Weiterbildung: KLIMAlogics. Denkmuster und Strategien des Klimamanagements
Was sind die Schritte auf dem Weg zu einer klimaverantwortlichen Kultureinrichtung und welche Wege führen nur scheinbar zum Ziel? Diese Fragen versuchen Ina Rüdenauer und Viviana López H. (Öko-Institut) im Seminar KLIMAlogics am 15.12. von 15-18 Uhr zu beantworten. Das Seminar beginnt mit der Frage, was Klimaverantwortung aus ökologischer Perspektive bedeutet und mit welchen Strategien sie umgesetzt werden kann. Neben einem glaubwürdigen Konzept der Klimaverantwortung von Einrichtungen geht es um das Lebenszyklus-Prinzip und schließlich um die Grundprinzipien der Erfassung von Treibhausgasemissionen als Grundlage für effektive und zielgenaue Maßnahmen zu ihrer Reduktion. Ziel des Webinars ist es, Grundlagenwissen zur Einhaltung des Versprechens der Klimaverantwortung zu vermitteln und die Hebel von Kulturorganisationen im Bereich Klimamanagement aufzuzeigen. Das Seminar findet im Rahmen des Weiterbildungsangebots der Initiative Culture4Climate „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen“ statt und richtet sich insbesondere an aktuelle und künftige Entscheidungsträger*innen in Kulturorganisationen unterschiedlicher Kultursparten. Die Teilnahme an den Seminaren der Initiative Culture4Climate ist kostenlos. Die Seminare verbinden komprimierte Wissensvermittlung mit interaktiven Reflexions-, Austausch- und Transferkomponenten. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist daher auf 25 begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem Datum des Eingangs der Anmeldungen. Für weitere Anmeldungen wird eine Warteliste geführt.
Fluid Festival sucht Mitstreiter*innen
Das Veranstaltungskollektiv des Fluid Festivals und anderen Konzertformaten in Berlin, Leipzig und Hamburg sucht aktuell nach „Personen, die Lust haben gemeinsam mit uns wertschätzend zu arbeiten, voneinander zu lernen, um sicherere, schützende und stärkende Räume im Bereich der elektronischen Musik zu schaffen. (…) Wir sehen uns als Lern-, Verlern- und Erfahrungsraum, der einen niedrigschwelligen Zugang zur Veranstaltungsorganisation bietet, in dem alle Engagierten ihre Potentiale erkennen und entfalten können“. Die Mitwirkung ist auf verschiedenen „Commitment-Levels“ möglich.
Förderung für Kultursommer 2023 in Rheinland-Pfalz bis Oktober beantragen
Kulturministerin Katharina Binz lädt ein zur Teilnahme am Kultursommer 2023 unter dem Motto „Kompass Europa: westwärts“, das Kunst und Kultur u.a. von Frankreich in den Blick nimmt. Die Förderung ist möglich für Projekte, die im Wesentlichen im zeitlichen Rahmen des Kultursommers (1. Mai bis 31. Oktober) in Rheinland-Pfalz durchgeführt werden. Die maximale Zuschusshöhe beträgt im Rahmen des Förderprogramms „Kultur vor Ort“ 5.000 €, in Ausnahmefällen kann nach vorheriger Absprache eine höhere Summe beantragt werden. Einsendeschluss: 31. Oktober 2022
Infrastrukturförderung (Bewerbungsschluss: 20.06.22)
Bis 20.06.2022 können Anträge für die Infrastrukturförderung gestellt werden. Mit diesem Programm unterstützt die Initiative Musik Projekte, die nachhaltige Rahmenbedingungen schaffen für die Entwicklung von Popularmusik und Jazz in Deutschland. Im Fokus stehen zudem Aufbau und Stärkung von regionalen Fördereinrichtungen für die Popularmusik in enger Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen. Frühestmöglicher Projektbeginn ist der 1. August 2022. Anträge für Projekte, die nach dem 31. Oktober 2022 starten, können erst in späteren Förderrunden eingereicht werden. Für die Neuauflage des Förderprogrammes wurde die Programmbeschreibung aktualisiert. Damit haben sich auch die Förderbedingungen geändert. Die Förderentscheidungen werden voraussichtlich Ende Juli / Anfang August 2022 bekannt gegeben.
9. APPLAUS-Preis ausgeschrieben
Zum neunten Mal schreibt Kulturstaatsministerin Claudia Roth die „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“, kurz: APPLAUS, aus, mit der die Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen für herausragende Livemusikprogramme und Arbeit gewürdigt werden. Mit ihren Konzertprogrammen sind die Clubs für aktuelle Musik ein wesentlicher Bestandteil einer vielseitigen Kulturlandschaft in Deutschland. 2,4 Millionen Euro stellt Roth für den APPLAUS zur Verfügung. Bis zum 25. Mai 2022 können sich Clubs und Spielstätten in drei Kategorien für den APPLAUS bewerben: „Beste Livemusikprogramme: bis zu 50.000 Euro pro Auszeichnung“, „Beste Livemusikspielstätten: bis zu 35.000 Euro pro Auszeichnung“ und „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen: bis zu 10.000 Euro pro Auszeichnung“, zudem gibt es noch Sonderpreise für „Awareness“, „Innovation“ und „Nachhaltigkeit“ mit bis zu 5.000 Euro pro Auszeichnung. Die Prämien sollen die Programmmacher*innen in ihrer Arbeit unterstützen und unter anderem dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Musiker*innen zu verbessern. Bewerben können sich Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen aus allen Bereichen von Popmusik und Jazz. Eingereicht werden können Livemusikprogramme, die 2021 durchgeführt wurden – sowohl Konzerte in den Musikspielstätten als auch alternative Formen wie Online-Streaming-Angebote, Konzerte in Ausweichlocations sowie Open-Air-Veranstaltungen. Die Preisverleihung findet im November statt.
FLINTA* Artists wanted
Das Popbüro Stuttgart ist ständig auf der Suche nach FLINTA*-Artists und Ton- und Lichttechnikerinnen* aus der Region Stuttgart für Auftritte und mehr.
Kampagne „Nachtsam“ für mehr Sicherheit im Nachtleben
Belästigungen, Übergriffe und Gewalt sind sehr präsent im Nachtleben. Wenn Grenzen nicht respektiert, sondern überschritten und Menschen sogar belästigt werden, kann das dazu führen, dass die Unbeschwertheit verschwindet und manche Menschen einfach seltener oder auch gar nicht mehr ausgehen, obwohl sie es gerne tun würden. Hier setzt die landesweite Kampagne „Nachtsam“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration in Baden-Württemberg an. Das Ziel: Beim Feiern sollen sich alle Besucher*innen sicher und wohl fühlen. Plakate in 17 Städten in Baden-Württemberg und an 330 Litfasssäulen rufen zur „Nachtsamkeit“ auf. Schulungen und Beratungsangebote sollen Mitarbeitenden des Nachtlebens mehr Handlungssicherheit geben und Wissen über die kommunalen und landesweiten Beratungs- und Hilfsangebote vermitteln. Jede*r Veranstalter*in / Clubbetreiber*in kann kostenlos mitmachen. Wer sich anmeldet, wird geschult und auf der Übersichtslandkarte Baden-Württembergs gelistet. Registier dich hier für die kostenlose Schulung.
Teilprogramm Musikclubs wird aufgestockt
Das Teilprogramm Musikclubs (NK2) für kleinere und mittlere Musikclubs der Initiative Musik wird aufgestockt: dieses erneut stark nachgefragte Programm wird von der BKM – mit 15 Millionen Euro – auf insgesamt bis zu 32 Millionen Euro aufgestockt. So sollen möglichst alle der 486 Antragstellenden, die sich bis 31.12.2021 beworben hatten und die Förderbedingungen erfüllen, unterstützt werden. Die Anträge werden aktuell nach Eingang geprüft. 179 Bewilligungen konnten bereits verschickt werden.
Neustart Kultur startet Förderprogramm für Festivals & bietet Infocalls an
Die Antragsphase für das Programm zum „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals“ startet am 7. Februar und endet am 31.03.2022. Das Programm mit einem Fördervolumen von bis zu 105 Millionen Euro richtet sich an Macher*innen von Musikfestivals und Veranstalter*innen von Konzerten. Kann ein regelmäßiger Spielbetrieb vor Pandemiebeginn nachgewiesen werden, können für die Wiederaufnahme der Konzertveranstaltungen Zuschüsse bis zu 800.000 Euro beantragt werden. Die maximale Fördersumme für sogenannte Umsonst & Draußen-Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung liegt bei 200.000 Euro. Zu folgenden Terminen bietet die Initiative Musik Infocalls an:
8. Februar 2022, 14-15:30 Uhr (Zoom-Link)
10. Februar 2022, 16-17:30 Uhr (Zoom-Link)
15. Februar 2022, 10-11:30 Uhr (Zoom-Link)
Allianz der Freien Künste fordert Anpassung des Sonderfonds
Die Allianz der Freien Künste (AKF), in der sich 19 Verbände zusammengeschlossen haben, hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, die wir hier gern teilen. Darin fordert sie die neue Bundesregierung und die Landesregierungen dringend zum sofortigen Handeln auf: „Der Veranstaltungs-Sonderfonds muss unverzüglich angepasst werden! Kulturveranstalter*innen sehen sich seit Wochen mit einem pandemiebedingten Publikumsrückgang und zusätzlichen Einschränkungen durch Hygiene-Auflagen konfrontiert, so dass Veranstaltungen sich wirtschaftlich nicht mehr tragen. Ein eigens zur Unterstützung der Kultur installierter ‚Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen‘ soll an dieser Stelle helfen, pandemiebedingte Einnahmeverluste bei Durchführung bzw. Absage von Veranstaltungen zu kompensieren. Dieser Sonderfonds greift in seiner derzeitigen Form jedoch für zahlreiche Veranstaltungen der Freien Szene nicht:
Die im Fonds vorgesehene Bagatellgrenze kann vielfach nicht erreicht werden, auch die angebotene Zwischenlösung über Sammelanträge funktioniert oft nicht, da der Förderzeitraum viel zu kurz bemessen ist. Eine Kompensation im Fall von Veranstaltungsabsagen ist regulär nur dann vorgesehen, wenn die Absagen behördlich angeordnet werden – was nach den neuen Beschlüssen in den meisten Fällen vorerst nicht zu erwarten ist.
Die Verantwortung zur Entscheidung über Absagen und Schließungen wird also weiterhin an die Veranstalter*innen delegiert: ‚Freiwillige‘ Absagen, um das Infektionsgeschehen möglichst zu reduzieren, führen – genauso wie die regelkonforme Durchführung der Veranstaltungen bei reduziertem Publikum – zu finanziellen Verlusten für die Veranstalter*innen. Diese Einnahmeausfälle werden in der Folge an die ausübenden Künstler*innen durchgereicht.
Im Namen der 19 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände fordern wir die neue Bundesregierung und die Länder auf, unverzüglich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Veranstalter*innen und Künstler*innen der Freien Szene zu ergreifen:
- In der aktuellen Pandemielage müssen auch „freiwillige“ Absagen über die Ausfallabsicherung kompensiert werden.
- Die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe muss umgehend verlängert werden.
- Die Bagatellgrenze innerhalb der Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds muss von 1000 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden.
- Eine „freiwillige“ Kapazitätsreduzierung um mehr als 75% muss – analog zur behördlich angeordneten Kapazitätsreduzierung – die Fördersumme verdoppeln“.
Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz „Perspektiven“ 9.11.2021
Einmal im Jahr treffen sich die Gestalter*innen der niedersächsischen Musiklandschaft szenenübergreifend zu einer Jahreskonferenz. Das heißt: Gemeinsamer Austausch und Netzwerke knüpfen, Vorträge und Impulse, Debattieren und Lernen, Inspiration und Information. Die diesjährige Jahreskonferenz findet am Dienstag, den 9. November 2021 unter dem Titel „Perspektiven“ im Kulturzentrum Pavillon Hannover statt. Inhaltlich soll es nicht nur um Aussichten für die Musikszene nach der Coronazeit gehen, sondern insbesondere über unterschiedliche Blickwinkel und Bedarfe von Musiker*innen und Zuhörer*innen sowie Möglichkeiten des Barriereabbaus von der Ausbildung bis hin zu Veranstaltungen. Gemeinsam mit Expert*innen sollen Chancen und Herausforderungen von Teilhabe und Teilgabe in der Musikkultur erörtert werden. Eingeladen sind alle Musiker*innen, Veranstalter*innen, Projektträger*innen, Musikpädagog*innen mit und ohne Beeinträchtigungen, die sich für barrierearme und vielgestaltige Zugänge in der Musik interessieren. Die Konferenz bietet fachliche Impulse, Raum zum Austausch und Netzwerken. Es besteht ab sofort die Möglichkeit sich anzumelden. In Präsenz unter 2G-Bedingungen.
Awareness Leitfaden für Veranstaltende
Safe The Dance hat zusammen mit der Feierwerk Fachstelle Pop einen kostenlosen Awareness Leitfaden für Veranstaltende formuliert, der das Nachtleben zu einem sichereren Ort machen soll. Er zeigt Veranstalter*innen, warum Awareness-Arbeit wichtig ist und welche Schritte sie unternehmen können, damit sich alle Besucher*innen wohlfühlen. Lesenswert ist der Leitfaden aber für jede*n, der*die auf Veranstaltungen unterwegs ist. Denn er stärkt das Bewusstsein dafür, was getan werden muss, um allen eine gute Zeit zu ermöglichen. Spread the word!

