Culture4Climate Online-Seminar: Hotspots der Klimawirkung von Kulturorganisationen
Klimaschutzmaßnahmen sollten dort ansetzen, wo die größten Einsparpotentiale zu heben sind. Deshalb wird im Rahmen des Online-Seminars Hotspots der Klimawirkung und Klimaschutzmaßnahmen in Kulturorganisationen mit Viviana López H. und Tobias Wagner (Öko-Institut e.V.) am 26.10.2023 von 15-18 Uhr geklärt, wo die Hotspots der Klimawirkung von Kulturorganisationen liegen. Ein Mobilitätskonzept entwickeln oder bei den Druckerzeugnissen auf Recyclingpapier umstellen? Mithilfe der Hotspot Analyse könnt ihr beurteilen, wo euer Engagement die größte Wirkung entfalten kann. Den Teilnehmenden werden potenzielle Klimaschutzmaßnahmen in Kulturorganisationen vorgestellt, in ihrer Wirkung analysiert und hinsichtlich der Beeinflussbarkeit diskutiert. Im Austausch erfahren die Teilnehmenden, welche Ansätze in anderen Kulturorganisationen bereits gefruchtet haben und welche Probleme aufgetreten sind. Hinsichtlich ausgewählter Klimaschutzaspekte, wie z.B. Ökostrom oder Klimaneutralität, existieren Missverständnisse, wie diese hinsichtlich ihrer Wirkung zu beurteilen sind. Diese Missverständnisse werden diskutiert und aus Fachperspektive erläutert. Die Teilnahme an dem von Culture4Climate veranstalteten Seminar ist kostenlos, eine frühe Anmeldung wird empfohlen. Weitere Weiterbildungs-Seminare hier.
Popakademie Talks zum Thema Musik und Nachhaltigkeit starten am 10.10.2023
Im Wintersemester 2023/2024 veranstaltet die Popakademie wieder die Reihe „Popakademie Talks“. Im Herbst stellen Gäste aus dem Musik- und Kulturbereich das Thema „Musik und Nachhaltigkeit“ vor. Die Popakademie Talks starten am Dienstag, den 17. November um 19 Uhr mit Zora Brändle, die einen Überblick über das Thema Nachhaltigkeit gibt. Zora Brändle studierte an der Popakademie Baden-Württemberg Musikbusiness, wo sie unter anderem am Projekt Green Touring beteiligt war. Brändle war von 2018 bis 2023 Vorsitzende des Clubverband EventKultur Rhein-Neckar, Co-Initiatorin der Delta Frauen und Co-Initiatorin, Gründungsmitglied und aktuell 2. Vorsitzende von Clubkultur Baden- Württemberg. Seit 2020 absolviert sie berufsbegleitend den MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg und beschäftigt sich beruflich, privat und im Ehrenamt mit Nachhaltigkeit in der Kultur. Außerdem ist sie seit 2022 in der Fachjury Nachhaltigkeit des Applaus-Spielstättenpreis der Initiative Musik. Am 14. November 2023 geht es im Talk mit Nicholas Müller um das Thema soziale Nachhaltigkeit als Musiker. Am 05. Dezember 2023 ist Laura Knobloch zu Gast und spricht über Nachhaltigkeit bei Festivalplanungen am Beispiel von Enjoy Jazz. Die Talks finden jeweils in der Popakademie in Raum 001 statt, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Teilzeitstelle im Bereich Musikvermittlung in Leipzig zu besetzen
Das Gewandhausorchester ist eines der Spitzenorchester der Welt, das Gewandhaus zu Leipzig eines der führenden Konzerthäuser. Beide gehören mit rund 250 Eigenveranstaltungen in Leipzig (Sinfoniekonzerte, Chorkonzerte, Orgelkonzerte, Kammermusik, Neue Musik, Musikvermittlung), rund 300 Mietveranstaltungen und rund 25 Tourneekonzerten pro Saison in den wichtigen Musikzentren der Welt zu den traditionsreichsten und erfolgreichsten Kulturmarken. IMPULS, das Musikvermittlungsprogramm des Gewandhausorchesters, ist eine eigenständige Abteilung und direkt der Gewandhausintendanz unterstellt. Mit über 140 Veranstaltungen präsentiert IMPULS Angebote für alle Menschen, die Lust haben, Musik zu entdecken. Um zukunftsgerichtet voranzugehen, legt IMPULS dabei besonders viel Wert auf Innovation in Verbindung mit interdisziplinären Vermittlungsansätzen. Neben zahlreichen bewährten Konzertreihen und Begleitformaten soll das Angebot weiterentwickelt und auf neuen Wegen Zugänge zur Welt des Orchesters geschaffen werden. Im Bereich Musikvermittlung (m/w/d) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Teilzeit-Stelle mit 35 Wochenstunden zu besetzen. Gesucht wird eine Person für die Konzeption, Organisation und Durchführung von Konzerten und Vermittlungsformaten, die Gestaltungswille und Kreativität mitbringt. Bewerbungsschluss: 20. August 2023
LiveKomm Blitzumfrage: Aktuelle Festival-Bedarfe
Damit die Festivallandschaft bundesweit zukunftsfähig bleibt, arbeitet die LiveKomm momentan (mit) an der Ausgestaltung eines kommenden Förderprogramms für die Saison 2024. Um das Programm so passgenau wie möglich an eure Bedarfe anzupassen, braucht es eure Unterstützung! Nehmt euch bitte die 10 Minuten, um einmal abzubilden, was euch im Moment am stärksten beschäftigt und bei welchen Themen ihr den dringendsten Handlungsbedarf (auch im Gesamtbild für die Branche) seht.
Live 500 fördert kleine Konzerte und Konzertformate mit Newcomer*innen
In postpandemischen Zeiten setzen viele Livemusikspielstätten und Veranstalter*innen verstärkt auf etablierte Musiker*innen. Konzertformate mit Newcomer*innen, weniger populären oder experimentellen Genres laufen dabei Gefahr in den Hintergrund zu treten. Das neu aufgelegte Förderprogramm Live 500 soll hier ansetzen. Es soll ein Fortbestehen der kulturell vielfältigen Livemusikprogramme sichern. Darüber hinaus zielt es darauf ab, die Musikspielstätten und Veranstalter*innen bei einer diverseren Programmplanung zu unterstützen und somit mehr kulturelle Teilhabe für Künstler*innen zu ermöglichen, die in der Livemusik unterrepräsentiert sind. Schließlich soll Live 500 auch die ländlichen und kultur-strukturell schwächeren Regionen stärken. Es können maximal 24 oder 12 Konzerte für eine Fördersumme von maximal 12 000 EUR beantragt werden. Die geförderten Konzerte können bis zum 30. Juni 2024 stattfinden. Anträge können voraussichtlich vom 3. Juli 2023 (13:00 Uhr) bis 31. Juli 2023 (23:59 Uhr) eingereicht werden. Es wird empfohlen, sich im Voraus im Förderportal zu registrieren.
An folgenden Daten finden Infocalls statt, zu denen ihr euch hier anmelden könnt: 15.6./ 22.6./29.6./6.7. und 13.7. jeweils von 10 – 11:30 Uhr.
100 Tage Testphase des CO2 Rechners für Kulturbetriebe: jetzt testen
Seit 2020 unterstützt das Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit die Kultur dabei, erste eigene Schritte in Richtung der Erstellung und des Verständnisses von Klimabilanzen zu gehen. Seit Anfang Mai stellt es hierzu ein einfach zu bedienendes digitales Werkzeug zur Verfügung: den CO2 Rechner. Er basiert auf dem Creative Green Tool von Julie’s Bicycle und wurde vom Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien mit Hilfe der EON-Stiftung und der EnergieAgentur.NRW adaptiert, übersetzt und für die Deutsche Kultur angepasst. Somit sind im CO2 Rechner deutsche Emissionsfaktoren hinterlegt. Das Werkzeug wird der deutschen Kulturbranche ab Mai 2023 für 100 Tage bis zum 15. August 2923 kostenlos zur Verfügung gestellt, um die Umweltwirkungen von kulturellen Institutionen, Veranstaltungsorten, Büros, Tourneen, Produktionen, Veranstaltungen oder eines Festivals zu erfassen und zu verstehen. Bis zum Sommer ist der Rechner zu Testzwecken nutzbar, jedoch werden in dieser Zeit keine weiteren Updates und Bugfixes umgesetzt. Ab Mai 2023 bietet das Netzwerk einmal im Monat eine digitale „CO2-Rechner Sprechstunde“ an, bei der das Team für Rückfragen und zum Austausch zur Verfügung steht.
Equipment Lager von Honey Lake Sessions abgebrannt – jetzt spenden
Für die Veranstalter*innen der Honey Lake Sessions in der idyllischen Gemeinde Honigsee in Schleswig-Holstein war es ein Schock, als sie erfuhren, dass kürzlich die Scheune, in der ein Großteil des Equipments für das Festival lagerte, bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Doch man ließ sich nicht entmutigen und nahm sich vor, die Honey Lake Sessions wie geplant vom 20. bis 23. Juli stattfinden zu lassen. Um den finanziellen Schaden abfedern zu können, richtete man ein Spendenkonto ein: IBAN DE53 4306 0967 1010 8357 00; Betreff: Spende Honey Lake Sessions.
Die Honey Lake Sessions tragen schon seit Jahren dazu bei, den Menschen in Schleswig-Holstein (und darüber hinaus) eine vielfältige Musik, die keine Stilgrenzen kennt, als spannendes Live-Erlebnis zu bieten. Das Open-Air-Festival wird in diesem Jahr von der Singer/Songwriterin Catt eröffnet, außerdem werden Intergalactic Lovers, Maro, Leléka, Loki u.a. auf der Bühne stehen. Quelle
Kulturzentrum Pavillon in Hannover sucht neue Geschäftsführung
Das Kulturzentrum Pavillon in Hamburg sucht zum 1. November 2023 eine neue Person (w/m/d) für seine Geschäftsführung. Das Kulturzentrum Pavillon in Hannover ist eines der größten soziokulturellen Zentren bundesweit. Der Trägerverein ist die Bürgerinitiative Raschplatz e.V. Angeboten wird ein kulturell ambitioniertes und gesellschaftlich relevantes Mehrsparten-Programm an sieben Tagen in der Woche, welches durch ein Team von ungefähr 70 Personen produziert wird. Die Geschäftsführung im Kulturzentrum Pavillon ist eine gleichberechtigte Doppelspitze, die sich in die Schwerpunkte Verwaltung/Finanzen und Programm aufteilt. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Aufgaben. Zur Ausschreibung steht die Position mit dem Schwerpunkt Programm. Bewerbungen werden bis zum 14. Mai 2023 entgegen genommen.
APPLAUS: Bewerbungsphase gestartet
Die Bewerbungsphase für den APPLAUS ist gestartet! Bis zum 17. Mai 2023 können sich Spielstättenbetreiber*innen und Veranstalter*innen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz für die Auszeichnung bewerben. Eingereicht werden können Livemusikprogramme, die 2022 veranstaltet wurden. Seit 10 Jahren steht der APPLAUS für die kulturelle und soziale Bedeutung von Livemusikspielstätten und Konzertreihen. Der Award will damit unter anderem mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die strukturellen Herausforderungen der Livemusikszene schaffen. Ausgezeichnet werden Spielstättenbetreiber:innen sowie Veranstalter:innen für ihre großartige Arbeit und herausragenden Livemusikprogramme mit Preisgeldern von bis zu 50.000 Euro. Für 2023 stehen dafür insgesamt rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.
APPLAUS 2023: Auszeichnungen und Prämien
Beste Livemusikprogramme: bis zu 50.000 Euro
Beste Livemusikspielstätten: bis zu 35.000 Euro
Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen: bis zu 10.000 Euro
Sonderpreise für Awareness, Inklusion & Nachhaltigkeit: bis zu 8.000 Euro
Berlin schreibt spartenoffene Förderung für 1- und 2jährige Festivals & Reihen aus
Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert und publikumswirksam sichtbar werden. Jede Sparte darf sich bewerben. Mit den Mitteln sollen überwiegend Akteur*innen der Freien Szene gefördert werden. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die in Berlin ihren Erstwohnsitz/Hauptsitz haben und professionell künstlerisch bzw. kuratorisch arbeiten. Gefördert werden Projekte und Programme, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können. Die Vorhaben müssen in Berlin entwickelt und gezeigt werden, sowie mehrheitlich Berliner Künstler*innen beteiligen. Folgende Formate sind antragsberechtigt:
- Reihen, Serien (Abfolge von min. 3 verschiedenen Veranstaltungen)
- Festivals
- Besondere Programmschwerpunkte (z.B. besondere Jubiläen)
Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich Oktober 2023, Projektdauer bis Dezember 2024.
Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen findet ihr hier.
Bewerbungsfrist: 01. Juni 2023, 18:00 Uhr.
Nachtökonomische Studie
Zur Förderung des Stuttgarter Nachtlebens hat die Landeshauptstadt Stuttgart zu Beginn des Jahres eine umfassende nachtökonomische Studie in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist eine grundlegende Definition und Bestandsanalyse der Stuttgarter Nachtökonomie. Darüber hinaus sollen bestehende und zukünftige Standorte des Stuttgarter Nachtlebens durch eine räumliche Analyse sichtbar gemacht werden und konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung des Nachtlebens aufgezeigt werden. Im Erarbeitungsprozess der Studie sind u.a. eine Unternehmens- und Gästebefragung sowie eine Beteiligung der Stuttgarter Nacht-Akteurinnen und Akteure geplant. Zur Unternehmensbefragung sind Clubs, Bars, Kneipen, Konzertvenues und Veranstalter*innen eingeladen, hier geht es zur Umfrage. Die ersten Ergebnisse der Studie gibt es am 22.07.23 auf der ABOUT POP – Festival & Convention für Popkultur, Musikwirtschaft und Nachtleben in Stuttgart.
Culture Moves Europe fördert Residenzgastgeber*innen (Bewerbung bis 15.06.23)
Culture Moves Europe, das EU-Projekt für kulturelle Mobilität, startet heute seine Aktionslinie für Residenzen und die erste Ausschreibung für Residenzgastgeber*innen. Diese neue Aktionslinie bietet finanzielle Unterstützung für Organisationen und etablierte Kunst- und Kulturschaffende, die bis zu fünf internationale Kreativschaffende für eine Residenz beherbergen möchten. Die Residenzprojekte können zwischen 21 Tage und 10 Monate dauern und sollen von 2023-25 insgesamt 1.000 Kunst- und Kulturschaffenden die Möglichkeit bieten, an einer Residenz teilzunehmen. Das Projekt steht Kunst- und Kulturschaffenden sowie Gastorganisationen in allen 40 Creative Europe-Ländern offen: die 27 EU-Mitgliedstaaten einschließlich ihrer überseeischen Länder und Gebiete und Gebiete in äußerster Randlage, sowie 13 Nachbarländer der Europäischen Union. Bewerbungsschluss: 15. Juni 2023

