Fachtagung FREO VERNETZT 15.-16.6.2026 (mit Kinderbetreuung)

Mit FREO VERNETZT  lädt FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. vom 15.-16.6.2026 zu einer zweitägigen Fachtagung mit Netzwerkcharakter ein: ein Arbeitsraum für Austausch, Workshops und gemeinsame Entwicklungsperspektiven der freien Musikszene.

Inhaltlich erwarten euch:

  • ein Jubiläumspodium „10 Jahre FREO – Stimmen, Brüche, Visionen“
  • ein kulturpolitischer Impuls zu Rahmenbedingungen freier Ensemble und Orchester
  • Schlaglichtrunden zu Themen wie politischer Kommunikation, parlamentarischen Prozessen und gemeinsamer Interessenvertretung
    • Referent:innen: Mario Graute, Alex Pagel, Barbara Heindlmeier, Raphael Westermeier 
  • ein Generationengespräch
  • ein politisches Panel zu Solidarität als Strategie
  • sowie am zweiten Tag eine Zukunftswerkstatt FREO 2030, in der gemeinsam Perspektiven und nächste Schritte entwickelt werden

In Kooperation mit dem Music Family Hub wird an beiden Veranstaltungstagen (15. & 16. Juni) eine professionelle, kostenfreie Kinderbetreuung direkt vor Ort in Berlin angeboten, für Kinder von 0 bis 12 Jahren!

26.05.2026

Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven 27.-29.5.26 Wien (AT)

Das Interdisziplinäre und internationale Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte lädt zu einem Gedankenspiel ein: wie wäre die Lücke Musik_Familie zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Bei „Musik für Familie“ kommen Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturellen Handelns. Und dann gibt es noch die „Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich an historisch-kritisch Forschende verschiedener Disziplinen, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Die Tagung wird ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchgeführt und ist frei zugänglich; eine digitale Zuschaltung ist nicht möglich.

12.05.2026

Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“

Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026

05.05.2026

Konferenz „Gender Equality Now“ 21.05.2026 Berlin

Music Women* Germany laden am 21.05.2026 zur 3. politischen Bundeskulturkonferenz ein: „Gender Equality Now – Wege zur geschlechtergerechten Musikbranche!“ Die Konferenz im silent green Kulturquartier Berlin bringt Musikschaffende, Branchenexpertinnen und politische Entscheidungsträgerinnen zusammen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Perspektiven zu teilen und neue Wege für mehr Gleichberechtigung zu entwickeln. Freut euch auf ein vielseitiges Programm mit Panels, Keynotes, Workshops und Networking Sessions – Raum für Austausch, Inspiration und konkrete Ansätze. Danach gibt es ein Get-together mit Drinks, Austausch und gute Vibes. Die Konferenz geht von 10:30 – 21:30 Uhr. Übrigens: Pop rlp präsentieren auf ihrem Panel zum Thema Care-Arbeit erste Ergebnisse der Umfrage, die das Musikforum Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem music family hub und musicRLPwomen* im Rahmen des MUSIC SUMMITs 2025 gestartet hat. 

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Die Kuppelhalle, das MARS und das Forum sind rollstuhlgerecht zugänglich (MARS-Garten teilweise Kies).
 Fragen zu Barrierefreiheit oder Kinderbetreuung können per Mail geschickt werden.

30.04.2026

CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

20.04.2026

PRO Musik Konferenz 16.4.2026

Im Rahmen der c/o Pop Convention in Köln (16.-17.4.2026) findet eine Konferenz von PRO MUSIK statt. Der Verband hat ein tolles Programm zusammengestellt, das ihr am 16.4. ab 12 Uhr (Einlass: 11:30 Uhr) im Herbrand’s in Köln-Ehrenfeld erleben könnt.

12:00–13:00 Uhr: Musikstreaming 2026: Neueste Entwicklungen und Änderungen, die du kennen solltest! (Panel)
13:15–14:15 Uhr: Deal or No Deal: im Musikbusiness besser verhandeln! (Panel)
14:15–15:15 Uhr: 10 psychologische Kernkompetenzen für mentale Gesundheit und kreativen Erfolg in der Musikindustrie (Session)
15:15–16:15 Uhr: Gig, Care, Repeat: Elternsein in der freien Musikszene (Talk)
Beim „Gig, Care, Repeat: Elternsein in der Freien Musikszene“ sprechen Johanna Eicker, Ella Rohwer, Nanja Oedi und Janina Klabes darüber, was es braucht, um Familie, Care-Arbeit und Karriere in der Musikbranche zu verbinden. Es werden Erkenntnisse aus der Umfrage „Care works in music?“ präsentiert, strukturelle, mentale und finanzielle Herausforderungen beleuchtet sowie Lösungsansätze formuliert wie flexible Modelle, familienfreundliche Strukturen und starke Netzwerke Hand in Hand gehen.
16:30–17:30 Uhr: Art, Cash & Security: basic income and the future of artistic work (Panel)
17:30–19:00 Uhr: Beats, Bingo & Business // PRO MUSIK x BV POP (Networking)

Als PRO MUSIK Mitglied könnt ihr euch 1 Freiticket für die Konferenz per Mail sichern (solange der Vorrat reicht!). Übrigens: im Rahmen der c/o pop bietet der Verband psychologische Beratungstermine für seine Mitglieder an.

13.04.2026

Kongress „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“ – 25. & 26. März 2026 in Berlin

Musik ist in nahezu allen Lebensbereichen präsent – als gemeinsames Erlebnis, Ausdrucksform und verbindende Kraft. Über ein Fünftel der Menschen in Deutschland musiziert aktiv und zeigt damit, dass Musik ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist und zusammen mit allen beiteiligten Institutionen und der Musikwirtschaft ein eigenes Ökosystem bildet. Grundlage dafür bildet die Musikalische Bildung. Sie vermittelt weit mehr als künstlerische Fähigkeiten: Musikalische Bildung stärkt Demokratiebewusstsein, Diversität, transkulturelles Verständnis und soziale Bindungen. Sie fördert Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität und Teilhabe – auch im digitalen Raum. Mit einem Kongress vom 25.-26.03.2026 setzt sich der Deutsche Musikrat dafür ein, das Bewusstsein für die Musikalische Bildung im Ökosystem Musik zu stärken und dessen Potenziale für Zusammenhalt, Inklusion, Integration, Demokratie, Transformation und persönliche Entfaltung zu würdigen. Interessante Panels beschäftigen sich mit Musikalischer Bildung in Wirtschaftsunternehmen, Inklusion an Musikhochschulen, Public Health, Transkulturellen und diversitätsorientierten Entwicklungen und mehr. Am Samstag gibt es zahlreiche inspirierende Mini-Workshops/Präsentationen. 

 
12.03.2026

79. Frühjahrstagung des INMM „echt“ (8.-11.4.2026) – Stipendien möglich

Vom 08. bis 11. April 2026 veranstaltet das Institut für Neue Musik und Musikerziehung (INMM) in der Darmstädter Akademie für Tonkunst seine 79. Frühjahrstagung. Die Tagung mit dem Titel „echt“ widmet sich Fragen nach Echtheit, Glaubwürdigkeit und Nachprüfbarkeit von Daten und Fakten in einer komplexen, medial geprägten Welt. Uneindeutigkeit und die Konfusion von Identitäten, politischen Richtungen und Aussagen prägen unsere Wahrnehmung. Diese Entwicklung bewirkt einerseits Verunsicherungen, andererseits Tendenzen zu einseitigen und scheinbar einfachen Problemlösungen. Es stellt sich die Frage, ob und wie zeitgenössische Musik Möglichkeiten eröffnet, diese Entwicklungen zu reflektieren.

Die breite Assoziationspalette von „Echt“ und „Echtheit“ soll genutzt werden, um eine Auseinandersetzung mit künstlerischen Deutungsspielräumen anzuregen, die sich eindimensionalen (Zu-)Stimmungen entziehen. Im Fokus stehen Kompositionen und künstlerische Projekte, die mit Opazität, Ambivalenz, Zeigen und Verbergen arbeiten. Kunst wird hier als Raum produktiver Irritation verstanden – Unsicherheit wird zum Ausgangspunkt für Erkenntnis. Die Tagung umfasst traditionell Konzerte, Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Hörlabore sowie einen Parcours, so dass künstlerische Praxis, Reflexion und Vermittlung immer verknüpft sind.

Um Studierenden die Teilnahme an der Frühjahrstagung zu ermöglichen, vergibt das INMM eine begrenzte Anzahl von Stipendien in Höhe von bis zu 100 € für die Kosten von Anreise und Unterkunft. Zusätzlich werden die Tagungsgebühren erlassen. Interessierte senden bis 20.03. eine formlose Bewerbung mit Motivationsschreiben per Mail.

10.03.2026

Abschlusstagung des Lehrprojekts Kölner Musikgeschichten: Postmigrantische Kulturen erforschen, verorten und vernetzen 23.-24.03.2026

Wie klingen ›Istanbul‹ und ›Rom‹ in Köln? Was verraten musikalische Praktiken über postmigrantische Zugehörigkeit, Erinnerung und urbanen Raum? Das Lehrprojekt Kölner Musikgeschichten an der Hochschule für Musik und Tanz Köln vereint ethnografische und historische Perspektiven, um die vielfältigen Musikgeschichten Kölns zu erforschen. Das Abschlusssymposium „Performances of Imperiality, Nation and Homeland“ vom 23.-24.03.2026 schafft einen gemeinsamen Raum zur Reflexion über Methoden, Narrative und gesellschaftliche Prozesse, die postmigrantische Musikkulturen prägen. Durch thematische Panels und Diskussionen lädt es zu einem offenen, respektvollen und kollegialen Austausch über Disziplin- und Perspektivgrenzen hinweg ein. Eine Online-Teilnahme ist möglich.

Das Lehrprojekt „Kölner Musikgeschichten. Postmigrantische Kulturen erforschen, vernetzen und verorten“ ist Teil des Programms „Freiraum Lehre 2023“ der Stiftung Innovation für Hochschullehre und wird geleitet von Prof. Dr. Sabine Meine.

10.03.2026

Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung

Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026

09.02.2026

OPEN CALL für das #GCF26

Zeit zum Durchatmen und zum Hinschauen: Welche Impulse treiben Kultur voran, welche Strukturen wollen wir schützen, und was darf losgelassen werden? Das Green Culture Festival, Europas größtes Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativgesellschaft, geht in die dritte Runde. In Kooperation mit dem TOLLHAUS Karlsruhe bietet die Green Culture Anlaufstelle vom 9. – 10. Juni 2026 Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden. Im Jahr 2026 liegt ein verstärkter Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Studierenden, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Einreichfrist: 20. Februar 2026

26.01.2026

Call for Papers: 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung

„Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ heißt das Thema der 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, die vom 29. September bis 2. Oktober 2026 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Diese ist in diesem Jahr eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. 

Frankfurt, zumeist mit Messe, Buchdruck, Banken und Handel sowie Luft- und Bahnverkehr in Verbindung gebracht, zählt spätestens seit dem 19. Jahrhundert zugleich zu den wichtigsten deutschen Musikzentren, dessen vielfältiges und florierendes Musikleben insbesondere durch bürgerliches Engagement geprägt ist. Angesiedelt sind in Frankfurt zudem zahlreiche musikbezogene Sammlungen und Archive sowie Editionsprojekte. Dies bietet Anlass, die GfM-Jahrestagung 2026 unter das Thema „Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ zu stellen – mit Blick über Frankfurt hinaus und aus den verschiedenen Teildisziplinen und methodischen Ausrichtungen der Musikwissenschaft betrachtet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit individuellen Beiträgen, die an das Thema anschließen, aber auch sämtliche andere Bereiche der Musikforschung berühren können, zum Programm der Tagung beizutragen, seien es Vorschläge für Symposien, freie Referate, Workshops, Podiumsgespräche, Posterpräsentationen o.ä. Die Einreichung der Vorschläge ist über ConfTool bis zum 15.02.2026 möglich. Maximal 300 Worte, bitte ohne Literaturliste, mit Kurzbio (maximal 100 Worte).

14.01.2026