Stockstädter Liedermacherfestival: jetzt bewerben

Für das 5. Stockstädter Liedermacherfestival können sich LiedermacherInnen mit DVD bzw. CD oder Link zu Homepage mit Hörproben bei folgender Adresse anmelden: Klaus Willig, Liedermacherfestival & Kleinkunstbühne, Alte Knabenschule, Wallstadter Straße 20, 63811 Stockstadt am Main

15.03.2015

Jugend kulturell Förderpreis 2015 sucht A Cappella Ensembles

A Cappella Ensembles aufgepasst: der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Jugend kulturell Förderpreis der HypoVereinsbank wird nur alle vier Jahre in der Sparte „A Cappella“ ausgetragen – 2015 ist es wieder so weit! Bis zum 15. April 2015 können sich Vokalensembles aller Stilrichtungen von Klassik bis Pop aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben. Bewerben lohnt sich: Neben den Preisen im Gesamtwert von 20.000 Euro winken den TeilnehmerInnen auch die öffentlichkeitswirksamen Auftritte der Wettbewerbsrunden, das Feedback von A Cappella-ExpertInnen der Jury und weitere Sach- und Sonderpreise.
Bewerben können sich Ensembles mit einem Altersdurchschnitt von 18 – 33 Jahren, die aus 3-12 Mitgliedern bestehen und bereits Auftrittserfahrung, jedoch nicht mehr als zwei abendfüllende Programme veröffentlicht haben.

15.03.2015

24. Verleihung des Deutschen Musikpreises ECHO 26.03.2015

Bei der Verleihung des 24. Deutschen Musikpreises ECHO, für den u.a. das Hamburger Electropop-Duo Hundreds nominiert ist, wird es eine spektakuläre Kollaboration geben: für die Gala am 26.03. hat Reggae-Star Gentleman eine prominent besetzte Band zusammengestellt, die den Bob Marley-Klassiker „Redemption Song“ in einer einmaligen Akustik-Version performen wird. Neben Bob Marleys Sohn Ky-Mani Marley und Campino von den Toten Hosen hat er die Berliner Soul-Sängerin Joy Denalane und die deutsch-nigerianische Hip-Hop-/Reggae-Künstlerin Nneka dazu eingeladen. Die Awardshow mit Gastgeberin Barbara Schöneberger überträgt Das Erste am 26. März um 20:15 Uhr live.

11.03.2015

Renate Matthei erhält am 8. März 2015 den Soroptimist Deutschland Preis

Renate Matthei ist Gründerin und Geschäftsführerin des Furore Verlages, des weltweit einzigen Musikverlages, der ausschließlich Musik von Frauen verlegt. Mit Ihrer Verlagstätigkeit hat sie das oft übersehene weibliche Musikschaffen einer breiteren Öffentlichkeit und für wissenschaftliche Erforschung zugänglich gemacht. Dafür und für Ihren Einsatz für die Komponistinnen weltweit erhält sie am 8. März 2015 den Hauptpreis (15.000 Euro) des Soroptimist Deutschland Preises.

Mit dem Soroptimist Deutschland Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird und mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist, werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken vor allem im Rahmen eines konkreten Projekts auf besondere Weise um die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft verdient gemacht haben.

Renate Matthei gründete 1986 den Furore-Verlag, der sich als einziger Musikverlag weltweit ausschließlich der Veröffentlichung von Noten und Büchern von und über Komponistinnen widmet und CDs mit Aufnahmen ihrer Werke vertreibt. Im aktuellen Katalog finden sich mehr als 1.500 Werke von etwa 170 musikschaffenden Frauen aus Europa, Amerika, Asien und Australien. Die Zeitspanne der Entstehung dieser Musik reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

23.02.2015

Grammies für Rosanne Cash, Dianne Reeves, Angelique Kidjo, Hilary Hahn & St. Vincent

Beinahe dreißig Jahre sind verstrichen, seit Rosanne Cash ihren ersten und bislang einzigen Grammy-Erfolg feiern konnte. 1986 hatte sie die Auszeichnung für den Song „I Don’t Know Why You Don’t Want Me“ erhalten. Nun räumte sie mit ihrem von der Kritik gefeierten Album „The River & The Thread“ gleich drei Grammy-Preise in der Kategorie „Americana Music“ ab: für die beste Performance und den besten Song („A Feather’s Not A Bird“) sowie für das beste Album.
Über ihren bereits fünften Grammy konnte sich Dianne Reeves freuen; deren jüngste Veröffentlichung „Beautiful Life“ wurde als bestes Jazzvokalalbum prämiert. Sia war mit „Chandelier“ für gleich zwei Preise nominiert, ging aber wie Annie Lennox leider leer aus. Neben den mehrfachen Preisträgerinnen Beyoncé, Toni Braxton und Christina Aguilera, die bereits mehrfach prämiert wurden, gewann St. Vincent erstmals einen Grammy, nämlich in der Kategorie „Bestes Alternative Album“. Angelique Kidjo konnte sich über einen Preis in der Kategorie „Bestes Worldmusik-Album“ freuen. Die erst 35jährige Violonistin Hilary Hahn bekam den Grammy für die beste Kammermusik-/Kleinensembledarbietung für ihr Stück „In 27 Pieces – The Hilary Hahn Encores“.

Die Jury der National Academy of Recording Arts and Sciences, die aus über 20.000 Bewerbungen und Vorschlägen die Nominierten auswählt, besteht aus 150 Mitgliedern. Eigentlich sollten die Preise für „artistic achievement, technical proficiency and overall excellence in the recording industry, without regard to album sales or chart position“ verliehen werden, aber es ist auffällig, dass häufig Megastars der Top 40 unter den GewinnerInnen sind.

15.02.2015

Bochumer Kleinkunstpreis OpenFlair sucht Kleinkunst-NewcomerInnen

Im Rahmen des Sparkassenfestivals OpenFlair wird seit 1999 der Bochumer Kleinkunstpreis vergeben. In der Kategorie Nachwuchs repräsentieren die bisherigen Gewinner des mit über 2000 Euro dotierten Preises die bunte Vielfalt der Kleinkunst (z.B. Ruhrgebiets-PoetInnen, ArtistInnen, Schülerbands oder A-Cappella-Chöre). Die nächste Vorentscheidung für den Nachwuchs findet am 3.6.2015 im Bahnhof Langendreer statt. Hierfür können sich bis zum 12.4.2015 Nachwuchstalente – keine Profis – bei Martina Kullack, Tel. 0234-611-1506, ed.liamobkps@kcalluK bewerben.

Weitere Infos: http://www.openflair.de/.

20.01.2015

Ferdinand Trimborn Förderpreis NRW

Der Ferdinand-Trimborn-Förderpreis NRW wird im Jahr 2015 landesweit durch die Stadt Ratingen zum sechszehnten Mal an junge MusikerInnen zwischen 12 und 20 Jahren mit Stammwohnsitz in NRW ausgeschrieben. Vergeben wird der Förderpreis für das Instrument Klavier. Dotiert ist der Förderpreis mit insgesamt 6.000 EUR (3.000 EUR als 1. Förderpreis, 2.000 EUR als 2. und 1.000 EUR als 3. Föderpreis). Der Bewerbungsschluss wurde auf Samstag, 16. Mai 2015 (Datum des Poststempels) festgelegt. Die Endausscheidung findet am Samstag, 19.09.2015 und das Preisträgerkonzert am Sonntag, 08.11.2015 statt.

20.01.2015

Musikpädagogischer Wettbewerb 2015 ausgeschrieben

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) haben in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) erneut den Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Mit diesem jährlich im Rahmen der Rektorenkonferenz ausgeschriebenen Wettbewerb sollen auch 2015 die besten Beiträge von Studierenden deutscher Musikhochschulen aus dem Bereich der Musikpädagogik ermittelt und ausgezeichnet werden. Damit machen RKM und VdM in besonderer und eigenständiger Weise öffentlich auf die Bedeutung musikalischer Bildung und musikpädagogischer Ausbildung aufmerksam. Die RKM bekundet hiermit auch ihr Engagement für Musikpädagogik und ihre Ansprüche im Hinblick auf Exzellenz in der musikalischen Bildung. Die öffentliche Preisverleihung findet am 4. Mai 2015 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in Berlin statt.

Bewerben können sich einzelne Studierende oder Projektgruppen von bis zu vier Studierenden. Die TeilnehmerInnen müssen zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses an einer deutschen Musikhochschule immatrikuliert sein und dürfen das 35. Lebensjahr nicht vollendet haben. Jede Hochschule darf maximal zwei Beiträge einreichen. Bei mehr als zwei Bewerbungen führt die jeweilige Hochschule ein internes Auswahlverfahren durch. Die Bewerbungen werden durch die Hochschulleitungen eingesandt. Sie müssen mit den Unterschriften der Hochschulleitung und der Bewerberin, des Bewerbers bzw. bei Gruppenbewerbungen des Vertreters der Arbeitsgruppe versehen sein. Es werden Arbeiten aus den verschiedenen Bereichen der Musikpädagogik berücksichtigt, beispielsweise aus Instrumental‐ und Gesangspädagogik, Schulmusik, EMP, Rhythmik, Musik und Bewegung, Musikvermittlung.

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben. Das Preisgeld wird durch den Verband der Musikschulen (VdM) gestiftet. Als Preisgeld stehen jährlich 5.000 Euro zur Verfügung. Die Preisträgerprojekte werden durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit bundesweit bekannt gemacht.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 13. März 2015 (Datum des Eingangsstempels) zu senden an: Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, Hochschulwettbewerb 2015 – Musikpädagogik, z.H. Referentin der Hochschulleitung, Frau Michaela Engelbrecht, Charlottenstraße 55, 10117 Berlin.

18.01.2015

Nicole Johänntgen gewinnt „JTI Trier Jazz Award“ & Atelier-Stipendium

Der JTI Trier Jazz Award 2015 wird am 29. August 2015 im Rahmen des Mosel Musikfestivals an die Saxophonistin und Komponistin Nicole Johänntgen überreicht. Seit ihren ersten Bands in den späten Neunzigern hat sich Nicole Johänntgen einen festen Platz in der europäischen Jazzwelt erspielt. Die Jury urteilt: „Im Ton profund, im Stil ebenso funky wie lyrisch und modern, schafft es Nicole Johänntgen, die Klischees ihres Instruments hinter sich zu lassen, um mit immenser Energie und mitreißender Intensität ihre improvisierende Klangwelt zu entfalten. Die Freiheit, alles spielen zu dürfen, sei ihr das Wichtigste, meint sie im Gespräch. Auf der Bühne wird das zu einem Erlebnis der besonderen, jazzenden Art.“

Im saarländischen Fischbach aufgewachsen, begann Nicole Johänntgen mit sechs Jahren Klavier zu spielen und griff einige Jahre später zum Saxofon. Sie sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen in der Band ihres Vaters wie auch im „Jugend Jazz Orchester“ des Saarlandes. Sie studierte in Mannheim Saxofon und Komposition in Jazz/Popularmusik und lebt seit 2005 als freischaffende Musikerin in Zürich. 2013 hat sie das Programm SOFIA ins Leben gerufen, das international junge Jazzmusikerinnen unterstützt. Sie unterrichtet viel, an Universitäten, an Schulen – jung und alt. Den JTI Trier Jazz Award 2015 erhält sie, weil sie über ihr umfassendes Engagement hinaus eine herausragende Musikerin ist. Der Preis ist mit 5.000 Euro (national) bzw. 10.000 Euro (international) dotiert und wird im
Wechsel vergeben.

Außerdem erhält sie ein sechsmonatiges Atelier-Stipendium der Stadt Zürich und Propkredit. So wird sie von März-August 2016 in New York verbringen. Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

08.12.2014

Martina Eisenreich gewinnt zwei Preise für ihre (Film-)Musik

Der mit 10.000 Euro dotierte Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik 2014 geht an die in Bockhorn lebende Komponistin Martina Eisenreich. Sie erhält die Auszeichnung für die Musik zum Film „Be My Baby“. Die Preisverleihung fand am 21. November 2014 im Rahmen des Fernsehfilm-Festivals in Baden-Baden statt. Ihre Entscheidung begründete die siebenköpfige Fachjury folgendermaßen: „Für die Vertonung von ’Be My Baby’ komponierte Martina Eisenreich eine sehr einfühlsame Musik, die mit ihrer eigenständigen Instrumentation auf das ernste Thema des Films humorvoll und intelligent eingeht und zugleich auf sensible Weise die Charaktere der Hauptdarsteller widerspiegelt.“

Außerdem hat sie für die Hörspiel-Produktion „Alfred Döblin: November 1918. Eine deutsche Revolution“, die jetzt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, die Musik geschrieben.

Martina Eisenreich, 1981 in Erding geboren, wurde im Alter von 15 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater München als Jungstudentin für klassische Komposition aufgenommen und absolvierte darüber hinaus ihre Studien in den Fächern Violine, Filmmusik und Sounddesign. Als Komponistin, Multiinstrumentalistin und Geigerin gilt sie in der europäischen Konzertszene durch ihre ausdrucksstarke Improvisation und unverwechselbare Klangvielfalt als Ausnahmeerscheinung. Gleichermaßen komponierte sie für Kino- und Fernsehfilme, Theaterwerke und Hörspiele. Martina Eisenreich ist Dozentin für Filmmusik an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Quelle: http://www.miz.org

24.11.2014

Die Jahrespreis-Longlist der deutschen Schallplattenkritik 2014

Zum ersten Mal veröffentlicht der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) die Nominierungen der Gesamtjury für die Jahrespreise 2014. Diese Longlist benennt alle herausragenden Titel aus den letzten achtzehn Monaten, die für einen Jahrespreis in Frage kommen – eine Vorauswahl, aus der nun der PdSK-Jahresausschuss bis zu zwölf Jahrespreise küren wird. Der Jahresausschuss tritt einmal jährlich im Herbst zusammen, er wird, in wechselnder Besetzung, von zwölf Juroren aus allen Musiksparten gebildet. Die Jahrespreis-Longlist 2014 ist ab heute auf der Homepage des PdSK (www.schallplattenkritik.de/pressebereich) verfügbar, die Siegertitel werden am 15. November 2014 bekanntgegeben.

19.10.2014

Neuer Deutscher Jazzpreis 2015: jetzt bewerben!

Im Jahr 2015 wird die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ bereits zum zehnten Mal den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Das Festivalwochenende findet am 13. und 14. März 2015 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 14.03.2015 statt. Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG-Jazz Rhein-Neckar, einem Verein von Jazzmusikern, der sich seit über 20 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt.
Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder zur Mehrzahl in Deutschland leben (Bewerbungsschluss: 30.10.2014). Es gibt keine Stil- oder Altersbegrenzung. Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer JournalistInnen) wählt aus den Bewerberbands (dieses Jahr waren es über 200) in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Der Kurator wählt drei Bands aus, die am 14.03.2015 in Mannheim auftreten. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000.- Euro dotierten Solistenpreis sein soll.

14.10.2014