Support Your Local Artist in Stuttgart
Das Förderangebot unterstützt kleine und mittlere Veranstalter*innen bei ihren Aktivitäten und dient als Impuls regionale Musiker*innen als Support Act für nationale und internationale Booking in Betracht zu ziehen. Art, Umfang und Höhe der Unterstützung: Bezuschusst werden Musiker*innen von Band in der Popmusik mit maximal 100,- Euro pro Bandmitglied, insgesamt maximal 500,- Euro. Ein formloser Antrag mit der Begründung ist an das Pop-Büro Region Stuttgart zu richten, das über die jeweilige Bewilligung entscheidet.
Keychange Future Leaders 2023 bekannt gegeben
Das Talententwicklungsprogramm „Future Leaders“ der Keychange-Initiative bietet weiblichen* und diversen* Künstler*innen und Innovator*innen die Möglichkeit, sich ein Jahr lang professionell weiterzuentwickeln. Für die nächste Runde wurden aus 830 Bewerber*innen 74 Teilnehmende aus 12 Ländern – in Europa und Kanada – ausgewählt. Das innovative einjährige Talententwicklungsprogramm bietet Frauen* und diversen* Teilnehmer*innen die Fähigkeiten, Ressourcen und Wege, die sie benötigen, um ihr volles Potenzial in ihrem Fachgebiet auszuschöpfen. Aus Deutschland wurden Lucy Kruger & The Lost Boys, Gloria de Oliveira und Ava Vegas sowie Katie Wellenberg, Sarah Jane Nicholson und Amande Dagod ausgewählt.
Hamburger Labelförderung
Ab sofort bis 1. März können wieder Anträge auf Labelförderung bei der Behörde für Kultur und Medien gestellt werden. Hamburger Kleinstunternehmen können einen Zuschuss zwischen 3.000 und 10.000 Euro beantragen.
Allianz Foundation: Förderprogramm
Mit dem Förderprogramm der Allianz Foundation werden Projekte von Initiativen mit zivilgesellschaftlichem, ökologischem, kulturellem und künstlerischem Hintergrund unterstützt, die damit einen systematischen Wandel und eine Transformation anstoßen. Anträge können bis zum 15.02. eines Jahres für Projekte, die frühestens am 01.08. desselben Jahres beginnen, eingereicht werden.
Innovationsfonds Pop stärkt Popularmusik in Brandenburg
Die popularmusikalische Szene Brandenburgs stärken und weiterentwickeln – das ist das Ziel des Innovationsfonds Pop. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg jedes Jahr popularmusikalische Projekte, Veranstaltungen und Präsentationen. Noch bis 1. März 2023 können entsprechende Förderanträge beim Kulturministerium eingereicht werden. Die Förderhöhe je Projektantrag beträgt maximal 10.000 Euro. Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten Rechts, die künstlerisch bzw. kuratorisch arbeiten und der Gemeinnützigkeit unterliegen. Der Projektschwerpunkt muss in Brandenburg sein. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Formaten, die Brandenburger Nachwuchsmusiker*innen unterstützen und auf die Bühne bringen. Außerdem werden popularmusikalische Workshop-Programme und interdisziplinäre Formate, Formate in den Bereichen Nachwuchsförderung, Nachhaltigkeit, Diversität oder Gender Equality, neue Modellprojekte oder Kampagnen zum Zugang zur Livemusik, der Auf- oder Ausbau popularmusikalischer Netzwerke und mehr gefördert.
Female Producer Collective: jetzt bewerben!
Du bist Musikerin*, Songwriterin* oder Produzentin* und träumst von einer Karriere als Musikproduzentin? Du bist mindestens 18 Jahre alt? Du hast einen eigenen Song ganz oder zum Teil selbst produziert? Dann bewirb dich! Das Förderprogramm des Female Producer Collectives fördert (angehende) Produzentinnen* durch Workshop & Mentoring Programme sowie den Aufbau der Community zur Stärkung von Austausch, Vernetzung und Sichtbarkeit. Alle FLINTA*-Personen sind herzlich eingeladen.
Mentoring-Programm re:balance – Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten
Das Mentoring-Programm re:balance richtet sich spartenübergreifend an ambitionierte Künstler*innen (alle Frauen sowie trans, inter und nichtbinäre Menschen). Ab März 2023 werden sie von renommierten Mentor*innen begleitet und arbeiten in diesen Tandems sechs Monate lang an ihren nächsten Karriereschritten. Ein flankierendes Workshop-Programm ergänzt das 1:1-Mentoring und vermittelt praktische Skills für die Professionalisierung als Künstler*in. Bewerbungsschluss für die erste Förderrunde ist der 22. Januar 2023.
„Musik für alle!“ fördert außerschulische Projekte für Kinder & Jugendliche in schwierigen Lebenslagen
Mit „Musik für alle!“ werden außerschulische Projekte gefördert, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Musik ermöglichen. Sei es das Singen im Chor, ein Beatbox Workshop, das Kennenlernen verschiedenster Instrumente, gemeinsames Musizieren in der Gruppe, ein Konzertbesuch oder eine Ferienfreizeit, bei der die Kinder und Jugendlichen ein Musical erarbeiten und aufführen – das Förderprogramm „Musik für alle!“ bietet vielfältige Möglichkeiten für die Umsetzung der Projektideen. Das Programm des Bundesverbands Chor & Orchester ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufenen Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, das vor allem Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zugute kommen soll, die in Deutschland in einer schwierigen sozialen Situation aufwachsen. Seit 2018 wurden im Rahmen von „Musik für alle!“ über 600 Einzelprojekte gefördert, an denen insgesamt über 8.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen haben. Durchgeführt werden die einzelnen Projekte von professionellen Fachkräften mit Kompetenzen aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz und Pädagogik, die durch Ehrenamtliche unterstützt werden. Eine 24-seitige Broschüre gibt einen Überblick über das Förderprogramm, außerdem gibt es einen Flyer, der die Möglichkeiten aufzeigt, wie Chöre am Programm teilnehmen können. Für die nächste Förderphase „Kultur macht stark“ von 2023-2027 können interessierte Chöre, Orchester, Kirchengemeinden, Musikvereine, Kulturzentren oder Gemeinden jetzt Ideen für Musikprojekte einreichen (Antragsfristen: 15. Januar 2023, 1. Mai 2023, 1. September 2023).
Bewerbungsstart: Popakademie-Förderprogramm „Pop macht Schule“
Bis 15. Januar 2023 können sich Schulklassen aus der Metropolregion Rhein–Neckar für „Pop macht Schule“ bewerben. Im März 2023 startet die 18. Schul-Tour der Popakademie Baden-Württemberg. Mit dem Projekt werden Schüler*innen aus der Metropolregion Rhein-Neckar schon frühzeitig an das Thema Popmusik herangeführt. Zwei Tage lang besuchen Dozierende und Studierende der Popakademie Baden–Württemberg ausgewählte Schulen und unterrichten in spannenden Workshops wie man singt, textet, Instrumente spielt und Bands managt. Schüler*innen erhalten die Möglichkeit, eine eigene Band zu gründen oder Schulbands zu managen. Neben Schlagzeug, E-Gitarre, E-Bass und Keyboard können auch Instrumente aus der Weltmusik ausprobiert werden: Bağlama, Oud, Kanun und Darbuka. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bewerben können sich Realschulen, Werkrealschulen, Realschulen Plus, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Sonderpädagogische Einrichtungen, Förderschulen sowie Berufsbildende Schulen ab der siebten Klassenstufe aus der Metropolregion Rhein- Neckar.
Jazz und Improvisation mit Kindern und Jugendlichen: Innovative Vermittlungsformate gesucht!
Nach einer zweijährigen Recherche- und Konzeptionsphase läuten die Deutsche Jazzunion und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb die Praxiserprobungsphase der Kooperation „Jazzpilot*innen“ ein. Gesucht werden Modellprojekte, in denen Kindern und Jugendlichen spielerisch und konzeptionell gerahmt Grundlagen der Jazzimprovisation sowie politischer Bildung vermittelt werden. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2023 online möglich. Innovative Projektideen können von Musiker*innen, Musikpädagog*innen oder politischen Bildner*innen eingereicht werden, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und diese für Jazz und Improvisierte Musik sowie politische und kulturelle Teilhabe begeistern wollen. Alle Projekte werden von den Projektträgern der Deutschen Jazzunion kofinanziert und von Expert*innen aus der Jazzvermittlung sowie der politischen Bildung fachlich begleitet. Die ausgewählten Projekte werden zudem in einem Podcast sowie einer Printpublikation präsentiert. Ob mit Schulklassen, in freien Projekten, im Projekttandem aus politische*r Bildner*in und Jazzmusiker*in, in der musikalischen Früherziehung oder im Einzelunterricht: Verschiedenste Formate sind möglich. In den Zielen der eingereichten Projekte sollten sich Aspekte der politischen Bildungsarbeit und der Jazzpädagogik wiederfinden. Mit der Bewerbung sind eine Projektskizze, ein Finanzierungsplan und Angaben zu den Antragstellenden einzureichen.
Nächste Antragsrunde & Infocall zur Künstler*innenförderung
Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen, Bands und Autor*innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Über die eingereichten Projektanträge wird von einer vielseitigen Jury von zwölf Künstler*innen und Persönlichkeiten aus der Musikwirtschaft entschieden. Die Ernennung der Jurymitglieder erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Gesellschafter der Initiative Musik. Die nächste, 60. Antragsrunde läuft vom 28.12.2022 – 18.01.2023. Wer sich weiter informieren möchte, kann sich zu einem Infocall am 20.12. um 18 Uhr anmelden. In diesem Infocall wird es einen Überblick über die Neuerungen in der 60. Förderrunde geben. Der Workshop wird auf Deutsch stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist daher notwendig.
EJN Green Pilot Tour fördert nachhaltige, faire und geschlechtergerechte Touren
Das Förderprogramm „Green Pilot Tour“ wurde vom Europe Jazz Network (EJN) aufgelegt und wird von der EU gefördert. Für die neue Förderrunde wurde jetzt eine Ausschreibung veröffentlicht, die bis 15.03.2023 geht. Das allgemeine Ziel des Green Pilot Tours Calls ist es, die EJN-Mitglieder finanziell zu unterstützen, um ihnen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Organisation einer Tour zu helfen, die auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit, fairen Vergütung, Inklusion und Ausgewogenheit der Geschlechter basieren. Gefördert werden „grüne“, faire und geschlechtergerechte Konzerttouren, die sich über mindestens 4 verschiedene Venues erstrecken, von denen mindestens zwei EJN Mitglieder sein müssen.

