Musikfonds Projektförderung

Ziel des 2016 gegründeten Musikfonds ist die Förderung der aktuellen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Musikfonds nimmt eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die Kunst als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift und nicht kommerziell orientiert ist. Er umfasst Neue Musik und zeitgenössische Moderne; Jazz und improvisierte Musik; freie Musik und Echtzeitmusik; elektronische und elektroakustische Musik; experimentellen HipHop, Pop und Rock; radikale Strömungen von DJing und Dance Music; Audio-Installationen und Klangkunst. Die nächste Antragsfristen für Anträge auf Projektförderung (Antragssumme von 2.001 bis 50.000 EUR) ist der 31.01.2023. Wer bei der letzten Förderrunde gewonnen hat, seht ihr hier.

30.11.2022

Zukunftsmusik Stuttgart bietet Mentoring für FLINTA+ Musikerinnen*

Ihr seid weiblich, agender, nicht binäre, inter- oder transsexuelle Musikerin* oder Teil der Musikökonomie mit Wohnsitz in Stuttgart und Region? Ihr steht kurz vor der Professionalität und wollt hauptberuflich in der Musikbranche Fuß fassen? Dann bewerbt euch für das 6-monatige Mentoringprogramm „Zukunftsmusik Stuttgart“! Es bietet einen individuell zugeschnittenen Zugang zu Netzwerken und professionellem Know-how – egal ob Musikerin*, Tontechnikerin*, Managerin* oder wo ihr euch sonst in der Branche zuhause fühlt. Ihr werdet mit erfahrenen Persönlichkeiten zusammengebracht, die durch langjährige Berufserfahrung in der Musikwirtschaft ein hohes Maß an Branchenexpertise und ein stabiles Netzwerk aufweisen können. Als Mentorinnen* stehen Céline-Giulia Voser alias Cégiu (Produzentin & Komponistin), Fola Dada (Gesang & Artist Development), Verena Bößmann (Social Media Marketing & Artist Management) und Melissa E. Logan (Performance & Producing) zur Auswahl. Interessierte bewerben sich bis 28. Oktober 2022, 23.59 Uhr per Mail. In der Mail enthalten sein müssen ein Motivationsschreiben, warum ihr perfekt für das Programm seid (max. 1.000 Zeichen); Name, Anschrift und Kontakt (Bewerbungen sind nur aus Stuttgart und der Region möglich); Beruf und / oder berufliches Ziel; Eure favorisierte Mentorin; Webseite / Social-Media-Kanäle und Arbeitsproben.

25.10.2022

Creative Business Academy bietet Support für Kreativunternehmen

Egal, ob du im Rahmen deines Projektvorhabens beispielsweise eine neue Software zur Automatisierung von Geschäftsprozessen einführen willst, nachhaltige Innovationen auf den Markt bringen möchtest oder Support bei der Finanzplanung brauchst: Die Creative Business Academy hilft dir konkret dabei, dein Projekt in eine profitable Entwicklung zu bringen und setzt dabei direkt an deinem spezifischen Problem an. 60 Fachexpert*innen unterstützen dich bei der Realisierung deines kreativwirtschaftlichen Projektvorhabens. Dich erwartet ein individuell auf dich zugeschnittenes Programm, das einen Gesamtwert von bis zu 12.000 € pro Teilnehmer*in hat: 30 Stunden Support, ein zugeschnittenes Vortrags- und Workshop-Programm sowie finanzielle Begleitung. Bewerbungsschluss: 27.10.2022

10.10.2022

MOVEUP! Stipendien-Programm für Hamburger Musiker*innen

Von 14.10.2022 bis einschließlich 14.11.2022 können sich Musiker*innen aus dem Raum Hamburg beim MOVEUP! Stipendien-Programm von RockCity und der Behörde für Kultur und Medien bewerben. Zu holen sind 6.000 € für Komposition/Produktion (Upstart) oder 7.000 € für Marketing/Multimedia/PR (Upmedia)!

10.10.2022

Auftrittsförderung für Bands aus Rheinland-Pfalz

Talentierte Nachwuchsbands und Einzelkünstler*innen der rheinland-pfälzischen Rock- und Popszene können sich ab sofort für eine Auftrittsförderung bewerben. Dabei können Einzelauftritte (bis zu 200€ Zuschuss) und Tourneen (mindestens 3 Auftritte in 10 Tagen, national / international mit bis zu 1.200 € Zuschuss) gefördert werden. Die Auftrittsförderung dient der bedarfsgerechten und nachhaltigen Entwicklung der rheinland-pfälzischen Rock- und Popmusikszene, insbesondere innerhalb des Landes, förderfähig sind aber auch Auftritte im nationalen und internationalen Bereich. Das Eingangsdatum des Antrags muss vor dem Auftrittsdatum liegen – Ausnahmen sind im Einzelfall möglich.

04.10.2022

Musikboard Berlin fördert Festivals & Nachwuchsprojekte

Mit dem Programm Festivalförderung sollen Berliner Popmusik-Festivals gefördert und ihnen eine Planungsperspektive gegeben werden. Insbesondere Festivals, die Nachwuchstalente aus Musik und Musikwirtschaft involvieren, stehen im Fokus. Unter Popmusik versteht das Musicboard dabei alle Genres und Spielarten, die nicht eindeutig der klassischen und Neuen Musik oder dem Jazz zugeordnet werden können. Das umfasst auch jegliche Formen der genreübergreifenden und experimentellen Popmusik.

Mit dem Programm Karrieresprungbrett Berlin sollen Projekte und Plattformen gefördert werden, die den Nachwuchs aller Bereiche der Popmusik, von Musiker:innen bis Musikwirtschaft, bei ihrem nationalen oder internationalen Karrieresprung unterstützen (zum Beispiel durch Konzertreihen, Workshop-Programme, interdisziplinäre Formate).

Mit dem Programm Pop im Kiez sollen Projekte gefördert werden, die die Akzeptanz von Live-Musik im Bereich der Popmusik in einem speziellen Kiez Berlins anhand von Modellprojekten, einer Kampagne oder einer Reihe an Maßnahmen erhöhen. Das Programm greift die gegenwärtige Verdrängung subkultureller Freiräume in Berlin thematisch auf. Es soll szenebasierte Musikakteur*innen und deren Vernetzungsstrukturen innerhalb einer Nachbarschaft Berlins nachhaltig stärken und positive Effekte für lokale Clubs und Spielstätten hervorbringen.

Bewerbungsschluss für alle Programme: 01.11.2022

28.09.2022

Musikfonds fördert hochambitionierte, nichtkommerzielle Musik

Ziel des 2016 gegründeten Musikfonds ist die Förderung der aktuellen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Musikfonds nimmt eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die Kunst als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift und nicht kommerziell orientiert ist. Mit Strahlkraft und Tiefe ist sie unabhängig, zukunftsbezogen und experimentell, ihrer Zeit voraus und visionär, brisant, kontrovers, provokativ und damit prägend auch für etablierte, wirtschaftlich tragfähige Teile des Musikbetriebs. Er umfasst Neue Musik und zeitgenössische Moderne; Jazz und improvisierte Musik; freie Musik und Echtzeitmusik; elektronische und elektroakustische Musik; experimentellen HipHop, Pop und Rock; radikale Strömungen von DJing und Dance Music; Audio-Installationen und Klangkunst. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die in der professionellen zeitgenössischen Musik tätig sind. Dies schließt die Einbeziehung von Laien bzw. Amateur*innen in geförderten Projekten aber nicht aus. Anträge mit einer Antragssumme bis zu max. 2.000 € können ab sofort abhängig vom geplanten Projektbeginn immer ca. einen Monat vor den folgenden Antragsfristen gestellt werden: für geplante Veranstaltungen im Zeitraum 01. Dezember 2022 bis 31. Januar 2023 ist der Bewerbungsschluss: 31.10.2022.

28.09.2022

Internationale Tourförderung (Antragsstart: 01.10.2022)

Die Internationale Tourförderung unterstützt Musiker*innen und Bands mit einem Wohnsitz in Deutschland bei besonderen Auftritten im Ausland. Ziel ist es, Künstler*innen damit den Markteintritt auf einem internationalen Musikmarkt zu erleichtern oder dabei zu helfen sich dort weiter zu etablieren. Über die eingereichten Projektanträge entscheidet eine fünfköpfige Jury mit Expert*innen aus der Musikwirtschaft. Für maximal 15 Auftritte, Supportshows, Auftritte bei Musikfestivals, Showcases oder in TV- und Hörfunksendungen kann ein finanzieller Zuschuss zu den Reise- und Marketingkosten gewährt werden. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf absatzstarken Zielmärkten wie den USA, Japan, Südkorea, Australien sowie Europa – hier insbesondere Großbritannien, Frankreich, die Benelux-Staaten und die nordischen Länder. Weitere Länder kommen unter Umständen als Zielmärkte in Betracht, sofern dort Tonträgerveröffentlichungen oder sonstige nachhaltige marktbereitende Aktivitäten nachgewiesen werden können. Der Antrag auf Internationale Tourförderung muss spätestens 5 Wochen vor dem ersten Auftritt eingegangen sein.

28.09.2022

Förderung von europäischen Kooperationsprojekten u.a. mit Ukraine

Ukraine, Dänemark, Tunesien, Spanien, Slowenien – das sind fünf aus 39 Ländern, mit denen Kulturschaffende für ein Europäisches Kooperationsprojekt zusammenarbeiten können. Kreatives Europa KULTUR fördert Projekte aus allen Kultursparten. Voraussetzung ist, dass ein Projekt mit europäischen Partnerorganisationen umgesetzt wird. Aus diesem Grunde präsentiert der Veranstalter, Kreatives Europa KULTUR in den kommenden Wochen fünf antragsberechtige Länder in Zoom-Infosessions und lädt dazu die Kolleg*innen aus den jeweiligen Ländern für Eure Fragen ein. Beim Auftakt am 22.09.2022 mit Yaroslav Diakiv vom CED Ukraine geht es nicht nur um den regulären Förderbereich Kooperationsprojekte, sondern auch um die Sonderausschreibung für Kooperationsprojekte mit ukrainischen Partnerorganisationen. Dabei sollen Projekte gefördert werden, die ukrainische Künstler*innen unterstützen oder geflüchteten Ukrainer*innen den Zugang zu Kultur im Aufnahmeland ermöglichen. Außerdem stehen Projekte im Fokus, die sich dem Schutz des Kulturerbes in der Ukraine widmen oder den ukrainischen Kultursektor auf die Nachkriegszeit vorbereiten. Die Ko-Finanzierungsrate liegt bei 90%. Alle Termine finden online via Zoom auf Deutsch und Englisch statt ohne Übersetzung.

19.09.2022

Infotour Initiative Musik kommt nach Dresden & Erfurt

Gemeinsam mit den regionalen Partnern Kreatives Sachsen und LAG Songkultur Thüringen veranstaltet die Initiative Musik diese Woche weitere Infosessions zur Künstler*innenförderung. Am 07. September 2022 gastiert sie von 17-18:30 Uhr in Dresden im Alten Wettbüro (hybrid) (Anmeldung) und am 08. September 2022 von 17-18:30 Uhr in Erfurt bei Franz Mehlhose (Anmeldung). Die Teilnahme ist kostenlos.

06.09.2022

Ottilie-Roederstein-Stipendien für hessische Künstlerinnen

Mehr als die Hälfte der Studierenden an den hessischen Kunsthochschulen sind Frauen – aber trotzdem sind professionelle Künstlerinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit immer noch zu wenig präsent. Hier setzt das 2021 eingeführte Stipendienprogramm des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst an, das durch seinen Namen an die Porträtmalerin und Zeichnerin Ottilie W. Roederstein (1859-1937) erinnert. Roederstein kämpfte gegen die zahlreichen Vorurteile der damaligen Zeit und setzte sich gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Dr. Elisabeth Winterhalter, der ersten deutschen Chirurgin, für die Gleichberechtigung der Frau ein. In dem Stipendienprogramm werden jährlich Stipendien an herausragende hessische Künstlerinnen oder Künstlerinnengruppen aller Sparten in drei Kategorien vergeben: Das Hauptstipendium in Höhe von bis zu 70.000 Euro soll die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihren Arbeiten erhöhen. Das Nachwuchsstipendium, das mit bis zu 40.000 Euro dotiert ist, soll besonders talentierten jungen Künstlerinnen die Möglichkeit eröffnen, während oder unmittelbar nach ihrer Ausbildung bereits ein größeres Projekt umzusetzen. Mit diesen Stipendien werden jeweils Projektvorhaben gefördert. Die Förderung erfolgt mit einem Jahresstipendium sowie Mitteln für die künstlerische Umsetzung des Projekts, also zum Beispiel die Durchführung einer Ausstellung, eines Konzertes, einer Aufführung, die Realisation eines Kunstwerks, Druckkosten oder vergleichbare Kosten. Die durchgeführten Projekte müssen dokumentiert und in Hessen realisiert werden. Zusätzlich vergibt das Land Hessen bis zu fünf Arbeitsstipendien im Gesamtwert von 20.000 Euro an hessische Künstlerinnen, die sich in einer besonderen familiären Belastungssituation befinden wie etwa der Erziehung eines Kindes unter 12 Jahren oder Pflegearbeit. Bewerbungsschluss: 15.09.2022

31.08.2022

Brandenburg unterstützt vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler*innen

Das Kulturministerium unterstützt vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler*innen mit einem Sonderhilfsfonds in Höhe von rund 120.000 Euro. Damit werden acht Projekte von Kultureinrichtungen gefördert. Mit dem Ukraine-Hilfsfonds Kultur soll die aktuelle Notlage vom Ukraine-Krieg betroffener Kulturschaffender durch die Einbindung in das Kulturleben im Land Brandenburg abgefedert werden. Im Vordergrund steht die Förderung der künstlerischen Arbeitsmöglichkeiten und Aktivitäten. Gefördert wird z.B. die Musikakademie Rheinsberg gGmbH für ihr Programm ‘Rheinsberger Residencies for Refugees‘. Mit der Förderung wird drei Ensembles ein fünftägiger Arbeitsaufenthalt an der MKR, inkl. Coaching und Abschluss-Schulkonzert mit jeweils rund 150 Schüler*innen ermöglicht. Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg erhält eine Fördersumme für die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine in die Musik- und Kunstschulen. Finanziert werden damit u.a. acht Unterstützungsstipendien à 300 Euro für Notenmaterial, Probenfahrten etc. für besonders begabte Jugendliche, die für die Mitwirkung in einem Landesjugend­ensemble oder eine spezielle Talentförderung an den Musikschulen in Betracht kommen.

30.08.2022