Filmstart 26.6.: „La Paloma. Sehnsucht. Weltweit.“

Es ist das Lieblingslied der Deutschen und gilt als Inbegriff des Nordens: LA PALOMA. Aber LA PALOMA ist mehr als Freddy Quinn und Hans Albers. Es ist die Grande Dame der Unterhaltungsmusik und das meist gespielte Lied der Welt. In Sansibar wird es auf Hochzeiten gespielt, in Rumänien am Ende einer Beerdigung, in Mexiko ist es das Protestlied gegen den neu gewählten Präsidenten. Weltweit schmückt es sich mit unterschiedlichen Texten, Rhythmen, Instrumentierungen. In seiner Seele, der Melodie, jedoch blieb sich LA PALOMA immer treu. Der Film „La Paloma“ (93 Min.) von Sigrid Faltin folgt dem Lied auf seiner Reise um die Welt von Deutschland nach Rumänien, Spanien, Hawaii, Mexico, Kuba und Tansania. Wer diesen sehenswerten Film vor dem eigentlichen Kinostart sehen möchte, kann am 18. Juni im Cinemayence (Mainz) um 20:30 Uhr den Film in Anwesenheit der Filmemacherin und mit anschließender Paloma-Party genießen. Eine weitere Möglichkeit bietet sich am 24. Juni ab 20 Uhr im Radstadion in Köln; die Band „Alpcologne“ präsentiert ihre persönliche Version von La Paloma in einem Konzert um 21 Uhr, der anschließende Film beginnt nach Einbruch der Dunkelheit.

Mehr Infos zum Film: www.lapalomaproject.com

26.05.2008

Für eine neue Symmetrie in der Musikgeschichte

Das Gender-Forschungsprojekt „History / Herstory“ hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Symmetrie in der Musikgeschichte zu Gunsten von Musikerinnen herzustellen, (siehe die neue Internetpräsenz www.historyherstory.de ). Frauen, die Musikgeschichte schrieben und noch schreiben, sei es in der Musikpraxis, -ausbildung, -förderung oder

-erfindung, sollen aus dem Schatten herausgeholt und gewürdigt werden, sodass Musikgeschichte als das komplexe Ganze wahrgenommen wird, was es ist. Damit sollen die „toten Winkel“ und Ausschlussmechanismen des Erinnerns und Würdigens entlarvt und Musikerinnen „ins rechte Licht gerückt“ werden.

Ebenfalls um eine neue Würdigung von Musikerinnen geht es der Autorin Meike Spitzner. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Musikerinnen aus der Sparte Jazz und Improvisation bekannter zu machen und eine androzentrische Wahrnehmung in diesem Bereich zu überwinden. Dafür hat sie eine umfang- und aufschlussreiche Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen auf Wikipedia veröffentlicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Jazz-_und_Improvisationsmusikerinnen. Kontakt: annamarie_ursula@online.de

26.05.2008

fm:z on Tour: Altona Overdrive

Das ist der Name unseres Benifizkonzertabends für das fm:z während der Kultur-Altonale. Wir bieten an diesem Abend eine kleine musikalische Reise von Rock über Garage-Soul zu Electro/ Electroclash.

Die Reiseleitung übernehmen folgende Bands:

Elliot und NoBabes (Stromgitarrenmusik),

Hoo Doo Girl (60s-Garagen-Soul),

Xyramat, Maya Princess (elektronische Beats und Basslines, produziert an zwei Plattentellern),

Special Guest: Melissa Logan (von Chicks on Speed – Electroclash-Performance)

Und: DJanes Martha Hari and The Queen

Die Fakten:

Reisetermin: Dienstag, den 10. Juni 2008

Zeit:                19.30 – 23.00

Ort:                 Altonale Kulturzelt, Große Bergstraße (Goetheplatz)

Reisekosten:             Abendkasse 5,- Euro; Vvk bei Weilandt

12.05.2008

Tag der offenen Tür im fm:z:

Mit Livemusik und kostenlosen Schnupperworkshops lädt das fm:z zum Tag der offenen Tür ein.

Am Samstag, den 14. Juni von 14 – 20 Uhr gibt es drinnen zu erleben: Musikproberäume in Aktion mit mehreren Bands, Kaffee, Kuchen und Musikworkshops für Gesang- Keyboard- und Computermusik (die Workshops nur für Mädchen und Frauen). Bei gutem Wetter wird außerdem der ganze Clasenhof an Großen Brunnenstraße, in dem das fm:z zu Hause ist, zur Oase der Ruhe für alle, die mal raus aus dem Altonale-Trubel wollen: Dort können die Kleinen ins bereitgestellte Plantschbecken hopsen, während die Großen im Liegenstuhl bei Cocktails mit und ohne Schuss ausruhen.

Bands: Mäd4, Vorm Durchbruch, Honey Bastard

Ort: Frauenmusikzentrum (fm:z) e.V.; Große Brunnenstraße 63a(Clasenhof), 22763 Hamburg. Zeit: Samstag, 14. Juni von 14-20 Uhr

12.05.2008

Musik und Gender

Ein besonderer Reiz des forschungsorientierten Masterstudiengangs Musikforschung und Musikvermittung, der ab Wintersemester 2008/09 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover angeboten wird, besteht in der Möglichkeit, im Rahmen des vorgesehenen Fach- bzw. Disziplinwechsels das Nebenfach Musik und Gender zu studieren. Das gleichnamige Forschungszentrum (fmg), das direkt am Hause angesiedelt ist und über eine eigene Bibliothek sowie zahlreiche Archivbestände verfügt, bietet hierfür beste Voraussetzungen. Sowohl die Einbettung in (ebenfalls am Haus vertretene) historische wie systematische Musikforschung, Musikethnologie und -pädagogik als auch die Nähe zur musikalischen Praxis an der HMTH verknüpfen das Themenfeld Musik und Gender auf ideale Weise mit „traditioneller“ musikwissenschaft-licher und -pädagogischer Praxis. Infos unter:

http://www.hmt-hannover.de.

28.04.2008

11. Hessische Frauen Musik Woche

Das neue Programm für die Workshop-Woche vom 12. – 18. Oktober 2008 steht fest und wird z.zt. gedruckt. Folgende Ensembles werden angeboten: Percussion/Vocal mit Angela Frontera • Pop/Rock Afro mit Silvia Bauer (dr) • Soundtrack/Improvisation mit Nina Hacker (b) • A-cappella mit Sascha Cohn • Jazz ‘sublim‘ mit Angelika Niescier (sax) • Rock/Pop & mehr mit Silke Fell (git) • Women Jazz Composers mit Ursel Schlicht (p). Veranstalter sind das Frauen Musik Büro und Waggong, Frankfurt.

http://www.frauenmusikwoche.de

28.04.2008

creole – Weltmusik aus Deutschland – Wettbewerb

Creole – Weltmusik aus Deutschland ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung der professionellen Weltmusik-Szene in Deutschland. Es richtet sich an alle Musikprojekte und Bands, die sich mit regionalen und lokalen Musikformen aus der ganzen Welt auseinandersetzen. Alle zwei Jahre werden maximal neun Regionalwettbewerbe durchgeführt, die jeweiligen regionalen Preisträger werden zum Bundeswettbewerb vom 8. bis 11. September 2009 im Admiralspalast in Berlin eingeladen.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen können unter http://www.creole-weltmusik.de abgerufen werden.

28.04.2008

Informationsportal Deutsches Musikinformationszentrum

Wer einen Gitarrenworkshop buchen will, ein Musiknachschlagewerk sucht oder sich über Stipendien und Preise informieren möchte, kann das Deutsche Musikinforma-tionszentrum www.miz.org als Orientierungshilfe nutzen. Wer es noch nicht kennt: es wurde 1997 vom Deutschen Musikrat gegründet und möchte einen Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Musik bieten, sowohl über Fortbildungsange-bote der großen Bundes- und Landesakademien für musisch-kulturelle Bildung als auch Meisterkurse von Hochschulen oder Workshops verschiedenster Verbände und Organisationen. Themenportale zum Bereich Musikwirtschaft und Musikförderung, zu Medien und Recherche runden das Angebot ab. So lassen sich Kontaktadressen zu Institutionen, Studien zu bestimmten Themen oder Werke von bestimmten Komponisten sofort finden.

http://www.miz.org

27.04.2008

Übernachtungstip für tourende Musikerinnen

Günstig übernachten in Wombats Hostels

Wer in München, Wien oder Berlin für wenig Geld übernachten will, jedoch keine Lust auf den kargen, gouvernantösen Charme einer Jugendherberge hat und auch nicht in einer kakerlakenverseuchten Absteige landen will, sollte unbedingt in einem Wombats City Hostel einchecken. Diese Hostels, die von zwei viel gereisten Globetrottern nach anglo-amerikanischem Vorbild gegründet wurden, vereinen gleich mehrere Vorzüge: sie bieten die saubere und gute Ausstattung einer Unterkunft im Hotel und die persönliche Atmosphäre einer Jugendherberge. Die gemütliche Lounge, die womBar und die Gästeküche werden ebenso von allen Gästen geteilt wie die Mehrbettzimmer und sind ein Grund dafür, dass die Preise so moderat sind (im 4-6 Bettzimmer ab 9,– EUR je nach Standort und Saison, es gibt aber auch Einzel- und Doppelzimmer, sowie Appartments). Zur Standardausstattung gehören neben Dusche und WC Schließfächer und gratis Bettwäsche, Internet-Hotspots, Pool-Billard und Waschsalon. Für ihre Sauberkeit sind die Hostels mehrfach ausgezeichnet worden. Die Rezeption ist 24h geöffnet, es gibt also keine Sperrstunde – besonders wichtig für MusikerInnen auf Tour!

Weitere Infos & Booking unter: http://www.wombats-hostels.com.

30.03.2008

Buchtip: „Girls Like Us“

„Girls Like Us – Carol King, Joni Mitchell, Carly Simon and the Journey of a Generation“ – diese Biographie der drei Musik-Ikonen von Sheila Weller kommt im April in englischer Sprache in die Buchläden. Die Bestsellerautorin und vielfach ausgezeichnete Journalistin hat für dieses Buch Hunderte von exklusiven Interviews geführt und ein fesselndes Porträt dieser couragierten und wegweisenden Songwriterinnen geschaffen. „Girls Like Us is an epic treatment of midcentury women who dared to break tradition and become what none had been before them – confessors in song, rock superstars, and adventurers of heart and soul“.

„Girls Like Us“, Verlag: Atria Books, 512 bzw. 592 S., ab 3./8. April im Handel erhältlich

30.03.2008

Weiterbildungsstudiengang Jazz und Popularmusik

Zum Wintersemester 2008 bietet die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main einen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Jazz und Popularmusik an. Das Weiterbildungsstudium dauert vier Semester und wird mit einer Prüfung abgeschlossen; hierüber stellt die Hochschule ein Zertifikat aus. Ziel der Ausbildung ist der Erwerb einer Zusatzqualifikation in den Stilistiken Jazz, Popular- und Weltmusik. Kosten: 750,-€ pro Semester.

Bewerbungsschluss: 15. April 2008. Die Aufnahmeprüfungen finden Ende Mai 2008 statt. Aufnahmevoraussetzungen sind das Bestehen der Aufnahmeprüfung sowie der Nachweis einer einschlägigen Berufspraxis oder Studienabschluss, eine Altersbeschrän-kung ist nicht vorgesehen.

Nähere Informationen: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Tel. 069/154007-134, Mail: ulrike.crone@hfmdk-frankfurt.de.

30.03.2008

Preis für Freia Hoffmann und Marion Gerards

Der Pauline Alderman Award 2007 (USA) wurde zum ersten Mal an zwei Forscherinnen ausserhalb des englischsprachigen Raums vergeben. Die beiden deutschen Musikwissenschaftlerinnen Freia Hoffmann und Marion Gerards erhalten für ihr bibliographisches Werk „Bücherverzeichnis Musik-Frauen-Gender 1780-2004“ den Preis in der Kategorie „Reference Work“. Die von der International Alliance for Women in Music (www.iawm.org) finanzierte und in unregelmässigen Abständen vergebene Auszeichnung ehrt die beiden Forscherinnen für ihr hervorragend recherchiertes, Kulturkreise übergreifendes und praxisorientiertes bibliografisches Nachschlagewerk. Mit über 4’400 Buchtiteln handelt es sich um das bisher ausführlichste Bücherverzeichnis zur Thematik Frau, Gender und Musik. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen deckt es auch die Sparten Belletristischen Darstellungen, Erinnerungsliteratur und Fan-Literatur aller musikalischer Stilrichtungen ab. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle im Bereich Musik und Gender Forschenden.

GERARDS, Marion; HOFFMANN, Freia. Bücherverzeichnis Musik-Frauen-Gender 1780-2004. BIS-Verlag, Oldenburg 2006. ISBN 3-8142-0966-4

(www.bis.uni-oldenburg.de)

30.03.2008