EFFEA Call #4 (European Festivals Fund for Emerging Artists)

Die vierte Ausschreibung des European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) ist gestartet! Bis zum 3. November 2025 können Festivals Vorschläge für Residenzen einreichen. 2026 sollen 50 Residenzen stattfinden, bei denen Nachwuchskünstler*innen mit etwa 150 Festivals in ganz Europa zusammenarbeiten. Eine EFFEA Residency bietet Künstler*innen Zeit, Raum und Unterstützung, um neue Projekte zu entwickeln, internationale Kontakte zu knüpfen und ihre Arbeiten bei mehreren Festivals zu präsentieren. Jede Residenz wird von mindestens drei Festivals aus verschiedenen Ländern begleitet. Es gibt zwei Förderkategorien: EFFEA Discovery richtet sich an Nachwuchskünstler*innen und vergibt rund 40 Stipendien inklusive Präsentationen, Workshops und Seminaren. EFFEA Springboard fördert etablierte Künstler*innen mit 10 Förderungen, Auftritten bei mehreren Festivals, Masterclasses und intensiver Vernetzung. 

23.10.2025

De la Motte-Musikstiftung vergibt Stipendien für Neue Musik

Die De la Motte-Musikstiftung, ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2012 gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung neuer Musik und Klangkunst, neuen Musikdenkens und musikpädagogischer, der neuen Musik gewidmeten Projekten. Einzelne Projekte wurden bislang mit Beiträgen zwischen 200 und 2.500 € unterstützt. Bewerbungsfrist: 28.Februar 2026

23.10.2025

Aventis Foundation: Digitalförderung

Mit der Förderreihe „Digitale Experimente“ unterstützt die Aventis Foundation Projekte von professionellen Kulturinstitutionen, die sich mit der Verbindung von Kultur und Digitalisierung beschäftigen. Innovative digitale Projekte in der Kultur zielen darauf ab, die Art und Weise, wie Kultur erlebt, geschaffen und weitergegeben wird, zu verändern und zu bereichern. Sie tragen dazu bei, den Kultursektor zukunftsfähig zu machen und neue Formen der kulturellen Partizipation zu ermöglichen. Gefördert werden Vorhaben, die digitale Technologien auf kreative und transformative Weise nutzen, um kulturelle Inhalte zu schaffen, zu vermitteln oder zu bewahren. Diese Projekte zeichnen sich durch ihren Neuheitswert, ihre Originalität und ihre Fähigkeit aus, bestehende kulturelle Praktiken zu erweitern oder zu verändern. Unterstützt werden auch Projekte, die nicht zwingend digitale Ansätze verfolgen, sondern sich auch kritisch mit dieser Entwicklung auseinandersetzen. Bewerbungsfrist: 30. November 2025

23.10.2025

Bundeshaushalt 2026: Fonds Soziokultur bekommt weniger Mittel

Die neue Bundesregierung hat Anfang September 2025 den Haushalt des laufenden Jahres entschieden – mit einer erfreulichen Überraschung für die Bundeskulturfonds: Auf Beschluss der Parlamentarier*innen dürfen sie mit mehr als den geplanten Etats für dieses Jahr rechnen. Neben den erwarteten 3,9 Mio. Euro stehen dem Fonds Soziokultur zusätzlich 813.000 Euro zur Verfügung, sodass der Gesamtetat 2025 nun 4.713.000 Euro beträgt. Die zusätzlichen Mittel sollen in die nächste Ausschreibung der Allgemeinen Projektförderung fließen und gelangen damit direkt an die Basis kultureller Teilhabe. Diesem starken Signal steht jedoch der aktuelle Haushaltsentwurf 2026 der Bundesregierung gegenüber: Er entzieht dem Fonds Soziokultur mit 1 Mio. Euro mehr als ein Viertel seiner regulären Bundesförderung (die Erhöhung in 2025 ist hier noch nicht eingerechnet). Diese Kürzung sei um so unverständlicher, weil der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien noch im Juli in einer Pressemitteilung mit der „Stabilisierung der Bundeskulturfonds“ die Umsetzung der entsprechenden Koalitionsvereinbarung verlautbart hatte. Der Fonds Soziokultur, seine sieben Mitglieder und die Arbeitsgemeinschaft der Bundeskulturfonds haben den BKM deshalb um Gleichbehandlung und Korrektur gebeten und Gespräche mit Abgeordneten aufgenommen, die im November 2025 abschließend über den Bundeshaushalt 2026 entscheiden werden.

Durch seine Bundesförderung leistet der spartenübergreifende Fonds Soziokultur seit mehr als drei Jahrzehnten einen substanziellen Beitrag zu kultureller Teilhabe, Nachwuchsförderung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. 2025 konnte der Fonds Soziokultur rund 170 Maßnahmen ermöglichen, das entspricht 13 Prozent aus 1.300 Anträgen mit einem Finanzierungsbedarf von 24 Mio. Euro. Die geplanten Kürzungen würden diese Förderquote auf ein dramatisches Niveau senken und damit die Breitenwirkung von Kultur in der Gesellschaft erheblich gefährden.

23.10.2025

Fonds Soziokultur: Antragsportal für drei Förderlinien öffnet Anfang Oktober

Die finanzielle Förderung von zeitlich begrenzten Vorhaben und Projekten ist der Schwerpunkt der Arbeit des Fonds Soziokultur, einer von sechs Bundeskulturfonds. Im Mittelpunkt steht die aktive Beteiligung von Menschen am Kulturmachen. Über verschiedene Förderprogramme gibt er Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) an soziokulturelle Einrichtungen und Initiativen in ganz Deutschland weiter. Beantragt werden können soziokulturelle Projektvorhaben, Projekte von Menschen unter 25 Jahren, Prozesse der Organisationsentwicklung sowie internationale Kooperationen mit Organisationen aus dem Vereinigten Königreich. 

U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen
Für alle zwischen 18 und 25 Jahren: bis zu 4.000 € für eigene Projekte, die vor Ort wirken und gesellschaftliche Themen aufgreifen.
Antragsschluss: 2.11.2025, Infosession: 22.10. (14 Uhr)

Allgemeine Projektförderung
Für alle, die partizipative Projekte mit kulturellen Methoden realisieren wollen: 5.000–30.000 € für mutige Ansätze und innovative Formate. Antragsschluss: 2.11.2025, Infosessions: 17.10. (11 Uhr), 22.10. (16 Uhr)

Cultural Bridge
Für Partnerschaften mit dem Vereinigten Königreich: von ersten Austauschtreffen bis zu gemeinsamen Projekten mit bestehenden Partnern. Antragsschluss: 12.11.2025 (13 Uhr)

13.10.2025

Call for Concepts: Musicboard Projektförderung 2026

Ab sofort könnt ihr euch online für die Musicboard Projektförderung 2026 bewerben! In drei Förderprogrammen können Veranstalter*innen aus Berlin Anträge für Projekte im Jahr 2026 einreichen:

– Karrieresprungbrett Berlin: für Projekte, die den Nachwuchs aller Bereiche der Popmusik beim Karrieresprung unterstützen – zum Beispiel durch Konzertreihen, Workshop-Programme oder interdisziplinäre Formate

– Pop im Kiez: für Projekte, die die Akzeptanz von Live-Musik in einem speziellen Kiez Berlins erhöhen – zur Stärkung szenebasierter Musikakteur*innen und subkultureller Freiräume in der Nachbarschaft

– Festivalförderung: für Berliner Popmusik-Festivals – mit Fokus auf Festivals, die Nachwuchstalente aus Musik und Musikwirtschaft involvieren

Fragen zur Antragsstellung werden in einem Online Infocall am 14. Oktober 2025 beantwortet: um 15 Uhr auf Deutsch und um 17 Uhr auf Englisch. Der Infocall vermittelt Informationen zur Antragstellung und zur Durchführung und Abrechnung geförderter Projekte. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung via Zoom über diesen Link möglich. Antragsfrist: 1. November 2025 um 18 Uhr.

22.09.2025

Neue Förderrunde des Kulturfonds Bayern 2026

Noch bis 1. Oktober 2025 können sich nichtstaatliche Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen mit geeigneten Projekten für eine Förderung aus dem Kulturfonds Bayern bewerben. „Ich lade alle Künstlerinnen und Künstler herzlich ein: Nutzen Sie die Chance, bringen Sie Ihre innovativen Projekte auf die Bühne und gestalten Sie die Kulturlandschaft im ganzen Freistaat mit! Jeder Antrag ist ein Bekenntnis zur lebendigen Vielfalt unserer Gesellschaft – und genau diese kulturelle Vielfalt wollen wir stärken und sichtbar machen“, betonte Kunstminister Markus Blume zum Start der neuen Antragsrunde. „Mit dem Kulturfonds öffnen wir Türen, damit künstlerische Visionen nicht in Schubladen verschwinden, sondern auf die Bühnen, in die Ateliers und in die Köpfe der Menschen gelangen. Der Kulturfonds ist unser starkes Signal: Bayern investiert in künstlerische Ideen, Kreativität und kulturelle Vielfalt“. In der aktuellen Förderrunde 2025 wurden 131 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 4,5 Millionen Euro unterstützt. Gefördert wurden dabei neben Investitionsmaßnahmen an nichtstaatlichen Kultureinrichtungen zahlreiche Vorhaben aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Musik- und Theaterprojekten über Bildende Kunst und Literatur bis hin zu interdisziplinären Formaten. Der Kulturfonds fördert Projekte in Bayern; Vorhaben in München und Nürnberg sind aber grundsätzlich ausgeschlossen.

19.09.2025

Neue Antragsphase Künstler*innenförderung der Initiative Musik (Infocall 15.09.!)

Die nächste Antragsphase der Künstler*innenförderung naht! Die Initiative Musik unterstützt zum 71. Mal Solokünstler*innen, Bands und Autor*innen auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt bei Produktion, Tonträgerherstellung, Contentproduktion, Promotion und Tourneen. Die nächste Antragsphase läuft vom 17.9 – 18.10.2025 (12 Uhr) und fördert Projekte, die zwischen 8.12.2025 – 7.12.2026 stattfinden. Alle wichtigen Informationen findet ihr in der Programmbeschreibung und in den FAQs. Zusätzlich lädt die Initiative Musik zu einem Infocall am Montag, 15.9.2025 um 18 Uhr ein, in dem die Veranstalter*innen Schritt für Schritt durch die Antragsstellung führen und eure Fragen beantworten (Anmeldung). Wer nicht dabei sein kann, kann sich in der Infopool-Playliste auf Youtube in kurzen Videos über die Grundlagen, Ziele und das Verfahren des Förderprogramms informieren.
15.09.2025

Künstler*innen für „DemokratieKioske“ gesucht (Mai-Sept 2026)

Du hast Lust, mit künstlerischen Ideen, Performances oder partizipativen kulturellen Formaten Menschen zu begegnen, ins Gespräch zu bringen und gemeinsam Demokratie erlebbar zu machen? Dann werde Teil des Programms der „DemokratieKioske“! 2026 wird Frankfurt zur Design-Welthauptstadt, und in diesem Rahmen sucht das gemeinnützige Unternehmen Lust auf besser leben gGmbH Künstler*innen und Kreative, die Lust haben, an elf Standorten in der Rhein Main-Region sogenannte „DemokratieKioske“ zu bespielen. Dort sollen von Mai bis September insgesamt 75 Tagesveranstaltungen und 45 Abendveranstaltungen stattfinden. Ziel ist es, Menschen zum Mitmachen einzuladen und Demokratie als Praxis erlebbar zu machen. Die Künstler*innen sollen eigene Formate entwickeln und umsetzen, das könnten z.B. Performance-Art, Mitmach-Chöre, Klangcollagen, Illustration, Street-Art u.ä. sein. Sie sollen Lust auf Beteiligungskultur und Zusammenarbeit haben und öffentlichkeitswirksame, niedrigschwellige und partizipative Formate präsentieren. „Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit Migrationserfahrung, People of Color, FLINTA* und weiteren unterrepräsentierten Perspektiven“, ergänzen die Veranstalter*innen. Die Künstler*innen erhalten für ihre Arbeit ein Honorar. Für die Durchführung eines Formats an allen Standorten beträgt das pauschale Honorar bis zu 5280 Euro brutto. Das Honorar ist abhängig von der tatsächlichen Anzahl der Veranstaltungen. Interessierte können bis 30.09.2025 ihr Konzept einreichen.

10.09.2025

Förderprogramm „Pop To Go – unterwegs im Leben“

Ihr habt eine Projektskizze in der Schublade oder wolltet schon immer mal ein Musikprojekt mit Kindern und Jugendlichen umsetzen? Ihr sucht Finanzierungsmöglichkeiten? Dann aufgepasst! Beim Förderprogramm „Pop To Go – unterwegs im Leben“ des Bundesverbands Popularmusik e.V. können noch bis zum 01.10.2025 Anträge für Projekte gestellt werden, die im Jahr 2026 umgesetzt werden. Pop To Go fördert popkulturelle Projekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren, die von Risikolagen betroffen sind. Umgesetzt werden die Projekte durch mindestens drei lokale Akteur*innen, die sich zu Bündnissen für Bildung zusammenschließen. 

10.09.2025

Clouds Hill Residency (Bewerbungsschluss: 01.10.2025)

Die erste Clouds Hill Residency in Hamburg lädt Künstler*innen aller Disziplinen ein, sich mit einem Stipendium von 10.000 Euro, einem flexibel nutzbaren Kreativraum (kein Musikstudio, aber voll angepasst auf deine Bedürfnisse), sowie freier Unterkunft und täglichem Mittagessen im Café Entenwerder direkt an der Elbe auszuprobieren. Die Residency läuft vom 01. Januar bis 30. Juni 2026. Gesucht werden Menschen mit einem dringenden inneren Antrieb, die ihre Kunst nicht rechtfertigen, sondern leben möchten. Das Residenzstipendium ist eine Einladung, sich physisch und kreativ mit dem Raum und der Gemeinschaft von Clouds Hill auseinanderzusetzen. Gesucht werden Künstler*innen, „die von einer inneren Dringlichkeit angetrieben werden – nicht von Fristen, Förderquoten oder kommerziellen Erwartungen. Die Clouds Hill Residency möchte Künstler einladen und mit ihnen zusammenarbeiten, deren Arbeit aus einer tiefen und persönlichen Dringlichkeit entsteht, die mit Klarheit, Beständigkeit und Engagement verfolgt wird. Wir sind weniger an ausgefeilten Pitches interessiert als an künstlerischen Prozessen, die sich einer Kategorisierung entziehen, an Ideen, die einfach deshalb verwirklicht werden müssen, weil sie es müssen. Wenn Ihr Projekt nicht leicht zu erklären ist, Sie aber nachts wach hält – dann ist dies vielleicht der richtige Ort, um es zu verfolgen“. Bewerbungsschluss: 01.10.2025

10.09.2025

Potsdamer Kulturförderung 2026

Die Stadt Potsdam ruft Kulturakteur*innen dazu auf, sich mit ihren Ideen und Projekten um Fördermittel für das Jahr 2026 zu bewerben. In diesem Jahr startet die Projektförderung für 2026 mit einer überarbeiteten Ausschreibung und einem neuen Antragsformular. Gefördert werden kulturelle Vorhaben aus unterschiedlichen Sparten – von Bildender Kunst über Soziokultur bis hin zu genreübergreifenden Formaten – die zur kulturellen Vielfalt und Attraktivität Potsdams beitragen. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben im Jahr 2026 umgesetzt und bis Jahresende 2026 abgeschlossen werden. Neu ist der Fokus auf die kulturpolitische Strategie der Landeshauptstadt für 2025–2030, etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit, Diversität oder kulturelle Teilhabe. Die Antragsfristen sind wie folgt:

Projektförderung: 30.09.2025
Festivalförderung: 20.10.2025 
Chorförderung: 15.09.2025

Der Jugendkulturfonds gibt 14-27-Jährigen die Möglichkeit, ihre kulturellen Projekte umzusetzen. Anträge auf bis 1000 Euro können laufend gestellt werden.

22.08.2025