Internationales Symposium „SHEPOP“ 13.-15.06.2013 Gronau

„SHEPOP – Inventur, Standpunkte und Perspektiven der Erforschung des einen Geschlechts in populärer Musik“ heißt ein Internationales Symposium, das vom Institut für Musik der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg vom 13.-15. Juni im rock’n’pop Museum in Gronau abgehalten wird. Es widmet sich gendertheoretischen Forschungen im Kontext populärer Musik und Musikkulturen aus historischer, aktueller und transdisziplinärer Perspektive. Mit einem speziellen Blick auf die Rolle von Frauen und Mädchen wird ein Aspekt hervorgehoben, der im musikkulturellen Alltag noch immer von hoher politischer Brisanz ist, auch wenn die akademischen Diskurse zur „Frauenforschung“ gegenwärtig durch die Ausdifferenzierung der Gender Studies eher an „die Ränder“ des Forschungsfeldes gedrängt sind. Es ist an der Zeit zu resümieren und aus der Analyse bisheriger Forschungsergebnisse und des Forschungsstandes Fragen für weitere theoretische und methodische Anforderungen aufzuwerfen. Das Symposium geht in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen den spezifischen Bedeutungskonstruktionen auf Seiten der Musikerinnen und Rezipienten wie auch der produzierenden und vermittelnden Instanzen nach und wird an zwei Abenden durch ein Rahmenprogramm mit Bernadette La Hengst und DJ Stef the Cat ergänzt. Eingeladen sind Sheila Whitely (Salford), Sonja Eismann (Paderborn/Missy Magazine), Doris Leibetseder (Klagenfurt), Sarah Chaker (Wien), Stefanie Alisch (Bayreuth), Anna Froelicher (Hildesheim), Susanne Binas-Preisendörfer (Oldenburg), Monika Bloss (Oldenburg), Norma Coates (London), Maren Volkmann (Bochum), Florian Heesch (Hannover), Dunja Brill (Berlin), Jane Stynes (London) und Mane Stelzer (MELODIVA). Die Diskussionen finden im unmittelbaren Kontext der Ausstellung ShePOP – Frauen Macht Musik! statt und berühren sowohl die Situation für „Frauen auf, vor und hinter der Bühne“ wie auch das Potential von Musikforschungen (hier insbesondere der populären Musik) und angrenzenden/relevanter Fachdisziplinen als Beitrag zu den Gendertheorien.

26.05.2013

Symposium „Weltmusik in Südwest“ 19.03.2013

Migration und Globalisierung verändern die Musikproduktion und die Musikrezeption unüberhörbar. Neue Impulse aus unterschiedlichsten Kulturkreisen bereichern nachhaltig die Musikszenen in Einwanderungsgesellschaften. Doch immer noch führt diese neue globale Musik eher ein Exotendasein und wird von vielen Musikverbänden und -institutionen, einem Großteil der Medien und selbst von manchen Veranstaltern nur randständig wahrgenommen.
Was sind die Herausforderungen dieser Entwicklung für die Kulturförderung und die kulturelle Bildung? Was verändert sich für die „Macherinnen und Macher“? Wie reagieren die Medien? Wie öffnen sich Musikszenen? Welche interkulturellen Öffnungsprozesse sind bei traditionellen Musikverbänden und -institutionen auszumachen oder werden angestrebt? Bedarf es einer besonderen Förderung von „migrantischen“ Musikkulturen? Der Trägerkreis des Wettbewerbs creole südwest möchte mit dem Symposium „Weltmusik in Südwest“ am 19. März diese Fragen beleuchten und zur Förderung interkultureller Musikangebote und qualitativen Weiterentwicklung des Wettbewerbs beitragen. Das Symposium soll Expertinnen und Experten den Erfahrungsaustausch und eine gemeinsame Reflexion der interkulturellen Öffnung der Kulturarbeit ermöglichen und transkulturelle Ansätze in der Kulturvermittlung stärken. Es richtet sich an ExpertInnen und ein interessiertes Fachpublikum. Angesprochen werden zuständige Fachstellen, VeranstalterInnen, MusikerInnen, Vertreter von Landesverbänden und Organisationen aus Kommunen und den beiden Ländern, aus kommerziellen und nicht-kommerziellen Einrichtungen für die Bereiche „Klassik“, „Jazz“, „Pop“, „Zeitgenössische Musik“ und „Weltmusik“. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung bis 10.03. per Mail an das Sekretariat des Kulturamtes Mannheim: ed.mi1718936125ehnna1718936125m@ekb1718936125eul.a1718936125htiws1718936125or1718936125. Veranstaltungsort: Ernst-Bloch Zentrum, Ludwigshafen & Popakademie Baden-Württemberg.

17.02.2013