CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

20.04.2026

PRO Musik Konferenz 16.4.2026

Im Rahmen der c/o Pop Convention in Köln (16.-17.4.2026) findet eine Konferenz von PRO MUSIK statt. Der Verband hat ein tolles Programm zusammengestellt, das ihr am 16.4. ab 12 Uhr (Einlass: 11:30 Uhr) im Herbrand’s in Köln-Ehrenfeld erleben könnt.

12:00–13:00 Uhr: Musikstreaming 2026: Neueste Entwicklungen und Änderungen, die du kennen solltest! (Panel)
13:15–14:15 Uhr: Deal or No Deal: im Musikbusiness besser verhandeln! (Panel)
14:15–15:15 Uhr: 10 psychologische Kernkompetenzen für mentale Gesundheit und kreativen Erfolg in der Musikindustrie (Session)
15:15–16:15 Uhr: Gig, Care, Repeat: Elternsein in der freien Musikszene (Talk)
Beim „Gig, Care, Repeat: Elternsein in der Freien Musikszene“ sprechen Johanna Eicker, Ella Rohwer, Nanja Oedi und Janina Klabes darüber, was es braucht, um Familie, Care-Arbeit und Karriere in der Musikbranche zu verbinden. Es werden Erkenntnisse aus der Umfrage „Care works in music?“ präsentiert, strukturelle, mentale und finanzielle Herausforderungen beleuchtet sowie Lösungsansätze formuliert wie flexible Modelle, familienfreundliche Strukturen und starke Netzwerke Hand in Hand gehen.
16:30–17:30 Uhr: Art, Cash & Security: basic income and the future of artistic work (Panel)
17:30–19:00 Uhr: Beats, Bingo & Business // PRO MUSIK x BV POP (Networking)

Als PRO MUSIK Mitglied könnt ihr euch 1 Freiticket für die Konferenz per Mail sichern (solange der Vorrat reicht!). Übrigens: im Rahmen der c/o pop bietet der Verband psychologische Beratungstermine für seine Mitglieder an.

13.04.2026

Kongress „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“ – 25. & 26. März 2026 in Berlin

Musik ist in nahezu allen Lebensbereichen präsent – als gemeinsames Erlebnis, Ausdrucksform und verbindende Kraft. Über ein Fünftel der Menschen in Deutschland musiziert aktiv und zeigt damit, dass Musik ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist und zusammen mit allen beiteiligten Institutionen und der Musikwirtschaft ein eigenes Ökosystem bildet. Grundlage dafür bildet die Musikalische Bildung. Sie vermittelt weit mehr als künstlerische Fähigkeiten: Musikalische Bildung stärkt Demokratiebewusstsein, Diversität, transkulturelles Verständnis und soziale Bindungen. Sie fördert Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität und Teilhabe – auch im digitalen Raum. Mit einem Kongress vom 25.-26.03.2026 setzt sich der Deutsche Musikrat dafür ein, das Bewusstsein für die Musikalische Bildung im Ökosystem Musik zu stärken und dessen Potenziale für Zusammenhalt, Inklusion, Integration, Demokratie, Transformation und persönliche Entfaltung zu würdigen. Interessante Panels beschäftigen sich mit Musikalischer Bildung in Wirtschaftsunternehmen, Inklusion an Musikhochschulen, Public Health, Transkulturellen und diversitätsorientierten Entwicklungen und mehr. Am Samstag gibt es zahlreiche inspirierende Mini-Workshops/Präsentationen. 

 
12.03.2026

Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung

Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026

09.02.2026

Call for Papers: Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″

Der Call for Papers für die Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″, die vom 2. bis 3. September 2026 an der Royal Academy of Music (London) stattfindet, wurde auf den 13.02.2026 verlängert. Die Royal Academy of Music lädt herzlich zur Einreichung von Beiträgen für diese zweitägige
internationale Konferenz ein, die sich mit der Rolle von Frauen bei der Gestaltung historischer Musiknarrative im Laufe des 19. Jahrhunderts befasst. Besondere Berücksichtigung finden Beiträge, die die Aufführung als Mittel zur Dokumentation, Interpretation und Vermittlung musikalischer/historischer Narrative in den Vordergrund stellen.

02.02.2026

OPEN CALL für das #GCF26

Zeit zum Durchatmen und zum Hinschauen: Welche Impulse treiben Kultur voran, welche Strukturen wollen wir schützen, und was darf losgelassen werden? Das Green Culture Festival, Europas größtes Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativgesellschaft, geht in die dritte Runde. In Kooperation mit dem TOLLHAUS Karlsruhe bietet die Green Culture Anlaufstelle vom 9. – 10. Juni 2026 Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden. Im Jahr 2026 liegt ein verstärkter Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Studierenden, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Einreichfrist: 20. Februar 2026

26.01.2026

Call for Papers: 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung

„Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ heißt das Thema der 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, die vom 29. September bis 2. Oktober 2026 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Diese ist in diesem Jahr eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. 

Frankfurt, zumeist mit Messe, Buchdruck, Banken und Handel sowie Luft- und Bahnverkehr in Verbindung gebracht, zählt spätestens seit dem 19. Jahrhundert zugleich zu den wichtigsten deutschen Musikzentren, dessen vielfältiges und florierendes Musikleben insbesondere durch bürgerliches Engagement geprägt ist. Angesiedelt sind in Frankfurt zudem zahlreiche musikbezogene Sammlungen und Archive sowie Editionsprojekte. Dies bietet Anlass, die GfM-Jahrestagung 2026 unter das Thema „Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ zu stellen – mit Blick über Frankfurt hinaus und aus den verschiedenen Teildisziplinen und methodischen Ausrichtungen der Musikwissenschaft betrachtet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit individuellen Beiträgen, die an das Thema anschließen, aber auch sämtliche andere Bereiche der Musikforschung berühren können, zum Programm der Tagung beizutragen, seien es Vorschläge für Symposien, freie Referate, Workshops, Podiumsgespräche, Posterpräsentationen o.ä. Die Einreichung der Vorschläge ist über ConfTool bis zum 15.02.2026 möglich. Maximal 300 Worte, bitte ohne Literaturliste, mit Kurzbio (maximal 100 Worte).

14.01.2026

Konferenz „THE ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY“ 5.-7.2.2026 Wien & online

Die Geschichte der Musiksoziologie und etablierte Musikgeschichtsschreibungen sind häufig von androzentrischen Narrativen und Rekonstruktionen der Vergangenheit geprägt. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Instituts für Musiksoziologie im Jahr 2025 schlägt das Institut mit einer Konferenz den ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY vor, um die Beiträge von weiblichen, feministischen, queeren und post-/dekolonialen Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Aktivist*innen und Archivar*innen zur Geschichte der Musiksoziologie anzuerkennen und sich kritisch mit den Geschichtsschreibungen der musikalischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Physische und digitale Archive spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Sie lassen sich als Orte und Praktiken der Wissensbildung, der kulturellen Produktion und des Aktivismus verstehen und bieten Möglichkeiten, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Konstruktion von Temporalitäten, Geschichten und kulturellem Erbe zu verstehen und den Kanon zu hinterfragen.

Die Konferenz findet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt und wird online über folgenden Link übertragen. Das Programm findet ihr hier, mehr Infos im Book of Abstracts. Die Konferenzteilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

04.12.2025

Konferenz „Stadt Nach Acht“ 27.-29.11.2025

Die achte Ausgabe der STADT NACH ACHT Konferenz steht unter dem Motto „ZEITGEIST & THE FUTURE OF NIGHTLIFE“ und findet vom 27.-29.11.2025 im House of Music in Berlin statt. Mit über 200 nationalen und internationalen Speaker*innen und rund 50 Panels bietet sie genau die Plattformen, um aktuellen Trends und Entwicklungen in Clubkultur, Nachtökonomie, Gesundheit und Sicherheit sowie der Nachtstadtentwicklung nachzuspüren. Nicht zuletzt geht es um die Reflexion von Möglichkeiten und Bedingungen für ein sicheres, sozial inklusives, kulturell diverses und wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltiges Nachtlebens in unseren Städten. Die Initiative Musik wird auch zugegen sein und u.a. die Ergebnisse der Festivalstudie präsentieren (28.11.2025, 11–13 Uhr | Lokschuppen Main Floor), sowie auf dem Panel FLINTA+ in der Livekultur: Zwischen Quote, Haltung und Realität über Maßnahmen zur aktiven Förderung von Diversität diskutieren: „Diversität in der Livekultur ist mehr als ein Schlagwort – sie ist ein Prozess. Und Prozesse brauchen Werkzeuge. Im Panel treffen Perspektiven aus Förderung, Veranstaltungsrealität und persönlicher Erfahrung aufeinander“ (27.11.2025, 16–17:30 Uhr | Crack Bellmer). Tickets

18.11.2025

Future of Festival Panels in Berlin 28.11.2025

Let’s talk Festivals: Zwei Panels, ein Ziel – die Zukunft der Festivalförderung diskutieren. Das alles steht für die Initiative Musik dieses Jahr auf der Konferenz & Messe Future of Festivals auf dem Programm. Im Panel „Festival-Förderung – Wie geht’s richtig?“ um 10:30 Uhr geht es darum, welche Faktoren eine erfolgreiche Festivalförderung ausmachen und welche strategische Planung und politischen Weichenstellungen erforderlich sind, um Festivals als essenzielles Kulturgut abzusichern. Das zweite Panel um 16 Uhr nimmt die Festivalstudie 2025 und die deutsche Festivallandschaft in den Blick. In dieser Keynote werden die zentralen Ergebnisse der Studie präsentiert: von ökonomischen und kulturellen über ökologische bis hin zu sozialen Aspekten der Festivals. Um 16:45 Uhr geht es weiter mit der Reception zur Festivalstudie: dann lädt die Initiative Musik euch auf einen Drink ein, wo ihr die Initiative, die Bundesstiftung LiveKultur und das Deutsche Musikinformationszentrum kennenlernen und mit den Macher*innen ins Gespräch ins Gespräch kommen könnt. Tickets

14.11.2025

Call for papers: Beyond the Drawing Room: Women in the Promotion of Music in the Long 19th Century

Die Konferenz „Beyond the Drawing Room: Women in the Promotion of Music in the Long 19th Century“ findet vom 16.-18.10.2026 in Lovere (Italien) am Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini statt. Hierfür ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben, für den bis 29.03.2026 Vorschläge eingereicht werden können. Wissenschaftler*innen sind eingeladen, Beiträge zu folgenden Themen einzureichen: 

  • Der Musiksalon als Ort des weiblichen Handelns
  • Aristokratische Salons und bürgerliche Salons: Ausdruck unterschiedlicher Musikgeschmäcker?
  • Musikalische Vereinigungen von Frauen: Rolle, Verbreitung und Beitrag zur Förderung der Musik
  • Virtuosinnen als Selfmade-Frauen
  • Der Einfluss der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich auf die Konstruktion weiblicher Identitätsmodelle und den Prozess der Emanzipation der Frau
  • Die Rezeption der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich durch die zeitgenössische Presse
  • Das Musikgeschäft: eine ausschließlich männliche Domäne?
  • Unterstützungsnetzwerke für weibliches Unternehmertum im Musikbereich
  • Nationale Besonderheiten bei der Zuweisung organisatorischer Rollen an Frauen im Musikbereich
10.11.2025

2. Landeskulturkonferenz Rheinland-Pfalz 27.11.2025

Wie können junge Menschen Kultur aktiv mitgestalten? Welche Rahmenbedingungen braucht es für eine vielfältige, offene und zukunftsfähige Kulturlandschaft? Die 2. Landeskulturkonferenz Rheinland-Pfalz am 27.11.2025 bringt junge Menschen, Kulturschaffende sowie Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Beteiligung und konkrete Impulse für eine stärkere kulturelle Teilhabe junger Menschen. Die Konferenz richtet sich an junge Menschen und Kulturschaffende sowie Personen aus Politik, Verwaltung, Bildung und Gesellschaft.

Wann? 27. November 2025 | 10:00 – 17:00 Uhr
Wo? Altes Postlager Mainz

Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. Tagungsverpflegung) und die Anmeldung ist hier digital möglich. | Die Plätze sind begrenzt.

23.10.2025