Call For Papers: Epistrophy „Conflicts“
Das französische Journal Epistrophy hat einen Call For Papers zu seiner nächsten Ausgabe unter dem Titel „Conflicts“ veröffentlicht: „The next issue of Epistrophy will invite readers to examine jazz through the prism of the conflicts that have punctuated its history and contributed to its identity. Whether as regards the playful jousting and symbolic confrontations that arise from performance or the differing aesthetic viewpoints, theoretical disagreements, ideological clashes and social, political or identity struggles that jazz has sparked or espoused, the ways it is expressed fall into the conflictual dynamics, the scope of whose issues provide so many starting points for the multidisciplinary discussions the magazine intends to conduct“. Interessierte können ihre Beiträge den Kategorien „Conflicts between listeners and critics“, „Historical, social and identity conflicts“ und „Conflicts over performance“ zuordnen und bis 1. September 2017 an rf.yh1771013100ports1771013100ipe@y1771013100hport1771013100sipe1771013100 einreichen. Hier geht es zur detaillierten Ausschreibung.
„Kultur macht STARK“ fördert kulturelle Projekte mit geflüchteten Frauen
Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband kann bis zum 31.12.2017 über das BMBF Programm „Kultur macht STARK“ Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen bis 26 Jahre bis zu 100 % und mit insgesamt 600.000 Euro fördern. Gefördert werden Kulturangebote aus allen Sparten wie Malerei, Theater, Musik, Tanz und angewandte Kunst.
CFP: OBERTO-Konferenz: „Opéra sans frontières: Music and migration in a globalised world“
„Opéra sans frontières? Musicians and migration in a globalised world“ heißt eine Konferenz, die am 12.09.2017 in der Oxford Brookes University in Oxford (GB) veranstaltet wird. Oberto ist die Abkürzung für „Oxford Brookes: Exploring Research Trends in Opera“ und bezeichnet eine Forschungs-Abteilung, die die Geschichte, Performance und Rezeption von Oper untersucht sowie ihre politischen, sozialen und kulturellen Kontexte und kritischen Debatten. Einmal im Jahr veranstaltet sie eine Konferenz, für die kommende werden noch Papers gesucht:
„From prima donnas of the past travelling with their favourite ‘suitcase arias’ to contemporary directors designing collaborative productions for multiple international opera houses, operatic personnel have always worked across territorial boundaries. Travel is an inherent part of the opera singer’s, composer’s or conductor’s lifestyle. Historically speaking, there have of course been frequent backlashes against such freedom of movement, stressing the uniqueness or superiority of homegrown traditions or campaigning for greater protectionism. These have typically pitted the national insider against a (threatening) foreign “other”, whether protests against the dominance of foreign singers at the Bayreuth Festivals in the 1890s or the successive attempts to establish a national English opera.
These debates have taken on added urgency in light of recent political developments, which have witnessed a resurgence of nationalist fervour that may herald a more difficult climate for the practitioners of an international artform such as opera. This conference will reflect on the transnational nature of the opera profession through presentations, round tables and free-ranging discussions. As with previous OBERTO conferences, we aim to bring together in fruitful debate academics, performers, conductors, directors, agents, opera company managers, journalists and any other stakeholders in the opera industry. We therefore invite papers addressing a wide variety of topics – both historical and contemporary – including (but by no means limited to):
Crossing borders – literally and figuratively / The international careers of composers, performers, conductors, directors and other operatic personnel, past and present / Protectionism and advocacy for native performers and national opera institutions / Potential challenges to the opera industry in post-Brexit Europe and worldwide / Critical and polemical debates about opera, nationalism and cosmopolitanism / Language, communication and a lingua franca in the opera industry / Opera singers and travel writing
Proposals of up to 250 words are invited for individual papers of 20 minutes duration. We also welcome suggestions for alternative format sessions and expressions of interest to participate in panel discussions or roundtables. These should be submitted by email to Dr Barbara Eichner (ku.ca1771013100.seko1771013100orb@r1771013100enhci1771013100e.ara1771013100brab1771013100) no later than 31st May 2017.
Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“
Die bundesweite „Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“ der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung (LMKMS) sucht ab sofort zum zehnten Mal vorbildliche Musikprojekte. Bewerben können sich Projekt-InitiatorInnen, die durch Musik das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft stärken möchten. Dazugehören können z.B. Verantwortliche in Vereinen, Jugendorganisationen, Kindergärten, Schulen sowie Stiftungen – aber auch die Bewerbungen einzelner Initiativen und Akteure mit gemeinnützigen Projektpartnern sind sehr willkommen. Wichtig ist, dass mit dem musikalischen Projekt gezeigt wird, wie kulturelle Vielfalt gelebt und sprachliche Hürden durch Musik überwunden werden können. Außerdem sollten die Kinder und Jugendlichen in allen Phasen des Vorhabens aktiv beteiligt werden. Aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung möchte die LMKMS insbesondere auch Initiativen für eine Bewerbung begeistern, die sich dafür einsetzen, durch Musik Geflüchtete zu integrieren. Bewerbungsschluss: 10. September 2017.
Förderfonds Kultur & Alter fördert Projekte mit RentnerInnen in NRW
Der neue Förderschwerpunkt für das Jahr 2018 lautet: „Kultur für Männer nach der Berufsphase“. Vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt werden künstlerisch-kulturelle Projekte bevorzugt gefördert, die nachhaltige Formate entwickeln. Ein Förderschwerpunkt ist die stärkere Kulturteilhabe älterer Menschen im ländlichen Raum und die Entwicklung inklusiver Projektkonzepte. Bewerben können sich ab sofort nordrhein-westfälische Kulturschaffende, kommunale und freie Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit, die in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin oder einem Künstler bzw. einer Kultureinrichtung ein Projekt mit älteren Menschen umsetzen. Die Projekte müssen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 05.10.2017.
360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft
Migration hat das Leben in deutschen Städten geprägt und wird dies auch in Zukunft tun. Kultureinrichtungen sind wichtige Zentren der Vermittlung ihrer kulturellen Vielfalt. Indem sie verstärkt migrantische Perspektiven einbeziehen, schaffen sie neue Räume für kulturelle Teilhabe und stärken auch ihre eigene gesellschaftliche Anziehungskraft. Das neue Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes will es Kulturinstitutionen aller Sparten ermöglichen, die interkulturelle Öffnung und Diversifizierung ihres Hauses in den Bereichen Programmangebot, Publikum und Personal auf den Weg zu bringen. Der Fonds stellt für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren Mittel für eine Personalstelle – den Agenten oder die Agentin – sowie zusätzlich Projektmittel zur Verfügung, um diesen Veränderungsprozess zu konzipieren und umzusetzen. Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen aller Sparten in öffentlicher Trägerschaft und Kulturinstitutionen, bei denen die jeweilige Kommune, das Land oder der Bund regelmäßig finanziell am Betrieb oder Unterhalt beteiligt sind. Gefördert werden Vorhaben, die auf die interkulturelle Öffnung der gesamten Institution – thematisch und personell – abzielen; Anträge, die ausschließlich die Vermittlung betreffen, können nicht gefördert werden. Antragsschluss in der ersten Förderrunde ist der 30. Juni 2017.
Bewerbungsphase für Applaus-Spielstätten-Preis beginnt
Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen für ihre herausragenden Livemusikprogramme. Die Preisgelder werden für die fünfte Ausgabe um 950.000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt. Sie sollen die ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen aus allen Genres der Popularmusik in ihrer Arbeit unterstützen und unter anderem dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden KünstlerInnen zu verbessern. Bewerbungen sind ab heute, dem 29. Mai 2017, ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich. Antragsberechtigt sind ClubbetreiberInnen mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie VeranstalterInnen von Konzertreihen. Bewerbungsschluss: 30.06.2017.
GastforscherInnen für Hist. Musikwissenschaft/Musiktheorie & -ethnologie gesucht
An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Institut für Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren, gelangen ab dem 1. Oktober 2017 die auf 1 Jahr befristeten Stellen einer/eines Gastforscherin/Gastforschers im Verwendungsbild eines Senior Scientist (PostDoc, w/m) für Historische Musikwissenschaft oder Musiktheorie sowie für Ethnomusikologie gemäß § 26 des Kollektivvertrages für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten in Form eines vollbeschäftigten vertraglichen Dienstverhältnisses mit einem Beschäftigungsausmaß von100% zur Besetzung. Das monatliche Mindestentgelt für die Verwendung beträgt derzeit 3.626,60€ brutto (14 x jährlich) und kann sich allenfalls auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen erhöhen. Die Aufgaben, die mit diesen Stellen verbunden sind, umfassen insbesondere: selbständige Forschungstätigkeiten, selbständige Durchführung von zwei Lehrveranstaltungen (eine pro Semester) und Abhaltung von Prüfungen, Mitarbeit bei Forschungsaufgaben, bei
Lehr- und Verwaltungsaufgaben sowie Evaluierungsmaßnahmen, die der Organisationseinheit, der sie zugewiesen sind, obliegen, Mitarbeit bei Prüfungen und Betreuung von Studierenden.
Achtung: Die Stelle dient dem internationalen Austausch in der Forschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, daher sollten die KandidatInnen in den letzten drei Jahren vor der Bewerbungsfrist nicht
länger als zwölf Monate in Österreich gearbeitet oder gelebt haben. Bewerbungsschluss: 30.06.2017
Infos: https://www.kug.ac.at/fileadmin/media/direktion_v_75/Dokumente/Mitteilungblaetter/studienjahr_2016_17/mb_21/mb_21_s_10_10_49_17_Inst1_GastforscherIn_SenScie_PD_hist-Musikwiss_DE_EN.pdf, https://www.kug.ac.at/fileadmin/media/direktion_v_75/Dokumente/Mitteilungblaetter/studienjahr_2016_17/mb_21/mb_21_s_12_10_41_17_Inst13_SenScie_PD_Gastforscher-in_DE_EN.pdf
Rap-Wettbewerb der katholischen & evangelischen Jugend
Der Rap-Wettbewerb lädt Jugendliche dazu ein, sich kreativ mit dem Sozialwort „….damit die Welt zusammen hält“ auseinander zu setzen. Er richtet sich an Gruppen aus der verbandlichen Jugendarbeit und aus Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Diese werden aufgerufen, anhand eines Raps zu formulieren, was sie mit dem Sozialwort verbinden und wie ihre Sicht der Welt ist.
Mitmachen kann man wie folgt:
– Beat online runterladen
– Text zu einer oder mehreren der Themenwelten entwickeln
– Aufnahme von mindestens 1:26 (Länge des Beats) und maximal 4:38 Minuten einreichen
– Aufnahmen einschicken bis zum 6. Juli 2017 per Mail
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Kultur- und Kreativpiloten 2017 gesucht
Neben der Auszeichnung der Bundesregierung gewinnen die TitelträgerInnen ein einjähriges Mentoring-Programm mit Workshops, der Begleitung von zwei Coaches, Austausch mit den anderen Teams und ExpertInnen sowie mediale Aufmerksamkeit. Bewerben können sich alle Unternehmen, Selbstständige, GründerInnen und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Egal, ob allein oder mit dem gesamten Team, ob es die Idee nur auf dem Papier gibt oder schon umgesetzt wird. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017. Das Motto in diesem Jahr lautet: #weitermachen.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
LKJ Schleswig-Holstein sucht Koordinator*in für FSJ Kultur
Für den Freiwilligendienst Kultur und Bildung in Schleswig-Holstein sucht die LKJ S-H e.V. zum nächstmöglichen Termin eine/n Koordinator*in mit einem abgeschlossenen Studium im kulturellen, sozialen oder pädagogischen Bereich oder entsprechender Vorbildung mit einem Stellenumfang von 39 Stunden/Woche. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an TV-L 10. Bewerbungsschluss ist der 23. Mai 2017.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (Dresden) gesucht
In der Landesgeschäftsstelle des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. in Dresden ist zum 01. Juni 2017 die Stelle der Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (BIK) zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 21. Mai 2017.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)

