Förderprogramm „Musik für alle“

„Musik für alle!“ muss Wirklichkeit werden! Jedem Kind und jedem/jeder* Jugendlichen soll die Möglichkeit zum gemeinsamen Singen, Musizieren und kreativen Ausdruck gegeben sein. Unabhängig von Herkunft und sozialer Verortung finden selbstbewusste und kreative Heranwachsende ihre Stimme in der Gesellschaft. Der Bundesmusikverband Chor und Orchester e. V. fördert daher neue, außerschulische Musikprojekte in Zusammenarbeit mit 2 Bündnispartnern für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren mit bisher erschwertem Zugang zur Musik (in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen). Anträge können ab sofort hier bis zum 1. September 2024 (mit Projektstart ab dem 01. Januar 2025) gestellt werden. Interessierte können sich beim Projektbüro beraten lassen.

30.05.2024

Skubi.Digital: Informationsveranstaltung über Fördermöglichkeiten im Bereich der Kulturellen Bildung

Die Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz lädt auch in diesem Jahr wieder zur Informationsveranstaltung über Fördermöglichkeiten im Bereich der Kulturellen Bildung in Rheinland-Pfalz ein. Die Informationsveranstaltung findet am 05.06.2024 von 14:00 -16:00 Uhr, digital via Zoom statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die wenig Zugang dazu haben. In lokalen Bündnissen können Angebote der kulturellen Bildung mit einer 100% Förderung umgesetzt werden. Es wird darüber informiert, wie ihr an diesem besonderen Förderprogramm teilnehmen könnt, ihr hört von spannenden Praxisbeispielen und werdet zur möglichen Bündnisbildung beraten. Einmal im Jahr haben die Akteur*innen der Kulturellen Bildung in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit sich mit Projektvorschlägen um die Aufnahme in die Künstler*innendatenbank des Landesprogramms „Jedem Kind seine Kunst“ zu bewerben. Zur neuen Bewerbungsphase mit Stichtag am 12. Juli 2024 werdet ihr informiert und bekommt Ratschläge zur Entwicklung einer überzeugenden Projektidee. Anmeldungen werden bis zum 04.06.2024 per Mail erbeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

30.05.2024

KultDING 2024 sucht soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen

2024 wird zum vierten Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2023 oder 2024 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2024) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

27.02.2024

Instrumentenfonds: Haspa Musik Stiftung verleiht Instrumente

Für den bestmöglichen Start in eine musikalische Zukunft verleiht die Haspa Musik Stiftung jedes Jahr hochwertige Blas-, Streich-, Zupf-, Percussions- und Tasteninstrumente im Gesamtwert von 100.000 Euro. Um die Vergabe eines Instrumentes an einen oder mehrere begabte Schüler*innen können sich Bildungs-, Kultur- und Musikeinrichtungen aus Hamburg bewerben, die eine pädagogische Musikausbildung anbieten oder pädagogisch anspruchsvolle Konzepte im Musikbereich umsetzen sowie Musikpädagog*innen, die Mitglied im Deutschen Tonkünstlerverband sind. Bewerbungsfrist: 4. März 2024

12.02.2024

Buchtipp: „Atemtechnik – Orientierung für Bläser“

Sobald es um Atemtechnik geht, wird der eigene Körper oft als rätselhaft wahrgenommen. Das Buch „Atemtechnik – Orientierung für Bläser“ von Stephanie Czajka beschreibt die physiologischen Vorgänge beim Atmen und Stützen verständlich und dicht am Spielgefühl. Es richtet sich an Laienmusiker*innen und Lehrende. Laien liefert die analytische Herangehensweise Ideen, wie sie in sich hineinspüren und individuellen Zugang zum vielschichtigen Atemgeschehen finden können. Lehrenden kann sie helfen, ihre Beobachtung zu schärfen und Worte für die komplexen Prozesse zu finden. Das Buch beginnt mit Einzelaspekten wie Klangvorstellung, Körpergefühl, Ansatz oder Anatomie. Es behandelt dann die zentralen Themen Haltung, Einatmung und Stütze. Der dritte Teil enthält Ratschläge zu Schwierigkeiten mit Phrasen oder Stücken, also zu Themen wie Atemrhythmus, Kondition oder Koordination. In 50 Übungen werden abschließend Theorie und Praxis verbunden. Das Buch ist in der Reihe Forum Musikpädagogik, Band 161 (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter) erschienen und kostet 26,80€.

29.01.2024

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an Uni Koblenz gesucht

Das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Uni Koblenz sucht zum 01.04.2024 in*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) mit einem Stellenumfang von 55% einer Vollzeitbeschäftigung
(derzeit 21,45 Std./Woche). Die Stelle ist befristet bis zum 31.10.2025. Sie hat derzeit eine hohe Lehrverpflichtung, das in der Ausschreibung genannte Forschungsprojekt könnte aber auch ein Dissertations- oder Habilitationsprojekt sein/werden. In dem Fall könnte ein Antrag auf Reduzierung der Lehrverpflichtung gestellt werden. Bewerbungsschluss: 10.02.2024

18.01.2024

Musikhochschule Lübeck startet Forschungsprojekt zu Musik im Jugendarrest

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) hat zum Wintersemester 2023/24 ein neues Projekt gestartet, das die Wirkung musikalischer Betätigung im Jugendarrest erforscht. Damit wird erstmalig aus musikpädagogischer Perspektive eine gesellschaftliche Gruppe in den Blick genommen, die überwiegend einem bildungsfernen Milieu entstammt und laut Studien kaum Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten erhält. Bereits 2022 hat die MHL, vertreten durch Musikpädagogik-Professorin Annette Ziegenmeyer, eine Kooperation mit der Jugendarrestanstalt (JAA) Moltsfelde initiiert. Studierende eines ihrer musikpädagogischen Seminare entwickeln dabei jedes Semester musizierpraktische Angebote im Bereich der „Community Music“, die sie im Rahmen einer Projektwoche mit einer Gruppe straffällig gewordener Jugendlicher in Moltsfelde umsetzen. So sind unter anderem Songs entstanden, die die Jugendlichen unter Anleitung der Studierenden selber konzipierten, texteten, sangen und sogar instrumental begleiteten. „Die Jugendlichen können Musik als ein Mittel erleben, durch schwierige Lebensphasen hindurchzukommen. Sie lernen dabei eigene Grenzen zu überwinden und wieder positive Selbstwirksamkeit zu erleben“, fasst Annette Ziegenmeyer ihre durchweg positiven Erfahrungen zusammen. Durch die Förderung der Possehl-Stiftung mit 180.000 Euro kann nun ein dreijähriges Forschungsprojekt starten, das diese musikpädagogische Arbeit begleiten soll. Es befasst sich mit der Frage, inwieweit der Jugendarrest ein Ort kultureller Bildung darstellen und damit in die kulturelle Infrastruktur des Landes Schleswig-Holstein integriert werden kann. Jugendlichen und Heranwachsenden, die durch kulturelle Bildung bisher kaum erreicht wurden, können so möglicherweise neue Zugangsmöglichkeiten eröffnet und Musik als Teilaspekt in ihrer Resozialisierung verankert werden. Als weiterer Projektpartner konnte Dr. Andreas Heye von der Hochschule Bielefeld gewonnen werden, der in Bielefeld zeitgleich musikpädagogische Projekte im Jugendstrafvollzug durchführt und das Lübecker Projekt unterstützen und mitgestalten wird. Video

29.11.2023

Medienpreis LEOPOLD sucht „gute Musik für Kinder“

Es ist wieder so weit: Zum 14. Mal verleiht der Verband deutscher Musikschulen (VdM) den Medienpreis LEOPOLD, der seit über 25 Jahren „gute Musik für Kinder“ kürt. Produzent*innen, Verlage und Labels können sich mit ihren Musikproduktionen für Kinder bewerben, um von der Expert*innen- und Kinderjury empfohlen zu werden. Zum dritten Mal gibt es auch wieder den Sonderpreis LEOPOLD interaktiv. Der LEOPOLD hat sich als Gütesiegel etabliert und erleichtert Eltern, Lehrkräften und Pädagog*innen die Auswahl im Bereich der Kinderhörmedien. Er wird seit 1997 für CDs und DVDs vergeben, die in unterschiedlichster Weise fantasie- und qualitätvolle Produktionen zum Thema beitragen wie etwa traditionelle und neue Kinderlieder, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, „Klassik“, Wissenswertes im Zusammenhang mit Musik oder musikorientierte Hörbücher. Bewerben können sich Produktionen, die in der Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Januar 2024 erschienen und über den Handel bzw. andere Verkaufswege zu beziehen sind. Bei den Produktionen muss die Musik wesentlicher gestalterischer Bestandteil sein. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2024

26.10.2023

Musikhochschule Lübeck bietet Master of Education auch für Quereinsteiger*innen an

An der Musikhochschule Lübeck wird ein viersemestriger Masterstudiengang für die Berufsperspektive Lehramt an Gymnasien und an Gemeinschaftsschulen mit dem Doppelfach Musik angeboten: „Musik vermitteln“. Seit 2020 ist auch der Quereinstieg ohne einen auf das Berufsfeld Lehramt abzielenden Bachelorabschluss, mit einem künstlerisch-pädagogischen Bachelorabschlusses möglich. Das Studium bietet nicht nur eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, sondern auch Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen. So sind z.B. folgende Profile im Rahmen des Masterstudiums wählbar: Chorleitung, Darstellendes Spiel, Musikwissenschaft/Musiktheorie, Musiktheater/Musical, Orchesterleitung/ Ensembleleitung, Popularmusik. Am Mittwoch, den 25.10.2023 findet von 19:30-20:30 Uhr ein digitales Info-Treffen für den Master of Education (Quereinstieg) „Musik Vermitteln“ statt (Link, Meeting-ID: 872 9889 5585 / Kenncode: 920147), das über den Studiengang und die damit verbundenen beruflichen Perspektiven informiert. Interessierte können sich hier anmelden.

21.09.2023

Konferenz zu Kultureller Bildung in ländlichen Räumen 20.-21.09.2023 Leipzig

Auf der Konferenz werden die Erkenntnisse aus vier Jahren BMBF-geförderter Forschung in 20 Forschungsprojekten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vorgestellt und zwischen Praxis und Wissenschaft diskutiert. Die Teilnehmenden aus Kultureinrichtungen, aus der Kunst- und Jugendbildung im ländlichen Raum, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung werden an den zwei Tagen gemeinsam neue Impulse für zukünftige Forschung setzen und im Dialog von Praxis und Wissenschaft überlegen, wie kulturelle Bildung im ländlichen Raum zukünftig gestaltet werden kann. Es geht um musikalische Praxen in ländlichen Räumen und welche Rolle Schulen dabei spielen (können), Musikvereine, künstlerische Residenzen, Zugehörigkeitsgefühle und Verlusterfahrungen, den Einfluss kultureller Bildung auf gesellschaftliche Umbrüche, regionale Identitäten und das öffentliche Bild von ländlichen Räumen, Kulturpartizipation u.v.m. Mehr zu den teilnehmenden Projekten hier.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Kapazität erforderlich und ab 15.09. hier möglich.

Veranstaltungsort: Bibliotheca Albertina, Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig

25.08.2023

Postdoc-Stelle an Sophie Drinker Institut Bremen zu besetzen

Das Sophie Drinker Institut, gegründet 2001, hat sich in der Vergangenheit schwerpunktmäßig mit musikwissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung befasst, gibt ein Online-Lexikon „Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts“ heraus, publiziert eine Schriftenreihe (bisher 18 Bände) sowie eine Online-Schriftenreihe und hat zuletzt ein dreibändiges „Handbuch Konservatorien“ im Laaber Verlag veröffentlicht. In Vorbereitung sind Forschungsprojekte zur Musikausbildung im NS-Staat und zu Filmmusikkomponistinnen. Ab 1. September 2023 ist am Institut die Stelle eines/r Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (Postdoc-Stelle) (m/w/d) zu besetzen. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Promotion in Musikwissenschaft oder Musikpädagogik, Kenntnisse in Genderforschung und kulturgeschichtlichen Forschungsansätzen. Die Stelle ist unbefristet, sie ist teilzeitgeeignet, kann aber nicht im Homeoffice erledigt werden. Die Bezahlung orientiert sich an TVL 13.

Bewerbungen werden bis zum 15. Juni 2023 an die Leitung des Sophie Drinker Instituts, Außer der Schleifmühle 28, 28203 Bremen oder per Mail erbeten.

Infos  | Kontakt: Prof. Dr. Freia Hoffmann, Tel. 0421/94 90 800 oder 0421/70 05 40

22.05.2023

Förderprogramm „POP TO GO – unterwegs im Leben“

„POP TO GO – unterwegs im Leben“ ist ein Förderprogramm des Bundesverbandes für Popularmusik e.V. und setzt bei der ständigen Begleitung durch Popularmusik und -kultur mitten im Leben eines jeden an. Popkulturelle Projekte holen Kinder und Jugendliche direkt über ihre Interessen ab und laden sie dazu ein, selbst kreativ zu werden und sich musikalisch auszuprobieren. POP TO GO Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren, deren Chancen Musik zu machen durch eine soziale oder finanzielle familiäre Risikolage gering sind. Umgesetzt werden die Projekte durch mindestens drei lokale Akteure, die sich zu Bündnissen für Bildung zusammenschließen. Ein Projekt bei POP TO GO funktioniert nach einem modularen Baukastenprinzip. Es stehen 5 Formate und 3 Add-Ons als Rahmen zur Verfügung: z.B. als kurzes Schnupperangebot, Vertiefungsworkshop, Ferien-Camp oder Kurs, Auftritt, Coaching und mehr. Die Formate können einzeln, parallel oder aufeinander aufbauend genutzt werden. Die nächste Frist für die Antragseinreichung ist voraussichtlich im Juni 2023. Für allgemeine Infos gibt es monatlich eine offene, digitale Sprechstunde. Nächster Termin: 17.04.2023 (Zoom-Link)

17.04.2023