Anchor Award: Bewerbungsschluss verlängert

Der ANCHOR – Reeperbahn Festival International Music Award ist ein 2016 ins Leben gerufenes internationales Prädikat für aufstrebende Musik-Talente. Vergeben wird der Preis alljährlich auf dem renommierten Reeperbahn Festival in Hamburg. Für Fans und Musikwirtschaftende dient der ANCHOR als Orientierungshilfe auf der Suche nach der besten neuen Musik – für die Wettbewerbsteilnehmer*innen als Sprungbrett für eine internationale Karriere. Zwei Tage lang spielen die Nominierten in zwei Locations vor Festivalbesucher*innen und Jury um den ANCHOR, der anschließend im Rahmen einer Award Show am Festivalsamstag verliehen wird. Ein Board aus Schlüsselakteur*innen der internationalen Musikwirtschaft wählt im Vorfeld aus dem Festivalprogramm die Nominierten aus. Damit ist bereits die Nominierung zum ANCHOR eine echte Auszeichnung. Während des Festivals müssen die Wettbewerber*innen dann eine prominente Jury mit ihrer Liveshow überzeugen. Dabei liegt das Augenmerk der Juror*innen auf der Qualität des stimmigen Gesamtpaketes: Musik, Text und Performance müssen herausragend und eigenständig sein. 

Der Bewerbungsschluss wurde auf den 22.07.2020 verlängert.

23.06.2020

Preisträger*innen des Krach+Getöse Awards 2020 stehen fest

Aus über 200 Bewerbungen, mehreren Auswahlrunden und nach diversen Nachtschichten stehen sie seit dem 17. Juni 2020 fest: die fünf Preisträger*innen des Hamburg Music Awards KRACH+GETÖSE. Zu den glücklichen Gewinner*innen können sich die Neo-Soulsängerin Douniah, die Singer-/Songwriterin Friedo und die Popmusikerin und Rapperin Nina Chuba (Foto rechts: Finn Beek) zählen. Die fünf Newcomer*innen erwartet ein Preisgeld über je 1.200.-€ (zur Verfügung gestellt von der Haspa Musik Stiftung) sowie ein individuelles Förderpaket über zwölf Monate, in Form von Bookingslots, Recordings, Nutzung des Netzwerkes, Medienpräsenz und Konzerten im In- und Ausland – und somit einen Einstieg in die Profi-Branche. Coronabedingt fand die Preisverleihung dieses Jahr ganz und gar keimfrei via Stream statt.

Premiere in diesem Jahr feierte außerdem die Verleihung dreier weiterer Preise: Das Team von EQ Booking bekam den Preis für das beste Musik-Projekt mit Einsatz für Toleranz, Vielfalt und Respekt, weil sie erstklassiges, diversitätssensibles Booking machen und eine politische Agenda vertreten, „die der deutschen Clubkultur den nötigen Schubser hin zu Toleranz, Offenheit und Vielfalt verpasst“. Preisträger*innen für die Keimzelle NEW MUSIC! wurden die Macher*innen der Party-Reihe hoodkinder und der vom Publikum entschiedene Preis für das Hamburger Nachwuchskonzert des Jahres ging an TYNA, die als Mental Health-Aktivistin einen Teil ihrer EP-Verkäufe an die Deutsche Depressionshilfe spendet.

23.06.2020

Interregionaler Kulturpreis der Großregion Saar-Lor-Lux: Jetzt bewerben!

Der Verein Kulturraum Großregion, der für die Koordination, Begleitung und Kommunikation grenzüberschreitender kultureller Projekte in der Region Saar-Lor-Lux zuständig ist, hat den Interregionalen Kulturpreis ausgeschrieben. Damit werden kreative, innovative und nachhaltige Ideen für die grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit ausgezeichnet, die den besonderen aktuellen Bedingungen Rechnung tragen. Der Wettbewerb wird als Konzeptions- und Umsetzungsförderung für Kunstprojekte ausgeschrieben und richtet sich an frei produzierende Künstler*innen, Ensembles, Vereine, Einrichtungen und Strukturen aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Schauspiel, Performance, Neue Medien, Musik, Musiktheater, Kinder-und Jugendtheater, Literatur und Straßenkunst, die in der Großregion leben und arbeiten. Es sollen fünf Konzeptideen ausgezeichnet werden, die mindestens mit Partnern aus zwei unterschiedlichen Regionen an einem Thema arbeiten. Dabei kommen ausschließlich Konzepte in Frage, die für ein deutsch-und französischsprachiges Publikum gleichermaßen zugänglich sind. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2020. Eine unabhängige Jury vergibt fünf Preise in Höhe von 2.000 Euro bis 5.000 Euro je nach Anzahl der beteiligten Regionen. Die 3 bestplatzierten Bewerbungen erhalten zusätzlich eine Förderung zur Umsetzung des Konzepts bis zu einer Höhe von 15.000 Euro. Die Antragsunterlagen sind in deutscher und französischer Sprache in elektronischer Form an den Verein Kulturraum Großregion zu richten. Die Preise werden im November 2020 im Rahmen der Kulturministerkonferenz der Großregion verliehen.

18.06.2020

38. Deutscher Rock & Pop Preis – jetzt bewerben

Der Deutsche Rock & Pop Musikerverband, die Deutsche Popstiftung und das Musiker Magazin veranstalten auch in diesem Jahr den Deutschen Rock & Pop Preis. 2020 werden zum 38. Mal insgesamt über 126 „Deutsche Rock & Pop Preise“ der verschiedensten musikalischen Bereiche an herausragende Nachwuchsmusikgruppen, Nach­wuch­seinzelkünstler*innen sowie durch eine Fachjury ausgewählte professionelle Musik­grup­pen und Einzelkünstler*innen mit Ton­träger­­ver­trag verliehen. So sollen auch in diesem Jahr Künstler*innen so unterschiedlicher musikstilistischer Bereiche wie Rock, Pop, Country, Hard & Heavy, Alternative, Weltmusik, Reggae, Funk & Soul u.v.a.m. geehrt werden. Einziges Kriterium ist dabei der künstlerische Anspruch. Diese Kulturveranstaltung soll wie bisher als Plattform des kreativen Nachwuchses, aber auch als Treffpunkt einzelner etablierter Künstler/-innen und Persönlichkeiten des musikalisch-wirtschaftlichen Umfeldes dienen. Falls die öffentliche Verleihung uns Siegerehrung am 12.12. 2020 live nicht möglich sein sollte, bekommen die Preisträger*innen ihre Preise und Urkunden per Post und Internet. Jede Band/jede*r Künstler*in kann sich mit einer CD/ einem Musikvideo pro Kategorie (möglichst eine Liveaufnahme) bei der Deutschen Pop­stif­tung für die verschiedenen Kategorien be­werben. Der Bewerbungsschluss wurde auf den 01.09.2020 verlängert.

16.06.2020

JJA Jazz Awards ehrt so viele Musikerinnen wie noch nie

Seit 25 Jahren vergibt die amerikanische Jazz Journalists Association (JJA) in insgesamt 29 Kategorien ihre „JJA Jazz Awards“, doch noch nie kam es laut Jazz Thing vor, dass in so vielen Kategorien Frauen geehrt wurden wie in diesem Jahr. Der wohl wichtigste Award: die mittlerweile 84jährige Komponistin und Pianistin Carla Bley (Foto: Mark Marnie) bekommt als zweite Musikerin überhaupt den „Lifetime Achievement Award In Jazz“. Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington, die das Institut „Jazz And Gender Justice“ am Berklee College Of Music in Boston leitet, wird zur „Musician Of The Year“ gekrönt. Die Pianistin Kris Davis darf sich über einen Award als „Composer Of The Year“ freuen. Carrington und Davis sind auch mit einem „JJA Jazz Award“ in ihren Instrumentalkategorien Schlagzeug und Piano prämiert worden. Als „Up And Coming Musician Of The Year“ wird die junge New Yorker Saxofonistin Lakecia Benjamin geehrt. „Female Vocalist Of The Year“ wurde Cécile McLorin Salvant, unter den Mid-Size Ensembles des Jahres wurde Allison Miller’s Boom Tic Boom als Beste prämiert. Andere konnten die internationale Jury der Jazzjournalist*innen schon früher überzeugen: Jane Ira Bloom als beste Sopransaxofonistin, Nicole Mitchell als beste Flötistin und Anat Cohen als beste Klarinettistin sind schon alte Häsinnen bei diesen Awards. Linda May Han Oh geht als beste Bassistin und Tomeka Reid (Cello) als beste Streicherin aus der Liste hervor. Zur „Baritone Saxophonist of the Year“ wurde Lauren Sevian geehrt. In der Kategorie „Player of Instruments Rare in Jazz“ bekam die Harfinistin Brandee Younger einen Preis. Wegen der Corona-Pandemie mit dem Veranstaltungsverbot werden die Preise zum ersten Mal nicht öffentlich auf einer Galaveranstaltung vergeben.

16.06.2020

Digitale Krach + Getöse Award Show 17.06.2020

Der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE lässt sich auch von Corona nicht kleinkriegen und wird 2020 erstmals digital und virenfrei umgesetzt. Kurzerhand wurde die als Abend-Gala geplante Preisverleihung am Mittwoch, den 17. Juni im Nochtspeicher in ein freshes und krisentaugliches Streaming-Talkformat mit Moderator*innen-Team, Live-Acts, Einspielern und allem, was sonst noch dazugehört, verwandelt. Die Übertragung auf die Endgeräte des Publikums stellt „United We Stream“ sicher. Um 19 Uhr findet das Digital-Event voller Spaß und Spannung, voller Überraschungen und fünf frisch gekürten Preisträger*innen, statt. Diese dürfen sich auf eine 12-monatige maßgeschneiderte Förderung sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.200.-€, gestiftet vom langjährigen Partner, der Haspa Musik Stiftung, freuen. Außerdem werden die Preise in den Kategorien Hamburgs spannendste Keimzelle NEW MUSIC („Nachwuchsprojekt“), der Preis für das beste Musik-Projekt mit Einsatz für Toleranz, Vielfalt und Respekt und der neue Publikumspreis „Nachwuchs-Konzert des Jahres“ überreicht. Die Tüdelband hat es übrigens in die erste Auswahlrunde geschafft, wir drücken die Daumen, dass sie weiterkommen! Hier geht es zum Live-Stream bei Dringeblieben.de; oder Ihr schaut bei Quaratunes.

15.06.2020

Junger Müncher Jazzpreis: jetzt bewerben

Auch dieses Jahr wird der mit 6.000.-€ dotierte Junge Münchner Jazzpreis ausgeschrieben; zusätzlich wird ein mit 500.-€ dotierter Solistenpreis vergeben. Noch bis zum 28. Juni können sich Musiker*innen aus Deutschland, die nicht älter als 28 Jahre sind, für das Konzertfinale am 6. November in der Münchner Unterfahrt bewerben. Aus allen fristgerecht eingegangenen Bewerbungen wählt die von „mucjazz – Münchner Verein zur Förderung von Jazz e.V.“ eingesetzte Fachjury die 3 besten Bewerber*innen im Blindfold-Verfahren aus. Das Finale wird vom BR aufgenommen.

08.06.2020

Folk Music Award 2020 geht an Bube Dame König, Trio Dhoore & Schnaps im Silbersee

Da das Finalkonzert in Hameln im Februar wegen Krankheit abgesagt werden musste, wurde die Gewinnerband des diesjährigen Folk Music Award nicht per Publikumsentscheid, sondern von der Jury ausgewählt. Aus über siebzig Bands aus dreizehn Ländern entschieden sich die 6 Juror*innen für drei Trios: Bube Dame König (1. Platz) um Juliane Weinelt (Gesang, Querflöte, Maultrommel) (Foto rechts), Trio Dhoore (2. Platz) und Schnaps im Silbersee (3. Platz). Das Preisträgerkonzert im Juli kann wegen Corona nicht stattfinden, wie und wann die Preise übergeben werden, steht noch nicht fest.

27.05.2020

Erster Preis im Hochschulwettbewerb Musikpädagogik geht an die Dresdner Musikhochschule

Der erste Preis des mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Hochschulwettbewerbs Musikpädagogik geht an ein Studierendenteam aus der Fachrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) der Dresdner Musikhochschule. Judith Beckedorf, Ladislav Pazdera, Georg Wiede und Ida-Lene Bragenitz überzeugten mit ihrem Projekt „Neue Impulse für die IGP: Ein Leitfaden zur Unterrichtsreflexion, ausgehend von Kodier-Techniken der ‚Grounded Theory‘-Methode“. In ihrem Projekt skizzieren sie einen Weg, Unterricht ohne vorgefertigten Raster zu beobachten und in Bezug auf direkt aus der Praxis abgeleitete Fragen systematisch auszuwerten. Die vier Finalist:innen-Teams teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro, das vom Bundesverband Musikunterricht und vom Verband deutscher Musikschulen ermöglicht wird. Die offizielle Preisübergabe erfolgt im Mai 2021.

15.05.2020

Tones and I gewinnt die International Songwriting Competition 2019

Die International Songwriting Competition (ISC) hat die Gewinner*innen des Jahres 2019 verkündet und vergibt den hochdotierten Hauptpreis an die australische Musikerin Tones and I für ihren Song „Dance Monkey“. Tones and I aka Toni Watson, die heute ihren 27. Geburtstag feiert, macht seit 2017 als Straßenmusikerin von sich reden; Ende 2018 gewann sie das Battle der Straßenmusikanten auf dem größten Straßenmusik-Festival Australiens. „Dance Monkey“ war wochenlang in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts. Was das live mit der Crowd macht, könnt ihr euch hier beim „biggest crowd singalong“ auf dem Splendour in the Grass Festival 2019 anschauen. In ihrem Song beschreibt sie den Druck, den sie manchmal als Straßenmusikerin gespürt hat, um die Leute bei der Stange zu halten, damit sie nicht weggehen. This song has taken the world by storm, and it is undeniable that it has propelled Tones and I to massive superstardom,” sagte die ISC-Gründerin und Direktorin Candace Avery. „Prior to ‚Dance Monkey,‘ Tones And I was an indie artist struggling to get her voice heard. This is such a great example of how just the right song can change an artist’s life and should inspire up-and-coming songwriters to keep on following their dream.“ Schaut euch hier ihr sehenswertes Video an:

13.05.2020

Demotape Clinic Gewinnerin 2020: Giulia Dabalà

Zusammen mit der Fondation Suisa kürt m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, seit 1999 mit der Demotape Clinic die besten Songs der Schweizer Newcomer*innen. Die mit 5000 Franken dotierte Auszeichnung für das „Demo of the Year“ 2020 geht an den Song „War Drums“ von Giulia Dabalà (Foto links). „Dabalà zeigt mit einem spannenden Arrangement, vertrackten perkussiven Elementen und ihrer charaktervollen Stimme großes Potential und Können“, meint Jennifer Jans, Musikerin, Festivalorganisatorin und Jurymitglied bei der Demotape Clinic. Giulia Dabalà hat an der Hochschule für Musik FHNW in Basel ihren Bachelor erworben und absolviert im  Jazzcampus nun ihr Masterstudium Producing/Performance. 
Auch bei den „FONDATION-SUISA-Awards“ konnte sie – in der Kategorie Pop – punkten. Diese werden an die herausragendsten Songs in vier Kategorien vergeben, 844 Künstler*innen hatten ihre Songs eingereicht. Über diese Auszeichnung und ein Preisgeld von je 3000 Franken freuen dürfen sich außerdem die Musikerin  Casanora (Electronic) für „Learn how to fly this dragon“ sowie Chien Bleu und Yet No Yokai.

04.05.2020

Olga Neuwirth erhält den Robert Schumann Preis für Dichtung und Musik 2020

»Ich will mich nicht wegjodeln lassen.« So bringt die österreichische Komponistin Olga Neuwirth ihr »Abenteuer Komponieren« auf den Punkt. In diesem Jahr zeichnet die Akademie der Wissenschaften und der Literatur / Mainz sie für ihr künstlerisches Lebenswerk mit dem Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik aus. Mit ihrem »enorm vielseitigen Schaffen erhebt Olga Neuwirth die Stimme des Widerstands gegen Mainstream, schnelle Gewissheiten und wohlfeile Übereinkünfte«, so die Jury zur Begründung. Ihr reicher Werkkatalog vereint Orchester-, Ensemble- oder Vokalkompositionen und – besonders hervorstechend – Werke des Musiktheaters, neben Performances, Installationen, Schauspiel-, Radio- und Filmmusiken, sowie Texte, Photographien, Experimental- und Trickfilme. Dabei sucht sie unermüdlich nach Partnerinnen und Partnern für den Austausch zwischen den Künsten. Beispielhaft dafür steht Olga Neuwirths langjährige Kooperation mit der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Quellen für das Zusammenspiel von Dichtung und Musik findet sie aber auch in Texten von William S. Burroughs, Leonora Carrington, Herman Melville, Georges Perec, Gertrude Stein oder Virginia Woolf. Der Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik wird alle zwei Jahre von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz an Persönlichkeiten für ein herausragendes Werk auf dem Gebiet der Musik, der Dichtung sowie der Musikvermittlung vergeben. Der Preis wird von der Mainzer Strecker-Stiftung finanziert und ist mit 15.000 € dotiert. Die Verleihung findet – sofern die Bestimmungen im Rahmen der Corana-Pandemie dies zulassen – am 27. November 2020, 19 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt. Wir gratulieren herzlich!

27.04.2020