Neuer Masterstudiengang „Musikpädagogik kompakt“ in Essen (Bewerbungsschluss: 15.03.)
Die Folkwang Universität der Künste Essen startet zum Wintersemester 2026/27 den Masterstudiengang „Musikpädagogik kompakt“. Er richtet sich unter anderem an Absolvent*innen instrumentaler und vokaler Studiengänge, die eine künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und nun eine pädagogische Zusatzqualifikation erwerben möchten. Der Studiengang vermittelt pädagogisch-didaktische Grundlagen, Unterrichtspraxis und musikalische Projektarbeit und soll in zwei Semestern eine fundierte Qualifikation für ein breites Berufsfeld ermöglichen. Er wird jährlich zum Wintersemester angeboten. Bewerbungsschluss: 15.03.2026
Deutscher Musikrat legt aktualisierte Empfehlung für Honoraruntergrenzen in der musikalischen Bildung vor
Ab 1. März 2026 empfiehlt der Deutsche Musikrat Mindesthonorare von 56,- Euro für 45 Minuten und 74,- Euro für 60 Minuten Unterricht. Untergrenzen sollten möglichst nicht unterschritten werden. Als angemessen werden Honorare in Höhe von 67,- Euro für 45 Minuten und 89,- Euro für 60 Minuten betrachtet.
Mit einer Untergrenze sollen bei Tätigkeiten auf Honorargrundlage kritische Arbeitsverhältnisse vermieden werden. Zudem sollen so die Qualität und der Nachwuchs in musikpädagogischen Berufsfeldern gesichert werden. Die neuen Empfehlungen sollen die Honorare an Tarifentwicklungen anpassen und zeigen, dass musikpädagogische Arbeit wertgeschätzt wird. Sie richten sich vor allem an Städte, Länder, private Auftraggeber*innen, Musikschulen und Hochschulen.
Musikfonds: Förderprogramm Outer Ear
Outer Ear nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Experiment, Offenheit, Unfertiges und gemeinsames Erleben werden bewusst sichtbar und hörbar gemacht, um neue Zugänge zu aktueller Musik zu schaffen und Teilhabe sowie temporäre Gemeinschaften zu ermöglichen. Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Ziel ist es, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die sowohl herausfordern als auch verbinden. Die Antragstellung erfolgt vom 01.-30.04.2026.
KultDING 2026 (Rheinland-Pfalz)
2026 wird zum fünften Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KultDING ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2025 oder 2026 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2026) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.
Umstiegsmasterstudiengänge Lehramt Musik @ Musikhochschule Lübeck (Infocall 25.02.)
Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet mit den Studiengängen „Musik Vermitteln“ & „MusikPlus“ zukunftsweisende Studienmöglichkeiten für Menschen, die ihre berufliche Leidenschaft in der musikpädagogischen Arbeit mit anderen sehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf unseren innovativen Umstiegsmasterstudiengängen (Master of Education) für die Schulformen Gymnasium/Gemeinschaftsschule und Grundschule. Diese Studiengänge ermöglichen Absolvent*innen künstlerischer oder künstlerisch-pädagogischer Musikstudiengänge den gezielten Einstieg in die zweite Phase der Lehrkräftebildung (Referendariat/Vorbereitungsdienst). Um Studieninteressierten umfassende Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Möglichkeiten dieser Masterstudiengänge zu bieten, gibt es eine digitale Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 25.02.2026 ab 18 Uhr.
Für den erfolgreichen Start ins Studium unterstützen sie Interessierte außerdem mit kostenfreien Vorbereitungsangeboten zur Eignungsprüfung.
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Studie „MiKADO-Musik“ prognostiziert dramatischen Fachkräftemangel an Musikschulen
Die Studie „MiKADO-Musik“ hat in einem breit angelegten Crowd-Research-Projekt mit über 50 Forschungsgruppen Ursachen, Herausforderungen und Handlungsansätze untersucht und einen dramatischen Fachkräftemangel an Musikschulen prognostiziert. Demnach gehen bis 2035 rund 14.700 Musikschulkräfte in den Ruhestand, es werden jedoch nur rund 4.000 Absolvent*innen der Instrumental- und Vokalpädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik erwartet. Das heißt, in 10 Jahren können etwa drei Viertel der freien Stellen nicht mit entsprechend qualifizierten Musikschullehrkräften besetzt werden. Angesichts konstant steigender Nachfrage bedeutet dies, dass mindestens 500.000 Schüler*innen keinen Musikschulunterricht mehr bekommen können.
Als Gründe für den Nachwuchsmangel werden die strukturellen Bedingungen des Berufs wie eine häufig unzureichende Vergütung und anspruchsvolle Arbeitszeiten festgestellt. Hinzu kämen eine teilweise negative öffentliche Wahrnehmung, die durch tradierte Abwertungen des Berufsbilds begünstigt wird. Auch persönliche Erwägungen spielten eine Rolle, etwa die Frage der beruflichen Identifikation, der Wunsch nach Sichtbarkeit oder das Bedürfnis nach größerer Autonomie. Es brauche daher umgehend Maßnahmen für bessere Rahmenbedingungen des Berufsfelds Musikschullehrkraft, eine Ausweitung der studienvorbereitenden Ausbildungen und praxisorientierter Studienplätze, eine deutlich verbesserte personelle Ausstattung und Rahmenbedingungen an Musikhochschulen, attraktive Arbeitsbedingungen an Musikschulen, Förderprogramme für die Weiterqualifizierung von Musikschullehrenden, die Karrierepfade und Perspektiven eröffnen, u.v.m.
Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Engagement Global richtet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik aus. Schüler*innen aller Altersklassen, Schulformen und Fächer sind eingeladen, kreative Beiträge zu globalen Zukunftsfragen einzureichen. Gesucht werden Storys, die die Welt verändern – erzählt von jungen Menschen für junge Menschen – in Form von Texten, Fotos, Filmen, Kunstwerken, Theaterstücken, Musik, Plakaten oder digitalen Arbeiten. Einsendeschluss: 26. Februar 2026
Call for papers: „Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900“
Für die geplante Tagung „Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900. Ein historischer und internationaler Vergleich“ an der Katholischen Stiftungshochschule München (13.-14.11.2026) wurde ein Call for papers veröffentlicht: „Die Bedeutung Kultureller und Ästhetischer Bildung in Kontexten Sozialer Arbeit wurde und wird vielfach betont, und Musik ist selbstverständlich Teil dieser Bildungs- und Unterstützungsangebote. (…) kaum eine Publikation nimmt eine historische Perspektive ein, die die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. (…) nach wie vor ist u.a. offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit (ca. 1900–1920) in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Ein weiteres Desiderat stellt die Ausbildungssituation dar. Es ist weitestgehend unklar, ob und mit welchen theoretischen Begründungen, Konzepten und Zielsetzungen Musik als Fach an den neu gegründeten Frauenfach- oder Wohlfahrtsschulen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelehrt wurde. Diesen Fragen möchte die zweitägige internationale Tagung an der Katholischen Stiftungshochschule in München nachgehen. Beiträge, die sich mit den o.g. Fragestellungen befassen, sind herzlich willkommen und können bis zum 15.12.2025 eingereicht werden“.
Umstiegsmasterstudiengänge Lehramt Musik in Lübeck (Infocall)
Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet mit den Studiengängen „Musik Vermitteln“ & „MusikPlus“ zukunftsweisende Studienmöglichkeiten für Menschen, die ihre berufliche Leidenschaft in der musikpädagogischen Arbeit mit anderen sehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den innovativen Umstiegsmasterstudiengängen (Master of Education) für die Schulformen Gymnasium/Gemeinschaftsschule und Grundschule. Diese Studiengänge ermöglichen Absolvent*innen künstlerischer oder künstlerisch-pädagogischer Musikstudiengänge den gezielten Einstieg in die zweite Phase der Lehrkräftebildung (Referendariat/Vorbereitungsdienst). Um Studieninteressierten umfassende Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Möglichkeiten dieser Masterstudiengänge zu bieten, findet am 16.10.2025 eine digitale Informationsveranstaltung um 19.30 Uhr statt. Nähere Details zur Veranstaltung sind auf der MHL-Webseite zu finden. Außerdem werden kostenlose Vorbereitungsangebote zur Eignungsprüfung für Interessierte angeboten.
Förderprogramm „Musik für alle“
„Musik für alle!“ muss Wirklichkeit werden! Jedem Kind und jedem/jeder* Jugendlichen soll die Möglichkeit zum gemeinsamen Singen, Musizieren und kreativen Ausdruck gegeben sein. Unabhängig von Herkunft und sozialer Verortung finden selbstbewusste und kreative Heranwachsende ihre Stimme in der Gesellschaft. Der Bundesmusikverband Chor und Orchester e. V. fördert daher neue, außerschulische Musikprojekte in Zusammenarbeit mit 2 Bündnispartnern für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren mit bisher erschwertem Zugang zur Musik (in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen). Von Instrumentenbau, Konzerten, Stimmentdeckung zur Orchestergründung ist alles möglich. Anträge können ab sofort bis zum 1. September 2025 (mit Projektstart ab dem 01. Januar 2026) gestellt werden. Interessierte können sich beim Projektbüro beraten lassen.
Chorleitungen in Frankfurt gesucht
Du bist selbstsicher, empathisch, zuverlässig und verantwortungsbewusst? Du hast Spaß daran, eine Gruppe von Kindern für Musik zu begeistern und sie in ihrer musikalischen Entwicklung zu fördern? Du verfügst idealerweise über Erfahrung im Bereich Musikpädagogik? Dann bist du bei Skills – Die Kulturscouts richtig. Die Orangerie (Kinderschutzbund) sucht für eine Chor AG an einer Grundschule in Frankfurt eine Chorleitung für ein klassenübergreifendes Angebot. Die Zeiten und Tage können individuell vereinbart werden. Ausschreibung
Außerdem werden für Chorprojekte (Grund- und Weiterführende Schulen) auch Musiker*innen gesucht, die mit einer Klasse selbst geschriebene Songtexte komponieren und chorisch einüben. Das Chorprojekt besteht aus einem Besuch in der Schule, drei Tagen in der Orangerie zum Proben und für die Aufnahme. Mehr zum Chorkonzept hier. Kontakt

