Call for papers: LGBTQ+ Music Study Group Summer School (bis 04.03.2025 verlängert!)
Für die erste Summer School der LGBTQ+ Music Study Group, die vom 22. bis 25. Juli 2025 an der Humboldt-Universität Berlin stattfinden wird, wurde jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Insbesondere Personen, die sich in ihrer Forschung, ihrem aktivistischen oder künstlerischen Schaffen aktiv mit der Dezentrierung von Whiteness und Kolonialismus auseinandersetzen, sind eingeladen, bis 04.03.2025 (verlängert!) Beiträge zum Thema „Queer Survival, Organizing, and Worldmaking“ einzureichen.
78. Frühjahrstagung des INMM „zugehören“ 09.-12.04.2025 Darmstadt
Vom 09. bis 12. April 2025 veranstaltet das Institut für Neue Musik und Musikerziehung (INMM) in der Darmstädter Akademie für Tonkunst seine 78. Frühjahrstagung. „Zugehören“ – dieses Thema legt eine breite Palette von Anknüpfungspunkten nahe, die sich sowohl innerhalb wie außerhalb der Musik verorten lassen. Infos zum Programm könnt ihr hier nachlesen. Um Studierenden die Teilnahme an der Frühjahrstagung zu ermöglichen, vergibt das Institut für Neue Musik und Musikerziehung in diesem Jahr eine begrenzte Anzahl von Stipendien in Höhe von bis zu 100 € für die Kosten von Anreise und Unterkunft. Zusätzlich werden die Tagungsgebühren erlassen. Interessierte richten ihre formlose Bewerung mit Motivationsschreiben bis zum 15. März an [email]gro.k1756517239isum-1756517239euen@1756517239mmni1756517239[/email].
W2-Professur Jazz-Drumset (50%) in Weimar zu besetzen
Im Institut für Neue Musik und Jazz der Fakultät II der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet die Position einer W2-Professur Jazz-Drumset (50%) zu besetzen. Gesucht wird eine Musikerpersönlichkeit mit mehrjähriger umfangreicher Erfahrung im Bereich Jazz-Schlagzeug, sowie hervorragender pädagogischer Kompetenzen und ausgewiesenerinternationaler Reputation. Kernaufgabe ist die Erteilung von Hauptfachunterricht im Fach Jazz-Drumset für Studierende der Hochschule im Bachelor- und Masterstudiengang, sowie perspektivisch für künstlerisch-pädagogische Studiengänge. Daneben sind Ensembleunterricht, Bandcoaching, Betreuung von Studioproduktionen sowie Lehre in weiteren fachbezogenen Ergänzungsfächern wie Fachdidaktik und Lehrpraxis möglich. Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil an Professorinnen zu erhöhen und fordert daher insbesondere qualifizierte Künstlerinnen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungsschluss: 20.02.2025
Jazz Girls Day 2025 in Wien & Linz (AT) 08./15.03.2025
Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität für Jazz und Popularmusik veranstaltet am 8. März 2025 den dritten Jazz Girls Day in Wien. In einem Workshop sind Teenagerinnen im Alter von 12-18 Jahren aufgerufen, gemeinsam und in spontan zusammen gestellten Bands zu jammen und zu musizieren. Dabei unterstützt und angeleitet werden sie von international erfolgreichen Jazzmusikerinnen wie Monika Herzig (Klavier), Julia Hofer (Bass), Chanda Rule (Vocals) u.a. Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Improvisieren und Experimentieren. Konkrete musikalische Vorkenntnisse im Jazz sind nicht erforderlich – wer aber schon erste Erfahrungen am Instrument oder der Stimme gesammelt hat, besitzt alle Voraussetzungen, um als GirlsDayJazzerin einen Tag lang richtige JAM-Bühnenluft zu schnuppern. Im Anschluss an den Workshop und die Arbeit in Combos finden Kurzkonzerte der Bands statt, zu der Freund*innen, Familien und alle Interessierten eingeladen sind.
Wo: JAM MUSIC LAB Privatuniversität Wien, GASOMETER 2. Stock
Wann: 8. März 2025 / 11-17 Uhr / Konzert: 16 Uhr
Ein weiterer Jazz Girls Day findet am 15.03. im Zuge des Jazz Weekends 2025 an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz statt (ab 09:30 Uhr Workshop, 15:30 Uhr Konzert). Anmeldeschluss: 05.03.2025
Befristete Postdoc-Stelle (100%, E13) in Hannover zu vergeben
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Musikwissenschaftlichen Institut (MWI) zum 15.03.2025 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) in der Historischen Musikwissenschaft
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 100%) mit dem Ziel der akademischen Weiterqualifizierung (Habilitation) zu besetzen. Die Befristung erfolgt in Abhängigkeit von der Dauer des Qualifizierungsvorhabens, längstens bis zum 30.09.2026. Die Stelle gehört zum Institut für Musikwissenschaft, wird im Rahmen der Aufgaben jedoch dem an der HMTMH angesiedelten Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) zugeordnet sein. Bewerbungsschluss: 20.02.2025
Projektkoordination für Jazz- und Kulturprojekte an der HfMT ausgeschrieben
An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist eine Stelle zur Projektkoordination für Jazz- und Kulturprojekte ausgeschrieben. Die Stelle hat einen Umfang von 19,25 Wochenstunden und wird nach EG 13 TV-L vergütet. Sie ist unbefristet und soll schnellstmöglich besetzt werden. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule. Neben der Ausbildungsfunktion leistet sie mit rund 600 öffentlichen Veranstaltungen jährlich ihren Beitrag zur kulturellen Entwicklung und Ausgestaltung der Region Hamburg. Der Studiengang Jazz an der HfMT Hamburg ist einer der ersten Jazzstudiengänge Deutschlands und zeichnet sich vor allem durch die hohe künstlerische Qualität und der Nähe zur NDR Bigband aus. Der Fachbereich Jazz engagiert sich in der Mitte der Gesellschaft durch zahlreiche Eigenproduktionen, Konzertformate, Projekte mit anderen Instituten und Stilistiken sowie Fachbereichen in- und außerhalb von Hamburg. Die HfMT strebt die Erhöhung der Diversität Ihrer Mitarbeiter*innen an und begrüßt daher ausdrücklich Bewerber*innen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität sowie die Bewerbung von Menschen mit Migrationsgeschichte und People of Color. Bewerbungsschluss: 31.01.2o25
Call for papers: Musikalische Praktiken – Soziale Taktiken
Call for papers: Jahrestagung „Musik in einer geteilten Welt“ der Gesellschaft für Musikforschung
In Gesellschaften, zwischen Weltregionen und Religionen tun sich tiefe Risse auf – auf lokaler Ebene spiegeln sich die globalen politischen Verwerfungen u.a. in den vergangenen Landtagswahlen in Ostdeutschland, auf globaler in der Präsidentschaftswahl der USA. Mit neuen Konflikten zwischen Ost und West, Süd und Nord, Stadt und Land, alt und jung, demokratisch und autoritär, Judentum, Islam und Christentum usw. scheint nicht zuletzt das Konfrontationsdenken des Kalten Krieges wieder aufzuerstehen. Derartige manichäische Weltsichten waren und sind auch dem musikalischen Bereich nicht fremd: Analog dazu ist die Musikgeschichte durchzogen von Polarisierungen wie U vs. E, neu vs. alt, West vs. Ost, Wagner vs. Brahms, nordischer Tiefsinn vs. südliche Leichtigkeit, weltlich vs. geistlich etc. Im Rahmen des Oberthemas einer musikalisch geteilten Welt soll bei der 77. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (6.–9. Oktober 2025) untersucht werden, wie Musik sowohl Trennlinien als auch Brücken in verschiedenen Gesellschaften und Epochen klingend erfahrbar und verhandelbar macht. Angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist es unerlässlich, eine gemeinsame, ebenso tolerante wie demokratische Basis wiederzufinden, in der Politik wie in der Musik. Nur so lässt sich das kulturelle und gesellschaftliche Fundament für kommende Generationen sichern. Alle Interessierten – ganz besonders auch aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs – sind herzlich eingeladen, sich mit Beiträgen zum breiten Spektrum der aktuellen Musikforschung an der Tagung zu beteiligen. Einreichfrist: 28. Februar 2025
Call for papers: Workshop „Non Stop Dancing zu Melodien für Millionen“
Im Jahr 2024 erhielt das Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg den künstlerischen Nachlass von James Last. Damit erhält die Forschung Zugang zu Quellen und Dokumenten eines der zentralen Protagonisten der Unterhaltungsmusik in der BRD und Mitteleuropas. Anlässlich dieser umfangreichen Schenkung soll der Workshop „Non Stop Dancing zu Melodien für Millionen – Tanz- und Unterhaltungsorchester in Deutschland von der Nachkriegszeit bis heute“ vom 25.-26. September 2025 am Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) die Gelegenheit bieten, einen genaueren Blick auf die Unterhaltungsorchester in Deutschland (West und Ost) zu werfen. Der Workshop versteht sich als eine Plattform, bei der sich verschiedene Wissenskulturen sowohl aus der Forschung als auch aus der musikalischen Praxis über Tanz- und Unterhaltungsorchester austauschen können. Er gibt Raum für Präsentationsformate verschiedener Art: Neben dem wissenschaftlichen Vortrag sind auch multimediale Präsentationen, Einzelinterviews, moderierte Diskussionen mit Akteur*innen verschiedener Wissens- und Praxisbereiche oder andere Formen denkbar. Vorschläge werden bis 28.02.2025 in Form eines Abstracts von höchstens 300 Wörtern als Word-Dokument an Dr. Knut Holtsträter (Mail) und Prof. Dr. Dr. Michael Fischer (Mail) erbeten. Die Zusagen für Vorschläge werden spätestens zum 01.04.2025 erteilt. Für die eingeladenen Teilnehmer*innen werden die Kosten für Reise und Unterbringung übernommen.
Arbeitstagung „Musik und Gender – Aktuelle Diskurse“ 15.-16.02.2025
Wer sich über den aktuellen Stand der musikwissenschaftlichen Geschlechterforschung informieren und mitdiskutieren möchte, hat dazu vom 15. bis 16. Februar im Kuppelsaal der Hochschule für Musik Detmold Gelegenheit. An diesen beiden Tagen stellen internationale Forscher*innen bei der Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung „Musik und Gender – Aktuelle Diskurse“ aktuelle Projekte vor. Das Themenspektrum reicht von Komponistinnen wie Clara Schumann oder Aleida Montijn über Musikerinnen im Umfeld von John Cage und Hans Werner Henze bis hin zum Klang queerer Musik. Die Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien hat sich seit mehr als zehn Jahren als alle zwei Jahre stattfindendes Format etabliert. Ihre besondere Qualität besteht darin, dass innovative Ideen und Impulse zur Diskussion gestellt und gemeinsam weitergedacht werden. Die Idee dieser Werkstatttagung ist zudem, dass sich erfahrene Kolleg*innen und Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen sowie Forscher*innen außerhalb akademischer Institutionen auf Augenhöhe begegnen. Mitdiskutierende Gäste sind herzlich willkommen. Organisiert wird die Tagung von Rebecca Grotjahn, Anna Ricke und Antje Tumat vom gastgebenden Musikwissenschaftlichen Seminar sowie von Cornelia Bartsch aus Hamburg. Die Tagung wird von der Mariann Steegmann Foundation gefördert.
Neuer Masterstudiengang in Wien: Music in Society
Call for papers: Konferenz „Männlichkeit(en) in der Blasmusik“
Das internationale Zentrum für Blasmusikforschung und das Zentrum für Genderforschung und Diversität der Kunstuniversität Graz organisieren die internationale Konferenz Männlichkeit(en) in der Blasmusik von 8. bis 9. Mai 2025 am Institut 12 Oberschützen (Österreich). Die Blasmusik(szene) gilt wie viele vergleichbare Gruppen, darunter Sport, Militär, Wirtschaft oder Politik, traditionell als eine männliche geprägte Homosozialität. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie Angebote zur männlichen Solidarität und Selbstvergewisserung bieten, oft gekoppelt mit einer bewusst oder unbewusst gelebten Exklusivität, also mit unterschiedlichen Ab- und Ausgrenzungsmechanismen. Die maskulin geprägte Blasmusik(szene) scheint darüber hinaus noch spezifische Merkmale aufzuweisen, die auf physischen, sozialen, politischen sowie musikalischen Kriterien beruhen. Daher gilt es in der aktuellen Blasmusikforschung, die soziohistorischen Gründe und Folgen der Entwicklung dieses Bildes zu untersuchen und ihre Folgen zu beleuchten. Es geht unter anderem darum festzustellen, ob dieses Image fortbesteht und welche Auswirkungen es hat, zum Beispiel auf die Instrumentenwahl und musikalische Ausbildung, auf die Förderung von jungen Blasmusiker*innen, auf ihre beruflichen Chancen und ihre Karriereentwicklung. Welche Rolle spielt das imaginäre Kollektiv, die Heimatgemeinde, wirtschaftliche Aspekte, persönliche Präferenzen usw. bei der geschlechtsspezifischen Verteilung von Blasinstrumenten und Aktivitäten oder bei der Bildung von Stereotypen in der Blasmusik(szene)? Möglicherweise ist das beschriebene Bild jedoch längst zu einem einseitigen und überzogenen Klischee geworden, dem die Realität nicht mehr entspricht. Daher stellt sich zudem die Frage, welche Veränderungen in den letzten Jahrzehnten zu beobachten sind und welche Erfahrungen damit verbunden waren und sind. Bei der Tagung sollen Grundlagen und neues Wissen für dieses noch wenig erforschte Thema zur Diskussion gestellt werden. Die Konferenz soll aber auch als Anregung dienen, um eigenständig oder in Zusammenarbeit neue Forschungsinitiativen zu entwickeln. Vorschläge (Vortrag, Lecture recital oder Poster) können bis 30.01.2025 eingereicht werden.