Wettbewerb “EMPerformance 2026”

Der Wettbewerb „EMPerformance” möchte Künstler*innen der Elementaren Musikpädagogik ein professionelles Podium bieten, eigenständig entwickelte performative Bühnenkonzepte zu präsentieren, die vokale, instrumentale, tänzerische und szenische Ausdrucksformen verbinden und Interaktion und Improvisation als künstlerisches Mittel nutzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, experimentelle und ästhetisch anspruchsvolle Konzertformate zu fördern und die künstlerische Vielfalt der Elementaren Musikpädagogik für ein breites Publikum sichtbar zu machen.
Der aktuelle Wettbewerb 2026 sucht künstlerische Konzepte und Performances, die speziell für ein junges Publikum im Alter von 5-10 Jahren entwickelt wurden und das Kinderkonzert als performative Kunstform der Elementaren Musikpädagogik in den Fokus rückt. Bewerbungsschluss: 15.8.2026

24.06.2026

Neue Umfrage: fast 70% halten Musikunterricht in der Schule für wichtig

Musikunterricht genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert: 69 Prozent der Bevölkerung halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche in der Schule Musikunterricht erhalten. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde und die den Auftakt der neuen Umfragereihe „Musikmonitor Deutschland“ bildet. Die Untersuchung beleuchtet, wie Menschen in Deutschland ihren Musikunterricht rückblickend erlebt haben – und welche Bedeutung sie ihm heute beimessen. Die Ergebnisse zeigen: Wer regelmäßig Musikunterricht in der Schule hatte, ist heute häufiger musikalisch aktiv und Musikunterricht ist für eine absolute Mehrheit ein wichtiges Schulfach. Ein Zahlenauszug:

52% hat der Musikunterricht in der Schule Spaß gemacht (Frauen: 64%/Männer: 40%), 64% erinnern sich gern an gemeinsames Singen und Musizieren, 56% profitieren bis heute von im Unterricht erworbenen Fähigkeiten (Notenlesen, Rhythmusgefühl oder Allgemeinwissen). 17% aller Befragten hat der Unterricht sogar darin bestärkt, auch außerhalb der Schule Musik zu machen, 42% der Menschen, die während ihrer gesamten Schulzeit Musikunterricht hatten, musizieren heute noch selbst (im Gegensatz zu Personen ohne Musikunterricht: 14 Prozent); der Unterschied ist bei Instrumentalist*innen am Größten. 39% der ostdeutschen/20% der westdeutschen Bevölkerung hatten während der gesamten Schulzeit Musikunterricht.

18.06.2026

Lehrkraft für besondere Aufgaben „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg – University of Applied Sciences – ist zum 1. September 2026 folgende Stelle zu besetzen: Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fachgebiet „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“ mit einem praktischen Schwerpunkt in Musik, Medienpädagogik oder Kunst und Akademische Mitarbeit im Projekt (EH)Laboriert (m/w/d). Die Stelle hat einen Umfang von 50% und ist bis 31. Dezember 2028 befristet. Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026 

26.05.2026

Stipendium Kulturelle Bildung (München)

Das Stipendium Kulturelle Bildung der Landeshauptstadt München soll es den Macher*innen von Kulturellen Bildungsprojekten ermöglichen, sich in ihrer individuellen Arbeit weiterzuentwickeln, out oft the box zu denken und zu forschen, sowie sich projektunabhängig Zeit für die Beschäftigung mit übergeordneten Fragestellungen zu nehmen. Das Stipendium soll z.B. Recherche ermöglichen zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen der Kulturellen Bildung in Praxis, Theorie und Forschung, wie zum Beispiel Diversität und Inklusion fördern, Klassismus begegnen, Nachhaltigkeit, Partizipative Bildungsprozesse anregen. Für das Stipendium in Höhe von 8.000 Euro können sich professionelle freie Kunst- und Kulturschaffende, Kulturvermittler*innen und Pädagog*innen mit Wohnsitz oder Arbeitsschwerpunkt in München bewerben. Maximaler Förderzeitraum: 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2027. Bewerbungsschluss: 30. Juli 2026

30.04.2026

Neuer Masterstudiengang „Musikpädagogik kompakt“ in Essen (Bewerbungsschluss: 15.03.)

Die Folkwang Universität der Künste Essen startet zum Wintersemester 2026/27 den Masterstudiengang „Musikpädagogik kompakt“. Er richtet sich unter anderem an Absolvent*innen instrumentaler und vokaler Studiengänge, die eine künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und nun eine pädagogische Zusatzqualifikation erwerben möchten. Der Studiengang vermittelt pädagogisch-didaktische Grundlagen, Unterrichtspraxis und musikalische Projektarbeit und soll in zwei Semestern eine fundierte Qualifikation für ein breites Berufsfeld ermöglichen. Er wird jährlich zum Wintersemester angeboten. Bewerbungsschluss: 15.03.2026

09.03.2026

Deutscher Musikrat legt aktualisierte Empfehlung für Honoraruntergrenzen in der musikalischen Bildung vor

Ab 1. März 2026 empfiehlt der Deutsche Musikrat Mindesthonorare von 56,- Euro für 45 Minuten und 74,- Euro für 60 Minuten Unterricht. Untergrenzen sollten möglichst nicht unterschritten werden. Als angemessen werden Honorare in Höhe von 67,- Euro für 45 Minuten und 89,- Euro für 60 Minuten betrachtet.

Mit einer Untergrenze sollen bei Tätigkeiten auf Honorargrundlage kritische Arbeitsverhältnisse vermieden werden.  Zudem sollen so die Qualität und der Nachwuchs in musikpädagogischen Berufsfeldern gesichert werden. Die neuen Empfehlungen sollen die Honorare an Tarifentwicklungen anpassen und zeigen, dass musikpädagogische Arbeit wertgeschätzt wird. Sie richten sich vor allem an Städte, Länder, private Auftraggeber*innen, Musikschulen und Hochschulen.

Infos

09.03.2026

Musikfonds: Förderprogramm Outer Ear

Outer Ear nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Experiment, Offenheit, Unfertiges und gemeinsames Erleben werden bewusst sichtbar und hörbar gemacht, um neue Zugänge zu aktueller Musik zu schaffen und Teilhabe sowie temporäre Gemeinschaften zu ermöglichen. Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Ziel ist es, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die sowohl herausfordern als auch verbinden. Die Antragstellung erfolgt vom 01.-30.04.2026.

26.02.2026

KultDING 2026 (Rheinland-Pfalz)

2026 wird zum fünften Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KultDING ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2025 oder 2026 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2026) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

26.02.2026

Umstiegsmasterstudiengänge Lehramt Musik @ Musikhochschule Lübeck (Infocall 25.02.)

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet mit den Studiengängen „Musik Vermitteln“ & „MusikPlus“ zukunftsweisende Studienmöglichkeiten für Menschen, die ihre berufliche Leidenschaft in der musikpädagogischen Arbeit mit anderen sehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf unseren innovativen Umstiegsmasterstudiengängen (Master of Education) für die Schulformen Gymnasium/Gemeinschaftsschule und Grundschule. Diese Studiengänge ermöglichen Absolvent*innen künstlerischer oder künstlerisch-pädagogischer Musikstudiengänge den gezielten Einstieg in die zweite Phase der Lehrkräftebildung (Referendariat/Vorbereitungsdienst). Um Studieninteressierten umfassende Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Möglichkeiten dieser Masterstudiengänge zu bieten, gibt es eine digitale Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 25.02.2026 ab 18 Uhr.
Für den erfolgreichen Start ins Studium unterstützen sie Interessierte außerdem mit kostenfreien Vorbereitungsangeboten zur Eignungsprüfung.

17.02.2026

Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung

Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026

09.02.2026

Studie „MiKADO-Musik“ prognostiziert dramatischen Fachkräftemangel an Musikschulen

Die Studie „MiKADO-Musik“ hat in einem breit angelegten Crowd-Research-Projekt mit über 50 Forschungsgruppen Ursachen, Herausforderungen und Handlungsansätze untersucht und einen dramatischen Fachkräftemangel an Musikschulen prognostiziert. Demnach gehen bis 2035 rund 14.700 Musikschulkräfte in den Ruhestand, es werden jedoch nur rund 4.000 Absolvent*innen der Instrumental- und Vokalpädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik erwartet. Das heißt, in 10 Jahren können etwa drei Viertel der freien Stellen nicht mit entsprechend qualifizierten Musikschullehrkräften besetzt werden. Angesichts konstant steigender Nachfrage bedeutet dies, dass mindestens 500.000 Schüler*innen keinen Musikschulunterricht mehr bekommen können.

Als Gründe für den Nachwuchsmangel werden die strukturellen Bedingungen des Berufs wie eine häufig unzureichende Vergütung und anspruchsvolle Arbeitszeiten festgestellt. Hinzu kämen eine teilweise negative öffentliche Wahrnehmung, die durch tradierte Abwertungen des Berufsbilds begünstigt wird. Auch persönliche Erwägungen spielten eine Rolle, etwa die Frage der beruflichen Identifikation, der Wunsch nach Sichtbarkeit oder das Bedürfnis nach größerer Autonomie. Es brauche daher umgehend Maßnahmen für bessere Rahmenbedingungen des Berufsfelds Musikschullehrkraft, eine Ausweitung der studienvorbereitenden Ausbildungen und praxisorientierter Studienplätze, eine deutlich verbesserte personelle Ausstattung und Rahmenbedingungen an Musikhochschulen, attraktive Arbeitsbedingungen an Musikschulen, Förderprogramme für die Weiterqualifizierung von Musikschullehrenden, die Karrierepfade und Perspektiven eröffnen, u.v.m.

27.11.2025

Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Engagement Global richtet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik aus. Schüler*innen aller Altersklassen, Schulformen und Fächer sind eingeladen, kreative Beiträge zu globalen Zukunftsfragen einzureichen. Gesucht werden Storys, die die Welt verändern – erzählt von jungen Menschen für junge Menschen – in Form von Texten, Fotos, Filmen, Kunstwerken, Theaterstücken, Musik, Plakaten oder digitalen Arbeiten. Einsendeschluss: 26. Februar 2026

26.11.2025