Showcase-Festivals im Ausland: jetzt bewerben
Wer zu einem Showcase-Festival eingeladen wird, hat einen wichtigen Schritt Richtung Sichtbarkeit geschafft. Sich im Rahmen eines solchen Festivals & Konferenz präsentieren zu können, kann wichtige Kontakte zu Industrie, Medien und anderen Bands, neue Fans und letztlich Konzerte und sogar Plattendeals einbringen. Meist werden dabei die trendigsten Acts gesucht, wie z.B. beim britischen Festival The Great Escape. Egal welches Genre, egal, ob Band, Singer-Songwriter*in, Rapper*in, DJ, ein Kollektiv oder ein Duo: das Festival sucht nach „breaking new talents“, die vom 10.-13.05.2023 im schönen Brighton spielen (Bewerbungsschluss: 15.02.2023). MENT konzentriert sich auf das Beste der lokalen, regionalen und osteuropäischen Musikszenen und findet vom 29.-31. März 2023 in Ljubljana/Slowenien statt (Bewerbungsschluss: 01.10.2022). SXSW in Austin/USA vom 10.-19.03.2023 gehört mit 30.000 Repräsentant*innen der Musikindustrie und 3.000 Medienvertreter*innen und Tausenden Fans zu den Megaereignissen (Bewerbungsschluss: 07.10.2022), wie auch die Tallinn Music Week in Estland, die von 10.-14.05.2023 über die Bühne geht und 150 – 200 Künstler*innen aus verschiedenen Teilen Europas präsentiert (Bewerbungsschluss: 12.12.2022). Das New Colossus Festival vom 08.-12.03.2023 in New York City konzentriert sich auf aufstrebende Newcomer*innen im Bereich Indierock und verwandte Genres (Bewerbungsschluss: 01.11.2022). Auch das FOCUS in Wales/UK im Mai sucht nach aufregenden internationalen Acts (Bewerbungsschluss: 18.11.2022). Future Echoes ist ein Genre übergreifendes Festival, das vom 16.-18.02.2023 in Norrköping/Schweden stattfindet und auf ein paritätisches Line-Up Wert legt (Bewerbungsschluss: 30.11.2022).
Most Wanted: Music Live – Jetzt bewerben!
Das Showcase Festival MW:M Live findet am 10. November 2022 in der Kulturbrauerei Berlin statt – parallel zur Musikbusiness-Konferenz MW:M. Künstler*innen, die vor der Branche spielen wollen, können sich bis 20.09.2022 bewerben. Es gibt keine Genre-Vorgaben, es zählen starke Persönlichkeit, ein innovativer Sound und eine einzigartige Performance.
Konferenz „Zukunftsland“ zur Kultur in ländlichen Räumen 14.-15.9.22
Ländliche Räume tragen auf ganz unterschiedliche Weisen einen Großteil zum vielfältigen Kulturangebot in Deutschland bei. Wie aber dürfen wir uns die Zukunft ländlicher Räume im kulturellen Kontext vorstellen? Wie können wir kulturelle Infrastrukturen in ländlichen Räumen stärken, sichtbar machen und vorhandene Potentiale nutzen und ausbauen? Auf Grundlage dieser wichtigen Fragen veranstalten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Deutsche Kulturrat am 14. und 15. September die teilhybride Konferenz „Zukunft(s)land – Strukturen, Impulse und Allianzen für eine starke Kultur in ländlichen Räumen“ in Münster. Diese beleuchtet den Status Quo und die Potenziale kultureller Strukturen ländlicher Räume, wagt aber ebenso einen kritischen Blick auf zukünftige Entwicklungen. Die Konferenz soll dabei als Austauschplattform und Forum für Wissenstransfer und Vernetzung für und zwischen Künstler*innen, Kulturschaffenden, Kultureinrichtungen sowie Verwaltung und Politik dienen. Die Teilnahme ist kostenlos, für die digitale Zuschaltung ist keine Anmeldung notwendig.
Tagung „Musikalische Schrift und Gender“ 01.-02.07.22 Hamburg
„Musikalische Schrift und Gender. Praktiken – Diskurse – Perspektiven“ heißt der Titel einer Tagung, die vom 1.-2. Juli 2022 am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg stattfindet. Die Vorträge befassen sich mit patriarchalisch geprägter Musiktheorie, der ambivalenten Rolle der Schrift bei der Entwicklung und der Vermittlung von visionären musikalischen Ideen, Scripts der Gender-Performance, Framing, symbolischen Grenzen, Nichtschriftlichkeit und vielem mehr (Programm). Interessierte sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung vorab wird per Mail erbeten an: Gesa Finke (ed.ek1777604109nifas1777604109eg@ts1777604109op1777604109) und Dr. Julia Freund (ed.gr1777604109ubmah1777604109-inu@17776041091-dnu1777604109erf.a1777604109iluj1777604109).
Call for projects & papers: „Culturopolis“
Die Konferenz CULTUROPOLIS vom 16.-19.11.2022 in Barcelona lädt Teilnehmer*innen ein, über kulturelle Rechte („cultural rights“) zu reflektieren und zu diskutieren. Wie definieren wir sie und welche Mechanismen brauchen wir, damit alle daran teilhaben können? CULTUROPOLIS fokussiert sich auf vier Themen: Kulturelle Arbeit & Nachhaltigkeit, Partizipation & Gemeinschaften, Vielfalt und Digitale Umgebungen. Für das Konferenzprogramm werden jetzt Projekte gesucht, die sich mitDiversität, Inklusion, Teilhabe und Demokratisierung beschäftigen. Außerdem ist ein Call for papers ausgeschrieben, der Beiträge zu kulturellen Rechten sucht: Welche öffentlichen, kulturellen Probleme und Konflikte fordern und rechtfertigen die Durchsetzung dieser Rechte? Sind kulturelle Rechte von grundlegender Bedeutung und für wen? Auf welche Weise gehen sie auf die universellen Bedürfnisse der Allgemeinheit und die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Gemeinschaften und Gruppen ein? Einsendeschluss: 15.07.2022
13. International Jazz Research Conference 09.12.06.2022 Graz (A)
Future Music Camp 19.-20.05.2022 (hybrid)
Die Popakademie Baden-Wüttemberg lädt vom 19.-20.05.2022 zum hybriden Future Music Camp zu spannenden Vorträgen, Sessions, Diskussionen und Showcases. Internationale Keynote-Speaker*innen und Vordenker*innen referieren rund um Zukunftsthemen der Musikwirtschaft. Dieses Jahr bildet der Begriff Creator Economy und was er für Künstler*innen und die Musikwirtschaft bedeutet den Schwerpunkt der Veranstaltung. Es werden neuste Entwicklungen diskutiert und auch Tools und Plattformen thematisiert, die sich im Zuge der Pandemie entwickelt haben. Außerdem wird es um die vielen (neuen) Chancen gehen, wie ihr Communities aufbauen könnt und welche Plattformen und Tools dabei hilfreich sein können. Auch kritische Perspektiven sollen betrachtet werden und Themen wie zu geringe Einnahmen durch Streamingdienste und die Abhängigkeit vom Live-Bereich werden angesprochen. Die Teilnahme via Zoom und in Präsenz ist kostenlos und mit Anmeldung, allerdings ist die Gästezahl vor Ort auf 400 Pers. beschränkt.
Call for Papers – Reeperbahn Festival Conference
Du möchtest auf dem Reeperbahn Festival einen Vortrag halten oder ein Projekt vorstellen? Dann reiche bis zum 15. Mai 2022 einen Vorschlag für den Call for Papers ein. Der Beitrag sollte, außer in Ausnahmefällen wie z.B. Panels, nicht länger als 30 Minuten dauern. Da es sehr viele Konferenz-Teilnehmer*innen gibt, die kein Deutsch sprechen, sollte die Veranstaltung auf Englisch sein – aber auch deutschsprachige Sessions haben eine Chance, wenn sie sich vor allem mit den Gegebenheiten im deutschsprachigen Raum befassen.
Handelt es sich bei deinem Call um ein Panel, sollte dieses nicht mehr als 5 Speaker beinhalten. Beachte hierbei bitte immer, dass eine ausgewogene Genderbalance bei der Besetzung sehr wichtig ist.
Tagung „Rollen und Funktionen von Musik in der digitalen Ära“ 09.-11.06.22
Eine internationale wissenschaftliche Tagung beschäftigt sich vom 09.-11.06.2022 mit den „Rollen und Funktionen von Musik in der digitalen Ära. Die Tagung auf dem Campus Koblenz stellt eine „Musiksoziologie des Digitalen“ in den Mittelpunkt, erstmals mit besonderem Gewicht auf der „klassischen“ Musik: Wie transformiert die digitale Ära das Verhältnis von Aktant*innen, Kommunikation, Ökonomien und Aufführungspraxen? Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Um eine Voranmeldung per E-Mail wird bis zum 30. Mai gebeten. Eine Online-Teilnahme an Teilen der Tagung ist ebenfalls nach vorheriger Anmeldung möglich. Kontakt: Dr. Veronika Keller, Mail.
Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Koblenz-Landau, dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig und der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der GfM.
Call for papers: Reeperbahn Festival Konferenz
Wer einen Talk oder Projekt für die Reeperbahnfestival Konferenz im September anbieten möchte, kann bis 15.05. einen Vorschlag einreichen. Der Beitrag sollte sich mit einem der folgenden Themengebiete befassen: Live Entertainment, Recorded / Publishing, Marketing, Rights Management, Brands & Advertising, Media & Journalism, Modern Classic, Music Tech / Creative Tech, Politics / Sound & Society / Social Action, Film & TV, Games & E-Sports.
Music Women* Germany initiiert politische Tagung zur Stärkung der Musikfrauen* in Deutschland 27.04.2022
Fehlende Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche ist der Anlass für den Dachverband der Musikfrauen* in Deutschland Music Women* Germany, eine erste Tagung am 27. April 2022 von 12-19 Uhr mit anschließendem Get Together in Berlin zu veranstalten. Unter dem Titel: “Gender Equality Now – Wege zur geschlechtergerechten Musikbranche” bietet die Tagung im silent green Kulturquartier ein Grußwort mit Panelteilnahme von Claudia Roth (angefragt), Vertretenden der neuen Bundesregierung, spannende Personen aus der Musikbranche, sowie drei Workshops zu den Themen: Intersektionalität in der Bundeskulturpolitik, Arbeitsbedingungen in der Musik und weibliche* Positionierungen in web3, XR, VR für die Teilnehmenden. Ziel der Tagung ist der Austausch über gendergerechte Richtlinien in der Fördervergabe sowie die Förderung gendersensibler Sprache in Institutionen, Politik und Branche. Die Forderung der MW*G nach gleicher Bezahlung bei gleicher Leistung wird ebenso diskutiert wie familiengerechtes Arbeiten in der Musik-/Kulturbranche. Das spannende und nachhaltige Thema Sichtbarkeit, Teilhabe und Zugang für Frauen* in Internet-3D, Metaverse, VR steht neben der Präsentation und Kenntnisnahme der MW*G als Bundesverband der Musikfrauen* ebenfalls ganz oben auf der Agenda.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich hier für die Teilnahme registrieren. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher folgt die Anmeldung dem First Come-First Serve Prinzip. Die Tagung ist für geimpfte und genesene Besucher*innen zugänglich (2G-Regelung). Es besteht die Möglichkeit, einen Teil des Programms durch Gebärdendolmetschende zu begleiten. Bei Bedarf wird bis zum 25.03.2022 um eine Nachricht an ed.ne1777604109mowbc1777604109isum@1777604109tcatn1777604109oc1777604109 gebeten. Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen gut zugänglich.
Videotipps: About Pop Konferenz zum Nachschauen
Ihr habt die ABOUT POP Konferenz 2021 verpasst oder konntet nicht alles mitnehmen? Dann schaut mal rein bei den neusten Videos auf PopbueroTV. Ab sofort veröffentlicht das Popbüro Stuttgart Mitschnitte aus dem Programm der letztjährigen Ausgabe. Bisher online ist „Cute Empowerment“, die Keynote von Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout, die über „Cuteness“ als globale Waren- und Popkulturästhetik und Empowerment-Strategie referiert hat (und im übrigen ein neues popkulturgeschichtliches Buch veröffentlicht hat: „Nerds – eine Popkulturgeschichte“).
Außerdem online ist der Vortrag von Lucas Knoflach, dem Geschäftsführer von Sound Diplomacy, der über die Auswertung der Musikökonomischen Studie gesprochen hat. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und das Pop-Büro Region Stuttgart hatten gemeinsam mit weiteren Partnern die Studie „Der Wert von Musik“ in Auftrag gegeben, die zum ersten Mal auch die Bedeutung der Musikökonomie in der Region Stuttgart erfasst hat. Die gesamtdeutsche Studie ist hier verfügbar, die Studie für die Region Stuttgart ist hier zu finden. Darin ist auch ein Exkurs zum regionalen Musiktourismus enthalten.

