Förderfonds Kultur & Alter fördert Projekte mit RentnerInnen in NRW
Der neue Förderschwerpunkt für das Jahr 2018 lautet: „Kultur für Männer nach der Berufsphase“. Vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt werden künstlerisch-kulturelle Projekte bevorzugt gefördert, die nachhaltige Formate entwickeln. Ein Förderschwerpunkt ist die stärkere Kulturteilhabe älterer Menschen im ländlichen Raum und die Entwicklung inklusiver Projektkonzepte. Bewerben können sich ab sofort nordrhein-westfälische Kulturschaffende, kommunale und freie Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit, die in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin oder einem Künstler bzw. einer Kultureinrichtung ein Projekt mit älteren Menschen umsetzen. Die Projekte müssen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 05.10.2017.
360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft
Migration hat das Leben in deutschen Städten geprägt und wird dies auch in Zukunft tun. Kultureinrichtungen sind wichtige Zentren der Vermittlung ihrer kulturellen Vielfalt. Indem sie verstärkt migrantische Perspektiven einbeziehen, schaffen sie neue Räume für kulturelle Teilhabe und stärken auch ihre eigene gesellschaftliche Anziehungskraft. Das neue Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes will es Kulturinstitutionen aller Sparten ermöglichen, die interkulturelle Öffnung und Diversifizierung ihres Hauses in den Bereichen Programmangebot, Publikum und Personal auf den Weg zu bringen. Der Fonds stellt für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren Mittel für eine Personalstelle – den Agenten oder die Agentin – sowie zusätzlich Projektmittel zur Verfügung, um diesen Veränderungsprozess zu konzipieren und umzusetzen. Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen aller Sparten in öffentlicher Trägerschaft und Kulturinstitutionen, bei denen die jeweilige Kommune, das Land oder der Bund regelmäßig finanziell am Betrieb oder Unterhalt beteiligt sind. Gefördert werden Vorhaben, die auf die interkulturelle Öffnung der gesamten Institution – thematisch und personell – abzielen; Anträge, die ausschließlich die Vermittlung betreffen, können nicht gefördert werden. Antragsschluss in der ersten Förderrunde ist der 30. Juni 2017.
Bewerbungsphase für Applaus-Spielstätten-Preis beginnt
Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen für ihre herausragenden Livemusikprogramme. Die Preisgelder werden für die fünfte Ausgabe um 950.000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt. Sie sollen die ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen aus allen Genres der Popularmusik in ihrer Arbeit unterstützen und unter anderem dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden KünstlerInnen zu verbessern. Bewerbungen sind ab heute, dem 29. Mai 2017, ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich. Antragsberechtigt sind ClubbetreiberInnen mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie VeranstalterInnen von Konzertreihen. Bewerbungsschluss: 30.06.2017.
GastforscherInnen für Hist. Musikwissenschaft/Musiktheorie & -ethnologie gesucht
An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Institut für Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren, gelangen ab dem 1. Oktober 2017 die auf 1 Jahr befristeten Stellen einer/eines Gastforscherin/Gastforschers im Verwendungsbild eines Senior Scientist (PostDoc, w/m) für Historische Musikwissenschaft oder Musiktheorie sowie für Ethnomusikologie gemäß § 26 des Kollektivvertrages für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten in Form eines vollbeschäftigten vertraglichen Dienstverhältnisses mit einem Beschäftigungsausmaß von100% zur Besetzung. Das monatliche Mindestentgelt für die Verwendung beträgt derzeit 3.626,60€ brutto (14 x jährlich) und kann sich allenfalls auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen erhöhen. Die Aufgaben, die mit diesen Stellen verbunden sind, umfassen insbesondere: selbständige Forschungstätigkeiten, selbständige Durchführung von zwei Lehrveranstaltungen (eine pro Semester) und Abhaltung von Prüfungen, Mitarbeit bei Forschungsaufgaben, bei
Lehr- und Verwaltungsaufgaben sowie Evaluierungsmaßnahmen, die der Organisationseinheit, der sie zugewiesen sind, obliegen, Mitarbeit bei Prüfungen und Betreuung von Studierenden.
Achtung: Die Stelle dient dem internationalen Austausch in der Forschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, daher sollten die KandidatInnen in den letzten drei Jahren vor der Bewerbungsfrist nicht
länger als zwölf Monate in Österreich gearbeitet oder gelebt haben. Bewerbungsschluss: 30.06.2017
Infos: https://www.kug.ac.at/fileadmin/media/direktion_v_75/Dokumente/Mitteilungblaetter/studienjahr_2016_17/mb_21/mb_21_s_10_10_49_17_Inst1_GastforscherIn_SenScie_PD_hist-Musikwiss_DE_EN.pdf, https://www.kug.ac.at/fileadmin/media/direktion_v_75/Dokumente/Mitteilungblaetter/studienjahr_2016_17/mb_21/mb_21_s_12_10_41_17_Inst13_SenScie_PD_Gastforscher-in_DE_EN.pdf
Kultur- und Kreativpiloten 2017 gesucht
Neben der Auszeichnung der Bundesregierung gewinnen die TitelträgerInnen ein einjähriges Mentoring-Programm mit Workshops, der Begleitung von zwei Coaches, Austausch mit den anderen Teams und ExpertInnen sowie mediale Aufmerksamkeit. Bewerben können sich alle Unternehmen, Selbstständige, GründerInnen und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Egal, ob allein oder mit dem gesamten Team, ob es die Idee nur auf dem Papier gibt oder schon umgesetzt wird. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017. Das Motto in diesem Jahr lautet: #weitermachen.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
LKJ Schleswig-Holstein sucht Koordinator*in für FSJ Kultur
Für den Freiwilligendienst Kultur und Bildung in Schleswig-Holstein sucht die LKJ S-H e.V. zum nächstmöglichen Termin eine/n Koordinator*in mit einem abgeschlossenen Studium im kulturellen, sozialen oder pädagogischen Bereich oder entsprechender Vorbildung mit einem Stellenumfang von 39 Stunden/Woche. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an TV-L 10. Bewerbungsschluss ist der 23. Mai 2017.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (Dresden) gesucht
In der Landesgeschäftsstelle des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. in Dresden ist zum 01. Juni 2017 die Stelle der Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (BIK) zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 21. Mai 2017.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Studiengangkoordinator/in Gender & Queer Studies in Köln gesucht
An der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung GeStiK (Gender Studies in Köln) der Universität zu Köln ist zum 01.10.2017 eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in bzw. Studiengangkoordinator/in in Vollzeit für den interdisziplinären und hochschulübergreifenden Masterverbundstudiengang „Gender und Queer Studies zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 30.09.2019 befristet. Bewerbungsschluss: 28.05.2017
Niederländischer Publikumspreis: Voten für Saxify
Das Album „Saxify“ von Susanne Alt, das 2016 erschienen ist und an dem 36 MusikerInnen mitgewirkt haben, ist in den Niederlanden für einen renommierten Publikumspreis nominiert, den Edison Jazzism Publieksprijs 2017.
Wenn Ihr helfen wollt, dass Susanne Alt diesen Preis bekommt, könnt Ihr für sie voten. Sie gibt Euch dafür eine Kurzanleitung an die Hand:
„- Surfe zu http://www.edisons.nl/jazz/publieksprijzen/edison-jazzism-publieksprijs-2017/
– klicke auf “STEM NU” („vote jetzt“) unter Saxify/Susanne Alt
– Bestätige Deine Wahl: klicke auf den grünen Button mit dem Text „bevestig je stem“.
Du erhältst eine E-Mail mit einem Link. Nicht vergessen, diesen Link zu bestätigen, („bevestig mijn stem“), sonst zählt Deine Wahl nicht mit. Mein Dank ist groß!“
Übrigens: die CD war bei uns im Juni 2016 CD-Tipp. Hier könnt Ihr die Review lesen.
Rap-Wettbewerb der katholischen & evangelischen Jugend
Der Rap-Wettbewerb lädt Jugendliche dazu ein, sich kreativ mit dem Sozialwort „….damit die Welt zusammen hält“ auseinander zu setzen. Er richtet sich an Gruppen aus der verbandlichen Jugendarbeit und aus Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Diese werden aufgerufen, anhand eines Raps zu formulieren, was sie mit dem Sozialwort verbinden und wie ihre Sicht der Welt ist.
Mitmachen kann man wie folgt:
– Beat online runterladen
– Text zu einer oder mehreren der Themenwelten entwickeln
– Aufnahme von mindestens 1:26 (Länge des Beats) und maximal 4:38 Minuten einreichen
– Aufnahmen einschicken bis zum 6. Juli 2017 per Mail
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Kompositionswettbewerb Thelonious Monk „Spheres of a Genius“
Um den hundertsten Geburtstag einer der großen amerikanischen Jazz-Pianisten und Komponisten zu begehen, wurde der anspruchsvolle Kompositionswettbewerb Thelonious Monk „Spheres of a Genius“ ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Musik im Lichte Thelonious Monks aus aktueller Perspektive zu schaffen: Inspiration zu geben für Innovation, Originalität und musikalische Kommunikation im Jazz der Gegenwart. Die Komposition soll den spannenden Wechselbeziehungen des Jazz in seinen komponierten und improvisierten Formen ein anspruchsvolles und zeitgemäßes Podium bieten. Die „Sounds“ und „Spheres“ im unverwechselbaren Spiele Monks, sollen in den Möglichkeiten, die komponierte Musik im Rahmen großer Orchesterbesetzung in den Interaktionen zum Jazzidiom und improvisierenden Jazzmusikern bietet, eine Entsprechung finden. Künstlerischer Kooperationspartner im Rahmen des Wettbewerbs ist das weltberühmte ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Der Wettbewerb wird in zwei Bewertungsdurchgängen abgewickelt. Phase 1 besteht aus der Einreichung einer aussagekräftigen Verlaufsskizze des gesamten Werkes und eines voll ausgearbeiteten Segments der Partitur von 1,5-2min. Spielzeit (Einsendeschluss: 1. Juni 2017). 3 FinalistInnen werden ausgewählt und zu Phase 2 eingeladen, die aus der Einreichung der gesamten Komposition im Umfang von 10 bis max. 12 Minuten besteht (Einsendeschluss: 1. Dezember 2017).
Der/die GewinnerIn wird ihre/seine Komposition am 7. Juni 2018 in einer Uraufführung mit dem Orchester und JazzsolistInnen in einer Gala im historischen Musikvereinssaal zu hören bekommen. Das Konzert wird im Ö1 Radio Programm übertragen. Zusätzlich gibt es ein Preisgeld von 5.000 €! Der zweite Preis ist mit 3.000 € dotiert und der Drittplazierte nimmt 2.000 € entgegen. Hier geht es zur vollständigen Ausschreibung.
Furore Musik-Verlag sucht VolontärInnen
Der Furore Verlag, ein international tätiger Musikverlag mit Sitz in Kassel mit dem Schwerpunkt Komponistinnen,
sucht im Ausbildungsverbund mit dem euregioverlag, dem Merseburger und dem Pan Verlag per sofort oder später eine(n) VolontärIn im Bereich Marketing/Vertrieb und Konzert- und Veranstaltungsorganisation sowie eine(n) VolontärIn im Bereich Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Konzert- und Veranstaltungsorganisation. Die Aufgaben umfassen die Unterstützung der Pressearbeit (Erstellung von Pressetexten, Recherche, PR-Konzeption und Social Media-Angeboten) und die Veranstaltungsorganisation. Geboten wird ein zweijähriges journalistisches Volontariat in Vollzeit mit einer anspruchsvollen, vielfältigen und inhaltlich interessanten Tätigkeit in einem motivierten und engagierten Team. Es besteht die Aussicht auf die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis nach Abschluss des Volontariats. Vorausgesetzt wird u.a. ein abgeschlossenes Studium eines wissenschaftlichen, kommunikationswissenschaftlichen oder journalistischen Studiengangs oder ein abgeschlossenes Studium im Bereich Kulturmanagement. Bewerbungsschluss: 30.06.2017