Online-Tagung „Body and Corporeality in 20th and 21st Century Music“
Das Zentrum für Genderforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz lädt vom 05.-06.11.2020 zur Online-Tagung „Body and Corporeality in 20th and 21st Century Music“ ein. Das Programm kann hier eingesehen werden. Interessierte melden sich unter ta.ca1780136130.guk@17801361300202y1780136130dobdn1780136130acisu1780136130m1780136130 an, die Zugangsdaten werden kurz vor der Tagung per Mail an alle Teilnehmenden verschickt.
25. Jazzforum der Deutschen Jazzunion 15.-16.10.2020
Pünktlich zur 25. Jubiläumsausgabe findet das biennale Jazzforum der Deutschen Jazzunion in diesem Herbst unter neuem Namen statt. „Jazz Now!“ lädt alle Jazzinteressierten und Jazzschaffenden herzlich zu einem zweitägigen Programm ein, das im Rahmen der Leipziger Jazztage vom 15.-16.10.2020 im Kulturkraftwerk Leipzig zu Gast ist. Pandemiebedingt wird es bei Jazz Now! 2020 verstärkt digitale und hybride Formate geben: An den hochkarätig besetzten Panels, interaktiven Talks und themenzentrierten Workshops kann sowohl vor Ort als auch per Stream/Videokonferenz teilgenommen werden. Thematisch geht es dabei z.B. um die Bedeutung von Berufsinteressenverbänden für Jazzmusiker*innen vor dem Hintergrund der Coronakrise, andere Panels behandeln Gender & Diversity im Jazz oder Demokratie- und Diskursfähigkeit durch musisch-kreative Angebote. Interaktive Talks zu Nachhaltigkeit, Diversity und EU-Urheberrecht/Streaming sind ebenfalls geplant. Bei den Workshops können sich Interessierte in Sachen Notationssoftware Sibelius, (Self-)Publishing, KSK und Geschlechtergerechtigkeit im Jazz weiterbilden. Daneben bietet sich wie immer viel Gelegenheit zum Netzwerken und für informellen Austausch – selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienebestimmungen. Details folgen in Kürze.
Onlineveranstaltungen des Deutschen Musikrats zum Musikunterricht in Grundschulen
23.000 Musiklehrkräfte fehlen an Grundschulen in Deutschland, bis zu 73% des Musikunterrichts werden fachfremd erteilt und etwa 7% fallen ersatzlos aus. Das sind einige der Ergebnisse der im März 2020 von Deutschem Musikrat, Bertelsmann Stiftung und den Landesmusikräten gemeinsam veröffentlichten Studie „Musikunterricht in der Grundschule“. Seit der Corona-Pandemie hat sich die Situation weiter verschärft und der Musikunterricht an den Schulen ist zugunsten der Kernfächer oft komplett ausgefallen oder massiv eingeschränkt worden. Vor diesem Hintergrund plant der Musikrat ein Online-Seminar und eine Online-Fachtagung zur Auswertung der Studienergebnisse sowie zur Formulierung von Handlungsempfehlungen und Forderungen. Das Online-Seminar findet statt am 05.10.2020 von 16:00 bis 17:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist über diesen Link möglich. Die Online-Fachtagung findet am 09.10.2020 von 13:00 bis 16:00 Uhr statt. Ziel ist es, die Impulse aus der Studie aufzugreifen und in konkrete Handlungsempfehlungen für Bundes- und Landesebene zu übersetzen. Gemeinsam soll das gesellschaftliche Bewusstsein für die Unverzichtbarkeit einer kontinuierlichen und qualifizierten Musikalischen Bildung für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung gestärkt werden. Bis zum 02. Oktober könnt ihr euch hier für die Online-Fachtagung anmelden. Das Programm der Fachtagung gibt es hier.
Call for papers: Reeperbahnfestival Konferenz-Beiträge (Deadline verlängert)
Für die diesjährige Reeperbahnfestival-Konferenz können noch bis 31.05.2020 (Deadline verlängert!) Vorschläge für Gesprächsrunden und Projektvorstellungen eingereicht werden. Der Beitrag sollte mit der Musikindustrie zu tun haben und neue und ungewöhnliche Aspekte aufwerfen und in einer innovativen und interessanten Art und Weise vermitteln. Er sollte in einen der folgenden Themenstränge passen:
Brands & Advertising / Creative Tech / Film & TV / Games & E-Sport / Live Entertainment / Marketing / Media & Journalism / Modern Classical Music / Pop & Politics / Recorded Music / Rights Management / Social Action
Geboten wird eine technisch voll ausgestattete Location, ein interessiertes Publikum (mehr als 5900 Profis der Musikindustrie bzw. des Musikbusinesses), und das Event wird umfassend im Programm beworben. Außerdem erhält die/der Vortragende eine volle Akkreditierung für das Festival, das vom 16.-19.09.2020 in Hamburg stattfindet. Vorschläge für Beiträge können hier online eingereicht werden.
5. Bundeskongress Musikunterricht 2020 wird verschoben
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um die Corona-Pandemie hat der Bundesverband Musikunterricht e.V. entschieden, seinen 5. Bundeskongress Musikunterricht zu verschieben. Die Tagung sollte ursprünglich vom 23.-27. September 2020 stattfinden. Als neuen Termin benennt der BMU den 27. September bis 2. Oktober 2022. Die gastgebende Stadt bleibt Mannheim, Tagungszentrum auch 2022 das Congress Center Rosengarten. Vorgesehen ist eine weitgehende Beibehaltung des bereits veröffentlichten Kurs- und Veranstaltungsprogramms.
2021 wird der BMU neben der 21. Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ (10.-13.6.2021 in Bamberg) vor allem mit regionalen- und landesweiten Fortbildungstagungen der BMU-Landesverbände in Erscheinung treten.
Bevensen-Preis 2020 für plattdeutsche Musik ausgelobt
Seit 1985 verleiht die Stadt Bad Bevensen den Bad Bevensen–Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet vokaler und instrumentaler Gestaltung und Interpretation niederdeutscher Texte. Der Preis, der 2020 zum12. Mal verliehen wird, ist mit 2.000.-€ dotiert und kann in besonderen Fällen geteilt werden. Der Preis kann sowohl einer Gruppe als auch einem Chor oder einer/m einzelnen Musiker*in zugesprochen werden. Mit der Vergabe werden schöpferische und nachschöpferische Leistungen im vokalen und instrumentalen Bereich von Gestaltung und Interpretation gewürdigt. Es sind sowohl Eigenbewerbungen, wie auchVorschläge Dritter möglich. Die fünfköpfige Jury bittet alle interessierten Bewerber*innen bzw. Vorschlaggeber*innen, eine Demo-CD und einen kurzen schriftlichen Überblick über die bisherigen Aktivitäten auf dem Gebiet der plattdeutschen Sprache an die Stadt Bad Bevensen, z. Hd. Herrn Andreas Berlich, Lindenstr. 12, 29549 Bad Bevensen, zu senden. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen einer Feierstunde während der 73. Bevensen-Tagung (Tagung für Niederdeutsch) 18. –20.09.2020 in Bad Bevensen. Einsendeschluss: 31.03.2020.
Save the date: Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch!“
Musica femina münchen e.V. präsentiert in Kooperation mit dem Archiv Frau und Musik Frankfurt (Internationaler Arbeitskreis), dem Orff-Zentrum München und der Hochschule für Musik und Theater München die 2. Konferenz „Und sie komponieren, dirigieren doch! Diversity in Music – Komponistinnen und Dirigentinnen im Musikleben heute“ vom 20.-22. März 2020 an der Hochschule für Musik und Theater im München. Nach wie vor sind Werke von Komponistinnen im klassischen Konzertbetrieb oder in der Oper Mangelware. Weniger als 10 % der aufgeführten Werke deutscher Opernhäuser und Orchester stammten 2014 aus der Feder einer Frau. Sogar bei Uraufführungen lag ihr Anteil unter 15 %, während im gleichen Zeitraum an deutschen Musikhochschulen 32 % der weiblichen Studierenden für Komposition und 41 % für Dirigieren eingeschrieben waren. Der Gender Pay Gap ist bei Komponistinnen mit 34 % und bei Dirigentinnen mit 44 % besonders gravierend. Welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich den Absolventinnen, wenn noch immer unreflektierte Mechanismen eine geschlechtergerechte Berufsausübung unterbinden? Vor diesem Hintergrund laden die Veranstalterinnen zu ihrer Konferenz ein. Es werden Workshops (auch für Schülerinnen!) angeboten, aktuelle Forschungsergebnisse und Recherchemöglichkeiten vorgestellt und Strategien erarbeitet, mit dem Ziel, mehr Kompositionen von Frauen auf die Bühne zu bringen. Eine Podiumsdiskussion mit wichtigen Vertreter*innen aus den Bereichen Programmplanung, Verlag, Hochschule, Komposition, Berufsverband diskutieren Strategien zur Verbesserung dieser Situation. Konzerte bereichern die Konferenz auch musikalisch. Das interessante Programm & die Veranstaltungsorte können hier eingesehen werden, Interessierte können sich bis 29.02.2020 hier anmelden.
Call for papers: „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jhdts.“
Das performative und konzeptuelle Potenzial des menschlichen Körpers rückte seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Fokus künstlerischer Auseinandersetzung, wo es sich, von ausführlicher ästhetischer und wissenschaftlicher Reflexion begleitet, heute als selbstverständliche Kategorie etabliert hat. Die Tagung „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts“ vom 05.-06.11.2020 im Zentrum für Genderforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz widmet sich kompositorischen und performativen Konzepten, in welchen der menschliche Körper nicht nur als Mittel zum Zweck der Klangerzeugung eingesetzt und als nebensächlich verstanden wird, sondern in welchen dessen Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten im Zentrum künstlerischer Überlegungen stehen. Um die Thematik von „Körper“ und „Körperlichkeit“ in der Musik möglichst umfangreich diskutieren zu können, werden Einreichungen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, Gender Studies, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft, Disability Studies etc.) sowie interdisziplinäre Ansätze begrüßt. In der Überzeugung, dass dieses komplexe Themenfeld durch ein Miteinander von Theorie und Praxis um zusätzliche Facetten bereichert werden kann, sind zudem Beiträge aus dem Bereich der künstlerischen Forschung ausdrücklich erwünscht.
Bewerbungen müssen ein Abstract (max. 300 Wörter) und eine Kurzbiographie (max. 150 Wörter inkl. Kontaktdaten) umfassen. Im Falle eines Lecture recital kann zudem weiteres Material (etwa Audio- oder Videodateien) beigefügt werden. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis 8. März 2020 an ta.ca1780136130.guk@17801361300202y1780136130dobdn1780136130acisu1780136130m1780136130.
Pop Personae – Tagung in Bayreuth
Unter dem Titel Pop Personae. Performing and Negotiating Identities in Popular Music veranstaltet die Universität Bayreuth vom 24.–25. Januar 2020 eine interdisziplinäre Tagung (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und American Studies der Universität Bayreuth)
Zahlreiche internationale Wissenschaftler*innen (darunter Philip Auslander, Aisha Durham und Stan Hawkins) werden auf dieser interdisziplinäre Konferenz darüber diskutieren, wie im Popmusikbetrieb Star Personae durch Musik, Narrative, visuelle Aspekte etc. kreiert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Aushandeln der Identitätskategorien Gender, Race, Sexualität etc. gelegt, sowie auf den Einsatz von Medientechnologien.
18. Arbeitstagung zu Frauen- und Geschlechterstudien 29.-30.01.20
Auf der 18. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“ vom 29.-30.01.2020 sollen wieder sowohl hochschulpolitische, disziplinäre und kommunikationsbasierte Entwicklungen und Fragestellungen als auch gesamt-gesellschaftliche Anliegen und Debatten in den Blick genommen werden. Wichtiges Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum wie auch der Dialog mit außeruniversitären feministischen Projekten. Der Erfahrungsaustausch soll zur diagnostischen Sicht auf Potentiale und Herausforderungen der Hochschul- und Universitätsentwicklungen verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter voran zu treiben.
Auf der Arbeitstagung diskutieren die Teilnehmer*innen in Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen. Die AG 8 beschäftigt sich z.B. mit „Gleichstellungspolitik und Gender Studies an Kunsthochschulen und -universitäten: Gender-(Studies-)Lehre und Geschlechterforschung„. Diese KEG-AG8 findet diesmal in Kooperation mit der Fachgruppe Frauen- und Geschlechterstudien der Gesellschaft für Musikforschung (Cornelia Bartsch und Katharina Hottmann) statt. Die anderen Arbeitsgruppen sind im Programm nachzulesen, ausführliche Abstracts findest du hier.
Anmeldung bis zum 20.01.2020 unter: .ed.o1780136130etsop1780136130@02021780136130redne1780136130g_gf1780136130
Veranstaltungsort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Konferenz „Explizit Rap – Deutschrap zwischen Kunst & Diskriminierung“ 19.02.20
Am 19.02.2020 steigt die dreitägige Konferenz Explizit Rap – Deutschrap zwischen Kunst & Diskriminierung in Nürnberg mit Konzerten, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops. Das Programm richtet sich an Fachleute bundesweit ebenso wie an die Rapszene selbst. Die Veranstalter*innen möchten mit dem Publikum einen vertieften Diskurs über Diskriminierung in der deutschen Rapszene führen. Ohne moralischen Zeigefinger, dafür mit echten Expert*innen des Fachs und grandiosen Künstler*innen wie Haiyti, Ebow, Presslufthanna & Sotah, Argonautiks u.a. live auf der Bühne. MusicBYwomen ist am Start mit einem Workshop und einem Talk über Safe Spaces in der Szene und auch die Music Women Germany sind mit Andrea Rothaug, die auf einem Panel über Sexismus im Deutschrap sitzt, vertreten. Tickets gibt es hier.
Veranstaltungsort: Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg
PopSummit am 21. & 22. Januar 2020 in Köln
Die Förderung der Popkultur in Deutschland und Europa verstetigen und zukunftsfähig machen: Dieses Ziel setzt sich der Pop Summit 2020 des Bundesverband Popularmusik e.V. in Kooperation mit der Initiative Musik gGmbH am 21./22. Januar 2020 in der IHK Köln. Wie gut sind die Standorte der Musik- und Kreativwirtschaft in Deutschland heute aufgestellt? Wie zeitgemäß und passgenau sind die Förderstrukturen in den Ländern, im Bund und auch in Europa? Wie arbeiten die Institutionen, Gremien und Verantwortlichen miteinander? Und wie handlungsfähig sind die Künstler*innen, Verlage und Agenturen, um Bestand und Zukunft zu haben? Das sind nur einige der Fragen, die beim Pop Summit 2020 auf der Agenda stehen.
Rund 300 Teilnehmer*innen aus Politik, Verwaltung und Musikwirtschaft sowie Künstler*innen und freie Popförderer sind eingeladen, die wirtschaftlichen Strukturen der Popwelt in allen Facetten zu diskutieren und zur Förderung ihrer Basis beizutragen. Der Aufbau des länderübergreifenden Netzwerks sowie die Intensivierung des Erfahrungsaustauschs zwischen Politik und Verwaltung auf der einen sowie Künstler_innen und Unternehmen auf der anderen Seite sind die zentralen Ziele der Veranstaltung. Bei Teilnahmeinteresse freuen sich die Veranstalter*innen über eine Nachricht an ed.ti1780136130mmusp1780136130op@tk1780136130atnok1780136130.

