Preis der deutschen Schallplattenkritik: Longlist 2/2026 erschienen
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellt die aktuelle Longlist 2/2026 vor. Die zurzeit 157 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 240 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Wir freuen uns besonders, dass auch drei Musikerinnen aus unserem Netzwerk ausgewählt wurden: Isabelle Bodensehs Album „Dignity“, Julia Hülsmann mit ihrem Octetalbum „While I Was Away“ und Angelika Niesciers CD „Chicago Tapes“ konnten die beiden Jazzjuries überzeugen. Julie Campiche mit „Unspoken“ (Grenzgänge/Electronic) und Rosa Hoelgers „Fuer Immer Gummistiefel“ (Liedermacher) hatten wir in unseren CD-Reviews gewürdigt. Außerdem konnten Mitski (Pop/Alternative), Lucinda Williams & Dry Cleaning (Rock), Mariana Ramos & Tuuletar (Weltmusik), Peaches & Moonchild (R’n’B, Soul & HipHop) und Elise Frank (Blues) überzeugen. In der Kategorie Filmmusik finden sich gleich mehrere Werke von Frauen, Hania Ranis Soundtrack für den Vater-Tochter-Beziehungsfilm „Sentimental Value“ und zwei Beiträge für gruselige Thriller: Hildur Guðnadóttirs Musik für den Zukunftsthriller „28 Years Later: The Bone Temple“ und Isabella Summers „Dust Bunny“. Wer auf die Bestenliste 2/2026 kommt, wird am 15. Mai veröffentlicht.
Der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von deutschsprachigen Kritiker*innen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, er finanziert sich durch Spenden und freut sich über jegliche Unterstützung. Der PdSK wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).
PopCamp 2026: Nominierte stehen fest
120 Nominierungen waren für das PopCamp 2026 eingegangen. Daraus wurden in zwei Runden nun fünf Artists ausgewählt, die ein Jahr im PopCamp des Deutschen Musikrats gefördert werden. Demnach wird der 22. Jahrgang aus der Rapperin Satarii aus Mannheim, dem Popduo taal aus Köln, Thelma Malar aus Berlin/Hannover, Thunder Bae aus Düsseldorf und dem Dark Wave/ Gothic-Artist Merlin Storm bestehen. Die fünf Nominierten bekommen ein Jahr Coachings mit hochkarätigen Dozent*innen aus der Musikwelt geboten. Damit werden sie auf dem Weg in die Professionalität begleitet und können ihr Netzwerk ins Musikbusiness erweitern. Die Förderung umfasst individuelle und bedarfsgerechte Coachings in Begleitung eines renommierten Dozent*innenteams aus den Segmenten Business & Creative. Es geht um Songwriting, Arrangement, Producing, Performance und vieles mehr. Zudem erhalten die Musiker*innen Einblick in die Strukturen der Musikbranche.
Die Künstler*innen des letzten Jahrgangs stellen ihre Musik am 16.04.2026 auf der c/o pop in Köln vor.
Chorverband Rheinland-Pfalz e. V.: Sila Award 2026 (jetzt nominieren)
Mit über 900 Chören und ihren rund 70.000 Mitgliedern, davon mehr als 30.000 aktiv Singende, ist der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. der größte Amateurmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf großen Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Er arbeitet eng mit politischen und öffentlich-rechtlichen Institutionen und Gremien sowie Chorverbänden und Chören zusammen. Gemeinsam mit “Singendes Land – Das Magazin zur Chorkultur” schreibt der Chorverband Rheinland-Pfalz erneut den renommierten SILA Award mit der Auszeichnung zum Chor des Jahres aus. Nominieren kann jede, auch außerhalb von Rheinland-Pfalz lebende, natürliche Person. Die Nominierungsphase für den SILA Award 2026 endet am 31. März 2026.
Preis für Popkultur – Shortlist 2026
Seit 2016 steht der Preis für Popkultur für Vielfalt, Haltung und frische Stimmen der Musikszene. Jenseits von Charts und Verkaufszahlen würdigt der Preis Künstler*innen, gesellschaftlich relevante Initiativen und außergewöhnliches Engagement. Im Fokus stehen Kreativität, Haltung und Innovation – und vor allem Newcomer*innen, die hier Sichtbarkeit bekommen und den nächsten Schritt gehen können. Kürzlich wurden die Nominierten für den Preis für Popkultur 2026 bekanntgegeben – ausgewählt von einer unabhängigen, prominenten Fachjury aus Musik, Medien und Popkultur. Jetzt ist die Community gefragt: In zehn Kategorien entscheiden die Vereinsmitglieder über die Gewinner*innen. Für den Lieblingssong wird es erstmals auch ein Publikumsvoting geben. Parallel dazu arbeitet das ehrenamtliche Vereinsteam an der Vorbereitung der Preisverleihung, die Mitte April stattfinden soll. Die Liste der Nominierten findest du hier. Hier geht es zum Mitgliedsantrag.
PopCamp 2026: wir nominieren…
Unsere Redaktionsteams von MELODIVA & Melodita haben alle Bewerbungen gesichtet, ihre Stimmen abgegeben und the winner is… Elsdeer aus Berlin! Elsdeer macht einzigartige Indie-Folkmusik, in der eine wunderschöne Stimme, ausgefeilte Gitarrenmelodien und – in der Musikszene selten gehörte – Instrumente wie Banjo, Akkordeon oder Flöte zu hören sind. Als Multi-Instrumentalistin hat sich ihre musikalische Reise über die Jahre wie eine Symphonie entfaltet, beeinflusst von den vielfältigen Kulturen, denen sie begegnet ist. Mit einer Vielzahl von Konzerten konnte die Musikerin innerhalb der letzten Jahre so einen bleibenden Eindruck bei Konzertbesuchern in Kalifornien, Irland, Deutschland, Frankreich, Thailand und Japan hinterlassen.Aufruf zur Nominierung: Engagement-Botschafter*in 2026
Für die Wahl der*des BBE-Engagementbotschafter*in 2026 werden Menschen gesucht, die mit ihrem auf Kooperation angelegten Engagement Brücken bauen zwischen Generationen, Kulturen, gesellschaftlichen Bereichen, Sektoren und Personengruppen. Damit soll 2026 das Engagement für Zusammenhalt und partnerschaftliches Zusammenwirken sichtbar gemacht werden. Vorschläge können von Projekten, Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen eingereicht werden – auch Selbstnominierungen sind möglich. Bewerbungsschluss: 08. Februar 2026
Neue Longlist erschienen
Mit einem Platz auf der Bestenliste zeichnet der Preis der Deutschen Schallplattenkritik vierteljährlich die besten und interessantesten Neuveröffentlichungen der vorangegangenen drei Monate aus. Bewertungskriterien sind künstlerische Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität. Die zurzeit 154 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 273 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Wir freuen uns, dass Fjarill mit ihrem Album „Strålande Juletid“ in der Kategorie Folk nominiert wurden! Rosalía wurde sowohl von der Weltmusik- als auch der Popjury ausgewählt, auch Florence + The Machine wurden zweimal aufgestellt. Außerdem haben die britische, all female Rockband The Last Dinner Party, FKA Twigs, Stefanie Schrank, Josi Miller, Nastia Reige, HAAi, Kara-Lis Coverdale, Leona Berlin u.a. eine Chance, am 16.2. als Beste ausgewählt zu werden.
Preis der Deutschen Schallplattenkritik: Neue Longlist ist da!
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik hat die aktuelle Longlist 4/2025 vorgestellt. 152 Kritiker-Juror*innen haben in 32 Kategorien insgesamt 260 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Besonders freut uns, dass Werke von zwei Netzwerk-Mitgliedern ausgewählt wurden: „The Bright And The Dark“ des Maria Baptist Orchestras (Foto) im Bereich Jazz und „A Slender Thread“ von Sophie Tassignon, das wir im Juli empfohlen haben (Electronic & Experimental). Weitere Alben findet ihr auch in unseren CD-Tipps wie z.B. „In.Sight“ des Fabia Mantwill Orchestras (CD Tipp August), das in den Kategorien Grenzgänge und Jazz nominiert wurde, Tania Salehs „Fragile“ (CD Tipp Juli) und „Vie Kaz“ von Votia (CD Tipp August) im Genre Weltmusik. In letzterem gibt es weitere Künstlerinnen zu entdecken wie Elena Baklava, Kokoroko, Fadosängerin Lina_ & Jules Maxwell, das estnische Duo Ruut, die Flötistin Virginia Nicoli und die Violinistinnen Lucia Micarelli und Phoebe Violet. Bei den Liedermacher*innen wurden Mara Aranda, Dota, Karl die Große u.a. nominiert, in Pop finden sich die Sängerin und Songwriterin Lorde und Big Thief um Adrienne Lenker. Wet Leg und Haim haben in den Genres Rock & Alternative eine Chance. Die Hard’n’Heavy Jury entschied sich u.a. drei female fronted Bands: Halestorm, Wucan und Gaupa. Weitere Nominierte sind CMAT, Saint Etienne, Amina Claudine Myers, Brittany Davis u.v.m. In der Kategorie Filmmusik wird es spannend: Dascha Dauenhauers Soundtrack zum Film „22 Bahnen“, Freya Ardes Musik für „Mädchen, Mädchen“ und Holly Amber Church, die die Musik für den Thriller „The Other“ geschrieben hat, kämpfen gegen Hans Zimmers Musik für den Formel 1 Film „F1“! Die Bestenliste 4/2025 wird am 14. November veröffentlicht. Wir drücken allen ganz fest die Daumen!
Österreichischer Jazzpreis 2025: Nominierte bekannt gegeben
Österreich hat eine höchst lebendige Jazz- und World Music Szene. Um den kreativen Musiker*innen mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu schenken, wurde 2024 der Österreichische Jazzpreis ausgerufen. Zu den Kategorien „Live Act“, „Album“ und „Newcomer“ wird es 2025 auch die Kategorie „High Impact Award“ geben (Juryentscheid). Pro Kategorie werden 5 Projekte / Alben / Newcomer*innen nominiert. Zu den Nominierten in der Kategorie Newcomer gehören die Bassistin Julia Hofer (Foto: Maria Frodl), die Pianistin Anna Maurer, die Sängerin Amina Bouroyen, die Saxophonistin Anna Tsombanis, die Kontrabassistinnen Helene Glüxam und Victoria Kirilova u.a. Letztere wurde mit Nina Feldgrill u.a. auch in der Kategorie „Album“ aufgestellt. Als Bester Live Act hat Golnar Shahyars Konzert mit der NDR Bigband eine Chance, bei dem sie mit Kompositionen aus dem Album Tear Drop war Golnar Shahyars Konzert Jazz und globale Einflüsse innovativ verschmolzen hat. Die Preise werden am 26.11. verliehen.
Longlist der Jahrespreise des PdSK e.V. veröffentlicht
Einmal jährlich trifft sich der Jahresausschuss des Preises der Deutschen Schallplattenkritik e.V., um zehn Jahrespreise für die besten Produktionen des zurückliegenden Jahres zu bestimmen. Zehn Juror*innen aus verschiedenen Fachjurys nominieren im Vorfeld insgesamt 100 herausragende neue Tonträger-Produktionen, die in den letzten vier Quartalen auf dem deutschsprachigen Markt herauskamen – Titel vor allem aus der Klassik, aber auch Musikerinnen aus unserem Netzwerk wie das Julia Hülsmann Quartet mit „Under The Surface“ und Maria Baptist mit ihrem neuen Album „Hopes & Fears“. Welche 10 Titel das Rennen machen werden, wird am 9. Oktober 2025 bekannt gegeben. Wir drücken euch beiden die Daumen, liebe Julia & Maria!
Fred Jay Preis der GEMA: jetzt Vorschläge einreichen
Der Fred Jay Preis geht in eine neue Runde: Ab sofort können die rund 100.000 GEMA Mitglieder ihre Nominierungsvorschläge einreichen. Der Fred Jay Preis steht seit über 30 Jahren für herausragende Textdichterkunst. Ausgezeichnet werden Songwriter*innen, die mit ihren Liedtexten die deutschsprachige Musikkultur maßgeblich prägen und einen außerordentlichen Beitrag zu deren Entwicklung leisten. Das wichtigste Kriterium, um Nominierungen einreichen zu können, ist der Nachweis von konstanten erfolgreichen Werken, die sich durch eine hohe sprachliche und außergewöhnliche wortgestalterische Qualität auszeichnen. Nominierungsvorschläge können bis zum 15. September 2025 bequem über ein Online-Formular eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 05. Mai 2026 im Rahmen des Mitgliederfestes der GEMA in Berlin statt.
Nominierte für Anchor Award stehen fest
Seit nunmehr zehn Jahren steht der Anchor – Reeperbahn Festival International Music Award für musikalische Qualität, künstlerische Vision und internationale Sichtbarkeit für aufstrebende Acts. Im Jahr 2025 wird die Anchor-Jury erneut von der Sängerin, Songwriterin und Unternehmerin Tayla Parx geleitet, an ihrer Seite stehen die Rockikone Suzi Quatro, die Avantgarde-Künstlerin Laurie Anderson sowie BAZZAZIAN und Max Giesinger. Die Jury hat sich jetzt auf sechs Acts festgelegt, die sie für den Award 2025 nominiert haben: Cara Rose, Mei Semones, Soft Loft, Sorvina u.a.

