LIVE FONDS – nächste Förderrunde für Hamburger Musiker*innen
Hol dir den Zuschuss zu deinen Konzerten und Tourneen: LIVE FONDS – Die nächste Förderrunde steht an! Bei diesem Programm können Musikschaffende mit Wohnsitz oder Arbeitsmittelpunkt in Hamburg folgende Förderung beantragen:
- bis zu 60% für deine Fahrzeuganmietungen im Inland (Road Trip Fonds)
- bis zu 60% Fahrt- und Übernachtungskosten bei Gigs im Ausland (International Touring Fonds) oder
- bis zu 70% der Kosten für dein nachhaltiges Touren mit dem Zug (Green Touring Fonds).
Bereite all deine Unterlagen vor, damit du direkt loslegen kannst. Zur jeweiligen Antragsfrist können dabei nur Anträge für Konzerte eingereicht werden, die im dazugehörigen Förderzeitraum stattgefunden haben: 01.10.2026 – 30.11.2026. Antragsfrist: 07.12.2026, 14 Uhr
Antragsstart verschoben: Live 500
Der Antragsstart für die 4. Runde von Live 500 musste aufgrund eines technischen Problems des Förderportals leider verschoben werden. Datum für die neue Antragsphase ist nun 27.10. (12 Uhr) – 10.11.2026 (12 Uhr). Alle bereits angelegten Anträge müssen leider erneut angelegt werden! Die Initiative Musik entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und dankt für eure Geduld!
Das aufgelegte Förderprogramm Live 500 IV soll ein flächendeckendes Fortbestehen der kulturellen Vielfalt an Livemusikprogrammen im Bereich der Popularmusik sichern und vor allem kleine bis mittlere Musikspielstätten und Veranstalter*innen bei einer diverseren Programmplanung und faireren Vergütung der Künstler*innen zu unterstützen und somit mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Es soll vor allem die ländlichen und strukturell schwächeren Regionen stärken, da niedrigschwellige Kulturangebote in diesen Orten oft systemrelevant für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Lebensqualität vor Ort sind.
Call for residency hosts 2026-2027
Mit dem Call for Residency Hosts unterstützt das Mobilitätsprogramm Culture Moves Europe Residenzprojekte, bei denen Gastorganisationen bis zu fünf Künstler*innen aus dem Ausland einladen können. Gefördert werden Projekte mit einer Dauer zwischen 21 und 90 Tagen. Voraussetzung ist, dass alle teilnehmenden Künstler*innen während des gesamten Projektzeitraums gleichzeitig vor Ort sind. Der Call ist bis 18. Januar 2027 geöffnet. Die Ergebnisse werden bis zum 9. März 2027 bekannt gegeben. Danach beginnt die zweite Phase des Bewerbungsprozesses. Bis zum 31. Juli 2027 haben die ausgewählten Organisationen Zeit, die Teilnehmenden für Ihre Residenzprojekte auszuwählen und eine Residency Info Card zu erstellen. Auf dieser Grundlage wird die endgültige Fördersumme für das jeweilige Residenzprojekt festgelegt. Die geförderten Residenzprojekte können im Zeitraum vom 12. April 2027 bis zum 31. März 2028 stattfinden.
Ausschreibung: Culture Moves Europe (laufende Bewerbung möglich)
Celler Schule für Songwriter*innen (jetzt bewerben)
Die Celler Schule (12.-25.7.2027) ist eine Förderseminar und eine Masterclass für alle, die deutsche Songtexte in den Bereichen Pop, Chanson, Kinderlied oder Schlager schreiben, unabhängig von Alter, Wohnsitz, GEMA-Zugehörigkeit oder Anzahl bisheriger Songveröffentlichungen. Naturtalente haben genauso ihre Chance wie Semiprofessionelle, die für den Schritt in die Profi-Liga Unterstützung brauchen, oder Profis, die ihren Karrierewegen neue Impulse geben wollen. Gesucht werden Menschen mit künstlerischem Potential und dem Willen, das Liederschreiben zum Teil ihres Berufslebens zu machen. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026
Next Level für Musikerinnen-Mentoring (AT)
Jetzt bewerben! Das Mentoring-Programm für Musikerinnen aus Österreich geht in die dritte Runde. In Zusammenarbeit mit dem Verein @mufa_musikfueralle schreibt das BMWKMS bis zu 20 Mentoring-Plätze für Frauen und FLINTA im Musiksektor aus. Ein Schwerpunkt ist diesmal Business & Professionalisierung. Bewerbungsfrist: 16. November 2026, Programmstart ist 8. Januar 2027.
Basisförderung der Gema (bis 18.10. bewerben)
Du suchst finanzielle Unterstützung für dein nächstes Release? Die neue Bewerbungsrunde für die Kulturförderung Online läuft ab sofort! Reiche deine Bewerbung bis zum 18. Oktober 2026 ein und sichere dir die Chance auf 2.000 Euro Basisförderung. Voraussetzung ist u.a., dass die Werkanmeldung innerhalb der letzten zwei Jahre bei der GEMA erfolgt ist und das Werk auf kommerziellen Online-Plattformen veröffentlicht wurde.
Förderprogramm Outer Ear des Musikfonds
Mit Outer Ear fördert der Musikfonds Projekte, die neue Wege in der Publikumsansprache und -beteiligung gehen. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Werk, sondern der Entstehungsprozess: Experiment, Offenheit und gemeinsames Erleben sollen sichtbar und hörbar werden und neue Zugänge zu aktueller Musik schaffen. Besonders angesprochen werden Menschen, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Bewerbungsfrist: 30.10.2026
Hessen: Projektförderung für die professionelle Freie Szene
Um das vielfältige hessische Musikleben zu erhalten und auszubauen, hatte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur eine neue Förderrichtlinie erarbeitet, die zum 1. April 2025 in Kraft trat. Gefördert werden Projekte im Musikbereich mit Konzentration auf die nicht institutionell geförderte professionelle Freie Szene, soweit sie aus qualitativer und inhaltlicher Sicht im erheblichen Interesse des Landes Hessen stehen. Über die Förderwürdigkeit eines Projektes berät ein hierfür bestellter Fachbeirat, soweit der Förderantrag die formalen Kriterien erfüllt. Wichtig: Projekte mit Amateur*innen können vom HMWK nicht gefördert werden. Amateurmusikvereine werden ausschließlich über die Verbände gefördert, denen sie angeschlossen sind. Einzelkonzerte und einzelne musikalische Veranstaltungen werden nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert. Veranstaltungen ohne Eintritt können grundsätzlich auch nicht gefördert werden. Antragsfrist: 31. Oktober 2026 für Projekte des ersten Halbjahres (des Folgejahres)
„Creative Connection“ fördert Projekte der Kreativwirtschaft in Stuttgart
Mit Creative Connection unterstützt die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart innovative Projekte, Veranstaltungen und Formate, die die Kreativwirtschaft vor Ort vernetzen und weiterentwickeln. Gefördert werden unter anderem Netzwerktreffen, Weiterbildungen, Innovationslabore, Marketingmaßnahmen und die Teilnahme an Kongressen oder Messen. Auch Vorhaben mit Bezug zur Musikbranche können interessant sein – etwa Formate, die verschiedene Bereiche der Kreativwirtschaft zusammenbringen, neue Kooperationen anstoßen oder sich mit aktuellen Themen wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Der aktuelle Förderaufruf läuft bis zum 30. Oktober 2026. Bewerben können sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, Universitäten und Hochschulen, Vereine sowie Institutionen mit eigener Rechtsform. Privatpersonen sind nicht antragsberechtigt. Gefördert werden bis zu 3.000 Euro pro Vorhaben als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Der Fördersatz liegt bei maximal 70 Prozent der Ausgaben. Für die Teilnahme an Kongressen, Veranstaltungen und Messen können Gebühren und Reisekosten mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Insgesamt stehen im aktuellen Förderaufruf 25.000 Euro zur Verfügung.
„Landmusikorte 2027“ gesucht
Auch 2027 suchen der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester wieder die „Landmusikorte des Jahres“. Die Bezeichnung ist eine Auszeichnung für besonders lebendiges und innovatives Kulturleben im ländlichen Raum. Ländliche Kommunen bis 12.000 Einwohner*innen können sich bis 31. Januar 2027 um den Titel und Preisgelder zwischen 2.000 und 18.000 Euro bewerben. Mit der Auszeichnung würdigen die Verbände musikalische Innovation in ländlichen Regionen und stärken Musikinitiativen sowie Netzwerke. Vergeben werden drei Bundespreise in Höhe von 18.000, 10.000 und 6.000 € sowie zehn Förderpreise à 2.000 €. Das Preisgeld kann für neue Projekte, musikalische Netzwerke und die Zusammenarbeit von Amateurmusik und professioneller Musikszene eingesetzt werden.
Jazzthing Next Generation sucht Talente: jetzt bewerben!
Am Anfang einer musikalischen Karriere steht oft ein Widerspruch: Die Musik ist da, die eigene Band hat ihren Klang gefunden, vielleicht existieren bereits professionelle Aufnahmen – doch der Weg zu einem Label, zu medialer Aufmerksamkeit und einem größeren Publikum bleibt schwierig. Genau an diesem Punkt setzt die Reihe Jazz thing Next Generation an: Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet sie jungen Musiker*innen die Möglichkeit, ihr Debüt unter professionellen Bedingungen bei Double Moon Records zu veröffentlichen und zu vertreiben. Gleichzeitig wird der jeweilige Act in Jazz thing vorgestellt. Damit verbindet die Reihe Tonträgerveröffentlichung, Promotion und journalistische Aufmerksamkeit. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt ein Blick auf die Geschichte der Reihe in der Künstler*innen wie Esther Kaiser, Tamara Lukasheva oder Charlotte Greve bei Next-Generation-Veröffentlichungen dabei waren und anschließend sehr unterschiedliche, erfolgreiche Wege innerhalb der internationalen Jazzszene eingeschlagen haben.
Bewerber*innen müssen noch keine abgeschlossene Karriere vorweisen können, sollten aber eine eigene künstlerische Handschrift vorweisen und deren Musik sollte das Potenzial besitzen, sich weiterzuentwickeln. Eine Veröffentlichung im Eigenvertrieb oder frühere Mitwirkungen in anderen Bands schließen eine Bewerbung nicht aus. Es sollte sich aber um das erste professionelle Album unter eigenem Namen beziehungsweise um das erste eigene Projekt bei einem etablierten Label handeln.

