Neuer Schwerpunkt des MIZ: Musikalische Fort- und Weiterbildung
Über 2.500 musikalische Fort- und Weiterbildungskurse finden in Deutschland jährlich statt. Das Spektrum an Veranstaltungen reicht dabei von Meisterkursen, Lehrgängen für Ensembleleiter und musikpädagogischen Fortbildungen über Seminare für Managementqualifikationen bis hin zu Workshops für Studio- und Veranstaltungstechnik. Dies teilte das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) anlässlich der Vorstellung seines neuen Fokusthemas „Musikalische Fort- und Weiterbildung“ in Bonn mit. Besondere Schwerpunkte verzeichnet das Zentrum bei künstlerischen Fortbildungen, wie Gesang und Stimmbildung, Kammermusik und den verschiedenen Instrumentengattungen, sowie bei musikpädagogischen Weiterbildungsprogrammen. Elementare Musikerziehung, Singen mit Kindern und Lehrgänge zur Instrumental- und Vokalpädagogik sind darunter ebenso vertreten wie Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte an allgemein bildenden Schulen. Wachsende Bedeutung kommt den Bereichen Musikvermittlung, Musikgeragogik und Musik mit Behinderten sowie Kulturmanagement und Öffentlichkeitsarbeit zu. Um der wachsenden Bedeutung des lebenslangen Lernens ebenso wie dem großen Bedarf und der Nachfrage nach entsprechenden Angeboten gerecht zu werden, stellt das MIZ in Zusammenarbeit mit den Trägern der musikalischen Fort- und Weiterbildung in Deutschland ein zentrales Informationssystem über Kurse, Kongresse, Fort- und Weiterbildungsangebote bereit, das Informationen über überregional ausgeschriebene Veranstaltungen zusammenführt, systematisch aufbereitet und unter verschiedenen Gesichtspunkten verfügbar macht. Das Angebot ist online zu erreichen unter: http://www.miz.org/kurse-kongresse.html. Um die passgenaue Suche nach einem Fort- und Weiterbildungsangebot zu ermöglichen, stehen vielfältige Suchoptionen zur Verfügung, darunter eine ausdifferenzierte Schlagwortsuche.
Neues Jazzportal nrwjazz.net featured Jazz Szene in NRW
Mit viel Engagement ist in den letzten 3 Jahren eines der erfolgreichsten und interessanten Jazzportale im Internet entstanden: nrwjazz gibt seit Anfang Februar einen Überblick über die gesamte JazzSzene in Nordrhein-Westfalen. Die Szene mit ihren 20 teils hochkarätigen Festivals, über 30 Initiativen zahllosen JazzmusikerInnen und über 170 Bühnen ist damit wohl die größte Jazzszene in Deutschland, vielleicht sogar in Europa. Diese imposante Jazzszene in Nordrhein-Westfalen zusammenzuführen ist das erklärte Ziel des neuen Vereins nrwjazz e.V. und des von ihm betriebenen Jazzportals nrwjazz.net mit Sitz in Gelsenkirchen. Jazzinterssierte finden hier einen geballten Jazzkalender mit monatlich weit über 130 Konzerten, jede Menge Konzertberichte und News aus der Szene.
Infos & Kontakt: Bernd Zimmermann (Geschäftsführer), nrwjazz e.V., Tel.: +49 (0) 209 9592 940, ten.zzajwrn@nnamremmiz, www.nrwjazz.net.
Plattform „Castingshow-Gewerkschaft“ hilft jugendlichen Opfern von Castingshows
Eine Plattform für jugendliche Opfer von Castingshows hat Fabian Burstein, Autor des Castingshow-Romans „Träum weiter“, ins Leben gerufen: die Castingshow-Gewerkschaft (http://www.castingshow-gewerkschaft.com). Sie versteht sich als Anlaufstelle für Kandidaten und ehemalige Kandidaten und möchte Jugendlichen Rat und Halt geben, die wegen ihres Antritts bei einer Castingshow mit Erniedrigung, Scham, öffentlicher Bloßstellung, zerplatzten Träumen und Perspektivenlosigkeit zu kämpfen haben. Die Seite richtet sich explizit auch an so genannte Leider-Nein-Kandidaten, die von den Fernsehmachern in eine Falle gelockt und zum Gaudium der Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgegeben werden. „Zehn Jahre Castingshow-Hype haben tausende von jungen Menschen hervorgebracht, die auf unterschiedlichste Weise von den Produzenten und Juroren geschädigt worden sind und sich wegen sittenwidriger Knebelverträge nicht wehren können“, so Burstein. „Ich möchte vor allem Betroffenen klar machen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren.“
Auf der Seite melden sich prominente Experten wie Kurosch Yazdi, Primar an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz, und die renommierte Gerichtspsychiaterin Sigrun Roßmanith zu Wort. Außerdem bietet castingshow-gewerkschaft.com eine Liste mit psychologischen Beratungsangeboten im gesamten deutschsprachigen Raum und Literaturhinweise zur Castingshow-Thematik. Direkt auf der Seite können Castingshow-Opfer künftig ihre Geschichte unzensiert und auf Wunsch anonym erzählen und über die dazugehörige Facebook-Seite unkompliziert miteinander in Kontakt treten. „Spätestens seit dem Eklat um Sido ist klar, dass sich das Problem nicht mehr über die Quote oder das Publikum regeln lässt. Die Selbstregulierungsmechanismen der Medienlandschaft haben dramatisch versagt. Es braucht jetzt endlich Instrumente, die junge Menschen vor der seelischen Ausbeutung durch die Castingshowmaschine schützt.“
Neue Internetplattform: ChoirTV.com
ChoirTV.com heißt eine neue Internetplattform rund um die Welt der Chormusik, die dem Revival der Chöre Rechnung trägt. Was es auf ChoirTV.com zu sehen gibt? Singen im Chor ist abwechslungsreich, spannend und natürlich auch unterhaltsam und witzig. Übersichtlich sortiert nach Kategorien und Themen-Kanälen bietet sich dem Nutzer von ChoirTV.com eine immer aktuelle, faszinierende Welt des internationalen Chorgesangs: Ob „A Cappella“, „Gospel & Spiritual“, „Contemporary“ oder „Chor 2.0“ und „Chöre im TV“ – hier findet man schnell, wonach man sucht. Jeder kann sich einbringen und mit anderen in Kontakt treten.
Infos: http://www.choir-tv.com/
Leondra music Plattform bietet monatliche Sprechstunde
„suchen. finden. buchen.“ – unter diesem Motto betreibt Leondra music seit 1. Februar 2012 eine Business-Plattform, auf der neben Live-Acts neuerdings auch DJs vermittelt werden. Sandra Leonie Ritter, selbst Musikerin und Geschäftsführerin der Leondra GmbH & Co. KG, bietet mit ihrer Businessplattform den MusikerInnen von heute die Möglichkeit, sich selbst zu vermarkten und die damit verbundenen Rechte eigenverantwortlich zu managen. Denn der frühzeitige, schrittweise Aufbau einer digitalen Reputation wird für MusikerInnen künftig immer wichtiger. Diese Basis für eine erfolgreiche kommerzielle Karriere bietet Leondra music über ein Qualitätsfeedback durch Veranstalter und das sog. „Leondra-Zertifikat“ sowie durch eine Fanfunktionalität, mit der sich die MusikerInnen eine valide Fan-Basis aufbauen können. Auch Veranstalter können bei dieser Plattform profitieren, denn „auf die ausgeschriebenen Auftrittsangebote bewerben sich derzeit im Schnitt etwa 10 bis 15 Künstler und Bands. Der Kunde kann die Bewerbungen online sichten, wann immer es ihm zeitlich passt. Er findet schnell alle nötigen Infos mit einem Klick gebündelt und übersichtlich in der Leondra Sed Card des Bewerbers“, berichtet Sandra Leonie Ritter. Der Service beinhaltet die gesamte Abwicklung rund um den Auftritt. Wer mehr über die musikalische Selbstvermarktung erfahren will oder wie schnell man den passenden Musik-Act für sein Fest oder Event findet, kann sich entweder telefonisch oder in der monatlichen Sprechstunde in Mannheim beraten lassen. Die nächste Sprechstunde findet am Mittwoch, den 29. Februar 2012 zwischen 15 Uhr und 20 Uhr bei Leondra music im MAFINEX Technologiezentrum, Haus A, 1. OG, Julius-Hatry-Straße 1, 68163 Mannheim statt. Bitte mitbringen: Laptop (falls vorhanden).
Infos: www.leondra-music.de

