Hanns-Seidel-Stiftung vergibt Förderpreis für junge Liedermacher*innen (bis 15.10.)
Du bist Singer-Songwriter*in, spielst im Duo oder mit deiner Band eigene Songs (gern deutschsprachig), bist unter 35 und hast vom 2.-5.7.2026 Zeit? Die Hanns-Seidel-Stiftung vergibt auch 2026 wieder ihren Förderpreis für junge Musiker*innen. Die drei Preisträger*innen erwarten nicht nur Auftritte beim renommierten Festival „Lieder auf Banz“ (inkl. Radio- und TV-Aufzeichnung des BR), sondern auch 5.000 € Fördergeld. Schick eine Mail mit dem Betreff „Förderpreis 2025/26 – (xxx Name) inklusive deinem Kontakt, Telefonnummer und Links zu fünf Songs & mind. zwei Videos (auch Livemitschnitte) und einer Info-PDF mit Infos zu deinem Projekt und Lebenslauf.
Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin für alle Sparten
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gewährt im Jahr 2026 – vorbehaltlich verfügbarer Mittel – internationale Kulturaustauschstipendien. Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstler*innen der genannten Sparten bestimmt. Der Auslandsaufenthalt soll ihnen ermöglichen, Verständnis und Kenntnis der Kultur des Residenzortes zu erwerben, Entwicklungen der Kunstszene vor Ort zu studieren, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen, Anregungen zu gewinnen und vor Ort ein künstlerisches Projekt zu realisieren. Hierfür stellen die ausländischen Partnerinstitute Ateliers/Atelierwohnungen zur regelmäßigen Aufnahme Berliner Künstler*innen bereit. Für den Bereich Musik/Komposition zeichnet die Cité Internationale des Arts in Paris verantwortlich. Sie vergibt 2 Stipendien für je 6 Monate (April bis September 2026 und Oktober 2026 – März 2027). Berliner Künstler*innen, die nicht studieren oder als Professor*in an einer Hochschule lehren, können sich bis 14. Oktober 2025 um 14 Uhr bewerben.
Clouds Hill Residency (Bewerbungsschluss: 01.10.2025)
Die erste Clouds Hill Residency in Hamburg lädt Künstler*innen aller Disziplinen ein, sich mit einem Stipendium von 10.000 Euro, einem flexibel nutzbaren Kreativraum (kein Musikstudio, aber voll angepasst auf deine Bedürfnisse), sowie freier Unterkunft und täglichem Mittagessen im Café Entenwerder direkt an der Elbe auszuprobieren. Die Residency läuft vom 01. Januar bis 30. Juni 2026. Gesucht werden Menschen mit einem dringenden inneren Antrieb, die ihre Kunst nicht rechtfertigen, sondern leben möchten. Das Residenzstipendium ist eine Einladung, sich physisch und kreativ mit dem Raum und der Gemeinschaft von Clouds Hill auseinanderzusetzen. Gesucht werden Künstler*innen, „die von einer inneren Dringlichkeit angetrieben werden – nicht von Fristen, Förderquoten oder kommerziellen Erwartungen. Die Clouds Hill Residency möchte Künstler einladen und mit ihnen zusammenarbeiten, deren Arbeit aus einer tiefen und persönlichen Dringlichkeit entsteht, die mit Klarheit, Beständigkeit und Engagement verfolgt wird. Wir sind weniger an ausgefeilten Pitches interessiert als an künstlerischen Prozessen, die sich einer Kategorisierung entziehen, an Ideen, die einfach deshalb verwirklicht werden müssen, weil sie es müssen. Wenn Ihr Projekt nicht leicht zu erklären ist, Sie aber nachts wach hält – dann ist dies vielleicht der richtige Ort, um es zu verfolgen“. Bewerbungsschluss: 01.10.2025
ArtAsyl-Arbeits- und Recherchestipendium
Bewirb dich jetzt für das ArtAsyl-Arbeits- und Recherchestipendium! ArtAsyl e.V. veranstaltet Kunst- & Kulturprojekte für und mit geflüchteten Menschen und tritt für eine offene Gesellschaft ein. Jetzt feiern die Vereinsmitglieder 10 Jahre ArtAsyl – und schauen nach vorn: Gemeinsam träumen sie von einem Zentrum für postmigrantische kulturelle Bildung in Köln. Dafür suchen sie Menschen mit neuen Ideen, kritischem Blick & frischen Perspektiven, die Lust haben, kulturelle Bildung in einer postmigrantischen Gesellschaft neu zu denken. Das Stipendium dauert 6-8 Wochen und soll in Köln stattfinden. Es wird mit einem Honorar von 1.500 € vergütet, Reisekosten werden übernommen. Bewerbungen von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind ausdrücklich willkommen. Bewerbungsschluss: 14.09.2025
Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz vergibt Musikstipendien an Studierende
Musikstudierende aufgepasst: Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. und die Landesstiftung Villa Musica vergeben für 2026 erneut Jahresstipendien im Wert von insgesamt 12.000 € an junge rheinland-pfälzische Musikstudent*innen. Gefördert werden einzelne Sänger*innen oder Instrumentalist*innen, die zwischen 16 und 28 Jahre alt sind und ihren Erst- beziehungsweise Zweitwohnsitz in Rheinland-Pfalz haben. Ebenfalls ist es notwendig, in einem Musikstudium eingeschrieben zu sein. Bewerbungsschluss: 23. Oktober 2025
Kunststiftung Baden-Württemberg vergibt Stipendien
Ab sofort können sich Künstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Musik (Jazz, Klassik, Komposition und Neue Musik wie Pop und Elektronik etc.), Literatur und Darstellende Kunst für ein Stipendium 2026 der Kunststiftung Baden-Württemberg bewerben. Die Kunststiftung Baden-Württemberg fördert mit ihrem Stipendienprogramm gezielt 20 junge Talente, die ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg haben oder den Arbeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg haben oder einen wesentlichen Teil ihrer Biografie in Baden-Württemberg verbracht haben, der für ihr künstlerisches Schaffen entscheidend ist. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht Künstler*innen und Kulturschaffenden, „künstlerische Grundlagenforschung“ zu betreiben und ihre Arbeiten weiter zu entwickeln. Ziel der Kunststiftung ist es, ihnen in der oft schwierigen Anfangsphase „Starthilfe“ zu leisten, indem sie finanzielle Freiräume schafft und sie durch Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen an eine breite Öffentlichkeit heranführt. Das Stipendium in einer Höhe von bis zu 12.000 Euro ist kein Residenz-Stipendium – die Stipendiat*innen bleiben daher ungebunden in der Wahl ihres Wohn- und Produktionsortes. Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2025
Bauhaus-Residenz für Newcomer-Artists 2025
Die Stiftung Bauhaus Dessau, das Kurt Weill Fest in Dessau, das Newcomernetzwerk „local heroes“ sowie die local heroes Stiftung schreiben zum vierten Mal ein gemeinsames Residenz-Programm für zwei Nachwuchsprojekte der populären Musik aus. Das Programm ermöglicht Solist*innen, Duos oder Trios aller Popmusik-Sparten – inklusive Rock, HipHop, Country, Singer-Songwriter, Reggae, Jazz oder elektronischer Musik – vom 2. Februar bis 16. März 2026 im Meisterhaus Muche/Schlemmer in Dessau zu leben und künstlerisch zu arbeiten. Neben der Bereitstellung der Residenz, umfasst das Programm mehrere Mentorings sowie eine finanzielle Vergütung. Bewerben können sich Musiker*innen mit Wohnsitz in Deutschland und einem Repertoire eigener Songs. Highlight der Residenz ist ein öffentliches Konzert am 15. März 2025, bei dem die während des 6-wöchigen Aufenthaltes entstandenen Werke präsentiert werden sollen. Diese sollen sich künstlerisch mit dem Leitthema des Kurt Weill Festes 2025 „Farben des Lebens“ und der Idee und Thematik „Bauhaus“ popmusikalisch auseinandersetzen. Es gibt keinerlei Einschränkungen hinsichtlich des Alters oder der Vorbildung der Musiker*innen, aber die Bewerber*innen müssen auf der Plattform local heroes registriert sein. Bewerbungsfrist: 24. August 2025. Letzte Stipendiatinnen waren Karo Lynn und Lori Usai.
„Horst und Gretl Will-Stipendium“ an Jorik Bergman vergeben
Jährlich vergibt die Stadt Köln ihr mit 12.000 Euro dotiertes „Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik“ an Musiker*innen aus ganz Nordrhein Westfalen. In diesem Jahr kann sich die Flötistin, Komponistin und Bandleaderin Jorik Bergman über das Förderstipendium freuen. Bergman wurde 1996 in Leiden in den Niederlanden geboren und lebt seit 2020 in Köln, wo sie sich rasch einen Namen als Komponistin eines harmonisch weit ausholenden Orchester-Jazz gemacht hat. Ihr eigene Band nennt sie augenzwinkernd Jorik Bergman And Her Large, Imaginary Big Band Constellation, besetzt mit Musiker*innen, die ihren Orchester-Jazz mit humorvoller Ernsthaftigkeit umzusetzen verstehen. „Die Qualität und Originalität sowie die farbige Differenziertheit ihrer kompositorischen Arbeit für größere Ensembles ist außergewöhnlich, und als Flötistin repräsentiert sie eine eigene und im Jazz-Kontext eher rare Stimme“, heißt es in der Begründung. „Ein besonderes Augenmerk der Jury richtete sich auch auf die intensive und vielfältige Arbeit, die erforderlich ist, größere Ensembles auf freiberuflicher Basis zusammen zu holen, aufrechtzuerhalten und mit Spielanlässen, Musik und Auftrittsmöglichkeiten zu versorgen. Dass Jorik Bergman das seit geraumer Zeit mit bemerkenswertem Erfolg tut, hat zur Entscheidungsfindung der Jury beigetragen.“ Preisverleihung und Preisträgerinkonzert finden am 5. September 2025 im Rahmen der Cologne Jazzweek im Kölner Stadtgarten statt.
Musikfonds Stipendienprogramm für Künstliche Intelligenz
Wie Anfang des Jahres bereits verkündet, wird das Stipendienprogramm für Künstliche Intelligenz ein zweites Mal ausgeschrieben (STIP-5). Die Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Das Programm richtet sich weiterhin an Musikschaffende in Deutschland, die sich mit KI-basierter Komposition beschäftigen. Der weitestgehend unkontrollierbaren Ausbreitung von „Corporate AI“ sollen individuelle künstlerische Positionen entgegengesetzt werden, die die weitreichenden gesellschaftlichen Folgen von KI-Technologie reflektieren. Insgesamt werden 10 Stipendien durch eine Fachjury vergeben. Bewerbungsschluss: 31. August 2025
Stiftung Árvore vergibt Stipendien an Musiker*innen aus D/CH
Die Schweizer Stiftung Árvore denkt die Musikförderung neu: Statt einzelne Projekte zu unterstützen, übernimmt sie 4 Jahre lang einen Teil der Lebenshaltungskosten (1200 Euro in Deutschland, 2100 CHF in der Schweiz) von ausgewählten frei- und hauptberuflichen Künstler*innen. Bewerben können sich Musiker*innen aus den Bereichen elektronische Musik, improvisierte Musik, Hip-Hop, Jazz, Pop/Indie und Rock und deren Schnittstellen, die in der Schweiz oder Deutschland Steuern zahlen und seit mindestens 6 Jahren in Vollzeit als Musiker*in arbeiten, also mindestens die Hälfte des Lebensunterhalts durch die musikalische Tätigkeit verdienen oder mindestens die Hälfte der normalen Arbeitszeit (42 Stunden/Woche) der musikalischen Tätigkeit widmen. Außerdem müssen die Bewerber*innen Mitglied in einem schweizerischen oder deutschen Berufsverband (z.B. SONART, Deutsche Jazzunion, Pro Musik) oder in einer Interessengemeinschaft (z.B. Helvetiarockt, Music Women* Germany) sein. In diesem Jahr dürfen sich nur Musiker*innen bewerben, die in einem ungeraden Jahr geboren wurden. Bewerbungsphase: 2.-20.6.2025. Hier seht ihr, welche Artists 2024 gefördert wurden.
Arbeitspaket-Stipendien für Brandenburger Künstler*innen (30.05.)
Die Bewerbungsfrist endet am 30. Mai 2025. Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt des Beschlusses über den Landeshaushalt 2025/26. Berücksichtigt unbedingt die Ausfüllhinweise, denn die Bewerbung ist je nach Sparte unterschiedlich.
Durchstart-Stipendium für junge FLINTA*-Jazzbands
Das Studio Nord Bremen ist eins der ältesten und größten Studios Deutschlands. Da die Jazzwelt immer noch viel zu männlich aufgestellt ist, vergeben sie dieses Jahr mit freundlicher Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung ein Stipendium speziell für junge FLINTA*-Jazzbands, das 2 Tage Aufnahmesession, Postproduktion, Fotoshooting, Coaching, Livekonzert mit Recording und Übernachtung umfasst. Bewerben können sich Jazzbands, die mindestens zu 60% aus FLINTA* bestehen und deren Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal 30 Jahre beträgt. Und sie sollten ihre Musik als Jazz begreifen! Bewerbungsschluss: 31.05.2025

