EJN sucht Beiträge und Ideen für Jazzahead 2020
Das European Jazz Network sucht für die nächste Ausgabe 2020 Ideen und Beiträge zum Thema Veranstalter*innen. Nachdem es 2019 mehr um die Künstler*innen ging, wollen sich die Organisator*innen im nächsten Jahr mit Jazzclubs, Festivals und anderen Programmmacher*innen im Jazz beschäftigen. Das Veranstaltungsteam möchte die dringendsten, relevantesten und brisantesten Themen zusammentragen. Bis 15.01.2020 könnt ihr eure Ideen an ed.daehazzaj@hcsub mailen.
Verein Leipziger Liederszene e.V. gegründet
Maria Schüritz und weitere Liederschreibende verschiedenster Generationen haben den Verein Leipziger Liederszene e.V. gegründet. Der Ausgangspunkt war eine Sammlung von Musik und Texten von und über die Leipziger Liederszene der 1980er Jahre (hier erhältlich). Daraus entstand ein Festivalabend, den die Macher*innen 2020 auf mehrere Tage erweitern wollen, sowie eine vierteljährliche Konzertreihe. Geplant sind außerdem Workshops, ein Archiv, Radiosendungen u.v.m. Als Vorsitzender ist Uli Doberenz (Rudolstadt-Festival, Creole-Festival, Löwenzahn-Verlag, RUM-Records), als seine Stellvertreterin Maria Schüritz gewählt worden.
Kulturfloß der Villa Eden startet Crowdfunding
Das Kulturfloß der Villa Eden in Gützkow schippert auf der Peene und bringt Kultur aufs Land. Engagiert werden vorrangig Künstler*innen, die ohne großes technisches Equipment und max. mit einer Vierer-Besetzung auskommen. Künstler*innen verschiedenster Ge
nres befahren im Sommer jeden Jahres die Peene mit dem Kulturfloß und geben abends an öffentlichen Plätzen wie Wasserwanderrastplätzen, Kulturvereinen, Hotels oder Pensionen o.ä. Vorstellungen. Die Villa Eden Peene stellt den Künstler*innen das „Kulturfloß“ jeweils bis zu 5 Tage mietfrei zur Verfügung, um ihren Urlaub auf der Peene genießen zu können. Dafür treten sie abends auf o.g. Plätzen auf und gehen im Anschluss Ihrer Auftritte mit „Hut“ rum.
Jetzt soll ein weiteres Kulturfloß an den Start gebracht werden und dafür brauchen die Macher*innen jetzt Eure Hilfe! Ab sofort ist das Projekt bei der Crowdfunding Plattform Startnext in der Finanzierungsphase und kann HIER unterstützt werden. Nach Ende der Finanzierungszeit wird das Kulturfloß nach den Vorgaben der Macher*innen gebaut, damit es ab Juli 2020 vom Stapel gelassen werden kann.
Mitarbeiter*in für Organisation von Kulturveranstaltungen gesucht
Der Bahnhof Langendreer e.V. in NRW sucht zum 1. Februar 2019 ein*e Mitarbeiter*in für die Organisation von Kulturveranstaltungen. Die Arbeitszeit beträgt 29 Stunden pro Woche. Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Der Bahnhof Langendreer ist ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung und verbindet Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW. Der/die Mitarbeiter*in sollte sich durch Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, Kreativität und Verhandlungsgeschick auszeichnen und sowohl im Team als auch im Kontakt mit den Partner*innen und Gästen Freude an seiner/ihrer Profession haben. Wochenendarbeit und Abenddienste sind selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitszeitplanung. Bewerbungsschluss: 07.09.2018.
APPLAUS 2018: jetzt bewerben
Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters gemeinsam mit der Initiative Musik einmal pro Jahr Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen für ihre herausragenden Livemusikprogramme von Pop bis Jazz. Die Bewerbungsphase für APPLAUS 2018 endet am 22. Juni 2018.
Der Förderpreis schafft seit 2013 mehr öffentliche Aufmerksamkeit für diese Kulturorte und Livemusikprogramme, verbunden mit einer konkreten finanziellen Förderung. Bewerben können sich Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz. Kulturell herausragende Livemusikprogramme zeichnen sich beispielweise durch qualitativ anspruchsvolle, trendsetzende und kreative Konzertangebote aus. Antragsberechtigt sind Clubbetreiber*innen von Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie Veranstalter*innen von Konzertreihen. Unternehmen der öffentlichen Hand sowie Spielstätten, an denen die öffentliche Hand unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist, sind nicht antragsberechtigt.
ROXY gGmbH Ulm sucht Geschäftsführung
Mit vier bespielbaren Hallen, jährlich rund 80.000 Besucher*innen und 220 Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Kabarett, Comedy, Literatur, Theater, Tanz und Bildende Kunst sowie den interaktiven Formaten, Partys und privaten Events gehört das ROXY zu den größten soziokulturellen Zentren in Süddeutschland. Besonders wichtig für die Arbeit des Zentrums sind Kooperationen mit unterschiedlichen Akteur*innen aus dem künstlerischen, sozialen und pädagogischen Bereich, mit denen es in Form von Projekten zusammenarbeitet. Die ROXY gGmbH wird gefördert durch die Stadt Ulm und das Land Baden-Württemberg. Aktuell arbeiten insgesamt 70 bis 80 Menschen regelmäßig im ROXY, darunter 12 Hauptamtliche, 25 Ehrenamtliche und 35 geringfügig Beschäftigte (überwiegend in der Gastronomiem die in Eigenregie betrieben wird). Die ROXY gGmbH sucht zum 01.09.2018 (oder nach Vereinbarung) eine*n Geschäftsführer*in. Bewerbungsschluss ist der 01.06.2018.
2. Förderrunde des Digitalisierungsprogramms für Musikclubs (jetzt bewerben!)
Das Förderprogramm der Initiative Musik „Digitalisierung der Aufführungstechnik in Livemusikspielstätten in Deutschland“ geht am 15. Januar 2018 in die zweite Förderrunde. BetreiberInnen von Musikclubs können für ihre Umrüstungen von analoger auf digitale Aufführungstechnik eine Förderung beantragen. Hierfür stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 1 Mio. Euro bereit. Eine zeitgemäße technische Grundausstattung der Clubs ermöglicht innovative Konzerterlebnisse und unterstützt somit die kulturelle Vielfalt. Insbesondere für Newcomerbands ist es unentbehrlich, dass sie diese neuen Präsentationsmöglichkeiten gerade auch in kleineren Clubs austesten können, denn der souveräne Umgang mit diesen Technologien wird in vielen Genres immer wichtiger. Diese Konzerterfahrungen sind essentiell für die weitere künstlerische Entwicklung. In der zweiten Förderrunde wird erstmals auch sogenanntes „peripheres digitales Equipment“ gefördert. Darunter fallen zum Beispiel Audionetzwerke, die Soundingenieuren einen Netzwerkzugriff auf alle Komponenten der Beschallungstechnik ermöglichen. Antragsberechtigt sind BetreiberInnen von Musikclubs mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musikkonzerten pro Jahr. Das Antragsverfahren startet am 15. Januar 2018, 10 Uhr. „First come, first serve“ – solange die Mittel reichen.
Netzwerk Jazz in Hessen 25.11.2017 Frankfurt
Alles so schön jung hier! Die meistgehörte Klage in Jazzkreisen ist, dass es zwar jede Menge junger MusikerInnen gibt in dieser Musik, das Publikum aber scheinbar immer älter wird. Stimmt das, oder ist es nicht vielmehr so, dass jede Generation sich ihre eigenen Spielorte schafft und die Altersgruppen sich nicht unbedingt mischen? Ist die Location bzw. die street credibility des Veranstalters für die Publikumstreue also manchmal wichtiger als die auftretenden Künstler/innen? Darüber soll beim nächsten Treffen des Netzwerks Jazz in Hessen am 25.11.2017 von 11-13 Uhr diskutiert werden. Dafür haben sich die VeranstalterInnen Input von Organisatoren geholt, die sehr wohl auch ein junges Publikum mit Jazz ansprechen: Die Milchsackfabrik in Frankfurt sowie das Tonkult-Kollektiv in Mainz, in dem MusikerInnen die Konzertorganisation gleich selbst in die Hand nehmen. Und neben aller Begeisterung für neue Ideen gibt es weitere Fragen: Trägt sich das – also für die Veranstalter genauso wie für die auftretenden KünstlerInnen? Oder laufen Alternativen zu den etablierten Orten für Jazz schnell Gefahr, MusikerInnen zur uns allen bekannten Selbstausbeutung anzustiften? Wie also können wir uns einbringen in die durchaus stattfindende Erneuerung unserer Szene?
Veranstaltungsort: Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt, Raum 3016, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt
Filmtipp: „Get The Sound“ über DIY-VeranstalterInnen
Wer kümmert sich eigentlich darum, dass nationale und internationale MusikerInnen auf den Bühnen Österreichs stehen? Für die wirkliche Vielfalt sorgen vor allem jene, die sich um den Musikgeschmack abseits des Mainstreams bemühen. Jene, die das Veranstalten in die eigene Hand genommen haben und damit die Do-It-Yourself (DIY) Szene beleben. Der Dokumentarfilm „GET THE SOUND – Is there more than just Teenbeat?“ erzählt anhand der Geschichte des Wiener Teenbeat Clubs – stellvertretend für die vielen DIY-VeranstalterInnen in ganz Österreich – die Tätigkeiten dieser und vermittelt anhand von Konzertmitschnitten Stimmungen aus diesen Jahren. Der Film behandelt Herausforderungen sowie Besonderheiten solcher Konzerte, spricht mit gleichgesinnten VeranstalterInnen, Bands, Publikum sowie Venueverantwortlichen und soll als Ganzes ein Zeitdokument darstellen, das von einer Szene, ihrem Sound und den Menschen dahinter erzählt. Der Anspruch damit ist, dass sich Kulturschaffende unabhängig von deren Musikleidenschaft und Region in gewissen Aussagen selbst wiederfinden. Außenstehenden soll zudem ein Gefühl vermittelt werden, warum das Veranstaltern von Konzerten mehr ist als nur ein Hobby. Alle Veranstalter in Nischenbereichen kämpfen mit ein und demselben Problem: jenem für mehr Aufmerksamkeit für die Szene und für die darin geleistete Kulturarbeit. Wenn der Film ein wenig dabei helfen kann, „die Aufmerksamkeit für diese zu spreaden, um damit noch mehr schöne Konzerte zu sehen“, wie dies im Film an einer Stelle geäußert wird, dann hätte sich auch die Intention dahinter erfüllt. Die Vienna Songwriting Association (VSA) zeigt den Film am 23.05.2017 im Rhiz in Wien. Hier geht es zum Trailer.
Veranstaltungsort: Rhiz, U-Bahnbogen 37, 1080 Wien (A)
Spezialveranstalter Musica Viva bietet 155 Reisen für HobbymusikerInnen an
155 Reisen für HobbymusikerInnen bietet der hessische Spezialveranstalter Musica Viva in diesem Jahr an. Sei es ein Saxophonworkshop in der Toskana oder ein Chorkurs in Südtirol – LaienmusikerInnen können bei Musica Viva auch im Urlaub ihrem liebsten Hobby frönen. Musica Viva – gegründet 1993 – ist Europas größter Anbieter von Musikferien für erwachsene HobbymusikerInnen. Die Workshops verbinden Musik und Urlaub und wenden sich an Anfänger ebenso wie an fortgeschrittene SpielerInnen. Unter Anleitung von Profi-MusikerInnen können sich Musikbegeisterte für die Dauer eines Wochenendes oder einer Woche voll und ganz ihrer Musik widmen und dabei Lernen und Entspannung miteinander verknüpfen. Das stilistische Spektrum der Kurse reicht von Klassik bis Pop und Jazz. Vom Kammermusikkurs bis zum Bigbandworkshop, vom Stimmbildungskurs bis zum Lampenfiebercoaching, vom Ukulelenkurs bis zur Orchesterwoche – Musikinteressierte finden bei Musica Viva eine bunte Palette von inspirierenden Musikferienkursen. Auch absolute Neueinsteiger können in Schnupperkursen ein Instrument – oder ihre Stimme – ganz neu für sich entdecken. Großen Wert legt Musica Viva auf die Auswahl seiner Kurshäuser. Es sind Orte, die sich perfekt für Musikferien eignen: idyllisch gelegene Landhäuser in der Toskana, außergewöhnliche Seminarhäuser in Deutschland, ein Schloss in Südtirol, eine Jugendstilvilla und ein ehemaliges Kloster in Österreich. Als DozentInnen stehen z.B. Isabelle Bodenseh (Querflöte), Sandra Beddegenoots (Vocals), Reinette van Zijtveld-Lustig (Vocals), Susanne Riedl (Saxophon), u.v.m. zur Verfügung.
Infos: www.musica-viva.de
Veranstalter C2 Concerts in Stuttgart sucht MitarbeiterInnen
Der Veranstalter C2 Concerts sucht MitarbeiterInnen für verschiedene Bereiche: eine/n Mitarbeiter/in in der Veranstaltungsorganisation, Musicalproduktionen & Ticketing (m/w), eine/n Auszubildende/n als Veranstaltungskauffrau/-mann, Aushilfen für allgemeine Konzertarbeiten (m/w) (Catering, Garderobe, Einlass u.a.) und Stagehands (m/w).
Mehr Informationen findet ihr hier: http://www.c2concerts.de/company/jobs.html
LEA Award 2016: Nominierungen stehen fest
Die Nominierungen für den 11. PRG Live Entertainment Award, kurz LEA, stehen fest. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien am 4. April 2016 bei einer festlichen Gala kurz vor der Musikmesse verliehen. Mit dem Deutschen Live Entertainment- Preis werden herausragende Leistungen von VeranstalterInnen, ManagerInnen, AgentInnen und SpielstättenbetreiberInnen der vergangenen Saison ausgezeichnet. Unter anderem geht Prime Tours & Promotion mit der Tournee der Schweizerin Sophie Hunger ins LEA-Rennen, während Neuland Concerts für die Club-Shows der Niederländerin Kovacs nominiert ist.
Infos: http://lea-verleihung.de

