GEMA Musikautorenpreis nominiert 20 Männer und 1 Frau

20 Männer, 1 Frau – die Nominierungen für den Musikautorenpreis 2018, die die rein männliche Jury in diesem Jahr bekanntgab,  lösten einen regelrechten Shitstorm aus,  musica femina münchen reagierte und schrieb einen Brief an Charlotte Seither, Mitglied des GEMA-Aufsichtsrats, nachzulesen im jourfixeblog von Gaby dos Santos: „…mit Entsetzen haben wir gesehen, dass von 21 Nominierten beim Deutschen Musikautorenpreis 2018 nur eine einzige Frau in der Liste auftaucht und die Jury ausschließlich mit Männern besetzt ist. Kann die GEMA wirklich alle Mitglieder auf diese Weise repräsentieren? (…) Wir besitzen eine (unvollständige) Liste von 1834 Komponistinnen aus 11 Jahrhunderten. Wo wird ihre Musik gehört und geachtet?“ Die GEMA postete daraufhin auf ihrer Facebook-Seite: „Liebe Community, wir begrüßen die Diskussion auf unserer Seite. Jeder Kommentar wurde und wird gelesen. Eure Kritik nehmen wir sehr ernst, denn das Thema ist ernst. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern werden wir die Diskussion aufgreifen und überlegen, wie wir geeignete Rahmenbedingungen schaffen können, damit dieses gender gap beseitigt werden kann und wir die Rolle der Frauen in der Musikbranche langfristig stärken können“. Anschließend rechtfertigte sie sich in einem Beitrag, dass die für die Jury eingeladenen Musikurheberinnen alle abgesagt hätten und deshalb eine rein männliche Jury zustande gekommen wäre. Allerdings erklärt das noch nicht, warum diese rein männliche Jury nur Männer nominiert…

 

12.02.2018

Grammy Awards 2018: GewinnerInnen stehen fest

Die Grammy Awards 2018 wurden am 28. Januar im Madison Square Garden verliehen. Damit kehrte die Veranstaltung nach 15 Jahren wieder nach New York zurück, nachdem die Verleihung in den dazwischen liegenden Jahren in Los Angeles stattgefunden hatte. Der Grammy, als wichtigster US-amerikanischer Musikpreis bezeichnet, wurde in diesem Jahr zum 60. Mal vergeben. Die Auszeichnungen gingen an MusikerInnen, LiedautorInnen und weitere erfolgreiche Akteure des Musikgeschäfts. Grundlage waren Veröffentlichungen zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. September 2017. In den 83 Kategorien sind einige Musiker gleich mehrfach als Gewinner ausgezeichnet worden, z.B. Bruno Mars, Kendrick Lamar, Chris Stapleton und Ed Sheeran. Nur wenige Frauen sind auf der Liste zu finden: die wohl berühmtesten Namen sind Shakira für ihr „Best Latin Pop Album“, Alessia Cara, die in der Kategorie „Best New Artist“ gewann sowie Cécile McLorin Salvant mit einem Grammy für das „Best Jazz Vocal Album“. Es gibt aber auch interessante, hierzulande nicht so bekannte KünstlerInnen zu entdecken wie z.B. die US-Band Alabama Shakes (Foto) um die Sängerin und Gitarristin Brittany Howard, die verdient in der Kategorie „Best American Roots Performance“ gewann. Die gemischte Countryband Little Big Town bekam einen Grammy für die „Best Country Duo/Group Performance“, Aimee Mann gewann in der Kategorie „Best Folk Album“. Wer in der Jury sitzt, ist nicht zu recherchieren, der Prozess der Preisvergabe obliegt der sog. „National Academy of Recording Arts and Sciences“, und ist letztlich undurchsichtig.

08.02.2018

Cymin Samawatie erhält den Deutschen Weltmusikpreis RUTH 2018

Als „eine der kreativsten Musikerinnen der deutschen Ethno-Jazz-Szene“ wird Cymin Samawatie mit dem Deutschen Weltmusikpreis RUTH ausgezeichnet. „Die Sängerin hat nicht nur mit ihrer Band Cyminology, sondern auch als Komponistin und Festival-Kuratorin dem Musikleben in Deutschland herausragende Impulse verliehen“, so die Jury. Dafür erhält Cymin Samawatie den Hauptpreis 2018. Die 1976 als Tochter iranischer Einwanderer in Braunschweig geborene Sängerin und Komponistin studierte klassische Musik und Jazz. 2002 gründete sie das international renommierte Quartett Cyminology, das Elemente orientalischer Musik mit Facetten westlicher Klassik und Jazz sowie der bilderreichen Dichtung alter persischer Meister und mit eigenen Texten verschmilzt. Ab 2010 arbeitete Cymin Samawatie mit Musikern der Berliner Philharmoniker zusammen, rief 2012 das transkulturelle Orchester Divan der Kontinente ins Leben, unterrichtete an der ACADEMY Bühnenkunstschule in Berlin und kuratierte in ihrer Wahlheimatstadt 2017 das Festival Female Voice of Iran. Für die Jury steht fest: „All diese Aktivitäten zeigen eine vielseitige Künstlerpersönlichkeit auf höchstem Niveau, die in die Brücke zwischen westlicher und persischer Musik deutlich sichtbare und eigenständige neue Elemente einzufügen versteht.“

Die Preisträger der Förder-RUTH Dine Doneff & Maria Dafka bilden laut Jury „eine kongeniale Verbindung für innovative Eigenkompositionen und Improvisationen, die alle auf mazedonischen Lied- und Tanztraditionen basieren“. Maria Dafka, Jahrgang 1998, spielt das Akkordeon Bajan, Doneff als Altmeister auf der Grenze zwischen Tradition und Jazz die Trommel Tapan sowie Gitarre und Tambura. Dine Doneff ist ein in Deutschland geborener Mazedonier, der sich vor allem als hervorragender Kontrabassist einen Namen gemacht hat. 1966, ein Jahr nach seiner Geburt, kehrte seine Familie in ihre nordgriechische Heimat zurück. Dort wurde er gezwungen, einen griechischen Namen anzunehmen (Kostas Theodorou); Mazedonien und seine Musik blieben aber seine kulturelle Heimat. Maria Dafka kommt aus dem gleichen Umfeld. Beide leben inzwischen in München, wo sie sich 2017 als Duo zusammengetan haben.

06.02.2018

Yvonne Mwale wird mit dem World Citizen Artist Award 2018 ausgezeichnet

Bei den World Citizen Artist Awards 2018 wurde die Hünfeldenerin Yvonne Mwale heute als zweite Siegerin der Kategorie Musik bekanntgegeben. Den Preis wird sie persönlich bei einem Konzert am 6. Februar in Kingston (Jamaika) entgegennehmen. „Ich kann es gar nicht glauben. Als Künstlerin mit einem solchen Preis geehrt zu werden macht mich natürlich stolz!“ sagt Yvonne Mwale kurz, nachdem sie von ihrer Auszeichnung erfahren hat. Angefangen hatte alles im Jahr 2015, als sie an den letzten Stücken für ihres aktuellen Albums „Msimbi Wakuda“ arbeitete. Die Flüchtlingswelle hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht und Fernsehbilder von gekenterten Schlauchboten und am Strand angespülten Kindern gingen um die Welt. Davon berührt entschloss sich die Wahl-Hessin dazu, ein Stück über diese Eindrücke zu komponieren. Der Titel „Kuwingamo“ war das Ergebnis und wurde schon bald in den Frankfurter Art of June-Studios aufgenommen. Der Liedtext ruft zum friedlichen, verständnisvollen Zusammenleben auf, prangert aber auch durch korrupte Politiker herbeigeführte Missstände an. Das Stück „Kuwingamo“ und Yvonnes musikalische Interpretation überzeugten die Jury, zu der Vertreter der Bob Marley Foundation, der Gandhi Foundation und der Musikindustrie gehören.

Eines Abends kam dann ein Anruf aus Paris mit der Einladung nach Jamaika. Am 6. Februar wird Yvonne Mwale im Rahmen eines Musikfestivals zum Gedenken an Bob Marley auf dem ehemaligen Anwesen der Reggae-Legende ihr ausgezeichnetes Musikstück aufführen. Vertreter der Word Citizen Artist Awards werden sie in Anwesenheit der Familie von Bob Marley ehren. Während Ihres Aufenthalts in Jamaika wird Yvonne außerdem Workshops mit Kindern in lokalen Kinderheimen durchführen.

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29.01.2018

Acht Spielstätten in Nordrhein-Westfalen mit Spielstättenprogrammprämie ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr hat der Landesmusikrat NRW kleine und mittlere Foren in Nordrhein-Westfalen, die sich besonders dem Nachwuchs in Jazz und Rock sowie regionalen Bands geöffnet haben, mit der Spielstättenprogrammprämie ausgezeichnet. Acht Prämien in Höhe von je 5.000.-€ erhielten in diesem Jahr das Loft/2nd Floor (Köln), das ZAKK (Düsseldorf), der Bunker Ulmenwall (Bielefeld), die Jazzschmiede (Düsseldorf), das Werkstadt Café Treff (Witten), der ort/Peter Kowald Gesellschaft e.V. (Wuppertal), In Situ Art Society e.V. (Bonn) und das domicil (Dortmund).

Die Auszeichnungen wurden vom Landesmusikrat NRW initiiert und werden vom Ministerium Kultur und Wissenschaft finanziert. „Spielstätten sind wichtige Foren für musikalische Innovationen. Sie präsentieren Bands und fördern so deren Strahlkraft. Deshalb wollen wir im Bereich des Jazz und avancierten Pop Spielstätten unterstützen, die sich für junge Bands einsetzen. Die Prämien sollen sie als Vorbilder herausstellen“, so Staatssekretär Klaus Kaiser. In der Jury saßen u.a. Christina Fuchs (Musikerin) und Annette Maye (Musikerin).

22.01.2018

Musikvideos für den 20. MuVi-Preis der Kurzfilmtage Oberhausen gesucht

Der MuVi-Preis der Kurzfilmtage für das beste deutsche Musikvideo wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Wer beim runden Geburtstag dabei sein will, kann noch bis zum 26. Februar Clips einreichen. Zugelassen sind Videos, die nicht länger als 15 Minuten sind und nach dem 1. Januar 2017 produziert wurden. Regisseur und/oder Produktion müssen in Deutschland ansässig sein. Bei der Preisverleihung am 5. Mai 2018 in Oberhausen werden Preise im Gesamtwert von 3.500.-€ verliehen.

Beim MuVi-Preis geht es um die Bilder: gesucht werden außergewöhnliche Arbeiten, Experimentelles, Grenzgänger des Genres. Aus zuletzt rund 270 Einreichungen wählen die Kurzfilmtage 10 bis 12 Kandidaten aus, die online und während des Festivals präsentiert werden. Eine internationale Jury vergibt 3.000.-€ an Preisgeldern, weitere 500.-€ winken der Gewinnerin/dem Gewinner des MuVi Online-Publikumspreises, über den online vom Publikum abgestimmt und der ebenfalls am 5. Mai verliehen wird.

Clips können nur als Sichtungslink eingereicht werden. Alle Einreichungen müssen über die Website der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen erfolgen. (Quelle: miz.org)

22.01.2018

Junge LiedermacherInnen für Nachwuchspreis gesucht

Im Rahmen des Festivals „Songs an einem Sommerabend“ wird in Zukunft alljährlich der „Walther-von-der-Vogelweide-Preis“ an junge LiedermacherInnen verliehen. Bewerben können sich sowohl SolistInnen als auch Gruppen. Die BewerberInnen sollten nicht älter als 35 Jahre sein und sich mit ihrer künstlerischen Aussage im Bereich der Liedermacherkunst bewegen. Eine Fachjury ermittelt jeweils zwei junge PreisträgerInnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, zwei PreisträgerInnen, die bereits auf Anfangserfolge zurückschauen können und eine/n KünstlerIn, die/der für ihr/sein Lebenswerk geehrt wird.
Die Vorstellung der PreisträgerInnen erfolgt im Rahmen des Festivals. Sie bekommen für ihren Auftritt, der normal honoriert wird, eine Aufzeichnung des Audio-Tons in Rundfunk- und CD-Qualität, welche zur uneingeschränkten Auswertung zur Verfügung steht. Verbunden mit der Übergabe des Preises sind Kontaktgespräche mit regionalen Konzertveranstaltern und Vertretern der Medien sowie beratende Beistellungen in Form einer Kontaktbörse zu Veranstaltern im europäischen Raum.

Bei der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen: eine Audio-CD oder DVD, eine Biografie, evtl. Presseveröffentlichungen und Fotos. Einsendeschluss ist der 01. Februar 2018.

Die Bewerbungen sind zu richten an: Studio für Veranstaltungen, Monika-Beate Fröschle GmbH, Kennwort: „Die Neuen von den Songs 2018“, Postfach 66 03, 97016 Würzburg.

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19.01.2018

Liederfest Hoyschrecke 2017: GewinnerInnen stehen fest

Beim Liederfest Hoyschrecke 2017 in Hoyerswerda konnten sich die Steinlandpiraten (Berlin) den ersten Platz in der Jurywertung sichern, der zweite Platz ging an Peggy Lucke aus Leipzig. Das Duo Claudia Woloszyn und Heike Mildner (Frankfurt / O.) wurden Dritte in der Publikumswertung und gewannen außerdem den Publikumspreis Offene Bühne. Das Fest fand im letzten Jahr zum 21. Mal statt. Unter dem Titel „Hoyschrecke“ trafen sich vom 24. – 26. November 2017 in der Kulturfabrik (Kufa) Hoyerswerda SongpoetInnen und Liedgruppen aus ganz Deutschland zum Gedankenaustausch und zum Wettbewerb um die „Hoyschrecken“. Dotiert waren die ersten Plätze mit einem Preisgeld in Höhe von je 500.-€.

16.01.2018

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht die neue Longlist

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) stellt seine aktuelle Longlist vor. Die 158 KritikerInnen, organisiert in 32 Fachjurys, haben insgesamt 305 Neuerscheinungen aus dem letzten Quartal in die engere Auswahl für die erste Bestenliste des Jahres 2018 gewählt. Zur Auswahl stehen Charlotte Gainsbourg, Björk, Kelela, St. Vincent, Dillon, Jamila Woods, Zola Jesus, Bettina Wegner, Kelpie, Sigrid Moldestad, Twelfth Day, Barbara Schirmer, Maya Youssef, Eliana Cuevas, Mahsa Vahdat, Tania Saleh, Anna Lauvergnac, Ghalia & Mama’s Boys, Ibeyi, Sharon Jones, Zara McFarlane, u.v.a. Die Bestenliste 1.2018 wird am 15. Februar veröffentlicht.

08.01.2018

GewinnerInnen des 1. D-bü Wettbewerbs der deutschen Musikhochschulen stehen fest

Das Ensemble LOULOU aus Saarbrücken hat beim D-bü Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen von der studentischen Jury einen Preis in der Kategorie „Publikumserfolg“ gewonnen. Das VKKO (Verworner-Krause-Kammerorchester) gewann in der Kategorie „Originalität“, das Ensemble STEGREIF.chamber in der Kategorie „Wiederaufführbarkeit“. Jeder der drei Preise ist mit 4.000,- EUR dotiert. Der Wettbewerb wurde im Dezember 2017 erstmalig in Berlin durchgeführt. Das Besondere an D-bü ist die Bandbreite der möglichen Beiträge: Es sind fast alle Arten von Aufführungen möglich, solange es sich nicht um „gewöhnliche“ Klassikkonzerte handelt. Die deutschen Musikhochschulen schaffen mit D-bü ein Veranstaltungsformat, das sich grundlegend von traditionellen Klassik-Musikwettbewerben unterscheidet. Bei D-bü stehen Themen wie Innovation und Originalität sowie die Nachhaltigkeit der Formate im Vordergrund. Die nächste Runde ist für 2019 geplant.

31.12.2017

GewinnerInnen des Deutschen Rock & Pop Preises 2017 stehen fest

Über 1000 MusikerInnen waren zu Deutschlands ältestem und größtem Nachwuchsfestival für Rock & Popmusikgruppen und EinzelinterpretInnen aller musikstilistischer Bereiche, dem Deutschen Rock & Pop Preis, gekommen, der jedes Jahr vom DRMV ausgerichtet wird. Bei der Preisverleihung am 09.12. wurden zum 35. Mal insgesamt über 125 „Deutsche Rock & Pop Preise“ der verschiedensten musikalischen Bereiche an herausragende Nachwuchsmusikgruppen, Nach­­wuchseinzelkünstlerInnen sowie zum ersten Mal durch eine Fachjury ausgewählte professionelle Musikgruppen und Einzel­künst­ler(innen) mit Tonträgervertrag verliehen. Damit sollten auch in diesem Jahr NachwuchskünstlerInnen so unterschiedlicher musikstilistischer Bereiche wie Rock, Pop, Country, Hard & Heavy, Alter­native, Weltmusik, Reggae, Funk & Soul u.v.a.m. geehrt werden. Einziges Kriterium war dabei der künstlerische Anspruch. Gleich vier Preise konnte die Countrysängerin und Songschreiberin Danny June Smith mit ihrem neuen Album „Phoenix“ abräumen, die beim DRPP bereits eine alte Häsin ist, hat sie in der Vergangenheit bereits 34 Preise im Wettbewerb erhalten. Jetzt kamen noch je ein 1. Platz als „Beste Folkrocksängerin“ und als „Beste Countrysängerin“ hinzu, sowie je ein 2. Platz in den Kategorien „Bester Countrysong“ und „Besten Song 2017 deutschsprachig“. Weitere Preisträgerinnen waren Miss Allie, Ann Doka, Uta Desch, Stefanie Rummel, Scapsis u.v.m.

11.12.2017

Hendrika Entzia gewinnt WDR Jazzpreis 2018

Die Preisträger des WDR Jazzpreises 2018 stehen fest: Der Kompositionspreis geht an Hendrika Entzian. Die Jazz-Bassistin hat ihr Masterstudium in Jazz-Komposition und -Arrangement im Jahr 2015 mit Auszeichnung abgeschlossen und ist an der Musikhochschule Köln als „Artist in Progress“ beschäftigt. Ihre Komposition für die WDR Big Band wird beim WDR Jazzfest in Gütersloh uraufgeführt. Die Preisverleihung des WDR Jazzpreises 2018 findet während des WDR 3 Jazzfestes am 2. Februar 2018 um 20.00 Uhr im Stadttheater Gütersloh statt. Durch den Abend führt Götz Alsmann.

Gewinner in der Kategorie „Improvisation“ ist der Saxofonist Roger Hanschel. In der Kategorie „Musikkulturen“ zeichnet der WDR den Perkussionisten Ramesh Shotham aus. Den Nachwuchspreis bekommt das Young 7Teen Jazz Orchestra. Der Ehrenpreis 2018 geht an die Jazz-Spielstätte Bunker Ulmenwall in Bielefeld für besondere Programmprojekte, denn er ist laut WDR Jazzpreis-Jury „nicht nur Jazz-Spielstätte, sondern ein wichtiges soziokulturelles Zentrum für die Region Ostwestfalen – z.B. durch die Jazz- und Musikkulturen-Workshops für geflüchtete Menschen, die seit 2014 vom Bunker Ulmenwall durchgeführt werden.“

Die PreisträgerInnen wurden von einer Jury ausgewählt, der JazzmusikerInnen sowie JazzkritikerInnen und auch die WDR 3 Jazz & World Redaktion angehören.

(Quelle: miz.org)

05.12.2017