Future Music Camp 26.-27.04.2018 Mannheim

Live is life! Am 26. und 27. April 2018 dreht sich in der Popakademie Baden-Württemberg und der gegenüberliegenden Jungbuschhalle der kuratierte Teil des Future Music Camps um die neuesten Digitalisierungs-Trends in der Live-Musik-Branche. Themen wie das Targeting im Online-Marketing von Live-Veranstaltungen, die Digitalisierung von Musikfestivals oder die Zukunft des Ticketing: In Best Practices und Kampagnen stellen namhafte Akteure der Musikwirtschaft den State of Live der digitalen Musikbranche vor.

Die Sessions am Nachmittag behandeln alle Innovationen der digitalen Musikwirtschaft und wurden aus den Einreichungen des Call for Speakers für das Programm ausgewählt, also von den TeilnehmerInnen selbst thematisch festgelegt. Der Vortrag „Women in Music – Vom Gender Gap zur Community“ mit Andrea Rothaug von RockCity Hamburg behandelt am Freitag, 27.4.2018 von 15:30 Uhr – 16:15 Uhr im Raum 315 die Plattform musicHHwomen – art.business.media. in Hamburg, die 2017 von fast 80 Musikfrauen gegründet wurde. Das Netzwerk will Plattform für Musikfrauen aus allen 3 Bereichen sein: ob Musikerin (art), Bookerin (business) oder Musikjournalistin (media), allen wird das neue Netzwerk Qualifikation, Austausch, Teilhabe, Stärkung, Schutz und Präsenz bieten. Hintergrund der Netzwerkgründung ist der vorherrschende Geschlechterkonflikt in der Musikbranche. Solange kaum Erhebungen, belastbares Datenmaterial, Teilhabe am politischen Dialog oder Zugang zur zumeist männlichen Führungselite existieren, bleiben Frauen im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen im arbeitsreichen, aber schwach bezahlten Kultur- und Sozialsektor verhaftet. Schaut man sich die Führungsebenen von Musikunternehmen an, fällt aktuell auf, dass nur 7,4 Prozent der Mitgliedsunternehmen des VUT von Frauen geführt werden. Nicht anders sieht es mit dem Anteil von Frauen auf Festivals aus (unter 8,0%). Der Anteil an Produzentinnen, Schlagzeugerinnen, Komponistinnen, Labelbetreiberinnen liegt unter 5,0%. Diese Session von Netzwerkgründerin Andrea Rothaug gibt Einblicke in die Situation von Frauen in der Musikbranche und zeigt neue Wege zwecks Empowerment, Präsentation und Know-How Transfer von und für Frauen in der Musik.

Eine weitere Session trägt den Titel „Wir brauchen in der Musikbranche keine Frauen in Führungspositionen“. Sessionleiterin Imke Machura, die das Netzwerk Raketerei betreibt, stellt in ihrer Veranstaltung am 27.04. von 16:30-17:15 Uhr (Raum 315) die These auf, dass es keiner weiteren Förderprogramme für Frauen und auch nicht mehr Frauen in Führungspositionen in der Musikbranche bedarf. Sie legt den Fokus auf das Miteinander und fordert „andere Führungspositionen und damit einen strukturellen Wandel, wenn die Musikbranche zukunftsfähig sein möchte. Aber wie kann dieser Wandel aussehen – ob vor, auf oder hinter den Bühnen? Wo müssen wir ansetzen? Was müssen wir verändern? Ich möchte unter betrieblichen, kulturellen und subjektorientierten Perspektiven zur Diskussion anregen und gemeinsam über Lösungsansätze nachdenken“. Die Anmeldung zum Future Music Camp ist kostenlos.

16.03.2018

Cologne Open 01.-02.03.2018 stellt die Kölner Jazzszene in den Fokus

Vom 01.-02.03.2018 gibt es im Kölner Stadtgarten anlässlich der „Artistic Exchange Platform“ (AEP), zu der sich 20 internationale künstlerische DirektorInnen von Jazzfestivals treffen, tolle Jazzacts aus Köln zu entdecken. Bei dem vom European Jazz Network (EJN) organisierten Treffen geht es darum, Plattformen für neue transnationale KünstlerInnen-Projekte, Touren und Kooperationen zu schaffen. Das vom Journalisten Hans-Jürgen Linke kuratierte Konzertprogramm bringt phase : : vier (Filippa Gojo (voc), Zuzana Leharová (vl), Elisabeth Coudoux (vc), Svenja Doeinck (db)) und Nicola Hein Solo (guit, electr) / Salomea (Rebekka Salomea (voc, fx), Yannis Anft (synths), Oliver Lutz (e- & synth b), Leif Berger (dr, drumpad)) (Foto) sowie das Duo Lukasheva/Mahnig (Tamara Lukasheva (voc), Dominik Mahnig (dr)) und Hanna Schörken Solo auf die Bühnen des Kölner Stadtgartens.

08.02.2018

Plattform „Europäische Musikbörse“ bietet Austausch über nationale Grenzen hinweg

Seit über 60 Jahren widmet sich der Deutsche Musikrat der Weiterentwicklung der Musikkultur. Als Sprachrohr aller Genres setzt er sich dafür ein, dass jede musikalische Ausdrucksform zugelassen und gefördert wird. Als größte Spitzenorganisation des Musiklebens eines Landes und als Mitglied im Weltmusikkomitee der UNESCO besitzt der Deutsche Musikrat eine weltweit einmalige Kompetenz auf allen Gebieten des Musikschaffens. Zur Förderung des Dialogs zwischen den verschiedenen Regionen Europas hat die Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats 2009 die „Europäische Musikbörse“ initiiert – eine interaktive Informations- und Austauschplattform für Musikschaffende in den Regionen Europas. Unter www.music-connects.eu informiert die Website über aktuelle musikalische Aktivitäten und bietet Möglichkeiten des Austauschs über nationale Grenzen hinweg. Musikschaffende aus allen Ländern Europas können auf den Seiten der Europäischen Musikbörse ihr eigenes Profil hinterlegen, Veranstaltungen veröffentlichen und Kooperationsangebote und -gesuche einstellen. Dabei spielt es weder eine Rolle, ob sie Rock-, Pop- oder JazzmusikerInnen sind, im Orchester oder im Ensemble spielen, im Chor singen oder sich als SolokünstlerIn vorstellen möchten. Jeder ist herzlich willkommen.

06.06.2016

Fahrfahraway vermittelt günstige Mitfahrgelegenheiten zu Festivals

Ihr sucht eine Mitfahrgelegenheit zu einem Festival oder habt noch Platz in Eurem Auto frei? Dann seid ihr bei der Online-Plattform Fahrfahraway genau richtig. Das 2015 gestartete Portal vermittelt Fahrten zu 3000 Festivals in allen Städten in ganz Europa ohne Vermittlungsgebühr oder Onlinezahlung. Du kannst eine gewünschte Fahrt eingeben und erhältst verfügbare Fahrten zur Auswahl; wird keine Fahrt gefunden, informieren Dich die PortalmacherInnen per Mail, sobald eine Fahrt angeboten wird. AnbieterInnen von Fahrten geben Ziel, Datum, Abfahrtszeit, Gepäckgröße pro Sitz, Höchstgeschwindigkeit, Anzahl der freien Sitzplätze und den Preis ein. Außerdem haben diese die Möglichkeit, weitere Angaben wie Nichtraucher, Women only o.ä. einzugeben und sich eine Festivalbegleitung zu wünschen.

23.05.2016

Neue Plattform für Geflüchtete: Radio Good Morning Deutschland

Ein neues spannendes Radioprogramm will Flüchtlingen eine Plattform für ihre Themen und ihre Musik bieten: Good Morning Deutschland. Es ist ein Radio für geflüchtete Menschen, die mit ihrem kulturellem Wissen, Interessen, musikalischen Wünschen und Vorstellungen hier ankommen. Good Morning Deutschland bietet die Möglichkeit sich zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen und gemeinsam zu musizieren. Gesendet wird auf Arabisch, Farsi, Deutsch und Englisch. Die erste Sendung ist am 1. Mai über die Bühne gegangen und soll regelmäßig jeweils live von 17-20 Uhr ausgestrahlt werden: dienstags aus dem Studio Frankfurt, mittwochs aus dem Studio Donaueschingen und sonntags aus dem Studio Stuttgart. Dazu suchen die MacherInnen vor allem Musikerinnen und Frauen, die Lust haben, Musik zu spielen oder zu moderieren. Das Radioprogramm kann per Livestream auf http://goodmorningdeutschland.org/ oder z.B. auch vor dem Studio Frankfurt (über eigens rausgehängte Boxen) neben dem KoZ auf dem Campus Bockenheim empfangen werden.

17.05.2016

Musik bewegt – Plattform für soziale Projekte von MusikerInnen

Viele MusikerInnen machen mehr als Musik: Sie setzen sich für soziale Projekte ein, von denen sie überzeugt sind. Dabei nutzen sie durchaus gezielt ihre Prominenz – allerdings am liebsten, ohne dieses Engagement mit ihren künstlerischen Aktivitäten zu vermischen. Und genau hier setzt die Arbeit der Plattform Musik Bewegt ein. Die Berliner Plattform gibt KünstlerInnen die Möglichkeit, losgelöst von VÖ-Terminen, Promo-Gigs und Tourdaten gemeinsam mit anderen öffentlichkeitswirksam auf die von ihnen unterstützten sozialen Projekte aufmerksam zu machen. Die gemeinnützige Stiftung versetzt sie in die Lage, im Zusammenspiel mit ihren Fans und Unterstützern durch viele kleine Beiträge Großes zu bewegen.

22.03.2016

1. Plattform Songcontest für SchülerInnen

Auch in diesem Jahr sucht das Ernst Deutsch Theater Bands und SolokünstlerInnen mit eigenen Songs. Der SongContest steht unter dem Motto „Traum“ und ihr könnt euch mit Songs jeder Musikrichtung bewerben. Ob ihr mit Synthesizer, E-Gitarre oder mit Pauken und Trompeten an den Start geht – alles ist erlaubt. Wichtig ist, dass euer Bewerbungs-Song selbst verfasst ist, zum Thema „Traum“ passt und ihr nicht älter als 25 seid! Aus euren Einsendungen werden mehrere InterpretInnen ausgewählt, die dann beim SongContest-Finale im
Rahmen des plattform-Festivals am Fr, 20. Februar 2015 ab 20.00 Uhr im Ernst Deutsch Theater auftreten.
Die Gewinner werden durch eine Jury von Fachleuten aus der Musikbranche ermittelt. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt eine Studioaufnahme des Gewinner-Songs und Equipment-Gutscheine zu gewinnen. Erlaubt sind nur eigene Songs, keine Coverversionenen.
Bitte schickt euren Song mit einem kurzen Bandinfo, dem Songtext und dem Link zu eurer Website (falls vorhanden) bis zum 08. Februar 2015 entweder per Post an: Ernst Deutsch Theater, Daniel Brovelli, Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg oder per Mail an ed.bew@tsetnocgnos.t.d.e.

01.02.2015

Neue Plattform Crocofy

Mit der Plattform Crocofy versuchen drei Stuttgarter Gründer die Musikszene zu beleben. Mit dem neuartigen Tool lassen sich Konzerte und Touren mit Hilfe der Fans komplett vorfinanzieren -ohne Risiko. Wie das funktionieren soll, erklären die drei Gründer am 9. Dezember ab 18 Uhr im Popbüro Stuttgart. Bands, MusikerInnen und Interessierte sind willkommen, Anmeldungen und Fragen an Daniel Notarangelo: moc.yfocorc@leinad.

08.12.2014

Relaunch der Plattform „Musiker sucht Musiker“

Die Plattform „Musiker sucht Musiker“ wurde komplett überarbeitet und wurde in Sachen Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit in vielen Punkten verbessert. Zum einen wurden die Auswahlmöglichkeiten erweitert und es können Profilbilder eingestellt und Hörproben verlinkt werden; zum anderen kann jetzt nach Einzelmusiker- und Gruppenprofil unterschieden werden. NutzerInnen können sich entweder für den kostenlosen Basisaccount oder den kostenpflichtigen Premium-Account entscheiden. Übrigens: die Plattform ist wohltuend werbefrei.

12.10.2014

Neue Online-Plattform von ARTE zeigt Bühnenkunst aus Europa

Mit der neuen Online-Plattform ARTE Concert bietet ARTE seinen ZuschauerInnen und InternetuserInnen ab sofort ein noch umfangreicheres und benutzerfreundlicheres Angebot für junge und aktuelle Bühnenkunst aus ganz Europa: von Weltmusik bis Oper, von Pop/Rock bis Tanz, von Jazz bis Poetry Slam sind auf www.arte.tv/concert alle Sparten vertreten. Ziel des Angebots ist es, den Zuschauern eine Fülle von europäischem Bühnengeschehen zu bieten, die quantitativ und zeitlich über das im Fernsehen mögliche Angebot hinausreicht. Pro Jahr sind 650 Aufführungen zu sehen, davon allein 300 als Livestream; Konzerte von der Cellistin Julia Kent, der englischstämmigen Singer-/Songwriterin Cate Le Bon, US-Rapperin Angel Haze, der spanischen Musikerin Amparo Sanchez, Jazzsängerin Dianne Reeves, dem female Duo Las Hermanas Caronni, der argentinischen Musikerin Juana Molina u.v.m. Das vielfältige Angebot bleibt auch nach der Erstausstrahlung für mehrere Monate online abrufbar. 2014 wird ARTE Concert den Fokus einerseits auf europäische Festivals und musikalische Großveranstaltungen legen, darunter aktuell das Jazzfestival im polnischen Bielsko-Biala, die Osterfestspiele in Baden-Baden im April, das Sónar Festival für elektronische Musik in Barcelona im Juni sowie die Salzburger Festspiele im Juli 2014. Andererseits werden bestehende Partnerschaften, u.a. mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France, fortgesetzt und weitere Kooperationen mit renommierten Orchestern und Festivals angestrebt, um das Angebot hochkarätiger Konzerte noch weiter auszubauen.

Quelle: www.miz.org

26.02.2014

Saskia Laroo bei DVD-Produktion über Zimbabwe Tour unterstützen

Crowdfunding in aller Munde: auch die Band der holländischen Trompeterin Saskia Laroo sammelt über die Crowdfunding Plattform indiegogo Unterstützung für eine DVD über ihre Tour durch Zimbabwe.

17.05.2013

Schweizer Crowdfunding Plattform Wemakeit lädt Treffen nach Berlin 24.05.2013

Die in der Schweiz führende Crowdfunding-Plattform Wemakeit (we make it) schließt die ersten deutschen Projektfinanzierungen erfolgreich ab und lanciert eine Partnerschaft mit dem Kultur-Netzwerk Platoon. Zusammen laden sie am 24. Mai zum «Meet the Makers» Event in Berlin ein. Auch etablierte deutsche Künstler wie Rocko Schamoni und JUST haben sich für Wemakeit entschieden und präsentieren ihre Kampagnen vor Ort. Projekte aus den Bereichen Film, Musik, Theater, Fotografie, Literatur, Community und Design haben auf der Online-Plattform eine gute Chance erfolgreich abzuschließen. Dank der mit 68% außergewöhnlich hohen Erfolgsrate wird die Plattform auch in Deutschland zu einem spannenden Partner für etablierte Kulturinstitutionen wie beispielsweise die Literaturwerkstatt Berlin: Sie führt zur Zeit eine Crowdfunding-Kampagne für eine europaweite Ausstellung zum Thema Poesie.

17.05.2013