CfP für Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung“

Für die internationale und interdisziplinäre Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung (ca. 1670–1750)“, die vom 27.- 29.06.2019 am Institut für Historische Musikwissenschaft der Uni Hamburg veranstaltet wird, werden ab sofort Beiträge gesucht. Die Tagung möchte die Perspektive auf das Wechselverhältnis zwischen Musik und den Künsten im sozialhistorischen und kulturellen Kontext der englischen Frühaufklärung lenken. Ziel der Tagung ist es, sowohl englische Alleinstellungsmerkmale als auch internationale Austauschprozesse herauszuarbeiten. Bewerbungsschluss: 15.09.2018

23.07.2018

Startups@Reeperbahn 6.0: jetzt bewerben

Zum sechsten Mal bieten Reeperbahn Festival und Hamburg Startups fünf Startups die Gelegenheit, sich beim Startups@Reeperbahn Pitch vor über 450 Investor*innen, Journalist*innen, Multiplikator*innen und handverlesenen VIP Gäst*innen aus Deutschlands Digital- und Musikindustrie zu präsentieren. Wer zum besten Startup-Unternehmen gekürt wird, kann den mit 150.000.-€ dotierten WELT-Mediapreis mit nach Hause nehmen und bekommt einen Trip zum SXSW-Festival/Konferenz 2019 in Austin, Texas spendiert. Startup-Unternehmen aus ganz Europa können sich noch bis 10.08. für eine Teilnahme bewerben.

23.07.2018

CfP: 6. Rhythm Changes „Jazz Journeys“

Die sechste Rhythm Changes-Konferenz wird im April 2019 in Graz stattfinden und bittet um Vorschläge für Referate zum Generalthema „Jazz Journeys“ oder zu Unterthemen wie etwa „mobility and travels“, „journées“, „Journeys — Journal — Diary: History, Narrative, (Auto)biography“, „Journals — Research“, „Journalism, Media and Technologies“, „Time(s) and Temporalities, und „The Seductions of Alliteration“. Die Abgabefrist eingereichte Vorschläge ist der 15. September 2018.

28.06.2018

CfP: „Documenting Jazz“-Konferenz in Dublin (IE)

Die erste Konferenz zur Jazzforschung in Irland, die sich mit dem Thema „Documenting Jazz“ befasst, wird vom 17. bis 19. Januar 2019 im Dublin Institute of Technology, Conservatory of Music and Drama, Rathmines, Dublin, stattfinden. Sie fragt danach, wie und warum Jazz in der Vergangenheit und heute dokumentiert wurde bzw. wird, von wem und mit welchem Zweck. Im aktuellen Call for Papers werden bis 30.06. Beiträge erbeten.

12.06.2018

CFP: Tagung „Künste und Mächte“ 22.-23.11.2018

Konzepte der Macht und Herrschaft in der Kunst und wie die Künste als Mittel gesellschaftlicher Machtdurchsetzung wirk(t)en, sind die Themen der Tagung, die der DGS-Arbeitskreis Soziologie der Künste vom 22. – 23. November 2018 an der Leuphana Universität in Lüneburg veranstaltet. Auf der Veranstaltung „Künste und Mächte – Politiken in den Künsten und durch die Künste“ sollen Weiterentwicklungen von Konzepten der Macht durch die Künste und in den Künsten neben empirischen Studien präsentiert und diskutiert werden. Dafür werden jetzt Beiträge gesucht, theoretische Reflektionen wie empirische Forschungsbeiträge. Beitragsvorschläge im Umfang von ungefähr 300-500 Worten und Kurzvita an ed.an1781903472ahpue1781903472l.inu1781903472@greb1781903472hcrik1781903472 und ed.an1781903472ahpue1781903472l.inu1781903472@ppua1781903472g1781903472. Einsendefrist: 20.08.2018. Es ist geplant, einen Band zur Tagung in Lüneburg zu erstellen, der in der Reihe „Kunst und Gesellschaft“ des Springer VS Verlages erscheinen würde. Zum kompletten Call geht es hier.

Die Tagung wendet sich an alle Soziolog*innen der Künste, explizit aber auch an Musiksoziolog*innen. Die Tagung des AKs wird am zweiten Tagungstag nachmittags in ein internationales und englischsprachiges Symposium für Urban Music Studies unter dem Motto „Groove the City“ an der Leuphana Universität übergehen. Teilnehmende der Tagung des AKs Soziologie der Künste können sich gerne auch für dieses Symposium an den folgenden Tagen (23. – 25. November 2018) registrieren bzw. dort mitwirken. Wir bitten darum, das Interesse an einer Mitwirkung an diesem Symposium im Abstract zu vermerken.

12.06.2018

inJazz präsentiert Festival & Konferenz in Rotterdam (NL)

Das inJazz – Festival (28.-29.06.) und Konferenz zugleich – versteht sich als Katalysator für neue Entwicklungen und bringt Angebot und Nachfrage in der Jazzszene zusammen, sodass Wissen und Erfahrung geteilt und internationale Beziehungen geknüpft werden können. Die Konferenz präsentiert inspirierende Panels, Workshops, Matchmaking-Programme, Präsentationen und mehr; der Fokus liegt in diesem Jahr auf der Schweiz, Österreich und Italien. Neu ist das Panel „Gender & Jazz“, das z.B. danach fragt, ob die „gender gap“ bei den Musiker*innen, Manager*innen, Booker*innen und Veranstalter*innen unterschiedlich groß ist. Welche best-practice-Beispiele gibt es, von denen sich lernen lässt?

Das Line-Up fürs Festival kann sich ebenfalls sehen lassen und bringt viele interessante Musikerinnen auf die Bühne: die Formation von Julian Schneemann featured z.B. die syrische Oud-Musikerin Jawa Manla und die Geigerin Emmy Storms. Das Festival hat außerdem die Bassistin Federica Michisanti (Foto) aus Italien, das österreichische Duo Exit Universe, das Hermine Deurloo & Rembrandt Frerichs Quartet, Sanne Huijbregts, Holly My Dear, Juno aus Norwegen, das Sun-Mi Hong Quintet und das Marie Kruttli Trio aus der Schweiz eingeladen. Shishani & the Namibian Tales kombinieren die Musiktradition Namibias mit Soul und Jazz.

07.06.2018

Symposium „un-sounding-gender“ 08.06.2018 Berlin

Das Symposium „un-sounding-gender“ am 08.06.2018 in Berlin möchte „die akustischen Dimensionen (hetero-)normativer und (de/post-)kolonialer Relationen von Gender in verschiedenen Kontexten – vom Soundarchiv bis zum Popsong – thematisieren und die problematischen, aber auch die empowernden Möglichkeiten von Klang erkunden. (…) Zugleich möchten die Veranstalterinnen „Sound als ein Epistem verstehen, das spezifische Dimensionen von Macht und Geschlecht in Geschichte(n) und Gegenwart hervorbringt. So ermöglicht die Erforschung von Sound, Machtrelationen neu zu durchdenken und Gender innerhalb komplexer Verflechtungen mit unterschiedlichen Hierarchien zu beleuchten„. Das Symposium wird vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit Geschichte und Theorie der visuellen Kultur der Universität der Künste Berlin veranstaltet. Mit Beiträgen von Gabriele Dietze, Kara Keeling, Britta Lange, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall,  L.J. Müller und Veronika Muchitsch.

Die Veranstaltung geht von 9:30-18:30 Uhr und findet in der Heilig-Geist Kapelle, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin statt.

22.05.2018

Tagung „Toleranz und Intoleranz in der Musik“ 07.-09.06.2018

Toleranz und Intoleranz in der Musik, dargestellt am Beispiel der Zupfmusik, ist das Thema einer Tagung, die vom 07.-09.06.2018 in der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet.  Die Tagung wendet sich kleinen und damit einigermaßen überschaubaren Musikszenen zu, um gleichsam unter einem Mikroskop ein Zusammenspiel von ganz unterschiedlichen Toleranz- und Intoleranzphänomenen lebendig zu beobachten. Die in bestimmten zeitlichen und lokalen Fenstern nachzeichenbaren Netzwerke und Mechanismen ermöglichen eine tiefgehende Analyse verschiedener Aspekte. Musik mit Mandoline, verschiedenen Gitarrenarten, Zither und Harfe findet häufig in Nischen statt und ist an kulturellen Schnittstellen angesiedelt. Diese Ansiedlung an und auf Grenzen bringt es mit sich, dass ein Wahrnehmen, Aushalten und Abwehren von Unterschieden regelmäßig und intensiv auf verschiedenen Ebenen erfolgt, so dass Toleranz und Intoleranz zu zentralen musiksoziologischen Kategorien werden. Ein paar Auszüge aus dem Programm:

Keynote: „Strategies to combat gender intolerance: Ladies’ guitar and mandolin bands in Late Victorian England“ mit
Paul Sparks, PhD (York/GB)

E-Gitarre ist einfach cool! – Zu sozialen Bedeutungen und den feinen Unterschieden in den Welten der Gitarre“ mit Sarah Schauberger, M.A. (Paderborn)

Weiß – weiblich – hetero. Intoleranz und Sexismus im (Berufs-)Alltag von Harfenist*innen“ mit Ulrike Heydt, M.A. (Detmold)

Frauen haben den schönen Ton, Männer die Technik – Zur Repertoirewahl in der Gitarristik“ mit Heike Matthiesen, Dipl-Git. (Frankfurt)

18.05.2018

Tagung „Building a Feminist Internet“ 26.06.18 Berlin

Es heißt, auf dem Land gehen die Uhren langsamer, und für das Internet trifft das definitiv zu. Denn dank der Bundesregierung reicht das Breitbandkabel nur bis zur nächst größeren Stadt, wenn überhaupt. Sollen die Leute also mehr bezahlen, wenn sie eine schnellere Verbindung wollen? Doch damit schrumpfen Handlungsräume und Teilhabe für Geringverdienende, ja zumeist Frauen*, weiter. Grundsätzlich gilt: das Internet und seine Technologien sind ein Spiegel der gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsstrukturen, also auch durchdrungen von Sexismus, Rassismus, Homo- und Transphobie. Inklusion bleibt die Ausnahme, und Hassreden insbesondere gegen Frauen*, Schwarze Frauen und People of Color sind alltäglich genauso wie Trans*- und/oder Homophobie. Doch aus feministischer Perspektive sollte für ein Internet gekämpft werden, das inklusiv, bezahlbar und vor allem nutzbar ist im Streit für ein gerechtes und gewaltfreies Miteinander. Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet zu diesem Thema am 26. Juni die Tagung „Building a Feminist Internet. Feministische Netzpolitik in der Praxis“ in Berlin mit Workshops, Lectures und Abendpanel von 14-21 Uhr. Auf der Tagung werden netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht. Es geht um Theorie und Praxis.

Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Nähere Informationen zu Programm und Ablauf gibt es in Kürze. Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich hier anmelden.

08.05.2018

Tagung „Aufklärung! Musik und Geschlecht im 18. Jahrhundert“ 24.-27.05.18

Subjektivität und Individualität, Empfindsamkeit, Galanterie und Natürlichkeit – der Bedeutungszuwachs sozialer Formationen wie der (Klein)Familie, des Freundschaftsbundes, der Geselligkeit, neue publizistische Diskurse, die Verbreiterung der bürgerlichen Musikkultur, medizinische Diskurse wie die

Entdeckung des Nervensystems – die Differenzdiskurse der Aufklärung: Musik und Geschlecht sind Teil der mentalitätsgeschichtlichen und sozialen Wandlungsprozesse des 18. Jahrhunderts und werden zugleich von diesen geprägt. Diesem Konnex wird die internationale Tagung „Aufklärung! Musik und Geschlecht im 18. Jahrhundert“ nachgehen, die vom 24. – 27. Mai 2018 im Institut für Historische Musikwissenschaft in Hamburg von der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung veranstaltet wird. Am Ende des reichhaltigen Programms steht ein Round Table mit Beatrix Borchert (Hamburg), Nina Noeske (Hamburg), Corinna Herr (Bochum) u.a. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Institut für Historische Musikwissenschaft, Neue Rabenstr. 13, 20354 Hamburg

07.05.2018

Fachkonferenz dialog.pop für Popmusikfördernde 02.-03.05.18

Der VPBy (Verband für Popkultur in Bayern e.V.) veranstaltet am 2. und 3. Mai 2018 die dialog.pop, eine Fachkonferenz für Popmusikfördernde und Popmusikfördergebende in der Bayerischen Musikakademie, Schloss Alteglofsheim. Zum Programm gehören Best Practise Vorstellungen kommunaler und regionaler Projekte für Szenefördernde und Fördergebende: mit dabei das Mädchenmusikcamp Regensburg; Femme Jam – Ein Förderinstrument für Augsburger Musikerinnen; Raum für Kultur: die Bandproberäume der Musikzentrale Nürnberg e.V.; Festival – Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Vorbereitung und Durchführung einer barrierefreien Veranstaltung; Basel – 360 Grad Förderung; Cheers – Treffen der Münchner Musikszene.
Bei den Best Practise Vorstellungen überregionaler, nationaler und internationale Projekte für Szenefördernde und Fördergebende kommen Donau.Popcamp, BY-on (Bernhard Chapligin, VPBy) u.a. zu Wort. Weitere Panels wie „Fürchtet euch nicht – Popförderung tut nicht weh!“ u.a. mit Ina Keßler (Initiative Musik gGmbH) und eine offene Session runden das Programm ab.

Anmeldung

25.04.2018

MusicMatch Festival & Konferenz 27.-29.04.2018

Das MusicMatch Festival führt quer durch die großartige und kreative Musikszene Sachsens. In Clubs der Dresdner Neustadt präsentieren sächsische Labels, Bookingagenturen und Verlage die Künstler*innen, mit denen sie täglich zusammenarbeiten. Das Spektrum reicht von Rock über Electronic und Soul bis Indie. Mit dabei sind I want poetry, Lady Blue Beard, Never Sol, Schmutzige Teenager, Stina Mari, u.a. Den besten Labels, Verlage, Clubbetreiber*innen, Produzent*innen und/oder Künstler*innen der sächsischen Musikszene wird am 27.04. der MusicMatch Award verliehen. Die Nominierungen in den Kategorien „Industry“ (Labels, Verlage, Veranstalter*innen, Bookingagenturen, Vertriebe), „Spaces“ (Musikspielstätten, Clubs, Festivals), „Creation“ (Produzent*innen + Texter*innen + Komponist*innen) und „On Stage“ (Live-Acts) kommen aus der Musikbranche, eine Fachjury wählt die Gewinner*innen aus.

Auf der Konferenz am 28.04. kommen Menschen zu Wort, die bereits einen gewissen Erfolg im Musikbusiness haben und die erzählen, welchen Weg sie gegangen sind. „Im Ausland auf Tour – Kann ich das auch?“ von INES u.a. beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die eine Auslands-Tour mit sich bringen kann: von Verständigungsproblemen, über die Visabeantragung bis hin zu Steuerfragen. Die Social Media von morgen, Sicherheit auf Veranstaltungen, die Chancen und Risiken der Digitalisierung, Rechtssicherheit in den sozialen Medien, Musik veröffentlichen – mit Plattendeal oder selbst, Konzepte für Vielfalt in der Clubkultur, Brücken bauen zwischen Sachsen und Tschechien,  sind weitere Themen der Konferenz.

Aber auch die Musikszene selbst hat Platz, Erfahrungen auszutauschen, Probleme anzusprechen und Ideen zu entwickeln wie z.B. beim Branchen Brunch am 29.04. Nebenbei ist die MusicMatch Konferenz die Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen, den nächsten Festivalgig klarzumachen und sich bei einem der zahlreichen Konzerte anzuschauen, was eigentlich gerade auf den Bühnen Sachsens so geht.

25.04.2018