Namika erhält den EBBA-Award
Nach Katie Melua, Tokio Hotel, Sunrise Avenue, Adele und Milow erhält dieses Jahr die Frankfurter Sängerin Namika den EBBA-Award! Die feierliche Preisverleihung findet im Januar 2017 in Groningen (Niederlande) statt. Der Musikpreis EBBA wurde von der Europäischen Kommission mit dem Ziel ins Leben gerufen, die grenzüberschreitende Verbreitung von Popmusik zu fördern und die große musikalische Vielfalt Europas herauszustellen.
7. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik
Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) hat in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) erneut den Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Mit diesem jährlich im Rahmen der Rektorenkonferenz ausgeschriebenen Wettbewerb sollen auch 2017 die besten Beiträge von Studierenden deutscher Musikhochschulen aus dem Bereich der Musikpädagogik ermittelt und ausgezeichnet werden. Bewerben können sich einzelne Studierende oder Projektgruppen von bis zu fünf Studierenden. Jede Hochschule kann maximal jeweils einen Beitrag aus den Lehramts- und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen einreichen. Ausnahmsweise sind aus den künstlerischen Studiengängen auch Beiträge möglich, die nach Studienprofil und Themenstellung den Wettbewerbsanforderungen entsprechen.
Der Hochschulwettbewerb für Musikpädagogik zeichnet hervorragende eigenständige musikpädagogische Arbeiten aus. Die Themen können aus dem gesamten Spektrum der in den Studiengängen repräsentierten Handlungs- und Aufgabenfelder gewählt werden. Es kann sich beispielsweise um ein künstlerisch-pädagogisches Projekt, eine Initiative zur Musikvermittlung, eine forschungsorientierte Studie (kein Dissertationsvorhaben), eine Best-Practice-Darstellung oder eine besondere Unterrichtsreihe handeln. Der Wettbewerb findet in zwei Runden statt. In der ersten Runde werden die eingereichten Unterlagen bewertet, in der zweiten Runde (Finalrunde) zusätzlich die performative Qualität der Präsentation.
Als Preisgeld stellen BMU und VdM jeweils 3500,- Euro zur Verfügung, ggf. können Förderprämien vergeben werden. Alle Finalteilnehmenden erhalten ein Zertifikat und ein Feedback. Die Preisträgerprojekte werden durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit bundesweit bekannt gemacht.
Die Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 15. November 2016 (Datum des Eingangsstempels) zu senden an: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Geschäftsstelle Hochschulwettbewerb Musikpädagogik, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Ansprechpartnerin für wettbewerbsorganisatorische Fragen: Klara Hens und Philip-Frederik Hechler,
ed.nleok-tmfh@kigogadeapkisum.brewebttew
(Quelle: www.miz.org)
Infos: http://www.musikschulen.de
Einreichungen für den ECHO JAZZ 2017 bis 18.11.16 möglich
Bis einschließlich 18. November können Musikfirmen Produktionen ihrer KünstlerInnen bei der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), über das Online-Einreichungssystem für den ECHO JAZZ 2017 vorschlagen: http://www.echojazz.de/jazz-einreichung. Wichtiges Einreichungskriterium ist unter anderem, dass die Aufnahmen in der Zeit vom 31. Oktober 2015 bis zum 1. November 2016 erstmals veröffentlicht worden sind. Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury zunächst drei Nominierte je Kategorie aus, aus denen dann wiederum die Preisträger gekürt werden.
BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Wir sind sehr gespannt auf den neuen Jahrgang! Der Einreichungszeitraum ist immer eine faszinierende Phase, weil man hier einmal die Vielfalt und Produktivität des aktuellen Jazz-Schaffens in Deutschland buchstäblich erfassen und begreifen kann. Gleichzeitig ist der Beginn des Einreichungszeitraums für den ECHO JAZZ auch der Startschuss für das gesamte ECHO-Jahr 2017 und insofern ein doppelt ‚vorfreudiges‘ Datum für uns.“
Die aktuellen Richtlinien zur Einreichung gibt es auf www.echojazz.de/jazz-hintergrund. Nachdem der ECHO JAZZ bereits in den vergangenen vier Jahren in Hamburg verliehen wurde, findet die Gala auch 2017 in der Hansestadt statt. Termin und Location werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
(Quelle: www.miz.org)
Infos: www.echojazz.de
Land Berlin und rbb vergeben ab 2017 gemeinsam den „Jazzpreis Berlin“
Das Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergeben von 2017 an gemeinsam den Jazzpreis Berlin. Darauf verständigten sich Kulturstaatssekretär Tim Renner und rbb Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle. Renner: „Ich bin früher schon für die besten Jazzkonzerte von Hamburg nach Berlin gepilgert. Doch damals waren es in erster Linie gastierende Künstler, die ich als Jazz-Tourist bewunderte. Heute gibt es eine sehr starke, lokale Jazz-Szene in Berlin, die auch international anerkannt wird und sich zum großen Teil in dem Verein IG Jazz Berlin organisiert. Ihm danke ich, den Preis initiiert zu haben, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg dafür, den Impuls aufgenommen und unterstützt zu haben.“
„Dieser Preis ist eine längst überfällige Würdigung für die außergewöhnliche Jazz-Szene in Berlin und unser Kulturradio ist der ideale Partner dafür“, so Dr. Claudia Nothelle. „Wir bieten dem Preisträger ein eigenes Konzert in unserem Haus und werden es danach im Programm senden.“ Die Initiative zu diesem neuen Preis ging vom Verein IG Jazz Berlin aus. Die vielfältige und herausragende Jazzszene Berlins soll durch diese Ehrung Anerkennung und Aufmerksamkeit erhalten. Der Jazzpreis Berlin geht an Musikerinnen oder Musiker, die in besonderer Weise einen prägenden und inspirierenden Beitrag zum Jazzleben in Berlin geleistet haben und so künstlerische Impulse über die Stadt hinaus geben konnten. Die Vergabe des Jazzpreises Berlin erfolgt von 2017 an jährlich jeweils in der ersten Jahreshälfte. Der Jazzpreis Berlin wird im Berufungsverfahren vergeben; eine Antragstellung ist nicht möglich. Eine überregional besetzte Jury, die der rbb gemeinsam mit der Kulturverwaltung beruft, wählt eine Preisträgerin oder einen Preisträger aus. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und nicht teilbar.
(Quelle: www.miz.org)
Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht
Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat getagt. Er veröffentlichte kürzlich die aktuelle Longlist für die Jahrespreise 2016, nominiert von der Gesamtjury. Die Liste umfasst 113 herausragende Produktionen aus den letzten achtzehn Monaten wie z.B. Dota’s „Keine Gefahr“, Jutta Hipp mit „The Life And Art Of Jutta Hipp“, Alejandra Ribera’s „La Boca“ oder Mahsa Vahdat mit „The Sun Will Rise“. Welche Titel davon das Rennen machen werden, wird in drei Wochen bekannt gegeben. Die Longlist kann man hier als PDF herunterladen: http://www.schallplattenkritik.de/component/docman/doc_download/163-longlist-jahrespreise-2016
Unzählige Clubs mit dem Spielstättenprogrammpreis „Applaus“ ausgezeichnet
Der Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien verbindet konkrete finanzielle Unterstützung für ClubbetreiberInnen mit mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre musikalischen Angebote und Belange und fördert damit nicht zuletzt auch die dort auftretenden MusikerInnen. Denn mit einer finanziellen Unterstützung könnten sie höhere Gagen zahlen und neue Programmreihen entwickeln, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 24.10.2016 bei der Preisverleihung im Schauspiel in Köln. Mit dem Applaus-Preis wurden 64 Preisträger „kulturell herausragende Livemusikprogramme, die maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beitragen„, ausgezeichnet.
Mit einem Preisgeld von je 5000.- Euro wurden z.B. das Kulturprojekt 21 e.V. für sein Konzertprogramm in der Frankfurter Brotfabrik und das Konzertprogramm des Fördervereins Jazz in Darmstadt bedacht. Das Kulturzentrum Schlachthof in Kassel und der Kulturclub schon schön in Mainz gewannen in der Kategorie „Spielstätte des Jahres“ jeweils 25000.- Euro. Das Zoom in Frankfurt und Hafen2 in Offenbach zählen ebenfalls zu den Gewinnern und können sich über ein Preisgeld von 15000.- Euro freuen. Außerdem erhielten ausgewählte Veranstalter eine neue Förderung, um ihr technisches Equipment aufzustocken. Grütters dazu: „Kulturpolitisch ist es ein wichtiges Anliegen, eine lebendige Clubszene in Deutschland zu erhalten. Deshalb habe ich – zusätzlich zum ‚APPLAUS‘ – Gelder aus meinem Etat bereitgestellt: Mit 1,5 Millionen Euro für die Digitalisierung der Aufführungstechnik sind nun mehr als 200 Musikclubs technisch wieder auf dem neuesten Stand – auch jenseits der großen Metropolen, beispielsweise der „Bunte Hund“ in Zittau, der Club „Bogaloo“ in Pfarrkirchen, das „Kühlhaus“ in Flensburg oder der „Parkclub“ in Fürstenwalde.“
Weitere Infos: http://www.initiative-musik.de/
Gatwick, Lina Maly, Haiyti u.a. für den Hamburger Musikpreis HANS 2016 nominiert
Die diesjährigen Anwärter auf den HANS – der Hamburger Musikpreis stehen fest. In insgesamt sieben Kategorien hat die Jury jeweils vier KünstlerInnen, Acts oder Teams für den HANS 2016 nominiert. Unter den FinalistInnen sind sowohl etablierte KünstlerInnen wie Udo Lindenberg, als auch Newcomer wie z.B. Lina Maly, die gleich in zwei Kategorien („Nachwuchs des Jahres“, „Song des Jahres“) nominiert ist. Weitere KünstlerInnen, die sich Hoffnung auf einen HANS machen können, sind z.B. die Rapperin Haiyti und das Duo Gatwick. In der Kategorie „Hamburger Künstlerentwicklung“ wurden u.a. Chefboss und Schnipo Schranke als besonders hervorzuhebende KünstlerInnen bewertet. Entscheidendes Kriterium für die Vergabe des HANS sind kreative und innovative Leistungen – unabhängig von kommerziellem Erfolg. Alle Preise sind undotiert. Einzige Ausnahme ist der Preis in der Kategorie „Nachwuchs des Jahres“. Dieser wird von der Haspa Musik Stiftung verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert. Am 23. November, wird der Musikpreis ab 20.00 Uhr im Musikclub Markthalle verliehen.
Medienpreis LEOPOLD sucht gute Musik für Kinder
Zum elften Mal verleiht der Verband deutscher Musikschulen (VdM) den Medienpreis LEOPOLD, der seit über 20 Jahren „gute Musik für Kinder“ kürt. ProduzentInnen, Verlage und Tonträgerhersteller können sich mit ihren Musikproduktionen und erstmals auch mit musikbezogenen Online-Angeboten für Kinder bewerben, um von der ExpertInnen- und Kinderjury empfohlen zu werden. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2017.
(Quelle: Newsletter Freie Szene Rheinland-Pfalz)
Berliner Kulturverwaltung schreibt Jazzförderung für 2017 aus
Für das Jahr 2017 bietet die Berliner Kulturverwaltung wieder diverse Förderungen für Berliner Musikgruppen bzw. MusikerInnen aller Stilrichtungen im Bereich Jazz an. Das Förderungsangebot umfasst Projektförderung, die Vergabe von Stipendien (einschließlich Stipendien für Audio- und Videoproduktionen) und Tourneeförderungen. Die Antrags- bzw. Bewerbungsfrist für alle oben genannten Förderungsangebote endet am 27. Oktober 2016. Für Tourneevorhaben im 2. Halbjahr 2017 können darüber hinaus Anträge bis zum 25. April 2017 gestellt werden. Der Link zum Online-Formular sowie das Informationsblatt zur Ausschreibung können hier aufgerufen werden.
Medienpreis LEOPOLD kürt gute Musik für Kinder
Wieder mit Spannung erwartet: Zum elften Mal verleiht der Verband deutscher Musikschulen (VdM) den Medienpreis LEOPOLD, der seit über 20 Jahren „gute Musik für Kinder“ kürt. Produzenten, Verlage und Tonträgerhersteller können sich mit ihren Musikproduktionen für Kinder bewerben, um von der Experten- und Kinderjury empfohlen zu werden. Der Medienpreis wird seit 1997 für CDs, MCs, CD-ROMs und DVDs vergeben, die in unterschiedlichster Weise fantasie- und qualitätvolle Produktionen zum Thema beitragen wie etwa traditionelle und neue Kinderlieder, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, „Klassik“, Wissenswertes im Zusammenhang mit Musik oder musikorientierte Hörbücher. Gesucht sind kreative Kompositionen, die auf hohem künstlerischem und technischem Niveau in Kindern Freude an Musik wecken und ihre Entwicklung unterstützen. In diesem Jahr können sich auch musikbezogene Internetportale und Apps aus dem deutschsprachigen Raum bewerben. Eingesandt werden können Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 31. Januar 2017 erschienen und über den Handel oder andere Verkaufswege zu beziehen sind. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31. Januar 2017.
Christina Fuchs gewinnt den 1. Preis bei “Scrivere in Jazz”
Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Christina Fuchs hat bei der 14. Ausgabe des internationalen Kompositionswettbewerbs für Jazzorchester “Scrivere in Jazz” in Sassari/Sardinien den 1. Preis in der Kategorie „Original Composition“ erhalten. Das Finale fand öffentlich am 8. und 9. September im Palazzo die Città in Sassari mit dem Orchestra Jazz della Sardegna unter Leitung von Paolo Silvestri statt. Wir gratulieren!
Carmen Souza und Oum für afrikanischen Musikpreis „All Africa Music Award“ nominiert
Die kapverdische Sängerin Carmen Souza und die marokkanische Sängerin Oum, beide bei Galileo MC unter Vertrag, sind für den bedeutenden afrikanischen Musikpreis „All Africa Music Award“ in der Kategorie „Best African Jazz“ nominiert. Die 13köpfige Jury besteht aus internationalen Musik-, Medien- und Entertainment-ExpertInnen und 514 ausgewählten Personen, die die fünf afrikanischen Regionen repräsentieren; aber auch Fans und Publikum dürfen online unter http://afrima.org mit abstimmen. Hier geht’s zum Voting für Carmen Souza und Oum: http://afrima.org/index.php/voting/continental-categories-2016/continental-categories/best-african-jazz Die Preisverleihung findet vom 4.-6. November im Lagos, Nigeria statt. Der Preis wird seit 2014 verliehen. Die mit 23,9 karätigem Gold überzogene Trophäe „Afrima” stellt eine Djembe und ein Mikrofon dar und enthält eine Gravur des Gewinnernamens.

