von der Feldstraße darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro von Green Planet Energy freuen. Der Vorstand des Clubkombinats Hamburg e. V. verlieh den diesjährigen Ehrenpreis an CrewCrew für ihr wegweisendes Unternehmen einer feministisch geprägten Sicherheits- und Türpolitik. Auch löblich: Dieses Jahr verfolgten die Organisator*innen erstmals ein Nachhaltigkeitskonzept für den Abend der Verleihung.
Jazzpreis Biberach: jetzt bewerben!
Am Samstag, 20. April 2024 wird der Biberacher Jazzpreis in der Stadthalle Biberach zum 15. Mal vergeben. Der Jazzpreis ist einer der wenigen international ausgeschriebenen Preise für den Jazznachwuchs und nach über 30 Jahren zu einer festen Einrichtung geworden. Gerade jüngeren Jazzmusiker*innen bietet er eine herausragende Plattform, sich zu präsentieren. Die fünf besten Formationen stellen sich am 20. April einer renommierten Jury und dem Publikum und spielen um knapp 5000 Euro Preisgeld. Bewerben können sich Ensembles mit zwei bis sieben Musizierenden – optional auch mit Gesang, die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle offen. Die Jury bestimmt ihre Favoriten, die dann im Finale „gegeneinander“ antreten und sich dem Publikum und der Jury präsentieren. Das Publikum stimmt ebenfalls ab und prämiert seine*n Favorit*in, dem der Publikumspreis verliehen wird. Bewerbungsschluss: 05.02.2024
WDR Jazzpreis 2024 geht an Caris Hermes
Mit dem WDR Jazzpreis 2024 wird die 1991 in Lippstadt geborene Bassistin Caris Hermes ausgezeichnet. Hermes überzeugte die Jury durch ihre stilistische Unvoreingenommenheit, rhythmische Beweglichkeit sowie die Freude am Zusammenspiel. Der WDR Jazzpreis für Caris Hermes ist mit 10.000 Euro dotiert und verbunden mit einer Produktion mit der WDR Big Band. Die Verleihung des WDR Jazzpreises findet am 14. März 2024 um 19 Uhr im Bonner Pantheon Theater statt. Anschließend gehen die WDR Big Band und Caris Hermes mit der Sängerin Maika Küster erstmals gemeinsam auf NRW-Tour: Am 15. März spielen sie auf der INSEL in Wuppertal, am 16. März im Haus der Stadt in Düren und am 17. März beim MercatorJazz im Theater am Marientor in Duisburg. Der Nachwuchspreis des WDR Jazzpreis 2024 geht an das Jugend Jazz Orchester Bonn, das sein Preisträgerkonzert ebenfalls am 14. März im Bonner Pantheon Theater spielen wird.
Das Kulturradio WDR 3 überträgt den WDR Jazzpreis am 14. März 2024, ab 20 Uhr live in der Sendung WDR 3 Konzert, in der WDR 3 App sowie im Livestream der WDR Big Band auf wdr-bigband.de, facebook und YouTube.
Flötistin Clémence Manachère mit Musikpreis ausgezeichnet
Die in Südwestfrankreich geborene, seit geraumer Zeit in Hamburg lebende Flötistin Clémence Manachère bekommt den diesjährigen „Werner Burkhardt Musikpreis“. Die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Hamburger Jazzmusiker*innen bis 40 Jahre wird alle zwei Jahre verliehen. Preisstifter ist der 2008 verstorbene Journalist Werner Burkhardt. „Clémence Manachère erschafft in ihren innovativen, komplexen Kompositionen und in ihrer klaren Spielweise an der Flöte und am Sopransaxofon so kraftvolle wie feinstrukturierte Tonwelten“, heißt es in der Begründung der unter anderem mit der Journalistin Sarah Seidel und der Bassistin Lisa Wulff besetzten Jury. „Ihre Herangehensweise ist international geprägt und vom Mainstream unbeirrt, ihr Klangbild ist reich und selbst in seinen abstrakten Zonen beseelt. Ihre Musik ist farbenprächtig, in ihrer Eigenheit unverwechselbar.“ Manachère lernte klassisches Klavier und brachte sich als Teenager die Querflöte autodidaktisch bei. Von 2017 bis 2022 studierte sie Flöte und Sopransaxofon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Mit ihrer Band Unterwasser kann sie ihre eigenen Kompositionen zwischen Avantgarde-Jazz und Neuer Musik auf die Bühne brinen. 2024 wird bei JazzHausMusik das dritte Album „Serpents et Échelles“ im Septett mit dem norwegischen Posaunisten Helge Sunde erscheinen, ab 21.03. geht es auf Releasetour. Die Preisverleihung mit dem Konzert der Unterwasser Electric Band findet am 25. Januar um 19 Uhr in der JazzHall in Hamburg statt. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung per Mail für die Preisverleihung anmelden. Der Eintritt ist frei.
NRW vergibt Spielstättenprogrammprämien
Zum 15. Mal zeichnet der Landesmusikrat NRW gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen kleine und mittlere Bühnen der freien Musikszene für ihren besonderen Einsatz und ihr anspruchsvolles und engagiertes Live-Programm mit der Spielstättenprogrammprämie aus. Eine Fachjury, bestehend aus Christina Lux (Musikerin), Ulla Oster (Musikerin), Tim Isfort (moers festival) und Thomas Baerens (Referatsleiter Musik, Ministerium für Kultur und Wissenschaft), hat für die Spielzeit 2023/24 insgesamt 16 Spielstätten ausgewählt, die Prämien zwischen 5.000 Euro und 16.000 Euro erhalten (mehr zu den ausgewählten Spielstätten hier). Die Preise werden am Dienstag, 23. Januar 2024, um 19.00 Uhr im Jazzclub Henkelmann in Iserlohn überreicht. Um Anmeldung wird bis zum 18. Januar gebeten.
Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht erste Longlist 2024
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik hat Anfang Januar seine erste Longlist 2024 vorgestellt. Die zurzeit 154 Kritiker-Juror*inneen haben in 32 Kategorien insgesamt 292 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Da sind viele spannende Veröffentlichungen von Musikerinnen* dabei! In den Jazz-Juries tummeln sich z.B. Anke Helfrichs CD „We’ll Rise“ und das Album „Together“ des Sarah Chaksad Large Ensembles, zwei Alben, die bei uns in den letzten CD-Tipps waren. Außerdem wird die einzige Zusammenarbeit der 2017 verstorbenen Musikerin Geri Allen mit Kurt Rosenwinkel gewürdigt; die beiden hatten 2012 in Paris Aufnahmen gemacht, die jetzt von Jana Herzens Label Motéma mit der CD „A Lovesome Thing“ herausgebracht wurde. In der Jazz-Jury II sind „Beyond Dragons“ des Dreigespanns Angelika Niescier, Tomeka Reid, Savannah Harris (Foto: Jonas Schoder) sowie Sylvie Courvoisiers CD „Chimaera“ zu finden. Außerdem das neue Album „Rizdvo“ der ukrainischen Band Leléka mit dem ukrainischen Flötisten Maksym Berezhniuk. Gleich zweimal nominiert wurden die neuen Werke der norwegischen Folksängerin und Kantelespielerin Sinikka Langeland, von Mari Boine & Bugge Wesseltoft „Amame“ sowie Christina Lux & Oliver Georges („live deLUXe“). Auch die Weltmusik-Jury hat spannende Werke entdeckt wie z.B. „Out Of The Blue“ von Las Lloronas, Johanna Juholas „A Brighter Future“ oder das Album des Duos LADANIVA um die armenischen Sängerin Jacqueline Baghdasaryan. Die
kongolesische, feministische Band Les Mamans du Congo & Rrobin (Foto) und ihr Album „Ya Mizolé“ findet ihr ebenfalls in der Longlist. Cat Powers Livealbum „Sings Dylan: The 1966 Royal Albert Hall Concert“ sowie die neusten Werke von Ilgen-Nur, Mitski, Nadine Fingerhut, Catrin Finch & Aoife Ní Bhriain, Gudrun Walther & Andy Cutting, Katie Macfarlane, Olivia Rodrigo, Róisín Murphy, Romy, Maggot Heart, Joy Denalane, Cleo Sol u.v.w. sind ebenfalls gelistet. Wir drücken allen die Daumen, dass sie es in die Bestenliste schaffen! Die Bestenliste 1/2024 wird am 15. Februar veröffentlicht.
AXEL: Förderpreis für junge Musiker*innen aus Brandenburg
Brandenburger NachwuchsJUNGmusiker*innen aufgepasst: Seid dabei, wenn in Staffel 4 der „AXEL“ an ein neues Nachwuchstalent vergeben wird! Bewerben können sich junge Musiker*innen (Bands, Solisten, Instrumentalisten) bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, die noch keinen Plattenvertrag haben und ihre eigene Musik schreiben und komponieren (Komponist*innen müssen selbst auf der Bühne bei der Präsentation mitwirken). Ein Genre ist nicht vorgeschrieben. Bewerbt euch bis spätestens Ende Februar 2024 per Mail. Vorrunden finden am 27.4 und 4.5.2024 in Eisenhüttenstadt im Club Marchwitza statt. Nutzt eure Chance, vor jeder Menge Publikum aufzutreten, euch Feedback zu holen und vielleicht sogar das Preisgeld und den „AXEL“ mit nach Hause zu nehmen! Das Publikum entscheidet bis zum Halbfinale, wer weiterkommt. Trefft andere Musiker*innen, lernt viel rund um Auftritte, Soundchecks und Bühnenpräsenz.
Förderpreis der Hanns-Sedel-Stiftung geht an Miriam Hanika u.a.
Seit 1987 verleiht die Hanns-Seidel-Stiftung jährlich den Förderpreis für junge Liedermacher an drei Singer-/Songwriter*innen, Duos und/oder Bands, die unter vierzig Jahre alt sind und eigene, überwiegend deutschsprachige Songs produzieren. In diesem Jahr kann sich unter anderem Miriam Hanika über den mit 5.000 Euro dotierten Preis freuen. Miriam Hanika, aufgewachsen zwischen Köln und Fulda, stammt aus einer Musikerfamilie und kam mit sechzehn Jahren auf das Musikinternat in Weimar, danach folgte ein Musikstudium. Auf ihrem aktuellen Album Wurzeln & Flügel begibt sich die junge Virtuosin mit gefühlvollen Texten auf eine tiefsinnige Suche nach Heimat, Widersprüchen und Gegensätzen in unserer Zeit. „Mensch-Sein, Frau-Sein, das Selbst: Miriam hat ihre eigene Position gefunden und man wird als Hörer inspiriert von der philosophischen Ader ihrer Texte und der harmonischen Stimmung ihrer Musik. Durch ihren spielenden Wechsel zwischen Gesang, Oboe, Englischhorn und Klavier ist Miriam Hanika … eine musikalische Ausnahmeerscheinung, die Genregrenzen sprengt“, schreibt die Jury des Förderpreises in ihrer Begründung. Im folker gibt es ein Porträt hier . Neben dem Preisgeld beinhaltet die Auszeichnung einen Auftritt beim renommierten Festival „Lieder auf Banz“ (5.-6. Juli 2024) im bayerischen Bad Staffelstein.
PdSK e.V. verleiht Nachtigall an Nina Hagen
Glückwunsch und vierfacher Tusch! Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. hat seinen Preis „Nachtigall des Jahres 2024“ an Nina Hagen (Foto: GABO) verliehen. „Sie verbindet Popwelten, bringt Menschen zusammen. Nina Hagen ist als Schauspielerin, Sprecherin aktiv, fordert Meinungen heraus, kantig und persönlich, empathisch und direkt. Sie ist Künstlerin und Kunstfigur bis in die feinen Fasern ihrer Existenz, eine der bekanntesten Musikerinnen Deutschlands. So steht Nina Hagen für ein durch und durch opulentes Lebenswerk, ein Feuerwerk“, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Mit der „Nachtigall“ zeichnet der PdSK herausragende Künstler*innen aus, die unser Musikleben nachhaltig beeinflusst und zum Besseren gewendet haben – und noch wenden. Weitere sog. Ehrenpreise gingen an klassische Musiker*innen. Die Preise werden in festlichem Rahmen mit Publikum überreicht. Zeitpunkt und Ort gibt der PdSK e.V. jeweils zeitnah bekannt.
BRC Prize geht u.a. an Moor Mothers Projekt „Black Quantum Futurism“
Das amerikanische Architekturkollectiv „Black Reconstruction Collective“ (BRC) wurde 2022 im Rahmen einer Ausstellung im Museum Of Modern Art in New York von afroamerikanischen Künstler*innen, Designer*innen und Wissenschaftler*innen gegründet. Es will auf die mangelnde Sichtbarkeit schwarzer und POC-Künstler*innen in der langjährigen, postkolonialen Ausstellungspraxis des berühmten Museums aufmerksam machen und aufzeigen, wie Schwarzsein darin konstruiert wird. 2022 wurde auch ein Preis ins Leben gerufen: der mit 10.000 US-Dollar dotierte „BRC Prize“ soll jedes Jahr zwei schwarze Künstler*innen bzw. Kollektive bei Projekten unterstützen, die sich mit „hegemonialem Weißsein in Kunst, Design und Wissenschaft“ auseinandersetzen. In diesem Jahr ist das Kollektiv „Black Quantum Futurism“ (BQF) unter den Preisträger*innen. Das von der Dichterin, Musikerin und Aktivistin Camae Ayewa aka Moor Mother und ihrer Partnerin, der Anwältin und Aktivistin Rasheeda Phillips gegründete Kollektiv hinterfragt eurozentrische und kolonialistische Strukturen ebenso wie Zeit als Instrument der Unterdrückung, aber auch die Befreiung schwarzer Menschen und Gemeinschaften. Moor Mother wendet BQF-Methoden auf ihre musikalischen Kompositionen und elektronischen Geräuschmanipulationen an. Wie Ayewa erklärt, sei BQF eine neue Sprache „der Heilung, der Erinnerung und der Gerechtigkeit, die übertragen und als Technologie genutzt werden kann“ – eine Sprache also an der Schnittstelle von Aktivismus, Kunst und DIY-Kultur.
Philine Sonny, Marie Montexier & Negisa gewinnen popNRW Preise
Am 14.11.2023 wurden die popNRW-Preise an die herausragendsten Bands und hoffnungsvollsten Newcomer*innen aus NRW verliehen. Zum einen gewann die junge Songwriterin Philine Sonny aus Unna den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis als „Outstanding Artist“ für ihre melancholischen, berührenden Indierock-Songs. Außerdem gewann als Zweitplatzierte in der Kategorie „Outstanding“ die Kölner Künstlerin, DJ und Labelinhaberin Marie Montexier eine Plakat-/Guerilla-Kampagne von „Straßenjunge“. Mit ihrem Kollektiv Précey, ihrem Label Paryìa Records und der Radioshow Paryìa FM beim Sender HÖR Berlin unterstützt und präsentiert sie unterrepräsentierte, noch nicht bekannte Kunstschaffende, die aufgrund der noch immer sehr männerdominierenden Technokultur wenig gesehen werden und Diskriminierungen ausgesetzt sind. Übrigens ist sie eine der Protagonistinnen der ARD Doku-Serie Call me DJ!, die über das Leben weiblicher DJs in einer männlich dominierten Musikbranche erzählen. Das ebenfalls in Köln ansässige Avantgarde-Pop-Duo NEGISA bekommt als zweitplatzierter „Newcomer“ werbliche Unterstützung in Form eines Marketing-Pakets. (Foto: Mathilda Noelia)

