musica femina münchen ist Gastgeberorganisation für Bundeskanzler-Stipendiatin
luftsprung live-Stipendium erstmals verliehen
Am 24. November erhielt die Popmusikdesign-Studentin und Singer/Songwriterin Julia das erste luftsprung live-Stipendium. Mit dem Förderprogramm der Stiftung aktion luftsprung werden chronisch erkrankte junge Musiktalente unterstützt, um deren Chancengleichheit zu fördern. Die Unterstützung in Höhe von 500 Euro monatlich läuft für ein Jahr. Das Stipendium wurde in Zusammenarbeit der Popakademie Baden-Württemberg und der Stiftung aktion luftsprung ausgeschrieben.
Stipendien für junge Komponist*innen der Neuen Musik & Jazz in Niedersachsen
Musik lebt von Innovation. Deshalb fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch im Jahr 2020 wieder herausragende junge Komponist*innen aus den Bereichen Neue Musik und Jazz mit insgesamt 36.000.-€. Die Stipendien sollen freiberufliche Künstler*innen in die Lage versetzen, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verstärkt künstlerisch tätig zu sein. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ein bis zwei Monate in den Martin-Kausche Ateliers und Künstlerwohnungen in Worpswede zu verbringen. Den Stipendiat*innen stehen monatlich 1.000.-€ zur Verfügung. „Mit den Kompositionsstipendien unterstützen wir talentierte Musikerinnen und Musiker dabei, sich ganz auf ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten überzeugen durch eine einzigartige Kompositionssprache, eine große stilistische Bandbreite und ungewöhnliche Konzepte“, sagt der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.
Bis zum 15.01.2020 können Bewerbungen für die Kompositionsstipendien des Landes Niedersachsen 2020 beim MWK eingereicht werden, antragsberechtigt sind Künstler*innen, die ihren Wohnsitz oder Produktionsstandort in Niedersachsen haben und das 40. Lebensjahr (Schwerbehinderte: 45. Lebensjahr) zum 31.12.2019 noch nicht vollendet haben.
European Media Art Platform vergibt Stipendien für 2020/2021
Die European Media Art Platform (EMAP) bietet Stipendien für Künstler*innen, die in den Bereichen digitale Medien arbeiten – Internet- und Computer-basierte Kunst, Klang- oder Videokunst, medienbasierte Performance sowie Robotik oder Biokunst. Ihnen wird ein zweimonatiger Aufenthalt in einer Medienkunstinstitution in Europa ermöglicht. Europäische Künstler*innen können sich bis zum 2. Dezember 2019 mit einem Projektvorschlag für einen Aufenthalt an einer der Institutionen bewerben. Antragsteller*innen müssen EU-Bürger*innen und Steuerzahler*innen in einem EU-Mitgliedstaat sein. Studierende von Bachelor- und Masterstudiengängen sind nicht teilnahmeberechtigt.
Stipendium „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kind 2019“ – jetzt bewerben
Ab sofort können sich wieder nordrhein-westfälische Musikerinnen mit Kindern bewerben für das Programm „Präsenz vor Ort – Musikerinnen mit Kindern“. Ziel des bundesweit einmaligen Stipendiums ist die Vereinbarkeit von künstlerischem Schaffen und familiären Verpflichtungen mit Kindern vor Ort zu unterstützen. Es gibt keine Präsenzpflicht, die geförderten Künstlerinnen können an ihrem jeweiligen Wohnort künstlerisch arbeiten und damit sowohl Familienleben als auch künstlerischen Erfolg vereinbaren.
Von einer hochkarätigen Fachjury werden im Oktober 2019 drei Musikerinnen ausgewählt, die dann im Zeitraum von Januar bis Dezember 2020 eine Fördersumme von 700 Euro monatlich erhalten – bedingungslos.
Bewerben können sich professionelle Musikerinnen mit mindestens einem Kind bis zu 14 Jahren, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten. Es werden ausschließlich Online-Bewerbungen mit einer PDF-Datei akzeptiert.
Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 16.9.2019.
Kontakt für Rückfragen: ed.wr1774513360n-ore1774513360ubrut1774513360lukne1774513360uarf@1774513360reyem1774513360
Künstler*innenhaus Lukas: Residenzprogramm in Ahrenshoop
Das Künstler*innenhaus Lukas lädt Künstler*innen aus den Sparten Bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Künstlerbuch, Video, Kunsthandwerk/Design), Literatur (Prosa, Lyrik, Drama, Drehbuch, Essay, literarische Übersetzung), Tanz (Choreografie, Performance), Musik (Komposition) und Kuration ein, sich um ein Aufenthaltsstipendium für die Jahre 2020 und 2021 zu bewerben.
Bewerben können sich Künstler*innen ohne Alterseinschränkung mit Wohnsitz in Deutschland und allen Ländern rund um die Ostsee (Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Finnland, Schweden, Dänemark) sowie Norwegen, Island und Großbritannien. Es werden bis zu 60 Stipendien für einmonatige Arbeitsaufenthalte, zweimonatige Kurator*innenstipendien und zweiwöchige Workshopaufenthalte für die Jahre 2020 und 2021 vergeben.
Das mehr als 120 Jahre alte denkmalgeschützte Künstler*innenhaus Lukas im traditionsreichen Kunstort Ahrenshoop bietet sechs Stipendiat*innen gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen in einer landschaftlich überaus reizvollen Umgebung. Ausgewählte Austauschorte in Dänemark, Schweden, Estland, Island und der Russischen Föderation ergänzen das internationale Stipendienprogramm. Die Stipendien sind mit 1000 € monatlich plus kostenfreier Unterkunft dotiert. In dieser Dotierung sind die Reisekosten inbegriffen. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2019.
Musikwissenschaftliches Forschungsstipendium in Rom
Das DHI Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Stipendien werden je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.
Bewerbung als PDF-Datei an ti.am1774513360or-ih1774513360d@gnu1774513360brewe1774513360b1774513360
Tania Rubio wird Composer in Residence in Frankfurt
57 Komponistinnen aus über 28 Ländern hatten sich dieses Jahr für das Arbeitsstipendium Composer in Residence Frankfurt des Archiv Frau und Musik e.V. beworben, am Ende fiel die Wahl auf die mexikanische Komponistin Tania Rubio. Sie wird vom 27. Juli bis zum 18. Oktober 2019 in Frankfurt am Main residieren. Das Archiv Frau und Musik und die HfMDK bieten der Komponistin die einmalige Chance, Ressourcen wie das Studio für elektronische Musik und Akustik selma sowiedas internationale Frauen-Musik-Netzwerk zu nutzen. Die Stipendiatin komponiert während ihres Aufenthalts in Frankfurt ein neues Werk und studiert es mit Studierenden der HfMDK ein.
Das Archiv Frau und Musik ist aus dem 1979 gegründeten Verein Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik entstanden. Dieses Jahr feiert das Archiv 40-jähriges Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten wie dem Arbeitsstipendium Composer in Residence 2019, MASCHA – Musikakteurinnen schaffen Aufmerksamkeit und Chancengleichheit für Komponistinnen – Wir geben den Ton an.
NRW vergibt erstmals systematische Ensembleförderung
Mit rund 1,1 Millionen Euro zusätzlichen Mitteln im Jahr 2019 fördert das Land im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur den Bereich der Freien Musik: Die in diesem Jahr bereits mit 500.000 Euro dotierte und bis 2022 auf jährlich 2,65 Mio. Euro anwachsende systematische Ensembleförderung Musik stellt einen Paradigmenwechsel in der Förderlandschaft der Freien Musikszene dar: Erstmals können professionelle Ensembles in diesem Jahr bis zum 15. April Anträge auf eine kontinuierliche dreijährige Förderung stellen. Weitere Besonderheit ist dabei, dass die Förderung unabhängig von konkreten Einzelprojekten vergeben wird und nicht nur künstlerische, sondern auch administrative Kosten umfasst. Insbesondere für jüngere Ensembles bietet das Programm wertvolle Starthilfe in einem auch international umkämpften Markt. Förderfähig sind professionelle, bereits in Nordrhein-Westfalen tätige Freie Ensembles aller Musikgenres.
Mit einer Exzellenzförderung Jazz wird ab Sommer 2019 die Karriere vielversprechender, junger Musiker*innen im Bereich Jazz und improvisierte Musik unterstützt: Das in Deutschland einzigartige Programm startet in diesem Jahr mit 120.000 Euro für einen ersten Jahrgang von zunächst vier Stipendiat*innen. In 2022 stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung, mit denen dann zwölf Stipendien ermöglicht werden. Das auf jeweils dreijährige Stipendien angelegte, jährlich neu ausgeschriebene Programm begleitet die Künstler*innen in der kritischen Phase nach der Ausbildung. Im Zentrum steht die Förderung von Auftrittsmöglichkeiten, Netzwerkbildung und künstlerischer Entwicklung. Die Koordination des Programms erfolgt durch das Europäische Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik Stadtgarten Köln.
„Wir Musikerinnen und Musiker können es natürlich nur begrüßen, dass die Bedeutung der Freien Szene in unserer Kulturlandschaft erkannt wurde und dass das Land NRW seine Förderung für den Jazz ausdehnt“, sagte die freie Jazzmusikerin Ulla Oster. „Der jetzt neue Aspekt ist die kontinuierlichere Förderung von Ensembles und einzelnen Künstlerinnen und Künstlern – für diese bedeutet das freiere Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Planungssicherheit für ein paar Jahre, mehr Zeit für musikalische Arbeit, Forschung und Proben und damit auch mehr künstlerische Qualität. Alle zukünftig Beteiligten stehen vor der Aufgabe, die Formen einer sinn- und wertvollen Förderung konkret auszugestalten – hier können richtungsweisende Modelle entstehen.“
Freie Spielstätten sind existentieller Bestandteil der Infrastruktur der Freien Musikszene. Die bereits Ende 2018 um 100.000 Euro auf insgesamt 140.000 Euro aufgestockte Spielstättenprogrammprämie unterstützt freie Einrichtungen, die oft unter großem wirtschaftlichem Druck arbeiten und dabei Auftrittsmöglichkeiten für die Freie Szene gewährleisten. Diese sind insbesondere für Nachwuchsmusikerinnen und -musiker entscheidend, um Netzwerke aufzubauen und Bühnenerfahrungen zu sammeln. Bis 2022 steigen die jährlichen Mittel hierfür auf etwa 200.000 Euro. Um 400.000 Euro in diesem Jahr, die bis 2022 auf eine Million Euro aufwachsen, erhöht das Land darüber hinaus die Förderung für herausragende Musikfestivals.
(Quelle: http://miz.org)
Composer in Residence Arbeitsstipendium
Das Archiv Frau und Musik vergibt in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik (IzM) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) ein 3-monatiges Arbeitsstipendium für Komponistinnen. Im zwei- bis dreijährigem Turnus sind Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten zur Bewerbung aufgefordert. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von Fachexpertinnen und Fachexperten und Institutionen akzeptiert. Bewerben können sich Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten. Umfang und Art der künstlerischen Arbeit, die während des Aufenthalts in Frankfurt am Main gewährleistet sein sollen, werden nicht vorgegeben. Die Stipendiatin ist in der Gestaltung ihrer Arbeit frei. Bewerbungsschluss: 15.03.2019
29. Frankfurter Jazzstipendium an Jazztalent zu vergeben
In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 29. Frankfurter Jazzstipendium. Musiker*innen aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich ab sofort für das mit 10 000.-€ dotierte Stipendium bewerben. Es gibt keine Altersbegrenzung. Bewerber*innen sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können. Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden.
Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie von Gruppen möglich. Musiker*innen können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solist*in. Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD, mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden. Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiter*innen des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen. Die Bewerbungen müssen bis zum 1. März 2019 eingegangen sein. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich am 15. Mai 2019.
Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per E-Mail unter: ed.tr1774513360ufkna1774513360rf-td1774513360ats@z1774513360zaj.m1774513360uidne1774513360pitss1774513360tiebr1774513360a1774513360.
Stadt Baden-Baden schreibt Baldreit-Stipendium 2019/20 aus
Seit 1988 vergibt die Stadt Baden-Baden mit Unterstützung der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau alljährlich für die Dauer von 12 Monaten ein Künstlerstipendium an Bewerber*innen aus den drei Sparten Komposition, Bildende Kunst oder Literatur. Das Stipendium wird in der Regel aufgeteilt und an zwei Bewerber*innen aus unterschiedlichen Sparten für jeweils 6 Monate vergeben. Für die Aufenthaltsdauer wird den Stipendiat*innen eine Atelierwohnung mietfrei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird eine monatliche finanzielle Unterstützung gewährt. Das Baldreit-Stipendium ist ein Aufenthaltsstipendium und wünschenswert ist, dass die Stipendiat*innen in der Stadt präsent sind und ihre Arbeit in Baden-Baden darstellen und vermitteln. Gute Deutschkenntnisse sind deshalb unerlässlich. Lokale Projekte der Stipendiat*innen werden im Rahmen der städtischen Möglichkeiten gefördert. Die Bewerbungsfrist endet am 7. Dezember 2018 für die Stipendien, die ab April 2019 vergeben werden.

