Projektfonds Soziokultur bietet Projektförderung in Brandenburg

Der ImPuls Brandenburg e.V. vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel aus dem MWFK Brandenburg – Mittel zur Förderung von zeitlich befristeten Projekten aus dem Praxisfeld Soziokultur, die im Land Brandenburg realisiert werden. Mit den Mitteln sollen Akteur*innen und Institutionen der soziokulturellen Szene gefördert werden, die sich mit künstlerischen Mitteln dem gesellschaftlichen Diskurs stellen, und ein sparten- und zielgruppenübergreifendes Programm ermöglichen. Mit den Projektmitteln sollen partizipative Vorhaben umgesetzt und die Professionalisierung der Akteur*innen und Institutionen unterstützt werden. Gefördert werden Projekte, die Menschen vor Ort in Konzeption und Durchführung aktiv einbinden und gesellschaftspolitische oder soziale Themen mit kulturellen Methoden bearbeiten. Förderhöhe: 5.000-10.000 € (Eigeneinnahmen und/oder Drittmittel von mindestens 10%), Durchführungszeitraum bis Ende 2026. Antragsschluss: 18.05.2026

Ihr plant einen Antrag und habt noch Fragen zum Verfahren oder zum Formular? ImPuls Brandenburg e.V. unterstützt euch mit zwei Infocalls: am 30.⁠ ⁠April 2026 von 17:00 – 18:00 Uhr (Registrierung) & am 7.⁠ ⁠Mai 2026 von 17:00 – 18:00 Uhr (Registrierung).

07.04.2026

10 Arbeitspaket-Stipendien für Brandenburger Künstler*innen

Das Kulturministerium Brandenburg schreibt auch 2026 wieder zehn Arbeitspaket-Stipendien à 10.000 € für Künstler*innen aus. Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst mit erstem Wohnsitz in Brandenburg. Die Stipendien sind bewusst nicht an ein konkretes Projekt gebunden, sondern sollen Raum für künstlerische Entwicklung schaffen – etwa für Recherchen, neue Formate, Proben, Technikanschaffungen, Coaching oder Vernetzung. Bewerbungsfrist: 12.04.2026

01.04.2026

Projektfonds Popularmusik Brandenburg: Digitale Infocalls 8. & 9. April

Mit der Förderung „Projektfonds Popularmusik“ unterstützt das Kulturministerium Projekte aus dem Bereich Popularmusik, die im Jahr 2026 im Land Brandenburg realisiert werden. Mit dem Programm soll die freie popularmusikalische Szene in Brandenburg, insbesondere Projekte und Initiativen, die zur musikalischen Vielfalt und kulturellen Entwicklung beitragen, gefördert werden. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine, GmbH’s oder Stiftungen). FÜber die zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Fördermittel entscheidet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unter Einbeziehung des Impuls Brandenburg e.V. Es können Fördersummen von 2.500 – 10.000 € mit mind. 10 % Eigenanteil beantragt werden, für Projekte, die bis 31.12. in Brandenburg stattfinden und noch nicht begonnen haben. Anträge müssen bis 12.04.2026, 23:59 Uhr im Ministerium eingegangen sein. Alternativ können die Anträge per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. ImPuls Brandenburg e.V. bietet für eure Fragen zur Antragsstellung folgende Infocalls an:

8. April 2026: 10-11 Uhr (Registrierung) und 17-18 Uhr (Registrierung)
9.⁠ ⁠April 2026: 18-19 Uhr (Registrierung)

01.04.2026

Dieter Baacke Preis 2026: Sonderpreis „Von Pick-Me-Girls und Alphamales“

Die Bewerbungsphase für den bundesweiten Dieter Baacke Preis 2026 hat begonnen. Mit dem Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) sowie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich in sechs Kategorien herausragende medienpädagogische Projekte aus, die junge Menschen in ihrer Medienkompetenz stärken. Der diesjährige Sonderpreis wird zum Thema „Von Pick-Me-Girls und Alphamales – geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten“ verliehen. Ob Tradwives, Incels, Pick-Me-Girls oder Alphamales – online begegnen junge Menschen häufig Phänomenen aus der Anti-Gender-Bewegung und toxischen Männlichkeitskulturen. Auf Social-Media-Plattformen werden starre Geschlechterrollenbilder, antifeministische Erzählungen und digitalisierter Hass verbreitet, was Identität, Beziehungen und Selbstwert beeinflussen kann. Der Sonderpreis 2026 sucht daher medienpädagogische Projekte, die dabei unterstützen, solche Ideologien und Narrative zu erkennen, kritisch einzuordnen und ihnen selbstbewusst entgegenzutreten. Ausgezeichnet werden u.a. Ansätze aus der Kinder-, Jugend-, Jungen*- und Mädchen*-Arbeit, die alternative Vorbilder sichtbar machen, Empathie fördern, demokratische Werte stärken und gemeinsam mit jungen Menschen Wege für einen respektvollen, geschlechterreflektierten und solidarischen Umgang in digitalen Räumen entwickeln. Bewerbungsschluss: 31. Juli 2026 

01.04.2026

Hans Sauer Preis 2026: Gemeinwohlräume statt Leerstand

Leerstand prägt nicht nur das Stadtbild vieler Gemeinden und Städte. In brachliegenden Grundstücken, verlassenen Ladenlokalen oder ungenutzten Räumen liegt auch ein großes Potenzial, sofern diese Räume geöffnet und gemeinschaftlich weitergedacht werden. Unter dem Motto „Commoning Spaces! – Räume fürs Gemeinwohl aktivieren“ würdigt der Hans Sauer Preis Initiativen und Projekte, die diese Räume mit kreativen Ansätzen öffnen und im Sinne des Gemeinwohls umdeuten. Bewerber*innen haben die Möglichkeit auf ein Preisgeld von bis zu 20.000 Euro. Die Preisverleihung, um die Projekte sowie die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, städtischen Akteur*innen, Eigentümer*innen und vielen weiteren Personen, Institutionen und Gruppen zu würdigen, findet im Herbst 2026 im Rahmen einer dreitägigen Konferenz in München statt. Bewerbungsschluss: 28. April 2026

01.04.2026

Neulandgewinner: Zukunft erfinden vor Ort

Das Programm Neulandgewinner des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung e.V. und des Neuland gewinnen e.V. wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bewerben können sich engagierte Menschen, die in ländlichen Regionen gesellschaftliche Herausforderungen praktisch angehen und neue Impulse setzen wollen. Das können z.B. Projekte sein, die „kulturelle Orte für Jung und Alt schaffen, an denen Traditionen und neue Ausdrucksmöglichkeiten gepflegt werden“ oder gemeinschaftsstiftende Projekte mit Geflüchteten, Jungen und Alten, die die Dorf- oder Stadtgemeinschaft neu gestalten. Das Programm beschränkt sich auf kleine Städte (bis 50.000 Einwohner/innen) und Dörfer; Projektvorhaben aus Ballungszentren sind nicht zugelassen. Es können 50.000 € pro Projekt im Programm beantragt werden. Einsendeschluss: 20. April 2026

01.04.2026

Fonds Soziokultur startet neue Förderrunde der Sonderförderung U25

Der Start der neuen Förderrunde des Fonds Soziokultur bietet wieder attraktive Fördermöglichkeiten für partizipative Kulturprojekte. Eine Förderlinie sich gezielt an junge Menschen: Mit dem Programm U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen fördert der Fonds eigenverantwortlich organisierte Projekte von unter 25-Jährigen. Die aktuelle U25-Runde ist als Sonderausschreibung konzipiert: Im Rahmen seiner Nachwuchsförderung stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Jahr 2026 einmalig zusätzliche Mittel in Höhe von 300.000 Euro für dieses Programm zur Verfügung.
Aufgrund begrenzter Haushaltsmittel wird das Förderprogramm „Profil: Soziokultur“ im Jahr 2026 ausgesetzt. Der Fokus beider Programme liegt auf überzeugenden Ideen, innovativen Formaten und mutigen Ansätzen mit Modellcharakter. Die Beteiligung von Akteur*innen vor Ort spielt dabei eine zentrale Rolle. Bewerbungsphase: 2. April – 2. Mai 2026. Ergänzend zu den Ausschreibungen werden digitale Infoveranstaltungen angeboten, die einen Überblick über Förderbedingungen und Antragstellung geben.

01.04.2026

Munich Music Booster

Es geht wieder los: Ab jetzt könnt Ihr euch beim MUNICH MUSIC BOOSTER wieder mit euren Projektideen bewerben – das können Veranstaltungen, Produktion, Promo, Videodrehs und vieles weitere sein! Das Förderprogramm ist eine Projektförderung, die seit 2023 durch die Fachstelle Pop ausgereicht wird. Alle Menschen aus dem weiten Feld der Münchner Popkultur können sich auf einen Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro bewerben. Die Feierwerk Fachstelle Pop sichtet alle Bewerbungen und legt besonderes Augenmerk auf Diversität, Relevanz für die Münchner Musikszene, Empowerment, Outcome und Dringlichkeit. Alle Bewerber*innen sind herzlich willkommen, es sei dennn sie verbreiten verfassungsfeindliche, gesetzeswidrige oder strafbare Inhalte oder setzen gewaltverherrlichende oder jugendgefährdende Schwerpunkte in ihrer Musik. Hier geht es zu den ausführlichen Förderregeln, die Grundlage der Förderung sind. Bewerbungsschluss: 15.04.2026

31.03.2026

Pop-Programmförderung für kleinere Musikclubs & Festivals in München

Wenn du eine nicht-kommerzielle Konzertreihe in kleineren Musik-Locations oder Musikfestivals veranstalten willst, kannst du die Pop-Programmförderung beantragen. Die Landeshauptstadt München vergibt insgesamt 90.000 Euro (vorbehaltlich der Beschlussfassung des Stadtrats im Dezember 2026 über den Haushalt der Stadt München für das Jahr 2027) an Mitteln für Programmförderung für nicht-kommerzielle Konzertreihen in kleineren Musik-Locations oder Off-Locations vergleichbarer Größe und Musikfestivals der Popmusik, die im Jahr 2027 stattfinden sollen. Es können Förderungen in Höhe von 10.000 Euro oder 15.000 Euro oder 20.000 Euro beantragt werden.

Mit dieser Förderung sollen sowohl Konzertreihen als auch Musikfestivals aller Genres der Popmusik gefördert werden, die sich insbesondere Programmen abseits des sogenannten Mainstreams widmen, und dabei Münchner Künstler*innen maßgeblich in das Programm miteinbeziehen. Das Kulturreferat möchte dazu beitragen, dass Musiker*innen aller Geschlechter die Münchner Popmusikszene mitgestalten. Bisher sind Männer deutlich überrepräsentiert. Daher werden mit dieser Ausschreibung ausdrücklich Menschen aller Geschlechter angesprochen. Zur inhaltlichen Zielrichtung: Hier liegt ein breites Verständnis von Popmusik zugrunde – damit sind alle Genres der Popmusik wie beispielsweise Hip-Hop, Metal, Reggae, Techno, Blues und all ihren Subgenres jeglicher Ausprägung gemeint. Bewerbungsschluss: 6. Mai 2026

31.03.2026

Online-Beratungsstunde zum RockCity LIVE FONDS 14.4.2026

Der LIVE FONDS ist ein niedrigschwelliges Förderprogramm zur Stärkung der Livemusiklandschaft in Hamburg und Umgebung. Gefördert werden Konzerte, Touren und Musikveranstaltungen professioneller Musiker*innen aller Genres aus Hamburg. Du hast Fragen zu den neuen Förderrichtlinien, zur Kilometerpauschale, zu klimaschonenden Konzertreisen oder zur Antragstellung selbst? Offene Fragen könnt ihr in einer Beratungsstunde am 14. April von 14-15 Uhr ansprechen (um den Anmeldelink zu erhalten, abonniere gern den kostenlosen RockCity Newsletter). Die aktuelle Antragsfrist läuft bis einschließlich 15. April 2026, 14 Uhr.

Mehr Infos zu den aktuellen Förderrichtlinien findest du hier.

30.03.2026

PopCamp 2026: Nominierte stehen fest

120 Nominierungen waren für das PopCamp 2026 eingegangen. Daraus wurden in zwei Runden nun fünf Artists ausgewählt, die ein Jahr im PopCamp des Deutschen Musikrats gefördert werden. Demnach wird der 22. Jahrgang aus der Rapperin Satarii aus Mannheim, dem Popduo taal aus Köln, Thelma Malar aus Berlin/Hannover, Thunder Bae aus Düsseldorf und dem Dark Wave/ Gothic-Artist Merlin Storm bestehen. Die fünf Nominierten bekommen ein Jahr Coachings mit hochkarätigen Dozent*innen aus der Musikwelt geboten. Damit werden sie auf dem Weg in die Professionalität begleitet und können ihr Netzwerk ins Musikbusiness erweitern. Die Förderung umfasst individuelle und bedarfsgerechte Coachings in Begleitung eines renommierten Dozent*innenteams aus den Segmenten Business & Creative. Es geht um Songwriting, Arrangement, Producing, Performance und vieles mehr. Zudem erhalten die Musiker*innen Einblick in die Strukturen der Musikbranche. 

Die Künstler*innen des letzten Jahrgangs stellen ihre Musik am 16.04.2026 auf der c/o pop in Köln vor. 

30.03.2026

„LandKulturPerlen“ fördert Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen in Hessen

Bis zum 1. Mai 2026 können Anträge für die zweite Förderrunde der LandKulturPerlen eingereicht werden, um Projekte der Kulturellen Bildung in ländlichen Räumen Hessens mit bis zu 2.000 € ohne Eigenanteil umzusetzen. Projektstart ist ab Juni 2026, teilnahmeberechtigt sind diesmal Kulturaktive aus Landkreis Gießen, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Vogelsbergkreis und dem Wetteraukreis aus Orten, die nicht mehr als 20.000 Einwohnende haben. Am 16.4. laden die Veranstalter*innen Interessierte zu einer Online-Erstberatung von 16:30–18:00 Uhr ein.

30.03.2026