Das Studio Nord Bremen und die Initiative musicHBwomen* vergeben mit freundlicher Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium speziell für junge FLINTA*-Bands und Ensembles. Das Stipendium richtet sich an aufstrebende FLINTA*-Musiker*innen aus Jazz, Pop, Rock und verwandten Stilrichtungen und bietet das perfekte Durchstart-Paket: ein professionelles Studio-Wochenende im Studio Nord Bremen mit Recording-Konzert, Coaching und EP-Produktion. Bewerben können sich Bands und Ensembles, die aus FLINTA*-Personen bestehen und deren Durchschnittsalter der Bandmitglieder zum Zeitpunkt der Bewerbung max. 30 Jahre beträgt. Bewerbungsschluss: 30.08.2026
Neue Förderung für Kulturprojekte in der Lausitz
Kulturakteur*innen und Kultureinrichtungen aus der brandenburgischen Lausitz können sich ab sofort für den Projekfonds Kulturplan Lausitz bewerben. Gefördert werden Vorhaben, die den Strukturwandel künstlerisch begleiten, von lokalen Kulturprojekten über Kooperationen bis hin zu langfristigen Strukturprojekten. Je nach Förderkategorie sind 2.500 bis 300.000 Euro möglich, bei einer Förderquote von bis zu 90 Prozent. Bewerbungsschluss: 13. September 2026
Pro Helvetia bietet Förderprogramme für Musiker*innen
Bist du als Musiker*in mit Bezug zur Schweiz tätig? Im Bereich Musik bietet Pro Helvetia sowohl ganzjährig offene Förderformate als auch Ausschreibungen mit festen Fristen an. Vier Ausschreibungen sind bis zum 1. September 2026 offen:
- Fast Forward ist ein zweijähriges Förderformat für Musikschaffende in der Mitte ihrer Karriere, die ihre internationale Karriere vorantreiben möchten.
- Creation and production for new musical works: contemporary music richtet sich an landesweit etablierte Musikschaffende und Ensembles aus den Bereichen zeitgenössische Musik, Musiktheater, Klangkunst und neue Volksmusik.
- Creation and production for new musical works: pop, jazz, global richtet sich an landesweit etablierte Musikprofis und Bands aus den Genres Pop, Rock, Jazz, Elektronik, Experimental, Global Sounds und Hip-Hop.
- Feat. unterstützt eine erstmalige Zusammenarbeit (Featuring) zwischen Künstler*innen aus der Hip-Hop- und/oder Clubbing-Szene mit dem Ziel einer gemeinsamen Veröffentlichung.
Stadt Frankfurt stellt Jazzstipendium neu auf
Das Frankfurter Jazzstipendium wird seit 1991 vergeben, um die künstlerische Weiterentwicklung der lokalen Jazzszene zu fördern. Gesucht werden professionelle Jazzmusiker*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt, die mit ihren Projekten neue Impulse für die Szene setzen. In diesem Jahr soll der „Jazzstandort Frankfurt“ für größere Besetzungen attraktiver werden. Deshalb sucht der neu eingerichtete Projektbeirat insbesondere Bewerbungen mit Projektvorschlägen, die sich auf die künstlerische Weiterentwicklung größerer Ensembles konzentrieren. Neben dem klassischen Bigband-Format können Projekte eingereicht werden, die sich als gemischtes Ensemble mit mind. 8 Mitwirkenden verstehen. Hierbei legt die Jury wie immer ein offenes, an den aktuellen Strömungen und Tendenzen der Gattung Jazz orientiertes Verständnis zu Grunde.
Für das Jahr 2026 gelten folgende Schwerpunktkriterien:
● Großensembles mit mindestens acht Mitwirkenden in gemischter Besetzung
● das eingereichte Projekt vermittelt hohe künstlerische Qualität auf der Basis von Eigenkompositionen und Eigenarrangements, und bringt künstlerische Individualität in Form von Besetzung, Interaktion, Interpretation und der Arbeitsweise im Ensemble zum Ausdruck
● um die Vernetzung innerhalb der Szene zu stärken, sind Projekte besonders erwünscht, die eine hohe Einbindung lokaler Akteure nachweisen können
● ebenso erwünscht sind Bewerbungen von divers besetzten Gruppen, sowie Projekte, die einen hohen Anteil junger Mitwirkender (unter 35 Jahre) und/oder eine generationenübergreifende Besetzungen nachweisen
Bewerbungsschluss: 18. September 2026
Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds
Mit dem IKF fördert das Goethe Institut die Entwicklung neuer Produktionen sowie die Weiterentwicklung bereits bestehender Produktionen in Musik, Theater, Tanz, und Performance, die künstlerisch hochwertig sind und öffentlich wirken. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes zwischen den Koproduktionspartner*innen ist unabdingbar. Aus der Bewerbung muss klar hervorgehen, dass ein echtes beidseitiges Interesse an der dialogorientierten Produktion vorliegt. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Neben reinen Musik-, Tanz- oder Theaterproduktionen sind interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien möglich.
Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden. Die beantragte Fördersumme sollte 30.000 € nicht über- und 15.000 € nicht unterschreiten. Von der Förderung ausgeschlossen sind rein kommerzielle Projekte, Auftragsarbeiten, reine Gastspiele oder Tourneen, Vorhaben mit reinem Residenzcharakter, Musikaufnahmen, Film- oder Ausstellungsvorhaben ohne performativen Ansatz, sowie laufende Betriebskosten. Bewerbungsschluss: 1.10.2026
Rock-, Pop- & Jazz-Stipendien der Hans und Eugenia Jütting Stiftung
Nachwuchskünstler*innen aus den Bereichen Pop, Jazz, Rap/Hip-Hop und Singer-Songwriter aufgepasst, es werden Stipendien vergeben! Solist*innen erhalten 5.000 Euro, Bands bis zu 10.000 Euro, verbunden mit einem Auftritt beim Rolandfest in Stendal und einem weiteren Konzert. Bewerben können sich deutsche und polnische Musiker*innen, die nicht älter als 23–27 Jahre sind (je nach Kategorie). mit Live-Aufnahmen und vollständigen Unterlagen. Die Bewerbungen sind bis zum 31.08.2026 per Post bei der Jütting-Stiftung, Schadewachten 48, 39576 Stendal, einzureichen.
Hamburger Labelförderung (bis 15.08.)
Bis zum 15.08.2026 können wieder Anträge auf Labelförderung bei der Behörde für Kultur und Medien gestellt werden. Hamburger Kleinstunternehmen können einen Zuschuss zwischen 2.000 und 10.000 Euro beantragen.
Neue Bewerbungsphase des Instrumentenfonds in Hamburg
Der Instrumentenfonds von RockCity Hamburg e.V. und der Haspa Musik Stiftung geht in die nächste Runde: Ab dem 21. Juli bis 25. August 2026 können sich Musiker*innen mit Wohnsitz oder Arbeitsschwerpunkt in Hamburg erneut auf die Förderung hochwertiger Instrumente bewerben. Nachdem die Fördersumme von 30.000 Euro im letzten Jahr vollständig ausgeschöpft wurde, stehen auch dieses Jahr, dank der Haspa Musik Stiftung, wieder 30.000 Euro zur Verfügung. Ob Stage Piano, Multi-Oud, Schlagzeug oder Vibraphon, der Instrumentenfonds ermöglicht den Zugang zu professionellen Instrumenten, die aufgrund hoher Anschaffungskosten oft unerreichbar bleiben. Gefördert werden Instrumente ab einem Anschaffungswert von 1.000 Euro, die langfristig im musikalischen Schaffen eingesetzt werden. Die Instrumente werden für zunächst drei Jahre verliehen und bleiben Teil des Instrumentenfonds der Haspa Musik Stiftung. Voraussetzung für die Bewerbung ist eine RockCity-Mitgliedschaft.
ZIRP-Musikstipendium 2027 für junge Artists aus RLP
Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben auch für 2027 wieder ihre renommierten Jahresstipendien für junge Musiker*innen (Jg. 1999 u. jünger) aus Rheinland-Pfalz. Das Stipendium unterstützt herausragende Nachwuchstalente auf ihrem weiteren musikalischen Weg und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Zusätzlich profitieren die Stipendiat*innen von wertvollen Auftrittsmöglichkeiten und einem starken Netzwerk aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Bewerben können sich Sänger*innen, Instrumentalist*innen (außer Orgel) sowie Ensembles (Duo bis Quintett) aus allen musikalischen Sparten – darunter auch Jazz und Popularmusik. Voraussetzung ist unter anderem ein Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, ein noch nicht abgeschlossenes Musikstudium sowie eine musikalische Ausbildung mit wesentlichen Anteilen in Rheinland-Pfalz. Bewerbungsschluss: 4.11.2026
Initiative Musik stellt Förderprogramme vor: 1.9.2026 Saarbrücken
Bei ihrem Tourformat stellt die Initiative Musik Förderprogramme vor, gibt praktische Tipps zur Antragstellung und tauscht sich mit der lokalen Musikszene über Fördermöglichkeiten aus. Der nächste Tourstopp ist am 1.9.2026 im Dock11 in Saarbrücken im Saarland und beantwortet eure Fragen: Wie kommen Künstler*innen im Saarland an Förderung? Wie baut man nachhaltige Netzwerke auf? Und welche Strukturen braucht es, damit die Musikszene vor Ort langfristig gestärkt wird? Expert*innen und von der Initiative Musik geförderte Künstler*innen aus der Region teilen ihre Erfahrungen und geben Einblicke, wie Förderung wirken kann. Im Anschluss gibt es eine offene Q&A-Runde sowie Zeit für Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
FOKUS POP 2026 fördert Musikprojekte in Brandenburg
Das Förderprogramm FOKUS POP ist zurück! Das Land Brandenburg unterstützt Musiker*innen, Bands und DJs bei der Umsetzung künstlerischer Projekte mit bis zu 5.000 € pro Vorhaben. Gefördert werden Projekte, die eure künstlerische Entwicklung voranbringen. Dazu gehören unter anderem Studioaufnahmen, Konzertmitschnitte zu Werbezwecken, Mixing und Mastering, Promotion, Audio- und Videoaufnahmen sowie künstlerische Kooperationen. Aber Achtung, nicht förderfähig sind u.a. Tonträgerpressungen, Tourneen, Equipment oder Software. Ihr habt Fragen zur Antragstellung? Impuls Brandenburg e. V. bietet Mittel Juli zwei digitale Infocalls an, wo ihr Schritt für Schritt durch das Antragsformular geführt werdet und eure Fragen stellen könnt.
Infocalls
14.07. | 18:00 bis 19:00 Uhr. Registrierung.
16.07. | 12:00 bis 13:00 Uhr. Registrierung.
Wer kann sich bewerben?
Musiker*innen, Bands und DJs mit Erstwohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Brandenburg, die mindestens drei eigene Songs auf gängigen Musikplattformen veröffentlicht haben. Mehr zur Antragstellung hier. Antragsfrist: 20. Juli 2026
Dresdner Philharmonie erhält Förderung für Modellprojekt zum klimaresilienten Stadtumbau
Die Dresdner Philharmonie hat mit ihrem Projekt „Urban Re:set – Räume für morgen“ eine Förderzusage des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung erhalten. Das Vorhaben zur klimaresilienten Weiterentwicklung des Vorplatzes am Kulturpalast gehört zu den vier ausgewählten kommunalen Modellprojekten im gesamten Freistaat und erhält eine Förderung in Höhe von 198.000 Euro. Das Projekt will Aufenthaltsqualität und Hitzeresilienz verbinden und veranschaulichen sowie zeigen, wie Kulturinstitutionen und Wissenschaft in Abstimmung mit Stadtverwaltung und Denkmalpflege gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln können. Realisiert und teilweise für spätere Projektstadien geplant sind modulare Begrünungselemente, temporäre Verschattung, intelligente Wassernutzung sowie weitere innovative Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessern und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Ziel ist es, Lösungen für stark versiegelte innerstädtische Räume zu entwickeln und umzusetzen, die sich auch auf andere Städte und Kommunen übertragen lassen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird wissenschaftlich begleitet und durch Kultur-, Bildungs- und Beteiligungsangebote ergänzt.

